CH423536A - Schleuderrad-Gehäuse - Google Patents

Schleuderrad-Gehäuse

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CH423536A
CH423536A CH1414662A CH1414662A CH423536A CH 423536 A CH423536 A CH 423536A CH 1414662 A CH1414662 A CH 1414662A CH 1414662 A CH1414662 A CH 1414662A CH 423536 A CH423536 A CH 423536A
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Geisseler Max
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C5/00Devices or accessories for generating abrasive blasts
    • B24C5/06Impeller wheels; Rotor blades therefor
    • B24C5/066Housings; Accessories therefor, e.g. liners

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


      Schleuderrad-Gehäuse       Die vorliegende Erfindung betrifft ein     Schleuderrad-          Gehäuse    zu Schleuderaggregaten, die dazu bestimmt  sind, metallische, mineralische oder organische Strahl  mittel von vorzugsweise körniger Form auf hohe Ge  schwindigkeit zu beschleunigen und gegen Oberflächen  zu schleudern, die z. B.     gereinigt    oder     sonstwie    be  handelt werden sollen.

   Bekanntlich müssen die Schleu  derräder von solchen Aggregaten an der     Strahlkammer-          Aussenwand    zum Schutz der Umgebung mit einem  Gehäuse abgedeckt sein, das gleichzeitig die Innenwand  der     Strahlkammer    vor dem Verschleiss des Schleuder  strahles schützt.

   Das Arbeitsprinzip     derartiger    Schleu  deraggregate besteht bekanntlich darin, dass das Strahl  mittel einem rasch drehenden, mit radialen Wurfschau  feln versehenen Schleuderrad     möglichst    in dessen Zen  trum zugeführt, auf den Arbeitsflächen der Wurfschau  feln in radialer     Richtung    nach aussen     beschleunigt    und  dann vermöge seiner Fliehkraft vom Radumfang mit  grosser Geschwindigkeit gegen das zu     bearbeitende     Werkstück geschleudert wird.

   Es sind     Schleuderrad-          Bauformen    bekannt, die sich bezüglich     Wurfschaufel-          Anordnung    grundsätzlich dadurch unterscheiden, dass  bei der einen Art eine Radscheibe mit stirnseitig ange  brachten Wurfschaufeln vorhanden ist und bei der an  deren Gruppe zwei in Abstand gehaltene Radscheiben  mit dazwischenliegenden Wurfschaufeln     bestehen.    Fer  ner gibt es Schleuderräder, bei denen das     Strahlmittel     durch ein Fallrohr von der Radstirnseite her unmittelbar  auf den     inneren    Teil der Wurfschaufeln aufgegeben  wird, und solche, bei denen das     Strahlmittel    im Rad  zentrum zugeführt,

   dort mittels Pressluft oder auf me  chanischem Weg in radialer Richtung nach auswärts       vorbeschleunigt    und dann den     Wurfschaufeln    zur weite  ren Beschleunigung     übergeben    wird. Besonders bei der  zuletzt     erwähnten    Art sind Konstruktionen entwickelt  worden, die es durch Verwendung einer ortsfesten       Strahlrichthülse    ermöglichen, den grössten Teil des       durchgesetzten        Strahlmittels    in Form eines fächerartigen  Schleuderstrahles und in vorbestimmter Richtung gegen  die Werkstücke in der     Strahlkammer    zu richten.

   Trotz-    dem war es bis jetzt nicht zu verhindern, dass noch ein  kleiner Teil des     Strahlmittels    vom Schleuderrad in ande  ren als der     gewünschten    Richtung weggeschleudert und  mit grosser Geschwindigkeit im     Schleuderrad-Gehäuse     herumgewirbelt wird.

   Man kann dabei feststellen, dass  diese frei herumfliegenden Körner besonders bei Schleu  derrädern mit hoher     Durchsatzleistung    und Wurfge  schwindigkeit, und insbesondere bei Verwendung harter  metallischer und mineralischer     Strahlmittel,    die Wände  des     Schleuderrad-Gehäuses    von innen her stark ab  nutzen und sie bei ungenügender Verschleissfestigkeit  auch in     kurzer    Zeit durchlöchern.

   Dadurch wird das Be  triebspersonal gefährdet und entstehen Verluste an her  ausgeschleudertem     Strahlmittel,    so dass die     Strahlanlage          zur    Vornahme der entsprechenden und meist langwieri  gen Reparaturen     unverzüglich    stillgelegt werden muss.  Aus der Praxis mit derartigen     Schleuderaggregaten    ist  ferner bekannt, dass auch die     strahlmittelführenden    Zu  teilorgane und vor allem die Wurfschaufeln bei Schleu  derrädern hoher Leistung und insbesondere bei Ver  wendung harter     Strahlmittel    durch die schleifende Wir  kung derselben ebenfalls einem hohen Verschleiss unter  worfen sind und daher von Zeit zu Zeit ersetzt wer  den müssen.

   Es ist deshalb unumgänglich, das Schleuder  rad mit einem Gehäuse zu umgeben, das über eine lange  Dauer dem Verschleiss durch herumwirbelndes Strahl  mittel widersteht, und trotz einer vollständigen Abdich  tung nach aussen einen freien Zugang zum leichten und  raschen Auswechseln der abgenutzten     Schleuderradteile     ermöglicht. Es wurden deshalb     Schleuderrad-Gehäuse     mit Aussenwänden aus einem nicht widerstandsfähigen  Werkstoff entwickelt,     die    auf der Innenseite vollständig  mit verschleissfesten Platten     ausgekleidet    und zwecks  Zugang zum Schleuderrad mit einem     Deckel        versehen     sind.

   Die bekannten Ausführungen weisen in Richtung  der Radachse gesehen einen     trapezförmigen        Unterteil     auf und     besitzen,    je nachdem, wo die Trennlinie zwi  schen Unterteil und Deckel liegt, entweder     einen    hohen  gewölbten oder einen niederen flachen Deckel. Die       verschleissfesten    Auskleidungen sind zwecks     ihres    Ein-      und Ausbaues in einzelne Teile zerlegt ausgeführt und  werden zur Abdichtung und der festen Halterung an  ihren Rändern und Stossfugen mit Versatzungen, Aus  nahmen, vorspringenden Kanten, Rillen und sonst noch  möglichen Fugenformen und     Führungen    versehen.

   Die  Betriebserfahrungen mit derartigen     Schleuderrad-Ge-          häusen    zeigen, dass bei einfachen Fugenformen immer  wieder kleine Spalte und Ritzen vorhanden sind oder  sich     während    des Betriebes infolge Verzug der Platten  bilden, durch die einzelne     Strahlmittelkörner    hindurch  sausen und je nach den     örtlichen        Verhältnissen    die nicht  verschleissfeste Aussenwand schon nach wenigen hundert       Strahlstunden        durchlöchern.    Bei Auskleidungen mit       kompliziert    geformten Stossfugen wird wohl seine bessere       Abdichtung    erreicht,

   die bei Schleuderrädern hoher  Leistung je nach Betriebsbedingungen     einen    störungs  freien Betrieb von     2-000-4000    Stunden ermöglichen.  Deren Einzelteile lassen sich aber bei einer notwendig  gewordenen Reparatur infolge der in die Fugen einge  drungenen     Strahlmittelkörner    und     Staubpartikel    sowie  des allfällig entstandenen Verzuges nur noch mit grosser  Mühe und entsprechendem Zeitaufwand ausbauen. Zu  dem sind solche     Auskleidungen,    die üblicherweise aus  einem hochlegierten, meist noch thermisch behandelten       Sonderguss    bestehen, sehr teuer.

   Es sind auch Aus  führungen bekannt, bei denen wenigstens die quer zur  Radachse stehenden Gehäusewände aus dem relativ  billigen, noch gut verform- und schweissbaren Mangan  hartstahl bestehen, der bei der vorliegenden Verschleiss  art sowohl bei feinen als auch bei groben     Strahlmitteln     und sowohl     in        Giessereimaschinen    als auch bei den in  Walzwerken oder andern eisenverarbeitenden     Betrieben     benutzten Maschinen einen erstaunlich     guten    Verschleiss  widerstand aufweist.

   Beobachtungen an derartigen Ma  schinen     zeigen,        dass    ein stärkerer     Verschleiss    an den vier       Trapezecken    der Querwände und eine besonders hohe  Abnutzung an jenen Stellen der oberen und der beiden  seitlichen Schutzplatten auf den     Gehäuseschmalseiten          auftritt,    wo die vom Schleuderrad weggeschleuderten       Strahlmittelkörner    die ebenen Innenflächen unter einem  Winkel von etwa 40-50  treffen.

   Die stark verschleissen  den Stellen befinden sich bei Gehäusen mit gewölbten  Deckeln nahezu auf der ganzen Länge des Hauben  bogens und bei denjenigen mit flachen Deckeln unge  fähr in     einem        Längsdrittel    der drei     Trapezseiten.    Ein  ausgesprochen geringer Verschleiss war in den beiden  oberen Ecken der     Gehäuseschmalseiten        feststellbar,    was  auf die Abdeckung durch das dort herumwirbelnde       Strahlmittel    zurückzuführen ist. Weiter     konnte    fest  gestellt werden, dass z.

   B.     eine    10 mm dicke Mangan  hartstahlplatte an den weniger beanspruchten Stellen bei  Verwendung eines grobkörnigen Stahlschrotes etwa  13 000 bis 14 000 und bei Verwendung     eines    feinen       Strahlmittels    sogar 22 000 bis 24 000     Strahlstunden    aus  hielt. Infolge der stärkeren Abnutzung auf den Schmal  seiten und     insbesondere    der Durchlöcherung der Au  ssenwände hinter den Stossfugen der Auskleidung wurde  aber schon nach 2 000 bis 4 000 Stunden eine     Reperatur     fällig.  



  Bei der bisher üblichen     Ausführungen    werden     zur     Befestigung der Schutzplatten und Gehäusedeckel zudem  vorwiegend Schrauben oder andere Befestigungselemente       mit        aufeinandergleitenden    Flächen benutzt. Aus dem  Betrieb mit solchen Befestigungsarten ist bekannt, dass  die feinen     Partikel    des     Strahlmittels    und der darin  sonst noch     enthaltene    Staub in alle offenen Spalten ein  dringen und die beweglichen Teile in     kurzer    Zeit     fest    ver-    klemmen, wodurch Reparaturarbeiten beträchtlich er  schwert werden.  



  Ferner sind bei den bekannten Ausführungen die  Lagerung und das     Schleuderrad-Gehäuse    auf einer ge  meinsamen Grundplatte zusammengebaut und die Ge  häusewände mit festen Auskleidungen versehen, die in  die     Strahlkammern    hineinragen. Bei grösseren Repara  turen am     Schleuderrad-Gehäuse    muss somit entweder  das ganze Aggregat mitsamt dem Antrieb oder min  destens auch die Radlagerung von der Maschine de  montiert werden.  



  Die Erfindung setzt sich zum Ziel, die Nachteile der  bestehenden Ausführungen zu beseitigen und bezweckt,  die Konstruktion und     Herstellung    des     Schleuderrad-          Gehäuses    zu vereinfachen, die     Betriebssicherheit    durch  eine bessere Abdichtung und das Ausschalten der vor  zeitigen örtlichen Durchlöcherungen der Aussenwände  zu steigern, die Kontrolle und den allfälligen Ersatz  von abgenutzten Teilen leichter und rascher zu ge  stalten und dazu die Lebensdauer des     Schleuderrad-          Gehäuses    durch verbesserte Formgebung und entspre  chende Werkstoffwahl zu erhöhen.

   Das erfindungsge  mässe     Schleuderrad-Gehäuse    ist dadurch gekennzeichnet,  dass die Seitenwände sowie der Deckel selbst aus ver  schleissfestem Werkstoff bestehen und die zur Rad  achse parallelen Schmalseiten zusätzlich mit auswechsel  baren Schutzplatten versehen sind, deren Innenflächen  in     Querschnitten    parallel zur Radachse die Form eines  nach dem     Radzentrum    offenen U mit nach aussen  gewölbten     Stegen    haben, die breiter sind als das Schleu  derrad und in Schnitten quer zur Radachse zahnförmig  sind.  



  Der Erfindungsgegenstand ist in der beiliegenden  Zeichnung und der folgenden Beschreibung in einer bei  spielsweisen Ausführungsform dargelegt. Es zeigen:       Fig.    1 einen Aufriss eines Schleuderaggregates mit       trapezförmigem        Schleuderrad-Gehäuse    und flachem  Deckel und einem     Zweischeiben-Schleuderrad,    zum Teil  in Ansicht und zum Teil im Schnitt, nach der Linie       B-B    der     Fig.    2,       Fig.    2 einen     Seitenriss    des Schleuderaggregates halb  in Ansicht und halb im     Schnitt    nach der Linie     A-A    der       Fig.    1.

    



  An der     Strahlkammer-Aussenwand    1 ist der Lager  bock 2 mit den Schrauben 3 festgeschraubt. Im Lager  bock ist in bekannter und daher nicht     dargestellter     Weise die Welle 4 gelagert, auf der an einem Ende die  Riemenscheibe 5 und am andern Ende die Radnabe 6  und der     Vorb:eschleuniger    7 in ebenfalls bekannter Art  befestigt sind. Die Riemenscheibe wird von einer nicht  dargestellten Kraftquelle auf hohe Drehzahl angetrie  ben.

   Das für die beispielsweise Ausführungsform ge  wählte     Zweischeiben-Schleuderrad    ist von ebenfalls be  kannter Konstruktion und besteht im wesentlichen aus  den beiden in einem gewissen Abstand gehaltenen Rad  scheiben 8 und den dazwischen in gleichmässigen Ab  ständen radial angeordneten Wurfschaufeln 9 und wird  mittels den Schrauben 10 auf der Radnabe befestigt.  Auf der     Strahlkammer-Aussenseite    ist das Schleuderrad  vom Gehäuse 11 umgeben, das aus der lagerseitigen  Stirnwand 12, der Stirnwand 13 auf der     Strahlmittel-          Zuführseite,    den beiden parallel zur Radachse liegenden       geneigten    Schmalseiten 14 und dem Deckel 15 besteht.

    Das     Schleuderrad-Gehäuse    besitzt unten eine zweck  mässigerweise mit dem Flansch 16 bündige Auflage  fläche 17 und wird unter Zwischenlage einer dünnen,  elastischen Dichtung 18 mit den Schrauben 19 von      aussen her an der     Strahlkammerwand    angeschraubt. Auf  der     Innenseite    ist der Schutzkragen 20 mit seinem bis  auf die Aussenfläche der     Strahlkammerwand    hochgezo  genen Rand 21 an seinem Flansch 22 mit den Schrau  ben 23 befestigt. Erfindungsgemäss bestehen die Seiten  wände des     Schleuderrad-Gehäuses    sowie sein     Deckel     und der Schutzkragen aus verschleissfestem Werkstoff.

    Auf der Aussenseite der     Stirnwand    13 befindet sich  um die Öffnung 24 ein z. B. aus gewöhnlichem Stahl  bestehender und angeschweisster Lagerflansch 25, in  dem der Zwischenring 26 aus     zweckmässigerweise    ge  härtetem Stahl zentriert und     mit    den Schrauben 27  befestigt ist. Im Zwischenring ist die     Strahlrichthülse     28 zusammen mit dem     Zulaufrohr    29 in bekannter  Art schwenkbar gelagert und mittels den     Briden    30  und Schrauben 31 festgeklemmt.

   Der     Strahlmittel-Zu-          führtrichter    32 wird am     Zulaufrohr    mit den Schrauben  33     befestigt.    Auf der     lagerseitigen    Stirnwand befindet  sich um die gegenüber der Radnabe etwas grössere  Öffnung 34 innenseitig der     zweckmässigerweise    ringsum  geschlossene Schutzring 35 aus verschleissfestem Werk  stoff und auf der Aussenseite ein z. B. aus gewöhnlichem  Stahl bestehender und angeschweisster Lagerflansch 36.  Auf der Aussenseite desselben ist der Dichtungskopf 37  und Dichtungsfuss 38 der z. B. als Labyrinth ausgebil  deten     Nabendichtung    mit den Schrauben 39 befestigt.

    Der Dichtungskopf und Fuss haben eine glatte Rück  seite 40 und sind in der durch die Wellenachse gehenden  Horizontalebene getrennt. Die Bohrungspartie des leicht       verschl@esssbaren    Lagerflansches 36 ist durch einen       zweckmässigerweise    gehärteten Zwischenring 41 abge  deckt. Der innere Dichtungsring 42 ist als auswechsel  barer     Schleissteil    mit     einer    Stellschraube 43 auf der  Radnabe gehalten. Allfällig in die Dichtungsrille 44 ein  dringendes     Strahlmittel    kann durch die Öffnung 45  in die     Strahlkammer        zurückrieseln.     



  Zum Schutz der stark beanspruchten Stellen am  Gehäusedeckel und an den beiden     geneigten    Schmal  seiten dienen gemäss Erfindung die zusätzlichen     Deckel-          Schutzplatten    46 und die beiden     Seiten-Schutzplatten     47, deren Innenflächen in     Querschnitten    parallel zur  Radachse die Form eines nach dem Radzentrum hin  offenen U mit nach aussen gewölbten Stegen 48 haben,  die breiter sind als das Schleuderrad und in Schnitten  quer zur Radachse die Zähne 49 aufweisen. Die     Deckel-          Schutzplatte    besitzt auf ihrer Aussenseite den Hand  griff 50.

   Die     Seiten-Schutzplatten    sind an ihren beiden  Enden mit den Nasen 51 ausgerüstet.     Zweckmässiger-          weise    sind die drei Schutzplatten an beiden Enden mit  ebenen     Gehrungsfugen    52 versehen und in bezug auf  ihre Quer- und Längsmittellinien symmetrisch geformt.  Die Schutzplatten stützen sich auf den zweckmässiger  weise angeschweissten Anschlägen 53 und den Winkeln  54 aus verschleissfestem Werkstoff ab und werden durch  die Spannschrauben 55, deren Gewinde im Gehäuse  innern durch eine nicht dargestellte Dichtung abgedeckt  sind, zusammengehalten.

   Der Gehäusedeckel     äst    zu  seiner Versteifung auf der Innenseite mit den Leisten  56 und davon abstehend am Rand mit den Borden  57 versehen, so dass dazwischen die elastische Dichtung  58 Platz hat. Die     Aussenseite    des Gehäusedeckels ist  mit einem Steg 59 versehen, der an beiden Enden die  Kufen 60 mit den kreisförmigen Vertiefungen 61 und  in der Mitte den Handgriff 62 aufweist. Auf den äusseren  Stirnseiten. des.     Schleuderrad-Gehäuses    sind in den Lager  augen 63 die Spannbügel 64 in ihren Ringösen 65 dreh  bar gelagert und mit den Schrauben 66 festgehalten. Die    Spannbügel besitzen auf ihren Querstegen zwischen zwei       festschraubbaren        Stellringen    67 eine drehbare Rolle 68.

    Die Lageraugen sind derart angeordnet, dass die Rollen  beim     Hochschwenken    der Spannbügel in einer keil  förmig zulaufenden Bahn auf den Kufen     auflaufen    und  nach dem Einschnappen in deren Vertiefungen den  Deckel mit grosser Kraft gegen den oberen Rand des       Schleuderrad-Gehäuses    pressen. Zur Abdichtung der  Drehflächen der Ringösen und Rollen sind an deren  Stirnflächen z. B. aus Filz bestehende Dichtungsscheiben  69 und 70 eingefügt.  



  Bei dem     erfindungsgemässen        Schleuderrad-Gehäuse     sind die Aussenwände und der     Deckel    selbst aus ver  schleissfestem Werkstoff gefertigt und nur die hoch  beanspruchten Stellen auf den     Schmalseiten    sowie am  Deckel durch     auswechselbare    Schutzplatten     zusätzlich     geschützt.

   Dank der gewölbten und gezahnten Innen  fläche sowie der ebenen     Gehrungsfugen    können die       Schutzplatten    im     Schleuderrad-Gehäuse    ein grosses Sei  tenspiel besitzen, so dass sie sich trotz eines einwand  freien Schutzes der Fugen zwischen dem Gehäuse und  Deckel leicht und rasch ein- und ausbauen lassen. In  folge der gewölbten und gezahnten Innenflächen treffen  die vom Radumfang weggeschleuderten     Strahlmittel-          körner    zum weitaus grössten Teil in einem flachen       Spitzwinkel    oder     angenähert    rechten Winkel auf die  Zahnflanken und prallen, ohne die seitlichen Schenkel  zu berühren, gegen die Radmitte zurück.

   Die Strahl  mittelkörner treffen die Schutzplatten nur in einem  kleinen Bereich, je nach     Drehrichtung    des Schleuder  rades an einem ihrer beiden Enden unter dem kritischen       Einfallwinkel    zwischen 40-50 . Durch das in den Tiefen  der Verzahnung herumwirbelnde     Strahlmittel    wird zu  dem eine wirksame Abdeckung der Zahnflanken er  reicht. Durch die erfindungsgemässe Form der Schutz  platten wird deren Verschleiss somit beträchtlich ver  mindert.

   Dazu besteht die Möglichkeit, die drei Schutz  platten nach     .einer    stärkeren Abnutzung einer ihrer  Längshälften um     180,     zu wenden, so dass die weniger  abgenutzte Stelle an den Ort mit dem verschleissfördern  den     Auftreffwinkel    zu liegen kommt. Die stirnseitigen  Gehäusewände vermögen     dank    ihrer fugenlosen Aus  bildung und dem verschleissfesten Werkstoff über lange  Zeit dem vorliegenden Verschleiss zu widerstehen.

   Mit  dem erfindungsgemässen     Schleuderrad-Gehäuse    wird ge  genüber bisherigen Ausführungen trotz der bedeutend  einfacheren und leichteren Konstruktion je nach den  örtlichen Verhältnissen ,eine sechs- bis zehnmal höhere  Lebensdauer erreicht und beträgt bei einer früher für  die Auskleidung allein benötigten Wandstärke von 10  bis 12 mm und der Verwendung     eines        feinkörnigen     Stahlschrotes etwa 20 000 bis 25 000     Strahlstunden.     



  Die     Kontrolle    und ein allfälliger Ersatz abgenutzter       Schleuderradteile    und     Strahlmittel-Zuteilorgane    im Rad  zentrum kann bei der     erfindungsgemässen    Ausführung  in bekannter Weise nach Wegnahme des Gehäuse  deckels bzw. des     Zulaufrohres    erfolgen. Im Gegensatz  zu den bisher bekannten     Konstruktionen    können bei  diesen     periodischen    Kontrollen gleichzeitig auch die  Innenwände des     Schleuderrad-Gehäuses    nachgesehen  werden, ohne dass zuerst mühsam die am Gehäuse be  festigten Platten der Schutzauskleidung entfernt werden  müssen.  



  Der Gehäusedeckel lässt sich auf einfache Weise  nach Ausschwenken der beiden Spannbügel abheben.  Zur Entfernung der     Schutzplatten    werden die Spann  schrauben so     weit    gelockert, dass die Nasen der Seiten-      Schutzplatten die     Deckel-Schutzplatte    freigeben. Nach  diesen wenigen,     leicht    und rasch     ausführbaren    Bewe  gungen lassen sich dank des allseitig grossen Spiels zu  erst     die    Deckel- und dann die     Seiten-Schutzplatten    in  einfacher Weise aus dem     Schleuderrad-Gehäuse    heraus  heben.

   Zum Zusammenbau des     Schleuderrad-Gehäuses     geht man in genau umgekehrter     Reihenfolge    vor. Zu  erst werden die beiden     Seiten-Schutzplatten    an     ihren     Platz geschoben und     dann    die     Deckel-Schutzplatte    zwi  schen den beiden Nasen eingefügt, was dank des all  seitig grossen Spiels und den Anschlägen an den Seiten  wänden ohne Mühe möglich ist.     Dann    werden die bei  den Spannschrauben an den     Gehäuse-Schmalseiten    an  gezogen.

   Dadurch schiebt sich die     Deckel-Schutzplatte     auf den glatten     Gehrungsfugen    aufwärts und es entsteht,  sobald sie an den Nasen der     Seiten-Schutzplatten    an  stösst, eine einwandfreie Fugendichtung und ein kraft  schlüssiger Verband der     drei    Schutzplatten, so dass  sie sich während des Betriebes nicht     mehr    verschieben  können.

   Zuletzt wird noch der Deckel aufgesetzt und  die beiden Spannbügel hochgeschwenkt, bis die Rollen  derselben in die Vertiefungen der Kufen     ,einschnappen.     Muss einmal das     Schleuderrad-Gehäuse    zwecks einer  Reparatur von der     Strahlkammer    weggenommen wer  den, so braucht nicht,     wie    bei den     bekannten    Ausfüh  rungen, das     ganze    Schleuderaggregat demontiert zu wer  den.

   Man entfernt in diesem Fall zuerst den Kopf der       Nabendichtung.    Hierauf können durch die halb frei  liegende Öffnung der     Gehäuse-Stirnwand    die Befesti  gungsschrauben des Schleuderrades gelöst und dasselbe  nach oben oder unten aus dem Gehäuse herausge  nommen werden. Nachdem noch die Befestigungsschrau  ben des     Dichtungsfusses    und des     Schleuderrad-Gehäuses     gelöst sind, kann dieses bei     gleichzeitig    axialer Ver  schiebung von der     Strahlkammer    abgehoben werden.

    Der Aufbau eines Ersatzgehäuses erfolgt in genau um  gekehrter Reihenfolge, d. h. das     Schleuderrad-Gehäuse     wird mit seiner Öffnung in der lagerseitigen Stirnwand  in axialer Richtung über die     Radnabe    geschoben und  dann auf der     Strahlkammerwand    angeschraubt.     Hierauf     werden das Schleuderrad auf die Radnabe     montiert    und  der Dichtungskopf und     Fuss    festgeschraubt. Ebenso kann  der Schutzkragen von der     Strahlkammer    her ohne De  montage des Schleuderaggregates aus- und eingebaut  werden.  



  Die     Erfindung    wurde an Hand eines Schleuder  aggregates beschrieben, das ein     trapezförmiges    Gehäuse       mit    flachem Deckel und ein     Zweischeiben-Schleuderrad     mit     zentraler        Strahlmittel-Zuführung    und     mechanischer          Vorbeschleunigung    aufweist.

       Selbstverständlich    lässt sich  der Erfindungsgedanke ebenso gut auf andere Arten  von     Schleuderaggregaten,    insbesondere solche mit hau  benartigen Deckeln und     Einscheiben-Schleuderrädern          übertragen.    Ferner sind bei der beispielsweisen Aus  führungsform die Lagerung und das     Schleuderrad-Ge-          häuse    voneinander     getrennt    und     unmittelbar    auf die  Aussenwand der     Strahlkamrner    montiert,

   wobei     die    Sei  tenwände des     Schleuderrad-Gehäuses        nur    bis zur     Strahl-          kammerwand    reichen. Unter Wahrung des     Erfindungs-          gedankens    sind auch     Ausführungen    möglich, bei denen  die Lagerung und das     Schleuderrad-Gehäuse    auf einer    gemeinsamen Grundplatte zusammengebaut sind und/  oder die     Seitenwände    in die     Strahlkammer    hineinragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schleuderrad-Gehäuse zu Schleuderaggregaten, da durch gekennzeichnet, dass die Seitenwände sowie der Deckel selbst aus verschleissfestem Werkstoff bestehen und die zur Radachse parallelen Schmalseiten zusätzlich mit auswechselbaren Schutzplatten versehen sind, deren Innenflächen in Querschnitten parallel zur Radachse die Form eines nach dem Radzentrum hin offenen U mit nach aussen gewölbten Stegen haben, die breiter sind als das Schleuderrad und in Schnitten quer zur Rad achse zahnförmig sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schleuderrad-Gehäuse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (12, 13 und 14) mit dem Flansch (16) bündig sind und die ebene Auflagefläche (17) bilden, die auf der Strahl kammer-Aussenwand aufliegt. 2. Schleuderrad-Gehäuse nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleuderrad im Strahlkammerinnern von einem Schutz kragen (20) umgeben ist, dessen Rand (21) bis an die Aussenseite der Strahlkammerwand hochgezogen ist.
    3. Schleuderrad-Gehäuse nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die lagerseitige Stirnwand (12) eine ringsum ge schlossene und gegenüber der Radnabe (6) etwas grössere Öffnung (34) aufweist. 4. Schleuderrad-Gehäuse nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Innenseite der Öffnung (34) ein ringsum ge schlossener Schutzring (35) angebracht ist. 5. Schleuderrad-Gehäuse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Seiten-Schutzplatte (47) an ihren beiden Enden je eine Nase (51) aufweist.
    6. Schleuderrad-Gehäuse nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzplatten (46 und 47) ebene Gehrungsfugen (52) aufweisen. 7. Schleuderrad-Gehäuse nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckel-Schutzplatte (46) und Seiten-Schutzplatten (47) in bezug auf ihre Quer- und Längsmittellinien symmetrisch sind. B.
    Schleuderrad-Gehäuse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Gehäusedeckel (15) mit schwenkbaren Spannbügeln (64) auf das Gehäuse ge presst wird, deren Rollen (68) beim Hochschwenken der Spannbügel in einer keilförmig zulaufenden Bahn auf den Kufen (60) auflaufen und in ihrer Endstellung in den Vertiefungen (61) einschnappen.
    9. Schleuderrad-Gehäuse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (12, 13 und 14), der Deckel (15), der Schutzkragen (20), der Schutzring (35) sowie die Schutzplatten (46 und 47) und die Anschläge (53) und Winkel (54) aus schweiss- barem Manganhartstahl bestehen.
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