CH423603A - Kombinations-Bündelungsorgan - Google Patents

Kombinations-Bündelungsorgan

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CH423603A
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CH
Switzerland
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bundling
combination
slots
dependent
rope
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Application number
CH686864A
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English (en)
Inventor
Hoppeler Walter
Schnyder Robert
Original Assignee
Terno Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D63/00Flexible elongated elements, e.g. straps, for bundling or supporting articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description


  



     Kombinations-Bundelungsorgan   
Die vorliegende Erfindung betrifft ein draht-, seil-oder bandförmiges Kombinations-Bündelungsorgan zum einfachen oder doppelten Umschlingen von Gütern, insbesondere   Holzbunden.   



   In der Praxis des   Holzbündels    kennt man   ins-       besondere das sogenannte Rund-oder Fixmassbün-    deln mit Hilfe eines   Bündelungsorgans gemäss dem    schweizerischen Patent Nr. 383 257.



      Der Hauptvorteil der Rundbündelung besteht    darin, dass das   Bündelungsse. il masshaltig ausgeführt    werden kann und daher ein Abmessen des Holzes nicht mehr nötig ist, da ein Bund reines der, art ge  bündelten    Holzes direkt als Masseinheit   anerkannt    wind. Das Holz wird z. B.   dirent,    am Schlagort mittels des erwähnten Bündelungsorgans masshaltig gebündelt und kann von dort aus als Masseinheit versandt werden. Untermassige Bunde sind entweder nicht rund, oder. sie sind lose oder öffnen sich selbsttätig und zeigen damit automatisch das Untermass an.



   In der Paxis zeigt es sich, dass neben diesem einen   WunschfüreinemasshaltigeBündelangdas    Bedürfnis besteht, ein Seil zu schaffen, welches nicht als   Massbündelungsorgan, sondern einzig und. allein    zum Bündeln schon abgemessener und beispielsweise   im Wald    fertig am Weg aufgestellter   Holzmengen    dient. Dieses Bündeln soll keinen speziellen   Bündel-    wagen verlangen,   son, dern das Bündelseil soll Idirekt    um masshaltig geschichtete Holzstapes gelegt werden können.

   Das erwähnte Rundbündelungsseil kann in der bekannten Ausführung dem letzterwähnten Zweck nicht dienen, da, es entweder ein   Abrunden der Holz-    stösse verlangt, was zu aufwendig ist, oder aber die   VerwendungeineslängerenBündelungsorgans,    was den Nachteil des selbsttätigen Öffnens des einfachen Verschlusses mit sich bringt. Zudem entsteht bei diesem Seil oftmals die Schwierigkeit, dass das Bündel in einigen zehn Metern Höhe über dem Boden    mechanisch geöffnet werden muss, was bei prallem    Seil im allgemeinen nur mühsam zu bewerkstelligen ist.



     Die beiden Verschlussarten,    welche sich aus der Praxis für das   Rundbündelungsseil und das Halb-      rundbundelungsaeil ergeben    haben, sind daher völlig verschieden.



   Die   vorliegende Erfindung bezweckt die Schaf-    fung eines Kombinations-Bündelungsorgans, welches auf einfache Art und Weise erlaubt, ein   Halbrund-      bündelungsseil m    ein   Rundbündelseil,    ohne Zuhilfe  nahme    von Werkzeugen, umzuwandeln und umgekehrt.



   Das erfindungsgemässe   Kombinations-Bündle-    lungsorgan ist dadurch gekennzeichnet, dass es ein   Umbündekmgselement    und ein von diesem ohne Werkzeug lösbares Verschlusselement zur Verwendung in zwei unterschiedlichen Gebrauchslagen aufweist.



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird anschliessend anhand von   Figuren er-      läutert.    Es zeigt :
Fig. 1 eine Ansicht des   Versohlussstücke.    und    Distanzhalters eines Kombinations-Bündelungsseils,   
Fig. 2 eine Ansicht analog Fig.   1,    von der   Gegen-    seite,
Fig. 3 eine Ansicht des   Umschlingungste, ils ; des      Kombinations-Bündelungsseils,   
Fig. 4 ein   Kombinations-Bündelungsseil gemäss    den Fig. 1-3, in der ersten Gebrauchslage,
Fig. 5 ein   KombinationsBündelungssail gemäss    den Fig. 1-3, in, der zweiten   Gabrauohslage.   



   Das in den Fig. 4 und 5 dargestellbe Kombi  nations-Biindelungsiseil besteht    aus einem   Umschlin-       gungsseils l sowie einem rohrförmigen Verschluss-    element 3. Das Seil 1 besitzt eine Schlaufe 5   und !    zwei Seilenden 7 und 8, welche je mit einer Muffe 10 und 11 versehen sind.



   Das rohrförmige Verschlusselement 3 ist an seinen beiden Enden mit schlitzbildenden Abschrä  gungen    13 und   14    versehen. Auf zwei sich   gegen-      überliegenden    Seiten des   rohrförmigen Verschluss-      elemets    3 befinden sich an dessen beiden Enden je ein Schlitzpaar mit den Schlitzen 16 und 22 sowie 17 und 23. Die Schlitze 16 und 17 isind im   Mittel-    teil der Schlitze mit Erweiterungen 19 und 20 versehen, und die Schlitze 22 und 23 weisen an ihren äusseren Enden Erweiterungen 25 und 26 auf. Die Schlitze 16,17 und 22,23   sinid, gleich breit, ebenso    , deren Erweiterungen.

   Wie. aus den Fig.   l und    2 hervorgeht, ist ideren axiale Versetzung so,   idass, in    radialer Richtung betrachtet, sich die Abschrägungen oder Schlitze   13    und 14 mit den äusseren Schlitzenden der Schlitze 16 und 17 überdecken, wobei die Überdeckungsfläche eine praktisch runde Off  nung    darstellt, die gerade das Durchstecken der Muffen 10 und 11 erlaubt, wie dies aus Fig. 5 im zusammengebauten Zustand ersichtlich ist, sowie einer anschliessenden Kreisfläche, deren Durchmesser dem Durchmesser des Seiles 1 entspricht, jedoch kleiner ist als der Durchmesser der Muffen 10 und 11.



   Die inneren Enden der Schlitze 16 und 17 bzw.



  22 und 23 sind   derart gegeneinamier    versetzt, dass in der zweiten Gebrauchslage die Seilschlaufe 5 im Verschlusselement 3, an keiner Stelle um 90  an einer Kante umgebogen wird. Dies dient der Scho  nung des Umschlingungsorgans.   



   Soll das vorbeschriebene   Kombinations-Bünde-    lungsorgan,   dem masshaltigem Bündeln    von Rund  bunden dienen, so werden diie beiden Muffen    10 und 11 von der Seite der Abschrägungen 13 und 14 her in das Verschlusselement 3 eingeführt, durch , die Erweiterungen 19 und 20 gezogen und hernach seitlich in die Schlitze 16 und 17 nach aussen ge   schoben.

   Hierauf wird mit dem freien Sohlaufenende      5    das zu umschlingende   Holzbündel mit gleichblei-    bendem Abstand der beiden Seiltrums umfahren und, w, ie aus Fig. 4   hervorgeht,'die Schlaufe 5 m    die beiden Abschrägungen 13 und 14 des Venschlusselements 3 eingelegt, in welcher Lage die Schlaufe 5 festgehalten und mithin das Kombinations-Bündelungsorgan geschlossen ist. Wie aus Fig. 4   ersicht-    lich, hält das Verschlusselement 3 die Schlaufe 5 fest, wobei diese gleichzeitig der Sicherung der beiden Enden   7 und      8    gegen seitliches Ausrutschen dient.



  Der Verschluss dieser als   Rundbüadelungsseil    verwendeten Ausführung kann dadurch geöffnet werden, dass beispielsweise ein Stab in eine der Erweiterungen 19 und 20 eingeführt und das   Versohlusselement    3 gedreht wird : Es geben die Abschrägungen 13 und   14    die Schlaufe 5 frei und das Bündel ist geöffnet.



   Dieser Verschluss, wie er in Fig. 4 ersichtlich    ist, eignet sich, ausgezeichnet, sofern Idas Umschlin-      gungsseil den    Bund satt   umsahliesst.    Dies bedingt ein   Rundpaoken    vor   idem    Umschlingen, beispielsweise in einem   Bündelbock. Sofern. dies nicht mög-    lich ist,   bestehtdieGefahr,dassdasUmschlingungs-    organ zu wenig satt um das Bündel liegt und der Verschluss sich   ungewollterweise öffnet.    Diesem   tJbel-    stand trägt aber die zweite, anschliessend beschriebene Gebrauchslage Rechnung.



   In dieser Gebrauchsform werden die Muffen 10 und 11 mit den Enden   7    und 8 des   Umschlingungs-    seiles 1 durch die Erweiterungen 25 und 26 in das    rohrfömnige Verschlussele, ment 3 eingeführt und    durch die Erweiterungen 19 und 20 her, ausgezogen derart, dass die Schlaufe 5 längs dem Verschlusselement 3   anliegt und das Sail l durch    die Schlitze 22 und 23   hinain    und aus den Schlitzen   16    und   17    herausgeführt wird und hierauf die beiden Trums, wie in Fig. 5 ersichtlich, den Holzbund umschlingen.



  Die Muffen 10 und 11 der freien Enden 7 und 8 werden daraufhin durch die Abschrägungen 13 und 14 und die Erweiterungen 19 und 20 gesteckt und nach aussen geschoben, wo sie praktisch gesichert sind ; denn um sie zu lösen, müssen die Muffen 10 und 11   wiedemun durch die Erweiterungen    19 und   20 gelangen, was    ein   Abkröpfen    des Elements 3 und der Seilenden 7 und 8 um ungefähr   45     zur Axe des Verschlusselements 3 bedingt. Damit wird ein unbeabsichtigtes und ungewolltes Öffnen dieses in Fig. 5 dargestellten Verschlusses viel weniger wahrscheinlich, als das Öffnen des Verschlusses gemäss Fig. 4.



   Das   vorbeschriebene Kombinations-Biindelungs-    organ weist daher, basierend auf einem einfachen Verschlusselement und einem Umschlingungsseil, welches auch als Draht oder Band ausgebildet sein kann,   die vorerwähnten beiden Kombinationsmög-    lichkeiten auf, so dass dessen Anschaffung infolge    der beiden Verwendungsmöglichkeiten für die Holz-    industrie praktisch tragbar wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Draht-, seil-und bandförmiges Kombinations- Bündelungsorgan zum einfachen oder doppelten Umschlingen von Gütern, insbesondere Holzbunden, dadurch gekennzeichnet, gdass es ! ein Umbündelungs- element (1) und ein von diesem ohne Werkzeug lösbares Verschlusselemont (3) zur Verwendung in zwei unterschiedlichen Gebrauchslagen aufweist.
    UNTERANSPRUCHE 1. Kombinations-Bündelungsorgan nach Patentanspruch, mit einem Stangen-oder rohrförmigen Verschlussstück und Distanzhalter, gekennzeichnet durch je zwei sich mindestens annähernd diametral gegen überliegende Öffnungen (16,22 bzw. 17,23).
    2. Kombinations-Bündelungsorgan nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, Idadurch gskenn- zeichnet, dass die Öffnungen als Schlitze (16,17, 22,23) ausgebildet sind und dass sich je zwei diametral vensetzte Schlitze (16,22 bzw. 17,23) in diametraler Richtung gesehen, teilweise überdecken.
    3. Kombinations-Bündelungsorgan nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichtnet, dass die Verschlussstückenden geschlitzt sind und die Längs axen der Schlitze (13,14) min destens annähernd auf der gleichen Mantellinie wie die Axen zweier Offnungen (22,23) und parallel zur Verschlussstücklängsaxe liegen.
    4. Kombinations-Bündelungsorgan nach Patent , anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass. die Schlitze (16,17,22,23) Erweiterungen (19,20,25,26) anweisen zum Durchführen der Enden (7,8) des Umbündelungsele- mentes.
    5. Kombinations-Bündelungsorgan nach Patentanspruch, und Unteransprüchen 1 und 2, gekenn- zeichnet durch zwei an den Enden des Verschluss- elementes (3) angeordnete. Paare von mindeste. ns annähernd. diametral versetzten Schlitzen (13,16 bzw. 14,17), wobei die Schlitze jedes Schlitzpaares (13,16 bzw. 14,17) sich diametral betrachtet teilweise derart überdecken, dass die Ubecdeckungs- fläche praktisch dem Querschnitt des Umschlin- gungselementes (1) enbsprichto jedoch kleiner ist als ein Querschnitt der an deren Enden angebrachten Muffen (10,11), um ein ungewolltos Herausgleiten der Seilenden (7,8) aus dem Verschlussstück (3) zu verhindern.
    6. Komsbinations-Bündelungsorgan nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die aussenliegenden. Schlitze (13,14) seitlich offen sind, um das Einlegen der Schlaufe (5) , des Umschlingungselementes (3) zu ermöglichen (Fig. 4).
    7. Kombinations-Bündelungsorgan nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (16,22 bzw. 17,23) gegeneinander axial versetzt angeordnet sind, um die durch das Verschlusselement (3) durchgezogene Sohlaufe (5) um weniger als 90 umzulenken.
    8. Kombinations-Bündelungsorgan nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der einen Gebrauchslage die freien Enden (10,11) und in der anderen Gebrauahslage der Mittelteil (5) des Umbündelungselementes (l) als Versohlussteile dienen.
    9. Kombinations-Bündelungsorgan nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden (10, 11) des Umbündelungselementes (l) m , beidlen Gebrauchslagen mit idem Verschlusselement (3) gleich verbunden sind.
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DE102017008976B3 (de) 2017-09-25 2019-03-14 Stefan Huber Werkzeug zum Spannen eines Drahtseils, das insbesondere am Umfang eines Holzbündels in Form einer Schlaufe befestigt wird.

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