Stapelbarer Behälter
Die Erfindung betrifft einen Behälter mit rechteckiger, quadratischer, trapezfönniger oder anderer schiefwinkliger Grundform, der so. ausgebildet ist, dass mehrere soclhe Behälter incenadner und aufeinander stapelbar sind.
Infolge der schnell fortschreitenden Rationali- sierung des Tranprot- und Lagerwesens werden immer häufiger Behälter gefordert, die sich wahlweise leer ineinander oder gefüLlt, aufeinander stapeln lassen. Derartige Behälter sind bekannt. Die bekannten Behälter dieser Art haben aber den Nachteil, dass die Wände an zwei'gegenüberliegendenSeiten oder an allen vier Seiten mit Eck-ader Ausbuchtun- gen in den Nutzraum hinein versehen sind, um die Stapelmöglickeit herzustelln.
Weiter gibt es Behälter mit entsprechenden Aussparungen in den Ekken.-Dazu kommt, dass die bekannten Behälter je- weisl um 90 oder 180 gegen den unteren Behälter verdreht werden müssen, wenn sie gefüllt aufein- andergestapelt werden sollen. Infolgedessen nehmen die gefüllt aufeinandergestapelten Behälter eine we sentlich grössere Grundfläche, als es ihrer eigenen Grundfläche entspricht, ein.
Demgegenüber ist der erfindungsgemässe e Behälter gekennzeichnet durch glatte Behältenrwände und d Ausbuchtungan im Behälterrand zur Aufnahme der Ecken des Badens eines schräg aufgesetzten Be- hälters.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbei- spiele des Behälters nach der Erfindung dargestellt.
Es zeigt :
Fig. 1 eine Ansicht des Behälters,
Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht dazu,
Fig. 4 einen Schnitt durch eine Behälterwand gemäss B-B in Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt durch eine Behälterwand, gemäss A-A in Fig. 3,
Fig. 6 einen Schnitt durch eine Behälterwand gemäss C-C in Flig. 3,
Fi.g 7 ein Stapelschema der Behälber nach den Fig. 1-6,
Fig. 8 bis 11 je ein Viertel eines Stapelschemjas anderer Ausführungen,
Fig. 12 und 13 je eine Hälfte eines Stapelschemas anderer Ausführungen.
Die in der Zeichnung dargestellten Behälter haben einen rechteckigen Boden 1 und daran anschliessende, scräg, veralufende, glatte wände 2. Der Behälter- rand ist mit Ausbuchtungen versechen, in denen der Boden 1 eines daraufgesetzten Behälters eine Auflage finden kann. Durch Nasen 4 ist der Behälter gegen eine unerwünschte Verdrehung aus dieser Auf- setzstellung gesichert.
Die in den Fig. 4, 5 und 6 gezeigten Schnitte entlang den Schnittlinien B-B, A A und C-C in Fig. 3 zeigen massstäblich die Einzelheiten eines praktisch ausgeführten Behälters. Fig. 4 zeigt die Randausbildung und lässt die Stapelauflage bzw., die Stapeltasche an der Stirnseite des oberen Randes für den daraufzusetzenden Behälter gut erkennen. Links neben dem geschnittenen Teil ist eine nach auswärts ge richtete Sicke erkennbar. Als gestrichelte Linie ist auch die Stapelauflage am Boden für die Stapelung von leeren Behältern erkennbar.
Fig. 5 zeigt, im Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 3, die im unteren Bereich der aus Fig. 4 ersichtlichen Sicke angebrachte VErstärkung, die als Stapelauflage für den Leertransport dient und gleich- zeitig auch eine wesentliche Verstärkung der kritische Zone des Behälters dargestellt. Der in den geschnitten dargestellten Behalter hineingestapelte Behälter ist in Fig. 5 in strichpunktierten Linien gezeigt.
Fig. 6 zeigt, im Schnitt nach der Linie C-C in Fig. 3, die Stapeltasche im oberen Rand an der Längsseite des Behälters und lässt die Stapelauflage des Behälters am Boden klar und deutlich erkennen.
Aus der in Fig. 7 dargestellten Draufsicht auf einen Behälter nach der Erfindung ist. die nach auswärts gerichtete Sicke 5 in Nähe der Ecken des Behälters deutlich erkennbar ; ausserdem ist auch die nach innen gerichtete, biindige Fiihrungsnase 4 erscihtlich, die eine Seitenführung des aufgestapelten Behälters übernimmt, so dass bei nur sehr kleinem Drehwinkel eine ausreichende Seitenführung erreicht wird.
Bei der Ausführungsform, die in Fig. 8 in Draufsich, gezeigt ist, sind nach innen gerichtete Sicken vorgesehen, die an ihrem am weitesten innen liegen- den Punkt ebenfalls eine innen bündige Fiihrungsnase bzw. eine Seitenführug aufweisen, die innen . bündig in der Nase fluchtet. An den Stellen 3 und 4 ist die Stapelau±Lage. auf den ach innen gerichtuen, Sicken erkennbar ; auch hier wird druch die dargestellte Ausführung. eine beträchtliche Verstärkung der Eckpartie des Behälters erreicht, und zwar linsbe- sondere durch die Verscikung in Nähe der Ecken.
Bei der in Fig. 8, dargestellten Ausführungsfomn sind' auch an der Stirnseite. und an der Längsseite in Nähe der Behälterecken Führungsnasen vorgesehen.
Bei der Ausführungsfonn gemäss Fig. 9 dient die Stirnwand als Auflage, und es sind nur an den Seitenwänden in Nähe der Ecken nach einwärts ge- richtete Sicken vorgesehen, die die innen bündige Führungsnase 4 und die Stapelauflage 3. aufweisen.
In Fig. 10 ist eine Kombination der Ausführungs- formen nach den Fig. 1 bis 7 und nach den Fig. 8 und 9 dargestellt ; hier sind die Ausbuchtungen teil- weise nach aussen und teilweise nach innen gerichtet.
Besonders wesentlich ist auch bei dieser Ausführungsform wieder die innen bündige Führungsnase 4, wel- che die Seitenf2hrung des aufgesetzten Behälters übernimmt.
Fig. 11 zeigt, als Ergänzung zu Fig. 9, eine Ausführung, bei der die Auflage auf der Seitenwand normal ausgeführt wird, nämlich nur in Form einer Auflagetasche,Tjndnur.anderStirnseite ist eine nach innen gerichtete Sicke 5 mit einer innen fluchtenden Führungsnase 4 vorgesehen.
In Fig. 12 ist eine. ganz besonders gunstige Aus- führungsmöglichkeit der Erfindung dargestellt. Die Sicke 5 ist hier schräg nach auswärts gerichtet, so dass eine optimale Verkürzung der diagonalen Stapel auflage erreicht werden kann. Dass Führungstasche 3 wird hier wi3ederum druch die als Seitenführubng dienende Nase 4 abgeschlossen, und hierdurch wird eine sehr günstige, neuartige Sicherung. gegen unerwünschtes Verdrehen des aufgesetten Behälters erzielt.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 13 sind in der Nähe der Eckparite zwei nach auswärts ge richtete Sicken 5 vorgesehen. Die Stapelauflage ist mit 3, und die die Seitenführung bewirkende Nase wiederum mit 4 bezeichnet. Bei dieser Ausführungsform kann man den oberen Behälter gegenüber dem unteren Behälter beim Stapeln sowohl nach der einen als auch nach der anderen Richtung hin verdrehen.
Die Bohältar nach der Erfindung können aus beliebigem Werkstoff, z. B. Metall (Draht, Blech usw.)., Pre¯stoiff oder Kunststoff hergestellt werden.