CH423631A - Rohrpostanlage - Google Patents

Rohrpostanlage

Info

Publication number
CH423631A
CH423631A CH1103163A CH1103163A CH423631A CH 423631 A CH423631 A CH 423631A CH 1103163 A CH1103163 A CH 1103163A CH 1103163 A CH1103163 A CH 1103163A CH 423631 A CH423631 A CH 423631A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
station
pneumatic tube
tube system
pipe
stations
Prior art date
Application number
CH1103163A
Other languages
English (en)
Inventor
Hansen Arno
Original Assignee
Hansen Arno
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hansen Arno filed Critical Hansen Arno
Publication of CH423631A publication Critical patent/CH423631A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/02Directly conveying the articles, e.g. slips, sheets, stockings, containers or workpieces, by flowing gases

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Collection And Transfer (AREA)

Description


  



  Rohrpostanlage    Bekanntlich werden Rohrpostanlagen miit Erfolg    zum Fördern von verhältnismässig kleinen Stückgütern, wie Schriftstücken, Akten,   Hausnotizen,    aber auch   Materialproben    aus dem Labor usw., mittels Förderbehältern verwendet, wobei die Förderung im allgemeinen nur zwischen den einzelnen Räumen   eines Gebäudes oder eines Gebäudekomplexees    erfolgt.



   Bei den,   sehr zahlreichen bereits bekannten Rohr-      postanlagenwird'stets    Luft als   Fördermitbel    verwen  det, welche    von einem oder mehreren Geblasen   er-    zeugt wird und die betreffenden Aufnahmebehälter für das Föndergut, die Rohrpost-Hülsen, durch die   entspreohejid bemessenen Förderrohne    treibt.



   Bekanntlich sind zahlreiche Sonderkonstruk   , tionen von selbsttätig arbeitenden Vermittlungen oder    von   Rohrposthauptstellen,    in denen die Förderrohre    gemeinsam an ein Saugluft-und Druckluftgebläse    angeschlossen sind, oder Förderanlagen mit Wendebetrieb oder Zwischenstellen   fUr    die Entnahme von Rohrposthülsen an bestimmten Stellen aus dem   Förderkreislauf      sowies zahlreiche    weitere Sonderkonstruktionen für   Rohrpostanlagen.   



      Neben derartigen Grossanlagen sind auch An-    la, bekannt, bei welchen nur eine verhältnismässig geringe Anzahl Einzelstationen im Pendelbetrieb miteinander verbunden sind. Auch unter dieser Gruppe von Anlagen gibt es zahlreiche Konstruktionsvorschläge. Diese bekannten Anlagen sind verhältnismässig träge und arbeiten unwirtschaftlich, da die Ent  fernungzwischen'demGebläse    und der jeweiligen   Antriebsstelle    der zu   befördernden    Hülse verhältnismässig gross ist.



   Um diese Nachteile zu vermeiden, ist die erfindungsgemässe Rohrpostanlage dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Förderluft je ein Gebläse mit eigenem Gebläsemotor bei mindestens zwei Stationen der Anlage vorgesehen ist und dass jedes Gebläse bei der zugehörigen Station   unmittel-    bar an das Förderrohr in einem Bereich, in dem , eine zu transportierende Hülse in das Fönderrohr einführbar oder aus   ! demselben    entnehmbar ist, angeschlossen ist.



      Anhand der Zeichnung werden nachstehend Aus-    führungsbeispiele der Rohrpostanlage nach der Er  findung    näher erläutert. In der Zeichnung zeigen :
Fig.   1    eine Rohrpostanlage mit zwei Einzelstationen in perspektivischer Darstellung, wobei das die beiden Stationen verbindende Förderrohr mit Trennstellen stark verkürzt gezeichnet ist.



   Fig.   2    eine   Frontalansioht    auf eine Station nach Abnahme des Gehäusedeckels sowie des   Hülsenauf-    fangbehälters,
Fig. 3 eine Seitenansicht hierzu, teils im Schnitt,
Fig. 4 eine Einzelheit aus Fig. 3 entsprechend der strichpunktierten Linie IV in Fig. 3,
Fig.   5    einen Längssohnitt durch eine Hülse, die zur Aufnahme des Fördergutes bestimmt ist,
Fig. 6 bis   8 eine    andere Ausgestaltung einer Hülse,
Fig. 9 und 10 ein Schaltbild für eine Anlage mit zwei Stationen,
Fig. 11 einen Längsschnitt durch eine anders gestaltete Rohrpoststation für   Saugluftbetrieb,   
Fig. 12 ein Schaltbild für eine Rohrpostanlage mit zwei Stationen gemäss Fig. 11,
Fig.

   13 eine weitere Rohrpostanlage mit je zwei Einzelstationen an   jegder Sende-und. Empfangsstelle      fUr    Gegenverkehr,
Fig. 14 eine Anlage mit insgesamt vier Einzelstationen,
Fig. 15 eine Zentrale mit sechs Einzelstationen,
Fig. 16 ein Schema einer Rohrpostanlage mit fünf in Reihe geschalteten Einzelstationen für Saugluftbetrieb,
Fig. 17   eine perspektivische Ans, icht einer Mittel-    station gemäss Fig. 16, und
Fig. 18 bis   20    dre,   i Ausführungsbeispiele für/das    Ablenken und Auswerfen von Hülsen in den mittleren Stationen einer Anlage gemäss Fig. 16.



   Fig.   1    zeigt ei. ne Rohrpostanlage mit zwei Einzelstationen 1 und 9. Am unteren Ende jedes Behälters ist ein   trogförmiger    Aufnahmekasten   6    bzw. 13 mit   Schaumgummiauskleidung    für die gesendeten   Rohrposthülsen.    Es ist nur eine von Hand bedienbare, in vertikaler Richtung verschiebbare Tür 2 mit einem Handgriff 3 vorgesehen.



   In der in Fig.   1    gezeichneten n Klappenstellung befindet sich eine Hüls in Richtung des Pfeiles 8 auf dem Wege von der Station   1    zu der Station 9 innerhalb des Förderrohres 7. Das Förderrohr 7 besteht vorteilhafterweise aus Polyvinylchlori, d (PVC).



  Die einzelnen Rohrstücke können mittels Laschen oder kurzen Rohrstücken 14, 15 etwas grösseren Durchmessers luftdicht miteinander verklebt werden.



  Die Hülsen verlassen. in Richtung des Pfeiles 10 die Station 9 bzw. bei umgekehrter Förderrichtung entsprechend die Station   1.   



   Jede Station ist mit einer Signallampe 5 bzw. 12 ausgestattet, die anzeigt, ob von der jeweiligen Gegenseite eine Hülse unterwegs ist, während idie Stellen 4 und 11 sogenannte Auslösetasten darstellen.



   In den Fig. 2 bis 4 ist die Station   1    in ver  schiedenen    Ansichten, wie oben angegeben wurde, dargestellt, und zwar nach A. bnahme des Gehäusedeckels sowie des Aufnahmebehälters für die Hülsen.



  Jede Station besitzt e : nen Förderrahmen 16, der durch Seitenwände 29 mit einem   Wandrahmen    28 bzw. einer Wandplatte kastenförmig verbunden ist.



   Innerhalb des Rahmen   s 16,    und zwar an den beiden vertikal verlaufenden Innenkanten 18 und 19, ist die rechteckige Tür 17 verschiebbar geführt.



  Sie wird durch zwei an der Oberkante angreifende Zugfedern 21, 22 stets nach oben hin gegen einen Gummipuffer 27 oder einen anderen geeigneten Anschlag gezogen.



   In jede Station ist von oben her das Förderrohr 7 eingeführt und wird im oberen Bereich des Rah  mengestelles    von einer Rohrschelle 26 festgehalten.



   In einem flachen Bogen mündet nun das Förderrohr gemäss Fig. 3 an der Förderfläche der Station,   d.    h. genauer gesagt an der Innenfläche des Rahmens 16, an welcher die Rohrmündung mittels eines Flanches   31    befestigt ist, so dass eine ovale Aus  trittsöffnung    32 (Fig. 2) verbleibt. Auf der Rückseite bzw. Unterseite des soeben erläuterten Förderrohrkrümmers 30 ist mit im wesentlichen vertikaler Achse ein   Gsbläsemotor    35 mittels eines feststehenden Rohrstutzens 33 angeschlossen. Es sind etwa in Förderrichtung verlaufende Rippen 34 vorgesehen, die in vertikaler Richtung gemäss Pfeil 36 und entsprechend der Luftströmung im Querschnitt gesehen düsenartige Kanäle zwischen sich einschliessen.



   Es empfiehlt sich, an der Saugseite des   Gebläse-    motors einen filterartigen Vorsatz 80 in Form eines Zylinders vorzuschalten, welcher im Inneren mehrere etwas halbkreisförmige, senkrecht zu der Achse des Zylinders verlaufende Querbleche 81 bis 83 aufweist, die mit Abstand voneinander und   wechselseitig an-    geordnet sind. Zur weiteren Geräuschdämpfung sind   : lie    Innenwand des Zylinders 80 durch   Schaumstoff-    ringe 84 sowie die Bleche 81 bis 83 mit Schaum  . stoffflächen    85 ausgekleidet.



   Die Bedienung der oben erläuterten   Station er-    folgt in sehr einfacher Weise dadurch, dass die zu   versendende    Hülse in Richtung des   Pfeiles 37    (Fig. 3) in den Rohrkrümmer   30    eingeschoben wird.



  Sodann wird die Tür 17 mittels des Handgriffes 20 nach unten hin geschoben. Alle weiteren Vorgänge vollziehen sich. automatisch.



   Es sei hier nur, darauf hingewiesen, dass an der unteren Kante der Tür ein fester Stift 23   vorgezsehen    ist, der durch eine Bohrung   24    in dem Rahmen 16 hindurchgeht und in unterster   Stellung einen Schal-    ter 25   (Türkontakt)    betätigt.



   Gemäss Fig. 4 ist noch   eine Türverriagelung    39 nach Art eines an sich an Gebäudetüren bekannten elektrischen Türschlosses vorgesehen. Der   Schloss-    riegel 40 ist durch einen entsprechenden Schlitz 41 des Flansches 31 oder durch eine andere geeignete   Befeastigungssbelle    hindurchgeführt und rastet bei Be  tätigung    in einer entsprechenden Ausnehmung 42 der Tür 17 ein.



   Fig. 5 zeigt im Längsschnitt eine   Förderhülse.   



  Die Hülse besteht im wesentlichen aus einem vorteilhaft durchsichtigen. zylindrischen Mittelteil 43 und zwei Kappen 45, von welchen, die eine fast mit dem Mittelteil 43 verklebt ist, während die andere zum Füllen oder Entleeren leicht abgenommen werden kann. Die Kappen sind mit den Teilen 47 über die Enden des   Mittelstückes    s gestülpt. Ausserdem sind die Kappen von Ringen 44, 46 aus Schaumgummi    oder einem anderen geeigneten Diohtstoff umgeben.   



   In den Fig. 6 bis 8 ist eine andere vorteilh, afte Hülse dargestellt. Auch diese besteht im wesentlichen aus, einem zylindrischen Hohlkörper 101, welcher an dam einen Ende senkrecht zur   Längsachse abge-    schnitten ist, so. dass eine Öffnung zum Füllen entsteht, während das andere Ende 118 halbkugelförmig abgeschlossen ist. Zweckmässigerweise ist der Hohlkörper ganz oder teilweise durchsichtig, damit man sofern erkennen kann, ob die Hülse eine Sendung enthält. Auf dem äusseren Umfang sind Ringe 102, 103 und 116 mit Abstand 115 von den Hülsenenden vorgesehen. Zwischen je zwei Aussenringen ist ein an sich bekannter Dichtungsring 104, 117 gehalten zur Abdichtung gegenüber, dem Förderrohr.



   Zum Verschluss dient ein Deckel 107, der die Form einer Halbkugel   entsprechend dem Hohl-    körperende 118 besitzt. Durch einen   Q, uerschlitz    ist ein breites Gummiband 109 mit umgekanteten Rändern 110 hindurchgeführt. Die beiderseitigen Enden des   Gummibandes sind an    einander   gegenüberliegen-     , den Stellen des Ringes   103,    wie in Fig. 8 mit Bezugszeichen 11 angedeutet ist, befestigt. Die Spannung des Gummibandes ist so gewählt, dass der Verschlussdeckel   in der Stallung gemäss    Fig. 6 fest auf der Öffnung des Hohlkörpers aufsitzt. Auch   tin    öffneter Stellung gemäss Fig. 7 sorgt das Gummiband, dafür, dass der Verschlussdeckel seitlich an der Aussenfläche des Hohlkörpers. anliegt.

   Um einen festen Sitz des Deckels in der Verschlussstellung zu gewährleisben, sind an einander gegenüberliegenden Stellen an dem oberen Rand des   Hohl-    körpers 101 zwei trapezförmige Einkerbungen 105, 106 vorgesehen, in   welche entsprechende Vorsprüoge    114 des Verschlussdeckels einrasten können.



   Zwischen den beiden seitlichen Vorsprüngen 114 ist auf der Innenseite des Verschlussdeckels eine Rippe 113 mit kreisbogenförmiger Innenfläche 112 vorgesehen, wobei die Krümmung der Innenfläche der Krümmung des   Hohlkörpermantels entspricht.   



   In den Fig. 9 und 10 ist ein beispielsweises Schaltschema der elektrischen Einrichtung der Rohrpost . anlage gemäss Fig.   1    dargestellt. Der linke Teil der Fig. 9 umfasst die Station I (Bezugszeichen 1 in Fig. 1),   während der rechte Teil die Station II (Be-      zugszeichen    9) darstellt. Die beiden Stationen sind durch vier Steuerleitungen 86 bis 89 sowie zwei Schwachstromleitungen 90 und 91 für Gleichstrom    miteinander verbunden. Die elektrischen Ausrüstun-    gen der einzelnen Stationen sind vollkommen gleich, wie aus Fig. 9 mit einem Blick zu erkennen ist. Es empfiehlt sich lediglich, zur Gleichstromversorgung der zweiten Station statt einer Einrichtung gemäss Fig. 10 nur die erwähnten Stromleitungen 90, 91 zu verwenden.



   Die Versorgung der elektrischen Einrichtung mit Gleichstrom von vorzugsweise 24 Volt erfolgt gemäss Fig. 10 von einer Wechselstromquelle 92 über einen Transformator 93 und einen Gleichrichter 94. Es ist eine doppelte Absicherung mit den Sicherungen 95 und 96 sowie   eine Erdleitung 97 vorgesehen.   



  Die Abzweige 98 von dem   Wechselstromnetz f. ühren    zu dem Gebläsemotor 99 der Station   I,    während der Gebläsemotor 100 der Station II soinen eigenen Anschluss an das Wechselstromnetz erhält. Die von dem Gleichrichter 94 (Fig. 10)   abgeheaden Gleichstrom-    leitungen 120 führen zu den entsprechenden Plusoder Minusklemmen von Kontaktleisten 4. Vereinfacht sind. in Fig. 9 am linken Rand die e entsprechenden Anschlussleitungen   mit, Plus-oder Minuszeichen    versehen. Die Leitungen der Station II am rechten Rand der Fig. 9 sind, wie oben angedeutet wurde, an die Schwachstromleitungen 90, 91 angeschlossen.



   Die Wirkungsweise ist nun folgende :
Wenn die Tür 2 bzw. 17 herabgezogen wird, so betätigt der Stift 23 den Schalter 25 (Türkontakt).



  Damit zieht das Relais   121    an, wodurch die Kon  takbe      121a, 121b,    121c   und 121d umschalten.   



  Durch Umschalten des Schalters 21a erhält das   Relais 122 Strom, so dass über    den Kontakt   122a    des Relais der Gebläsemotor 99 eingeschaltet wird.



  Ausserdem rastet die Türverriegelung 39 (vergleiche Fig. 4) mechanisch in die Ausnehmung 42   e. in,    da sie keine Spannung erhält. Gloichzeitig wird aber durch Umschalten des Schalters   121c über    die Steuerleitung 89 die Kontrollampe 123 der Station 2 eingeschaltet, und iiber den Wechselschalter 121b sowie die Steuerleitung 88 wird der Rohrkontakt 38 der Station 2 vorbereitet.



   Da der Gebläsemotor läuft, wird die Hülse durch das Förderrohr gedrückt. Sobald nun die Hülse an den Rohrkontakt 38 bzw. den Rohrendschalter der Station 2   vorbeigleitet,    wird dieser betätigt. Über die Steuerleitung 88 sowie. den umgeschalteten Wechselschalter 121b wird   nun die Türverriegelung    39 der Station 1 an Spannung gelegt, d. h. sie zieht an und gibt die Tür 17 wieder frei, damit sie in die in Fig.   2    dargestellte Stellung zurückfedern kann. Damit wird aber auch wieder der   Türkontakt    25 der Station 1 gelöst, so dass die beiden Relais 121 und 122 wieder abschalten und d ihre Kontakte in die in Fig. 9 dargestellte Ruhelage zurückschalten.

   Gleichzeitig wird damit auch der Gebläsemotor 99 sowie die   Kontroll-    lampe 123 der   Gogenstation    abgeschaltet.



   Wenn von der Station II eine Hülse nach der Station 1 abgesendet werden soll, vollzieht sich der umgekehrte   Vorgang, d. h.    es treten die   entsprechen-    den Relais, Schalter usw. der Station 2 in Tätigkeit,   , die    in der Zeichnung nicht nochmals mit besonderen Bezugszeichen belegt sind. Es wird hier darauf hingewiesen, dass die beiden   Ste. uerleitungen    86 und 87 überkreuzt geschaltet sind.



   Wenn die Tür einmal geschlossen worden ist, ohne dass vorher eine Hülse eingeführt wurde, so kann der Rohrkontakt 38 der Gegenseite (vergleiche Fig. 2 und 3) nicht zur Auslösung kommen, so dass in diesem Fall durch Betätigung der Auslösetaste 4 die Türverriegelung wieder gelöst werden kann.



   Die Anordnung des Rohrkontaktes 38 bzw.   Rohr-    endsohalters erfolgt je nach den gegebenen Ver  hältnissen    mit mehr oder weniger grossem Abstand von der betreffenden Station an, dem Förderrohr   7.   



  In manchen Fällen empfiehlt es sich, den   Rohrkon-    takt schon mit grösserem Abstand von der entspre  chenden Station anzuordnen.   



   Fig. 11 zeigt einen vereinfachten Längsschnitt durch eine Station, die für   Saugluftbetrieb    eingerichtet ist. Diese Station ist für die Erfindung von ganz besonderer Bedeutung. Das Gebläse 201, welches an den   Rohrkrümmungen      202    angeschlossen ist, wird jeweils von der   Gegenstation,    d. h. von der jeweiligen   Aufgalbestation    eingeschaltet. Durch den Sog wird eine   freipendelnde    Klappe 203 so lange vor die Austrittsöffnung des Rohrkrümmers 202 gedrückt, bis ein Rohrkontakt mit Abstand oberhalb des Rohrkrümmers 202 von der ankommenden Hülse betätigt wird und das Gebläse abgeschaltet und die Klappe 203 für den Durchtritt der Hülse freigegeben wird.

   An geeigneter Stelle des   Rohrkrüm-    mers ist eine weitere Klappe   204    vorgesehen, die durch Elektromagnet 205 betätigt werden kann, und zwar wird die   K ! apps jeweils    auf der   Sendeseite    ge öffnet, damit besser Luft nachströmen kann.



   Fig. 12 zeigt ein Schema einer elektrischen Schaltung für zwei   Rohrpoststationen    gemäss Fig. 11.



  Die istrichpunktierte Linie 206 stellt die Trennlinie zwischen den beide. Stationen dar, die durch   Steuer-    leitungen 207 bis 212 miteinander verbunden sind.



  Es ist nur ein Netzanschluss 213 m. it Transformator 214 und Gleichrichter 215 entweder bei der einen oder anderen Station erforderlich.



   Die Wirkungsweise ist folgende : Wenn beispielsweise bei der linken Station eine Hülse aufgegeben werden soll, so wird diese in das   Förderrohr ein-    geschoben und die   Sendetaste    216 gedrückt. Damit erhält das Relais 217 der rechten Station Strom, so dass die Kontakte 218 und   219    dieses Relais, aus der gezeichneten Ruhestellung umgeschaltet wenden.



  Damit erhält das Relais 220 Strom, dessen Schalter 221 eingeschaltet wird und den Motor 222 der Emp  fangsstation    in Betrieb setzt.   Gleichzeitig wird eui    weiterer Kontakt 223 des Relais 220 umgesohaltet, so dass der Klappankermagnet 224 der linken, d. h. der   Sendestation,    Strom erhält und die Klappe 204 auf der Sendeseite öffnet. Wenn die Hülse auf der   Empfangsstation    ankommt, öffnet   sie den Rohrkon-    takt 225, so dass die Relais   217 und 220    und damit auch der Motor 222 stromlos werden. Die Büchse e kann also auf der   Empfangsstation    ausfallen.

   Zur Sicherheit ist noch eine Auslösetaste vorgesehen, die bei irrtümlicher Betätigung und Einschaltung der Anlage ge, drückt werden kann, so dass ein weiteres Relais 227 auf der Empfangsseite Strom erhält und dadurch dessen Kontakt 228 geöffnet wird und somit , der Motor auf der Empfangsseite ausgeschaltet wird, auch wenn der Rohrkontakt nicht betätigt wird. Die Sendelampe ist mit dem   B, ezugszeichen    229 versehen.



  Sie zeigt   auf der Empfangsstation    an, dass, eine Hülse unterwegs ist. Wenn von der rechten Station gemäss Fig. 12 nach der linken Station hin gesendet werden soll, vollzieht sich ein entsprechend umgekehrter Schaltvorgang, da die Schaltung, wie deutlich zu erkennen ist, im wesentlichen symmetrisch ist.



   Fig. 13 zeigt eine Rohrpostanlage mit vier Ein  zelstationen    230 bis 233, wobei die beiden Stationen 230 und 233 nur für die Förderung von links nach rechts, dagegen die Stationen 232 und 231 nur fur die Förderung von rechts nach links verwendet werden. Aus diesem Grund können die Aufgabeöffnungen 234, 235 unverschlossen bleiben. Die Gebläse 236, 237 sind als   Saugzuggebläse ausgebildet.   



   Die Fig. 14 und 15 zeigen noch schematisch, auf   welche Weise die Einzelstationen    zu einer grö sseren Anlage,. insbesondere zu einer Zentrale, zu  sammengeschlossen    werden können.



   Wie Fig. 16 zeigt, kann jede der oben   erläuter-    ten   Rohrpostanl, agen durch Einschaltung von    Zwi  schenstationen    in eine Durchlaufanlage mit einer beliebigen Anzahl von Stationen erweitert werden. Die beiden äussersten Stationen 238, 239 sind dabei wie e oben erläutert ausgebildet. Die Anlage kann in beiden Richtungen bedient werden. Jede Station ist zum Senden und Empfangen eingerichtet. Die drei mittleren Stationen 240 bis 242 besitzen Ablenkvorrichtungen, zweckmässigerweise aus einfachen Schwenkklappen 242, 244 die durch Elektromagnete 245, 246 durch Wahl der   Empfangsstation    von jeder beliebigen Sendestation aus betätigt werden können.



  Gemäss Fig. 17 erfolgt die Wahl durch einfaches Drücken von   Wahltasten    247, 248 in der einen oder anderen Richtung. Ein Endschalter bzw.   Rohrkon-    takt 249 schaltet wie oben beschrieben, das jeweilige Saugzuggebläse 250, 151 aus.



   In den Fig. 18 und 19 ist ein anderes   Ablenk-    system im Schema dargestellt, und zwar wird hier eine klappenartig ausgebildete   Robrhälfte durch    Elektromagnet 253 um ein Scharnier 254 in Richtung des Pfeiles ausgeschwenkt, so dass die betreffende Hülse nach vorn aus. dem Stationsgehäuse herausfällt. Rohrkontakt 255 dienen wiederum zum Abschalten des Gebläses.



   Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 20 werden Klappen 256, 257 durch Elektromagnete 258, 259 einwärts geschwenkt. Durch Wirkung des im Rohr  innerenbestehendenSaugzugesliegtdieKlappe    260 dicht auf der Austrittsöffnung auf, gibt jedoch bei eingeschwenkter Klappe 256 und   257    den Durchtritt für die abgelenkte Hülse frei. Diese Alblenkvorrichtung weist. den Vorteil auf, dass nur ein kleines und gut luftdicht verschlossenes Gehäuse 261 benötigt wird.



   Gemäss den Fig. 2 und 3 wurde ein durch Stift 23 betätigter Schalter 25 erläutert. Anstelle dieses s Stiftes und, des Schalters kann auch mit besonderem Vorteil ein separater Druckknopfschalter   griffgerecht    auf dem   Stationsgehäuse    angeordnet sein. Es emp  fiehlt    sich, einen solchen Druckknopfschalter unterhalb der Auslösetaste 4 vorzusehen. Der Schalter ist derart ausgebildet, dass er nach Betätigung so lange in. der Kontaktstellung verbleibt, bis die betreffende Hülse an dem Rohrkontakt 38 bzw. den   Rohrend-    schalter der   Gegenstation    angekommen ist. Erst dann wird durch Wirkung diese,   Rohrkontaktes der    Emp  fangsstation    der Auslöseschalter auf elektrischem Wege in seine Ruhelage zurückgebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rohrpostanlage, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Förderluft je ein Gebläse mit eigenem Gebläsemotor bei mindestens zwei Stationen der Anlage vorgesehen ist und dass jedes Gebläse bei der zugehörigen Station unmittelbar an das Förderrohr in einem Bereich, in. dem eine zu transportierende Hülse in das Förderrohr ieinführbar oder aus demselben entnehmbar ist, angeschlossen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Rohrpostanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Stationen der An lage paarweise mittels eines Förderrohres, das vorzugsweise aus Kunststoff gebildet ist, miteinander ver bunden sind.
    2. Rohrpostanlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderrohr im Bereich eines Gehäuses jeder Station in einem flachen Bogen nach dessen Vordenseite zu,. an welcher die Bedienung. der Station erfolgt, gefülhrt last, dort mün- det und mit einer Abdeckung versehen ist.
    3. Rohrpostanlage nach Unteramspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass jedes Gebläse auf def Rückseite bzw. Unterseite des Förderrohrkrümmers mit mindestens annähernd vertikaler Achse mittels eines feststehenden Rohrstutzens angeschlossen ist.
    4. Rohrpostanlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mündungsöffnung des Rohrstutzens in das Förderrohr mit in Förderrichtung verlaufenden Rippen versehen ist, die im Quer- schnitt gesehen düsenartige Kanäle zwischen sich einschliessen.
    5. Rohrpostanlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung an der Mündung des Förderrohrlerümmers als verschieb- bare Tür ausgebildet jst, welche. in Ruhestellung. durch Federn so gehalten ist, dass die Förderrohrmündung offen und die Station demgemäss auf Empfang steht, wählend sie in Betriebsstellung mit Verschluss der Föcderrohrmündung verriegelt ist.
    6. Rohrpostanlage nach Unberanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Türverriegelung ein elektrischer Türriegel vorgesehen ist, der durch Seinen bei. der VerschlusssteR1ungder Tür zur Wir- kung kommenden elektrischen Kontakt betätigt wird, wobei dieser elektrische Kontakt auXerdem einen der Gebläsemotoren einschaltet.
    7. Rohrpostanlage nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass von mit Abstand von der Mündung des Förderrohces bei den Stationen an- geordneten Kontakten durch den an der jeweilige pro.
    Gegenstation. angeordneten Gebläsemotor wieder ausgeschaltet und die betreffende Türverriegelung aufgehoben wird.
    8. Rohrpostanlage nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jede Station der Anlage als Sendeund Empfangsstelle ausgebildet ist.
    9. Rohrpostanlage nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 7, dadurch gekenn- zeichnet, dass auf der Bedienungsseite eines Gehäuses jeder Station eine selbsttätig ein-und. ausschal- tende Signallampe vorgesehen ist.
    10. Rohrpostanlage nach einem der Unteransprüohe 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Gehäuses jeder Station ein trogförmiger, in Austrittsrichtung der Hülsen hervorstehender Aufnahmebehälber angeordnet ist.
    11. Rohrpostanlage nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüohe l bis 7, dadurch gekenn- zeichnet, dass jade Station der Anlage mit einem eigenen Gebläse mit Motor. ausgestattet ist.
    12. Rohrpostanlage nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 7, dadurch gekenn- zoichnet, dass auf der Saugseite jedes Gebläses ein Schalldämpfer in Form eines Zylinders mit mehreren schaumgummiüberzogenen Teilquerwänden vorgese- hen ist.
    13. Rohrpostanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebläse als Sauggebläse ausgebildet sind, dass die Austrittsöffnungen der einzelnen Stationen durch unter dem Saugzug anliegende Klappen verschlossen sind, und dass jede Station mit einer Luftklappe vensehen ist, die jeweils bei der Aufgabestation geöffnet wird.
    14. Rohrpostanlage nach Patentanspruch oder einem. der Unteransprüche 1 bis 7 oder 13, dadurch h gekennzeichnet, dass zur Bildung einer Durchlaufanlage zwischen die beiden genannten Stationen Zwi schenstationen mit Ablenkvormchtungen eingeschal- tet sind.
CH1103163A 1962-09-11 1963-09-06 Rohrpostanlage CH423631A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH0046877 1962-09-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH423631A true CH423631A (de) 1966-10-31

Family

ID=7156252

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1103163A CH423631A (de) 1962-09-11 1963-09-06 Rohrpostanlage

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH423631A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4315704A (en) * 1979-05-11 1982-02-16 Charles K. Kelley And Sons Inc. Single line pneumatic tube system

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4315704A (en) * 1979-05-11 1982-02-16 Charles K. Kelley And Sons Inc. Single line pneumatic tube system

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2905994A1 (de) Rohrpoststation
EP0955003A1 (de) Sauggerät für Reinigungszwecke
AT237520B (de) Rohrpostanlage
CH423631A (de) Rohrpostanlage
DE102005013215B4 (de) Feststellvorrichtung
DE1099945B (de) Rohrpoststation, insbesondere fuer Wendebetrieb
DE2505716C3 (de) Aufreihmechanismus für Aktenordner o.dgl
DE2046896A1 (de) Geleisegebundene Forderanlage
DE386209C (de) Rohrpostanlage
CH437142A (de) Rohrpoststation
DE1531999A1 (de) Einrohr-Rohrpostanlage
DE3839597C2 (de)
DE3203333C2 (de) Speicherfähige Rohrpoststation
DE6603504U (de) Rohrpoststation zum absenden von rohrpostbuechsen
DE183135C (de)
DE2533879C3 (de) Rohrpoststation mit einem Druckluftgebläse
DE1131152B (de) Rohrpoststation
DE393992C (de) Rohrpostanlage
DE1806468C (de) Schaltvorrichtung an einem Forderer von Filmen
DE102008026791B3 (de) Behälter für eine Bedienungsanleitung
DE751187C (de) Regeltransformator mit selbsttaetiger Steuerung, insbesondere Induktionsregler
DE2348114C3 (de) Sicherheitsklappe für Raumentlüftungen
DE1284902B (de) Foerdersystem mit im wesentlichen horizontalen und vertikalen Kanaelen zur pneumatischen und/oder mechanischen Foerderung von Behaeltern
DE102019118151A1 (de) Speichervorrichtung für Schüttgut und Verfahren zum Speichern von Schüttgut
DE1808569A1 (de) Abfahrspeicher mit Zielvorwahl,vorzugsweise fuer Rohrpostanlagen