CH423683A - Verfahren zur Herstellung von Rohrkrümmern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Rohrkrümmern

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CH423683A
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Meindl Ludwig
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/15Making tubes of special shape; Making tube fittings
    • B21C37/28Making tube fittings for connecting pipes, e.g. U-pieces
    • B21C37/286Making tube fittings for connecting pipes, e.g. U-pieces starting from sheet material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
  • Branch Pipes, Bends, And The Like (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Herstellung von     Rohrkrümmern       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstel  lung von     Rohrkrümmern    aus planen Blechzuschnit  ten, das sich     durch    grosse Wirtschaftlichkeit auszeich  net.  



  Wenn von der hier nicht interessierenden Herstel  lung von Rohrkrümmern aus     Temperguss    abgese  hen wird, so werden Rohrkrümmer aus Blech gegen  wärtig meist so hergestellt, dass man zwei durch einen  Biegevorgang deformierte, die Form gebogener und  zur     Krümmerebene    hin offener Rinnen besitzender       Krümmerhälften    aufeinanderlegt und verschweisst.  In dem so erhaltenen fertigen Krümmer sind zwei  Schweissnähte von erheblich unterschiedlicher Länge  vorhanden und sie verlaufen in der     Krümmerebene,     d. i. die Symmetrieebene des Krümmers.

   Da diese  Herstellungsart viel mit der Hand zu leistende  Schweissarbeit erfordert, ist auch schon nach einem  Wege gesucht worden, die     Verschweissung    der ge  nannten Rinnen elektrisch vorzunehmen und zwar  für beide Schweissnähte in einem einzigen Arbeits  gang. Es ist auch gelungen, eine an sich sehr gut  brauchbare Einrichtung zu schaffen, mittels welcher  man diese Herstellungsart verwirklichen kann, aber  es zeigt sich, dass der Stromverbrauch solcher Ein  richtungen dermassen gross ist, dass ihre Verwen  dung nur unter günstigen     Stromversorgungsverhält-          nissen    möglich ist.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, die  Schweissarbeit, die nach Vorstehendem in einem be  sonderen Masse in den Endpreis des Krümmers ein  geht, weitgehend zu vermindern und damit auch für  den Fall der elektrischen     Schweissung    die vorhin ge  nannten Schwierigkeiten weitgehend zu mildern. Da  bei wird nach einem Krümmer gestrebt, der anstelle  der beiden in der Symmetrieebene liegenden  Schweissnähte nur deren eine hat, die zwar ebenfalls    in der Symmetrieebene des Krümmers verlaufen  kann, jedoch an seiner Innenseite, d. h. es soll nur die  kürzere der beiden Schweissnähte beibehalten, die  längere hingegen erübrigt werden.  



  Das eingangs erwähnte Verfahren ist     erfindungs-          gemäss    dadurch gekennzeichnet, dass von einem  Blechzuschnitt ausgegangen wird, der von     zwei     einander wenigstens     angenähert    gegenüberliegenden  konvexen Bögen und zwei diese verbindenden Gera  den begrenzt ist und dessen Flächeninhalt jenem des  herzustellenden     Krümmers    entspricht, dass dieser  Zuschnitt in die Form einer     gekrümmten    Rinne ge  bracht wird, deren Krümmung jener des fertigen  Krümmers und die Krümmung des     Rinnenbodens    der  Krümmung des lichten Querschnittes des herzustel  lenden Krümmers entspricht,

   dass dieser     Rinnenkör-          per    sodann so über einen der Form des herzustellen  den Krümmers entsprechend gekrümmten Dorn, des  sen Aussenfläche der Innenfläche des herzustellen  den Krümmers entspricht, gelegt und zu einem Ge  bilde deformierend geschlossen wird, welches ein bis  auf den zwischen den Längsrändern verbleibenden  und an der Dorninnenseite liegenden Spalt geschlos  sener,     krümmerartiger    Hohlkörper ist, und dass  schliesslich dieser Spalt durch     einen        Schweissvorgang     geschlossen und damit der Krümmer vollendet wird.  



  Die Erfindung wird im folgenden anhand eines       Ausführungsbeispieles    unter     Zuhilfenahme    der  Zeichnungen näher     erläutert.    Es zeigen     Fig.    1 einen  Aufriss im Längsschnitt und     Fig.    2 einen zugehörigen       Grundriss    eines     90-Grad-Kümmers,    wie er bevorzugt  durch das vorliegende Verfahren hergestellt werden  soll und     Fig.    3 die Platine, d. h. den Blechzuschnitt,  von der zur Herstellung eines solchen Krümmers  ausgegangen wird.

   Die     Fig.        4--9    dienen der Erläute  rung der Verformung der Platine zum     Krümmer,         wobei     Fig.    7 den     Rinnenkörper    mit eingelegtem Dorn  darstellt.  



  Die     Platine    1 ist nach     Fig.    3 von zwei Bögen     a,    b  und zwei diese verbindenden Geraden c, d begrenzt  und besitzt eine Grösse und Form, die auch von der  Art und der Dicke des     verwendeten    Ausgangsmate  rials abhängig ist; die günstigste     Ausgangsform    der       Platine    wird am besten durch einige Versuche ermit  telt und     kann        erheblich    von der     Form,    welche die       Fig.    3 zeigt, abweichen.

   Es ist insbesondere nicht ge  sagt, dass es sich bei den Begrenzungslinien a, b um  Kreisbögen handelt und es muss auch nicht immer so  sein, dass die Begrenzungslinien c, d genaue Gerade  sind. Man erkennt, dass die     Dimension    e etwa gleich  f     n    sein wird, wenn f den Durchmesser des Krümmers  vorstellt; die Dimension h ist gleich etwa     1/2    r     n,     wenn es sich um einen Krümmer mit dem Aussenra  dius r und einem     Krümmerwinkel    von 90 Grad han  delt.  



  Die     Platine    wird zuerst in die aus     Fig.    6 ersichtli  che Form gebracht, wozu man sich     eines    Dornes be  dienen kann und wobei die     Platine    1 die Zwischen  stadien nach den     Fig.    4 und S durchläuft. Der     Krüm-          mungsradius    r,     Fig.    7, der     Rinne    ist so gewählt, dass  er dem     Krümmungsradius    r,     Fig.2    des fertigen       Krümmers    gleich oder     etwas    grösser     als    dieser ist.

    Zur Durchführung dieser und der folgenden, noch     zu     beschreibenden Deformation ist es in der Regel nicht  nötig, den Zuschnitt auf Glühtemperatur zu     bringen,     es kann diese Deformation etwa unter     Zuhilfenahme     von     Pressvorrichtungen    auch in kaltem Zustand er  folgen, allein die Anwendung von Schmiedetempera  turen wird durch die Erfindung nicht ausgeschlossen.  



  Der so erhaltene     Rinnenkörper    nach     Fig.    6 wird  nun in die aus     Fig.    7 ersichtliche Form gebracht,  wozu er über     einen    weiteren Dorn gelegt wird, dessen  Aussenform der     Innenform    des herzustellenden  Krümmers entspricht. Auf diese Weise erhält man       schliesslich    einen Körper wie er ohne Dorn in     Fig.    9  dargestellt ist.

   In diesem Zustande     federt    der Körper  nach Fortfall der auf seine Deformation hinwirken  den     Kräfte,    die durch Pressformen aufgebracht wer  den können, etwas auf, der Spalt 4 klafft und der  Dorn kann dadurch leicht aus dem     entstandenen          Krümmerrohling    entnommen werden. Der Rohling  wird dann durch eine in den Spalt 4 eingebrachte       Schweissnaht    von Hand oder unter     Zuhilfenahme     einer entsprechenden Schweissmaschine, die auch  elektrischer Natur sein kann, geschlossen. Es können  Nacharbeiten folgen, um die     Stirnseiten    6 des Krüm  mers genau in eine Ebene zu bringen.  



  Die Verformung der Platine nach     Fig.    3 zu einem  Körper nach     Fig.    9 ist mit Deformationen verbunden,  die teils Streckungen,     teils        Stauchungen    des Materials  bedingen. Aus diesem Grunde ist die Auslegung der  Umrisslinien der Platine nicht eine blosse Frage geo  metrischer     überlegungen,    sondern es empfiehlt sich,    die am besten geeignete Form durch     einige    Versuche  zu     ermitteln,    von denen es     schliesslich    auch abhängt,  in welchem Masse der Spalt 4 über     seine        ganze     Länge gleiche Breite haben wird.

   Der Spalt 4 muss  natürlich nicht genau in der Symmetrieebene     und     überhaupt nicht genau in einer Ebene liegen.  



  Der besondere Vorteil des beschriebenen Verfah  rens ist darin zu sehen, dass die     Schweissnaht    an der  Innenseite des Krümmers liegt, die     jedenfalls    erheb  lich kürzer ist als eine auf derselben Ebene, der Sym  metrie- oder     Krümmerebene,    liegende Aussennaht es  wäre. Der Fortfall dieser Aussennaht und die relativ  geringere Länge der Innennaht führen zu einer so  weitgehenden Ersparnis an Schweissarbeit, dass ein  nach der Erfindung hergestellter     Krümmer    mit be  trächtlich geringeren Kosten hergestellt werden kann  als ein solcher, der nach den bekannten, eingangs  angeführten Methoden hergestellt ist.  



  Das Ausführungsbeispiel zeigt die Herstellung  eines     90-Grad-Krümmers,    doch versteht es sich, dass  die Erfindung nicht auf dieses     Winkelmass    be  schränkt ist. Die einzige     Beschränkung,    die sich der  Anwendung des vorliegenden Verfahrens entgegen  stellt, liegt in der Notwendigkeit, den Dorn 2 aus dem  Rohling,     Fig.7-9,    entnehmen zu     können.    Für       90-Grad-Krümmer,    die ausserdem die am meisten  gefragte Form ist, bestehen in dieser Hinsicht keine  Schwierigkeiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Rohrkrümmern aus planen Blechzuschnitten, dadurch gekennzeich net, dass von einem Blechzuschnitt ausgegangen wird, der von zwei einander wenigstens angenähert gegenüberliegenden, konvexen Bögen und zwei diese verbindenden Geraden begrenzt ist und dessen Flä cheninhalt jenem des herzustellenden Krümmers ent spricht, dass dieser Zuschnitt in die Form einer ge krümmten Rinne gebracht wird, deren Krümmung jener des fertigen Krümmers und die Krümmung des Rinnenbodens der Krümmung des lichten Quer schnittes des herzustellenden Krümmers entspricht,
    dass dieser Rinnenkörper sodann so über einen der Form des herzustellenden Krümmers entsprechend gekrümmten Dorn, dessen Aussenfläche der Innen- fläche des herzustellenden Krümmers entspricht, ge legt und zu einem Gebilde deformierend geschlossen wird, welches ein bis auf den zwischen den Längsrän denn verbleibenden und an der Dorninnenseite lie genden Spalt geschlossener, krümmerartiger Hohl körper ist, und dass schliesslich dieser Spalt durch einen Schweissvorgang geschlossen und damit der Krümmer vollendet wird.
CH1485664A 1963-12-20 1964-11-18 Verfahren zur Herstellung von Rohrkrümmern CH423683A (de)

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