CH423829A - Einrichtung zum Vereinzeln von flachen, gestapelten Gegenständen - Google Patents
Einrichtung zum Vereinzeln von flachen, gestapelten GegenständenInfo
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Description
Einrichtung zum Vereinzeln von flachen, gestapelten Gegenständen
Beim Vereinzeln von flachen, gestapelten Gegenständen kommt es häufig vor, dass ausser dem obersten Stück des Stapels fälschlich noch ein oder mehrere weitere Stücke gleichzeitig abgenommen werden.
Bei einer nachfolgenden Behandlung bleiben dann diese, unter dem obersten Stück befindlichen Stücke unbearbeitet. Es sind verschiedene Einrichtungen bekannt, mit denen dieser Nachteil vermieden wird. Am zweckmässigsten ist es, den obersten Gegenstand beim Abheben zu krümmen, damit er sich von dem darunterliegenden löst.
Die Einrichtung, auf die sich die Erfindung bezieht, dient ebenfalls zum Vereinzeln von flachen gestapelten Gegenständen und besitzt einen Saugfluss, der auf das oberste Stück des Stapels aufgesetzt oder in unmittelbare Nähe des obersten Stückes gebracht und nach dem Ansaugen dieses Stückes vom Stapel abgehoben zu werden bestimmt ist, wobei das angesaugte Stück um eine oder mehrere Achsen gekrümmt wird. Bei bekannten Anordnungen wird diese Krümmung dadurch erreicht, dass der Saugfuss die Form der beabsichtigten Krümmung aufweist. In den einfachsten Fällen genügt es bereits, einen bogenförmigen Saugfuss zu verwenden, der das anzusaugende Stück des Stapels tangential berührt, worauf die nach den Randzonen sich erstreckenden Saugöffnungen nacheinander wirksam werden und das vorerst gestreckte Stück an die Oberfläche des Saugfusses pressen.
Es hat sich nun gezeigt, dass die bekannten Anordnungen nur bei einheitlichem Gut zuverlässig arbeiten. Variiert das Gut in seiner Steifigkeit, so kann es vorkommen, dass die Saugkraft des Saugfusses nicht ausreicht, um das oberste Stück zu krümmen. Der Saugfuss wird dann dieses Stück nicht aufnehmen können. Vergrössert man nun die Saugkraft, so können zwar auch steife Gegenstände angesaugt werden, jedoch werden Stücke aus dünnerem Material dadurch gefährdet, dass sie zu stark in die Saugöffnung hineingezogen werden. Sie lösen sich dann schwer vom Saugfuss oder erleiden Deformationen.
Gemäss der Erfindung soll dieser Nachteil dadurch vermieden werden, dass die Saugöffnungen des Saugfusses in einem elastischen Körper angeordnet sind, dessen Saugfläche nach dem Ansaugen des Stückes gekrümmt wird. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass der Saugkörper nach dem Ansaugen eines Stückes mit der Entfernung von der Achse oder den Achsen zunehmend zusammengedrückt wird. Es kann hierfür eine mechanisch gesteuerte Vorrichtung verwendet sein. Er erhält dadurch eine gekrümmte Form. Zweckmässiger ist es jedoch, die Saugluft hierfür zu verwenden, nachdem die Öffnungen durch den anzusaugenden Gegenstand verschlossen worden sind.
Wird der Saugfuss auf den Gegenstand aufgesetzt, kann eine geringe Saugkraft genügen, um unterschiedliches Gut anzusaugen; wird er aber nicht aufgesetzt, wird zweckmässig die Saugluft so bemessen, dass das Gut über diesen Zwischenraum angesaugt wird. Die Krümmung des Gutes erfolgt dabei erst, nachdem das jeweilige Stück angesaugt worden ist. Die eigene Elastizität des Stückes, die der Krümmung entgegenwirkt, beeinflusst den Vorgang nur unwesentlich. Das Aufsetzen des Saugfusses auf rechteckiges Gut erfolgt vorteilhaft, der besseren Trennwirkung wegen, diagonal. Bei der dann einsetzenden Krümmung des Gutes werden die Ecken zuerst abgehoben und blättern sich von den darunterliegenden Stücken ab.
Als einfachste Form kann der Saugfuss einen festen prismatischen Hohlkörper besitzen, der mit einem oder mehreren die Saugöffnungen aufweisen den elastischen Hohlkörpern verbunden ist. Es können aber auch kegelförmige oder pyramidenförmige feste Hohlkörper benutzt werden. Um eine gute Anpassung der elastischen Hohlkörper an das anzusaugende Stück zu erhalten, können diese Hohlkörper mit Faltenbälgen versehen sein.
EinAusfüLungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung erläutert.
Figur 1 zeigt einen Saugfuss unmittelbar vor dem Aufsetzen auf den Stapel.
Figur 2 zeigt den Saugfuss nach dem Aufsetzen, jedoch bevor das Ansaugen wirksam wird.
Figur 3 zeigt den Saugfuss nach voller Wirkung des Ansaugens, und
Figur 4 den abgehobenen Saugfuss.
In den Figuren ist der feste Hohlkörper 1, der eine prismatische Form besitzt, mit elastischen Körpern 2 verbunden, die eine gemeinsame Saugfläche 3 besitzen. Der feste Körper 1 ist über einen Stutzen 5 mit einer Saugluftquelle verbunden. Er wird nach Figur 1 gegen den Stapel 4 in Pfeilrichtung bewegt und kommt entweder in geringem Abstand über dem Stapel oder nach Figur 2 auf dem Stapel zum Stillstand. Durch die Saugwirkung wird das Gut an der Fläche 3 festgehalten, wodurch die Saugöffnungen verschlossen werden. Dadurch wirkt der Unterdruck auf die Wandungen des Saugfusses, wodurch sich der Faltenbalg des Körpers 2 zusammenzieht. Das angesaugte Stück wird dadurch gekrümmt und löst sich somit mit Sicherheit von dem nachfolgenden Stück des Stapels. Nunmehr wird der Saugfuss angehoben und nur das oberste Stück bleibt am Saugfuss haften.
Es kann nun in bekannter Weise einer Förderanlage übergeben werden, indem die Saugwirkung abgeschaltet wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Vereinzeln von flachen, gestapelten Gegenständen, insbesondere aus Papier, mit einem Saugfuss, der auf das oberste Stück des Stapels aufgesetzt oder in unmittelbare Nähe des obersten Stückes gebracht und nach dem Ansaugen dieses Stückes vom Stapel abgehoben zu werden bestimmt ist, wobei das angesaugte Stück um eine oder mehrere Achsen gekrümmt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugöffnungen des Saugfusses in einem elastischen Körper angeordnet sind, dessen Saugfläche nach dem Ansaugen des Stückes gekrümmt wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Körper nach dem Ansaugen eines Stückes mit der Entfernung von der Achse oder den Achsen zunehmend zusammengedrückt wird, so dass die Saugfläche eine gekrümmte Form erhält.2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusammendrücken des elastischen Körpers durch die Saugluft erfolgt, nachdem die Öffnungen durch den anzusaugenden Gegenstand verschlossen worden sind.3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugfuss einen prismatischen, kegeligen oder pyramidenförmigen festen Hohlkörper besitzt, der mit einem oder mehreren, die Saugöffzungen aufweisenden elastischen Hohlkörpern verbunden ist.4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die elastischen Hohlkörper Faltenbälge besitzen.
Applications Claiming Priority (1)
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| DEST21084A DE1182253B (de) | 1963-09-16 | 1963-09-16 | Einrichtung zum Vereinzeln von flachen, gestapelten Gegenstaenden |
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| CH423829A true CH423829A (de) | 1966-11-15 |
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| CH1183964A CH423829A (de) | 1963-09-16 | 1964-09-10 | Einrichtung zum Vereinzeln von flachen, gestapelten Gegenständen |
Country Status (4)
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