CH423908A - Hohlraumresonator für Mikrowellen - Google Patents

Hohlraumresonator für Mikrowellen

Info

Publication number
CH423908A
CH423908A CH1201965A CH1201965A CH423908A CH 423908 A CH423908 A CH 423908A CH 1201965 A CH1201965 A CH 1201965A CH 1201965 A CH1201965 A CH 1201965A CH 423908 A CH423908 A CH 423908A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
capacitance
cavity resonator
resonator
cavity
diode
Prior art date
Application number
CH1201965A
Other languages
English (en)
Inventor
Kaech Alfred
Original Assignee
Patelhold Patentverwertung
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from CH1543563A external-priority patent/CH404741A/de
Application filed by Patelhold Patentverwertung filed Critical Patelhold Patentverwertung
Priority to CH1201965A priority Critical patent/CH423908A/de
Priority to DEP37720A priority patent/DE1285574B/de
Priority to AT662266A priority patent/AT259621B/de
Priority to NL6610064.A priority patent/NL158029B/xx
Priority to GB37950/66A priority patent/GB1137947A/en
Priority to SE11433/66A priority patent/SE321961B/xx
Publication of CH423908A publication Critical patent/CH423908A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P7/00Resonators of the waveguide type
    • H01P7/06Cavity resonators

Landscapes

  • Filters And Equalizers (AREA)

Description


      Hohlraumresonator    für Mikrowellen    Im Hauptpatent ist ein     Hohlraumresonator    für  Mikrowellen beschrieben mit Mitteln zur Ein- und       Auskopplung    der elektromagnetischen Energie, die  ein zur angepassten     Ankopplung    dienendes ko  axiales Leiterelement     einschliessen,    und mit einem       Resonatorhohlraum,    der in einer zu seinen Boden  flächen parallelen Ebene an seiner Mantelfläche  eine flache Nische aufweist, die in Richtung senk  recht zu dieser Ebene vom     Innenleiter    des koaxia  len Leiterelementes durchstossen wird.  



  Ein solcher     Hohlraumresonator    kann besonders       vorteilhaft    in einem     Frequenzvervielfacher    angewen  det werden, wobei der Innenleiter des koaxialen Lei  terelementes in der Nische durch     eine        Halbleiter-Ka-          pazitätsdiode    gebildet wird.  



  Bei     Frequenzvervielfachern    mit Kapazitätsdioden  treten oft Störeffekte auf, die in der Literatur schon       verschiedentlich    beschrieben wurden (vgl. z. B.        Avoiding        spurious        responses    in     varactor        harmonic          generators     in      Electronic    Design , 14. Sept. 64,  p. 3 6).  



  Art und Ausmass der Störeffekte hängen von  der Wahl und dem Aufbau der     Vervielfacherschal-          tung;    von der Betriebseinstellung sowie von den Ei  genschaften und der negativen     Vorspannung    der Ka  pazitätsdiode ab. In diesem Zusammenhang sei dar  auf hingewiesen, dass die     Abstimmlage    solcher     Ver-          vielfacher    kein fester Betriebszustand ist, sondern     aus-          ser    von der Frequenz auch von der übertragenen  HF-Leistung abhängt.

   Bei     veränderlicher        HF-Lei-          stung    wird die gleitende     Vorspannung    der Diode und  damit die jeweils wirksame     Diodenkapazität        beein-          flusst.     



  Die Abwanderung der     Abstimmlagen    muss sich  nicht nur in einer sichtbaren Unstabilität der     HF-          Leistung    zeigen. Die auftretenden Leistungsschwan-         kungen    können auch im Bereich von z. B. 20 bis  30     db    unterhalb des Ausgangspegels liegen, wobei  sie also die Feinstruktur der HF-Schwingung beein  flussen.  



  Ein     Frequenzvervielfacher,    der Störeffekte     in    dem       genannten    Ausmass zeigt, ist für Geräte der Nach  richterübertragung unbrauchbar.  



  Das Ziel der Erfindung ist eine Einrichtung, bei  der die genarmen Störeffekte in wesentlich geringerem  Masse auftreten als bei den bisher bekannten An  ordnungen.  



       Erfindungsgemäss    weist der     Hohlraumresonator     zur Verwendung in     Frequenzvervielfachern    eine Ka  pazitätsdiode auf, die mit einer der Endkappen am  freien Ende eines Stempels befestigt ist und mit die  sem den     Innenleiter    des koaxialen Leiterelementes  bildet, wobei die Nische an ihrer dem Stempel ge  genüberliegenden Bodenfläche in einen     Hohlraum     übergeht, dessen Innenfläche den einen Belag einer       abstimmbaren    Kapazität     C,    bildet, wobei die freie,  zweite Endkappe der Kapazitätsdiode den anderen  Belag bildet.  



  Die Erfindung wird an Hand der Figuren bei  spielsweise erläutert.  



       Fig.    1 zeigt einen     Frequenzvervielfacher    unter  Verwendung des     erfindungsgemässen        Hohlraumreso-          nators    und     Fig.    2 das zugehörige Ersatzschaltbild.  



  Der     Hohlraumresonator    weist einen kreiszylin  drischen Hohlraum 1 auf, der durch das Gehäuse 3  und die Deckplatte 2 begrenzt wird. Im Boden des  Gehäuses ist der zentrale     Abstimmstempel    4     (Ls,     C3) angeordnet. Zur     Auskopplung    der elektromag  netischen Energie dient die Schleife 5 (L5), die mit  dem     Koaxialleiter    6 verbunden ist.

   An der Mantel  fläche des     Hohlraumes    1 ist eine Nische 8 ange  ordnet mit Bodenflächen parallel zu den Bodenflä-           chen    des Hohlraumes.     In    der Nische 8 ist ein zu  sätzlicher senkrecht zu den     Bodenflächen    bewegba  rer     Abstimmstempel    10 vorgesehen. Eine Kapazi  tätsdiode in Patronenform 11 (Co) ist mit einer     End-          kappe    12 an dem freien Ende des Stempels 9, z. B.       mittels    einer     Spannzange    befestigt, der als     axial    be  wegbarer     Abstimmstempel    ausgeführt ist.

   An der dem  Stempel 9     gegenüberliegenden,    durch den Deckel  2 begrenzten     Bodenfläche    geht die Nische 8 in eine  Höhlung 7 über. Die     Innenfläche    dieser Höhlung 7  und die zweite freie Endkappe 13 der Kapazitäts  diode 11 bilden die Beläge einer     abstimmbaren    Ka  pazität     CS.    Diese Kapazität     C,    liegt also in Serie  zur     Kapazitätsdiode    11     (C,).     



  Zur     Erzeugung    einer gleitenden     Vorspannung     für die Kapazitätsdiode 11 wird auf dem Keramik  körper der Diode ein     streifenförmiger    Widerstandsbe  lag 14     (Rp)    aufgebracht, wobei dessen Enden zu  mindest teilweise noch die     Endkappen    12     und    13  überdecken, so dass ein guter Kontaktübergang vor  handen ist.  



  Der     Frequenzvervielfacher    weist ausserdem einen       Eingangsresonator    15 auf, mit der Einkoppelung 16       (L1)    und der     Abstimmung    17     (Lo,        Cl).    Der Stem  pel 9 dient     zusammen    mit der Kapazitätsdiode 11  sowohl als     Auskopplungselement        (L2)    des auf die  Grundfrequenz     f1    abgestimmten     Resonators    15, als  auch als     Einkopplungselement        (L4)

      des auf die Fre  quenz     nfl    (n =     Vervielfachungszahl)    abgestimmten       Resonators    1. Mit dem zusätzlichen     Abstimmstem-          pel    10 kann die Kopplung zwischen den     Induktivi-          täten    L3 und     L4        geändert    werden.  



  Bei der Abstimmung von     C,    wird auch die Ka  pazität     C2        gleichsinnig    verändert. Es hat sich näm  lich gezeigt, dass dadurch     mitunter    ein starrer Gleich  lauf zwischen diesen beiden     Abstimmungen        möglich     gemacht werden kann.     In        Fällen,    wo ein solcher  Gleichlauf nicht     möglich    ist, kann gegenüber der Ver  dickung 18 noch ein     Trimmer    19 angebracht werden.  



  Im Ersatzschaltbild bilden die Kapazität     C3     und die variable     Kopplung        zwischen        L3        und        L4        zwei     Freiheitsgrade für Resonanzabstimmung und     Anpas-          sung    des     Vervielfacherausganges    an den Lastwider  stand.

   Weiter sind durch die Kapazitäten     Cl    und     C2     zwei Freiheitsgrade gegeben     für        Resonanzabstimmung     und Anpassung des über die Kapazitätsdiode auf die       Grundfrequenz    transformierten Lastwiderstandes an  den Innenwiderstand der Speisequelle.

   Die Dioden  ströme     allfälliger,    zwischen der     Grundfrequenz        f1        und     der     Nutzharmonischen        nfl        liegender        Blindharmoni-          sehen        schliessen    sich im     wesentlichen    über die Kapa  zität     C2    und die     Induktivität        L4,    die beide sehr       niederohmig        sind.     



       Durch        Variation    der Kapazität     C6        wird    auf       maximalen        Vervielfacherwirkungsgrad    eingestellt. Bei  dieser Einstellung der beschriebenen     Anordnung        mit     der Kapazität     C,    in Serie zur Diode 11 wird, wie  Versuche gezeigt haben,     eine    praktisch vollständige  Unterdrückung der     eingangs        erwähnten    Störeffekte  erreicht.

      Der eingestellte optimale Kapazitätswert von     C,     liegt meistens zwischen dem Wert Co     (Diodenka-          pazität    bei     Vorspannung    Null) und     Cmi"        (Diodenka-          pazität    bei     Durchbruch-Vorspannung).    Der     Abstimm-          bereich    der Kapazität     C9    soll daher die Werte Co       und        Cmin    einschliessen.  



  Es sind noch von     Fig.    1 abweichende Varianten  denkbar, die es gestatten, die Kapazität     C2    und     C,     unabhängig voneinander abzustimmen. Man kann z.  B.     im    Stempel 9     koaxial    einen weiteren     Abstimm-          stempel    vorsehen, der die Spannzange zur Befesti  gung der Diode trägt und     mit    dem Stempel 9 an des  sen Ende über ein Kontaktsystem in     Verbindung     steht. Der Stempel 9 würde     dann        lediglich    zur Ver  änderung von     C2    dienen.

   Zwecks Grobeinstellung  von     C,        kann    die freie Endkappe 9 der Diode auch       mit    verschieden     dimensionierten    wahlweise aus  wechselbaren     Abgleichelementen    versehen sein. Es  wäre auch denkbar, die     Abstimmung    von     C,    durch       Veränderung    der Dimensionen der Höhlung 7 vorzu  nehmen. Der Stempel könnte dann fest bleiben und  die Abstimmung von     C2    mittels des Trimmers 19  erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hohlraumresonator für Mikrowellen gemäss Pa tentanspruch des Hauptpatentes, dadurch -gekenn zeichnet, dass, zur Verwendung des Resonators in ei nem Frequenzvervielfacher, eine Kapazitätsdiode (11) angeordnet ist, die mit einer Endkappe (12) am freien Ende eines Stempels (9) befestigt ist und mit die sem den Innenleiter des koaxialen Leiterelementes bildet, und dass die Nische (8) an ihrer dem Stem pel gegenüberliegenden Bodenfläche in einen Hohl raum (7) übergeht,
    dessen Innenfläche den einen Be lag einer abstimmbaren Kapazität (C,) bildet, wobei die freie, zweite Endphase (13) der Kapazitätsdiode den anderen Belag bildet. UNTERANSPRf7CHE 1. Hohlraumresonator für Frequenzvervielfacher gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abstimmung der Kapazität (C,) der Stempel (9) als axial bewegbarer, zusätzlicher Abstimmstem- pel ausgebildet ist.
    2. Hohlraumresonator für Frequenzvervielfacher gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel (9) zugleich das Auskopplungselement eines Eingangsresonators (15) ist. 3. Hohlraumresonator für Frequenzvervielfacher gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapazitätsdiode (10) Patronenform hat.
    4. Hohlraumresonator für Frequenzvervielfacher gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstimmbereich der genannten, abstimmbaren Kapazität (Cg) die Kapazitätswerte Co und Cmin der Kapazitätsdiode einschliesst, wobei Co und Cmin den Werten bei der Vorspannung Null bzw. bei der Durchbruchspannung entsprechen.
CH1201965A 1963-12-17 1965-08-26 Hohlraumresonator für Mikrowellen CH423908A (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1201965A CH423908A (de) 1963-12-17 1965-08-26 Hohlraumresonator für Mikrowellen
DEP37720A DE1285574B (de) 1965-08-26 1965-09-24 Verwendung eines Hohlraumresonators fuer Mikrowellen in einem Frequenzvervielfacher
AT662266A AT259621B (de) 1965-08-26 1966-07-11 Hohlraumresonator für Mikrowellen
NL6610064.A NL158029B (nl) 1965-08-26 1966-07-18 Frequentievermenigvuldiger voor microgolven.
GB37950/66A GB1137947A (en) 1965-08-26 1966-08-24 Improvements in and relating to cavity resonators for microwaves
SE11433/66A SE321961B (de) 1965-08-26 1966-08-24

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1543563A CH404741A (de) 1963-12-17 1963-12-17 Hohlraumresonator für Mikrowellen
CH1201965A CH423908A (de) 1963-12-17 1965-08-26 Hohlraumresonator für Mikrowellen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH423908A true CH423908A (de) 1966-11-15

Family

ID=25709410

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1201965A CH423908A (de) 1963-12-17 1965-08-26 Hohlraumresonator für Mikrowellen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH423908A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0408983B1 (de) Frequenzsynthesizer
DE2334570B1 (de) Abstimmbare Hochfrequenz-Eingangsschaltungsanordnung fuer einen Fernsehempfaenger
DE2808507C2 (de) Mikrowellenoszillatorschaltung
DE1288171B (de) Abstimmvorrichtung fuer Hochfrequenzempfanger
DE69018321T2 (de) Quarzoszillator, der eine breite Abstimmung erlaubt.
WO1993020615A1 (de) OSZILLATOR FÜR EINE FREQUENZ VON 1,6 BIS 3 GHz
DE69520459T2 (de) Injektionssynchronisierter Oszillator
DE1261200B (de) Schwingkreis fuer elektrische Hochfrequenzschwingungen
DE69114873T2 (de) Schaltung zur Frequenzlinearisierung eines mikrowellen VCO in einer Stegwellenleiter.
DE2828928A1 (de) Einrichtung zur kombination von hochfrequenzenergie
EP0330983A2 (de) Spannungsgesteuerter Oszillator mit Leitungsresonator
DE2648767B1 (de) Pulsmodulierter Hochfrequenzsender
CH423908A (de) Hohlraumresonator für Mikrowellen
EP2005572B1 (de) Oszillator mit mitgeführtem verstärker
DE1196730B (de) Abstimmvorrichtung fuer hochfrequente elektrische Schwingungen
DE2812410C2 (de) Mikrowellen-Oszillator
DE3002590C2 (de) Oszillatorschaltung
DE2549943C3 (de) Schaltungsanordnung zur Frequenzmodulation
DE2826767C3 (de) Schaltungsanordnung zur Erzeugung und stabilen Verstärkung breitbandiger RF-Signale
DE3781090T2 (de) Spannungsgesteuerter mikrowellentransistoroszillator und solche oszillatoren enthaltender breitbandiger mikrowellengenerator.
DE3211803C2 (de) Elektronisch abstimmbarer oder modulierbarer Resonanzkreis
DE1285574B (de) Verwendung eines Hohlraumresonators fuer Mikrowellen in einem Frequenzvervielfacher
EP0550802B1 (de) Rauscharmer Oszillator
DE10215423B4 (de) Mikrowellen-Oszillator
DE2532004C3 (de) Schaltung zur Synchronisierung der Schwingung eines von einem Puls getasteten Oszillators mit einer Referenzschwingung