CH423941A - Verfahren zum Betrieb einer Gleichstrommaschine - Google Patents
Verfahren zum Betrieb einer GleichstrommaschineInfo
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- H02P7/00—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
- H02P7/06—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
- H02P7/18—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
- H02P7/24—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices
- H02P7/28—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices
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Description
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Verfahren zum Betrieb einer Gleichstrommaschine Im Zusammenhang mit der Entwicklung und Vervollkommnung steuerbarer Halbleiterelemente sind bereits Schaltungen und Verfahren zum Betrieb elektrischer Maschinen und darüber hinaus allgemein zur Regelung eines elektrischen Energieflusses vorgeschlagen worden, deren Arbeitsweise darin besteht, Energieimpulse zu erzeugen. Dabei kann z.B. von einem Gleichstrom ausgegangen werden, der nach einer wählbaren Gesetzmässigkeit durch ein steuerbares Halbleiterelement unterbrochen wird.
Das Verhältnis der Zeit, da das steuerbare Halbleiterelement stromdurchlässig ist, zu der Zeit, da es den Energie- fluss sperrt, bestimmt die Grösse der z.B. einem Verbraucher zugeführten Energie. Eine derartige Arbeitsweise eines steuerbaren Halbleiterelementes ist auch bereits als Tastbetrieb bezeichnet worden. Wesentliches Kennzeichen derartiger Tastschaltungen ist es, dass das steuerbare Halbleiterelement in jedem Augenblick nicht nur z.B. durch einen Impuls zündbar, sondern auch mit Hilfe einer an sich bekannten Kondensatorschaltung löschbar ist.
Ein derartig beschriebenes steuerbares Halbleiterelement arbeitet in einer so genannten Tastschaltung weiterhin noch mit einer Freilaufdiode zusammen. Wesentlichen Einfluss hat ausserdem für die Tastfrequenz die Grösse der Induktivität in dem zu regelnden Stromkreis.
Auf der Grundlage derartiger angedeuteter Tast- schaltungen sind nun bereits Anordnungen für den Fahr- und den Bremsbetrieb elektrischer Fahrzeuge vorgeschlagen worden, die jedoch für jede der Betriebsarten eine besondere Tastschaltung brauchten. Andererseits sind die Kosten für ein steuerbares Starkstromhalbleiterelement erheblich, so dass es auf Grund wirtschaftlicher Überlegungen zum Ziele werden muss, dasselbe weitestgehend auszunutzen. Demzufolge bedeutet es einen gewissen Nachteil, wenn z.B. die in der Tastschaltung für den Bremsbetrieb vorgesehene Starkstromhalbleiterzelle während des Fahrbetriebes ungenutzt bleibt.
Es sind bereits Versuche gemacht worden, diesen Nachteil mit Hilfe von Umschaltungen zu vermeiden, jedoch war der bisher dafür notwendige Schaltaufwand beträchtlich. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung gibt für dieses Problem eine neue, aufwandgeringe Lösung an.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer Gleichstrommaschine aus einer Gleichstromquelle mit einer durch ein steuerbares, durch Kondensator- stromstoss löschbares Starkstromhalbleiterelement charakterisierten Tastschaltung. Erfindungsgemäss wird sowohl der Motor- als auch der Generatorbe- trieb mit nur einem einzigen steuerbaren, durch Kon- densatorstromstoss löschbaren Starkstromhalbleiterelementen durchgeführt.
Anhand einer Zeichnung sei ein schematisches Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert. Eine Gleichstromquelle 1 ist beispielsweise durch zwei Sammelschienen dargestellt. Dieselben können über einen Gleichrichter 2 aus einem Drehstromnetz 2 gespeist werden. Aus der Gleichstromquelle wird ein Gleichstrommotor 4 mit Energie versorgt. Der Strom fliesst dabei über ein steuerbares, durch Kondensa- torstromstoss löschbares Halbleiterelement 11 und
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über ein steuerbares Halbleiterelement 14. In der Zuleitung zu diesem Gleichstromkreis befindet sich ein schwingungsdämpfender Kondensator 5.
Die Feldwicklung der Gleichstrommaschine ist mit 6 bezeichnet. Im Fahrbetrieb ist das steuerbare Halbleiterelement, beispielsweise eine Triode, dauernd gezündet und ein zweites steuerbares Halbleiterelement 15 dauernd gesperrt. Wird nun 11 gezündet, so fliesst der Strom vom Pluspol der Gleichspannungsquelle über 11 selbst, den Motor 4, das steuerbare Halbleiterelement 14 zum Minuspol. Wird das steuerbare Halbleiterelement 11 gelöscht, so fliesst ein Freilaufstrom über eine Diode 12 und das steuerbare Halbleiterelement 14.
Erfolgt nun eine Umschaltung in den Generatorbetrieb, z.B. bei einem Fahrzeug in den Bremsbetrieb, dann bleibt das steuerbare Halbleiterelement 14 dauernd gesperrt. Beim Zünden des steuerbaren Halbleiterelementes 11 fliesst ein Kurzschlussstrom dann nach einer Feldumpolung über den Motor 4 und eine Diode 13. Wird das steuerbare Halbleiterelement 11 jetzt in den sperrenden Zustand versetzt, dann ist ein Stromkreis über die Dioden 12 und 13 geschlossen, und es findet eine Rücklieferung von Energie in die Gleichstromquelle statt.
Wenn der Fall gegeben ist, dass es sich bei der Gleichstrommaschine um ein Aggregat auf einem elektrischen Triebfahrzeug handelt, dann ist eine Rückspeisung von Energie in das Gleichstromsammel- schienensystem, z.B. Fahrdrahtleitung, nur dann möglich, wenn gleichzeitig ein anderer Gleichstromverbraucher aus diesem System Energie übernimmt. Ist diese Voraussetzung nicht erfüllt, so ist eine Nutzbremsung in der vorstehend beschriebenen Weise nicht möglich. In ihrer Folge würde sich die Spannung zwischen den Sammelschienen erhöhen.
Zwangsläufig würde sich damit ebenfalls die Spannung am Kondensator 5 vergrössern. Um in diesem Fall eine Nutzbremsung zu vermeiden, wird die vorstehend erwähnte Spannungserhöhung am Kondensator dazu benutzt, um über eine mit an sich bekannten Mitteln ausführbare Steuereinrichtung 7 ein steuerbares Halbleiterelement 15 zu zünden. Damit wird der aus der Gleichstrommaschine gelieferte Strom auf einen Bremswiderstand 8 gespeist. Dieser Bremswiderstand 8 kann in seiner Wirksamkeit durch steuerbare Halbleiterelemente verändert werden.
Die Steuerung 7 kann darüber hinaus, wie in der Zeichnung dargestellt, dazu benutzt werden, um sowohl den Motorstrom mit Hilfe eines Wandlers 9 zu erfassen und seine Grösse für die Regelung des durch Kondensa- torstromstoss löschbaren Halbleiterelementes 11 auszuwerten, als auch weiterhin dazu, die steuerbaren Halbleiterelemente 14, 15 mit Zündimpulsen zu speisen.
Der wesentliche Vorteil der vorstehend beschriebenen Erfindung gegenüber bereits vorgeschlagenen Lösungen liegt in dem sparsamen Mittelaufwand zur Durchführung des beschriebenen Betriebes.
In Weiterbildung des Verfahrens wie es vorstehend erläutert wurde, wird nun als Gleichstromquelle 1 eine Gleichstrombatterie vorgesehen. Ihr Energieinhalt ist dabei so zu bemessen, dass sie nicht nur eine Pufferfunktion übernehmen kann, d.h. zusätzlich zur Fahrdrahtspeisung beim Anfahren Energie liefern kann und dieselbe beim Bremsen zu speichern vermag, sondern dass mit ihrer Hilfe für einen Teil des üblichen Fahrbetriebes eines elektrischen Triebfahrzeuges gänzlich auf die Fahrdrahtspeisung verzichtet werden kann.
Daraus ergibt sich ein vergrös- serter Einsatzbereich für elektrische Triebfahrzeuge, die z. B. in explosiongefährdeten Strecken auf eine Fahrdrahtspeisung verzichten müssen. Derartige Problemstellungen liegen insbesondere bei Grubenlokomotiven vor. Dabei ist es unerheblich, ob das elektrische Triebfahrzeug aus einem dreiphasigen Netz, wie es die Zeichnung darstellt, oder aus einem einphasigen Netz gespeist wird.
Wie die Zeichnung es veranschaulicht, ist die Gleichstrombatterie elektrisch zwischen dem die Fahrdrahtwechselspannung gleichrichtenden Gleichrichter und der eigentlichen Tastschaltung angeordnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Betrieb einer Gleichstrommaschine aus einer Gleichstromquelle mit einer durch ein steuerbares, durch Kondensatorstromstoss löschbares Starkstromhalbleiterelement charakterisierten Tastschaltung, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Motor- als auch der Generatorbetrieb mit nur einem einzigen steuerbaren,durch Kondensatorstrom- stoss löschbaren Starkstromhalbleiterelement durchgeführt wird. II. Anwendung des Verfahrens nach Patentanspruch I bei einem aus einem Fahrdraht speisbaren elektrischen Triebfahrzeug, dadurch gekennzeichnet, dass als Gleichstromquelle eine Gleichstrombatterie vorgesehen wird, deren Energieinhalt einen von der Fahrdrahtspeisung unabhängigen Fahrbetrieb ermöglicht. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Generatorbetrieb entweder als Nutzbremsung oder als Verlustbremsung auf einen Widerstand durchgeführt wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand elektronisch mit Hilfe steuerbarer Halbleiterelemente geregelt wird. 3 Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Kriterium für die Umschaltung der Regelung vom Betrieb des Nutzbremsens auf den des Verlustbremsens der Spannungsanstieg an der Gleichstromquelle benutzt wird. 4.Verfahren nach Patentanspruch I und Unter- anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Span- <Desc/Clms Page number 3> nungsanstieg der Gleichstromquelle an einem Kondensator gemessen wird. 5. Anwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleichstrombatterie elektrisch zwischen dem den Fahrdrahtwechselstrom gleichrichtenden Gleichrichter und der Tastschaltung vorgesehen wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL0043427 | 1962-11-12 | ||
| DEL0045773 | 1963-09-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH423941A true CH423941A (de) | 1966-11-15 |
Family
ID=25985604
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1349963A CH423941A (de) | 1962-11-12 | 1963-11-04 | Verfahren zum Betrieb einer Gleichstrommaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH423941A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2410926A1 (de) * | 1974-03-05 | 1975-09-11 | Kollmorgen Corp Imd | Elektrodynamischer gleichstromlaeufer mit kurzschlussbremsung |
| DE2707877A1 (de) * | 1976-03-01 | 1977-09-08 | Gen Electric | Anlage zum steuern eines elektrischen gleichstrom-fahrmotors |
-
1963
- 1963-11-04 CH CH1349963A patent/CH423941A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2410926A1 (de) * | 1974-03-05 | 1975-09-11 | Kollmorgen Corp Imd | Elektrodynamischer gleichstromlaeufer mit kurzschlussbremsung |
| DE2707877A1 (de) * | 1976-03-01 | 1977-09-08 | Gen Electric | Anlage zum steuern eines elektrischen gleichstrom-fahrmotors |
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