CH423972A - Maschinengruppe mit schleifring- und kollektorlosem Elektromotor - Google Patents
Maschinengruppe mit schleifring- und kollektorlosem ElektromotorInfo
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- CH423972A CH423972A CH193564A CH193564A CH423972A CH 423972 A CH423972 A CH 423972A CH 193564 A CH193564 A CH 193564A CH 193564 A CH193564 A CH 193564A CH 423972 A CH423972 A CH 423972A
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K19/00—Synchronous motors or generators
- H02K19/02—Synchronous motors
- H02K19/10—Synchronous motors for multi-phase current
- H02K19/12—Synchronous motors for multi-phase current characterised by the arrangement of exciting windings, e.g. for self-excitation, compounding or pole-changing
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Description
Maschinengruppe mit Schleifring- und kollektorlosem Elektromotor Die Erfindung betrifft eine Maschinengruppe mit schleifring- und kollektorlosem Elektromotor, welcher durch umlaufende Gleichrichteranordnungen gespeist wird.
Um den Kollektor von Motoren zu ersparen, hat man bereits vorgeschlagen, die Motoren über Gleich richterschaltungen zu speisen. Man kann sie auch, ins besondere Asynchron- und Synchronmotoren, durch Umrichtereinrichtungen speisen, bei denen die Fre quenz geändert wird. Solche Motoren, insbesondere Synchronmotoren können dann dadurch anfahren, dass die Frequenz von null allmählich nach oben gere gelt wird. Bei Asynchronmotoren besitzt der Läufer eine in der Regel in sich geschlossene Wicklung, so dass Schleifringe nicht erforderlich sind. Da auch das Anfahren über die Gleichrichterspeisung erfolgt, ist auch dadurch kein Anlasswiderstand erforderlich.
Bei Synchron- oder Gleichstrommotoren muss die Erreger wicklung aus einem Gleichstromnetz gespeist werden. Ordnet man nun die Hauptwicklung am Stator an, so ist es erforderlich über Schleifringe die Erregerspan nung zuzuführen. Um auch diese zu ersparen, hat man vorgeschlagen, auf der Welle einen Gleichstrom-Ge- nerator anzubringen, der sich mit dem Motor mit dreht. Hierdurch entsteht aber nun der Nachteil, dass die erzeugte Spannung dieses Wellengenerators sich mit der Drehzahl ändert und dass beim Stillstand keine Spannung vorhanden ist.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, wird erfindungs gemäss vorgeschlagen, dass auf der Motorwelle die Läufer zweier Asynchron-Generatoren angebracht sind, deren Stator von einem Drehstromnetz gespeist wird, wobei das erzeugte Drehfeld des einen Genera- tors entgegengesetzt dem des anderen Generators ist und die Läufer dieser beiden Wellengeneratoren mit einer Gleichrichteranordnung verbunden sind, die in Reihe geschaltet und ihrerseits mit der Erregerwick lung des zu speisenden Motors verbunden sind.
In der Figur ist die Schaltung eines Ausführungsbei spiels der Erfindung dargestellt. Mit 1 ist die Stator- wicklung einer Synchronmaschine bezeichnet. Die zugehörige Erregerwicklung ist mit 4 angegeben. Sie ist auf dem Rotor der Maschine befestigt. Die Stator- wicklung wird über eine bekannte Umrichtereinrich- tung 3 gespeist. Diese ist so geschaltet, dass sie eine veränderliche Frequenz erzeugt und dass mit wach sender Frequenz der Motor angefahren werden kann. Hierzu ist es aber nun notwendig, dass die Erreger wicklung 4 von Anfang an eine Spannung erhält.
Dies wird nun dadurch erreicht, dass auf der Welle des Motors zwei Wellengeneratoren angeordnet sind. Die Erregerwicklungen dieser Wellengeneratoren sind mit 5 für den ersten und mit 6 für den zweiten Generator bezeichnet. Sie sind auf der Statorseite angebracht. Sie werden aus dem Wechselstromnetz 7 gespeist. Es handelt sich also um Asynchron-Generatoren. Um eine Feldschwächung zu ermöglichen, sind noch die Gleichrichter 8, die in Antiparallelschaltung angeord net sind, vorgesehen. Die Feldschwächung kann durch die Gittersteuerung dieser Gleichrichter bewirkt wer den.
In den beiden Generatoren werden nun auf der Rotorseite zwei entgegengesetzte Drehfelder erzeugt. Der eine Generator besitzt die Wicklung 9, der andere die Wicklungen 10. In den Wicklungen 9, die dem Wellengenerator entsprechen, der ein Drehfeld be sitzt, das mit der Drehzahl des Rotors gleichlaufend ist, entsteht eine Frequenz, die bei voller Drehzahl null und bei Stillstand den höchsten Wert besitzt.
In den Wicklungen 10 des anderen Wellengenerators, bei dem das Drehfeld entgegengesetzt der Drehzahl läuft, entsteht eine Frequenz, die der Summe der Frequenz des Drehfeldes und der Drehfrequenz des Motors entspricht. Beide in den Wellengeneratoren erzeugten Spannungen werden nun über eine Gleich richterschaltung hintereinandergeschaltet. Hierdurch entsteht eine Ausgangsspannung, die unabhängig von der Drehzahl und der Drehrichtung des Motors ist. Damit erhält die Erregerwicklung 4 der Hauptma schine eine Spannung, die unabhängig von der Dreh zahl und der Drehrichtung ist.
Auch bei Stillstand ist dann bereits die volle Spannung vorhanden.
Macht man nun die Polzahl des Wellengenerators kleiner als die des Motors, so wird die Drehfrequenz des Motors gegenüber der Umlauffrequenz des Dreh feldes klein bleiben. Dies hat noch den Vorteil, dass der Schwankungsbereich der Spannung des Wellen- generators ebenfalls gering bleibt. Jeder Wellengene rator braucht dann nur etwas grösser als für die halbe Erregerleistung dimensioniert zu werden.
Die Erregung der Wellengeneratoren kann man durch Feldschwächung mit Hilfe der Gleichrichter anordnung 8 steuern.
Man kann auch die Ständerwicklung der Wellen generatoren nicht unmittelbar aus einem Drehstrom netz, sondern über eine Umrichterschaltung speisen, mit deren Hilfe die Wechselspannung verändert wer den kann. Dies ist in der Abbildung nicht gezeichnet. Es besitzt aber Vorteile insbesondere bei Bahnanlagen.
Der Vorteil dieser Anordnung ist, dass unabhän- gig von der Drehzahl und der Drehrichtung immer eine Erregerspannung für den Motor vorhanden ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Maschinengruppe mit schleifring- und kollektor- losem Elektromotor, welcher durch umlaufende Gleichrichteranordnungen gespeist wird, dadurch ge kennzeichnet, dass auf der Motorwelle die Läufer zweier Asynchron-Generatoren angebracht sind, deren Stator von einem Drehstromnetz gespeist wird,wobei das erzeugte Drehfeld des einen Generators entgegen gesetzt dem des anderen Generators ist und die Läufer dieser beiden Wellengeneratoren mit einer Gleich richteranordnung verbunden sind, die in Reihe ge schaltet und ihrerseits mit Erregerwicklung des zu speisenden Motors verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Maschinengruppe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Polzahl der Wellengenera toren kleiner als -die des zu speisenden Motors ist. 2.Maschinengruppe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständerwicklungen der Wel lengeneratoren mit Stromrichtern in Antiparallel- schaltung verbunden sind, von denen mindestens die Stromrichter der einen Richtung gesteuert sind. 3. Maschinengruppe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständerwicklungen der Wel lengeneratoren über einen dreiphasigen Umrichter veränderbarer Wechselspannung gespeist sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH193564A CH423972A (de) | 1964-02-18 | 1964-02-18 | Maschinengruppe mit schleifring- und kollektorlosem Elektromotor |
| AT1060564A AT246271B (de) | 1964-02-18 | 1964-12-15 | Schleifringloser Wechselstrom-Elektromotor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH193564A CH423972A (de) | 1964-02-18 | 1964-02-18 | Maschinengruppe mit schleifring- und kollektorlosem Elektromotor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH423972A true CH423972A (de) | 1966-11-15 |
Family
ID=4222029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH193564A CH423972A (de) | 1964-02-18 | 1964-02-18 | Maschinengruppe mit schleifring- und kollektorlosem Elektromotor |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT246271B (de) |
| CH (1) | CH423972A (de) |
-
1964
- 1964-02-18 CH CH193564A patent/CH423972A/de unknown
- 1964-12-15 AT AT1060564A patent/AT246271B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT246271B (de) | 1966-04-12 |
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