CH424000A - Glimmentladungsröhre mit einer Zündanode und einer Überwachungselektrode - Google Patents

Glimmentladungsröhre mit einer Zündanode und einer Überwachungselektrode

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CH424000A
CH424000A CH1114064A CH1114064A CH424000A CH 424000 A CH424000 A CH 424000A CH 1114064 A CH1114064 A CH 1114064A CH 1114064 A CH1114064 A CH 1114064A CH 424000 A CH424000 A CH 424000A
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CH
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anode
cathode
glow discharge
discharge tube
ignition
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CH1114064A
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Mari Frouws Simon
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Philips Nv
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Description


      Glimmentladungsröhre    mit einer Zündanode und einer Überwachungselektrode    Die Erfindung betrifft eine     Glimmentladungs-          röhre    mit einer Zündanode und einer     überwachungs-          elektrode    nahe der Anode, wobei die- Anode und  die Kathode parallele Platten sind.  



  Bisher bekannte Bauarten dieser Röhren lassen  sich praktisch     nur    von Hand montieren, so dass die  Fertigungskosten verhältnismässig hoch sind. Die  Hauptelektroden werden nämlich durch runde Plat  ten gebildet, .die parallel zum Röhrenboden verlaufen.  Bei der     erforderlichen    Handmontage müssen die Ab  messungen     verhältnismässig    gross sein, da sonst die  Genauigkeit der     Elektrodenabstände    unzulänglich ist.  



  Der Umfang der industriellen Verwendung von       Glimmentladungsröhren    dürfte stark von der Höhe  der Fertigungskosten abhängig sein. Diese Ferti  gungskosten lassen sich am besten durch maschinelle  Montage herabsetzen. Ein zweites Hemmnis ausge  dehnter industrieller Verwendung liegt in den Ab  messungen, besonders da der rivalisierende Transi  stor in dieser Hinsicht Vorteile bietet. Die     Glimment-          ladungsröhre    ist jedoch vorteilhafter in bezug auf  thermische Belastbarkeit und Unempfindlichkeit ge  gen Temperaturschwankungen.  



  Die Erfindung bezweckt, eine Bauart einer       Glimmentladungsröhre    zu schaffen, die gegenüber  den bekannten Bauarten Vorteile hat.  



  Die     Glimmentladungsröhre    nach der     Erfindung     zeichnet sich dadurch aus, dass alle Elektroden     plat-          tenförmig    ausgebildet sind und je mit den zugehöri  gen     Elektrodendurchführungen    fluchten, welche im  Röhrenboden festgeschweisst sind, dass     sowohl    die  Zündanode als auch die     überwachungselektrode    zu  der Ebene der Anode und der Kathode senkrecht an  geordnet sind, und dass das     Elektrodensystem    bezüg  lich einer     Mittellängsebene    der Röhre symmetrisch  ist.

      Vorzugsweise gehen die Einschnitte in der Anode  und der Kathode von den freien Enden derselben  aus, während auf der Rückseite die Kathode mit  einem Material höheren Austrittsarbeit überzogen ist,  um das Auftreten der     Hilfsentladung    auf der Vorder  seite zu sichern.  



  Die Bauart nach der Erfindung eignet sich beson  ders zur Durchführung eines bereits vorgeschlagenen  Verfahrens, gemäss dem die Elektroden mit den     fest-          geschweissten        Zuführungsdrähten    in einer Lehre un  tergebracht werden, worauf ein     Pulverglasboden    mit  Öffnungen zur Aufnahme der     Elektrodendurchfüh-          rungen    über diese Durchführungen geschoben und  gleichzeitig mit dem Festschmelzen des Kolbens an  dem     Pulverglasboden    an diesen festgeschweisst wird.  



  Die Erfindung wird anhand der Zeichnung  näher erläutert, in der eine     Glimmentladungsröhre     nach der Erfindung, teilweise im Schnitt, beispiels  weise dargestellt ist.  



  In der Figur bezeichnet 1 einen     Pulverglasboden     und 2 den Glaskolben, der oben in einem Ab  schmelzpunkt 3 endet. Die Kathode 4 ist an dem  Ende des     Stromzuführungsdrahtes    5 und die Anode 6  ist an dem Ende des     Stromzuführungsdrahtes    7 durch  Stumpfschweissen befestigt.

   Die Zündanode 8 ist an  dem Ende des     Stromzuführungsdrahtes    9     festge-          schweisst    und die Überwachungselektrode 10 ist an  dem Ende des     Stromzuführungsdrahtes    11     festge-          schweisst.    Die Zündanode 8 erstreckt sieh bis in den  Einschnitt 12 in der Kathode, ohne dass sie in den  Raum zwischen Anode und Kathode     hineinragt.    Die       überwachungselektrode    10 erstreckt sich bis in den  Einschnitt in der Anode,

   auch ohne dass sie in den  Raum zwischen Anode und Kathode     hineinragt.    Die  Kathode 4 ist auf der Rückseite     mit    einer Nickel  schicht 14 überzogen. Aus Symmetriegründen hat      auch die Anode 6 auf der Rückseite einen Nickel  überzug 15. Im übrigen bestehen die Elektroden aus       Molybdänplatten.    Der Abstand zwischen Anode und  Kathode beträgt 1,5 mm. Die Röhre ist mit Argon  von 100     mm        ffg        gefüllt.    In der Röhre ist ausserdem  1     ,ct    C     Tritium    vorhanden, um eine zu lange Zündver  zögerung der Überwachungsentladung zu verhüten.  



  Beim     Aufbau    der Röhre befinden sich die Elek  troden zunächst in     einer    Lehre und der Boden 1 wird  mit den     Stromzuführungsdrähten    und     gleichzeitig    mit  dem Kolben 2 am Boden 1     verschmolzen.    Der Kol  ben 2 ist     ein    gerades Rohrstück mit einem Durch  messer von 6     mm,    das ausserdem als     Entlüftungsrohr     dient. Nach der Behandlung in der Pumpe werden  mittels Entladungen die     Elektrodenoberflächen    durch       Zerstäubung    gereinigt, wodurch ein dunkler Nieder  schlag auf der Kolbenwand entsteht.

   Eine Röhre mit  den genannten Abmessungen hat eine     Anode-Katho-          de-Durchschlagsspannung    von mehr als 280 V und  eine     Hilfsanodenzündspannung    von etwa 130 V. Die       Brennspannung    beträgt 100 V und der Betriebsstrom  ist 3     mA.    Der zum Verhüten von Zündverzögerungen  erforderliche Strom von der Anode zur     überwa-          chungselektrode    10 beträgt     10,uA.    Die Röhre eignet  sich für eine Zündfrequenz von 25     kHz        nominal.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Glimmentladungsröhre mit einer Zündanode und einer Überwachungselektrode nahe der Anode, wobei die Anode und die Kathode parallele Platten sind, dadurch gekennzeichnet, dass alle Elektroden plat- tenförmig ausgebildet sind und je mit den zugehöri gen Elektrodendurchführungen fluchten, welche im Röhrenboden festgeschweisst sind, dass sowohl die Zündanode als auch die Überwachungselektrode zu der Ebene der Anode und der Kathode senkrecht an geordnet sind, und dass das Elektrodensystem,
    bezüg lich einer Mittellängsebene der Röhre symmetrisch ist. UNTERANSPRUCH Glimmentladungsröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass je ein Einschnitt für die Überwachungselektrode bzw. die Zündanode in der Anode bzw. der Kathode von den freien Enden der selben ausgeht und dass die Kathode auf der Rück seite mit einem Material höherer Austrittsarbeit als die Vorderseite überzogen ist.
CH1114064A 1963-08-28 1964-08-25 Glimmentladungsröhre mit einer Zündanode und einer Überwachungselektrode CH424000A (de)

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US3553552A (en) * 1969-07-17 1971-01-05 Gen Electric Canada Field winding for synchronous motors

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