CH424129A - Ausziehmöbel - Google Patents
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Description
Ausziehmöbel Es sind Ausziehmöbel in Form von Tischen oder Kasten mit einer oder zwei Ausziehplatten bekannt, bei denen Teleskopschienen verwendet werden, von denen eine an der Ausziehplatte befestigte Trag schiene mittels eines seitlichen Ansatzes zwischen Rollkörpern einer am Korpus befestigten Führungs schiene läuft. Bei Doppelauszug läuft die Tragschiene der zweiten Ausziehplatte in der gleichen Weise in einer Rollkörper enthaltenden Führungsschiene der ersten Ausziehplatte. In jedem Fall dienen die Schie nen zur Führung und gleichzeitig Stützung der Aus ziehplatten und haben deren ganzes Gewicht mit Be lastung zu tragen.
Dabei ist infolge der Nebeneinan- deranordnung der ineinander laufenden Schienen das Verkanten der Profile unvermeidbar. Soweit man versucht hat, die Nachgiebigkeit durch Materialver stärkung wett zu machen, so wurde der Zweck nur teilweise erreicht, dafür musste man eine grössere Einbauhöhe in Kauf nehmen, was sehr unerwünscht ist. Da weiter diese Teleskopschienen gleichzeitig führen und tragen, müssen die einzelnen Schienen so lang sein wie die Breite des zugeordneten Möbeltei les, also wie die Breite des Korpus bzw. der Auszieh platte, und ausserdem bedarf es einer sehr stabilen Befestigung der Schienen an den Möbelteilen.
Der Beschlag wird dadurch verteuert und die Montage erschwert. Schliesslich hat die Verwendung von Roll- körpern in diesem Fall den Nachteil, dass die ganze Mechanik gegen Feuchtigkeit, wie Küchendunst, sehr anfällig wird.
Es ist weiter eine Auszugvorrichtung bekannt, bei der mehrere gleichachsige Teleskoprohre zu einem System ineinandergeschachtelt sind, wobei das wei teste Teleskoprohr am Korpus an der kräftig auszu bildenden Rückwand und der Seitenwand sehr stabil befestigt sein muss, während das freie Ende des eng- sten Rohres mit der Vorderfläche einer zweiteiligen Ausziehplatte verbunden ist,
deren beide im einge schobenen Zustand aufeinanderliegenden Teile um querliegende Scharniere nach dem Ausziehen ausein- andergeklappt werden können und im übrigen lose auf Stützflanschen der Teleskoprohre aufliegen. Das Ganze wird durch einen oder zwei vertikale Stütz- füsse mit auf dem Boden laufender Rolle gestützt.
Das ärgste Übel dieser Konstruktion ist der Stützfuss, der zum Ausziehen der Tischplatte freien Bodenraum braucht, der beim Einschieben in eine Nische des Möbels versenkt werden oder anderweitig, möglichst wenig das Auge störend, untergebracht werden muss und dessen Rolle sich auf dem Boden abzeichnet. Ferner entsteht beim Auseinanderklappen der Aus ziehplatte ein rückwärtiger Spalt in vertikaler Rich tung zwischen der Ausziehplatte und der Korpus platte, durch den Gegenstände von der Platte hin durchrutschen können. Schliesslich wird der Beschlag bei dieser Konstruktion und die Anpassung des Mö bels kostspielig.
Gemäss der Erfindung wird demgegenüber ein sehr einfach zu erstellendes Ausziehmöbel mit Teles- koprohren für Einfach- oder Doppelauszug geschaf fen, dessen wesentliches Merkmal darin zu erblicken ist, dass die im herausgezogenen Zustand unmittel bar an den Korpus anschliessende Ausziehplatte zwi schen Wänden des Korpus seitlich und durch Lauf leisten im Korpus von unten geführt ist und dass je der Ausziehplatte an beiden Rändern je ein aus mindestens drei gleichachsigen Teleskoprohren be stehendes Teleskoprohrsystem zugeordnet ist.
Bei Vorhandensein von zwei Ausziehplatten liegt zweckmässigerweise die zweite innerhalb des Korpus auf der geführten ersten Ausziehplatte und ist damit auch selbst im Korpus geführt. Die Ausziehplatte bzw. -platten können mit ihren zugeordneten Teleskoprohrsystemen so verbunden sein, dass die weitesten Teleskoprohre an der Unter seite der einzigen oder ersten Ausziehplatte ange bracht und die engsten Teleskoprohre an der Rück wand des Korpus bzw. am vorderen Ende, z. B. an der Blende, der zweiten Ausziehplatte befestigt sind.
Die Teleskoprohre können dabei so bemessen sein, dass jeweils die Länge der engsten Teleskop rohre etwa gleich der Korpustiefe bzw. der Breite der zweiten Ausziehplatte, die Länge des mittleren Teles- koprohres annähernd gleich dem engsten Rohr und die Länge der weitesten Teleskoprohre etwa gleich der halben Breite der ersten oder einzigen Auszieh platte ist.
Die weitesten Teleskoprohre können dabei im Bereich der am anderen Ende des betreffenden Te- leskoprohrsystems näher liegenden Hälfte der ersten oder einzigen Ausziehplatte befestigt sein.
Die erfindungsgemässe Ausbildung hat den Vor zug, dass die Ausziehplatte bzw. -platten wie Schub laden seitlich und unten im Korpus selbst durch die Seitenwände und Laufleisten geführt sind, während die Teleskoprohrsysteme lediglich als Stütze gegen das Abkippen der herausgezogenen Platte oder Plat ten dienen. Infolge der einfachen funktionellen Bean spruchung kann auf jeden komplizierten Ausschub- mechanismus verzichtet und mit handelsüblichen Rohr abmessungen gearbeitet werden.
Dabei können die Rohre ohne weiteres mit einer grossen Wandstärke verwendet werden und trotzdem werden beim Ein fachauszug nur Einbauhöhen von 30 mm und beim Doppelauszug von 35 mm benötigt.
Die Rückwandmontage der Teleskoprohre kann an einer einfachen Hartfaserplatte von 3 mm Stärke erfolgen, weil der Beschlag bei Belastung auf Ab scherung beansprucht wird.
Da die Gesamtabstützung der herausgezogenen Ausziehplatte oder -platten in drei Punkten, und zwar an den beiden äussersten Enden der Teleskoprohrsy- steme und auf der Führungsleiste im Korpus erfolgt, kann trotz der Ausziehmöglichkeit auf die untere Traversleiste (Querleiste) am Korpus verzichtet wer den.
Das weiteste Teleskoprohr, das zur Führung des mittleren oder Überbrückungsrohres dient, kann vor zugsweise als Vierkantrohr ausgebildet sein. Dadurch ergibt sich eine gute Anlage und eine leichte und ein wandfreie Befestigung sowohl an der Unterseite der Ausziehplatte als auch durch seitliche Schrauben an den Seitenwangen der Ausziehplatte und somit eine hohe Festigkeit gegen Zug und Abscherung.
Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der nach stehenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes an Hand der Zeichnung.
Fig. 1 zeigt in einem Vertikalschnitt, von der Seite gesehen, den oberen Teil eines kastenförmigen Korpus mit einer Ausziehplatte in eingeschobenem Zustand. Fig. 2 zeigt die Ausziehplatte aus Fig. 1 heraus gezogen.
Fig. 3 ist eine Druntersicht zu Fig. 2.
Fig.4 zeigt in einem Vertikalschnitt, von der Seite gesehen, den oberen Teil eines kastenartigen Möbels mit zwei Ausziehplatten eingeschoben und Fig.5 herausgezogen.
Fig. 6 ist eine Druntersicht zu Fig. 5.
Fig. 7 zeigt im Querschnitt in grösserer Darstel lung die Teleskoprohre bei einfachem Auszug und Fig. 8 bei doppeltem Auszug.
Fig. 9 zeigt im Vertikalschnitt und grösserer Dar stellung die Abstützung der zweiten Ausziehplatte an der ersten. _ Fig. 10 zeigt in Seitenansicht und Fig. 11 in der Draufsicht die Verriegelung der zweiten Ausziehplatte gegen Hochklappen.
Fig. 12 zeigt die innere Hubbegrenzung zwischen dem engsten Rohr und dem Überbrückungsrohr der zweiten Ausziehplatte.
Fig. 13 zeigt einen haarnadelförmigen inneren Hubbegrenzer.
Nach Fig. 1 bis 3 und 7 ist in einem kastenförmi- gen Korpus 1 unter der festen Tischplatte 2 eine Aus ziehplatte 3. Diese Ausziehplatte 3 ist seitlich zwi schen Wänden, z. B. zwischen den Seitenwänden 4, des Korpus 1 geführt. Ausserdem ist die Auszieh platte 3 mit Seitenwangen 5 versehen, mittels deren sie wie eine Schublade auf Laufleisten 6 im Korpus als untere Führung läuft. 7 ist die übliche obere Tra- versleiste, die die Seitenwände des Korpus 1 verbindet.
Die auf diese Weise seitlich und unten geführte und getragene Ausziehplatte ist lediglich gegen Kip pen in der herausgezogenen Stellung durch zwei, im Bereich ihrer Seitenränder angeordnete Teleskop rohrsysteme gestützt, die je aus drei gleichachsig in einander geführten Teleskoprohren 8, 9, 10 bestehen.
Das engste Teleskoprohr 10 ist mit seinem freien Ende innen an der Rückwand 11 des Korpus bei 12 befestigt. Diese Rückwand kann dabei - wie schon erwähnt - aus einer einfachen Hartfaserplatte von nur 3 mm Dicke bestehen, da der Beschlag bei Be lastung auf Abscherung beansprucht wird. Das wei teste Teleskoprohr 8 ist als Vierkantrohr ausgebildet und im Bereich seiner beiden Enden an der Unter seite der Ausziehplatte 3 und an ihrer Seitenwange 5 befestigt.
Zum Anbringen der Befestigungsschrauben sind geeignete Wandausschnitte an den Enden des Vierkantrohres 8 vorgesehen.
Die Bemessung der Teleskoprohre ist so gewählt, dass das engste Rohr 10 etwas kürzer ist als die Breite (Tiefe) der festen Tischplatte 2. Das mittlere oder Überbrückungsrohr 9 ist fast ebenso lang wie das Rohr 10, während das weiteste Rohr 8 etwa gleich lang ist wie die halbe Breite der Ausziehplatte 3. Das Überbrückungsrohr 9 ragt an beiden Enden aus dem Vierkantrohr 8 heraus.
Dieses Rohr 8 ist im Bereich der einen Hälfte der Ausziehplattenbreite angeord net, und zwar jener Hälfte, die dem anderen Ende dieses Teleskoprohrsystems näher liegt. Die Mitnahme des mittleren oder überbrückungs- rohres 9 beim Ausziehen aus der Stellung nach Fig. 1 erfolgt dadurch, dass das Teleskoprohr 8 an dem mittleren Rohr 9 gleitet, bis es an einen Anschlag stift 13 oder eine Anschlagschraube stösst, die das mittlere Rohr 9 an seinem frei herausstehenden Ende quer durchsetzt.
Auf diesen Anschlagstift 13, der zum Zusam menbau des Beschlages herausgenommen werden kann, sind nach Fig. 12 die Augen 14 am offenen Ende eines haarnadelförmigen Mitnehmers und Hub begrenzers 15 (Fig. 13) aufgefädelt, dessen geschlos senes Ende einen Querstift 16 im engsten Rohr 10, nahe dem inneren Ende desselben umgreift. Beim Einschieben der Ausziehplatte 3 wird der Hubbe grenzer 15 in das Rohr 10 hineingeschoben, während er beim Herausziehen durch Anschlag an dem fest stehenden Querstift 16 die Ausziehbewegung des Überbrückungsrohrs 9 und damit über das Rohr 10 auch die der Ausziehplatte 3 begrenzt.
Infolge der einfachen Beanspruchung des Teles- kopsystems ist kein komplizierter Mechanismus er forderlich, sondern es können handelsübliche Rohr abmessungen verwendet werden. Wenn dabei Rohre mit starken Wänden benützt werden, so ergibt sich trotzdem bei diesem einfachen Auszug nur eine Ein bauhöhe von 30 mm.
Da bei den erwähnten Rohrlängen das überbrük- kungsrohr 9 ausgezogen etwa zur Hälfte in dem Rohr 8 und zur anderen Hälfte auf dem Rohr 10 sitzt, ist die Steifigkeit des Systems so gross, dass keine mitt lere Unterstützung mehr notwendig ist und die sonst übliche untere Traversleiste entfallen kann.
Um dabei durch Radialspiel der Einzelrohre be dingte Neigungen der herausgezogenen Ausziehplatte 3 auszugleichen, wird vorteilhaft das an der Rück wand des Korpus befestigte Ende des Teleskopsy- stems etwas tiefer gesetzt, derart, dass die Rohre leicht nach vorn ansteigen. In diesem Fall wird statt einer über die ganze Breite des Korpus verlaufenden Laufleiste nur ein kurzer Laufklotz - wie er auf der Zeichnung gezeigt ist - nahe dem vorderen Korpus rand vorgesehen. Am vorderen Rand hat die Auszieh platte 3 die übliche nach unten ragende Abdeckleiste oder Blende 17.
Diese an Hand der Fig. 1 bis 3 und 7 für ein Möbel mit einfachem Auszug erläuterte Ausbildung ist auch bei dem Doppelauszug nach Fig. 4 bis 6 und 8 zu finden, in denen die gleichen Teile mit den glei chen Bezugszeichen versehen sind. Hinzu kommt hier die zweite Ausziehplatte 3' mit ihren beiden Teles- koprohrsystemen 8', 9', 10'.
Die zweite Ausziehplatte 3' liegt im zusammengeschobenen Zustand auf der ersten Ausziehplatte 3, die in diesem Fall am rück wärtigen Rand eine hochstehende Abschlussleiste 18 besitzt, um die beim Herausziehen der obenliegenden, zweiten Ausziehplatte 3' entstehende Fuge am Korpus l abzudecken.
Von dem Teleskoprohrsystem der zweiten Aus ziehplatte 3' ist das weiteste, wieder als Vierkantrohr ausgebildete Teleskoprohr 8' ebenfalls an der Unter seite der ersten Ausziehplatte 3 befestigt, während das engste Rohr 10' an der Innenseite der hier an der Vorderkante der zweiten Ausziehplatte 3' angebrach ten Abdeckleiste oder Blende 17' befestigt ist. Auch hier sitzt das Vierkantrohr 8' im Bereich der Hälfte der Ausziehplatte 3, die dem anderen Ende des be treffenden Teleskoprohrsystems näher liegt.
Die Längen der Teleskoprohre 10' und 9' ent sprechen hier etwa der Breite der zweiten Auszieh platte 3', während die Länge des Rohres 8' gleich ist der Länge des Rohres 8 und etwa der halben Breite der ersten Ausziehplatte 3 entspricht. Die Teleskop rohre der zweiten Ausziehplatte können im Durch messer etwas schwächer sein als bei der ersten.
Vorteilhaft werden die infolgedessen praktisch mit dem einen Ende nebeneinander liegenden Teles kope 8 und 8' in einer etwas geneigten Stellung mit einander verschweisst, so dass beide Ausziehplatten 3, 3' zuverlässig plan gehalten werden.
Die begrenzte Mitnahme der Teleskoprohre 8', 9', 10' erfolgt wiederum durch Anschlag des weitesten Rohres 8' an einem Anschlagstift oder -schraube 13' an dem frei herausragenden Ende des mittleren oder Überbrückungsrohres 9', auf den gleichfalls ein haar nadelförmiger Mitnehmer und Hubbegrenzer 15 mit seinen Augen 14 (Fig. 12 und 13) aufgefädelt ist, während sein umgebogenes Ende in das engste Teles- koprohr 10' ragt und dort einen Mitnehmerstift 16 umgreift.
Die zweite Ausziehplatte 3' wird in ihrer ganz herausgezogenen Stellung nach Fig. 5 auf die Höhe der Ausziehplatte 3 gesenkt. Zu diesem Zweck ist am vorderen, freien Rand der zweiten Ausziehplatte 3' ein vertikaler Schraubbolzen 19 angebracht, der das äusserste Teleskoprohr 10 verschieblich durchsetzt, und dessen Mutter 19' die Einstellung der Platten höhe ermöglicht. Ausserdem weist das Vierkantrohr 8' eine verlängerte Zunge 20 auf, die für die gesenkte Platte 3' als Auflage dient.
Eine Schrauben-Druck- feder 22 zwischen dem Umschlagstift 13 des Über- brückungsrohres 9' und dem Vierkantrohr 8' verhin dert die Bildung einer klaffenden Fuge zwischen den Ausziehplatten. An der Zunge 20 ist ein nach oben gerichteter Zapfen 21 vorgesehen, der in eine ent sprechende Ausnehmung an der Unterseite der Aus ziehplatte 3 greift und relative Querverschiebungen der beiden Platten 3, 3' verhindert.
In die Verbindung zwischen dem freien Ende der zweiten Ausziehplatte 3' mit dem äussersten Teles- koprohr 10' ist vorteilhaft ein Scharnier 23 einge schaltet, das das Hochklappen der Ausziehplatte 3' in die strichpunktierte Stellung zwecks bequemer Reinigung der Endrohre und der Kante gestattet. Um jedoch das ungewollte Hochklappen zu verhindern, kann in den äusseren Rand einer der Ausziehplatten ein Längsriegel 24 versenkt sein, der in eine ent sprechende Ausnehmung in der gegenüberliegenden Fläche der anderen Platte eingreift.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellte und vorstehend erläuterte Ausführungs form beschränkt, sondern es können Einzelheiten sinngemäss abgewandelt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Ausziehmöbel mit Teleskoprohren für Einfach- oder Doppel-Plattenauszug, dadurch gekennzeichnet, dass die im herausgezogenen Zustand unmittelbar an dem Korpus (1) anschliessende Ausziehplatte (3) zwi schen Wänden (4) des Korpus seitlich und durch Laufleisten (6) im Korpus von unten geführt ist und dass jeder Ausziehplatte an beiden Rändern je ein aus mindestens drei gleichachsigen Teleskoprohren (8, 9, 10)bestehendes Teleskoprohrsystem zugeord net ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Ausziehmöbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Vorhandensein von zwei Ausziehplatten (3, 3') die zweite Ausziehplatte (3') innerhalb des Korpus auf der ersten aufliegt. 2.Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wei testen Teleskoprohre (8 bzw. 8') der Teleskoprohrsy- steme an der Unterseite der einzigen oder ersten Aus ziehplatte (3) angebracht und die engsten Teleskop rohre (10 bzw. 10') an der Rückwand (11) des Kor pus (1) bzw. am vorderen Ende der zweiten Auszieh platte (3') befestigt sind. 3.Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der engsten Teleskoprohre (10 bzw.10') un gefähr gleich der Korpustiefe bzw. der Breite der zweiten Ausziehplatte (3'), die Länge des mittleren Teleskoprohres (9 bzw. 9') annähernd gleich dem engsten Teleskoprohr, und die Länge des weitesten Teleskoprohres (8 bzw. 8') etwa gleich der halben Breite der ersten oder einzigen Ausziehplatte (3) ge wählt ist.4. Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das weiteste Teleskoprohr (8 bzw. 8') im Bereich der dem anderen Ende des betreffenden Teleskoprohrsy- stems näher liegenden Hälfte der ersten oder einzi gen Ausziehplatte (3) befestigt ist. 5.Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das mittlere Teieskoprohr (9 bzw. 9') an beiden En den über das weiteste Teleskoprohr (8 bzw. 8') hin ausragt und an seinem frei herausragenden Ende einen Querstift (13) oder -schrauben als Anschlag für das weiteste Rohr in Mitnahmerichtung beim Heraus ziehen der Platte besitzt. 6.Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Anschlagstift (13) gleichzeitig das offene Ende eines haarnadelförmigen XIitnehmers und Hubbegrenzers (15) mittels Augen (14) verankert ist, der in das engste Teleskoprohr (10 bzw. 10') hineinragt und dar in mit seinem geschlossenen Ende einen Mitnehmer- Stift (16) umgreift. 7. Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das weiteste Teleskoprohr (8, 8') als Vierkantrohr ausgebildet ist. B.Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei Doppelauszug die nebeneinanderliegenden Enden des vierkantigen Teleskoprohres (8, 8') miteinander ver- schweisst sind.9. Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der zweiten Ausziehplatte (3') mit den engsten Rohren (10') der zugeordneten Teleskopsy- steme über einen Vertikalbolzen (19) der Platte (3') erfolgt, mittels dessen sie in einer Querbohrung des Teleskoprohres (10') in der Höhe verschiebbar ist. 10. Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Ver tikalbolzen (19) als Schraubbolzen mit Mutter ausge bildet ist und die Mutter (19') zur Höheneinstellung der Platte (3') dient. 11.Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in die Verbindung zwischen der zweiten Auszieh platte (3') und deren engsten Teleskoprohren (10') ein Scharnier (23) zum Hochklappen der Platte (3') ein geschaltet ist. 12. Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Vierkant-Teleskoprohr (8') der zweiten Auszieh platte (3') an seiner oberen Begrenzungsfläche in Form einer Zunge (20) zum Auflegen des hinteren Randes der zweiten Ausziehplatte (3') verlängert ist. 13.Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein an der Zunge (20) ausgebildeter Vertikalstift (21) mit einer entsprechenden Ausnehmung an der Unterseite der zweiten Ausziehplatte (3') zum Verriegeln gegen relative Querverschiebungen der beiden Platten (3, 3') zusammenwirkt. 14. Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass in den Seitenkanten der einen Ausziehplatte (3 oder 3') je ein Längsriegel (24) versenkt ist, der in eine entsprechende Ausnehmung der gegenüberliegenden Fläche der anstossenden Platte (3' oder 3) zur Ver riegelung gegen ungewolltes Hochklappen einschieb bar ist. 15.Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Anschlagstift (13) des mittleren Te- leskoprohres (9') der zweiten Ausziehplatte (3') und den benachbarten Enden des zugehörigen weitesten Teleskoprohres (8') eine Druckfeder (22) zum Schlies- sen der Fuge zwischen den beiden Ausziehplatten vorgesehen ist.
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