CH424129A - Ausziehmöbel - Google Patents

Ausziehmöbel

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CH424129A
CH424129A CH800165A CH800165A CH424129A CH 424129 A CH424129 A CH 424129A CH 800165 A CH800165 A CH 800165A CH 800165 A CH800165 A CH 800165A CH 424129 A CH424129 A CH 424129A
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CH
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telescopic
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CH800165A
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Kurz Richard
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Kurz Richard
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    • A47B77/10Provision for particular uses of compartments or other parts ; Compartments moving up and down, revolving parts with members movable outwards to a position of use, e.g. tables, ironing boards

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  • Assembled Shelves (AREA)
  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description


      Ausziehmöbel       Es sind Ausziehmöbel in Form von Tischen oder  Kasten mit einer oder zwei Ausziehplatten bekannt,  bei denen     Teleskopschienen    verwendet werden, von  denen eine an der Ausziehplatte befestigte Trag  schiene mittels eines seitlichen Ansatzes zwischen  Rollkörpern einer am Korpus befestigten Führungs  schiene läuft. Bei Doppelauszug läuft die Tragschiene  der zweiten Ausziehplatte in der gleichen Weise in  einer Rollkörper enthaltenden Führungsschiene der  ersten Ausziehplatte. In jedem Fall dienen die Schie  nen zur Führung und gleichzeitig Stützung der Aus  ziehplatten und haben deren ganzes Gewicht mit Be  lastung zu tragen.

   Dabei ist infolge der     Nebeneinan-          deranordnung    der ineinander laufenden Schienen das  Verkanten der Profile unvermeidbar. Soweit man  versucht hat, die Nachgiebigkeit durch Materialver  stärkung wett zu machen, so wurde der Zweck nur  teilweise erreicht, dafür musste man eine grössere  Einbauhöhe in Kauf nehmen, was sehr     unerwünscht     ist. Da weiter diese     Teleskopschienen    gleichzeitig  führen und tragen, müssen die einzelnen Schienen so  lang sein wie die Breite des zugeordneten Möbeltei  les, also wie die Breite des Korpus bzw. der Auszieh  platte, und ausserdem     bedarf    es einer sehr stabilen  Befestigung der Schienen     an    den Möbelteilen.

   Der  Beschlag wird dadurch verteuert und die Montage       erschwert.        Schliesslich    hat     die    Verwendung von     Roll-          körpern    in diesem Fall den Nachteil, dass die ganze  Mechanik gegen Feuchtigkeit, wie Küchendunst, sehr  anfällig wird.  



  Es ist weiter eine Auszugvorrichtung bekannt,  bei der mehrere gleichachsige     Teleskoprohre    zu einem  System     ineinandergeschachtelt    sind, wobei das wei  teste     Teleskoprohr    am Korpus an der kräftig auszu  bildenden Rückwand und der Seitenwand sehr stabil  befestigt sein muss, während das freie Ende des eng-         sten    Rohres mit der Vorderfläche einer zweiteiligen  Ausziehplatte verbunden ist,

   deren beide im einge  schobenen Zustand     aufeinanderliegenden    Teile um  querliegende Scharniere nach dem Ausziehen     ausein-          andergeklappt    werden können und im übrigen lose  auf Stützflanschen der     Teleskoprohre        aufliegen.    Das  Ganze wird durch einen oder zwei vertikale     Stütz-          füsse    mit auf dem Boden laufender Rolle gestützt.

    Das ärgste Übel dieser Konstruktion ist der Stützfuss,  der zum Ausziehen der Tischplatte freien Bodenraum  braucht, der beim Einschieben in eine Nische des  Möbels versenkt werden oder anderweitig,     möglichst     wenig das Auge störend, untergebracht werden muss  und dessen Rolle sich auf dem Boden abzeichnet.  Ferner entsteht beim Auseinanderklappen der Aus  ziehplatte ein rückwärtiger Spalt in vertikaler Rich  tung zwischen der Ausziehplatte und der Korpus  platte, durch den Gegenstände von der Platte hin  durchrutschen können. Schliesslich wird der Beschlag  bei dieser Konstruktion und die Anpassung des Mö  bels kostspielig.  



  Gemäss der Erfindung     wird    demgegenüber ein  sehr einfach zu erstellendes Ausziehmöbel mit     Teles-          koprohren    für Einfach- oder Doppelauszug geschaf  fen, dessen     wesentliches    Merkmal darin zu erblicken  ist, dass die im herausgezogenen Zustand unmittel  bar an den Korpus anschliessende Ausziehplatte zwi  schen Wänden des Korpus seitlich und durch Lauf  leisten im Korpus von unten geführt ist und dass je  der Ausziehplatte an beiden Rändern je ein aus  mindestens drei gleichachsigen     Teleskoprohren    be  stehendes     Teleskoprohrsystem    zugeordnet ist.  



  Bei Vorhandensein von zwei Ausziehplatten liegt       zweckmässigerweise    die zweite innerhalb des Korpus  auf der geführten ersten Ausziehplatte und     ist    damit  auch selbst im Korpus geführt.      Die Ausziehplatte     bzw.    -platten können mit ihren  zugeordneten     Teleskoprohrsystemen    so verbunden  sein, dass die weitesten     Teleskoprohre    an der Unter  seite der einzigen oder ersten Ausziehplatte ange  bracht und die engsten     Teleskoprohre    an der Rück  wand des Korpus bzw. am vorderen Ende, z. B. an  der Blende, der zweiten Ausziehplatte befestigt sind.  



  Die     Teleskoprohre    können dabei so bemessen  sein, dass jeweils die Länge der engsten Teleskop  rohre etwa gleich der     Korpustiefe    bzw. der Breite der  zweiten Ausziehplatte, die Länge des     mittleren        Teles-          koprohres        annähernd    gleich dem engsten Rohr und  die Länge der weitesten     Teleskoprohre    etwa gleich  der halben Breite der ersten oder einzigen Auszieh  platte ist.  



  Die weitesten     Teleskoprohre    können dabei im  Bereich der am anderen Ende des betreffenden     Te-          leskoprohrsystems    näher     liegenden        Hälfte    der ersten  oder einzigen Ausziehplatte befestigt sein.  



  Die     erfindungsgemässe    Ausbildung hat den Vor  zug, dass die Ausziehplatte bzw. -platten wie Schub  laden     seitlich    und unten im Korpus selbst durch die  Seitenwände und Laufleisten     geführt    sind, während  die     Teleskoprohrsysteme    lediglich     als    Stütze gegen  das Abkippen der herausgezogenen Platte oder Plat  ten dienen. Infolge der einfachen funktionellen Bean  spruchung     kann    auf jeden     komplizierten        Ausschub-          mechanismus    verzichtet und     mit        handelsüblichen    Rohr  abmessungen gearbeitet werden.

   Dabei können die  Rohre ohne weiteres     mit    einer grossen Wandstärke  verwendet werden und trotzdem werden beim Ein  fachauszug nur Einbauhöhen von 30 mm und beim  Doppelauszug von 35 mm benötigt.  



  Die     Rückwandmontage    der     Teleskoprohre    kann  an einer einfachen Hartfaserplatte von 3 mm Stärke  erfolgen, weil der Beschlag bei Belastung auf Ab  scherung beansprucht wird.  



  Da die     Gesamtabstützung    der herausgezogenen  Ausziehplatte oder -platten in drei Punkten, und zwar  an den beiden äussersten Enden der     Teleskoprohrsy-          steme    und auf der Führungsleiste im Korpus erfolgt,  kann trotz der Ausziehmöglichkeit auf die untere       Traversleiste    (Querleiste) am Korpus verzichtet wer  den.  



  Das weiteste     Teleskoprohr,    das zur Führung des  mittleren oder     Überbrückungsrohres    dient, kann vor  zugsweise als     Vierkantrohr    ausgebildet sein. Dadurch  ergibt sich eine gute     Anlage    und eine leichte und ein  wandfreie Befestigung sowohl an der Unterseite der  Ausziehplatte als auch durch     seitliche    Schrauben an  den Seitenwangen der Ausziehplatte und somit eine  hohe Festigkeit gegen Zug und     Abscherung.     



  Weitere     Einzelheiten    ergeben sich aus der nach  stehenden Beschreibung     zweier    Ausführungsbeispiele  des     Erfindungsgegenstandes    an Hand der Zeichnung.  



       Fig.    1 zeigt in einem     Vertikalschnitt,    von der  Seite gesehen, den oberen Teil eines     kastenförmigen     Korpus     mit    einer Ausziehplatte in eingeschobenem  Zustand.         Fig.    2 zeigt die Ausziehplatte aus     Fig.    1 heraus  gezogen.  



       Fig.    3 ist eine     Druntersicht    zu     Fig.    2.  



       Fig.4    zeigt in einem Vertikalschnitt, von der  Seite gesehen, den oberen Teil eines kastenartigen  Möbels mit zwei Ausziehplatten eingeschoben und       Fig.5    herausgezogen.  



       Fig.    6 ist eine     Druntersicht    zu     Fig.    5.  



       Fig.    7 zeigt im Querschnitt in     grösserer    Darstel  lung die     Teleskoprohre    bei einfachem Auszug und       Fig.    8 bei doppeltem Auszug.  



       Fig.    9 zeigt im     Vertikalschnitt    und grösserer Dar  stellung die Abstützung der zweiten Ausziehplatte an  der ersten. _       Fig.    10 zeigt in Seitenansicht und       Fig.    11 in der Draufsicht die Verriegelung der  zweiten Ausziehplatte gegen Hochklappen.  



       Fig.    12 zeigt die innere Hubbegrenzung zwischen  dem engsten Rohr und dem Überbrückungsrohr der  zweiten Ausziehplatte.  



       Fig.    13 zeigt einen     haarnadelförmigen    inneren  Hubbegrenzer.  



  Nach     Fig.    1 bis 3 und 7 ist in einem     kastenförmi-          gen    Korpus 1 unter der festen Tischplatte 2 eine Aus  ziehplatte 3. Diese Ausziehplatte 3 ist seitlich zwi  schen     Wänden,    z. B. zwischen den Seitenwänden 4,  des Korpus 1 geführt. Ausserdem ist die Auszieh  platte 3 mit Seitenwangen 5 versehen, mittels deren  sie     wie    eine Schublade auf     Laufleisten    6 im     Korpus     als untere Führung läuft. 7 ist die übliche obere     Tra-          versleiste,    die die Seitenwände des Korpus 1 verbindet.  



  Die auf diese Weise seitlich und unten     geführte     und getragene Ausziehplatte ist lediglich gegen Kip  pen     in    der herausgezogenen Stellung durch zwei, im  Bereich ihrer Seitenränder angeordnete Teleskop  rohrsysteme gestützt, die je aus drei gleichachsig in  einander     geführten        Teleskoprohren    8, 9, 10     bestehen.     



  Das engste     Teleskoprohr    10 ist mit seinem freien  Ende innen an der Rückwand 11 des Korpus bei 12  befestigt. Diese Rückwand kann dabei - wie schon       erwähnt    - aus einer einfachen Hartfaserplatte von  nur 3 mm Dicke bestehen, da der Beschlag bei Be  lastung auf     Abscherung    beansprucht wird. Das wei  teste     Teleskoprohr    8 ist     als        Vierkantrohr    ausgebildet  und im Bereich seiner beiden Enden an der Unter  seite der     Ausziehplatte    3 und an     ihrer    Seitenwange 5  befestigt.

   Zum Anbringen der Befestigungsschrauben  sind geeignete Wandausschnitte an den Enden des       Vierkantrohres    8 vorgesehen.  



  Die Bemessung der     Teleskoprohre    ist so gewählt,  dass das engste Rohr 10 etwas kürzer ist als die Breite  (Tiefe) der festen Tischplatte 2. Das mittlere oder       Überbrückungsrohr    9 ist fast ebenso lang wie das  Rohr 10, während das weiteste Rohr 8 etwa gleich  lang ist wie die halbe Breite der Ausziehplatte 3. Das  Überbrückungsrohr 9 ragt an beiden Enden aus dem       Vierkantrohr    8 heraus.

   Dieses Rohr 8 ist im Bereich  der einen     Hälfte    der     Ausziehplattenbreite    angeord  net, und zwar jener     Hälfte,    die dem anderen Ende  dieses     Teleskoprohrsystems    näher     liegt.         Die Mitnahme des mittleren oder     überbrückungs-          rohres    9 beim Ausziehen aus der Stellung nach     Fig.    1  erfolgt dadurch, dass das     Teleskoprohr    8 an dem  mittleren Rohr 9 gleitet, bis es an einen Anschlag  stift 13 oder eine Anschlagschraube stösst, die das  mittlere Rohr 9 an seinem frei herausstehenden Ende  quer durchsetzt.  



  Auf diesen Anschlagstift 13, der zum Zusam  menbau des Beschlages herausgenommen werden  kann, sind nach     Fig.    12 die Augen 14 am     offenen     Ende eines     haarnadelförmigen        Mitnehmers    und Hub  begrenzers 15     (Fig.    13) aufgefädelt, dessen geschlos  senes Ende einen Querstift 16 im engsten Rohr 10,  nahe dem inneren Ende desselben umgreift. Beim  Einschieben der Ausziehplatte 3 wird der Hubbe  grenzer 15 in das Rohr 10 hineingeschoben, während  er beim Herausziehen durch Anschlag an dem fest  stehenden Querstift 16 die Ausziehbewegung des       Überbrückungsrohrs    9 und damit über das Rohr 10  auch die der Ausziehplatte 3 begrenzt.  



  Infolge der einfachen Beanspruchung des     Teles-          kopsystems    ist kein komplizierter Mechanismus er  forderlich, sondern es können handelsübliche Rohr  abmessungen verwendet werden. Wenn dabei Rohre  mit starken Wänden benützt werden, so ergibt sich  trotzdem bei diesem einfachen Auszug nur eine Ein  bauhöhe von 30 mm.  



  Da bei den erwähnten Rohrlängen das     überbrük-          kungsrohr    9 ausgezogen etwa zur Hälfte in dem Rohr  8 und zur anderen Hälfte auf dem Rohr 10 sitzt, ist  die     Steifigkeit    des Systems so gross,     dass    keine mitt  lere Unterstützung mehr notwendig ist und die sonst  übliche untere     Traversleiste    entfallen kann.  



  Um dabei durch     Radialspiel    der Einzelrohre be  dingte Neigungen der herausgezogenen Ausziehplatte  3 auszugleichen, wird vorteilhaft das an der Rück  wand des Korpus befestigte Ende des     Teleskopsy-          stems    etwas tiefer gesetzt, derart, dass die Rohre  leicht nach vorn ansteigen. In diesem Fall wird statt  einer über die ganze Breite des Korpus verlaufenden  Laufleiste nur ein kurzer Laufklotz - wie er auf der  Zeichnung gezeigt ist - nahe dem vorderen Korpus  rand vorgesehen. Am vorderen Rand hat die Auszieh  platte 3 die übliche nach unten ragende     Abdeckleiste     oder Blende 17.  



  Diese an Hand der     Fig.    1 bis 3 und 7 für ein  Möbel mit einfachem Auszug erläuterte Ausbildung  ist auch bei dem Doppelauszug nach     Fig.    4 bis 6 und  8 zu finden, in denen die gleichen     Teile    mit den glei  chen Bezugszeichen versehen sind. Hinzu kommt hier  die zweite Ausziehplatte 3' mit ihren beiden     Teles-          koprohrsystemen    8', 9', 10'.

   Die zweite Ausziehplatte  3' liegt im zusammengeschobenen Zustand auf der  ersten Ausziehplatte 3, die in diesem Fall am rück  wärtigen Rand eine hochstehende Abschlussleiste 18       besitzt,    um die beim Herausziehen der     obenliegenden,     zweiten     Ausziehplatte    3' entstehende Fuge am Korpus  l abzudecken.  



  Von dem     Teleskoprohrsystem    der zweiten Aus  ziehplatte 3' ist das weiteste, wieder als     Vierkantrohr       ausgebildete     Teleskoprohr    8'     ebenfalls    an der Unter  seite der ersten Ausziehplatte 3 befestigt, während  das engste Rohr 10' an der Innenseite der hier an der  Vorderkante der zweiten Ausziehplatte 3' angebrach  ten     Abdeckleiste    oder Blende 17' befestigt ist. Auch  hier sitzt das     Vierkantrohr    8' im Bereich der Hälfte  der Ausziehplatte 3, die dem anderen Ende des be  treffenden     Teleskoprohrsystems    näher     liegt.     



  Die Längen der     Teleskoprohre    10' und 9' ent  sprechen hier etwa der Breite der zweiten Auszieh  platte 3', während die Länge des Rohres 8' gleich ist  der Länge des Rohres 8 und etwa der halben Breite  der ersten     Ausziehplatte    3 entspricht. Die Teleskop  rohre der zweiten Ausziehplatte können im Durch  messer etwas schwächer sein als bei der ersten.  



  Vorteilhaft werden die infolgedessen praktisch  mit dem einen Ende nebeneinander liegenden Teles  kope 8 und 8' in einer etwas geneigten Stellung mit  einander verschweisst, so dass beide Ausziehplatten  3, 3' zuverlässig plan gehalten werden.  



  Die begrenzte Mitnahme der     Teleskoprohre    8',  9', 10' erfolgt wiederum durch Anschlag des weitesten  Rohres 8' an einem Anschlagstift oder -schraube 13'  an dem frei herausragenden Ende des mittleren oder  Überbrückungsrohres 9', auf den gleichfalls ein haar  nadelförmiger     Mitnehmer    und Hubbegrenzer 15 mit  seinen Augen 14     (Fig.    12 und 13) aufgefädelt ist,  während sein umgebogenes Ende in das engste     Teles-          koprohr    10'     ragt    und dort einen     Mitnehmerstift    16  umgreift.  



  Die zweite Ausziehplatte 3' wird in ihrer ganz  herausgezogenen Stellung nach     Fig.    5 auf die Höhe  der Ausziehplatte 3 gesenkt. Zu diesem Zweck ist am  vorderen, freien Rand der zweiten Ausziehplatte 3'  ein     vertikaler        Schraubbolzen    19 angebracht, der das  äusserste     Teleskoprohr    10     verschieblich    durchsetzt,  und dessen Mutter 19' die Einstellung der Platten  höhe ermöglicht. Ausserdem weist das     Vierkantrohr     8' eine verlängerte Zunge 20 auf, die für die gesenkte  Platte 3' als Auflage dient.

   Eine     Schrauben-Druck-          feder    22 zwischen dem     Umschlagstift    13 des     Über-          brückungsrohres    9' und dem     Vierkantrohr    8' verhin  dert die Bildung einer     klaffenden    Fuge zwischen den  Ausziehplatten. An der Zunge 20 ist ein nach oben  gerichteter Zapfen 21 vorgesehen, der in eine ent  sprechende     Ausnehmung    an der Unterseite der Aus  ziehplatte 3 greift und relative Querverschiebungen  der beiden Platten 3, 3' verhindert.  



  In die Verbindung zwischen dem     freien    Ende der  zweiten Ausziehplatte 3' mit dem äussersten     Teles-          koprohr    10' ist     vorteilhaft    ein Scharnier 23 einge  schaltet, das das Hochklappen der Ausziehplatte 3'  in die strichpunktierte Stellung zwecks bequemer  Reinigung der Endrohre und der Kante gestattet. Um  jedoch das ungewollte Hochklappen zu verhindern,  kann in den äusseren Rand einer der Ausziehplatten  ein Längsriegel 24 versenkt sein, der in eine ent  sprechende     Ausnehmung    in der     gegenüberliegenden     Fläche der anderen Platte eingreift.  



  Selbstverständlich ist die Erfindung     nicht    auf die      dargestellte und vorstehend erläuterte Ausführungs  form beschränkt, sondern es können     Einzelheiten     sinngemäss abgewandelt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ausziehmöbel mit Teleskoprohren für Einfach- oder Doppel-Plattenauszug, dadurch gekennzeichnet, dass die im herausgezogenen Zustand unmittelbar an dem Korpus (1) anschliessende Ausziehplatte (3) zwi schen Wänden (4) des Korpus seitlich und durch Laufleisten (6) im Korpus von unten geführt ist und dass jeder Ausziehplatte an beiden Rändern je ein aus mindestens drei gleichachsigen Teleskoprohren (8, 9, 10)
    bestehendes Teleskoprohrsystem zugeord net ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Ausziehmöbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Vorhandensein von zwei Ausziehplatten (3, 3') die zweite Ausziehplatte (3') innerhalb des Korpus auf der ersten aufliegt. 2.
    Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wei testen Teleskoprohre (8 bzw. 8') der Teleskoprohrsy- steme an der Unterseite der einzigen oder ersten Aus ziehplatte (3) angebracht und die engsten Teleskop rohre (10 bzw. 10') an der Rückwand (11) des Kor pus (1) bzw. am vorderen Ende der zweiten Auszieh platte (3') befestigt sind. 3.
    Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der engsten Teleskoprohre (10 bzw.10') un gefähr gleich der Korpustiefe bzw. der Breite der zweiten Ausziehplatte (3'), die Länge des mittleren Teleskoprohres (9 bzw. 9') annähernd gleich dem engsten Teleskoprohr, und die Länge des weitesten Teleskoprohres (8 bzw. 8') etwa gleich der halben Breite der ersten oder einzigen Ausziehplatte (3) ge wählt ist.
    4. Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das weiteste Teleskoprohr (8 bzw. 8') im Bereich der dem anderen Ende des betreffenden Teleskoprohrsy- stems näher liegenden Hälfte der ersten oder einzi gen Ausziehplatte (3) befestigt ist. 5.
    Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das mittlere Teieskoprohr (9 bzw. 9') an beiden En den über das weiteste Teleskoprohr (8 bzw. 8') hin ausragt und an seinem frei herausragenden Ende einen Querstift (13) oder -schrauben als Anschlag für das weiteste Rohr in Mitnahmerichtung beim Heraus ziehen der Platte besitzt. 6.
    Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Anschlagstift (13) gleichzeitig das offene Ende eines haarnadelförmigen XIitnehmers und Hubbegrenzers (15) mittels Augen (14) verankert ist, der in das engste Teleskoprohr (10 bzw. 10') hineinragt und dar in mit seinem geschlossenen Ende einen Mitnehmer- Stift (16) umgreift. 7. Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das weiteste Teleskoprohr (8, 8') als Vierkantrohr ausgebildet ist. B.
    Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei Doppelauszug die nebeneinanderliegenden Enden des vierkantigen Teleskoprohres (8, 8') miteinander ver- schweisst sind.
    9. Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der zweiten Ausziehplatte (3') mit den engsten Rohren (10') der zugeordneten Teleskopsy- steme über einen Vertikalbolzen (19) der Platte (3') erfolgt, mittels dessen sie in einer Querbohrung des Teleskoprohres (10') in der Höhe verschiebbar ist. 10. Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Ver tikalbolzen (19) als Schraubbolzen mit Mutter ausge bildet ist und die Mutter (19') zur Höheneinstellung der Platte (3') dient. 11.
    Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in die Verbindung zwischen der zweiten Auszieh platte (3') und deren engsten Teleskoprohren (10') ein Scharnier (23) zum Hochklappen der Platte (3') ein geschaltet ist. 12. Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Vierkant-Teleskoprohr (8') der zweiten Auszieh platte (3') an seiner oberen Begrenzungsfläche in Form einer Zunge (20) zum Auflegen des hinteren Randes der zweiten Ausziehplatte (3') verlängert ist. 13.
    Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein an der Zunge (20) ausgebildeter Vertikalstift (21) mit einer entsprechenden Ausnehmung an der Unterseite der zweiten Ausziehplatte (3') zum Verriegeln gegen relative Querverschiebungen der beiden Platten (3, 3') zusammenwirkt. 14. Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass in den Seitenkanten der einen Ausziehplatte (3 oder 3') je ein Längsriegel (24) versenkt ist, der in eine entsprechende Ausnehmung der gegenüberliegenden Fläche der anstossenden Platte (3' oder 3) zur Ver riegelung gegen ungewolltes Hochklappen einschieb bar ist. 15.
    Ausziehmöbel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Anschlagstift (13) des mittleren Te- leskoprohres (9') der zweiten Ausziehplatte (3') und den benachbarten Enden des zugehörigen weitesten Teleskoprohres (8') eine Druckfeder (22) zum Schlies- sen der Fuge zwischen den beiden Ausziehplatten vorgesehen ist.
CH800165A 1964-07-31 1965-06-09 Ausziehmöbel CH424129A (de)

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DE1964K0053625 DE1240250B (de) 1964-07-31 1964-07-31 Tragvorrichtung fuer Ausziehplatten, Schubladen od. dgl. von Moebeln
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