Bildempfangsmaterial zur Verwendung beim Silberkomplexdiffusionsübertragungsverfahren Nach den bekannten Silberkomplexdiffusions- übertragungsverfahren, deren Grundsatz in der belgi schen Patentschrift 441<B>852,</B> ihren Zusatz-Patent- schriften 444 784 und 444 785 und in der deutschen Patentschrift 887 733 beschrieben ist,
wird eine licht empfindliche Silberhalogenidemulsionsschicht bild- mässig belichtet und in Anwesenheit einer Entwick- lersubstanz und eines Lösungsmittels für das Silber halogenid auf eine zu diesem Zweck speziell vorbe reitete Empfangsschicht angedrückt. Die belichteten Bildteile werden entwickelt und werden keinen weite ren Änderungen mehr unterzogen.
Die nicht belieh-. teten Teile des Silberhalogenids werden durch das Lösungsmittel für das Silberhalogenid, das entweder in der Empfangsschicht oder im Entwickler befind lich ist, gelöst, durch Diffusion auf die angedrückte Empfangsschicht übertragen und dort durch Ent wicklung zu Metallsilber umgesetzt. Diese Umsetzung erfolgt mittels der in der Empfangsschicht befindli chen Entwicklungskeime, die aus feinverteiltem Metall oder Metallsulfid bestehen. Auf diese Weise kommt beim Voneinandertrennen der Emulsions- schicht und der Empfangsschicht auf der letzteren ein Bild zum Vorschein.
Um eine gleichmässige Diffusion der Silbersalze zu erzielen, ist ein zeitweiliger inniger Kontakt zwi schen Silberhalogenidemulsionsschichten und Emp fangsschichten erforderlich. Wenn nun beide Schich ten gehärtete oder ungehärtete Gelatine enthalten, so ist die gegenseitige Adhäsion zu stark, um eine leichte Trennung derselben nach einer längeren Kontaktzeit zu gewähren. Man hat versucht, diese Schwierigkeit zu vermeiden durch Ersetzen der Gelatine durch an dere Bindemittel.
Man hat z. B. vorgeschlagen, die Trennung der Silberhalogenidemulsionsschicht und der Empfangs- schicht zu erleichtern durch das vollständige oder teilweise Ersetzen der Gelatine in mindestens einer der genannten Schichten durch andere schichtbil dende Substanzen, z. B. Cellulosederivate, Polyamide, Polyester, Polyvinylalkohole, Polyvinylacetate, teil weise hydrolisierte Polyvinylacetate, Polyvinylacetate oder andere synthetische oder natürliche Harze.
Man hat auch vorgeschlagen, der Silberhalogenid- emulsionsschicht und der Bildempfangsschicht Stärke einzuverleiben.
Es ist weiter bekannt, dass die Trennung der Sil- berhalogenidemulsions- und Bildempfangsschichten sogar nach praktisch vollständiger Trocknung vorge nommen werden kann, wenn Stärkeäther oder Galaktomannan mindestens einer dieser zwei Schich ten einverleibt ist. Ein anderes Verfahren zur Erleichterung der Trennung der Silberhalogenidemulsionsschicht von der Bildempfangsschicht besteht darin, dass eine dünne Oberflächenschicht auf die Silberhalogenid- emulionsschicht und/oder auf die Bildempfangs schicht aufgetragen wird. Man hat z.
B. vorgeschla gen, zu diesem Zweck Stärke oder Stärkeabkömm linge zu verwenden.
Wenn man ein lichtempfindliches Material und ein Bildempfangsmaterial verwendet, von denen eines eine Trennung erleichternde Hilfsoberflächen- schicht aufweist, wie im Stand der Technik oben dar gelegt wurde, hat man beobachtet, dass die erhalte nen Übertragungsbilder wahrscheinlich wegen der Wirkung des Walzendrucks im Entwicklungsgerät auf die ungenügend harten und zu leicht quellenden Hilfsschichten oft unscharf sind. Diese mangelhafte Bildschärfe hat man sehr oft erfahren, wenn die Sil- berhalogenidemulsionsschicht und die Bildempfangs- Schicht nach nur kurzer Kontaktzeit voneinander ge trennt werden.
Mit Hilfe des erfindungsgemässen Bildempfangs materials werden die obigen Schwierigkeiten beseitigt oder verringert.
Das erfindungsgemässe Bildempfangsmaterial, das eine Entwicklungskeime für komplexiertes Sil- berhalogenid enthaltende Bildempfangsschicht auf weist, ist dadurch gekennzeichnet, dass es auf der Bildempfangsseite in einer an der Oberfläche liegen den Schicht das Chromsalz von Carboxymethylcellu- lose enthält.
Man hat beobachtet, dass, sogar wenn das licht- empfindliche Material und das erfindungsgemässe Bildempfangsmaterial nur kurze Zeit nach der Silber- komplexdiffusionsübertragung miteinander in Berüh rung gelassen werden, scharfe Bilder erzeugt werden können.
Durch die Verwendung bevorzugter erfindungs- gemässer Bildempfangsmaterialien, wie im Nachfol genden beschrieben wird, wurden in so kurzen Kon taktzeiten übertragungsbilder erzielt, dass es möglich wurde, zwei oder mehr Abzüge aus ein und demsel ben belichteten lichtempfindlichen Bogen zu erhalten.
Das lichtempfindliche Material und das Bildemp- fangsmaterial neigen nicht dazu, sogar nach einer langen Kontaktzeit oder sogar nach vollständiger Trocknung in warmem oder kaltem Zustand, dermas sen stark aneinanderzukleben, dass sie beim Versuch, sie voneinander zu trennen, zerreissen.
Ein erfindungsgemässes Bildempfangsmaterial enthält eine Bildempfangsschicht, d. h. eine Schicht, in die komplexiertes Silberhalogenid aus den unbe lichteten Stellen eines bildmässig belichteten Mate rials überdiffundieren kann, wenn diese Materialien in Anwesenheit eines Lösungsmittels für das Silber- halogenid und eines Entwicklers miteinander in Be- rührung stehen, und enthält eine oder mehrere Sub stanzen, die sog.
Entwicklungskeime, welche die Ent wicklung der überdiffundierenden Silberkomplexe zu Silber fördern. Diese Bildempfangsschicht kann der Träger selber sein, z. B. ein Papierträger, in den die Entwicklungskeime durch Imprägnieren eingearbeitet wurden, aber ist vorzugsweise eine Kolloidschicht, gewöhnlich eine Gelatineschicht, die Entwicklungs keime für das überdiffundierende komplexierte Sil- berhalogenid enthält und sich auf dem Träger befin det.
Eine an der Oberfläche des erfindungsgemässen Bildempfangsmaterials liegende Schicht, auf .der Bild- empfangsseite, enthält das Chromsalz von Carboxy- methylcellulose. Es kann z.
B. mindestens ein Teil des Bindemittels einer an der Oberfläche liegenden Schicht aus solchem Chromsalz von Carboxymethyl- cellulose bestehen, auch kann das Bindemittel einer solchen Schicht ganz durch das Chromsalz von Carb- oxymethylcellulose gebildet sein.
Das Chromsalz von Carboxymethylcellulose wird meistens durch Reaktion eines irgendeiner der Schichten des Bildempfangsmaterials einverleibten geeigneten wasserlöslichen chromhaltigen Salzes mit einem in einer an der Oberfläche des Bildempfangs materials liegenden Schicht enthaltenen wasserlösli chen Salz von Carboxymethylcellulose in situ gebil det.
Im allgemeinen variiert die Viskosität von was serlöslichen Carboxymethylcellulosesalzen für die Herstellung eines erfindungsgemässen Bildempfangs materials zwischen 25 und 2200 cps. Ein vorzugs weise verwendetes wasserlösliches, Carboxymethyl- cellulosesalz ist das Natriumsalz von Carboxymethyl- cellulose, das nach den in den amerikanischen Pa tentschriften Nr. 2 618 609, 2 607 772 und 2 667 480 beschriebenen Verfahren hergestellt werden kann.
Vorausgesetzt, dass das wasserlösliche Carboxyme- thylcellulosesalz als Schicht aufgetragen wird, kann solch eine Schicht aus wässrigen Lösungen dieses Salzes in einer Konzentration von etwa 3 bis 20 g pro Liter Giessmischung gebildet werden. Diese Mengen sind jedoch keinesfalls kritisch und dürfen gewünsch- tenfalls ausserhalb dieser Grenzen variieren.
Die folgenden wasserlöslichen chromhaltigen Salze sind sehr geeignet, um mit einem wasserlösli chen Carboxymethylcellulosesalz eine wasserunlösli- che Verbindung zu bilden: Chromacetat, Chromchlo rid, Chromfluorid, Chromjodid, Chromnitrat, Chromsulfat, Kaliumchromsulfat, Kaliumchromat, Kaliumdichromat, Natriumchromat, Natriumdichro- mat, Stearatochromchlorid usw.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfin dung besteht darin, auf der Bildempfangsschicht eine äussere Schicht aus einem Chromsalz von Carboxy- methylcellulose zu bilden. Hierbei wird zuerst eine Schicht durch Auftragen einer ein wasserlösliches Salz von Carboxymethylcellulose enthaltenden Lösung auf die Bildempfangsschicht gebildet. Man kann irgend einer Schicht ein wasserlösliches Chromsalz einver leiben, das die wasserlösliche Carboxymethylcellulo- seschicht härtet, z.
B. dem Träger, der Bildempfangs schicht oder der ein wasserlösliches Salz von Carb- oxymethylcellulose enthaltenden Lösung selbst. Die Härtung findet bald nach dem Auftragen dieser Lösung statt.
Die Mengen der zugesetzten wasserlöslichen chromhaltigen Salze dürfen innerhalb weiter Grenzen variieren, werden aber vorzugsweise zwischen 0,8 und 5 % in bezug auf das Gewicht des wasserlösli chen Carboxymethylcellulose-Salzes gewählt. Diese Metallsalze können ebenfalls, wie schon gesagt, der wasserlöslichen Carboxymethylcellulosesalzschichtlö- sung selbst einverleibt werden.
Jedenfalls soll die Konzentration der chromhaltigen Salze in der Carb- oxymethylcellulosesalzschichtlösung derart gewählt werden, dass die Viskositätserhöhung dieser Lösung das Vergiessen nicht hindert.
Die erforderliche Adhäsion der wasserunlöslichen Schicht aus dem Chromsalz von Carboxymethylcellu- lose zu einer darunterliegenden Kolloidschicht, wie z. B. der Bildempfangsschicht, wird, wie oben gesagt, stark verbessert, wenn dieser Carboxyrnethylcellulo- seschicht ein Härtemittel für das Kolloid der Bild- empfangsschicht, das meistens Gelatine ist, einver leibt wird. Geeignete Härtemittel sind z. B.
Formal dehyd und Glyoxal. Solch ein Härtemittel härtet oberflächlich die unterliegende Gelatine-Bildemp- fangsschicht durch Diffusion.
Nach einer besonderen Ausführungsform kann man vorher das wasserlösliche Carboxymethylcellu- losesalz mit einem wasserlöslichen Alginat mischen, das seinerseits durch ein in derselben Schicht oder in einer benachbarten wasserdurchlässigen Schicht be findliches, geeignetes, wasserlösliches Metallsalz ge härtet wird.
Man kann das wasserlösliche Alginat verwenden in einer Menge, die zwischen 40 und 70 % in bezug auf das Gewicht des wasserlöslichen Carboxymethylcellulose-Salzes variiert.
Näheres über solche wasserlösliche Metallsalze und über den Gebrauch und die Herstellung solcher wasserlöslichen Alginate ist im Schweizer Patent Nr. 416 321 angegeben worden.
Ein wichtiger Vorteil bei der Verwendung eines erfindungsgemässen Bildempfangsmaterials besteht in den ermöglichten Verbesserungen in dem Silber komplexdiffusionsübertragungsverfahren. Man hat ausgezeichnete Übertragungsbilder erzielt nach einer Kontaktdauer von nur 10 Sek., und dies ermöglicht die Herstellung von zwei oder mehr Abzügen mittels ein und desselben belichteten lichtempfindlichen Bogens.
Man kann auf eine schnelle Badentwicklung, die das Hindurchführen des belichteten Materials durch das Entwicklungsgerät bei einer Geschwindig keit von 7,5 cm/Sek. ermöglicht, eine schnelle Tren nung des belichteten Materials und des erfindungsge- mässen Bildempfangsmaterials folgen lassen, so dass das Diffusionsübertragungsverfahren als Ganzes er heblich beschleunigt wird. Nach Zusammendrücken der beiden Materialien kann man diese bereits nach einer Zeitdauer von nur 10 Sek. voneinander tren nen. Die Entwicklungstemperatur wird vorzugsweise zwischen 18 und 24 C gewählt.
Ein Entwicklungsge rät für Schnellbehandlung ist beschrieben und illu striert in der britischen Patentschrift 858 323.
Das Diffusionsübertragungsverfahren mit einem erfindungsgemässen Bildempfangsmaterial kann nach den allgemein bekannten Methoden der Silberkom- plexdiffusionsübertragungstechnik und mit den hier für bekannten Materialien, wie beschrieben in Pro- gress in Photography 1955-1958, S. 24-36 und in der dort zitierten Patentliteratur, erfolgen.
Als geeigneteEmulsion kann jede Silberhalogenid- emulsion benutzt werden, deren belichtetes Silber salz während des Diffusionsübertragungsverfahrens auf genügend rasche Weise entwickelt und deren un belichtetes Silbersalz ebenfalls auf genügend rasche Weise komplexiert wird. Vorzugsweise werden dazu Silberchloridemulsionen verwendet, die bestimmte Silberbromid- oder Silberjodidmengen enthalten und denen gewisse Ingredienzien zum Erzielen der er wünschten Emulsionscharakteristiken zugesetzt wer den können.
Beispielsweise von geeigneten Silberha- logenidemulsionen sind in der französischen Patent- Schrift 1 140 526 beschrieben. Auch das lichtemp findliche Material kann, um zusammen mit dem er- findungsgemässen Bildempfangsmaterial verwendet zu werden, zum selben Zweck in seiner äusseren Schicht das Chromsalz von Carboxymethylcellulose, gegebenenfalls zusammen mit mindestens einem was serunlöslichen Metallalginat, enthalten.
Dieses Chromsalz von Carboxymethylcellulose kann allein oder zusammen mit dem genannten wasserunlösli chen Metallalginat eine gesonderte Schicht oberhalb der lichtempfindlichen Schicht bilden.
Geeignete Entwicklungskeime zum Erzielen des silberhaltigen Bildes in der Bildempfangsschicht sind die Sulfide, Selenide, Polysulfide, Polyselenide, Thio- harnstoff, Mercaptane, Stannohalogenide, Schwer metalle und geschleiertes Silberhalogenid. Als Schwermetallsalze sind ausserdem Sulfide von Anti mon, Wismut, Cadmium, Kobalt, Blei, Nickel und Silber sehr geeignet.
Bleisulfid und Zinksulfid ebenso wie ihre komplexierten Salze sind besonders interes sant an sich oder gemischt mit Thioacetamid, Dithio- biuret und Ditiooxamid. Als Schwermetalle sind Sil ber, Gold, Platin, Palladium und Quecksilber vor zugsweise in kolloidaler Form zu erwähnen. Vor allem sind die Edelmetalle die wirksamsten.
Diese Entwicklungskeime liegen in der Bildemp- fangsschicht vor, und wie bereits erwähnt, ist diese Schicht vorzugsweise eine auf einen geeigneten Trä ger angebrachte Kolloidschicht. Falls diese Bildemp- fangsschicht eine gelatinehaltige Schicht ist, so wird öfters ein Polyol wie Glycerin oder Sorbit darin ein gearbeitet, um deren Aufrollen entgegenzuwirken.
Die Zusammensetzung der Entwicklerlösung für das Silberhalogenid kann derjenigen der üblichen Entwicklerlösungen für die Silberhalogeniddiffu- sionsübertragung entsprechen; sie enthält die nötigen Ingredienzien für die Entwicklung des belichteten Silberhalogenids, wie Hydrochinon und 1-Phenyl- 3-pyrazolidon, und gegebenenfalls ein Lösungsmittel für das nicht entwickelte Silberhalogenid, wie z. B.
Natriumthiosulfat, Natriumthiocyanat oder Ammo niak. Das Lösungsmittel für das Silberhalogenid kann jedoch ebensowohl dem Bildempfangsmaterial ein verleibt sein.
Näheres über die Zusammensetzung der Silber- halogenidemulsionsschichten, das Bildempfangsmate- rial, die Bäder, die Belichtungs- und Entwicklungsap paratur ist im oben erwähnten Progress in Photo- graphy , in den dort erwähnten Patentschriften und in der britischen Patentschrift Nr. 858 323 beschrie ben.
Die folgenden Beispiele dienen der Erläuterung der Erfindung, ohne sie in irgendeiner Weise zu be schränken.
<I>Beispiel 1</I> Man versieht einen Papierträger von 90 g/m2 mit einer Empfangsschicht aus einer Suspension folgen der Zusammensetzung: Wasser 925 cms Gelatine 33 g Natriumthiosulfat 40 g Natriumsulfid 0,2 g Kobalt(II)-nitrat 6aq. 1 g Diese Suspension wird derart vergossen, dass 1 Liter 13 m2 Papier bedeckt.
Nach Trocknung bringt man auf diese Schicht eine zweite Schicht auf aus einer Lösung folgender Zusammensetzung: Carboxymethyleellulose-Natriumsalz 1 g Wasser 300 cm3 40 1/o-iges wässriges Saponin 1,5 cm3 10 1/o-iges wässriges Kaliumchromsulfat 0,25 cm3 Man bringt diese Lösung derart auf, dass 1 Liter 8 m2 bedeckt. Dann trocknet man diese Schicht.
Man legt das so erhaltene Bildempfangsmaterial auf die Silberhalogenidemulsionsschicht eines bildmässig belichteten lichtempfindlichen Materials, hergestellt wie beschrieben in Beispiel 3 der französischen Pa tentschrift<B>1</B>140526.
Man führt dann beide Materia lien bei solch einer Geschwindigkeit durch eine Ent- wicklerlösung folgender Zusammensetzung, dass jeder Teil des Materials 2 Sek. benetzt wird: Natriumhydroxyd 11 g Natriumsulfit (wasserfrei) 100 g Kaliumbromid 1,5 g Hydrochinon 9 g 1-Phenyl-3-pyrazolidon 1,5 g Wasser bis 1000 cms Anschliessend bringt man die Bildempfangs schicht und die lichtempfindliche Schicht in enger Berührung miteinander in einem Entwicklungsgerät, wie beschrieben in der britischen Patentschrift 858 323.
Nach 10 Sek. trennt man das Bildemp- fangsmaterial und das lichtempfindliche Material voneinander. Man erhält in der Bildempfangsschicht ein positives Bild der Vorlage. <I>Beispiele 2 bis 6</I> Man kann die gleichen günstigen Ergebnisse wie in Beispiel 1 erzielen, wenn man in jenem Beispiel das Kaliumchromsulfat durch Chromchlorid, Chrom- fluorid, Chromacetat, Stearatochromchlorid oder Chromnitrat ersetzt.
<I>Beispiele 7 und 8</I> Das Beispiel 1 wird zweimal wiederholt, indem man das Carboxymethylcellulose-Natriumsalz durch das entsprechende Kaliumsalz bzw. Ammoniumsalz ersetzt. Man erhält jedesmal sehr befriedigende Er gebnisse.
<I>Beispiel 9</I> Man versieht einen Papierträger von 90 g/m2 mit einer Empfangsschicht aus einer 40 C warmen Suspension folgender Zusammensetzung: Wasser 675 cm3 Gelatine 68 g 0,1 %-ige wässrige Suspension von kolloidalem Silber 25 cm3 Natriumthiosulfat 122 g Sorbit 100 g Strontiumchlorid <B>109</B> Diese Suspension wird derart aufgetragen,
dass man mit 1 Liter 40 m2 Papier bedeckt. Nach Trock nung giesst man hierauf eine zweite Schicht aus einer 60 C warmen Lösung folgender Zusammensetzung: Wasser 1000 cm3 Ammoniumalginat 8 g Carboxymethylcellulose-Natriumsalz 15 g 40 %-iges wässriges Formaldehyd 10 cm3 10 %-iges wässriges Kaliumchromsulfat 1 cm3 Diese Lösung wird <RTI
ID="0004.0071"> derart vergossen, dass man mit 1 Liter 60 m2 Papier bedeckt. Anschliessend trocknet man die Schicht. Nach weiterer Behandlung dieses Bildempfangsmaterials, wie beschrieben in Beispiel 1, erhält man ein positives Bild der Vorlage. <I>Beispiele 10 bis 14</I> Man wiederholt das Beispiel 9 fünfmal, indem man das Kaliumchromsulfat durch Chromjodid, Kali umdichromat, Natriumdichromat, Natriumchromat bzw. Chromsulfat ersetzt. Die erhaltenen Ergebnisse sind äusserst befriedigend.
<I>Beispiel 15</I> Man wiederholt das Beispiel 9, indem man das Carboxymethylcellulose-Natriumsalz und das Ammoniumalginat durch Carboxymethylcellulose- Ammoniumsalz bzw. Kaliumalginat ersetzt. Das er haltene Ergebnis ist wieder sehr befriedigend.
<I>Beispiele 16 bis 18</I> Man wiederholt das Beispiel 9, indem man das Strontiumchlorid durch Strontiumacetat, Strontium- nitrat bzw. Strontiumbromid ersetzt. Man erzielt ebensogute Ergebnisse.
<I>Beispiel 19</I> Man versieht einen barytierten Papierträger von 90 g/m2 mit einer Gelatinesilberchloridemulsion der art, dass nach dem Trocknen 1,3 g Silberchlorid pro m2 vorliegt.
Auf diese Emulsionsschicht vergiesst man eins Deckschicht aus einer Lösung folgender Zusammen setzung: Carboxymethylcellulose-Natriumsalz 3 g Wasser 300 cm3 10 1/o-iges wässriges Kaliumchromsulfat 0,5 cm3 Man bringt diese Lösung derart auf, dass 1 Liter 8 m2 lichtempfindliches Papier bedeckt.
Man bringt ein Bildempfangsmaterial, wie be schrieben in Beispiel 1, in Berührung mit der bild- mässig belichteten Gelatinesilberchloridschicht des obenbeschriebenen lichtempfindlichen Materials, und behandelt dann beide Materialien wie beschrieben in Beispiel 1. Nach einer Kontaktzeit von 10 Sek. trennt man beide Materialien leicht voneinander und erhält eine gut lesbare Kopie der Vorlage.
<I>Beispiel 20</I> Nach einer Kontaktzeit von 10 Sek. trennt man ein bildmässig belichtetes lichtempfindliches Mate rial, wie beschrieben in Beispiel 19, und ein Bildemp- fangsmaterial, wie beschrieben in Beispiel 1, nach Entwicklung und Diffusionsübertragung, wie be schrieben in Beispiel 1, leicht voneinander. Man er hält einen gut lesbaren Abdruck der Vorlage.
<I>Beispiel 21</I> Man vergiesst eine Gelatinechlorsilberemulsion, die je Liter 10 g Strontiumchlorid enthält, derart auf einen barytierten Papierträger von 90 g/m2, dass nach Trocknen pro m2 1,3 g Chlorsilber vorliegen.
Auf diese Emulsionsschicht trägt man eine Deck schicht auf aus einer Lösung folgender Zusammen setzung: Wasser 1000 cm3 Ammoniumalginat 8 g Carboxymethylcellulose-Natriumsalz 15 g 40 1/o-iges wässriges Formaldehyd 10<B>cm,</B> 10 o/o-iges wässriges Kaliumchromsulfat 1<B>cm,</B> Man vergiesst diese Lösung derart, dass 1 Liter 60 m2 lichtempfindliches Papier bedeckt.
Man bringt ein Bildempfangsmaterial, wie be schrieben in Beispiel 1, das jedoch keine Hilfsschicht enthält, die nach Behandlung die Trennung vom lichtempfindlichen Material erleichtert, in Berührung mit der bildmässig belichteten Gelatinechlorsilber- schicht des obenbeschriebenen lichtempfindlichen Materials und behandelt dann beide Materialien wie beschrieben in Beispiel 1. Nach einer Kontaktzeit von 10 Sek. erhält man eine gut lesbare Kopie der Vorlage.
Image receiving material for use in the silver complex diffusion transfer process According to the known silver complex diffusion transfer process, the principle of which is described in Belgian patent specification 441 <B> 852, </B> its additional patent specifications 444 784 and 444 785 and in German patent specification 887 733,
a light-sensitive silver halide emulsion layer is exposed imagewise and, in the presence of a developer and a solvent for the silver halide, is pressed onto a receiving layer specially prepared for this purpose. The exposed parts of the image are developed and are no longer subjected to any further changes.
The not borrowed. Teten parts of the silver halide are dissolved by the solvent for the silver halide, which is located either in the receiving layer or in the developer, transferred by diffusion to the pressed receiving layer and converted there by development to metal silver. This conversion takes place by means of the development nuclei located in the receiving layer, which consist of finely divided metal or metal sulfide. In this way, when the emulsion layer and the receiving layer are separated from one another, an image appears on the latter.
In order to achieve uniform diffusion of the silver salts, a temporary intimate contact between the silver halide emulsion layers and receiving layers is required. If both layers now contain hardened or unhardened gelatin, the mutual adhesion is too strong to allow easy separation of the same after a longer contact time. Attempts have been made to avoid this difficulty by replacing the gelatin with other binders.
One has z. B. proposed to facilitate the separation of the silver halide emulsion layer and the receiving layer by the complete or partial replacement of the gelatin in at least one of the layers mentioned by other schichtbil Dende substances such. B. cellulose derivatives, polyamides, polyesters, polyvinyl alcohols, polyvinyl acetates, partially hydrolyzed polyvinyl acetates, polyvinyl acetates or other synthetic or natural resins.
It has also been proposed to incorporate starch into the silver halide emulsion layer and the image receiving layer.
It is also known that the separation of the silver halide emulsion and image receiving layers can even be carried out after practically complete drying if starch ether or galactomannan is incorporated into at least one of these two layers. Another method of facilitating the separation of the silver halide emulsion layer from the image receiving layer is that a thin surface layer is applied to the silver halide emulsion layer and / or to the image receiving layer. One has z.
B. suggested conditions to use starch or starch dumplings for this purpose.
When using a photosensitive material and an image receiving material, one of which has an auxiliary surface layer to facilitate separation, as set out in the prior art above, it has been observed that the transfer images obtained are probably due to the effect of the roller pressure in the processor on the are insufficiently hard and too easily swelling auxiliary layers are often blurred. This inadequate image sharpness has been experienced very often when the silver halide emulsion layer and the image receiving layer are separated from one another after only a short contact time.
With the aid of the image receiving material according to the invention, the above difficulties are eliminated or reduced.
The image receiving material according to the invention, which has a development nucleus for complexed silver halide-containing image receiving layer, is characterized in that it contains the chromium salt of carboxymethyl cellulose in a layer on the surface of the image receiving side.
It has been observed that even if the light-sensitive material and the image receiving material of the present invention are left in contact with each other only a short time after the silver complex diffusion transfer, sharp images can be produced.
By using preferred inventive image receiving materials, as described below, transfer images were obtained in such short contact times that it was possible to obtain two or more prints from one and the same exposed photosensitive sheet.
The photosensitive material and the image receiving material do not tend to adhere to each other so strongly even after a long contact time or even after being completely dried in a warm or cold state that they are torn when they try to separate them.
An image receiving material according to the invention contains an image receiving layer; H. a layer into which complexed silver halide from the unexposed areas of an imagewise exposed material can diffuse if these materials are in contact with one another in the presence of a solvent for the silver halide and a developer, and contains one or more substances, the so-called
Development nuclei that promote the development of the overdiffusing silver complexes into silver. This image receiving layer can be the support itself, e.g. B. a paper carrier into which the development nuclei have been incorporated by impregnation, but is preferably a colloid layer, usually a gelatin layer, which contains development nuclei for the overdiffusing complexed silver halide and is located on the carrier.
A layer lying on the surface of the image receiving material according to the invention, on the image receiving side, contains the chromium salt of carboxymethyl cellulose. It can e.g.
B. at least part of the binder of a layer lying on the surface of such a chromium salt of carboxymethyl cellulose, the binder of such a layer can be formed entirely by the chromium salt of carboxymethyl cellulose.
The chromium salt of carboxymethyl cellulose is mostly formed in situ by reacting a suitable water-soluble chromium-containing salt incorporated into any of the layers of the image-receiving material with a water-soluble salt of carboxymethyl cellulose contained in a layer on the surface of the image-receiving material.
In general, the viscosity of water-soluble carboxymethyl cellulose salts for the production of an image receiving material according to the invention varies between 25 and 2200 cps. A water-soluble, carboxymethyl cellulose salt that is preferably used is the sodium salt of carboxymethyl cellulose, which can be prepared according to the processes described in American Patent Nos. 2,618,609, 2,607,772 and 2,667,480.
Provided that the water-soluble carboxymethyl cellulose salt is applied as a layer, such a layer can be formed from aqueous solutions of this salt in a concentration of about 3 to 20 g per liter of casting mixture. However, these amounts are by no means critical and may, if desired, vary outside these limits.
The following water-soluble chromium-containing salts are very suitable for forming a water-insoluble compound with a water-soluble carboxymethylcellulose salt: Chromium acetate, chromium chloride, chromium fluoride, chromium iodide, chromium nitrate, chromium sulfate, potassium chromium sulfate, potassium chromate, potassium matochromate, sodium chromate, sodium dichromate chloride .
A preferred embodiment of the invention consists in forming an outer layer of a chromium salt of carboxymethyl cellulose on the image receiving layer. Here, a layer is first formed by applying a solution containing a water-soluble salt of carboxymethyl cellulose to the image-receiving layer. One can incorporate a water-soluble chromium salt into any layer that hardens the water-soluble carboxymethyl cellulose layer, e.g.
B. the carrier, the image receiving layer or the solution containing a water-soluble salt of Carb- oxymethylcellulose itself. The hardening takes place soon after this solution is applied.
The amounts of the water-soluble chromium-containing salts added may vary within wide limits, but are preferably selected between 0.8 and 5% based on the weight of the water-soluble carboxymethyl cellulose salt. As already mentioned, these metal salts can also be incorporated into the water-soluble carboxymethyl cellulose salt layer solution itself.
In any case, the concentration of the chromium-containing salts in the carboxymethylcellulose salt layer solution should be chosen so that the increase in viscosity of this solution does not prevent the casting.
The required adhesion of the water-insoluble layer from the chromium salt of carboxymethylcellulose to an underlying colloid layer, such as As stated above, the image-receiving layer, for example, is greatly improved if a hardening agent for the colloid of the image-receiving layer, which is mostly gelatin, is incorporated into this carboxy-methylcellulose layer. Suitable hardeners are e.g. B.
Formaldehyde and glyoxal. Such a hardening agent hardens the surface of the underlying gelatin image-receiving layer by diffusion.
According to a particular embodiment, the water-soluble carboxymethylcellulose salt can be mixed beforehand with a water-soluble alginate, which in turn is hardened by a suitable water-soluble metal salt in the same layer or in an adjacent water-permeable layer.
The water-soluble alginate can be used in an amount which varies between 40 and 70% based on the weight of the water-soluble carboxymethyl cellulose salt.
More details about such water-soluble metal salts and about the use and production of such water-soluble alginates have been given in Swiss Patent No. 416,321.
An important advantage of using an image receiving material according to the invention is the improvements made possible in the silver complex diffusion transfer process. Excellent transfer images have been obtained in as little as 10 seconds of contact and this enables two or more prints to be made from one and the same exposed photosensitive sheet.
One can rely on a rapid bath development, which involves passing the exposed material through the developing device at a speed of 7.5 cm / sec. makes it possible to follow a rapid separation of the exposed material and the image-receiving material according to the invention, so that the diffusion transfer process as a whole is considerably accelerated. After the two materials have been pressed together, they can be separated from each other after just 10 seconds. The development temperature is preferably chosen between 18 and 24 ° C.
A development device for rapid treatment is described and illustrated in British Patent 858,323.
The diffusion transfer process with an image receiving material according to the invention can be carried out according to the generally known methods of silver complex diffusion transfer technology and with the materials known for this purpose, as described in Progress in Photography 1955-1958, pp. 24-36 and in the patent literature cited there.
Any silver halide emulsion can be used as a suitable emulsion whose exposed silver salt is developed sufficiently quickly during the diffusion transfer process and whose unexposed silver salt is also complexed sufficiently quickly. For this purpose, silver chloride emulsions are preferably used which contain certain amounts of silver bromide or silver iodide and to which certain ingredients can be added to achieve the emulsion characteristics desired.
For example, suitable silver halide emulsions are described in French patent specification 1,140,526. In order to be used together with the image receiving material according to the invention, the light-sensitive material can also contain the chromium salt of carboxymethylcellulose in its outer layer for the same purpose, optionally together with at least one metal alginate which is insoluble in water.
This chromium salt of carboxymethyl cellulose, alone or together with the above-mentioned water-insoluble metal alginate, can form a separate layer above the light-sensitive layer.
Suitable development nuclei for achieving the silver-containing image in the image-receiving layer are sulfides, selenides, polysulfides, polyselenides, thiourea, mercaptans, stannous halides, heavy metals and fogged silver halide. Sulfides of antimony, bismuth, cadmium, cobalt, lead, nickel and silver are also very suitable as heavy metal salts.
Lead sulfide and zinc sulfide, as well as their complexed salts, are particularly interesting in themselves or mixed with thioacetamide, dithioburet and ditiooxamide. The heavy metals are silver, gold, platinum, palladium and mercury, preferably in colloidal form. Above all, the precious metals are the most effective.
These development nuclei are present in the image-receiving layer and, as already mentioned, this layer is preferably a colloid layer applied to a suitable carrier. If this image-receiving layer is a gelatin-containing layer, a polyol such as glycerine or sorbitol is often worked into it in order to prevent it from rolling up.
The composition of the developer solution for the silver halide can correspond to that of the conventional developer solutions for silver halide diffusion transfer; it contains the necessary ingredients for the development of the exposed silver halide, such as hydroquinone and 1-phenyl-3-pyrazolidone, and optionally a solvent for the undeveloped silver halide, such as. B.
Sodium thiosulphate, sodium thiocyanate or ammonia. However, the solvent for the silver halide can be incorporated into the image receiving material as well.
More details about the composition of the silver halide emulsion layers, the image receiving material, the baths, the exposure and development equipment are described in the above-mentioned Progress in Photo- graphy, in the patents mentioned there and in British Patent No. 858,323.
The following examples serve to illustrate the invention without restricting it in any way.
<I> Example 1 </I> A paper support of 90 g / m2 is provided with a receiving layer made from a suspension, following the composition: water 925 cms gelatin 33 g sodium thiosulfate 40 g sodium sulfide 0.2 g cobalt (II) nitrate 6aq. 1 g of this suspension is poured in such a way that 1 liter covers 13 m2 of paper.
After drying, a second layer consisting of a solution of the following composition is applied to this layer: Carboxymethylellulose sodium salt 1 g water 300 cm3 40 1 / o aqueous saponin 1.5 cm 3 10 1 / o aqueous potassium chromium sulfate 0.25 cm 3 Man apply this solution so that 1 liter covers 8 m2. Then you dry this layer.
The image receiving material thus obtained is placed on the silver halide emulsion layer of an image-wise exposed light-sensitive material, prepared as described in Example 3 of French patent specification 1 140526.
Both materials are then passed through a developer solution of the following composition at such a speed that each part of the material is wetted for 2 seconds: Sodium hydroxide 11 g sodium sulfite (anhydrous) 100 g potassium bromide 1.5 g hydroquinone 9 g 1-phenyl 3-pyrazolidone 1.5 g water up to 1000 cms The image-receiving layer and the light-sensitive layer are then brought into close contact with one another in a developing device, as described in British patent specification 858 323.
After 10 seconds, the image receiving material and the light-sensitive material are separated from one another. A positive image of the original is obtained in the image-receiving layer. <I> Examples 2 to 6 </I> The same favorable results as in Example 1 can be achieved if the potassium chromium sulfate in that example is replaced by chromium chloride, chromium fluoride, chromium acetate, stearatochrome chloride or chromium nitrate.
<I> Examples 7 and 8 </I> Example 1 is repeated twice by replacing the carboxymethylcellulose sodium salt with the corresponding potassium salt or ammonium salt. Very satisfactory results are obtained every time.
<I> Example 9 </I> A paper support of 90 g / m 2 is provided with a receiving layer of a 40 C warm suspension of the following composition: water 675 cm 3 gelatin 68 g 0.1% aqueous suspension of colloidal silver 25 cm 3 sodium thiosulfate 122 g sorbitol 100 g strontium chloride <B> 109 </B> This suspension is applied in such a way that
that you cover 40 m2 of paper with 1 liter. After drying, a second layer of a 60 ° C solution of the following composition is poured onto it: water 1000 cm3 ammonium alginate 8 g carboxymethylcellulose sodium salt 15 g 40% aqueous formaldehyde 10 cm3 10% aqueous potassium chromium sulfate 1 cm3 This solution is <RTI
ID = "0004.0071"> encapsulated in such a way that 1 liter covers 60 m2 of paper. Then the layer is dried. After further treatment of this image receiving material, as described in Example 1, a positive image of the original is obtained. <I> Examples 10 to 14 </I> Example 9 is repeated five times by replacing the potassium chromium sulfate with chromium iodide, potassium dichromate, sodium dichromate, sodium chromate or chromium sulfate. The results obtained are extremely satisfactory.
<I> Example 15 </I> Example 9 is repeated by replacing the carboxymethyl cellulose sodium salt and the ammonium alginate with carboxymethyl cellulose ammonium salt and potassium alginate, respectively. The result obtained is again very satisfactory.
Examples 16 to 18 Example 9 is repeated by replacing the strontium chloride with strontium acetate, strontium nitrate or strontium bromide. The results are just as good.
<I> Example 19 </I> A baryta-coated paper support of 90 g / m2 is provided with a gelatin silver chloride emulsion of the type that, after drying, 1.3 g of silver chloride per m2 is present.
A top layer made of a solution of the following composition is poured onto this emulsion layer: Carboxymethylcellulose sodium salt 3 g water 300 cm3 10 1 / o aqueous potassium chromium sulfate 0.5 cm3 This solution is applied in such a way that 1 liter covers 8 m2 of light-sensitive paper.
An image receiving material, as described in Example 1, is brought into contact with the imagewise exposed gelatin silver chloride layer of the photosensitive material described above, and the two materials are then treated as described in Example 1. After a contact time of 10 seconds, the two materials are easily separated from one another and receives a legible copy of the original.
<I> Example 20 </I> After a contact time of 10 seconds, an image-wise exposed photosensitive material, as described in Example 19, and an image receiving material, as described in Example 1, are separated after development and diffusion transfer, as described in be wrote in Example 1, slightly apart. You keep a legible copy of the original.
<I> Example 21 </I> A gelatin chlorosilver emulsion, which contains 10 g of strontium chloride per liter, is poured onto a barite-coated paper carrier of 90 g / m2 in such a way that, after drying, 1.3 g of silver chloride are present per m2.
A top layer made of a solution of the following composition is applied to this emulsion layer: water 1000 cm3 ammonium alginate 8 g carboxymethylcellulose sodium salt 15 g 40 1 / o aqueous formaldehyde 10 cm, 10 o / o Aqueous potassium chromium sulfate 1 cm, this solution is poured in such a way that 1 liter covers 60 m2 of light-sensitive paper.
An image-receiving material, as described in Example 1, but which does not contain an auxiliary layer which, after treatment, facilitates separation from the light-sensitive material, is brought into contact with the image-wise exposed gelatin chlorosilver layer of the light-sensitive material described above and then both materials are treated as described in Example 1. After a contact time of 10 seconds you will receive a legible copy of the template.