CH424490A - Schwenkschieber für Kreiskolbenmaschinen - Google Patents

Schwenkschieber für Kreiskolbenmaschinen

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CH424490A
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swivel
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CH706065A
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Kohler Gerhard
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Kohler & Co Gmbh A
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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C2/00Rotary-piston machines or pumps
    • F04C2/30Rotary-piston machines or pumps having the characteristics covered by two or more groups F04C2/02, F04C2/08, F04C2/22, F04C2/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
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Description


      Schwenkschieber    für     Kreiskolbenmaschinen       Die     Erfindung    bezieht sich auf Schwenkschieber  für     Kreiskolbenmaschinen,    insbesondere für Zellen  pumpen     mit    im Pumpengehäuse aussermittig gelager  tem, die     radialbeweglichen    Schwenkschieber aufneh  mendem     Kreiskolben    zur     Förderung    von Strömungs  mitteln.  



  Die Aufgabe der Schwenkschieber an Zellenpum  pen besteht darin, die zwischen ihnen entstehenden  Zellen einwandfrei gegeneinander abzudichten, um  einen maximalen Wirkungsgrad der Pumpe zu errei  chen. Der Schwenkschieber muss also gleichzeitig an  vier     Wänden    dichtend     anliegen,        nämlich    an den bei  den Stirnwänden sowie der Innenwand des Pumpen  gehäuses und an einer dem Kreiskolben angehören  den Wand des Zylindersektors, in dem der Schwenk  schieber gelagert ist.  



  Die Lösung dieser Aufgabe ist bisher nicht zu  friedenstellend gelungen, da die bekannten Schwenk  schieber aus einem Stück hergestellt werden. Weiter  hin gestaltet sich der Einbau dieser Schwenkschieber  dadurch besonders     schwierig,    dass, bedingt durch die  vier notwendigen Dichtflächen, sehr     kleine        Ferti-          gungs-    und Montagetoleranzen eingehalten werden  müssen.

   Dies     erfordert    bei den bekannten Schwenk  schiebern eine der Herstellung nachgeschaltete span  nende Bearbeitung, die     aufgrund    der erforderlichen  kleinen Toleranzen untragbar hohe Herstellungsko  sten     verursacht.    Ausserdem sind häufig während der  Montage Nachbearbeitungen an den Dichtflächen       erforderlich,    um einen reibungslosen Lauf der  Schwenkschieber     im    Pumpengehäuse und im Kreis  kolben zu     gewährleisten.     



  Die     Erfindung    geht nun dahin, durch besondere  Ausbildung eines Schwenkschiebers die     Einhaltung     der genannten Toleranzen zu     ermöglichen    und       gleichzeitig    den Einbau zu vereinfachen. Sie ist da-    durch gekennzeichnet, dass der Schwenkschieber     in     Richtung seiner durch die Lagerachse gehenden  Längsachse verstellbar und     justierbar    ist.  



       Zweckmässig    ist der längsverstellbare Schwenk  schieber zur genauen Einstellung seiner     Dichtflächen     bezüglich der Stirnwände des Gehäuses um diese  Längsachse drehbar.  



  In einer bevorzugten Ausführungsform ist der  Schwenkschieber unter     Bildung    eines Dichtungsteiles  und eines Lagerteiles quergeteilt, wobei das Lagerteil  mittels     eines    Lagerbolzens in den an den Zylinder  sektor anschliessenden Teil des     Kreiskolbens        ange-          lenkt    ist, während das Dichtungsteil gegenüber dem  Lagerteil in     Richtung    der gemeinsamen Längsachse  verstellbar und um diese drehbar ist.  



       Vorteilhafterweise    greift das Lagerteil mit einem  zylindrischen Führungsstück in eine     Boliiung    des       Dichtungsteiles    ein, wobei das     Dichtungsteil    mittels  einer Schraube an dem Lagerteil unter Zwischen  schaltung einer     elastischen    Einlage, z. B. aus Leder,  Gummi oder Kunststoff,     einstellbar    festgelegt ist.  



  Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der Be  schreibung der Zeichnung, die ein bevorzugtes Aus  führungsbeispiel der Erfindung darstellt. Es zeigt:       Fig.    1 eine     Ansicht    einer     geöffneten    Zellenpumpe  mit Schwenkschiebern;       Fig.    2 einen Schnitt längs der Linie     H-II    der       Fig.    1 und       Fig.    3 einen Längsschnitt durch einen längsver  stellbaren Schwenkschieber.  



  Das Gehäuse 1 der Zellenpumpe nimmt     ausser-          mittig    den Kreiskolben 2 auf, in dessen Zylindersek  toren 3 die Schwenkschieber 4 radial     beweglich    sind  und     mittels    der     Lagerbolzen    5 in den an den Zylin  dersektor     anschliessenden    Teil des     Kreiskolbens    an  gelenkt sind.      Die Schwenkschieber liegen unter     Wirkung    der  Zentrifugalkraft an der Innenwand 6 des Gehäuses 1  an und bilden zwischen sich die das     Strömungsmittel     aufnehmenden Zellen 7.  



  Die     Zylindersektoren    3 weisen     im    Bereich des       äusseren        Umfangs    des Kreiskolbens     Dichtlippen    8  auf, an denen die Oberseite 9 der Schwenkschieber 4  während derer radialen Bewegung dichtend entlang  gleitet.  



  Ferner werden die zwischen den Schwenkschie  bern 4     gebildeten    Zellen 7 an den Stirnseiten 10 des  Gehäuses 1 durch die Seitenwände 11 der Schwenk  schieber angedichtet (s.     Fig.    2). Somit müssen die  Schwenkschieber vier     in    vier verschiedenen Ebenen  gelegene     Dichtflächen        aufweisen.    Die     stirnseitige    Ab  dichtung erfolgt vorzugsweise, wie dargestellt, durch  in die Seitenwände 11 des Schwenkschiebers 4 einge  lassene, elastische Dichtleisten 12.  



  Der Schwenkschieber 4 ist, wie     Fig.    3 wiedergibt,       quergeteilt    und besteht aus     einem        Dichtungsteil    13  und     einem    Lagerteil 14, das mit der Lagerbuchse 15  und     einem        zylindrischen        Führungsstück    16 versehen       ist.    Das     Lagerteil    14 weist     eine.    Bohrung 17 auf, die       mindestens        teilweise        mit        einem        Gewinde    versehen ist.

    Das Dichtungsteil 13 ist mit einem Durchgangsloch  18 versehen,     in    das das     Führungsstück    16     eingreift.     



  Das Durchgangsloch 18 ist im Bereich der Ober  seite 9 des Schwenkschiebers 4 mit     einer    Sitzfläche  19     versehen,    die zur Aufnahme eines Schraubenkop  fes 20     einer        das    Dichtungsteil 13     mit    dem Lagerteil  14     verbindenden    Schraube 21 dient.  



  Aufgrund dieser Anordnung ist es jederzeit mög  lich, die     Länge    des Schwenkschiebers 4 dem Abstand  zwischen dem     Lagerbolzen    5 und der     Dichtlippe    8  des     Kreiskolbens    anzupassen, so dass man bei der  Montage der Schwenkschieber unabhängig von einer  bisher für diese Länge \erforderlichen Toleranz ist.  Durch Anordnung     einer    elastischen,     ringförmigen     Dichtung 22 zwischen dem Dichtungsteil 13 und dem       Lagerteil    14 kann sich der Schwenkschieber 4 selbst  bei ungenauer Längseinstellung durch die Schraube  20 dem Abstand zwischen dem Lagerbolzen 5 und  der Dichtlippe 9 anpassen.  



  Durch die     Querteilung    des Schwenkschiebers 4  und die     Zwischenschaltung    der elastischen Einlage  22     ist    der     Schwenkschieber    um, seine Längsachse       drehbar.    Dies hat den Vorteil, dass sich der  Schwenkschieber bei verkantetem Einbau,     also    bei  Nichtparallelität der Seitenwände 11 gegenüber den         Stirnwänden    10 des Gehäuses, bei     Drehung    des       Kreiskolbens    selbsttätig parallel zu den Stirnwänden  10 einspielt, wodurch Zerstörungen am Schwenk  schieber oder am Gehäuse     vermieden    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schwenkschieber für Kreiskolbenmaschinen, ins besondere für Zellenpumpen mit im Pumpengehäuse aussermittig gelagertem, die radialbeweglichen Schwenkschieber aufnehmendem Kreiskolben zur Förderung von Strömungsmitteln, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schwenkschieber in Richtung sei ner durch seine Lagerachse gehenden Längsachse verstellbar und justierbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schwenkschieber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er zur genauen Einstel lung seiner Dichtflächen bezüglich der Stirnwände des Gehäuses um diese Längsachse drehbar ist. 2.
    Schwenkschieber nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er unter Bildung eines Dichtungsteiles und eines Lager teiles quergeteilt ist, wobei das Lagerteil mittels eines Lagerbolzens in den an den Zylindersektor anschlies- senden Teil des Kreiskolbens angelenkt ist, während das Dichtungsteil gegenüber dem Lagerteil in Rich tung der gemeinsamen Längsachse verstellbar und um diese drehbar ist. 3.
    Schwenkschieber nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerteil mit einem zylindrischen Führungs stück in eine Bohrung des Dichtungsteiles eingreift und das Dichtungsteil mittels einer Schraube an dem Lagerteil einstellbar festgelegt ist. 4. Schwenkschieber nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Lagerteil und dem Dichtungsteil eine elastische Einlage, z. B. aus Leder, Gummi oder Kunststoff, angeordnet ist. 5.
    Schwenkschieber nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, für Zellenpumpen, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Stirnwänden des Pumpengehäuses anliegenden Seitenwände des Schwenkschiebers mit einer elastischen Dichtung versehen sind.
CH706065A 1965-03-12 1965-05-20 Schwenkschieber für Kreiskolbenmaschinen CH424490A (de)

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AT250177B (de) 1966-10-25

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