CH424553A - Anlage zum Spritzlackieren und Trocknen von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Anlage zum Spritzlackieren und Trocknen von KraftfahrzeugenInfo
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- CH424553A CH424553A CH1415064A CH1415064A CH424553A CH 424553 A CH424553 A CH 424553A CH 1415064 A CH1415064 A CH 1415064A CH 1415064 A CH1415064 A CH 1415064A CH 424553 A CH424553 A CH 424553A
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- conveyor belts
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B13/00—Machines or plants for applying liquids or other fluent materials to surfaces of objects or other work by spraying, not covered by groups B05B1/00 - B05B11/00
- B05B13/02—Means for supporting work; Arrangement or mounting of spray heads; Adaptation or arrangement of means for feeding work
- B05B13/0221—Means for supporting work; Arrangement or mounting of spray heads; Adaptation or arrangement of means for feeding work characterised by the means for moving or conveying the objects or other work, e.g. conveyor belts
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B13/00—Machines or plants for applying liquids or other fluent materials to surfaces of objects or other work by spraying, not covered by groups B05B1/00 - B05B11/00
- B05B13/02—Means for supporting work; Arrangement or mounting of spray heads; Adaptation or arrangement of means for feeding work
- B05B13/04—Means for supporting work; Arrangement or mounting of spray heads; Adaptation or arrangement of means for feeding work the spray heads being moved during spraying operation
- B05B13/0447—Installation or apparatus for applying liquid or other fluent material to conveyed separate articles
- B05B13/0452—Installation or apparatus for applying liquid or other fluent material to conveyed separate articles the objects being vehicle components, e.g. vehicle bodies
Landscapes
- Spray Control Apparatus (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
Anlage zum Spritzlackieren und Trocknen von Kraftfahrzeugen Es sind Anlagen zum Spritzlackieren und Trock nen von Kraftfahrzeugen bekannt, bei der die Fahr zeuge durch Förderbänder durch einen Spritzraum sowie Trockenräume befördert werden. Bei diesen Anlagen sind gemäss Fig. 1 ein Reinigungsraum für die Fahrzeuge, ein Spritzraum sowie ein Vortrocken- raum und ein Haupttrockenraum hintereinander und unmittelbar aneinander anschliessend angeordnet.
Die Fahrzeuge werden hierbei einspurig durch die ge samte Anlage hindurch befördert.
Bei Reparaturlackierungen ergibt sich hierbei der Nachteil, dass z. B. ein Fahrzeug mit einer Seiten wandlackierung im Haupttrockenraum noch nicht fertig ist und das dahinter stehende Fahrzeug mit etwa einer Dachlackierung durch die intensivere Wärmeeinstrahlung direkt von oben auf die horizon tale Fläche bereits .trocken ist. Die Wärmeeinstrah lung ist oben grösser als unten. Das Fahrzeug kann jedoch nicht aus der Anlage ausgefahren werden, da das davor stehende Fahrzeug noch nicht trocken ist. Dies hat zur Folge, dass die Dachlackierung durch die übermässige Hitzeeinwirkung Schaden leidet.
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist es bekannt, die Trockenräume so breit zu halten, dass zwei Fahr zeuge zur Erzielung verschiedener Trockenzeiten nebeneinander und unabhängig voneinander hindurch geleitet werden können. Die Erfindung betrifft eine weitere Verbesserung dieser bekannten Anlage.
Die erfindungsgemässe Anlage ist dadurch gekennzeich net, dass die Förderbänder des Spritzraumes auf Rol len seitlich verschiebbar sind und dass die Trocken räume für die nebeneinander stehenden Fahrzeuge nur zwei Förderbänder aufweisen, wobei das eine För derband die rechten Räder der auf der linken Seite geförderten Fahrzeuge aufnimmt und das andere För- derband die linken Räder der auf der rechten Seite geförderten Fahrzeuge.
Hierdurch ergeben sich mehrere Vorteile. Zu nächst können Fahrzeuge mit kürzerer Trockendauer und längerer Trockendauer derart in die Anlage ein gebracht werden, dass die Fahrzeuge mit Teillackie rung von kürzerer Trockendauer an die eine Seite des Trockenraumes durch seitliche Verschiebung des Förderbandes im Spritzraum geleitet werden können, während die Fahrzeuge mit längerer Trockendauer durch entsprechende Verschiebung der Förderbänder in der Spritzkabine vor die andere Seite des Trocken raumes gefördert werden. Es ergibt sich also der Vorteil, dass die Anlage rationeller ausgenutzt werden kann.
Zusätzlich ergibt sich eine weitaus günstigere Aus nutzung der Hallenfläche. Sofern vier Fahrzeuge gleichzeitig im Trockenraum untergebracht werden sollen, ergibt sich bei der einspurigen Anlage eine um etwa 12 m längere Bemessung der Trockenräume, wie sie in der Praxis häufig benutzt wird. Es ist bei einer nach der Erfindung ausgebildeten Anlage mög lich, die Trockenräume lediglich um 70 cm breiter auszubauen, als bei bekannten einspurigen Anlagen, so dass sie im ganzen etwa 5,20 m breit sind und zwei Wagen nebeneinander aufnehmen können.
Die Breite der Trockenräume entspricht dann der Breite der Spritzkabine und des Reinigungsraumes und die Länge ist so kurz wie möglich, so dass die Hallen fläche, die zur Verfügung steht, günstig ausgenutzt ist.
Gegebenenfalls lassen sich auch mehr als zwei Spuren in einem Trockenraum unterbringen, wobei dann das Förderband in der Spritzkabine entspre chend weit seitlich verschiebbar ist. Es können also bei einer nach der Erfindung aus gebildeten Anlage -Fahrzeuge mit z. B. einer schnel ler trocknenden Dachlackierung auf der linken Spur in schnellerer Reihenfolge durch die Trockenzone hindurchgeleitet werden, während die Fahrzeuge auf der rechten Spur mit z. B. Totallackierung langsamer hindurchgeschleust werden.
Es ist möglich, jeweils dafür zu sorgen, dass die Spritzkabine und die Trok kenzonen rationell ausgenutzt werden.
Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Ausführungs beispiel der Erfindung, welches nachstehend beschrie ben wird.
Auf der Zeichnung zeigen Fig. 1 das Schema einer Anlage nach dem Stand der Technik.
Fig. 2 die Anlage gemäss Erfindung.
In Fig. 1 bezeichnet 10 den Vorreinigungsraum für die Kraftfahrzeuge mit einer Temperatur von etwa 200 C, 11 die Spritzkabine und 12 einen Raum zur Vortrocknung der gespritzten Fahrzeuge mit einer Temperatur von etwa 650 C. 13 bezeichnet den Haupt trockenraum, der etwa eine Temperatur von 960 C aufweisen kann. Diesem Raum schliessen sich wei tere Räume 14 und 15 an, die gleiche Temperaturen aufweisen können, um den Fertigtrockenprozess zu verlängern.
Werden für Reparaturzwecke, z. B. eine Dach lackierung und eine Totallackierung oder eine Lackie rung der unteren Hälfte des Fahrzeuges hintereinan der durch die Trockenzone geführt, so ist es not wendig, die Durchschleusung der Wagen so einzu richten, dass das Fahrzeug mit der längeren Trocken dauer ausreichend lange in der Trockenzone verweilt. Dabei kann es sein, dass die Dachlackierung Scha den nimmt, da die Wärme von oben gestrahlt wird und demgemäss der Trockenprozess am Dach schnel ler verläuft als an der Unterseite des Fahrzeuges..
Die vorliegende Erfindung schafft mit der An lage nach Fig. 2 eine rationellere Ausnutzung der Anlage, wobei Fahrzeuge mit Teillackierungen schnel ler durch die Trockenzone geschleust werden können als Fahrzeuge mit länger trocknenden Lackierungen.
In Fig. 2 bezeichnet 20 wiederum den Reini gungsraum, in den das Fahrzeug zwecks Reinigung von Hand eingeschoben wird. Nach der Reinigung wird das Fahrzeug ebenfalls von Hand auf die För derbänder 22 des Spritzraumes 21 geschoben. Die Förderbänder 22 sind auf Schienen 23 seitlich hin und her verschiebbar.
Auf den Spritzraum 21 folgt getrennt durch eine auf und ab verschiebbare Verschlusstür der Vor trockenraum 24 sowie der Haupttrockenraum 25. Vortrockenraum 24 und Haupttrockenraum 25 sind ebenfalls durch eine Falltür voneinander trennbar, und der Raum 25 ist am Ende ebenfalls durch eine Falltür verschliessbar. Dadurch können die Dämpfe in den Trockenräumen die Arbeiter nicht so stark belästigen.
In den Trockenräumen 24 und 25 sind in gewis sem Abstand in der Mitte Förderbänder 26 und 27 vorgesehen, welche bis vor den Trockenraum 25 ge- führt sind. Die verschiebbaren Förderbänder 22 der Spritzkabine 21 können so seitlich verschoben wer den, dass z. B. die rechten Räder der nach links ver schobenen Fahrzeuge beim Einschieben in den Raum 24 auf das Förderband 26 gelangen. Sie werden hier festgelegt und das Förderband 26 fördert die Fahr zeuge durch die Räume 24 und 25, wobei die linken Räder leer rollen.
Ebenso können die Förderbänder 22 auf die rechte Seite der Spritzkabine verschoben werden, derart; dass. die linken Räder der Fahrzeuge vor das Förderband 27 geschoben sind. Die Fahr zeuge können von den Förderbändern 22 derart vor geschoben werden, dass sie in dem Raum 24 mit den linken Rädern auf dem Förderband 27 stehen, woselbst sie verkeilt werden, derart dass bei Bewe gung des Förderbandes 27 die Fahrzeuge in der rechten Spur durch die Räume 24 und 25 vorge- schoben werden.
Auf diese Weise ist es möglich, Fahrzeuge mit kurzen Trocknungszeiten z. B. durch das Förderband 26 kürzere Zeiten in den Trockenräumen 24 und 25 festzuhalten, während die Fahrzeuge, die längere Trocknungszeiten benötigen, vor das Förderband 27 bzw. auf dieses gebracht werden, wobei das Förder band 27 in längeren Abschnitten bewegt wird. Die Fahrzeuge verbleiben jeweils eine festgelegte Zeit in dem Raum 24 sowie dem Raum 25.
Die Anlage kann so verwendet werden, dass je weils Lackierungen mit geringeren und längeren Trockenzeiten in abgestimmtem Verhältnis in den Reinigungsraum eingebracht werden, so dass eine fortlaufende Arbeit ohne Unterbrechung möglich ist. Das ist insbesondere für Reparaturarbeiten wichtig, bei denen Lackierungen mit sehr unterschiedlichen Trockenzeiten auftreten. Jedes Fahrzeug kann hier bei die optimale Trockenzeit erhalten.
Gegenüber der Trockenanlage gleicher Kapazität nach dem Stand der Technik ergibt sich eine bedeu tende Verkürzung der Gesamtanlage, was die Zeich nung zeigt, so dass bedeutend an Raum bzw. Hallen fläche eingespart wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Anlage zum Spritzlackieren und Trocknen von Kraftfahrzeugen bei Reparaturlackierungen, bei der die Fahrzeuge durch Förderbänder durch einen Spritz raum sowie Trockenraum gefördert werden, wobei die Trockenräume so ausgebildet sind, dass zwei Fahrzeuge nebeneinander und unabhängig voneinan der hindurchgeleitet werden können, dadurch ge kennzeichnet, dass die Förderbänder des Spritzrau- mes auf Rollen seitlich verschiebbar sind und dass die Trockenräume für die nebeneinander stehenden Fahrzeuge nur zwei Förderbänder aufweisen,wobei das eine Förderband die rechten Räder der auf der linken Seite geförderten Fahrzeuge aufnimmt und das andere Förderband die linken Räder der auf der rechten Seite geförderten Fahrzeuge.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1415064A CH424553A (de) | 1964-11-02 | 1964-11-02 | Anlage zum Spritzlackieren und Trocknen von Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1415064A CH424553A (de) | 1964-11-02 | 1964-11-02 | Anlage zum Spritzlackieren und Trocknen von Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH424553A true CH424553A (de) | 1966-11-15 |
Family
ID=4398407
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1415064A CH424553A (de) | 1964-11-02 | 1964-11-02 | Anlage zum Spritzlackieren und Trocknen von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH424553A (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0108289A3 (en) * | 1982-11-05 | 1986-07-09 | Durr Anlagenbau Gmbh | Device for the protection treatment of motor vehicle bodies |
| EP0492180A1 (de) * | 1990-12-22 | 1992-07-01 | Dürr GmbH | Skid-Förderer für Lackieranlagen |
| EP1702686A1 (de) * | 2005-03-15 | 2006-09-20 | Dürr Systems GmbH | Lackieranlage für Fahrzeugkarosserien in der Grossserienproduktion |
| EP1702687A1 (de) * | 2005-03-15 | 2006-09-20 | Dürr Systems GmbH | Lackieranlage für Fahrzeugkarosserien in der Grossserienproduktion |
| DE102011106196A1 (de) * | 2011-06-07 | 2012-12-13 | Oerlikon Trading Ag, Trübbach | Lackieranlage |
-
1964
- 1964-11-02 CH CH1415064A patent/CH424553A/de unknown
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0108289A3 (en) * | 1982-11-05 | 1986-07-09 | Durr Anlagenbau Gmbh | Device for the protection treatment of motor vehicle bodies |
| EP0492180A1 (de) * | 1990-12-22 | 1992-07-01 | Dürr GmbH | Skid-Förderer für Lackieranlagen |
| EP1702686A1 (de) * | 2005-03-15 | 2006-09-20 | Dürr Systems GmbH | Lackieranlage für Fahrzeugkarosserien in der Grossserienproduktion |
| EP1702687A1 (de) * | 2005-03-15 | 2006-09-20 | Dürr Systems GmbH | Lackieranlage für Fahrzeugkarosserien in der Grossserienproduktion |
| DE102011106196A1 (de) * | 2011-06-07 | 2012-12-13 | Oerlikon Trading Ag, Trübbach | Lackieranlage |
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