CH424657A - Kanalspülgerät - Google Patents
KanalspülgerätInfo
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- CH424657A CH424657A CH1275465A CH1275465A CH424657A CH 424657 A CH424657 A CH 424657A CH 1275465 A CH1275465 A CH 1275465A CH 1275465 A CH1275465 A CH 1275465A CH 424657 A CH424657 A CH 424657A
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03F—SEWERS; CESSPOOLS
- E03F9/00—Arrangements or fixed installations methods or devices for cleaning or clearing sewer pipes, e.g. by flushing
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- Safety Valves (AREA)
Description
Kanalspülgerät Die Erfindung betrifft ein Kanalspülgerät mit einer von einem Flüssigkeitsvorrat her gespeisiten Flüssigkeitspumpe, an deren Druckseite (z.
B. zu Spritvdüsen usw. führende) über Absperrorgane ver schliessbare Leitungen und wenigstens ein bei < seinem Ansprechen einen Ablauf freigebendes, vorbelastetes Überdruckventil angeschlossen sind.
In den meisten Fällen werden derartige Geräte fahrbar ,ausgebildet, es wird also ider Flüssigkeits- behälter mit einer Hochdruckpumpe, Schlauchtrom- mel usw. ,auf einem Kraftfahrzeug montiert, Idas:
überdies zusätzlich noch mit einem Behälter für den Abtransport von entferntem Schlamm usw. und Kenner zugehörigen Luftpumpe versehern werden kann.
Bei üblichen Kanalspritzdüsen wird mit hohen ,Drücken gearbeitet. Es .isst also auch für Idas Spülgerät eine Hochdruckpumpe erforderlich.
Beim Betrieb .kommt eis immer wieder vor, ,dass bei noch laufender Pumpe die Abspsrrorgane ge schlossen werden müssen. .Bei nur kurzzeitigen Un terbrechungen eines Spülvorganges wäre es z.
B. sinn- los, wenn man )die Pumpe jedesmal teabstellen würde. Ferner soll ja bei neuerlicher Inbetriebnahme der Spritzdüsen usw.
)sofort )der volle Arbeitsdruck zur Verfügung Astehen. Die üblichen Überdruckventile, hdie .bisher verwendet wenden, sind federbelastet und be sitzen daher eine verhältnismässig grosse Massen trägheit, die sich z.
B. :darin äussert, dass Idas Ventil gegen Druckspitzen unempfindlich ist. Statt eines federbelasteten Überdruckventils wurden .auch ;
schoten Konstruktionen verwendet, bei) )denen der Spitzen@- idruck beim öffnen bzw.
Schliessen eines Absperr- organs )dazu verwendet wird, das an der Saug- tebzw. Druckseite vorgesehene Ventil im Überdruckfall mit einander zu verbinden, beim Absinken ;des Druckes ,aber diese Verbindung wieder zu lösen.
Die Pumpe ist somit ,im Überdruckfall hydraulisch kurzgeschlos- sen. Da, wie beschrieben, mit hohen ,ge- arbeitet wird,
wird .sich bei längerem Leerlauf Idas durch die Pumpe strömende Wasser unzulässig hoch erwärmen. In Extremfällen kann das Wasser sogar zum Kochen ,gebracht werden, wodurch sich zu mindest eine Gefährdung hder im <I>Zuge</I> der Wasser- führung liegenden Dichtung ergibt.
Da ferner bei fallen bekannten Systemen beim öffnen bzw. Schlie ssen eines der Absperrorgane schlagartig Belastungs spitzen ,auftreten, ergibt sich eine Überbelastung von ;Plumpe und Leitungen.
Alle aufgezeigten Nachteile werden ,durch (die Erfindung beseitigt.
Die Erfindung betrifft ein Kanalsp.ülgerät der eingangs genannten Art und ist )dadurch gekenn- zeichnet, idass das überdruckventil pneumatäsch vor belastet ist.
Der grundlegende Vorteil )der erfindungs;gemässe;n Ausführung besteht darin, @dass man das Überdruck ventil mit so geringer Massenträgheit bauen kann, idass @es ,auch bei nur kurz .andauernden B elastungs- spItzen anspricht, ,
so dass tedie bisher auftretenden schlagartigen Belastungen )der Leitungen und der Pumpe weitgehend ausgeschaltet werden.
Man kann sogar in .äussertseinfacher Weise tedie Belastung, bei der das Ventil öffnet oder - ;anders ausgedrückt - den Überdruck, auf dien das System heimgestellt wird, .dadurch verändern und einstellen, dass man z.
B. reit Hilfe eines Druckminderorgans die Druckbehaufschlagung eines einseitig mit Druck- luft beaufschlagbaren, auf tedas überdruckventil wir- kenden Kolbens verändert.
Es ist sogar gemäss einer weiteren Ausgestaltung des Gerätes möglich, die Stärke der pneumatischen Beaufschlagung ferige;steuert ein zustellen.
Die gesamte Steuereinrichtung bleibt trotz dieser Möglichkeiten in ihrem Aufbau äusserst ein- fach. Dadurch, dass man. derb Ablauf des üb.erdruok- ventils in einen den Flüssigkeiitsvornat enthaltenden Flüssigkeitsbehälter legt, wind (erreicht,
(dass einer seits keine Flüssigkeit sinnlos verlorengeht und an derseits auch beim Leerlauf keine unzulässig hohe Erwärmung der Pumpe und der durch sie geföndesben Flüssigkeit .auftritt.
Brei (einer geringfügig @abgeänderten Ausführung kann. ,das Spülgerät unmittelbar an eine Wasserzu- leitung, z. B. an einen Hydranten, anschfiessbar sein. Es ist hier also kein eigener .Flüssigkeitsbehälter vor handen.
Um unzulässige Erwärmuggen (des Betriebswas- sers bei Leerlauf der Pumpe zu vermeiden, wird man hier (den Ablauf .des Überdruckventils entweder (als einfachen Überlauf ausbilden oder in den Hydranten legen, bzw. zumindest eine @so :
grosse Kurzschluss- strecke für (die Pumpe wählen, dass sich (die Flüssig- keit (beim Leerlauf vor (dem neuerlichen Eintritt in (die ,Pumpe hinreichend abkühlen kann.
Es wäre noch zu erwähnen, @dass für die pneu- matische Beaufschlagung (des Ventils (auch Mem branen oder aufblasbare Bälge usw. herangezogen wenden können und sdass es fauch (denkbar wäre,
eine Grundbelastung des Ventils durch eine Feder vorzunehmen und (durch zusätzliche pneumatische Belastung nur den Öffnungsdruck genau einsteuern.
In der Zeichnung ist der Erflüdungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Erzeigt: Fig. 1 schematisch ein Kanalspülgerät in An sicht: und Fig. leinen Schnitt durch (das verwendete über- drnzckventil.
Von einem Vorratsbehälter 1 führt eine Leitung 2 zu einsec Hochdruck-Wasserpumpe 3, @an (die druck- seitig eine Leitung 4 ,anschliesst. An diese Leitung 4 sind einerseits ein oder mehrere Absperrorgane 5,
.denen über Rohr- .oder Schlauchleitungen 6 bei- spielsweise Spritzdüsen nachgeordnet sein .können, ,und ianderselts über seine Rohrleitung 7 ein über# druckventil 8 angeschlossen,
das .ablaufseitig mit (einer wieder in den Vorratsbehälter zurückführenden Lei tung 9 verbunden ist.
Wie sich aus Fiig. 2 näher ergibt, besitzt das Überdruckventil ein Gehäuse 10, (das unten einen Eimass 11,<U>dann</U> einen Ventilsitz 12 und schliesslich seitlich einen Alblauf 13 (aufweist,
der mit einem Ventilraum 14 über einen Ringspalt 15 und Durch- lässe 16 in Verbindung steht.
Mit dem Ventilsitz 12 wirkt ein Ventilteller 17 zusammen, der ianeinem oben angebrachten .Kolben<B>18</B> befestigt ist, welcher Kolben längsverschiebbar im Gehäuse .10 lagert und den Flüssigkeitsweg nach oben hin abschliesst. #Mit (dem Kolben 18 ,ist ein weiterer Kolben 19 ver bunden,
der in einem Zylinder 20 verstellbar ge- führt ist und von obren her mit Druckluft sbeaufschlagt werden kann.
Für die Druckluftbeaufschlagung (dient entweder ein mit einer Druckluftzuleitung verbunde ner Topf 21 oder der Zylinder 20 ist, wie strich- punktiert angedeutet, durch (einen Deckel 22 ab-
EMI0002.0207
geschlossen, <SEP> der <SEP> eine <SEP> Durchtr'ttsöffnung <SEP> 23 <SEP> mit <SEP> ian
<tb> schliessenden <SEP> Befestigungsstutzen <SEP> 24 <SEP> füreine <SEP> Druck luftzuleitung <SEP> :
aufweist. <SEP> Die <SEP> Beaufschlagungsfläche <SEP> (des
<tb> Kolbens <SEP> 19 <SEP> ist <SEP> wesentlich <SEP> grösser <SEP> ,als <SEP> jene <SEP> :des <SEP> Ventil tellers <SEP> 17 <SEP> bzw. <SEP> des <SEP> Kolbens <SEP> 18. <SEP> Der <SEP> pneumatische
<tb> Druck <SEP> kann <SEP> .also <SEP> wesentlich <SEP> geriinger <SEP> als <SEP> der <SEP> Wasser idruck <SEP> sein.
<tb>
Nach <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> ist <SEP> der <SEP> Ansohluss <SEP> 24 <SEP> mit <SEP> (einer <SEP> Lei tung <SEP> 25 <SEP> verbunden. <SEP> Diese <SEP> Leitung <SEP> dient <SEP> zur <SEP> Druck luftzufuhr, <SEP> wobei <SEP> -die <SEP> Druckluft <SEP> bei <SEP> der <SEP> Anordnung
<tb> des <SEP> Gerätes <SEP> auf <SEP> einem <SEP> Kraftfahrzeug, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> denn
<tb> Vorratsbehälter <SEP> 26,einer <SEP> Bnemsdruckluft,anlage, <SEP> einer
<tb> (sonstigen <SEP> Drucklufbanlage <SEP> ;
z. <SEP> B. <SEP> des <SEP> Fahrzeuige,s <SEP> oder
<tb> auch <SEP> einem <SEP> eigenen <SEP> Pressluftbehälter, <SEP> der <SEP> fallweise
<tb> ,aufgefüllt <SEP> wind, <SEP> -entnommen <SEP> werden <SEP> kann. <SEP> Denn <SEP> Vor ratsbehälter <SEP> 26 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> übersrorömvent'd <SEP> 27 <SEP> und <SEP> diesem
<tb> wieder <SEP> ein <SEP> Druckminderventil <SEP> 28 <SEP> nachgeordnet. <SEP> Mit
<tb> Hilfe <SEP> des <SEP> Druckminderventils <SEP> 28 <SEP> kann <SEP> der <SEP> Beauf schlagungsd'nuck <SEP> am <SEP> Kolben <SEP> 19 <SEP> genau <SEP> eingestellt <SEP> wer den. <SEP> Dieser <SEP> Beaufschlagungsdruck <SEP> bestimmt <SEP> genau
<tb> jenen <SEP> Flüssigkeitsdruck, <SEP> bei <SEP> dem <SEP> der <SEP> Ventilteller <SEP> 17
<tb> vom <SEP> Ventilsitz <SEP> 12 <SEP> abhebt, <SEP> also <SEP> das <SEP> Überdruckventil
<tb> öffnet.
Claims (1)
- PATEINTTAN@PRUCH Kanalspülgerät mit einer von einem Flüssigkeits vorrat her gespeisten Flüssigkeitspumpe, en (deren Druckseite über Absperrorgane verschliessbare Lei tungen und wenigstens ein bei seinem Ansprechen einen Ablauf freigebendes, vorbelastetes überidi@uck- ventil .angeschlossen sind, (dadurch gekennzeichnet, ,dass dass üb@erdnuckventil (8) pneumatisch vorbelastet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Kanalspülgerät nach Patentanspruch, @daduroh gekennzeichnet, @dass das Überdruckventil (8) über einen einseitig mit Druckluft RTI ID="0002.0236" WI="26" HE="4" LX="1630" LY="1706"> beaufschlagbaren Kol ben (19) vorbelastet ist.2. Kanalspülgerät nach Patentanspruch, (dadurch gekennzeichnet, dass bei der Anordnung (des. Kanal- ispülgeräte,s auf einem Kraftfahrzeug für die Druck- luftzufuhr zum Ventil (8) (eine zu einer Druckluft- ianlage (26)des Fahrzeuges führende Leitung vor gesehen ist. 3. Kanalspülgerät nach Patentanspruch, (dadurch gekennraeichnet, ;dass ;der Ablauf des Überdruckventils (8) in einenden Flüssigkeitsvorrat enthaltenden Flüs sigkeitsbehälter (1) mündet. 4.Kanalspülgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, (dass die Stärke der pneumatischen Beaufsohlagung über Druckminderorgane (28) ein- @stellb(ar ist.5. Kanialspülgerät nach Patentanspruch und Un- teranspruch 4, dadurch ,gekennzeichnet, ,dass die Stärke der pneumatischen Beaufschlagung (des Über druckventils .(8) ferngestenerteinstellbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT985864A AT246661B (de) | 1964-11-23 | 1964-11-23 | Kanalspülgerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH424657A true CH424657A (de) | 1966-11-15 |
Family
ID=3617939
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1275465A CH424657A (de) | 1964-11-23 | 1965-09-14 | Kanalspülgerät |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT246661B (de) |
| CH (1) | CH424657A (de) |
-
1964
- 1964-11-23 AT AT985864A patent/AT246661B/de active
-
1965
- 1965-09-14 CH CH1275465A patent/CH424657A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT246661B (de) | 1966-04-25 |
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