CH424877A - Oszillator mit einem Feldeffekttransistor - Google Patents

Oszillator mit einem Feldeffekttransistor

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CH424877A
CH424877A CH21364A CH21364A CH424877A CH 424877 A CH424877 A CH 424877A CH 21364 A CH21364 A CH 21364A CH 21364 A CH21364 A CH 21364A CH 424877 A CH424877 A CH 424877A
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Albert Harwood Leopold
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Description


      Oszillator    mit einem     Feldeffekttransistor       Die Erfindung betrifft einen     Oszillator    mit einem       Feldeffekttransistor,    der ausser einer isolierten Steuer  elektrode eine Speiseelektrode und eine Austritts  elektrode aufweist.  



  In den bekannten     Oszillatoren    mit Röhren- und  Flächentransistoren haben die erzeugten Schwingun  gen eine Tendenz zur Selbststabilisierung ihrer Am  plitude. Beispielsweise schwingt in     Röhrenoszillato-          ren    die Röhre zwischen der Sperrung des Anoden  stroms und dem Auftreten von Gitterstrom. Wenn in  einem derartigen     Oszillator    zwischen Gitter und Ka  thode eine     Gittervorspannung    angelegt wird, stellt  sich die örtlich durch     Gittergleichrichtung    erzeugte       Gittervorspannung    selbst auf jenen Punkt ein, an  dem die Röhre zwischen der Sperrung des Anoden  stroms und dem Auftreten von Gitterstrom arbeitet.

    Dabei wird die Amplitude der Schwingungen durch  die angelegte     Gittervorspannung    nicht wesentlich ver  ändert. Ein ähnlicher Effekt wird beim Transistor  oszillator erhalten, der zwischen der Sperrung und  der Sättigung des Transistors schwingt, auch wenn die  statischen Bedingungen in dem     Emitter-Basis-Kreis     des Transistors verändert werden.     Oszillatoren    mit  Röhren- oder Flächentransistoren trachten daher, die  Amplitude der Schwingungen trotz statischer Ver  änderungen der     Gittervorspannung    oder des     Emitter-          vorstroms    konstant zu halten.  



  Es sind zwar bereits Schaltungen zur Einstellung  der     Schwingungsamplitude    eines gegebenen     Oszilla-          tors    entwickelt worden, doch beeinträchtigen diese  Schaltungen entweder die Funktion des     Oszillators     hinsichtlich der     -Frequenzkonstanz    und der Leistungs  kapazität oder sie erfordern zusätzliche Schaltele  mente, die den     Oszillator    verteuern und komplizier  ter machen.  



  Die Erfindung bezweckt daher die Schaffung    eines verbesserten     Oszillators,    insbesondere eines       Oszillators,    dessen Schwingungsamplitude durch  einen     Vorspannungskreis    festgelegt, eingestellt oder  verändert wird, der als wirksames Element einen       Feldeffekttransistor    mit isolierter Steuerelektrode     um-          fasst.     



  Der erfindungsgemässe     Oszillator    ist gekenn  zeichnet durch     Stromkreiselemente    zur Verbindung  der     Speise,-,    Austritts- und     Steuerelektrode        derart,     dass der Transistor als wirksames Element des     Oszil-          lators    arbeitet,

   und einen     Vorspannungskreis    mit  einer Gleichstromverbindung zwischen der     Speise-          und    der Steuerelektrode zum Anlegen     einer        Vorspan-          nung    zwischen der Speise- und der Steuerelektrode  zwecks Festlegung der Schwingungsamplitude des       Oszillators.     



  Die Speise-, Austritts- und Steuerelektrode des       Feldeffekttransistors    mit     isolierter    Steuerelektrode  sind vorzugsweise so miteinander verbunden, dass  der Transistor als selbsteinsetzender     Oszillator    arbei  tet. Infolge des nachstehend erläuterten Vorgangs der  Schwingungserzeugung bestimmt die zwischen der  Steuer- und der Speiseelektrode angelegte     Vorspan-          nung    (die auch eine     Null-Vorspannung    sein kann)  die Schwingungsamplitude.  



  Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann  die     Vorspannung    zwischen der Steuer- und der Spei  seelektrode zur Steuerung der     Schwingungsamplitude     einstellbar sein. Ein derartiger Stromkreis ist in über  lagerungsempfängern mit mehreren Frequenzbändern  zweckmässig, in denen es für einen optimalen Betrieb  vorteilhaft sein kann, bei verschiedenen Frequenz  bändern mit verschiedenen Amplituden der erzeug  ten Hilfsschwingungen zu arbeiten.  



  In einer anderen Ausführungsform der Erfin  dung kann der     Oszillator    als     Amplitudenmodulator         arbeiten, indem man zwischen der Steuer- und der  Speiseelektrode ein     Modulationssignal    anlegt.  



  Ausführungsbeispiele des     Erfindungsgegenstandes     sind in der     beiliegenden    Zeichnung veranschaulicht  und werden nachfolgend beschrieben. Es zeigen:       Fig.    1 eine schematische Darstellung eines Feld  effekttransistors,       Fig.2    einen Schnitt nach der Linie 2-2 der       Fig.    1,       Fig.    3 in einem Schaubild eine Schar von Kur  ven, die für verschiedene     Vorspannungen    zwischen  der Steuer- und der Speiseelektrode des in     Fig.    1 ge  zeigten Transistors den Austrittsstrom als Funktion  der     Austrittsspannung    darstellen.

   Ferner zeigt das  Schaubild Belastungskurven eines     Oszillators    beim  Arbeiten mit verschiedenen     Steuervorspannungen.     



       Fig.    4 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines     erfin-          dungsgemässen        Oszillators,          Fig.    5 bis 8 zeigen Kurven, welche die Wellenfor  men der Austrittsspannung und des Austrittsstroms  eines     Oszillators    nach     Fig.    4 bei verschiedenen an den  Transistor angelegten     Steuervorspannungen    darstel  len.  



       Fig.    9 bis 15 zeigen weitere Ausführungsbeispiele  von erfindungsgemässen     Oszillatoren.     



  In verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfin  dung darstellenden     Figuren    bezeichnen gleiche Be  zugszeichen     ähnliche    Bestandteile oder Merkmale.  



       Fig.    1 zeigt einen     Feldeffekttransistor    10, der in  den     erfindungsgemässen        Oszillatoren    verwendet wer  den kann und einen Körper 12 aus Halbleitermate  rial besitzt. Der Körper 12 kann entweder aus einer       Einkristallscheibe    oder eine polykristallinen Scheibe  bestehen. Er kann aus     einem    beliebigen der Halblei  termaterialien hergestellt werden; die in der Halb  leitertechnik zur Herstellung von Transistoren ver  wendet wird. Beispielsweise     kann    der Körper 12 aus  leicht dotiertem     p-Silicium    von 500-1000     Ohm-cm     bestehen.  



  Bei der Herstellung des Transistors wird stark  dotiertes     Siliciumdioxyd    auf der     Oberfläche    des     Sili-          ciumkörpers    12 abgelagert. Mit     Hilfe    eines photogra  phischen     Ätzgrundes    und einer Säureätzung oder auf  andere geeignete Weise wird das     Siliciumdioxyd    in  dem Bereich, in dem     die    Steuerelektrode gebildet  werden soll, und im Bereich der äusseren Ränder  der Scheibe entfernt. In jenen Bereichen, die als  Speise- und Austrittsbereiche ausgebildet werden sol  len, bleibt das aufgebrachte     Siliciumdioxyd    unver  ändert.  



  Dann wird der Körper oder     die    Scheibe 12 in  einer geeigneten Atmosphäre, beispielsweise in Was  serdampf, erhitzt, so dass die     freiliegenden    Silicium  flächen oxydiert und dort gewachsene     Siliciumdio-          xydschichten    gebildet werden, die in     Fig.    1 leicht  punktiert sind. Während der Erhitzung diffundieren  Verunreinigungen aus der aufgebrachten     Siliciumdio-          xydschicht    in den     Siliciumkörper    12, so dass der  Speise- und der Austrittsbereich gebildet werden, die       in        Fig.    2 mit S bzw. D bezeichnet sind.

      Durch einen weiteren mit     Hilfe    eines photogra  phischen     Ätzgrundes    und einer     Säureätzung    oder auf  ähnliche Weise durchgeführten Vorgang wird das  aufgebrachte     Siliciumdioxyd    von einem Teil des  durch Diffusion gebildeten Speise- und Austrittsbe  reichs     entfernt.    Durch Aufdampfen eines leitenden  Materials mit     Hilfe    einer     Aufdampfmaske    werden  Elektroden für den Speise-,     Austritts-    und Steuerbe  reich gebildet. Das aufgedampfte leitende Material  kann aus Chrom und Gold, in der angegebenen Rei  henfolge, bestehen. Es können aber auch andere ge  eignete Metalle verwendet werden.  



  Die fertige Scheibe ist in     Fig.    1 gezeigt, in welcher  der leicht punktierte Bereich zwischen dem Aussen  rand und der ersten dunklen Zone 14 aus gewachse  nem     Siliciumdioxyd    besteht. Die weisse Fläche 16  besteht aus der metallischen Speiseelektrode. Dunkle  Zonen 14 und 18 bestehen aus aufgebrachtem     Sili-          ciumdioxyd    über einem Teil des durch Diffusion ge  bildeten Speisebereichs. Die dunkle Zone 20 besteht  aus aufgebrachtem     Siliciumdioxyd    über einem Teil  des durch Diffusion gebildeten Austrittsbereichs. Die  weissen Flächen 22 und 24 stellen die     metallische     Steuer- bzw. Austrittselektrode dar.

   Die leicht punk  tierte Zone 28 stellt eine Schicht aus gewachsenem       Siliciumdioxyd    dar. Auf einem Teil dieser Schicht  ist die Steuerelektrode 22 angeordnet. Die Schicht  28 isoliert die Steuerelektrode 22 von dem Silicium  körpersubstrat 12 und von der Speise- und der Aus  trittselektrode     (Fig.    2). Die     Siliciumscheibe    ist gemäss       Fig.2    auf einer leitenden Unterlage 26 montiert.  



  Die Schicht aus gewachsenem     Siliciumdioxyd    28,  auf der die Steuerelektrode 22 montiert ist, liegt über  einer Umkehrschicht oder einem leitenden Kanal C,  der     strichliert    dargestellt ist und den Speise- und den  Austrittsbereich miteinander verbindet. Die Steuer  elektrode 22 ist zu dem Speisebereich S hin versetzt,  so dass der Abstand zwischen dem Speisebereich S  und der Steuerelektrode 22 kleiner ist als der Ab  stand zwischen der Steuerelektrode 22 und dem Aus  trittsbereich D.     Gegebenenfalls    kann die Steuerelek  trode die aufgebrachte     Siliciumdioxydschicht    18 ober  halb der Speiseelektrode ein wenig überlappen. Bis  auf die Versetzung der Steuerelektrode ist der Transi  stor symmetrisch.

   Je nach der zwischen den Elektro  den D und S angelegten     Vorspannung    kann jede von  ihnen als Austritts- oder als Speiseelektrode arbeiten,  und zwar arbeitet jene Elektrode, an der ein gegen  über der anderen positives Potential     liegt,    als Aus  trittselektrode und die andere Elektrode als Speise  elektrode.    Der vorstehend beschriebene Transistor hat zwi  schen der Steuerelektrode und einer anderen Elek  trode einen sehr hohen Eingangswiderstand, der bei  Gleichstrom eine Grössenordnung von<B>1014</B> Ohm hat  und von der Richtung der zwischen der Steuerelek  trode einerseits und der Austritts- oder Speiseelek  trode andererseits angelegten Spannung unabhängig  ist.

   Der Gleichstromwiderstand zwischen der Speise-      und der Austrittselektrode des Transistors ist von der  Richtung des Stromflusses unabhängig. Dieser Wider  stand verändert sich mit der an die Steuerelektrode  gegenüber der Speiseelektrode angelegten Spannung  und hat eine Grössenordnung von mehreren hundert  bis über tausend Ohm.  



       Fig.    3 zeigt eine Schar von Kurven 30-37, welche  den längs der Ordinate aufgetragenen Austrittsstrom  als Funktion der (längs der Abszisse aufgetragenen)  Austrittsspannung des     Transistors    nach     Fig.    1 für  verschiedene Werte der Spannung zwischen     Steuer-          und    Speiseelektrode darstellen. Ein Kennzeichen  eines     Feldeffekttransistors    mit isolierter Steuerelek  trode besteht darin, dass jede der Kurven 30-37 eine       Nullvorspannungskennlinie    sein kann.

   In dem hier       beschriebenen    Ausführungsbeispiel des Transistors  wird bei einer     Nullvorspannung    zwischen der     Steuer-          und    der Speiseelektrode die Kurve 30 erhalten. Nicht  gezeigte Kurven, die über der Kurve 30 liegen, stellen  gegenüber der Speiseelektrode positive     Steuerelektro-          denspannungen    dar. Die Kurven 31-37 stellen gegen  über der Speiseelektrode negative Steuerelektroden  spannungen dar.

   Die Lage der     Nullvorspannungs-          kurve    wird während der Herstellung des Transistors  durch die Wahl der Dauer und/oder der Temperatur  des Verfahrensschritts festgelegt, in dem die gewach  sene     Siliciumdioxydschicht    28 gebildet wird.  



  Die     Vorspannungskurve    37 entspricht im wesent  lichen einem Austrittsstrom der Grösse Null, so dass  bei einer negativen     Vorspannung    von 7 V oder mehr  der Transistor als gesperrt angesehen werden kann.  Die nicht gezeigten Kurven für zunehmend positivere       Steuerelektrodenvorspannungen    liegen immer näher  beieinander und zeigen dadurch die Annäherung an  die Stromsättigung dieses     Innenleitweges    an. Wenn  die der     Vorspannung    Null an der Steuerelektrode des  Transistors entsprechende Kurve einem relativ star  ken Austrittsstrom entspricht, wird der Transistor  als Erschöpfungstransistor bezeichnet.

   Wenn dagegen  die die     Nullvorspannung    darstellende Kurve einem  relativ schwachen Austrittsstrom entspricht, wird der  Transistor     als        Anreicherungstransistor    bezeichnet.  



  Der     Oszillator    nach     Fig.    4 besitzt einen     Feldef-          fekttransistor    10 mit isolierter Steuerelektrode. Dieser  Transistor kann, wie vorstehend, anhand der     Fig.    1  und 2 beschrieben aufgebaut sein. Seine Speiseelek  trode ist direkt geerdet. Der Austrittsbereich D ist  über eine     Induktivität    41 an den Pluspol einer Span  nungsquelle 42 angeschlossen. Die     Induktivität    41  ist mittels eines ihr effektiv parallelgeschalteten     Kon-          densators    44 auf die gewünschte     Oszillatorfrequenz     abgestimmt.

   Die Belastung des     Oszillators    ist durch  einen der     Induktivität    41 parallelgeschalteten Wider  stand 45 dargestellt. Es versteht sich, dass der Be  lastungskreis des     Oszillators    auch an anderen Stellen       kapazitiv    oder induktiv mit dem     Oszillatorkreis    ge  koppelt sein kann. Gegebenenfalls kann die Innen  impedanz der Spannungsquelle 42 durch einen Kon  densator 43 überbrückt werden, der für die     Oszilla-          torfrequenz    eine niedrige Impedanz darstellt.

   In dem         Steuerelektrodenkreis    ist ein auf die     Oszillatorfre-          quenz    abgestimmter     Parallelresonanzkreis    angeord  net, der aus einer Parallelschaltung eines     Kondensa-          tors    47 und einer     Induktivität    48 besteht.  



  Eine     Steuervorspannungsquelle    wird durch eine  Batterie oder eine andere Spannungsquelle 50 ge  bildet, die mit einem     Potentiometer    51 parallelge  schaltet ist, dessen     Mittelanzapfung    geerdet ist. Das       Potentiometer    51 besitzt einen einstellbaren Schleif  kontakt, der für Gleichstrom durch die     Induktivität     48 mit der Steuerelektrode G verbunden ist.  



  Dieser Stromkreis bildet einen     Oszillator,    der  einen abgestimmten Austritts- und einen abgestimm  ten Steuerkreis besitzt und Schwingungen mit einer  Frequenz erzeugt, die durch die Abstimmung des  Austritts- und des     Steuer-Resonanzkreises    bestimmt  wird, während die Amplitude der Schwingungen  durch die     Vorspannung    bestimmt wird, die von der       Steuervorspannungsquelle    50-51 zwischen der Steu  erelektrode G und dem Speisebereich S angelegt wird.  Zwischen der Steuer- und der Austrittselektrode ist  eine gewisse     kapazitive    innere Rückkopplung vor  handen, die durch einen Rückkopplungskondensator  46 ergänzt wird.  



  Da der Innenwiderstand zwischen der Steuerelek  trode und den anderen Elektroden des Feldeffekt  transistors mit isolierter Steuerelektrode hoch und  von der Polarität der zwischen ihnen angelegten  Spannung unabhängig ist, wird der     Oszillator    durch  den Steuerkreis nicht belastet, unabhängig davon, ob  die Steuerelektrode gegenüber den anderen Elektro  den positiv oder negativ ist, und besteht keine Ten  denz zur Veränderung der angelegten     Steuervorspan-          nung    durch eine     Steuerelektrodengleichrichtung.    Da  die Spannung während des Betriebes des     Oszillators     von der Austrittselektrode     kapazitiv    zu der Steuer  elektrode rückgekoppelt wird,

   variiert die Steuer  elektrodenspannung symmetrisch zu ihrer durch die       Steuervorspannungsquelle    50-51 bestimmten Vor  spannung.  



  Wenn die     Steuervorspannungsquelle    50-5l in       Fig.    4 auf eine     Nullvorspannung    der Steuerelektrode  gegenüber der Speiseelektrode eingestellt ist, und die  Spannungsquelle 42 etwa 10 V abgibt, arbeitet der       Oszillator    entsprechend einer Belastungskurve, bei  spielsweise der in     Fig.    3 gezeigten Kurve 52. Die an  dem Belastungswiderstand 45 gemessene wellenför  mige Spannung zwischen Speise- und Austrittselek  trode ist in     Fig.    5a längs der Ordinate und der wel  lenförmige Austrittsstrom ist in     Milliampere    längs  der Ordinate aufgetragen. In beiden Figuren ist die  Zeit längs der Abszisse aufgetragen.

   Bei einer     Null-          vorspannung    an der Steuerelektrode schwingt die  Austrittsspannung zwischen etwa<B>19,5</B> V und etwa  3,5 V, d. h. in einem Bereich von etwa 16 V von  Spitze     zu    Spitze, während Strom in dem Speise- und       Austrittselektroden-Kreis    etwa während zwei Drittel  einer Periode     fliesst    und ein Maximum von etwa  9     mA    erreicht.

   Wenn die     Steuervorspannung    auf  -2,75 V verändert wird, beträgt der Bereich der Aus-           trittsspannung    von Spitze zu Spitze etwa 14,5 V,  wie dies in     Fig.        6a    dargestellt ist, und fliesst der Aus  trittsstrom etwas länger     als    eine halbe Periode und       erreicht    einen Höchstwert von etwa 7     mA        (Fig.    6b).

    Bei einer     Steuervorspannung    von -6 V     schwankt    die  Austrittsspannung von-Spitze zu Spitze in einem Be  reich von etwa 11 V     (Fig.    7a) und     fliesst    der     Aus-          trittsstrom    etwas länger als     2/s    Periode, wobei er  einen Höchstwert von etwa 5     mA    erreicht     (Fig.    7b).  Bei einer     Steuervorspannung    von -6 V arbeitet der       Oszillator    auf der in     Fig.    3 mit 53 dargestellten     Be-          lastungskurve.     



  Aus der     Fig.    8 geht hervor, dass bei einer Steuer  vorspannung von     -I-4    V die     Schwingungsamplitude     von Spitze zu     Spitze    etwa 7 V beträgt     (Fig.    8a) und  Strom zwischen der Speise- und der Austrittselek  trode während der     ganzen    Periode     fliesst,    wobei er  in einem Bereich von etwa 3     mA    variiert     (Fig.    8b).

    Es wurde festgestellt, dass die Amplitude der von  dem in     Fig.    4 gezeigten, mit einem     Feldeffekttransi-          stor    mit isolierter Steuerelektrode .versehenen     Oszil-          lator    erzeugten Schwingungen ein     Maximum    bei einer       Steuervorspannung    von etwa -0,5 V erreichte und  auf niedrigere Werte zuging, wenn die     Steuervor-          spannung    von diesem Wert in positiver oder negati  ver Richtung verändert wurde.

   Es wurde ferner fest  gestellt, dass die     durchschnittliche    Austrittsstrom  stärke bei einer     Steuervorspannung    von -2,75 V  gleich blieb, unabhängig davon, ob der     Oszillator     Schwingungen erzeugte oder nicht. Bei stärker nega  tiven     Steuervorspannungen    war die     durchschnittliche     Austrittsstromstärke bei schwingendem     Oszillator    hö  her, als wenn die     Schwingungen    vollständig unter  drückt waren.

   Bei gegenüber -2,75 V positiven     Steu-          ervorspannungen    war die     durchschnittliche    Austritts  stromstärke bei schwingendem     Oszillator        kleiner        als     bei     nichtschwingendem        Oszillator.     



  Man erkennt, dass die     Amplitude    der Schwin  gungen des in     Fig.    4 gezeigten     Oszillators    eine Funk  tion der     Steuervorspannung    ist. Es wird angenom  men, dass die Steuerung der     Schwingungsamplitude          indirekt    dadurch bewirkt wird, dass der Transistor  zu den     Grenzzuständen,    wie Sperrung oder Sättigung,  hin gesteuert wird.     Bei    einer Veränderung der Steuer  vorspannung wird die Welle des     Austrittsstroms    in  verschieden hohem Grade verformt, was anscheinend  durch eine Sperrung und/oder Sättigung des Aus  trittsstroms verursacht wird.

   Die verformte Welle, die  durch eine     Fourier-Analyse        definiert    werden     kann,     enthält eine Komponente der     Grundfrequenz    des       Oszillators.    Bei einer Veränderung der     Steuervor-          spannung    wird der Betrag der in der     Austrittsstrom-          welle    vorhandenen     Grundfrequenzkomponente    ver  ändert.

       Wenn    diese     Grundfrequenzkomponente    ihr  Maximum erreicht, ist auch der Betrag der Rück  kopplung zu dem Steuerkreis maximal, so dass die  grösste     Schwingungsamplitude    erhalten wird. Der  Steuerkreis ist     kapazitiv    mit dem     Austrittskreis    ge  koppelt, und die in dem Steuerkreis erscheinende       Spannungswellenform    ist     symmetrisch.            Fig.    9 zeigt einen modifizierten     Colpitts-Oszillator     mit geerdeter Speiseelektrode.

   Die Austrittselektrode  D des in dieser Figur gezeigten     Feldeffekttransistors     10 mit     isolierter    Steuerelektrode ist über eine Hoch  frequenz-Drosselspule 55 mit dem Pluspol der Ar  beitspotentialquelle 42 verbunden. Der Minuspol der  Quelle 42     liegt    über Erde an der Speiseelektrode S.  Der Potentialquelle 42 ist ein Kondensator 57     paral-          lelgeschaltet,    der für die     Oszillatorfrequenz    eine ge  ringe Impedanz hat.  



  Die     Schwingungsfrequenz    des     Oszillators        wird     durch eine Reihenschaltung eines Kondensators 58  und einer     Induktivität    59 zwischen der Austritts  und der Steuerelektrode des Transistors 54 festgelegt.  Diese Reihenschaltung stellt eine effektive     Induktivi-          tät    dar, die der Reihenschaltung der zwischen der  Austrittselektrode und Erde und der Steuerelektrode  und Erde vorhandenen Eigenkapazitäten des Transi  stors     parallelgeschaltet    ist.

   Die     Induktivität    59 ist  einstellbar, um eine     Abstimmung    des     Oszillators    zu       ermöglichen.     



  Die Steuerelektrode G ist über einen Trennwider  stand 61 mit der     Steuer-Gleichvorspannungsquelle     50 verbunden. Die     Steuervorspannungsquelle    50  ähnelt der     anhand    der     Fig.4    beschriebenen. Der  Schleifkontakt 51 gestattet wieder     eine        Einstellung     der     Steuervorspannung    zwecks Bestimmung der  Schwingungsamplitude.  



  Der selbsteinsetzende     Oszillator    nach     Fig.9     wurde mit Erfolg bei einer Frequenz von etwa  200 MHz betrieben und zeigte bei einer Veränderung  der an die Steuerelektrode angelegten Gleichspan  nung eine relativ     starke    Veränderung der Amplitude  der erzeugten Schwingungen.  



       Fig.    10 ist ein anderer modifizierter     Colpitts-Os-          zillator    mit geerdeter Austrittselektrode. In diesem       Oszillator    wird die Schwingungsfrequenz durch eine       Induktivität    64 bestimmt, die zwischen der Steuer  elektrode     G    und Erde liegt und den zwischen der  Steuer- und der Speiseelektrode und der Speiseelek  trode und Erde vorhandenen     Eigenkapazitäten    des  Transistors     parallelgeschaltet    ist.  



  Wie in     Fig.    9 ist die Austrittselektrode über eine       Hochfrequenz-Drosselspule    55 mit dem Pluspol der       Arbeitspotentialquelle    verbunden. Ein Kondensator  67, der     für    die     Oszillatorfrequenz    eine kleine     Impe-          danz    darstellt, hält die Austrittselektrode für Wech  selstrom auf dem     Erdpotential.    Der Kondensator 57  gewährleistet, dass an dem Innenwiderstand der Ar  beitspotentialquelle keine     Oszillatorsignale    entwickelt  werden.  



  Die Speiseelektrode S liegt über eine     Hochfre-          quenz-Drosselspule    69 und einen     Speise-Vorbeia-          stungswiderstand    70 an Erde. Der Widerstand 70 ist  für     Oszillatorfrequenzen    durch einen Kondensator  71 überbrückt.  



  In     Fig.    10 wird die     Schwingungsamplitude    durch  die Auslegung der Schaltung     bestimmt.    Durch ge  eignete Wahl des     Speise-Vorspannungswiderstandes     70 und der Spannung der     Arbeitspotentialquelle    66      kann der durch den Transistor 63 fliessende Gleich  strom auf     einen    gewünschten Wert gebracht werden.

    Da der durch den Transistor von der Speise- zur Aus  trittselektrode     fliessende    Strom auch durch den Wi  derstand 70     fliesst,    wird an diesem eine Spannung  entwickelt, welche die     Vorspannung    zwischen       Speise-    und Steuerelektrode darstellt und damit die  Schwingungsamplitude bestimmt. Durch Verände  rung des Widerstandswerts des Widerstandes 70 kann  die Schwingungsamplitude ohne weiteres verändert  werden.  



  Damit der     Oszillator    nach     Fig.    10 selbsteinset  zend ist, muss er einen     Feldeffekttransistor    mit iso  lierter Steuerelektrode besitzen, dessen Verstärkung  bei     Nullvorspannung    zur     überwindung    der in der  Schaltung auftretenden Verluste genügt. Beispiels  weise kann die     Nullvorspannungskennlinie    des Tran  sistors 63 der Kurve 30 in     Fig.    3 entsprechen. über  den geringen     Ohmschen    Widerstand der     Induktivität     64 wird die Steuerelektrode für Gleichstrom auf dem  Erdpotential gehalten. Der eine Pol der Spannungs  quelle wird ebenfalls auf dem Erdpotential gehalten.  



  Wenn ein Anreicherungstransistor 10 verwendet  werden soll, dessen Verstärkung bei einer     Nullvor-          spannung    relativ klein ist, beispielsweise gemäss der  Kurve 35 oder 37 in     Fig.    3, kann man die Schaltung  nach     Fig.    11 verwenden, die einen modifizierten     Col-          pitts-Oszillator    mit geerdeter Austrittselektrode dar  stellt. Die Speiseelektrode S des Transistors 10 ist  über die     Hochfrequenz-Drosselspule    69 geerdet. Die  Austrittselektrode D ist über einen die Spannung  herabsetzenden Widerstand 72 an die     Arbeitspoten-          tialquelle    42 angeschlossen.

   Durch einen Kondensa  tor 74 wird die Austrittselektrode für Signale der       Oszillatorfrequenz    auf dem Erdpotential gehalten.  



  Die Steuerelektrode G ist über einen Gleich  strom sperrenden Kondensator 76 mit der     frequenz-          bestimmenden        Induktivität    64 verbunden und wird  durch einen     Spannungsteiler    auf einer gewünschten  positiven     Vorspannung    gegenüber Erde gehalten.  Dieser     Spannungsteiler    besitzt zwei Widerstände 78  und 80, die der     Arbeitspotentialquelle    42 direkt  parallelgeschaltet sind. Die Steuerelektrode G wird  durch den Spannungsteiler 78-80 auf einem solchen  positiven Potential gehalten, dass der gewünschte  Arbeitspunkt des Transistors 75 auf einer der oberen  Kurven 35-37 in     Fig.    3 erhalten wird.

   Die Arbeitspo  tentialquelle 42 bestimmt auch die     Steuervorspan-          nung.    Zur Einstellung der     Steuervorspannung    und  damit der Schwingungsamplitude ist der Widerstand  80 veränderlich.  



       Fig.    12 zeigt einen     Oszillator    mit geerdeter Aus  trittselektrode, der als örtlicher     Oszillator    eines     über-          lagerungs-Signalempfängers,    beispielsweise eines  Fernsehempfängers, verwendet werden kann. Die  Speiseelektrode S des     Feldeffekttransistors    10 mit  isolierter Steuerelektrode ist über eine     Hochfrequenz-          Drosselspule    69 geerdet. Die Austrittselektrode D ist  über einen Widerstand 72 mit der Arbeitspotential  quelle 42 verbunden.

      Die     Abstimmelemente    des     Oszillators        weisen     mehrere     Induktivitäten    82 auf, die zwischen der  Steuerelektrode und Erde     hintereinandergeschaltet     und mit     Anzapfungen    83 versehen sind. Zwischen der  Steuerelektrode und Erde sind ferner eine Feinem  stell-Induktivität 84 und ein Kondensator 86 geschal  tet.

   Ein beispielsweise drehbares Kurzschlusselement,  das von einer der     Anzapfung    83 zur     anderen    be  wegt werden kann, ermöglicht eine stufenweise Ab  stimmung des     Oszillators.    Das drehbare     Kurzschluss-          element    85, die     Induktivitäten    und die     Anzapfungen     83 können ähnlich ausgebildet sein wie in stufen  schalterartigen Kanalwählern für Fernsehgeräte       (wafer-switch    type     television        tuners).     



  Zwischen der Steuerelektrode G und der Speise  elektrode S ist im wesentlichen kein Gleichpotential  vorhanden, weil die Drosselspule 69 und die     Induk-          tivitäten    82 und 84 nur geringe Widerstände für  Gleichstrom darstellen. Daher hat der Transistor 10  bei     Nullvorspannung    eine solche Steilheit, dass der       Oszillator    selbsteinsetzend ist.  



  Um den Wirkungsgrad der Schwingungserzeu  gung zu erhöhen, ist die     Substratelektrode    12 direkt  an die Speiseelektrode S angeschlossen.  



       Fig.    13 zeigt einen     Oszillator,    der als Speicher  oder     Modulator    verwendet werden kann. Die Speise  elektrode S des Transistors 10 liegt über die Hoch  frequenz-Drosselspule 69 an Erde. Die Austrittselek  trode D ist direkt mit dem Pluspol der     Arbeitspoten-          tialquelle    4.2 verbunden, deren Minuspol geerdet ist.  



  Zwischen der Steuerelektrode G und Erde sind  eine     Abstimminduktivität    64 und ein Sperrkonden  sator 82 für Gleichstrom     hintereinandergeschaltet.     Die     Abstimminduktivität    64 ist den zwischen     Steuer-          und    Speiseelektrode und zwischen Speiseelektrode  und Erde vorhandenen Eigenkapazitäten des Transi  stors effektiv parallelgeschaltet und mit ihnen bei der       Oszillatorfrequenz    in Resonanz. Der     Oszillator    ar  beitet daher als     Colpitts-Oszillator    mit geerdeter  Austrittselektrode.  



  Parallel zu dem Sperrkondensator 76 für Gleich  strom, d. h. zwischen der     Induktivität    64 und Erde,  ist eine     amplitudenveränderliche    Signalquelle 90 an  geordnet, die eine grosse Innenimpedanz hat. Die       RC-Zeitkonstante    des Entladungsweges, der die Si  gnalquelle 90, den Kondensator 76 und den Ein  gangswiderstand des Transistors aufweist, ist sehr  lang und kann eine Grössenordnung von mehreren  Stunden haben.

   Die Zeitkonstante des Ladekreises,  der die Quelle 90 und den Kondensator 76 aufweist,  ist kürzer als die     Entladezeitkonstante.    Das Anlegen  eines Spannungsimpulses von der Signalquelle 90 an  die Steuerelektrode G bewirkt daher zwischen der  Steuerelektrode und der Speiseelektrode S das Auf  treten einer Spannungsdifferenz, die eine Zeitlang       aufrechterhalten    wird. Diese Spannung bestimmt die  Amplitude der Schwingungen, die von dem     Oszillator     erzeugt werden, so dass dieser als Speicher arbeitet.

    Wenn von der Signalquelle 90 ein zweiter Spannungs  impuls an die Steuerelektrode G angelegt und da-      durch die Spannung zwischen Steuer- und Speiseelek  trode verändert wird,     führt    dies zu einer entsprechen  den     Änderung    der     Schwingungsamplitude,        die    wäh  rend eines     Zeitraums,    der von der     RC-Entladezeit-          konstante    des Steuerkreises abhängig ist, auf dem  neuen Wert verbleibt.  



  Die     amplitudenveränderliche    Signalquelle 115  kann auch ein Signal zur     Amplitudenmodulation    der  von dem     Oszillator    erzeugten     Schwingungen    abgeben.  Der     Oszillator    arbeitet dann als     Modulator.    In diesem  Fall braucht die     Entladezeitkonstante    nicht so lang  sein wie vorstehend angegeben.  



       Fig.    14 zeigt ein Schaltschema eines selbstschwin  genden     Wandlers.        Eine    von einer Antenne oder einer  anderen geeigneten Quelle kommende, signalmodu  lierte Trägerwelle wird über einen Kopplungstrans  formator 91 an die isolierte Steuerelektrode G des       Feldeffekttransistors    10 angelegt, dessen Speiseelek  trode geerdet ist. Die Austrittselektrode D ist über  eine Rückkopplungswicklung 92 und einen     Zwi-          schenfrequenz-Parallelresonanzkreis    93 mit dem  Pluspol einer     Arbeitspotentialquelle    42 gekoppelt.  



  Die     Rückkopplungswicklung    92 ist mit einer In  duktivität 95 gekoppelt, die mit einem     veränderlichen     Kondensator 96 auf eine Frequenz abgestimmt ist,  die um einen Betrag, der dem zu erzeugenden     Zwi-          schenfrequenzsignal    entspricht, über oder unter der  Frequenz der empfangenen Trägerwelle liegt.

   Gege  benenfalls kann der     Eingangskreis    auf die Signal  hochfrequenz durch einen nicht geeigneten, verän  derlichen Kondensator abgestimmt werden, der mit  dem Kondensator 96 zur gemeinsamen Verstellung  gekuppelt ist.     In    dem     Resonanzkreis    95-96 erzeugte  Signale werden von einer     Anzapfung    der     Induktivität     95 über die Sekundärwicklung des Kopplungstrans  formators 91 an die Steuerelektrode G angelegt.

   Diese       Rückkopplungsspannung    hat eine solche Phasenlage  und     Amplitude,    dass sie die Schwingungserzeugung  in dem     Oszillator        aufrechterhält.    Die     nichtlineare     Wechselwirkung der     signalmodulierten    Trägerwelle  und der     örtlich    erzeugten     Oszillatorspannung    in dem  Transistor     führt    zur Erzeugung von     überlagerungs-          Seitenbandsignalen.    Die     Differenz-    oder Zwischen  frequenz-Seitenbänder werden durch den abgestimm  ten     

  Zwischenfrequenzkreis    93 gewählt. Eine an den       Zwischenfrequenzkreis    93 angelegte Induktionswick  lung 97 legt die     Zwischenfrequenzwellen    an eine ge  eignete Auswerteeinrichtung an, beispielsweise einen       Zwischenfrequenzverstärker    oder einen Demodulator.  



  Damit der     Oszillator    nach     Fig.    14 selbsteinset  zend ist,     muss    die Verstärkung des Transistors 10  zur     Einleitung    und Aufrechterhaltung der Schwin  gungserzeugung genügen. Um einen guten Wirkungs  grad der Wandlung zu gewährleisten, soll der Transi  stor jedoch längs eines nichtlinearen Teils seiner       Übergangskennlinie    arbeiten. Diese beiden Forderun  gen stehen miteinander im Widerspruch. Man     trifft     daher einen     Kompromiss,    indem man den Arbeits  punkt oder die     Nullvorspannungs-Kennlinie    des  Transistors entsprechend der Kurve 33 oder 34 der         Fig.    3 wählt.

   Wenn die     Nullvorspannungs-Kennlinie     des Transistors keinen guten Kompromiss zwischen  den Forderungen hinsichtlich der Schwingungserzeu  gung und des     Wirkungsgrades    der     Wandlung    ergibt,  kann natürlich durch Anlegen einer     Gleichvorspan-          nung    an die Steuerelektrode G der notwendige Ar  beitspunkt des     Oszillators    erzielt werden.  



  In dem in     Fig.    15 gezeigten     Oszillator    liegt die  Steuerelektrode G des Transistors direkt an Erde.  Die Speiseelektrode     S        liegt    über eine     Hochfrequenz-          Drosselspule    69 an Erde. Die Austrittselektrode D  ist über eine     Abstimminduktivität    103 mit dem Plus  pol einer     Arbeitspotentialquelle    42 verbunden, die  für Signale überbrückt ist.  



  Dieser     Oszillator    stellt einen modifizierten     Col-          pitts-Oszillator    dar, dessen Abstimmung durch die       Induktivität    103 bestimmt     wird,    die der Reihenschal  tung der Eigenkapazitäten zwischen der Austritts  und der Speiseelektrode und zwischen der Speise  elektrode und Erde vorhandenen Eigenkapazitäten  des Transistors parallelgeschaltet ist. Gegebenenfalls       kann    die Kapazität zwischen der Austritts- und der  Speiseelektrode durch einen eigenen Rückkopplungs  kondensator<B>105</B> ergänzt werden.  



  Da in dem     Oszillator    nach     Fig.    15 die     Vorspan-          nung    zwischen der Steuer- und der Speiseelektrode im  wesentlichen null ist, soll der Transistor 10 bei der       Nullvorspannungs-Kennlinie    eine Verstärkung haben,  die zur     Einleitung    und Aufrechterhaltung der Erzeu  gung von Schwingungen in dem     Oszillator    genügt.  Die Amplitude der erzeugten Schwingungen ist eine  Funktion der     Nullvorspannungs-Kennlinie    des Tran  sistors.

   Aus diesem Grunde     wird    für diese Schaltung  ein Transistor gewählt, dessen     Vorspannungskennli-          nie    die     gewünschte    Ausgangsamplitude ergibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Oszillator mit einem Feldeffekttransistor, der aus- ser einer isolierten Steuerelektrode eine Speiseelek trode und eine Austrittselektrode aufweist, gekenn zeichnet durch Stromkreiselemente zur Verbindung der Speise-, Austritts- und Steuerelektrode derart, dass der Transistor als wirksames Element des Oszil- lators arbeitet,
    und einen Vorspannungskreis mit einer Gleichstromverbindung zwischen der Speise- und der Steuerelektrode zum Anlegen einer Vor spannung zwischen der Speise- und der Steuerelek trode zwecks Festlegung der Schwingungsamplitude des Oszillators. UNTERANSPRÜCHE 1. Oszillator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Eigenkapazität zwischen der Steuer- und der Austrittselektrode des Transistors eine Rückkopplung bewirkt, die eine Erzeugung von Schwingungen in dem Oszillator veranlasst.
    2. Oszillator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen der Austritts- und der Speiseelektrode eine Potentialquelle angeschlossen ist, und die Steuerelektrode und ein Pol der Potential quelle auf demselben Gleichpotential gehalten werden. 3. Oszillator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gleichstromverbindung zwi schen der Steuer- und der Speiseelektrode praktisch keinen Gleichstromwiderstand besitzt, so dass die Steuerelektrode auf demselben Gleichpotential liegt wie die Speiseelektrode.
    4. Oszillator nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gleichstromverbindung zwi schen der Steuer- und der Speiseelektrode eine In duktivität ist. 5. Oszillator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Vorspannungskreis zur Än derung der Amplitude und der Polarität der Vorspan- nung eingerichtet ist.
    6. Oszillator nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuerelektrode direkt mit einem Bezugspotentialpunkt für Gleich- und Wech selstrom verbunden ist, und Impedanzelemente vor gesehen sind, die die Speise- und die Austrittselek trode mit dem Bezugspotentialpunkt verbinden, wo bei eines dieser Impedanzelemente einen Schwing kreis aufweist und zwischen der Speise- und der Aus trittselektrode eine Rückkopplung vorgesehen ist, so dass der Oszillator Schwingungen von der Frequenz des Schwingkreises erzeugt.
    7. Oszillator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Vorspannungskreis eine Span nungsquelle aufweist und ein Spannungsteiler zu der Spannungsquelle parallelgeschaltet und mit der Steu erelektrode verbunden ist. B. Oszillator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Vorspannungskreis einen Wi derstand (78) aufweist, der zwischen der Steuer- und der Speiseelektrode liegt. 9. Oszillator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Speiseelektrode mit einem Substrat des Transistors verbunden ist.
    10. Oszillator nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Vorspannungskreis so einge richtet ist, dass er kurzzeitig an die Steuerelektrode ein Potential gegenüber der Speiseelektrode anlegt, so dass die Erzeugung von Schwingungen mit einer durch die Amplitude dieses kurzzeitig angelegten Po tentials bestimmten Amplitude noch beträchtlich nach dem Anlegen des kurzzeitig angelegten Poten tials fortgesetzt wird.
    11. Oszillator nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ausser der Gleichstromverbindung zwischen der Steuer- und der Speiseelektrode eine Verbindung für Wechselstrom zwischen der Austritts elektrode und einem Bezugspotentialpunkt und zwi schen der Speiseelektrode und diesem Bezugspoten- tialpunkt vorhanden sind und eine dieser Verbindun gen einen Schwingkreis aufweist, so dass der Oszil- lator Schwingungen von einer durch den Schwing kreis bestimmten Frequenz erzeugt.
    12. Oszillator nach Patentanspruch, ausgebildet als Frequenzwandler, dadurch gekennzeichnet, dass er im Vorspannungskreis einen ersten Resonanz kreis und eine Eingangsimpedanz besitzt, eine Wech- selstromverbindung zwischen der Austrittselektrode und der Speiseelektrode, ein Kopplungsimpedanzele- ment und einen zweiten Resonanzkreis im Ausgangs kreis aufweist, der erste Resonanzkreis durch das Kopplungsimpedanzelement mit dem Ausgangskreis gekoppelt ist und die Speiseelektrode am gleichen Potential liegt wie die Steuerelektrode,
    so dass in dem Oszillator Hilfsschwingungen von der Frequenz des ersten Resonanzkreises erzeugt werden und in dem zweiten Resonanzkreis eine Schwebung auftritt, deren Frequenz der Frequenzdifferenz zwischen den an das Eingangsimpedanzelement angelegten Schwingungen und den vom Oszillator erzeugten Hilfsschwingungen entspricht.
CH21364A 1963-02-25 1964-01-09 Oszillator mit einem Feldeffekttransistor CH424877A (de)

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