CH424904A - Flachstecker an einer elektrischen Leitung, für elektrische Geräte, insbesondere für vollisolierte Geräte - Google Patents

Flachstecker an einer elektrischen Leitung, für elektrische Geräte, insbesondere für vollisolierte Geräte

Info

Publication number
CH424904A
CH424904A CH779763A CH779763A CH424904A CH 424904 A CH424904 A CH 424904A CH 779763 A CH779763 A CH 779763A CH 779763 A CH779763 A CH 779763A CH 424904 A CH424904 A CH 424904A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
plug
connector
pins
sub
plug body
Prior art date
Application number
CH779763A
Other languages
English (en)
Inventor
Mergler Walter
Peter Dipl Ing Sieber
Original Assignee
Licentia Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEL44537A external-priority patent/DE1223436B/de
Application filed by Licentia Gmbh filed Critical Licentia Gmbh
Publication of CH424904A publication Critical patent/CH424904A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R27/00Coupling parts adapted for co-operation with two or more dissimilar counterparts

Landscapes

  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description


  Flachstecker an einer elektrischen Leitung, für elektrische Geräte,  insbesondere für vollisolierte Geräte    Die     Erfindung    bezieht sich auf Flachstecker an  einer elektrischen Leitung mit teilweise isolierten       Steckerstiften,    für elektrische Geräte, insbesondere  vollisolierte Geräte, z. B. zum Anschluss dieser Ge  räte an Steckdosen.  



  Die Bestrebung der Fertigung von Steckern gehen  allgemein dahin, Stecker mit     kleinen    Abmessungen  zu schaffen. Der Kleinheit der Abmessungen wird  aber dadurch eine Grenze gesetzt, dass durch die     Si-          cherheitsvorschriften    ein gewisser Mindestdurchmes  ser der Stirnplatte vorgeschrieben ist, aus der die       Steckerstifte    heraustreten, derart, dass es     unmöglich     ist, die     Steckerstifte    mit dem Finger zu berühren,  wenn die     Steckerstifte    bereits mit den     Steckdosenkon-          takten    in Verbindung stehen.

   Auf diese Weise wird  verhindert, dass die Bedienungsperson einen elek  trischen Schlag erhält.  



  Man hat bereits vorgeschlagen, die     Steckerstifte     teilweise zu isolieren, so dass     kleinere        Kinderfinger     die     Steckerstifte    beim Einstecken des Steckers     in     die Steckdose nicht berühren können.  



  Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, die       Steckerabmessungen    dadurch zu     verkleinern,    dass  die     Steckerstirnfläche    oval bzw. flach ausgebildet  wird und die     Steckerstifte    teilweise isoliert sind.  



  Diese Ausführungsformen von     Steckern    haben  zwar zu verhältnismässig kleinen Abmessungen der  Stecker geführt. Solche Stecker werden aber unter an  derem für so kleine elektrische Geräte angewendet,  dass auch die bekannten Flachstecker noch als gross  zu bezeichnen     sind.     



  Die     vorliegende    Erfindung ermöglicht einen so  kleinen Stecker zu schaffen, dass dessen Abmessun  gen sowohl aus elektrischen wie auch mechanischen  Gründen praktisch nicht weiter verkleinert werden  können.    Gemäss der Erfindung geschieht dies dadurch,  dass der Querschnitt des     Steckerkörpers    praktisch  durch den Querschnitt der     Steckerstifte    und der zwi  schen den     Steckerstiften    durch die     prallelen,        tangen-          tialen    Verbindungslinien dieser     Steckerstifte    begrenz  te Fläche gebildet ist.

   Die Herstellung des Steckers       kann    beispielsweise so geschehen, dass das in den  Stecker eingeführte Ende der Leitung vom Stecker  körperwerkstoff     umspritzt    oder umpresst oder von  diesem umgeben ist und dass die     abisolierten    Enden  der Leitung durch die     Steckerstifte    isoliert     sind,    die  mit dem     Steckerkörper    vorteilhaft aus einem Stück  bestehen. Die Kontakte der     Steckerstifte    bestehen  dabei in zweckmässiger Weise aus auf die Stecker  stiftenden aufgesetzte Metallkappen, die mit den Zu  leitungen durch Verlöten oder Verschweissen verei  nigt sind.

   Es kann aber auch eine schraubenlose  Verklemmung zwischen der Metallkappe und der Zu  leitung angewendet werden. Um die mechanische  Festigkeit der     Steckerstifte    zu erhöhen, können in die  sen auch konzentrisch angeordnete elektrisch leitfähi  ge Stifte vorgesehen werden, die einerseits mit den  Metallkappen und andererseits mit den Zuleitungen  vereinigt werden.  



  Die Herstellung eines so kleinen und leichten  Steckers ist dadurch möglich geworden, dass     Werk-          stroffe,    insbesondere Kunststoffe,     geschaffen    wor  den sind, welche den     elektrischen    und mechani  schen Anforderungen, die an solche Stecker gestellt  werden, vollauf und in jeder Weise gerecht werden.  So kann für den Werkstoff des     Steckerkörpers    ein  Giessharz, PVC, aber auch ein Polyamid mit seinen  hervorragenden mechanischen und sehr guten allge  meinen elektrischen Eigenschaften Anwendung fin  den.  



  Zur Erhöhung der mechanischen Festigkeit des           Steckerkörperwerkstoffes,        insbesondere    der     Stifte,        kÖn-          nen    dem Werkstoff auch geeignete Füllstoffe,     zum     Beispiel Glasfasern, beigegeben werden. Es ist     aus-          serdem        möglich,    - dem     Steckerkörperwerkstoff    Mit  tel beizugeben, die bei der Herstellung des Stecker  körpers     eine        Aufschäumung    bzw.     eine    Bildung von  Poren ergeben.  



  Man wird     gewöhnlich    die     Verwendung    eines     Stek-          kers    der     vorbeschriebenen    Art vorziehen, bei dem die       Innenteile    des Steckers erst nach der     Zerstörung     des     Steckerkörpers        zugänglich    werden. Man kann  dies durch Herstellung des     Steckerkörpers        in        einem          Arbeitsgang    erzielen.

   Man     kann    aber auch den     Stek-          kerkörper    aus zwei Teilen herstellen, die miteinan  der     unlösbar        vereinigt    werden, beispielsweise durch  gegenseitige     Verschweissung,        Verklebung    oder Ver  nietung.

   Es ist aber auch     möglich,    die     Innenteile     des Steckers dadurch     zugänglich    zu machen, dass  die     Steckerkörperteile    lösbar     miteinander        vereinigt     werden, beispielsweise durch die Anwendung einer       Verschraubung.     



  Solche Stecker     eignen    sich besonders für     kleine     elektrische Geräte, wie Rasiergeräte, als Anschlussor  gan für die Ladegeräte der     Sammler    von Blitzge  räten und dgl.  



  Es bestehen nun     in    den verschiedenen Staaten       Steckdosensysteme,    bei denen die Steckdose zur Auf  nahme von Steckern mit einem     Kontäktstiftdurchmes-          ser    von 4,8     mm    ausgebildet     sind,    während der     Kon-          taktstiftdurchmesser    der Stecker     anderer    Steckdosen  systeme 4 mm beträgt.  



  Es besteht daher das     Bedürfnis    nach einem     Stek-          ker,    der für     Steckkontaktsysteme    geeignet ist, deren       Steckerstifte    bzw. Kontaktbuchsen     unterschiedliche     Durchmesser aufweisen.  



  Der Stecker nach der vorliegenden     Erfindung     lässt sich durch     eine    Abänderung seiner     Ausführungs-          form,        insbesondere    seines Körpers, für diesen Zweck  geeignet machen.

   Dies geschieht gemäss einer weite  ren Ausgestaltung der     Erfindung    dadurch, dass der  gegenseitige Abstand der     Steckerstifte        veränderlich     ist.     Vorteilhaft        wird    dies dadurch erreicht, dass der       Steckerkörper    aus     einem        zählen,    nachgiebigen Werk  stoff, wie Hartgummi,     Polyvinylchlorid,    einem Polya  mid oder dgl. besteht.

   Zur     Erhöhung    der Nachgie  bigkeit des     verhältnismässig    starren     Steckerkörpers,     weist dieser     in    der Längsrichtung der     Steckerstifte     gesehen, sich mindestens     teilweise    über     seine    Länge       erstreckende        Dickenverringerungen    auf.

   Diese     Dik-          kenverringerungen        können    auch durch einen winkel  förmigen     Einschnitt        gebildet    werden.     Hierdurch    wird  erreicht, dass die Veränderung des gegenseitigen Ab  standes der     Steckerstifte    auf ein     Mindestmass    be  schränkt werden kann.  



  Diese Massnahme     ermöglicht    es, Stecker nach  der     Erfindung    mit Kontaktstiften     eines    gegebenen       kleinen    Durchmessers, z. B. von 4 mm auszurüsten  und nicht nur in Steckdosen     mit    Kontaktbuchsen für  den kleinen     Kontaktstiftdurchmesser,    sondern auch  in Steckdosen zu benutzen, deren Kontaktbuchsen-         durchmesser    grösser, z. B. 4, 8 mm ist. Eine sichere  Kontaktgabe     wird    dabei auf einfache Weise z. B.

    durch die Nachgiebigkeit bzw. die begrenzte Fede  rung des     Steckerkörpers        erreicht,    indem der äussere  oder     innere        Kontaktstiftabstand    des Steckers     grös-          ser    oder     kleiner    gemacht wird als der grösste oder  kleinste gegenseitige Abstand     zwischen    den     Innenflä-          chen    der beiden Kontaktbuchsen.  



  Gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfin  dung wird der     Steckerkörper        mit        einer    durchgehen  den Öffnung versehen, die ein besseres Ergreifen des  Steckers, insbesondere bei dem Vorgang des     Einfüh-          rens    in eine Steckdose bzw. bei dem Herausziehen  aus dieser ermöglicht. Die Öffnung     bringt    aber fer  ner den     Vorteil,    dass der Stecker     an    einer geeigne  ten Vorrichtung, z. B. einem Haken oder     einem     Vorsprung, aufgehängt werden     kann.    Diese Aufhän  gevorrichtung     kann    an irgendeiner Stelle, z.

   B. ei  ner Wand angebracht sein.     Vorteilhaft    wird sie je  doch am     elektrischen    Gerät selbst vorgesehen. Die  gegebenenfalls     mit        einem    elektrischen Gerät unmittel  bar verbundene Leitung     kann    somit     einschliesslich     der Leitung, die vorher zusammengerollt werden     kann,     am     elektrischen    Gerät selbst aufgehängt werden.  



  Die     Erfindung    ist     in    den Figuren 1 bis 15 bei  spielsweise dargestellt. Hierbei stellt 10 den Körper  eines Steckers dar, der mit Stifte darstellenden An  sätzen 12 aus einem Stück besteht. Die     Stiftansätze     12 sind, wie insbesondere aus Figur 4 und 5 hervor  geht, an den Enden mit     Durchmesser-Verringerun-          gen    14 versehen, über welche Kontaktkappen 16 ge  stülpt werden. Der äussere Durchmesser der Kon  taktkappe ist dabei derart, dass er etwa dem äusseren  Durchmesser der     Stiftansätze    12 entspricht.

   Es ist  selbstverständlich, dass der Durchmesser der Stift  ansätze 12 auch kleiner gemacht werden     kann    als der  äussere Durchmesser der Kontaktkappen 16.  



  Die Herstellung des     Steckerkörpers    10     wird        vor-          teilhaft    durch Spritzen oder Pressen vorgenommen,  wobei auch die teilweise     isolierte    Zuleitung 18 teil  weise mit von dem Werkstoff des     Steckerkörpers    10  umgeben wird, so dass     eine    an sich geschlossene  Einheit entsteht.

   Die Fertigung des     Steckerkörpers     10     einschliesslich    der     Kontaktstiftansätze    12, 14 er  folgt derart, dass die blanken Adern 20 der Leitung  18     in        axialer    Richtung aus den Enden der Stiftan  sätze 12, 14 heraustreten.

   Die Kontaktkappen 16  sind, wie     insbesondere    aus Figur 4 und 5 hervor  geht, mit einer zentralen     Vertiefung    22 versehen die  in     eine    entsprechende Vertiefung 24 des Endes des       Steckerstiftes    12     hineinragt.    Die Kappen werden bei  spielsweise durch     einen    Pressitz auf den im Durch  messer     verringerten    Teil der Stiftansätze 12 gehalten,  während die hervorstehenden     Adern,    die durch     eine     entsprechende Öffnung der Kontaktkappen 16     hin-          durchgeführt    sind,

   mit den     Kontaktkappen        elektrisch     vereinigt werden. Dies kann beispielsweise, wie     in        Fig.     4 dargestellt, durch Lötzinn 26     erfolgen.    Es ist aber  auch möglich, eine     Verschweissung    oder     Hartlötung          auszuführen.         Eine andere Ausführungsform der Herstellung der  elektrischen Verbindung zwischen den Adern 20 und  der Kontaktkappe 16 besteht, wie in     Fig.    5 gezeigt  ist, darin, dass die einzelnen     Litzendrähte    der     Adern     20 um das im Durchmesser verringerte Ende der  Stiftansätze 12 gelegt sind,

   während die Kappe 16  auf das im Durchmesser verringerte Ende 14 auf  gedrückt und durch Pressitz gehalten wird.  



  Um die mechanische Festigkeit, insbesondere  der Kontaktstifte 12, zu erhöhen,     kann,    wie in     Fig.     6 dargestellt, ein konzentrisch innerhalb des Stecker  stiftes 12 angeordneter Stift 28 angewendet werden,  der einerseits mit der Ader 19 der Zuleitung 18 durch       Verlötung,        Verschweissung    oder dergleichen     vereinigt     ist und andererseits am äusseren Ende mit der Me  tallkappe 16 durch     Verlötung    26 verbunden ist.  



  Die Herstellung des     Steckerkörpers    ist nicht auf  einen Arbeitsgang beschränkt.     Vielmehr    kann der       Steckerkörper    auch aus zwei einzelnen Teilen be  stehen. Eine solche Ausführungsform ist in     Fig.    7 und  8 dargestellt. Hierbei stellt Figur 7     eine    Draufsicht  und Figur 8 eine Seitenansicht einer     Hälfte    eines  Steckers dar. Diese     Hälfte    ist ebenfalls mit aus einem  Stück bestehenden Stiftansätzen 32 versehen.

   Die  Stärke der     Steckerkörperhälfte    30 ist dabei derart,  dass nach dem Zusammenlegen beider Hälften ein       Steckerkörper    mit den Abmessungen des     in    Figur 1  dargestellten     Steckerkörpers    entsteht, wobei dessen  Querschnitt im wesentlichen dem durch den Quer  schnitt der     Steckerstifte        und    der durch die     parallelen          tangentialen        Verbindungslinien    zwischen den Stecker  stiften gebildeten Fläche entspricht.

   Selbstverständlich  kann der Querschnitt des     Steckerkörpers    innerhalb ge  wisser Grenzen auch kleiner oder grösser gemacht  werden; d. h.,     insbesondere    dass die Dicke des     Stek-          kerkörpers    kleiner oder grösser gemacht werden kann  als der Durchmesser der     Steckerstifte.     



  Die     Steckerkörperhälften    30 sind mit     Ausneh-          mungen    34, 36 versehen, die zur Aufnahme der blan  ken Leitungen 20 oder die Verstärkungsstifte 28     bzw.     der isolierten Teile der Zuleitung 18 (nicht darge  stellt) dienen.  



  Zur Herstellung eines vollständigen Steckers wer  den die entsprechend vorbereiteten Leitungsenden,  d. h. die teilweise abisolierten und gegebenenfalls ver  zinnten Leitungsenden, in eine     Hälfte    des     Steckerkör-          pers    30 von     Fig.    7 und 8 eingelegt, und es wird dar  auf die zweite Hälfte des     Steckerkörpers    derselben  Ausführungsform zur Abdeckung der Leitungen ge  legt. Die Vereinigung dieser beiden Teile kann bei  spielsweise durch ein Klebemittel oder durch gegen  seitige     Verschweissung    des Werkstoffes der Stecker  körperhälften 30 erfolgen.

   Es kann aber auch eine  Vernietung oder eine     andere        geeignete    Vereinigungs  art, z. B.     eine    Verschraubung (nicht dargestellt) An  wendung finden. Die Stiftansätze 32 sind,     ähnlich     wie in Verbindung mit den Stiftansätzen 12 der Fi  guren 1 bis 5 dargestellt und beschrieben, mit im  Durchmesser verringerten Enden 38 versehen, auf    welche die Kontaktkappen 16 geschoben werden, die  mit den Leitungsenden vereinigt werden.  



  Zur Herstellung der Stecker nach der Erfindung,  können alle geeigneten Isolierstoffe, insbesondere  Kunststoffe, verwendet werden. So lassen sich, insbe  sondere für die Ausführungsform von Figur 7     und    8       Presstoffmassen,    wie     Phenolharzmassen,        Phenolfor-          maldehyd-Harzmassen,    verwenden. Es     können    aber  ebenfalls in     vorteilhafter    Weise     Polyamidmassen,     PVC-Massen oder dgl. benutzt werden, wobei diesen  Massen auch     Verstärkungszusätze,    wie Glasfasern,  beigegeben werden können.

   Zur Erzielung eines leich  ten Steckers kann der     Steckerkörperwerkstoff    auch  mit     in    sich geschlossenen Poren versehen sein, was  durch geeignete, eine Blähung bewirkende Zusätze  zum     Steckerkörperwerkstoff    bei der Herstellung der       Steckerkörper    10, 30 erreicht werden     kann.     



  Bei der Ausführungsform der Figuren 9 bis 13 ist  der     Steckerkörper    10, in den die     Leitung    18 einge  führt ist,     mit    einer oder mehreren     Ausnehmungen     11, 13, 15 versehen, so dass die Dicke des Stecker  körpers 10     verringert    und die Nachgiebigkeit, auch  eines verhältnismässig starren     Steckerkörperteiles,    der  art verändert wird, dass der gegenseitige Abstand zwi  schen den beiden     Steckerstiftansätzen    12 mit den  Kontaktkappen 16 durch Wölbung des flachen       Steckerkörpers    10 verringert werden kann,

   beispiels  weise von dem Abstand A der voll dargestellten An  sicht auf den     Steckerkörper    10 und die Kontaktkappen  16 der     Fig.    10 in den geringeren Abstand B der gestri  chelt gezeichneten Ansicht mit dem hierbei geboge  nen Teil des     Steckerkörpers    10     und    die Kontaktkap  pen 16.  



  Anstelle der beiden     Ausnehmungen    11, 13 der       Fig.    10 kann auch nur eine einzige     Ausnehmung    15  angewendet werden. Diese Ausführungsform ist in       Fig.    11 gezeigt.  



  Anstelle der sich über den grössten Teil min  destens einer der Seitenflächen des     Steckerkörpers     10 erstreckenden     Ausnehmungen    11, 13, 15 kann  auch, wie     Fig.    12 zeigt, nur ein     einfacher,    vorteil  haft nur auf einer Seite angebrachter Ausschnitt  17 vorgesehen sein. Dieser etwa     winkelförmige    Aus  schnitt lässt nur eine begrenzte Wölbung oder     Knik-          kung    des     Steckerkörpers    10 zu. Dies ist in     Fig.    13  dargestellt.

   Der gegenseitige geringste     Abstand    zwi  schen den     Steckerstiftansätzen    12     mit    den Kontakt  kappen 16 wird dadurch auf ein Mindestmass be  schränkt.  



  Stecker dieser Art können beispielsweise so ge  fertigt werden, dass der gegenseitige Abstand der       Steckerstifte    der voll     gezeichneten    Darstellung der       Fig.    10 sowie der Darstellungen der     Fig.    11 und 12  entspricht. Die Herstellung kann aber auch so erfolgen,  dass der     Steckerkörper    gewölbt oder geknickt fertig  gestellt wird. Diese Ausführungsformen gehen aus dem  gestrichelten Teil von     Fig.    10 und aus der     Fig.    13  hervor.

   Die Wölbung oder     Knickung    kann dabei so  sein, dass in jedem Falle die Kontaktgabe zwischen  den Kontaktkappen 16 und den     Kontaktbuchsen    der      Steckdose (nicht dargestellt) durch die     natürliche     Nachgiebigkeit oder Federung des     Steckerkörperwerk-          stoffes    gewährleistet ist.  



  Gemäss einer weiteren     Ausgestaltung    der vorlie  genden     Erfindung    ist, wie aus     Fig.    14 ersichtlich, in  den     Steckerkörper        eine        Öffnung    21     vorgeshen,    die es  ermöglicht, den Stecker in bequemer Weise     zu    er  fassen und an einer geeigneten     Vorrichtung    aufzuhän  gen.  



  Die Öffnung 21 kann wie in     Fig.    14 dargestellt  rund ausgebildet sein, sie kann aber auch jede ande  re geeignete Form erhalten.  



  So kann sie z. B. oval, rechteckig, als     Schlitz    mit  mehr oder weniger breiter Öffnung oder     sonstwie        un-          regelmässig        ausgebildet    sein.  



       Schliesslich    lässt sich die     Öffnung    21 in geeigne  ter Ausbildung auch zum Zusammenhalten, z. B.  der     zusammengewickelten        Leitungen    benutzen, an  der der Stecker sitzt, indem eine Schlaufe der Lei  tung durch die entsprechend ausgebildete     Öffnung     des     Steckerkörpers        geführt    wird.  



  Eine solche     Ausbildung    ist in Figur 15 dargestellt.  Der     Steckerkörper    10 ist hierbei mit     einer    Öffnung  23 versehen, welche über eine Verengung 25 mit     einer          Ausnehmung    27 in Verbindung steht.  



  Die Leitung 18 kann, wie in der Seitenansicht die  ser Figur dargestellt, mittels der voll     augezogenen     Schlaufe 29, durch die     Öffnung    23 und die     Ausneh-          mung    27     geführt    werden.  



  Die Verengung 25 gewährleistet hierbei die Fest  haltung der Schlaufe 29. Auf diese Weise kann die  z. B. zu einer Rolle 31 zusammengewickelte Leitung,  die mit     einem    elektrischen Gerät verbunden ist, (nicht  dargestellt), mittels der     Umwicklung    33 des mit dem  Stecker 10 in     Verbindung    stehenden Endes der Lei  tung     zusammengehalten    werden.  



  Anstelle der einfachen Führung der Schlaufe 29  durch die Öffnung 23 und die     Ausnehmung    27, kann  das Ende der Schlaufe 29, wie strichpunktiert dar  gestellt, auch um einen     Steckerstift    oder den ganzen  Stecker gelegt werden so dass eine selbsttätige Lö  sung des Wickels 31 vermieden wird.  



  Die     Verengung    25 ist so bemessen, dass die Lei  tung in diese nur unter     Anwendung    einer gewissen  Kraft     hineingedrückt    werden kann, wobei die Elasti  zität des Werkstoffes der Leitung 18 und/oder die  Elastizität des Werkstoffes des     Steckerkörpers    10  ausgenutzt wird. Der     Steckerkörper        kann    aus einem  starren     Presstoff,    z. B.     Formaldehyd,    einem Phe  nolharz oder dergleichen bestehen,     vorteilhaft    wird  jedoch ein zäher, nachgiebiger Werkstoff, z. B. ein  Polyamid,     Polyvinylchlorid,    ein Natur- bzw.

   Kunst  gummi oder dergleichen angewendet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Flachstecker an einer elektrischen Leitung, mit teilweise isolierten Steckerstiften, für elektrische Ge räte, insbesondere vollisolierte Geräte, dadurch ge kennzeichnet, dass der Querschnitt des Steckerkörpers praktisch durch den Querschnitt der Steckerstifte und der zwischen den Steckerstiften durch die parallelen, tangentialen Verbindungslinien dieser Steckerstifte begrenzte Fläche gebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Stecker nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet dass das in den Stecker eingeführte Ende der Leitung vom Steckerkörperwerkstoff umspritzt oder umpresst oder von diesem umgeben ist und dass die abisolierten Enden der Zuleitung durch die Stek- kerstifte isoliert sind, die mit dem Steckerkörper aus einem Stück bestehen. 2.
    Stecker nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontak te der Steckerstifte aus auf die Steckerstiftenden auf gesetzten Metallkappen bestehen, die mit den Zulei tungen durch Verlöten oder Verschweissen vereinigt sind. 3.
    Stecker nach Patentanspruch und den Unter- ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die Steckerstifte aufgesetzten Metallkappen mit den Zuleitungen durch eine schraubenlose Verklem- mung verbunden sind. 4.
    Stecker nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Enden der Zuleitung und der Metall kappen ein die Steckerstifte mechanisch verstärken der konzentrisch in den Steckerstiften angeordneter Stift vorgesehen ist. 5. Stecker nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerkörper einschliesslich des isolierten Teiles des Steckerstiftes aus einem nachgiebigen Werkstoff, wie Polyvinylchlorid, Naturgummi oder Kunstgummi be steht. 6.
    Stecker nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerkörper einschliesslich der isolierten Teile der Steckerstifte aus einem wärmehärtenden Presstoff besteht. 7. Stecker nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet dass der Steckerkörper einschliesslich der isolierten Teile der Steckerstifte aus einem Giessharz besteht. B.
    Stecker nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass dem Steckerkörperwerkstoff die mechanische Festig keit erhöhende Füllstoffe, zum Beispiel Glasfasern, beigegeben sind. 9. Stecker nach Patentanspruch und den Unter ansprächen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass dem Steckerkörperwerkstoff Mittel beigegeben sind, die eine Aufschäumung bzw. Bildung von Poren er geben. 10. Stecker nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerkörper aus zwei Teilen besteht. 11.
    Stecker nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Steckerkörperteile unlösbar miteinander verbunden sind, beispielsweise durch Vernietung, gegenseitige Verschweissung oder Verklebung. 12. Stecker nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Steckerkörperteile lösbar miteinander ver einigt sind, zum Beispiel durch Anwendung einer Verschraubung. 13. Stecker nach Patentanspruch und den Un- ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Abstand der Steckerstifte veränder lich ist. 14.
    Stecker nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 4 und 7 bis 13, dadurch gekenn zeichnet, dass der Steckerkörper aus einem zähen, nachgiebigen Werkstoff, wie Hartgummi, Polyvi- nylchlorid oder einem Polyamid besteht. 15. Stecker nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 4 und 7 bis 14, dadurch gekenn zeichnet, dass der Steckerkörper in der Längsrich- tung der Steckerstifte gesehen, sich mindestens teil weise über seine Länge erstreckende Dickenverrin- gerungen aufweist. 16.
    Stecker nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 4 und 7 bis 15, dadurch gekenn zeichnet, dass die Dickenverringerung durch eine Ausnehmung gebildet ist, die auch eine Begrenzung eines geringsten gegenseitigen Abstandes der Stecker stifte gewährleistet. 17. Stecker nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerkörper mit einer durchgehenden Öffnung versehen ist. 18. Stecker nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung im Steckerkörper auch zur Festhaltung der Leitung ausgebildet ist. 19.
    Stecker nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung im Steckerkörper mit einer Ausnehmung und gegebenenfalls einer zwischen dieser und der Öffnung angeordneten Einengung bzw. Festhaltung für die durch die Öffnung hindurchgehende Leitung versehen ist.
CH779763A 1962-11-19 1963-06-24 Flachstecker an einer elektrischen Leitung, für elektrische Geräte, insbesondere für vollisolierte Geräte CH424904A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL0043481 1962-11-19
DEL44537A DE1223436B (de) 1963-04-03 1963-04-03 Flachstecker mit teilweise isolierten Steckerstiften

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH424904A true CH424904A (de) 1966-11-30

Family

ID=25985605

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH779763A CH424904A (de) 1962-11-19 1963-06-24 Flachstecker an einer elektrischen Leitung, für elektrische Geräte, insbesondere für vollisolierte Geräte

Country Status (4)

Country Link
AT (1) AT241573B (de)
BE (1) BE634335A (de)
CH (1) CH424904A (de)
SE (1) SE304323B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006038330A1 (de) * 2006-08-15 2008-02-21 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Verfahren zum Verbinden von Kunststoffteilen elektrischer oder elektronischer Bauteile, insbesondere von Steckverbindern, und auf diese Weise erhaltene Produkte

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006038330A1 (de) * 2006-08-15 2008-02-21 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Verfahren zum Verbinden von Kunststoffteilen elektrischer oder elektronischer Bauteile, insbesondere von Steckverbindern, und auf diese Weise erhaltene Produkte
DE102006038330A8 (de) * 2006-08-15 2008-06-19 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Verfahren zum Verbinden von Kunststoffteilen elektrischer oder elektronischer Bauteile, insbesondere von Steckverbindern, und auf diese Weise erhaltene Produkte

Also Published As

Publication number Publication date
SE304323B (de) 1968-09-23
AT241573B (de) 1965-07-26
BE634335A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2823455C3 (de) Schweißmuffe aus thermoplastischem Kunststoff
DE1465765A1 (de) Elektrische Verbindungsteile und Kupplungen
DE7639220U1 (de) Elektrische Kontakteinrichtung
DE202007008404U1 (de) Heizpatrone mit Kopplungselement
DE2511294C3 (de) Drehkupplung
DE2550245A1 (de) Anschlussklemme fuer eine vorrichtung oder ein element zur elektrischen verbindung
DE2138715C3 (de) Elektrische Klemmbuchse mit elastischer Klemmung
DE2520651A1 (de) Kabelverbinder
DE1151578B (de) Loetfreier Verbinder
DE1942807A1 (de) Halterung fuer eine Kontaktbuerste
DE102012007163A1 (de) Elektromechanische Steckverbindungseinrichtung und damit ausgestattete elektrische Vorrichtung
DE8235771U1 (de) Elektrischer Aktivstiftkontakt
CH424904A (de) Flachstecker an einer elektrischen Leitung, für elektrische Geräte, insbesondere für vollisolierte Geräte
DE2925853C2 (de) Verfahren zum festen Anspritzen eines Kupplungsteils an eine elektrische Leitung
DE19525801C2 (de) Vorrichtung zum elektrisch leitenden Verbinden von zwei elektrischen Leitungen
DE3512482C2 (de) Katheterset
DE3821254A1 (de) Schleifstueck fuer stromabnehmer sowie verfahren zu seiner herstellung
DE102017216443B3 (de) Kontaktstift und Bausatz
DE10227602B4 (de) Verfahren zur Herstellung eines Steckverbinders für Flachleiter
DE2531765C3 (de) Vorrichtung zum Spritzen des Griffkörpers für elektrische Steckverbinder
DE1153431B (de) Flachstecker fuer elektrische Geraete, insbesondere fuer vollisolierte Geraete
DE1206048B (de) Elektrische Kupplungshuelse von dreieckfoermigem Querschnitt
DE2360349C3 (de) Ohne Werkzeug lösbare Steckverbindung für elektrische Leistungsleitungen
DE1048309B (de) Stecker mit Beruehrungsschutz
DE2728025C2 (de)