CH425067A - Gummielastische Litze - Google Patents

Gummielastische Litze

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CH425067A
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C1/00Braid or lace, e.g. pillow-lace; Processes for the manufacture thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description


      Gummielastische    Litze    Die Erfindung bezieht sich auf eine gummielasti  sche Litze mit in Längsrichtung der Litze verlaufen  den, gummielastischen     Mittelendfäden    und geneigt  dazu verlaufenden, die gummielastischen     Mittelend-          fäden    verbindenden Flechtfäden.  



       Die        einwandig        ausgebildeten        gummielastischen     Flachlitzen haben den Nachteil, dass sie sich bei Ge  brauch in ihrer Querrichtung leicht rollen und um  schlagen. Dies verursacht beim Tragen     derartiger     Litzen Druckstellen.  



  Man hat versucht, die Querstabilität dieser Litzen  dadurch zu erhöhen, dass man sie einer besonderen  Appretur unterwarf, die ihnen die nötige Steifheit  geben sollte. Hierdurch     erhält    man zwar zunächst ein  in     Litzenquerrichtung        stabileres    Erzeugnis, aber diese  Behandlung hat einmal den Nachteil, dass diese  Eigenschaft der auf diese Weise behandelten Litze  nicht von Dauer ist, sondern beim Waschen allmäh  lich wieder verloren geht. Zum anderen wird durch  die besondere Appretur die Litze als Ganzes, also  auch in ihrer Längsrichtung, steifer und härter, was       wiederum    unerwünscht ist.  



  Eine andere Möglichkeit, die Querstabilität zu  erhöhen, besteht darin, die Litze doppelwandig, also  als eine     Schlauchlitze,    auszubilden. Hierdurch wird  zwar die Stabilität der Litze in ihrer     Querrichtung     vergrössert, doch erfordert     diese.    Massnahme gegen  über der     Flachlitze    einen doppelten Materialaufwand.  



  Der vorliegenden Erfindung     liegt    die Aufgabe       zugrunde,    eine weiche     gummielastische    Litze zu er  zeugen, die ohne grösseren Material- und Arbeitsauf  wand eine dauerhafte Querstabilität aufweist.  



  Dies     wird        erfindungsgemäss    dadurch erreicht,  dass einer oder mehrere der     Flechtfäden    aus     steifela-          stischen,    knickfesten     Monofilfäden    bestehen. Es hat  sich gezeigt, dass durch die Verwendung eines sol-         chen    Materials bei den Flechtfäden die gummielasti  schen Litzen der oben gekennzeichneten Art eine  überraschende Querstabilität aufweisen.

   Die neben  den üblichen Flechtfäden in das Geflecht eingearbei  teten     steifelastischen    und knickfesten     Monofilfäden     verlaufen unter dem dabei gewählten Flechtwinkel  diagonal über die Litze zweckmässig von der einen       Litzenkante    zur anderen und von dort wieder in um  gekehrt diagonaler     Richtung    zur ersten     Litzenkante     zurück. Dieser Verlauf wiederholt sich periodisch  über die     ganze    Länge der Litze.

   Die zwischen den  Wendepunkten an den     Litzenkanten    diagonal über  die Litze verlaufenden     Monofilfäden    bilden eine     git-          terwerkartige    Struktur in der Litze, durch die die       gummielastische    Litze ihre     Querstabilität        erhält.    Bei  Querbeanspruchung der Litze rollt sich diese nicht  mehr und legt sich auch nicht mehr um.  



  Es hat sich     als    zweckmässig erwiesen, die Mono  filfäden als einzeln eingeflochtene Fäden in der Litze  zu führen. Sofern mehrere     Monofilfäden    zum Aufbau  der gummielastischen Litzen herangezogen werden,  lassen ,sich diese     vorteilhaft        ,als    eine     parallel        neben-          einander        ,arbeitende        Gruppe    von     einzeln    flechtenden  Fäden in der Litze anordnen.  



  Es empfiehlt sich, als     Monofilfäden    solche von  gegenüber den anderen     Flechtfäden    geringeren  Fadendicke zu verwenden. Hierdurch erreicht man,  dass an der Stelle der Litze, wo die     Monofilfäden    lie  gen, eine     etwas        geringere    Dicke der Litze erhalten  wird, als an den Stellen, wo die anderen dickeren  Flechtfäden angeordnet sind. Folglich liegen die die       Monofilfäden    aufweisenden Stellen der Litze gegen  über der von den anderen     Flechtfäden    bestimmten       Oberfläche    der Litze tiefer.

   Beim Tragen eines sol  chen Erzeugnisses kommen, sofern die Litze auf der  Haut getragen werden soll, die tiefer liegenden Stel-           len    mit den     Monofilfäden    nicht mit der Haut in     Be-          rührung,    weil sich die Litze bereits durch ihre, diesen  Stellen     benachbarte,    weiter vorstehende Teile der  Litze     abstützt,    die durch die anderen Flechtfäden ge  bildet werden und die vorzugsweise aus weicherem       textilem    Werkstoff     bestehen.    Dadurch     erhält    die Litze  nach aussen hin die gewohnte Weiche.

   Dabei ist die       obenerwähnte    Wirkung der     Monofilfäden    bei Quer  beanspruchung der Litze     unvermindert    wirksam.  



  Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfin  dung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Die  einzige Figur dieser Zeichnung zeigt in starker     Ver-          grösserung    ein Stück einer     gummielastischen    Litze  nach der     Erfindung.     



  Die     gummielastische    Litze besteht einmal aus  gummielastischen Fäden 3. Geneigt zur Längsrich  tung der Litze verlaufen die     Flechtfäden,    die die  Gummifäden miteinander verbinden. Diese bestehen  aus zwei Sorten von Fäden,     nämlich    einmal aus  Kunstseidenfäden 4 und aus     steifelastischen,    knickfe  sten     Monofilfäden    5.  



  Infolge der     gewählten    Breite der Litze besteht  diese aus     zwölf    Gummifäden 3 und fünfundzwanzig  in geneigter Richtung zu diesen eingeflochtenen  Fäden. Von diesen     Flechtfäden    sind einundzwanzig  in der Zeichnung hell dargestellte Kunstseidenfäden 4  und vier     Monofilfäden    5, die in der Zeichnung     dun-          kel,eingezeichnet    sind. Diese     Monofilfhiden    5 sind im       vorliegenden    Falle als eine parallel     nebeneinanderar-          beitende    Gruppe 6 von     Einzelfäden    in der Litze ver  flochten.

   Sie verlaufen entsprechend dem sich aus  Fadendichte, Fadenstärke und Bindung ergebenden       Flechtwinkel    in diagonaler Richtung von einer Kante  der Litze zur anderen, wo sie um den äussersten       Gummifaden    3 umgelegt werden und wieder in entge  gengesetzter Richtung     diagonal    zur ersten Kante zu  rücklaufen, worauf sich ihr Verlauf wiederholt.

   Die  Fadendicke der     Monofilfäden    5 ist gegenüber der  Fadendicke der übrigen     Flechtfäden    4 geringer     ge-          wählt.    Dadurch kommen die die     Monofilfäden    5       aufweisenden    Teile     der    Litze     etwas        tiefer    zu liegen,       als    der Ebene     entspricht,

          die        idurch    die     infolge    ihrer       grösseren    Dicke     etwas    weiter     vorstehenden        Kunst-          seidenfäden    4     festgelegt        ist.       Wie bereits     erwähnt,    ist die vorliegende Erfin  dung nicht auf das dargestellte     Ausführungsbeispiel     beschränkt, sondern es sind vielerlei Abwandlungen       möglich.    So wäre es denkbar,

   die     Monofilfäden        nicht     nur als     Einzelfäden    im     Geflecht    arbeiten zu     lassen,     sondern sie zu mehreren gemeinsam einzuflechten.

    Auch wäre es denkbar, die     Monofilfäden    nicht als  parallel nebeneinander arbeitende Gruppe einzuar  beiten, sondern     benachbarte        Monofilfäden    durch  einen oder mehrere der anderen Sorte von     Flechtfä-          den    voneinander zu trennen, wodurch sich die     Mono-          filfäden    im Geflecht einander überkreuzen und folg  lich eine     kreuzgitterartige    Struktur der     Monofilfäden     in der Litze erzielt wird.

   Sofern es sich um eine       Schlauchlitze    handelt, wäre es möglich, durch Ein  flechten von     steifelastischen,    knickfesten     Monofilfä-          den    die     Querstabilität    dieser Litzen weiter zu erhö  hen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gummielastische Litze mit in ihrer Längsrichtung verlaufenden, gummielastischen Mittelendfäden und, diese verbindend, geneigt dazu verlaufenden Flecht- fäden, dadurch gekennzeichnet, dass einer oder meh rere der Flechtfäden aus steifelastischen, knickfesten Monofilfäden bestehen. UNTERANSPRÜCHE 1. Gummielastische Litze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Monofilfäden als einzeln eingeflochtene Fäden in der Litze geführt sind.
    2. Gummielastische Litze nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Monofilfäden als eine parallel nebeneinander arbeitende Gruppe von einzeln flechtenden Fäden in der Litze ;angeordnet ist. 3. Gummielastische Litze nach Patentanspruch und einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Monofilfäden gegenüber den anderen Flechtfäden eine geringere Fadendicke auf weisen.
CH1449164A 1964-09-12 1964-11-10 Gummielastische Litze CH425067A (de)

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DEG0041500 1964-09-12

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