CH425156A - Zwei- oder mehrteiliger, metallischer oder nichtmetallischer Dachkantenabschluss, insbesondere für Flachdächer - Google Patents

Zwei- oder mehrteiliger, metallischer oder nichtmetallischer Dachkantenabschluss, insbesondere für Flachdächer

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Publication number
CH425156A
CH425156A CH684464A CH684464A CH425156A CH 425156 A CH425156 A CH 425156A CH 684464 A CH684464 A CH 684464A CH 684464 A CH684464 A CH 684464A CH 425156 A CH425156 A CH 425156A
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CH
Switzerland
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roof edge
metallic
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roof
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Application number
CH684464A
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English (en)
Inventor
Heinz Dipl Ing Schradin
Original Assignee
Ver Deutsche Metallwerke Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/15Trimming strips; Edge strips; Fascias; Expansion joints for roofs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description


  Zwei- oder     mehrteiliger.,        metallischer    oder     nichtmetallischer        Dachkantenabschluss,          insbesondere        für.        Flachdächer       Es ist ein einteiliges, im Querschnitt     F-förmiges          Dachtraufenprofil    für     Flachdächer    mit Kiesfang be  kannt, bei dem der mittlere     Querschenkel    als Auf  lageschenkel für die Dachkante dient. Als Befesti  gungsmittel finden Steinschrauben mit Dübel Ver  wendung.

   Ein solches Profil ist zwar nicht sehr teuer  in seiner Herstellung, jedoch montagemässig äusserst  unwirtschaftlich, da bei anfallenden     Reparaturen    je  weils das gesamte Profil infolge     seiner        einstückigen     Ausführung entfernt werden muss.  



  Es ist auch schon     bekannt,    einen     Dachabschluss          mit    der     Ortgang-Verkleidung    zu kombinieren. Bei  dieser Ausführungsform wird ebenfalls durch Dübel  im Mauerwerk entlang des Randes eines Flachdaches  ein     Winkelprofil    so befestigt, dass ein Schenkel un  mittelbar am Dachrand senkrecht nach oben gerichtet  ist. An diesem Schenkel wird die     Ortgang-Verklei-          dung    eingehängt und     durch    Schrauben mit der Win  kelleiste verbunden. Es wurde in diesem Zusammen  hang auch vorgeschlagen, Winkel- und     Ortgang-Profil          einstückig    auszuführen.

   Um jedoch hierbei ein soge  nanntes Flattern bei starkem Wind zu vermeiden, ist  es erforderlich, den unteren Rand des     Ortgang-Profils     durch besondere Bügel an der Stirnseite des Dach  randes abzusichern. Auch dieser Ausführungsform  haften die Nachteile der     vorbeschriebenen    an. Selbst  bei getrennter Ausführung des     Winkel-    und des Ort  gang-Profils müssen im Fall der Reparatur die Ver  bindungsschrauben gelöst werden. Dies ist nicht nur  zeitraubend, sondern birgt auch die bekannten Nach  teile, beispielsweise festgerosteter Schraubenmuttern,  in sich.  



  Es ist aus den vorgenannten Gründen auch schon  versucht worden, bei metallischen     Dachkantenab-          schlüssen    den am Dachrand zu befestigenden Halte  winkel mit dem     Ortgang-Profil    durch eine Klemm-         verbindung    zu vereinigen. Um jedoch die Vorteile  einer solchen Klemmverbindung zu wahren, ist es  notwendig, diese so einfach wie möglich auszuführen,  was jedoch auf der anderen Seite ihre Sicherheit  verringert. Die auf diesem Gebiet bekanntgewordenen  Vorschläge zeichnen sich zwar durch glatte Flächen,  gerade Kanten und beispielsweise auch einfache -und  schnelle Montage aus.

   Ein bedeutender Nachteil wird  bei diesen     Aufzählungen    jedoch geflissentlich ver  schwiegen, nämlich die hohe Stossempfindlichkeit sol  cher     Klemmverbindungen.    Oft schon genügt zum  Lösen derselben das Anlehnen einer Leiter an den       Dachkantenabschluss,    insbesondere bei Stössen von  unten.  



  Die vorliegende Erfindung vermeidet vorstehend  erwähnte Nachteile und betrifft einen zwei- oder  mehrteiligen, metallischen oder nicht metallischen       Dachkantenabschluss,    insbesondere für Flachdächer,  der dadurch gekennzeichnet ist, dass     das        Abschluss-          profil    über einen im Querschnitt kugelförmigen Steg  ansatz, der an der Unterseite des Horizontalschenkels  des     Abschlussprofils    vorgesehen ist,     kugelgelenkartig     in der     wannenförmig    ausgebildeten Oberkante des  Halteprofils gelagert ist, wobei das Gegenlager aus  zwei gegenseitig     einiastbaren    Stegen besteht,

   von de  nen je einer am Halteprofil sowie am     Abschlussprofil     befestigt ist, und deren Stirnkante mit zwei vertikal  gegeneinander ausgerichteten     wulstartigen    Ansätzen  versehen sind.  



  An dem     senkrecht    stehenden Steg des Haltepro  fils können     ein    oder mehrere     horizontal    nach aussen  gerichtete Stege zur Distanzhaltung gegenüber dem  vertikalen     Schenkel    des     Abschlussprofils    vorgesehen  sein.

   Desgleichen können an dem     gleichen    freien  Schenkel des Halteprofils zwei kürzere, ebenfalls nach  aussen gerichtete und parallel verlaufende Stege für      gegebenenfalls vorzusehende     Schraubverbindungen,          beispielsweise        im        Zusammenhang    mit dem Dachbelag  als Drehsicherung     für    die Schraubenköpfe dienen.

    Weiterhin     kann    die eigentliche     Halterungsvorrichtung     für das     Dachabschlussprofil    vom Befestigungswinkel  getrennt ausgeführt und mit diesem durch Schrauben  so verbunden sein, dass das     Abschlussprofil        in    der  Höhe     verstellbar    ist.     Schliesslich    besteht die Möglich  keit, den - erfindungsgemässen     Dachkantenabschluss     in an sich bekannter Weise mit     Wandverklei-          dungsprofilen    zu kombinieren.  



  In den     Abbildungen    sind Ausführungsbeispiele  der     Erfindung    zeichnerisch erläutert.  



       Fig.    1 zeigt im Querschnitt einen     Dachkantenab-          schluss    nach der     Erfindung    während der Montage, die  nach der     Darstellung    in     Fig.    2 beendet ist.  



       Fig.    3 unterscheidet sich von der Darstellung nach  der     Fig.    1     im    wesentlichen dadurch, dass die Hal  terung     für    das     Abschlussprofil    von dem Befestigungs  winkel am Dachrand getrennt und durch Schrauben       in        vertikaler    Richtung verschiebbar mit diesem ver  bunden ist.  



       Fig.    4 zeigt     einen    erfindungsgemässen     Dachkan-          tenabschluss    in Verbindung mit     einer    mehrteiligen  Wandverkleidung.  



  Der     Dachkantenabschluss    gemäss     Fig.    1 weist das  Halteprofil 1 und das an diesem durch     Klemmver-          bindung        befestigte        Abschlussprofil    2 auf.

   Die Ober  kante des nach oben gerichteten freien Steges 3 des       Halteprofils    1 ist     in    Form einer Wanne 4 ausge  bildet,     in    welcher ein     stegartiger    Ansatz     mit    der im       Querschnitt        kugelförmig        ausgebildeten    Kante 5 des       Abschlussprofils    2     kugelgelenkartig    gelagert ist.

   Nach  Einsetzen der Kante 5 in die Wanne 4 rasten bei  Drehung des     Abschlussprofils    2 in Pfeilrichtung A die  beiden     vertikal    entgegengesetzt ausgerichteten Wülste  6 und 7 der     stegartigen    Ansätze 8 und 9 sowohl des  Halteprofils 1 als auch des     Abschlussprofils    2 gegen  seitig     ein.    Auf     diese    Weise entsteht     eine        sogenannte          Schnapphalterung,

      die das     Gegenlager    zu dem Kugel  gelenk 4-5     darstellt.    Der horizontale Steg 10 an der  Wanne 4 dient zur     Distanzhaltung    für den Vertikal  schenkel 11 des     Abschlussprofils    2. Die     erfindungs-          gemässe        Klemmverbindung,    wie sie in eingerastetem  Zustand, beispielsweise     in    der     Fig.    2 gezeigt ist, kann  nur durch Abziehen des Schenkels 11 in Richtung B  gelöst werden. Die Dachkante ist     jeweils    mit dem  Bezugszeichen 12 versehen.

   Die beiden parallel ver  laufenden Stege 13 und 14 am     Schenkel    3 des Halte  profils 1 dienen als Drehsicherung für gegebenenfalls  vorzusehende     Schraubverbindungen.     



  In der Darstellung gemäss der     Fig.    3 ist das  eigentliche     Halterungsprofil    15 von dem Befestigungs-         winkel    1 getrennt und mit diesem beispielsweise  durch Schrauben so verbunden, dass für das Ab  schlussprofil 2 die Möglichkeit besteht, dieses inner  halb der Grenzen einer Bohrung 16 im Schenkel 3  des Halteprofils 1 vertikal zu variieren. In gleicher  Weise ist ein Horizontalausgleich möglich durch die  beiden Bohrungen 17 und 18     im    Horizontalschenkel  19 des     Halteprofils    1.  



  Die     Fig.    4 zeigt ein     Dachabschlussprofil    nach der       Darstellung    gemäss der     Fig.    2 in     Verbindung    mit  einer Wandverkleidung 20. Die an sich bekannte  Wandverkleidung 20 ist in diesem Fall mehrteilig  ausgeführt und über den Steg 21 des Halteprofils 1  sowie die Nut 22 an der Oberkante des Wandprofils  20 verbunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zwei- oder mehrteiliger metallischer oder nicht- metallischer Dachkantenabschluss, insbesondere für Flachdächer, dadurch gekennzeichnet, dass das Ab schlussprofil (2) über einen im Querschnitt kugel förmigen Stegansatz (5), der an der Unterseite des Horizontalschenkels des Abschlussprofils (2) vorge sehen ist, kugelgelenkartig in der wannenförmig aus gebildeten Oberkante (4) des Halteprofils (1) gela gert ist, wobei das Gegenlager aus zwei gegenseitig einrastbaren Stegen (8 und 9) besteht,
    von denen je einer am Halteprofil (1) sowie am Abschlussprofil (2) befestigt ist, und deren Stirnkante mit zwei vertikal gegeneinander ausgerichteten wulstartigen Ansätzen (6 und 7) versehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Dachkantenabschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an dem Schenkel (3) des Halteprofils (1) in Höhe der wannenförmig ausge bildeten Oberkante (4) ein Distanzsteg (10) vorge sehen ist.
    2. Dachkantenabschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die eigentliche Halterung (15) von dem Halteprofil (1) getrennt und mit diesem durch Schrauben zwecks Vertikalausgleichs verbun den ist (vergleiche Pfeilrichtung C). 3. Dachkantenabschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Halteprofil (1) Lang lochbohrungen (17 und 18) aufweist zwecks Horizon talausgleichs (in Pfeilrichtung D) über entsprechende Schraubverbindungen.
    4. Dachkantenabschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an dem Halteprofil (1) ein nach unten gerichteter Steg (21) vorgesehen ist, zwecks Verbindung mit einer Wandverkleidung (20) über die an deren Oberkante vorgesehene Nut (22).
CH684464A 1963-07-17 1964-05-26 Zwei- oder mehrteiliger, metallischer oder nichtmetallischer Dachkantenabschluss, insbesondere für Flachdächer CH425156A (de)

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EP0159369A3 (de) * 1984-03-24 1986-06-25 Manfred Hirler Wandanschlussprofilanordnung

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DE1256392B (de) 1967-12-14
AT261166B (de) 1968-04-10

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