Zusammenlegbarer Betrachter für Stereoskopbilder Gegenstand der Erfindung ist ein zusammenleg barer Betrachter für Stereoskopbilder, welcher da durch gekennzeichnet ist, dass er einen rechteckigen Grundteil aufweist, der mittels sechs parallel zur kür zeren Seite des Grundteils verlaufenden Faltungsli- nien in sieben Teile unterteilt ist, wobei eine der kür zeren Seiten mit der zweiten Faltungslinie, vom freien Ende des Grundteils her gezählt, verbunden ist, der art,
dass der Betrachter in Seitenansicht gesehen P-förmig ausgebildet ist; dass fünf der sieben Teile, nämlich der dritte bis siebte Teil vom freien Ende des Grundteils her gezählt, ein fünfeckiges Prisma bilden, das durch mindestens zwei klappbare Ouerwände stützbar ist; dass der vierte Teil vom freien Ende des Grundteils her gezählt mit einem Paar Öffnungen versehen ist, deren Abstand dem menschlichen Augenabstand entspricht, dass der fünfte und der sechste Teil, vom freien Ende des Grundteils her ge zählt eine Ausnehmung für den Lichtdurchlass auf weisen;
und dass der siebte Teil vom freien Ende des Grundteils her gezählt mit einer Hakerunrng zur Auf nahme der Bilder versehen ist.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfin dungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Betrach ters in auseinandergefaltetem Zustand; Fig. 2 eine gleiche Ansicht wie in Fig. 1, jedoch mit entferntem Frontteil, um zu zeigen, wie die bei den Seitenwände und die Trennwand mittels der bei den Daumen des Benützers vertikal aufgerichtet wer den;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des in Fig. 1 dargestellten Betrachters, um zu zeigen, wie er gefal tet wird, wobei ein Frontteil und der Bilderhalter hin untergeklappt und der Deckteil gefaltet sind; und Fig. 4 eine perspektivische Ansicht vom Unterteil des Betrachters her, wobei letzterer in vollständig zusammengeklapptem Zustand gezeigt ist.
In den Fig. 1 und 2 ist mit 1 ein rechteckiger Grundteil bezeichnet, welcher durch sechs zur kürze ren Seite des Grundteils 1 parallele Faltungslinien in sieben rechteckförmige Teile unterteilt ist.
Eine der kürzeren Seiten des Grundteils 1 ist mit der Faltungslinie F, der zweiten Faltungslinie vom freien Ende des Grundteils 1 her gezählt, verbunden, zur Bildung einer P-ähnlichen Form von der Seite her gesehen.
Nachfolgend werden die sieben Teile benannt, und zwar vom unteren Ende des vertikalen Striches des P : ein Klappteil 7, ein Deckteil 6, ein Bodenteil 2 (siehe Fig. 2), ein vorderer Betrachtungsteil 4, ein vorderer Beschriftungsteil 3, ein Oberteil 3' und ein Rückenteil 5. Der rechteckige Teil ABCD des Ober teiles 3' ist ausgeschnitten zur Bildung eines rechtek- kigen Teiles AB'D'D des Rückenteils 5. Gerade neben der rechteckigen Öffnung ABCD ist ein bogenförmiger Ausschnitt BEC im Beschriftungsteil 3 vorgesehen.
Bei dieser Ausbildung kann der Teil AB'D'D des Rückenteils 5 ungehindert durch die ausgeschnittene Öffnung ABECD hindurchpassieren, welche auch als eine Öffnung zum Zutritt von Licht bei der Betrachtung der Stereofotos dient. Am Rük- kenteil 5 ist ein Teil 5' befestigt, der einen Ausschnitt für die zu betrachtenden Fotos aufweist und der die gleiche Aussenform wie der Teil 5 besitzt, so dass diese beiden Teile 5 und 5' einen Halter zur Auf nahme von Fotos zwischen ihnen bilden.
Im Betrachtungsteil 4 sind zwei kreisförmige öff- nungen angeordnet, deren Abstand dem menschli chen Augenabstand entspricht. Ein Paar Konvexlin- sen 12L und 12R, jede mit einer entsprechenden Fokuslänge und einem Durchmesser, der ein wenig grösser ist als derjenige der erwähnten Öffnungen, sind mit einem Streifen 16 mit entsprechenden öff- nungen am Teil 4 befestigt.
Fig. 2 ist eine Ansicht, in welcher der grösste Teil des Beschriftungsteiles 3 und des Betrachtungsteiles 4 zur Darstellung des Inneren des Betrachters entfernt ist. Wie man daraus sieht, ist eine rechte Seitenwand 8, eine Trennungswand 9 und eine linke Seitenwand 10, die alle die gleiche fünfeckige Form aufweisen, mit dem Bodenteil 2 verbunden, derart, dass sie mit tels der Finger aufgestellt oder heruntergeklappt wer den können.
Diese fünfeckigen Teile 8, 9 und 10 die nen als Stütze zur Sicherung einer stabilen Bildung des Pentagonalprismas, das durch den Bodenteil 2, den Betrachtungsteil 4, den Beschriftungsteil 3, den Oberteil 3' und den Rückenteil 5 geformt wird.
Der rechte Seitenteil 8 und die Trennungswand 9 sind mittels eines Streifens 14 verbunden, so dass sie mit einander aufgestellt oder heruntergeklappt werden können. Fig. 2 zeigt wie die linke Seitenwand 10 und die rechte Seitenwand 8 zusammen mit der Tren nungswand 9 nach links bzw. nach rechts mittels der Daumen aufgestellt werden, die durch die im Boden teil 2 vorgesehenen elliptischen Öffnungen 13L und 13R gesteckt werden können.
Nachfolgend wird beschrieben, wie der Betrachter auseinandergeklappt und benützt wird. Im Fotohalter 5, 5' werden zuerst eine Mehrzahl von Fotografien 15L und 15R angeordnet. Dazu wird der Deckteil 6 zuerst geöffnet und der Fotohalter 5, 5' aufgestellt. Dann wird der Hauptteil des Betrachters mit beiden Händen wie in Fig. 2 dargestellt gehalten und die linke und rechte Seitenwand 8 und 9 aufgestellt. Da bei wird die Trennungswand 9 zusammen mit der Seitenwand 8 mittels beider Daumen, die durch die Öffnungen 13L und 13R geführt sind, aufgestellt.
Nun ist es zum betrachten von Stereofotos nur noch nötig, die Augen genug nahe an die Linsen 12L und 12R im Betrachtungsteil 4 zu bringen, bis ein klares Bild erhalten wird.
Wenn der Betrachter zusammengelegt werden soll, ist das Verfahren umgekehrt wie beim Aufstel len, d. h. zuerst wird die linke Seitenwand 10, dann die rechte Seitenwand 8 und die Trennungswand 9 auf den Bodenteil 2 (die Reihenfolge dieser Handlun gen kann auch umgekehrt sein) geklappt, dann wird der Fotohalter 5, 5' durch den Ausschnitt ABECD nach unten auf die rechte Seitenwand 8 und die Trennungswand 9 die schon zusammengelegt worden sind, gedrückt, und anschliessend der Oberteil 3' ge gen den Rückenteil 5 gedrückt. Dadurch werden der Beschriftungsteil 3 und der Betrachtungsteil 4 ge- streckt,
so dass diese beiden Teile eine einzige Ebene bilden; zuletzt werden der Deckteil 6 und der Klapp teil 7 gefaltet um diese Bestandteile teilweise zu um hüllen, und damit ist die Zusammenfaltung beendigt (siehe Fig. 4).
Auf dem Beschriftungsteil 3 kann wie in Fig. 1 angedeutet eine Beschriftung angebracht werden, wie z. B. Fröhliche Weihnachten , und gleicherweise kann auch das äussere Aussehen des Betrachters ver schönert werden, indem man ein geeignetes Motiv auf dem Deckteil 6 anbringt. Wenn der Betrachter versendet werden soll, kann die Adresse auf gleiche Weise wie bei Postkarten auf dem Klappteil 7 ange bracht werden.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung weist den grossen Vorteil auf, dass sie aus Papier, Karton oder anderem billigen Material hergestellt und zu einem flachen und handlichen Gebilde von der Grösse einer Postkarte zusammengelegt werden kann. Sie kann zusätzlich als Umschlag für Ansichtskarten,<B>Glück-</B> wunschkarten o. dgl. verwendet, und auf einfache Weise zum Betrachten von Stereofotos auseinander- geklappt werden.
Collapsible viewer for stereoscopic images The subject of the invention is a collapsible viewer for stereoscopic images, which is characterized in that it has a rectangular base part, which is divided into seven parts by means of six folding lines running parallel to the shorter side of the base part, one being the shorter sides are connected to the second fold line, counting from the free end of the base part, of the type
that the viewer is formed in a P-shape when viewed from the side; that five of the seven parts, namely the third to the seventh part counting from the free end of the base part, form a pentagonal prism which can be supported by at least two hinged outer walls; that the fourth part, counting from the free end of the base part, is provided with a pair of openings whose distance corresponds to the human eye relief; that the fifth and sixth part, counting from the free end of the base part, have a recess for light to pass through;
and that the seventh part, counting from the free end of the base part, is provided with a hook for receiving the images.
An example embodiment of the subject invention is shown in the drawing. 1 shows a perspective view of the viewer in the unfolded state; FIG. 2 is the same view as in FIG. 1, but with the front part removed to show how the side walls and the partition wall are erected vertically by means of the thumbs of the user;
Fig. 3 is a perspective view of the viewer shown in Fig. 1 to show how it is folded, with a front part and the picture holder folded down and the top part folded; and FIG. 4 is a perspective view from the lower part of the viewer, the latter being shown in a fully collapsed state.
In Figs. 1 and 2, 1 denotes a rectangular base, which is divided into seven rectangular parts by six fold lines parallel to the short Ren side of the base part 1.
One of the shorter sides of the base part 1 is connected to the fold line F, the second fold line counting from the free end of the base part 1, to form a P-like shape when viewed from the side.
The seven parts are named below, from the lower end of the vertical line of the P: a flap part 7, a cover part 6, a bottom part 2 (see Fig. 2), a front viewing part 4, a front lettering part 3, a top part 3 ' and a back part 5. The rectangular part ABCD of the upper part 3 'is cut out to form a rectangular part AB'D'D of the back part 5. Just next to the rectangular opening ABCD, an arcuate cutout BEC is provided in the inscription part 3.
In this embodiment, the part AB'D'D of the back part 5 can pass unhindered through the cut-out opening ABECD, which also serves as an opening for the admission of light when viewing the stereo photos. A part 5 'is attached to the back part 5 which has a cutout for the photos to be viewed and which has the same external shape as part 5, so that these two parts 5 and 5' have a holder between them for taking photos form.
Two circular openings are arranged in the observation part 4, the distance between them corresponding to the human eye distance. A pair of convex lenses 12L and 12R, each with a corresponding focal length and a diameter that is slightly larger than that of the openings mentioned, are attached to the part 4 by a strip 16 with corresponding openings.
Fig. 2 is a view in which most of the lettering part 3 and the viewing part 4 are removed to show the inside of the viewer. As can be seen from this, a right side wall 8, a partition wall 9 and a left side wall 10, all of which have the same pentagonal shape, are connected to the bottom part 2 in such a way that they can be raised or folded down by means of the fingers.
These pentagonal parts 8, 9 and 10 serve as a support to ensure a stable formation of the pentagonal prism, which is formed by the bottom part 2, the viewing part 4, the lettering part 3, the top part 3 'and the back part 5.
The right side part 8 and the partition wall 9 are connected by means of a strip 14 so that they can be set up or folded down with one another. Fig. 2 shows how the left side wall 10 and the right side wall 8 are set up together with the separation wall 9 to the left and to the right by means of the thumb, which can be inserted through the provided in the bottom part 2 elliptical openings 13L and 13R.
The following describes how the viewer is unfolded and used. In the photo holder 5, 5 ', a plurality of photographs 15L and 15R are first placed. For this purpose, the cover part 6 is first opened and the photo holder 5, 5 'is set up. Then, the main part of the viewer is held with both hands as shown in Fig. 2, and the left and right side walls 8 and 9 are erected. Since the partition wall 9 is set up together with the side wall 8 by means of both thumbs, which are guided through the openings 13L and 13R.
Now, for viewing stereo photos, it is only necessary to bring the eyes close enough to the lenses 12L and 12R in the viewing part 4 until a clear image is obtained.
If the viewer is to be collapsed, the procedure is the reverse of that of Aufstel len; H. first the left side wall 10, then the right side wall 8 and the partition wall 9 on the bottom part 2 (the order of these actions can also be reversed), then the photo holder 5, 5 'is folded down through the cutout ABECD to the right Side wall 8 and the partition wall 9, which have already been put together, pressed, and then the upper part 3 'ge against the back part 5 is pressed. As a result, the inscription part 3 and the viewing part 4 are stretched,
so that these two parts form a single plane; Finally, the cover part 6 and the folding part 7 are folded to cover these components partially, and thus the folding is completed (see Fig. 4).
As indicated in Fig. 1, a label can be attached to the label part 3, such as, for. B. Merry Christmas, and likewise the external appearance of the viewer can be enhanced ver by attaching a suitable motif on the cover part 6. If the viewer is to be sent, the address can be placed on the folding part 7 in the same way as with postcards.
The device according to the invention has the great advantage that it can be made from paper, cardboard or other cheap material and folded into a flat and manageable structure the size of a postcard. It can also be used as an envelope for postcards, <B> greeting </B> greeting cards or the like, and can be easily unfolded to view stereo photos.