Anschlussstück für Hochdruckschlauch Die Erfindung :bezieht sich auf ein Anschluss- stück für Hochdruckschläuche, insbesondere auf eine verbesserte Anordnung, um eine zuverlässige Ab dichtung zu ermichen und aufrechtzuerhalten.
Die Abdichtung bei Schlauch-Anschlussstücken wird im allgemeinen durch Anpresskräfte zwischen den Aufbauteilen der Anschlussstücke und der Schlauchwand erzielt. Je nach :dem Material, aus dem der Schlauch besteht, und der Ausführungsart des Anschlussstückes, d. h. ob dieses zusammen mit einem einzigen Schlauch oder mehrere Male, d. h.
mit v.rschi-denen 'Schläuchen, verwendet werden soll, stellen sich unterschiedliche Probleme, .um der Forderung einer stets, einwandfreien Abdichtung zu genügen.
Bei den biegsamen Schläuchen wind im allge meinen zwischen metallischen und nichtmetallischen unterschieden. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Schläuche, die wenigstens eine Lage eines nicht metallischen Materials aufweisen.
Ein kaltfliessendes Material, wie z. B. Polytetra flaoräthylen, welches im volumetrischen Sinne nicht zusammendrückbar ist, bietet gewisse Schwierigkei ten, während ein anderes Material, wie z. B. Poly- vinylalkohol, vorzugsweise wegen seiner Kaltfluss- eigenschaften und in gewissem Ausmass infolge der Eigenheiten :eines Schlauches aus diesem Kunststoff, andere Probleme aufwirft. Eine kurze Erläuterung .diene zum Verständnis.
Ein typischer Polytetrafluoräthylen-Schlauch be steht aus einer Kunststoffwand, die von einer Beweh rung aus geflochtenem Stahldraht umgeben ist. Die Wandung wind ,durch Strangpressen hergestellt, wobei zu beachten ist, dass die Wandstärke in Umfangs- und in Längsrichtung @gleichmässig gefiartigt wird. Die Stahldrahtbewehrung wird später auf die Aussenseite der Wand maschinell aufgeflochten.
Ob gleich die Drähte sich in die Oberfläche der Wand eindrücken, findet keine Verbindung statt. Beim Ent fernen des Geflechtes, behält die Wand indessen Ein druckstellen.
Schlauchanschlussstücke können in einmal oder mehrmal verwendungsfähige oder in Kombinationen von beiden eingeteilt werden. Bei den einmal ver- wendungsfähigen erzeugten Metallhülsen, die entwe der durch Zusammendrücken oder Aufweiten mit dem Ende 8-s Schlauches verbunden sind, den erforder lichen Verankerungsandruck. Bei den wiederver wendbaren Arten sind die Teile zur Verwendung an einem :
besonderen Schlauch ausgebildet und bilden eine stufenweise Verbindung mit dem Schlauchende. Bei der ersterwähnten Type können die Hülsen so disponiert werden, dass sie mit genügend Spiel auf den !Schlauch schiebbar sind und anschliessend eine leichte Anpnessung gestatten. .Bei der wieiderverwend- baren Type wind der Dichtungsdruck bei ider Mon tage der Teile erzeugt. Infolgedessen ist das Ausmass der Deformation durch die praktisch aufbringbare Kraft beschränkt, die beim Zusammensetzen zuge lassen werden kann.
Einmal verwendbare Anschlussstücke wurden bei Polytetrafluoräthylen-Schläuchen bisher erfolgreich angewendet, indessen war es notwendig, die Wand stärke des: Schlauches sehr sorgfältig zu überwachen, ebenso die Dimensionen der Anschlussteile und das Ausmass der beim Zusammenbau der Kupplung auf gewendeten Kraft.
Nur :durch eine solche Überwa- chung war es möglich, stets die gleichen Anschluss- verhältnisse am Schlauch zu erzielen, rum eine zu verlässige Abdichtung zu erreichen.
Zuweilen wird es, vorgezogen, wiederverwend bare Anschlusselemente zu gebrauchen. Est wurden eine Anzahl solcher Elemente zum Gebrauch bei Polytetrafluoräthylen-Schläuchen entwickelt.
Bei einer Ausführungsform wird eine Anschlussbuchse in ,den Schlauch eingesetzt, -um dessen Wand auszu- dehnen, so d@ass sie eine dichte Anlage an einer Anzahl ,axial verteilter ringförmiger Rippen an einer Zwischenhülse erhält. Sofern Massabweichungen :auf treten, kann das Element nur mit Schwierigkeiten im Schlauch eingesetzt werden, und es besteht die Möglichkeit einer Zugbeanspruchung, durch die die Schlauchwand aus der Hülse austritt.
Ein .anderes und bedeutenderes Problem ergibt sich aus .dem Aufbau dieses Anschlussstückes, das erfordert, dass eine Metall-Metalldichtung zwischen dem eigentli chen Angchlusselement und einer Zwischenhülse her gestellt werden muss,
um den Vorteil einer soge- nannten Lippendichtung bei hohem Betriebsdruck zu .erzielen. Eine ausreichende Metall-Metalldichtung erfordert indessen eine kostspielige Bearbeitungsein- richtung, welche dieses Anschlusselement für die Her- steller uninteressant macht.
Ein Schlauch mit einem Belag aus Polyvinyl- Alkohol besteht aus einer innern Lage dieses Kunst stoffes, welche :durch umgebende Lagen aus abwech selnd Baumwollgeflecht und Gummi verstärkt ist.
Wenn bei diesem Schlauch ein einfaches, einmal ver wendbares Anschlussstück angewendet wird, so macht die Ungleichmässigkeit der Gummi- und Geflecht wand es schwierig, das genaue Ausmass der Quet schung oder Pressung vorauszusehen. ES genügt nicht, dass die Verbindung unmittelbar nach der Her- sbellungdicht ist. Sie muss auch nachher dicht bleiben.
Sowohl Gummi als auch Polyvinyl-Alkohol fliessen in kaltem Zustand. Diese :En@genschaft macht es schwer, bei einzelnen Ausführungen unter den tat sächlichen Betriebsbedingungeneine Urdichtigkeit zu verhindern.
Das erfindungsgemässe, die genannten Schwie rigkeiten :meisternde Anschlussstück für Hochdruck schläuche mit einem .in das Schlauchinnere einschieb- baren Nippel und einer über den Nippel auf @dfie Aussenseite :
des Schlauches aufschraubbaren An schlusshülse, welche auf (die über den Schlauch vor- stehende, mit Gewinde versehene Partie des Nippels aufgeschraubt ist und mit ihrer konischen End- partie zwischen den Innenschlauch und die äussere Bewehrung hineinragt,
wobei eine äussere Spann hülse die Bewehrung des Schlauches gegen diese konische Endpartie der Anschlusshülse anpresst, ist dadurch igekennzeichnet, dass die über den Nippel nach idessen Einsetzen in den Schlauch aufschiebbare Anschlusshülse an ihrer Innenseite eine Reihe von Stufen derart aufweist, :dass (das- Ende des:
Schlauches in eine ;durch komplementäre Stufen .gebildete Ring nut im Nippel eingepresst wird, wobei die Stufen an beiden Teilen so ausgebildet sind, @dass sie :auf den Innenschlauch .an axial in Abstand liegende Stellen erst; nach endgültigem Anziehen :der Teile @gegen- .einander eine starke Anpreisung bewirken.
Die Erfindung wird, nachstehend -an Hand der beilieg nden Zeichnung näher erläutert, die Ausfüh rungsbeispiele der Erfindung darstellt.
In der Zeich nung zeigt: Fig. 1 im Längsschnitt ein aus. einmal und wie derholt verwendbaren Elementen zusammengesetz- tes Anschlussstück in Verbindung mit einem Poly- tetrafluoräthylenschlauch, vor dem Einrollen der äu sseren Spannhülse, Fig.2 Birnen Querschnitt nach Linse 2-2 der F1g. 1, Fig. 3 eine ähnliche :
Darstellung wie F.ig. 1, wobei das Anschlussstück nach Odem Einrollen der äussern Spannhülse gezeigt ist.
Fig. 4 und 5 zeigen vergrösserte Partiald:arstellun- gen, die die Stellung ider abgestuften Partien der Aufbauelemente analog der Fig. 1 in zwei verschie- (denen Stadien dies Zusammenbaues erläutern, Fig. 6 einen .teilweisen Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform eines wiederverwendbaren Anschlussstückes,
Fig. 7 einen vergrösserten, teilweisen Schnitt durch die sich gegenüberliegenden abgestuften Teile einer anderen Ausführungsform, die sonst ähnlich, wie in Fig. 1 dargestellt, aufgebaut ist.
In den Fig. 1 bis 3 :ist die Erfindung in An wendung lauf ein Anschlussstück, bei Odem einmal und wiederholt verwendbare .Elemente kombiniert sind, dargestellt. Die gleichen Bezugszeichen bezeich nen gleiche oder ähnliche Teile.
Das Anschlussstückbesteht aus einem Nippel 10, einer Ansohlusshülse 11 und einer äussern Spann hülse 12 und ist in verschiedenen Stadien des Zusam- menbaues an einem Schlauch 13 gezeigt. Der :Schlauch besteht aus einem Polytetrafluoräthylen- Innenschlauch 14, der mit geflochtenem Stahldraht 15 umhüllt ist.
.Der Nippel 10 ist mit einer Bohrung 16 ver sehen. Das eine Ende .am Eintritt in das Ende des Innenschlauches 14 besitzt .einen bei 17 abgerundeten Vorsprung, idem ein Abschnitt 18 folgt, der mit einer Anzahl abwechselnd ringförmiger Rippen 19 und ringförmiger Nuten 20 versehen ist.
Neben dem Nutenabschmtt 18 ist eine gerändelte konische Flä che 21 angeordnet, :die .mit einem zylindrischen Abschnitt 22 mit etwas grösserem Durchmesser als ,der Durchmesser der Rippen 19 verbunden ist. Un mittelbar neben :dem zylindrischen Abschnitt 22 be findet sich ein Abschnitt 23 mit zylindrischen Par- tien 24 und 25 .allmählich steigenden Durchmessers in Richtung der Partie 22 mit dem grössten Durch messer.
Der Vorderteil des Nippels ist mit einem mit Aussengewindie 26 versehenen Teil sowie einem Bund 27 versehen. Letzterer liegt neben :der Nut 23. Eine Anzahl über den Umfang verteilter Längsnuten 28 (Fä@g. 2) verläuft an dem :genuteten Abschnitt 18 .des Nippels :bis zum schlauchseitigen Ende, und' zwar ,aus Gründen, die später noch erläutert werden.
,Die Anschlusshülse 11 besitzt ein Ende 29 zum Einsetzen zwischen die Schlauchbewehrung 15 und (den Innenschlauch 14, welches über das Ende @cbm Nippels 10 hinweggreift. Indem Ende 29 der Hülse befindet sich eine Gegenbohrung 30, die innerhalb der Hülse in einen Gewindeabschnitt 31 übergeht.
Wie dargestellt, besitzt die Gegenbohrung einen ab geschrägten Eingang, der abwechselnd zylindrische und ketgelstumpfförmige Flächen 32, 33, 34, 35, 36 aufweist, die stufenartig verbunden sind.. Die Gegen bohrung 30 endigt in einer Schulter 37. Die äussere Fläche des Endes 29 der Anschlusshülse isst, wie bei 38 gezeigt konisch und bei 39 mit Gewinde ver sehen.
Es sind Schlüsselflächen 40 zur .Aufnahme eines Schlüssels vorgesehen, um die Anschlusshülse drehen zu können. Das gegenüberliegende Ende der Anschlusshülse ist in üblicher Weise mit einer Nut 41 zur Befestigung einer Anziehmutter (nicht darge stellt) versehen, wodurch eine übliche Ankupplung geschaffen wird.
Die Spannhülse 12 beginnt mit einem zylin drischen Teil 42 an dem einen Ende, der im Innern mit einer gerippten Fläche 43 versehen ist, die als steilgängiges Trapezgewinde ausgebildet sein kann. Dass andere Ende der Hülse ist ebenfalls zylindrisch, indessen von. grösserem Durchmesser und mit Innen gewinde 44 versehen. Zwischen dem Gewinde 44 und ;der gerippten Fläche 43 ist eine konische Fläche 45 vorhanden sowie eine hinterschnittene Fläche 46 und gegebenenfalls eine ringförmige Nut 47 in der konischen Fläche, 45.
In der Aussenfläche können Vertiefungen 48 und 49 vorgesehen sein, durch wel che ein Spannschlüssel aufgenommen werden kann.
Nachdem das .Schlauchende sachgemäss beschnit ten ist, wird .die Hülse 12 über den Schlauch nach hinten geschoben. Der Nippel 10 wird alsdann so weit -eingesetzt, bis der Innenschlauch 14 an dem Bund 27 anstösst. Da (der Durchmesser des -geripp ten Teiles 18 ödes .Rohrstutzens etwa dem inneren Durchmesiser des. Schlauches entspricht, ist das Ein- setzen des Mppels verhältnismässig leicht durchzu führen.
Weiterhin wird dadurch, @dass die Aussen seite des Schlauches nicht eingeengt ist, der Schlauch ohne grossen Widerstand ausgedehnt, so dass er über den sich ausweitenden Abschnitt 22 hinweggeht. Der Zweck @dieses Abschnittes :besteht darin, eine aus reichende Tiefe für die Stufen @im Abschnitt 23 zu erhalten, ohne dass die Bohrung 16 des Nippels im Durchmesser verringert werden muss.
Eine Bandklemme, Kluppe oder ein anderes übliches Werkzeug, wie z. iB. eine Schlitzklemme in einem Maschinenschraubstock,wird nunmehr an denn Schlauch angesetzt, und zwar an der Stelle, an der er auf der .gerippten Fläche 18 liegt, so @d@ass der Schlauch zusammengezogen wird. Infolge sowohl dler gerändelten Fläche 21 als auch der Längsnuten 28 reicht ein leichter Dnuck aus, um eine Drehung zwischen dem Nippel und :dem Schlauch zu ver hindern, während :beide miteinander verklemmt sind.
Die Anschlusshülse 1t1 wird nunmehr über das her vorstehende Ende des Nippels gestreift. Das Ge winde am Nippel 10 reicht nicht bis zum vordern Ende. Infolgedessen braucht das Innengewinde 31 an der Anschlusshülse nicht bis an die Schulter 37 ausgebildet zu sein.
Dagegan kann der erste Gewin- degang 50 an dem Nippel und der erste Gewinde- gang 51 an der Anschlusshülse so gewählt werden, dass sie sich erfassen, bevor Idas Ende 29 der An schlusshülse zwischen die Wand und die Hülle des Schlauches eintritt. Hierdurch wird ein guter me chanischer Sitz erreicht, wenn ein Widerstand letzt lich auftritt.
Dies äst aber nicht kritisch, Ida durch die neue Konstruktion die Zusammensetzung sehr leicht ist.
Mit Hilfe eines geeigneten Schlüssels; der .an den Schlüsselflächen 40 der Anschlusshülse 11 angesetzt wird, wird idiese auf den Nippel 10 aufgeschraubt. Der Vorgang erfolgt ohne Widerstand, was sich aus Fig. 4 ergibt.
Durch die sich gegenüberliegenden Stufen an Odem Nippel und der Anschlusshülse braucht letztere die Schlauchwand 14 nur durchzubiegen, ohne eine ,merkliche Andruckkraft auszuüben, bis der Zusammenbau das Stadium nach Fig.5 erreicht hat.
Die radialen Entfernungen zwischen Iden gegen überliegenden Partien der Abstufung sind in der untenstehenden Tabelle mit Bezug auf die Wand stärken des Schlauches angegeben. Die Zahlen in Aden Spalten entsprechen :den Bezugszeichen, mit de nen die verschiedenen Partien versehen sind.
EMI0003.0107
Gleich <SEP> oder <SEP> grösser <SEP> Geringer
<tb> als <SEP> die <SEP> Schlauchwandstärke <SEP> als <SEP> die <SEP> Schlauchwandstärke
<tb> 36-22 <SEP> 34-22
<tb> 36-25 <SEP> 32-25
<tb> 36-24
<tb> 34-25
<tb> 34-24
<tb> 32-24 So ergibt sich z.
B. bei einer Schlauchwand- stärke von 1 mm ein .als Geringer alsi idie Schlauch- wandstärke bezeichneter Abstand eine Spaltbreite, die um etwa 0,35 bis 0,37 mm geringer ist als die Wandstärke.
Dadurch entsteht ein fester Sitz erst dann, wenn die Verbindungsstelle zwischen den Flächen 34 und 35 idie Ebene der radialen Wand zwischen den Flächen 25 und 22 (Fig. 5) erreicht.
Es wird kein Zusammen drücken und kein merklicher Widerstand auftreten, ehe die Fläche 34 über die Fläche 22 greift. Durch sachgemässe Wahl der Lage .dies ersten Gewinde ganges 26 und 31 in bezug auf das übergreifian der Flächen 32 und 34 über die Flächen 25 und 22, kann der Übergriff während der letzten halben Umdrehung ,der Anschlusshülse 11 auf den Nippel 10 stattfinden. Bei dem vorstehenden Beispiel beträgt der über griff etwa 0,37 mm.
Wie laus den Fig.4 und 5 :hervorgeht, gelangt das Ende der Schlauchwand auf die Stufen ;des Nippels, bevor die Anschlusshülse eine merkliche Axialkraft auf idie Schlauchwand ausübt. Daher be steht keine Gefahr, dass der Schlauch ;auf dem Nippel verrückt wird. Dieses stellt einen ider wichti gen Vorteile der Erfindung dar.
Die konischen Flä- chen 33 und 35 an der Anschlusshülse, die die Schlauchwand übergreifen, tragen zu diesem Zweck mässigen Ergebnis bei.
Das Ansetzen .der Anschlusshülse 11 ist been digt, sobald,die Schulter 37 auf Idas Ende des Nip pels auftrifft. Alsdann kann die Klemmvorrichtung von dem Schlauch abgenommen, werden. Sofern ein anderes :als ein gerades Anschlussstück zusammen gesetzt wind (es kann z.
B. ein Kniestück zwischen der Nut 41 und den Schlüsselflächen 40 an der Anschlusshülse vorhanden sein), kann die Anschluss- hülse und der Nippel als Einheit gegenüber dem Schlauch zur sachgemässen Ausrichtung :gedreht wer den.
Es wurde festgestellt, @dass eine solche Drehung möglich ist und sich keime nachteilige Beeinflussung des Eingriffes der abgestuften Partien am Ende der Schlauchwand,auftritt.
Alsdann kann die Spannhülse 12 aufgesetzt wer den, :bis, sie mit dem Gewinde 44 das Gewinde 39 an -der Anschlusshülse erfasst. Mit Hilfe eines in den Schlüsselvertiefungen 48 und 49 :angesetzten Spann schlüssels kann die Spannhülse 12 festgezogen wer .den, bis,die Bewehrung 15 :des Schlauches fest zwi schen den konischen Flächen 45 und 38 @gefasst ist.
Hierauf wird der Teil 42 der Hülse 12, wie aus! Fig. 3 ersichtlich, eingerollt oder eingezogen. Zu diesem Zweck sind radiale @Einzieh-Werkzeuge verwendbar.
Bei :der :beschriebenen Ausführungsform wirkt der eingezogene Teil des Anschlussstückes in erster Linie .als :mechanische Verankerung desselben an den Schlauch. Die ,Abdichtung erfolgt hauptsächlich im Abschnitt der stufenweise abgesetzten Partien.
Der Nippel 10 und die Hülse 12 bilden eine ringförmige Kammer zur Aufnahme des Schlauchendes, Bei einem solchen. Anschlussstück sind sowohl die Anschluss- hülse als auch der Nippe, nach einer allfälligen De- montage vom Schlauch wieder verwendbar, nicht aber ,die Spannhülse.
Sofern eine vollständige Wiederbenutzbarkeit sämtlicher Aufbauteile .gewünscht wird, kann das Anschlussstück so abgeändert werden, wie es in Fig. 6 dargestellt ist. Die A.nschlusshülse ist dabei gleich derjenigen nach Fig. 1 und ist daher mit dem. gleichen Bezugszeichen <B>11</B> bezeichnet.
Der Nippel 60 unterscheidet sich: von dem Nippel 10 nur an der Stelle 61, die .keine ringförmigen Rippen und Nuten aufweist und etwas :kürzer ausgebildet ist. In glei- cher Wise ist die Spannhülse .62 etwas kürzer rund! besitzt eine innere glatte Fläche 63.
Sie ist im Durchmesser so gehalten, .dass der Schlauch dort leicht zusammengedrückt oder gequetscht wird, wo er über Idas Ende der Anschlusshülse hervorsteht. Das Verfahren zum Zusammensetzen .ist im wesentlichen das @gleiche, wie beschrieben,
wobei lediglich der Vorgang des 'Einziehens wegfällt. Bei diesem .An schlussstück dient das Festklemmen der Bewehrung zwischen der Hülse 62 und der Ansehlusshülse 11 dazu, @die Kupplung am Schlauch zu verankern.
Eine Variante der sich gegenüberliegenden .abge stuften Partien nach der Fig. 1 bis, 6 ist in der Fig- 7 ,dargestellt. Die übrigen Teile können gleich, wie bereits beschrieben, ausgebildet sein.
Bei einem Schlauch von kleinem Durchmesser, beispielsweise von 5 mm, wurde festgestellt, dass die Steifigkeit der :Schlauchwand zu gross ist, .um einen Zusammenbau mit nach Fig. 1 abgesetzten Stufen vorzuziehen. In :diesem Falle wird -die Ausführung :nach Fig. 7 vorteilhaft. Der Nippel 70 ist mit einer Ringnut oder einer Aussparung 71 versehen, die zwischen dem Bund 72 und der zylindrischen Fläche 73 grösseren Durchmessers vorgesehen -ist.
Von der Fläche 73 aus ist eine Fläche 74 abgestuft, der eine weitere niedere Stufe ,zu :der Fläche 75 folgt. Diese Anordnung entspricht prinzipiell derjenigen in Fig.l. Die Fig.7 zeigt eine zusätzliche Fläche bzw. eine Nut 76 zwischen den Flächen 73 und 74.
Deren Durchmesser ist geringer als jener des Flä- chenabschnittes 74, so dass ein weiterer Raum ge schaffen ist, in den die Schlauchwand 77 eingedrückt werden kann, wie in Fig.7 dargestellt.
Die Anschlusshülse 78 ist mit einer abgestuften zylindrischen Fläche 79 und 80 versehen, die durch eine konische Fläche -verbunden sind. Eine zusätzliche konische Fläche 82 sitzt an :der Mündung Ader Gegen bohrung. Abgesehen von der etwas unterschiedlichen Proportionierung der Anschlusshülse 78 weist die Anschlusshüls:e 1.1 in der Fig. 1 zwei Abweichungen ,auf.
Der Teil 78 ist mit einem hinterschnittenen Raum 83 zur Schaffung weiteren Platzes versehen, während die abgestuften Flächen 79 und' 80 mit ringförmigen V-förmigen Nuten 84 und $5 ver sehen sind. Der Raum 83 :gestattet ein Ausbauchen der Schlauchwand, während die Nuten :84 und 85 eine -gute Berührung ,mit der Schlauchaussenwand ermöglichen, trotz der bereits erwähnten Geflecht marken. Dies ist ein .Problem, welches nur bei sehr kleinen Kupplungen Bedeutung hat.
Die V-Nuten können unterbestimmten Umständen weggelassen wenden.
-Die AnschlusshÜlse -nach Fig. 7 kann die gleiche sein, wie sie in den Fig. 1 bis 6 dargestellt ist. Es wunde festgestellt, @dass beim .Festziehen der Hülse zusätzliches Harzmaterial A<B>der</B> Schlauchwand in den Raum zwischen die sich ,gegenüberliegenden Stufen gedrückt wird. '.Ein ähnlicher Zustand tritt :auch bei (der Ausführungsform nach Fig. 1 auf.
Zur Erläuterung ist der raidiale Spalt oder die Entfernung zwischen .den Flächen der Fig. 7 unten in der gleichen Weise in einer Tabelle angegeben, wie für Anschdussstücke nach Fig. 1.
EMI0004.0196
Gleich <SEP> oder <SEP> grösser <SEP> Geringer
<tb> als <SEP> die <SEP> Schlauchwandstärke <SEP> als <SEP> die <SEP> Schlauchwandstärke
<tb> 80-76 <SEP> 80-73
<tb> 80-74 <SEP> 79-74
<tb> 79-75
<tb> 83-75 Aus ider Beschreibung ist :erkennbar, dass das erfindungsgemässe Anschlussstück einen verhältnis mässig engen Hohlraum zur Aufnahme des Endab- schnittes .des Innenschlauches schafft, in welchem die ser Abschnitt ohne Deformation der Aufbauteile ein gesetzt und nach .aussen abgedichtet ist.
Die Dich tungen eignen .sich für hohe Drücke und versagen auch :bei rauher Behandlung nicht.