CH425452A - Einäugige Spiegelreflexkamera mit Belichtungsmessvorrichtung - Google Patents

Einäugige Spiegelreflexkamera mit Belichtungsmessvorrichtung

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Publication number
CH425452A
CH425452A CH1087863A CH1087863A CH425452A CH 425452 A CH425452 A CH 425452A CH 1087863 A CH1087863 A CH 1087863A CH 1087863 A CH1087863 A CH 1087863A CH 425452 A CH425452 A CH 425452A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lens
stop
reflex camera
aperture
exposure
Prior art date
Application number
CH1087863A
Other languages
English (en)
Inventor
Hennig Walter
Strehle Horst
Wiessner Manfred
Original Assignee
Kamera & Kinowerke Dresden Veb
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/20Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly in accordance with change of lens

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description


  Einäugige     Spiegelreflexkamera    mit     Belichtungsmessvorrichtung       Die Erfindung betrifft eine einäugige Spiegelre  flexkamera mit eingebauter     Belichtungsmessvorrich-          tung,    deren photoelektrische Zelle im bildseitigen  Strahlengang angeordnet ist, und auswechselbarem  Objektiv, dessen     Blendeneinsteller        mit    der     Belichtungs-          messvorrichtung    durch ein     objektivseitiges    Übertra  gungsglied     kuppelbar    ist.  



  Es sind in photographische Kameras eingebaute       Belichtungsmessvorrichtungen    mit im bildseitigen  Strahlengang angeordneten photoelektrischen Zellen  bekannt. Dabei ergibt sich der Vorteil des helligkeits  gerechten     Erfassens    des für die photographische Auf  nahme gewählten Bildausschnittes. Das     objektivseitig     eingestellte Öffnungsverhältnis wird selbständig mit     er-          fasst,    weil die Belichtungsmessung bei dem jeweils ein  stellten     Blendenwert    erfolgt.

   Bei einäugigen Spiegel  reflexkameras ist jedoch zur Betrachtung des Sucher  bildes die Blende voll geöffnet, so dass die Belich  tungsmessung stets den grössten der am Objektiv ein  stellbaren     Blendenwerte    berücksichtigt. Bei der Ver  wendung von Wechselobjektiven unterschiedlicher  Stärken ergeben sich     Messwertänderungen,    die durch  die Auswahl unterschiedlicher Indexmarken für den       Messwerkzeiger    ausgeglichen werden können.  



  Das erfordert für den     Bedienenden    besondere Auf  merksamkeit und gibt bei weniger Geübten zu Fehl  aufnahmen Anlass.  



  Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Kor  rekturvorrichtung zum selbsttätigen     Angleich    von  Wechselobjektiven     unterschiedlicher    Lichtstärken an  die kameraseitige     Belichtungsmessvorrichtung.     



  Erfindungsgemäss wird das dadurch erreicht, dass  a) die     Belichtungsmessvorrichtung    für ein     grösse-          res    als das durch den     objektivseitigen    Blendeneinstel-         1er    (2, 14) einstellbare grösste Öffnungsverhältnis aus  gelegt ist,  b) die Länge des Anschlages (5, 15a) der Hubdif  ferenz des Übertragungsgetriebes zwischen dem die       Belichtungsmessvorrichtung    charakterisierenden und  dem     objektivseitig    einstellbaren grössten     öffnungsver-          hältnis    entspricht und  c) der Anschlag (5, 15)

   zum Ausgleich der Aus  schlagdifferenz zwischen dem die     Belichtungsmessvor-          richtung    charakterisierenden und dem     objektivseitig     einstellbaren grössten Öffnungsverhältnis durch Ver  stellen beweglicher Teile der     Belichtungsmessvorrich-          tung    bestimmt ist.  



  Zweckmässig ist     ein        objektivseitiger    mit dem     Blen-          deneinsteller        linearisiert        getrieblich    verbundener über  tragungsbolzen zugleich als Korrekturbolzen ausge  bildet; dieser weist deshalb eine Verlängerung auf, die  der Hubdifferenz zwischen dem die     Belichtungsmess-          vorrichtung    charakterisierenden und dem die     objek-          tivseitig    einstellbaren grössten Öffnungsverhältnis ent  spricht.

   Die Anpassung der     Belichtungsmessvorrich-          tung    geschieht vorzugsweise dadurch, dass der Kor  rekturbolzen bzw. Übertragungsbolzen die Indexmar  ke, das feste Ende der     Rückstellfeder    oder das Ge  häuse des Messwerkes oder einen im Messstromkreis  liegenden Widerstand verstellt. Einem besonderen  Ausführungsbeispiel zufolge weist im Falle der Anord  nung einer     zusätzlichen    kameraseitigen, beispielsweise  im Sucher sichtbaren     Blendenanzeigevorrichtung    der  Übertragungsbolzen einen von der Verlängerung un  abhängigen Ansatz zum Steuern dieser kameraseitigen       Blendenanzeigevorrichtung    auf.

   Die Einzelheiten der  Erfindung sind aus den dargestellten und beschriebe  nen Ausführungsbeispielen zu ersehen. Es zeigen           Fig.    1 ein Wechselobjektiv     mit    separatem Korrek  turbolzen,       Fig.    2 ein Summengetriebe zur Korrektur des In  dex,       Fig.    3 die Korrektur durch     Verstellen    des gesam  ten     Messwerkes,          Fig.    4 die Korrektur durch Drehen des festen En  des der     Rückstellfeder,          Fig.    5 die Korrektur durch     Verändern        eines    Wider  standes,

         Fig.    6 ein Wechselobjektiv mit einem korrigierten       Übertragungsbolzen,          Fig.    7 die Korrektur durch Verdrehen des ge  samten Messwerkes,       Fig.    8 die Korrektur durch Drehen des festen En  des der     Rückstellfeder,          Fig.    9 die     Korrektur    durch Verändern eines Wi  derstandes,       Fig.    10 die Korrektur durch Verstellen des Index  und       Fig.    11 eine zusätzliche kameraseitige     Blendenan-          zeigevorrichtung.     



  Das an einem nicht besonders dargestellten Ka  meragehäuse     ansetzbare    Wechselobjektiv 1     (vergl.          Fig.    1) besitzt einen     Blendensteller    2, dessen     Index    3  nach Massgabe einer     Blendenskala    4 einstellbar ist.  Mit diesem     Blendensteller    2 ist das als Stössel 5 aus  gebildete     Übertragungsglied    derart gekuppelt, dass  eine Drehung des     Blendenstellers    2 eine axiale Ver  schiebung des Stössels 5 zur Folge hat.

   Das Wechsel  objektiv 1 kann als     grösstes    Öffnungsverhältnis den       Blendenwert      4       liefern,    während im Ausführungs  beispiel die     kameraseitige        Belichtungsmessvorrichtung     für den     Blendenwert         2     ausgelegt ist. Deshalb ist  fest am Objektiv l der     Korrekturbolzen    6 angeordnet,  seine Länge entspricht dem vom Stössel 5 nicht rea  lisierbaren Hub von zwei     Blendenwerten,    nämlich        2,8 und 2 .     



       Die    Wirkungsweise ist die, dass der Stössel 5 die       Blendenwerte    auf den als     Nachführzeiger    ausgebildeten       Index    7     (vergl.        Fig.    3, 4 und 5) leitet, während der       Korrekturbolzen    6 entweder des gesamte Messwerk  8     (vergl.        Fig.    3), die     Rückstellfeder    9     (vergl.        Fig.    4)  oder den Widerstand 10     (vergl.        Fig.    5) verstellt.  



  Dem Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    2 zufolge  wird sowohl vom Stössel 5 als auch vom Korrektur  bolzen 6 ein doppelarmiger Hebel 11 verstellt, der an  einem     geradgeführten    Steg 12 drehbar gelagert ist.  Auf diese Weise wird die     Belichtungsmessvorrichtung     selbsttätig der     jeweiligen    Lichtstärke des angesetzten  Wechselobjektivs angepasst.  



  Einem weiteren Ausführungsbeispiel     (vergl.        Fig.    6)  zufolge weist das Wechselobjektiv 13 einen Blenden  steller 14 auf, der mit dem     Übertragungsbolzen    15       getrieblich    verbunden ist. Das Wechselobjektiv 13  kann als grösstes     Öffnungsverhältnis    den Blenden  wert   2, 8   liefern, während im Ausführungsbeispiel  die     kameraseitige        Belichtungsmessvorrichtung    für den       Blendenwert      2   ausgelegt ist.

   Deshalb ist der über-         tragungsbolzen    15 mit einer Verlängerung 15a ver  sehen, dessen Länge dem vom Übertragungsbolzen 15  nicht     realisierbaren    Hub entspricht. Die Verlängerung  15a unterscheidet sich vom Übertragungsbolzen 15  durch einen Ansatz 16, welcher zur Steuerung einer  zusätzlichen kameraseitigen     Blendenanzeigevorrichtung     17, 18 dient     (vergl.        Fig.    11).

   Über die Verlängerung  15a verstellt der Übertragungsbolzen 15 das gesamte  Messwerk     (vergl.        Fig.    7), die     Rückstellfeder    9     (vergl.          Fig.    8), den Widerstand 10     (vergl.        Fig.    9) oder den       Index    7     (vergl.        Fig.    10).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einäugige Spiegelreflexkamera mit eingebauter Be- lichtungsmessvorrichtung, deren photoelektrische Zelle im bildseitigen Strahlengang angeordnet ist, und mit auswechselbarem Objektiv, dessen Blendeneinsteller mit der Belichtungsmessvorrichtung durch ein objek- tivseitiges Übertragungsgetriebe kuppelbar ist und das einen dem einstellbaren grössten Öffnungsverhältnis entsprechenden Anschlag aufweist, dadurch gekenn zeichnet,
    dass die Belichtungsmessvorrichtung für ein grösseres als das durch den objektivseitigen Blenden- einsteller (2, 14) einstellbare grösste Öffnungsverhält nis ausgelegt ist, die Länge des Anschlages (5, 15a) der Hubdifferenz des Übertragungsgetriebes zwischen dem die Belichtungsmessvorrichtung charakterisieren den und dem objektivseitig einstellbaren grössten öff- nungsverhältnis entspricht und der Anschlag (5, 15)
    zum Ausgleich der Ausschlagdifferenz zwischen dem die Belichtungsmessvorrichtung charakterisierenden und dem objektivseitig einstellbaren grössten öffnungs- verhältnis durch Verstellen beweglicher Teile der Be- lichtungsmessvorrichtung bestimmt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einäugige Spiegelreflexkamera nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (5) an der Fassung des Objektivs (1) angeordnet ist. 2.
    Einäugige Spiegelreflexkamera nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (15a) als Verlängerung eines objektivseitigen und mit dem Blendeneinsteller linearisiert getrieblich verbun denen Übertragungsstössels (15) ausgebildet ist. 3. Einäugige Spiegelreflexkamera nach dem Un teranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Übertragungsstössel (15) einen von der Länge des Anschlages (15a) unabhängigen Ansatz (16) zum Steuern einer kameraseitigen Blendenanzeigervorrich- tung (17, 18) aufweist. 4.
    Einäugige Spiegelreflexkamera nach dem Un teranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (5, 15a) mit der Indexmarke (7), dem an sich festen Ende der Rückstellfeder (9), dem gesam ten Messwerk (8) oder einem im Messtromkreis lie genden Widerstand (10) gekuppelt ist.
CH1087863A 1962-10-25 1963-09-03 Einäugige Spiegelreflexkamera mit Belichtungsmessvorrichtung CH425452A (de)

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