CH425458A - Vorrichtung zum selbsttätigen Heranführen und Befestigen des Filmes an der Aufwickelspule einer Kino-Aufnahmekamera - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttätigen Heranführen und Befestigen des Filmes an der Aufwickelspule einer Kino-Aufnahmekamera

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CH425458A
CH425458A CH1072665A CH1072665A CH425458A CH 425458 A CH425458 A CH 425458A CH 1072665 A CH1072665 A CH 1072665A CH 1072665 A CH1072665 A CH 1072665A CH 425458 A CH425458 A CH 425458A
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CH
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CH1072665A
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Schaefer Wilhelm
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Leitz Ernst Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/56Threading; Loop forming

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description


  Vorrichtung zum selbsttätigen Heranführen und Befestigen des Filmes  an der     Aufwickelspule    einer     Kino-Aufnahmekamera       Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbst  tätigen Heranführen und Befestigen des     Films    an der       Aufwickelspule    einer     Kino-Aufnahmekamera    mittels  eines federbelasteten und sich     federnden    schwenkbaren       Leitbleches,

      das bei Auflage seines freien Endes auf  dem     Spulenkern        mit    der Tangente im     Auflagepunkt     einen kleinen Winkel     bildet    und bei dem der Abstand  zwischen dem Drehpunkt und der     Leitblechspitze     kürzer ist     als    der Abstand zwischen dem Drehpunkt  und dem Umfang der     Aufwickelachse,    aber länger  als der Abstand zwischen dem Drehpunkt und dem       Spulenkern    und dessen     spulenseitiges    Ende unter  Federdruck in dem     Schlitz    des     Spulenkernes    einfällt.  



  Vorrichtungen der     genannten    Art sind bereits be  kannt. Insbesondere ist es dabei bekannt, einen  schwenkbar     gelagerten    Leitkanal bzw. ein     Leitblech     in Wirkstellung zwischen die Flansche der     Aufwickel-          spule        greifen    zu lassen, an dessen vorderem Ende ein  Haken, eine Sperrnase oder dergleichen angebracht  ist. Letzterer greift in den Schlitz der     Aufwickelspule     und stoppt diese in ihrer Drehung, bis der entlang des  Leitkanals     zugeführte    Film die Nabe erreicht hat und  sich in     ihr    staut.

   Der Filmstau drückt dann die Haken  des Leitbleches bzw.     -kanals    ausser Eingriff mit dem       Spulenschlitz,    so     dass    die Spule wieder frei rotieren  kann. Das vordere Leitblechende gleitet dann federnd  auf dem Filmwickel und wird von diesem bei zuneh  mender Dicke nach aussen gedrückt.  



  Nunmehr wird eine besonders einfache und funk  tionssichere Vorrichtung der besprochenen Art vor  geschlagen. Diese erfindungsgemässe Vorrichtung ist  gekennzeichnet durch einen Schwenkwinkel des     Leit-          bleches    nach Einfall in den Kernschlitz, der es der  Spule ermöglicht, das Leitblech     in    eine Endstellung    mitzunehmen, in der das Leitblech die Spule bei sich  weiterdrehender     Aufwickelachse    anhält und den ein  laufenden     Film    in     Spulendrehrichtung    vor die Spulen  achse leitet,

   und durch ein Verhältnis zwischen der  Länge der Strecke vom Ende des aus Filmandruck  und     Bildfensterplatte    gebildeten     Kanals    zum Spulen  kern und der Krümmung der gesamten Leitbahn,  durch das mit Sicherheit ein     Durchschnellen    des Filmes  entgegen der Krümmung der Leitbahn vermieden  wird.  



  In weiterer Ausgestaltung der     Erfindung    kann ein  gehäusefester Anschlag vorgesehen sein, der die  Schwenkbewegung des Leitbleches in Richtung der  Spule in einer Lage begrenzt,     in    der einerseits das  Leitblechende nach Einfallen     in:    den     Kernschlitz    be  reits an der     Spulenachse        vorbeigeschwenkt    ist, in der  andererseits aber die filmführende Flachseite des     Leit-          bleches    noch nicht die Innenkante des Kernschlitzes  berührt, so dass zwischen Flachseite und gegenüber  stehender Schlitzwand ein Zwischenraum von min  destens der     Filmdicke    verbleibt.

   Dieser Zwischenraum  ermöglicht es, den     Filmanfang    ohne jede Behinderung,  bis     in    das Innere des     Spulenkernes    zu transportieren,  wo er, wie bereits beschrieben, ebenfalls in Drehrich  tung der Spule vor die     S.pulenachse    geschoben     wird.     



  Ferner ist das freie Leitblechende vorzugsweise ab  geschrägt oder angespitzt. Diese Massnahme ermög  licht es, den Film auch in Spulen zu fädeln, deren  Kernschlitz wellenförmig gebogen ist. Derartige Spu  len sind in     Amerika    handelsüblich, und es ist von  wirtschaftlicher Bedeutung, dass sich die     Einfädel-          vorrichtung    auch mit diesem Spulen     verwenden    lässt.  



  Da das     manuelle        Aussschwenken    des Leitbleches  nach beendeter     Filmeinfädelung    relativ mühsam ist,      wird es zweckmässig     sein,    die vorgeschlagene     Einfädel-          vorrichtung    in an sich bekannter Weise derart aus  zubilden, dass das Leitblech,     z.B.    beim     Schliessen    des  Kameragehäuses,     selbsttätig    aus dem Raum zwischen  den     Spulenflanschen    geschwenkt wird. Dadurch  ist der Benutzer jedes weiteren     Handgriffes    nach be  endeter     Filmeinfädelung    enthoben.

   Er     schliesst    ledig  lich     das    Gehäuse und hat dann eine aufnahmebereite  Kamera, bei der das Leitblech auch nicht mehr am       Filmwickel    anliegt, sondern von einer gehäusefesten  Wand, Nocken oder dergleichen ständig vom Film  wickel abgehalten wird.  



       In.    der Zeichnung ist die erfindungsgemässe Vor  richtung am     Ausführungsbeispiel        einer    Kino-Kamera       dargestellt,    bei der das Leitblech als zweiarmiger  Hebel ausgebildet ist und beim     Schliessen    des Ka  meragehäuses selbsttätig aus dem Raum zwischen den       Spulenflanschen        geschwenkt    wird.

   Es zeigen:       Fig.    1: eine     Kino-Aufnahmekamera    mit einer     er-          findungsgemässen    Vorrichtung mit ausgeschwenktem  Leitblech;       Fig.    2     -h    3: eine     Filmfensterplatte        mit    Andruck  platte und Spule mit     erfindungsgemässer    Vorrichtung  vor und während der     Filmeinfädelung;          Fig.    4: Eine     perspektive    Ansicht des     Leitbleches     mit Spule.  



       Im    Gehäuse 1     einer        Kino-Aufnahmekamera    sind  eine Vorratsspule 2 und     eine        Aufwickelspule    3     hinter-          einander    angeordnet. Der Film 4 läuft von der Vorrats  spule über     Umlenkrdllen    5, 6 zur     Fihnbühne,    die aus  einer     Bildfensterplatte    7 und einer     geferderten    An  druckplatte 8 besteht.  



       In    Laufrichtung     hinter    der     Filmbühne    ist ein     Film-          leitblech    9 aus     dünnen,    federndem Material angeord  net, das als zweiarmiger Hebel ausgebildet und um  einen Zapfen 10 schwenkbar ist.

   Das Leitblech 9 un  terliegt der Kraft einer Drehfeder 11,     die    bestrebt  ist, seinen     spulenseitigen    Arm 9a zwischen die Flan  sche der     Aufwickelspule    zu     schwenken.    Sein anderer  Arm 9b ragt in den     Schliessweg    des Gehäusedeckels  la, der in     dein        gewählten    Ausführungsbeispiel von  hinten auf das Gehäuse 1 aufschiebbar ist:

    Die Länge und die Krümmung des     Leitblecharmes     9a     sind    so bemessen, dass die Sehne dieses Armes 9a  kürzer ist als die     Entfernung    zwischen dem Zapfen  10 und der     Aufwickelachse    14, aber     länger    als der  Abstand zwischen dem Zapfen 10 und dem     Spulen-          kern    3a. Infolgedessen kann der     Leitblecharm    9a mit  seinem freien Ende bis in den     Spulenkern    3a     hinein-          reichen.     



  Es liegt ferner ein Anschlagnocken 12 im Kamera  gehäuse 1 im Schwenkweg des     Leitblecharmes    9a und  begrenzt dessen     Schwenkbewegung    in     Spulenrichtung     in     einer    Stellung,

   in welcher     nach.    Einfallen des     Leit-          blechendes    in den     Kernschlitz    3b     zwischen.    der     film-          führenden    Flachseite des     Leitbleches    9 und der letz  terer     zugekehrten        Schlitzwand        noch        ein    Abstand von       mindestens    der Filmdicke verbleibt.  



  Die Funktion der     beschriebenen    Vorrichtung wird  bereits durch das öffnen des     Kameragehäuses    einge-    leitet. Dadurch wird der Arm 9b des Leitbleches 9  durch den Gehäusedeckel la freigegeben, so dass der       Leitblecharm    9a unter der Kraft der Feder 11 zwi  schen die Flansche der     Aufwickelspule    3 fallen     '.kann.     Das Leitblechende     liegt    dabei auf dem Umfang des       Spulenkernes    3a auf und     schliesst    mit der Tangente  im Auflagepunkt einen kleinen     Winkel    ein     (Fig.    2).  



  Nachdem in dieser Stellung von Leitblech und  Spule 3 der Kameraauslöser betätigt wird, beginnt die  Spule 3 in     Pfeilrichtung    A zu rotieren. Beim ersten       Vorbeigleiten    des     Kernschlitzes    3b am Leitblechende  fällt letzteres in den Schlitz ein.

   Dabei wird das     Leit-          blech    9 von der Spule 3 gegen seine Eigenfederung  noch so weit mitgenommen, dass das Leitblechende  an der     Spulenachse        vorbeischwenkt,    bevor die Spule  durch das Leitblech in einer Stellung angehalten wird,  in der letzteres diagonal durch den     Schlitz    reicht weil  es mit     seiner    einen Flachseite die     eine    innere     Schlitz-          kante    und mit seiner anderen     Flachseite    die entgegen  gesetzt liegende     äussere    Schlitzkante berührt.

   Spule  3 und Leitblech 9 schwenken danach gemeinsam noch  so weit, bis der     Leitblecharm    9a am Anschlagnocken  12 anliegt.     Dann    hält das Leitblech 9 die Spule 3 fest,  wobei der Druck, den die Spule 3 auf das Leitblech  9 ausübt, dieses noch     ei    klein wenig, mehr als im  Normalzustand krümmt. Die     Aufwickelachse    14 ist  mit dem Kameragetriebe     in    bekannter     Weise        über     eine     Reibungskupplung    verbunden, so dass ein An  halten der     Aufwickelspule    durch äussere Kraftein  wirkung ohne weiteres möglich ist.  



  Wird     nun    in Pfeilrichtung B der     Fig.    3 der Film  anfang zwischen     Bildfenster-    und Andruckplatte 7, 8  eingeführt und dort vom nicht dargestellten Greifer       in    der Perforation     erfasst,    so wird er     entlang    dem  Leitblech 9 bis in den     Spulenkern    3a geführt. Dort  angelangt,     lässt    sich der Film 4 nicht weiter vor  schieben, sondern staut sich an der     Innenwand    des  Kernes.

   Infolgedessen kann der Greifer den     Film    4  nicht     weitertransportieren.    Film und gefederte An  druckplatte 8 weichen dem     Greiferdruck    aus, so dass  der     Greifer        Meer    über die Perforation gleitet. Der relativ  kurze Abstand zwischen Greifer und     Spulenkern    in  Verbindung mit der Krümmung des Leitbleches ver  hindert dabei, dass der Film in diesem Stadium etwa  entgegen der Krümmung des Leitbleches     durch-          schnellt    und in den Gehäuseraum transportiert wird.

    Dabei ergibt sich ein gegenüber dem normalen Film  transport deutlich unterscheidbares Laufgeräusch, das  dem Bedienenden     anzeigt:    die     Einfädelung    ist be  endet, das Kameragehäuse kann geschlossen werden.  Der Bedienende ist nun gehalten, das Leitblech ma  nuell zu schwenken und dabei das Leitblechende aus  dem     Spulenschlitz    zu ziehen.

   Er kann das Leitblech  jedoch wieder loslassen, nachdem die     Aufwickelspule     mindestens eine weitere Drehung gemacht hat, denn  dann ist der     Kernschlitz    vom     Film    verdeckt, so dass  das Leitblechende nicht mehr in den Schlitz einfallen       kann.    Das     Leitblechende        liegt    vielmehr     in    bekannter  Weise unter Federdruck auf dem     Filmwickel    auf und  wird bei dessen zunehmender Dicke nach aussen ge-      schwenkt. Beim Aufschieben des     Gehäusedeckels    la  auf das Kameragehäuse 1     trifft    eine Kante des Deckels  la auf den Arm 9b des Leitbleches 9.

   Letzteres wird  dadurch gegen die Kraft der Feder 11 im     Uhrzeiger-          sinn    geschwenkt, wobei das freie Ende des     Leitblech-          armes    9a aus dem     Schlitz    3b des     Spulenkernes    3a ge  zogen wird. Die Spule 3 ist damit freigegeben und  kann bei der nächsten     Auslöserbetätigung    frei rotieren  und den     Film    4 aufwickeln. Der     Leitblecharm    9a bleibt  dabei vom     Filmwickel    abgehoben.  



  Das vordere Ende des     Leitblecharmes    9a besitzt  eine schräge Kante 19, die     in    eine     rechtwinklig    zum       Leitblech        verlaufende    Kante 18 übergeht     (Fig.    4).  Diese Form ist insbesondere erforderlich für in Ame  rika     handelsübliche    Spulen.

   Die genannten Spulen ha  ben am Kern 15 zwei um 180  zueinander     versetzte     rechteckige Ausbrüche 16, an die sich seitlich je     einer     der     erwähnten        wellenförmigen    Schlitze 17     anschliesst.     Das stumpfe Ende 18 des abgeschrägten Leitblech  armes 9a     fängt    sich bei     Inbetriebnahme    der Vorrich  tung zunächst     in    einem der rechteckigen Ausbrüche  16, worauf sich dann die schräge Kante 19 in den  wellenförmigen     Schlitzt    einschiebt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum selbsttätigen Heranführen und Befestigen des Films an der Aufwickelspule einer Kino-Aufnahmekamera mittels eines federbelasteten und in sich federnden schwenkbaren Leitbleches,
    das bei Auflage seines freien Endes auf dem Spulenkern mit der Tangente im Auflagepunkt einen kleinen Winkel bildet und bei dem der Abstand zwischen dem Drehpunkt und der Leitblechspitze kürzer ist als der Abstand zwischen dem Drehpunkt und dem Umfang der Aufwickelachse, aber länger als der Abstand zwi- sehen dem Drehpunkt und dem Spulenkern und des sen spulenseitiges Ende unter Federdruck in dem Schlitz des Spulenkernes einfällt,
    gekennzeichnet durch einen Schwenkwinkel des Leitbleches nach Ein- fall in den Kernschlitz, der es der Spule ermöglicht das Leitblech in eine Endstellung mitzunehmen, in der das Leitblech die Spule bei sich weiterdrehender Aufwickelachse anhält und den einlaufenden Film in Spulendrehrichtung vor die Spulenachse leitet,
    und durch ein Verhältnis zwischen der Länge der Strecke vom Ende des aus Filmandruck- und Bildfensterplatte gebildeten Kanals zum Spulenkern und der Krüm mung der gesamten Leitbahn, durch das mit Sicher heit ein Durchschnellen des Filmes entgegen der Krümmung der Leitbahn vermieden wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Leitblech (9) an seinem freien Ende angeschrägt (19) oder angespitzt ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, das ein Anschlag (12) für das Leitblech (9) vorgesehen ist, der dessen Schwenkbewegung in Richtung Spule (3) in einer Lage begrenzt, in welcher zwischen der filmführenden Flachseite des Leitbleches (9) und der gegenüberliegenden Schlitzwand ein Ab stand von mindestens der Filmdicke vorhanden ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Leitblech (9) beim Schliessen des Kameragehäuses (1) selbsttätig aus dein Raum zwischen den Spulenflanschen schwenkbar ist.
CH1072665A 1964-07-30 1965-07-30 Vorrichtung zum selbsttätigen Heranführen und Befestigen des Filmes an der Aufwickelspule einer Kino-Aufnahmekamera CH425458A (de)

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