CH425615A - Schweissvorrichtung an einer Maschine zum Umbinden von Paketen, Bündeln und dergleichen mit thermoplastischem Band - Google Patents
Schweissvorrichtung an einer Maschine zum Umbinden von Paketen, Bündeln und dergleichen mit thermoplastischem BandInfo
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Description
Schweissvorrichtung an einer Maschine zum Umbinden von Paketen, Bündeln und dergleichen mit thermoplastischem Band
Die Erfindung betniffrt eine Vorrichtung zum Zu sammenschweissen von Abschnitten eines thermo- plastischen Bandes an einer Maschine zum Umbinden von Paketen, Bündeln und dergleichen mit solchem Band, wobei diese Machine zwei nacheinander zur Wirkung gelangende Mechanismen zum Festklemmen von Bamdabschnitten hat, die den sich überlappenden und zusammenzuschweissenden Bandabschnitten benachbart sind, wobei die Vorrichtung Mittel zum Erhitzen der zusammenzuschweikenden Bandabschnitte und einen Stempel aufweist, der die erhitzten Beandabschnitte zusammenpresst.
Bai biser von den Anmeldern fabrizierten Um- bindemaschinen bestanden die Banderhitzungsmittel aus einer Hoohfrequenzelektrode. Da sich im Berich dieser Elektrode scharfe Kanten, insbesondere solche an einem Messer und Gegenmesser, zum Trennen des Bandes befinden, war es trotz besonde- rer Massnahmen angesichts der engen Raumverhält- nisse schwierig, Funkenüberschläge sicher zu vermeiden.
Hier schafft die Erfindung dadruch Abhlife, dass die Banderhitzungsmittel mindestens edn elektrisches Glühelement aufweisen, das am einen Ende eines an einem feststehenden Teil quer zur Laufrichtung des Bandes beweglich geführten Schiebers befestigt ist, und dass ein mit den genannten Klemmecbanismen in Wirkverbindung stehender Mechanismus den Schieber bewegt, um das Glühelement bei jedem Arbeitszyklus zuerst zwischen die zu erhitzenden Bandabschnitte und dann wieder von diesem Bandab- schnitten und von der Bahn des Stempels weg zu bewegen.
Diese Ausbild. ung bringt erhebliche Verbilligung, u. a. auch wegen des Wegfalles des bisher zur Speisung der Elektrode erforderlichen Hochfrequenzge- nerators. Die erfindungsgemässe Lösung hat sdch bei ausgedehnten Probeläufen der Maschine als sehr be friedigend, erwiesen.
Beiliegende Zeichnung stellt ein Ausführungsbei , spiel des Erfmdungsgegenstandas dar.
Fig. 1 ist ein teilweiser Vertikalschnitt und teilweiser Aufriss der Machine in einer zur Laufrichtung des Bandes parallelen Ebene, und
Fig. 2 ist ein teilweiser Seitenriss und teilweiser Vertikalschnitt durch den das Gliihelement tnagenden Schieber in einer zur Schnittebene, der Fig. 1 winkel- recht stehenden Ebene.
Mit 1 ist ein am Gestell der Maschine befestigter Körper bezeichnet, der Kanäle wie la für die Füh- rung des thermoplastischen Bandas B aufweist ; dieses wird in bekannter Weise durch den Kanal la vorgeschoben, läuft dann in einem Kanal eines nicht gezeigten, über dem Tisch 2 angeondneten Bügels und gelangt mit seinem Vorderende unter ein am Körper 1 befestigtes Klemmplättchen 3 ; dieses Vor derende wird durch den Klemmschnabel 4a des, durch einen Elektromagneten 5 mittels der Verbindungsstange 6 betätigten oberen Klemmhebels 4 festgehalten, worauf das vom Vorrat kommende Band zurückgezogen-und auf diese Weise um das auf den Tisch 1 aufgelegte Paket P gespannt wird.
Den Klemmschnabel 7a eines Klemmhebels 7 klemmt nun das untere Bandtrum zwischen sich und dem Klemmschnabel 4a fest, bevor dieses Bandtrum ddurch das am Träger 8 eines Stempels 9 befestigte Messer 10 im Zusammenwirken mit einem am Körper 1 be festigten Gegenmesser 11 von dem vom Vorrat kommenden Bandteil abgetrennt wird und bis dieses Bandtrum am oberen Bandtnum, zu dem das Vor darende gehört, angeschweisst, der Umbindevorgang atso beendet ist. Der Klemmhebel 7 ist durch ein Zwischenstück 12 und eine Stange 13 mit dem be weglichen Teil eines Elektromagneten 14 verhunclen.
Beide Klemmhebel sind auf einem Lagerzapfen 15 gelagert, der an einem Teil 16 des Maschinengestells festgeschraubt ist. Der Träger 8 sitzt auf dem beweiglichen Teil eines Elektromagneten 17 fest. Die Schaltzeiten der drei Elektromagnete 5, 14, 17, eines den Bandvor- und -rücklauf bewirkenden elektro- mechanischen Antriebes und. eines zum Zusammen- schweissen der einander übarlappemden Randteile dienenden elektrischen Glühelementes 18 werden durch ein Steuergerät bestimmt, das eine während eines willkürlich einschaltbaren Arbeitszyklus gleich mässiig umlaufende Trommel mit am Umfang ein- stellbarem, auf Schalter wirkenide Nocken anweist.
Das in einer Lücke 19 des körpers 1 bewegliche Glühelement 18 besteht aus zwei Kupferstreifen, die hinsichtlich Stromdurchlauf parallel geschaltet und mittels Schräubchen 20 mit ihren Enden an den flachgepreöten Vorderenden von zwei dicken Kupferdrähten 21 befestigt sind ; es hat unter Berücksichtigung des aus Fig. 1 ersichtlichen Verlaufes der Trume des Bandes B während das Erhitzungsvor- ganges und der eben beschriebenen Befestigungsart die Gestalt eines trapezförmigen Rahmens.
Die Kupferdrähte 21 sind in Abstand voneinander zwi schen genuteten Plättchen 22, 23 aus Isoliermaterial festgeklemmt, die zusammen mit den Klemmschrau- ben 24 und einem unteren Plättohen 25 aus Stahl eine Schieber bilden; dieser ist in einem an der Platte 3 befestigten Führungsteil 26 in einer zur Laufrichtung des Bandes B winkelrecht stehenden Richtung beweglich gefuhrt. Das Plättchen 25 hat an seinem vorderen, in Laufrichtung des Schiebers hinter dem Glühelement 18 zurückversetzten Ende einen Bandführungsschlitz 27. und in seinem hinteren Ende ein Loch 28.
Bin ian der Stelle 29 auf dem Gestellteil 16 gelagerter Übertragungshebel 30, der die Gestalt eines Winkelhehels hat, greift mit seinem nach oben ragenden Arm in das Loch 28 ein ; auf den ungefähr waagrechten Arm wirken aine Feder 31 und zwei Bügel 32, 33 ein, von denen der laine 32 unmittelbar an der Verbindungsstange 13 und ider andere mittels eines Stabes 34 starr an der Verbin tdungsstange 6 befestigt ist.
Während des ersten Teiles jedes Arbeitszyldius, nämlich anlässlich des Vorlaufes s des Bandes B, ist der Klemmschnabel 4a noch von der Klemmplatte 3 abgesenkt, die Verbindungsstange 6 also samt den Teilen 33, 34 weiter oben als gezeigt ; die Feder 31 hält den Übertragungshebel 30 und damit den Schie- ber in einer vorgeschobenen Lage, in welcher der Schlitz 27 den Bandführungskanal la, im B ; ereich der Lücke 19 überbrückt.
Sobald das Vorderende des Bandes B durch den Klemmschnabel 4a festgehalten wird, wird auch schon die Speisung des Glühelementes 18 eingeschaltet, das sich nun mehr in folge Einwirkung des Bügels 33. auf den Hebel 30 in der gezeigten Wirklage befindet. Während des Rücklaufes des unteren Bandtrums und einer kurzen . zusätzlichen Zeitdauer werden nun die einander zu gewendeten Flächen'der beiden aneinanderzuschwei- ssenden Bandtrume durch vom Glühelement 18 ausgehende Strahlungswärme erhitzt. Unmittelbar danach erfolgt gleichlaufend mit dem Anheben des Klemmschnables 7a in dessen.
Wirklage der Rück- zug des Schiebers, und zwar durch Einwirkung des Bügels 32 auf den Hebel 30, und dann sofort das Anbeben des Trägers 8 zwecks Abtrennens des Bandes B, durch ! die Messer 10, 11 und Zusammenpressens der erhitzten Bandabschnitte durch den Stempel 9. Danach kehren die beweglichen Teile in ihre Ausgangslage zurück, uad es kann das um bundene Paket P vom Tisch wegenommen werden.
Der Träger 8 hat eine Nocke 35, die beim Anheben des Stempels 9 uf eine am Hebel 30 vue- lagerte Fühlrolle 36 einwirkt, falls durch einen bedienungsfehler oder auch wegen Ausfalls etwa des Elektromagneten 14 d. er Schieber mit dem Glüh- element 18 nicht bereits zurückgenommen wurde, damit eine Zerstörung des Glühelementes 18 durch den Stempel 9 sicher verihndert ist.
Bei 37 ist ein Ventilator angedeutet, der durch den Saugstutzen 38 Luft und übelriechende Gase und Rauche absaugt, die bei der Schweissung des thermoplastischen Bandes entstehen können ; das Luft-und Gasgemisch wird durch einen nicht gezeigten Stutzen hindurch zu Kühlungszwecken gegen jene Stelle geblasen, an welcher die we, iter oben erwähnten An triebsmittel durch Reibung einmal zum Vorschub, dann zum Zurückziehen auf das Band einwirken.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Zusammenschweissen von Ab- schnitten eines thermoplastischen Bandes an einer Machine zum Umbinden von Paketen, Bündeln und' dergleichen, mit solchem Band, wobei diese Maschine e zwei nacheeinander zur Wirkung gelangende Mechanismen zum Festklemmen von Bandabschnit ten hat, die den sich überlappenden und xuammenzuschweissenden Bandabschnitten benachbart sind, wobei die Vorrichtung Mittel zum Erhitzen der zusammenzuschweissenden Bandabschnitte und einen Stempel.aufweist, der die erhitzten Bandabschnitte zusammenpresst, dadruch gekennzeichnet, dass die Banderhitzungsmittel mindestens ein elektrisches Glühelement (18) aufweisen, das am einen, Ende eines an einem feststehenden Teil quer zur Laufrichtung des Bandes beweglich geführten Schiebers befestigt ist, und dass eine mit den genannten Klemmmechanismen (4, 6 und 7, 13) in Wirkungsverbin- dung stehender mechanismus (30-34) den Schieber bewegt, um das Glühelement bei jedem Arbeitszyklus zuerst zwischen idie zu erhitzenden Bandab- schnitte und dann wieder von diesen Bandabschnitten und von der Bahn des Stempels (9) weg zu bewgen, UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, wobei die Machine einen Körper (1) mit Bandführungskanälen (l a) hat, die durch eine Lücke (19)unterbrochen sind, in welcher zu den Klemmechanismen gehörende Klemmsohnäbel (4a, 7a) die Banderhitzungsmittel und der Stempel zur Wirkung gelangen, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber einen in seiner Laufrichtung bezüglich zum Glühelement zurückversetz- ten Bandführungsschlitz (27) hat, der in jedem Arbeitszyklus vor den Klemmechanismen in Wirklage ist, der an erster Stelle wirksame Klemmecha nismus (4, 6) idann auf einen Übertragungshebel (30) einwirkt, um den Schieber in die der Wirklage des Glühelementes entsprechende Lage zu bringen, und der an zweiter Stelle wirksame Klemmecibanismus (13, 17)dann auf den gleichen Übertragungshebel (30) einwirkt, um den Schieber im gleichen Sinne in eine Lage weiterzubewegen, in welcher das Glühr element von den nun erhitzten Bandabsohnitten und von der Bahn des Stempels entfernt ist.2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Stempel tragender Körper (8) eine Nocke (35) besitzt, die bey der Be- wegung des Stempels gegen die Bandabschnitte hin auf den Übentragungshebel (30) wirkt im Sinne der Wegnahme des Glühelementes von der Bahn des Stempels, falls nicht vorhin die Klemmenchanismen in diesem Sinne auf den Übertragungshebel gewirkt haben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1512164A CH425615A (de) | 1964-11-24 | 1964-11-24 | Schweissvorrichtung an einer Maschine zum Umbinden von Paketen, Bündeln und dergleichen mit thermoplastischem Band |
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| CH1512164A CH425615A (de) | 1964-11-24 | 1964-11-24 | Schweissvorrichtung an einer Maschine zum Umbinden von Paketen, Bündeln und dergleichen mit thermoplastischem Band |
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| CH425615A true CH425615A (de) | 1966-11-30 |
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ID=4406511
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| CH (1) | CH425615A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN115092445A (zh) * | 2022-07-14 | 2022-09-23 | 淄博捷达机械有限公司 | 一种打包机的切带焊接装置 |
-
1964
- 1964-11-24 CH CH1512164A patent/CH425615A/de unknown
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