CH425644A - Transistor-Schaltverstärker für sich selbst steuernde Uhrenantriebe - Google Patents

Transistor-Schaltverstärker für sich selbst steuernde Uhrenantriebe

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CH425644A
CH425644A CH713463A CH713463A CH425644A CH 425644 A CH425644 A CH 425644A CH 713463 A CH713463 A CH 713463A CH 713463 A CH713463 A CH 713463A CH 425644 A CH425644 A CH 425644A
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Description


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 Transistor-Schaltverstärker für sich selbst steuernde Uhrenantriebe Transistoren und insbesondere Flächentransistoren werden wegen ihrer günstigen    Eigenschaften   in zunehmendem Masse in Schaltverstärkern verwendet. So lassen sie sich mit Vorteil in elektrischen    Impuls-      bzw.   Schwingungsgeneratoren oder auch in Verbindung mit rotierenden oder schwingenden mechanischen Systemen als aktive Verstärkerelemente zur Unterhaltung einer Schwing- oder Drehbewegung verwenden. Sie werden unter anderem auch als Schaltverstärker in zeithaltenden Anlagen benutzt. 



  So ist es beispielsweise bekannt, zur Unterhaltung einer mechanischen Schwing- oder Drehbewegung eine Transistorschaltung vorzusehen, bei der zwischen der Basis und dem Emitter eine Steuerwicklung und zwischen dem Kollektor und dem Emitter eine Arbeitswicklung vorgesehen ist und bei der lediglich in Serie zu der Arbeitswicklung eine Gleichspannungsquelle, insbesondere in Form einer Trockenbatterie liegt. Ein in der Steuerwicklung erzeugter Spannungsimpuls ruft hierbei in der Arbeitswicklung einen verstärkten Impuls hervor, der zur Aufrechterhaltung der Schwingoder Drehbewegung benutzt werden kann. Ein solches System kann entweder direkt auf das    zeithaltende   Glied, z.

   B. ein Pendel oder eine Unruh, einwirken, es kann aber auch das Antriebssystem eines periodisch oder dauernd umlaufenden Motors bilden, der beispielsweise über eine Pufferfeder zum Antrieb einer Uhr benutzt wird. 



  In    allen   diesen Fällen liegt die Aufgabe vor, mit Hilfe einer Trockenbatterie, insbesondere einer Monozelle, eine Uhr über einen längeren Zeitraum anzutreiben, wobei der Strom in der Arbeitswicklung so konstant wie möglich gehalten werden soll. Diese Forderung lässt sich mit den heute bekannten Transistorschaltungen auf einfache Weise nicht erfüllen. Die Ursache hierfür liegt vor allem darin, dass bei den be- kannten mit einem Transistor bestückten Schaltverstärkern der Emitter- bzw. Kollektorstrom in hohem Masse von der angelegten Spannung und von der Temperatur am Transistor abhängig ist. Die Betriebsspannung einer    Trockenbatterie   beträgt, solange sie frisch äst, etwa 1,7 Volt und sinkt mit zunehmender Erschöpfung und Alterung bei noch ausreichender Stromlieferung bis auf etwa 0,8 Volt ab.

   Auch in einem Wohnraum ändert sich die Temperatur etwa zwischen 10 bis 30  C. Die durch diese Einflüsse hervorgerufene Änderung des Emitter- oder    Kollektor-      stromes   des Transistors    bedingen   Änderungen in der Antriebsleistung, welche die Zeitkonstanz dieser Anlagen beeinträchtigen und mehr und mehr oder weniger teuere und komplizierte Kompensationseinrichtungen erforderlich machen. 



  Bei einem    Transistorschaltverstärker   der oben beschriebenen Art ist es bereits bekannt,    parallel   zu der Eingangsimpedanz sogenannte    NTC-Widerstände   zu    schalten,   die die Eigenschaft haben, ihren Widerstand mit wachsender Temperatur zu verringern. Auch hat man in Serie zu einem oder mehreren dieser    NTC-      Widerstände   bereits eine Diode geschaltet.

   Die Temperaturkompensation durch diese    NTC-Widcrstände   ist jedoch nur unzureichend und der Einfluss der hierzu in Serie    geschalt--ten   Diode    vernachlässigbar   klein.    Die   vorgeschlagene Massnahme hat    weiterhin   keinerlei Einfluss auf die Wirkung der im Laufe der Zeit abnehmenden Betriebsspannung. Es    müssen   also auch hier noch zusätzliche Massnahmen an der Uhr getroffen werden, um den schädlichen Einfluss des Absinkens der Betriebsspannung zu    kompensieren.   



  Es ist ferner ein    Transistorschaltverstärker   für    Uhrenantriebe   bekanntgeworden, bei dem zur Erzeugung der    Basisvorspannung.ein   besonderer Basisspannungsteiler vorgesehen ist, dessen einer Widerstand 

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 von der Emitter-Kollektor-Strecke eines Regeltransistors gebildet wird. Der Regeltransistor wird vom Emitterpotential gesteuert und verändert bei schwankendem Arbeitsstrom das Teilungsverhältnis des    Span-      nungsteilers   im Sinne einer Konstanthaltung des Arbeitsstromes. Der Wirkungsgrad des bekannten Schaltverstärkers ist jedoch schlecht, da er mit einer Reihe von ohmschen Widerständen bestückt ist.

   Auch die Regelsteilheit, d.h. das Verhältnis von Kollektorstrom- änderung zu Speisespannungsänderung ist nur gering, da der Regeltransistor nicht direkt mit der Basis des Arbeitstransistors verbunden ist. 



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Transistorschaltverstärker für sich selbst steuernde Uhrenantriebe, bei dem im Arbeitsstromkreis des Verstärkers eine nicht konstante Gleichspannungsquelle, insbesondere eine Trockenbatterie, ab Energiequelle vorgesehen ist, bei dem    zwischen   Basis und    Emitter   eine Steuerwicklung angeordnet    äst   und bei dem die im Arbeitsstromkreis erzeugten Schaltimpulse zum Antrieb eines mechanisch schwingenden oder rotierenden Systems dienen, durch dessen Bewegung dem Transistor periodisch Steuerimpulse zugeführt werden.

   Zur Vermeidung der geschilderten Nachteile wird nach der Erfindung vorgeschlagen, in den Arbeitsstromkreis einen relativ niederohmigen    Span-      nungsteiler   einzuschalten und einen nichtlinearen Widerstand mit exponentiell verlaufender    Strom-Span-      nungs-Charakteristik   zwischen einem Punkt des    Span-      nungsteilers   und der Basis des Transistors einzuschalten, der oberhalb einer bestimmten Klemmenspannung und damit oberhalb einer vorgegebenen unteren Grenzspannung für die Gleicbspannungsquelle einen relativ niederohmigen Nebenschluss zur    Basis-Emitter-      Diode   bzw. zur Kollektor-Basis-Diode des Transistors und dem damit in Serie liegenden Teilwiderstand des Spannungsteilers bildet. 



  Der nichtlineare Widerstand kann hierbei aus einer Halbleiterdiode mit ausgeprägtem Knick in der    Strom-      Spannungs-Kennlinie   bestehen, die gleichsinnig zur Emitter-Basis-Strecke des Transistors gepolt mit der Basis des Transistors und einer Anzapfung des    Span-      nungsteilers   verbunden ist. 



  Arbeitet der Transistorverstärker in Emitterschaltung, so kann in der Emitterzuleitung des Transistors ein Widerstand vorgesehen sein, an dem die Diode an geeigneter Stelle angeschlossen ist. Dieser Widerstand kann jedoch eingespart werden, wenn die im Kollektorkreis des Transistors vorgesehene Arbeitswicklung selbst als Spannungsteiler ausgebildet wird, derart, dass die Diode an eine Anzapfung der Arbeitswicklung angeschlossen wird. 



  Eine besonders günstige Schaltung mit hohem Wirkungsgrad ergibt sich, wenn die Arbeitswicklung des Schaltverstärkers ganz oder zu einem überwiegenden Teil in der Emitterzuleitung liegt und hierbei auch den    Spannungsteiler   zum Anschluss der Diode    bildet.   



  Hierbei ist es günstig, die Impedanz der Steuerwicklung grösser als die der Arbeitswicklung vorzusehen und auch den ohmschen Widerstand der Steuer- wicklung grösser als den des Spannungsteilers bzw. der als Spannungskeiler ausgebildeten Arbeitswicklung zu machen. 



  Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung. In der Zeichnung stellt dar: Fig. 1 eine Transistorschaltanordnung nach der Erfindung, bei der die Begrenzung der Steuerspannung über eine Diode erfolgt, Fig. 2 einen Unruhschwinger in Verbindung mit der in Fig. 1 dargestellten Schaltanordnung, Fig. 3 ein Diagramm, in dem die Abhängigkeit des Drehwinkels eines Schwingers von der Batteriespannung dargestellt ist, unter Zugrundelegung der erfindungsgemässen Schaltung nach Fig. 1, Fig. 4 eine weitere Schaltanordnung nach der Erfindung mit einem Spannungsteiler in der    Emitter-      zuleitung   des Transistors, Fig. 5 eine Schaltanordnung ähnlich wie in Fig. 4, bei der der Spannungsteiler und die    Arbeitswicklung   miteinander vereinigt sind. 



  Fig. 6 ein Ersatzschaltbild für die Schaltungsanordnung gemäss Fig. 4 und 5, Fig. 7 ein Diagramm von    Strom-Spannungs-Kenn-      linien   zur Erläuterung der in Fig. 1, 4 und 5 dargestellten Schaltungen, Fig. 8 ein weiteres Diagramm von    Strom-Span-      nungs-Kennlinien   zur Erläuterung der Wirkungsweise der Schaltungen nach Fig. 1, 4 und 5. 



  In Fig. 1 ist mit T z. B. ein pnp-Flächantransistor bezeichnet, in dessen Steuerkreis zwischen Basis und    Emitter   eine Steuerwicklung    L1   liegt. Zwischen Kollektor und    Emitter   ist eine Arbeitswicklung    L2   in Serie mit einer Spannungsquelle B angeordnet, die mit einer    Anzapfung   17 versehen ist. Der Kondensator 21    dient   zur Unterdrückung einer Selbsterregung der Schaltanordnung. Nach der Erfindung liegt zwischen der    Anzapfung   17 und einem Punkt 16 der Basiszuleitung des Transistors T eine Diode D. Die Wirkungsweise der    Schaltanordnung   ist später zusammen mit den    Schaltanordnungen   nach    Fig.   4 und 5 beschrieben. 



  In    Fig.   2 ist die in    Fig.   1 dargestellte Schaltung in Verbindung mit einem    Unruhschwinger   23 dargestellt. Der Schwinger soll z. B. über eine Schnecke 22 ein    Zeigerwerk   antreiben und weist zwei Arme 24 und 25 auf,    die   an ihrem Ende gegenüberliegend    mit   Permanentmagneten 27 bzw. Ausgleichsgewichten 26 versehen    isind.   Der Schwinger    bewegt   sich über die Steuerspule    L1   und die    koaxial   dazu angeordnete Arbeitsspule L2 hinweg. Die dabei in der Steuerspule    L1   erzeugten Steuerimpulse werden im    Transistor-Schalt-      verstärker   verstärkt und der Arbeitsspule    L2   zugeleitet.

   Hierdurch wird dem Schwinger 23 ein Antriebsimpuls erteilt. Der Schwinger    wird   entgegen der Rückstellkraft der    Unruhfeder   28 aus der    Nullage      ver-      schwenkt   und zu Schwingungen angeregt. 



  In    Fig.   3 ist    eine   Kurve 20 dargestellt, die die Abhängigkeit des    Drehwinkels   des    Unruhschwingers   von der Batteriespannung B zeigt. Aus der    Kurve   geht be- 

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 sonders deutlich hervor, dass der Drehwinkel des Schwingers bei einer Batteriespannung oberhalb 0,8 V sich nur wenig ändert. Insbesondere ist er in dem in Frage kommenden Bereich von 0,8-1,7 Volt praktisch konstant. 



  Fig. 4 zeigt ein ähnliches Ausführungsbeispiel wie Fig. 1. T ist ebenfalls ein pnp-Flächentransistor, in dessen Steuerkreis zwischen Basis und Emitter eine Steuerspule L1, in dessen Arbeitskreis zwischen dem Kollektor und dem    Emitter   eine    Spannungsquelle   B und in Serie    dazu   eine Arbeitswicklung    L2   liegen. Mit diesen Elementen allein stellt die Schaltung gemäss Fig. 4 eine normale Emitterschaltung dar. Nach der Erfindung liegt nun in der gemeinsamen Zuleitung zu dem Emitter des Transistors T ein Spannungsteiler W. Weiterhin ist zwischen einem Punkt 16 der Basiszuleitung und einem Punkt 17 auf dem Spannungsteiler W eine Diode D eingeschaltet. 



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 ist anstelle des Spannungsteilers W eine Arbeitswicklung L2 in die Emitterzuleitung des Transistors T eingeschaltet, wobei an einer geeigneten Stelle 17 dieser Arbeitswicklung L2 wieder die eine Zuleitung der Diode D angeschlossen ist. Im übrigen liegt auch hier    zwischen   der Basis des Transistors und dem positiven Pol der Spannungsquelle die Steuerwicklung L1. Ohne die zwischen den Stellen 16 und 17 eingeschaltene Diode D stellt die Schaltung in Fig. 5 eine normale    Kollektorschaltung   dar, wie sie als sogenannter    Im-      pedanzwandler   bekannt ist. Bei dieser Schaltung fliesst der Steuerstrom auch durch die Arbeitswicklung, und    @es   ist die Spannungsverstärkung immer kleiner als 1. 



  Zur Erläuterung der in Fig. 4 und 5 dargestellten Schaltungen wird im folgenden auch auf das Ersatzschaltbild in Fig. 6 und die Diagramme in Fig. 7 und 8 Bezug genommen. In Fig. 6 stellt im einzelnen dar: W2 den ohmschen Widerstand der Steuerwicklung L1, W4 den ohmschen Widerstand der Arbeitswicklung L2, W1o und W11 den ohmschen Widerstand des    Span-      nungsteilers,   W12 den mit der angelegten Spannung veränderlichen Widerstand der Basis-Emitter-Diode in Durchlassrichtung, W13 den veränderlichen Widerstand der Kollektor-Basis-Diode im leitenden Zustand des Transistors, W8 den    veränderlichen   Widerstand der zwischen den Punkten 16 und 17 eingeschalteten Halbleiterdiode in Durchlassrichtung. Der innere Widerstand der Spannungsquelle B kann bei dieser Betrachtung vernachlässigt werden.

   Mit UJ ist noch die Impulsspannungsquelle in Serie zu dem Widerstand W2 bezeichnet. Das in Fig. 6 gezeigte Ersatzschaltbild ist auch auf die Schaltung gemäss Fig. 5 anwendbar, wobei    lediglich   der    Arbeitswiderstand      W4   zu Null wird und, wie dies in Fig. 5 angedeutet ist, die Arbeitswicklung L2 selbst die beiden Widerstände W1o und W11 des Spannungsteilers in der Emitterzuleitung bildet. 



  Auch auf die in Fig. 1 und 2 dargestellte Schaltanordnung ist das Ersatzschaltbild in Fig. 6 anwendbar, wenn die Widerstände W1o und W11 an die Stelle des Widerstandes W4 treten. Die Wirkungsweise der    Stabilisierungsdiode   D ist bei der Schaltung in    Fig.   1 und 5 dieselbe; Fig. 1 stellt lediglich im Gegensatz zu der Kollektorschaltung nach Fig. 5 eine Emitterschaltung dar. 



  Zunächst soll die Wirkungsweise der benutzten Transistorschaltungen als    Schaltverstärker   ohne die vorgeschlagene Kompensation betrachtet werden. Liegt kein Schaltimpuls oder ein Schaltimpuls mit falschen Vorzeichen zwischen Basis und Emitter, so ist der Transistor T gesperrt, das heisst, dessen Widerstand ist im Vergleich zu dem Widerstand der Arbeitswicklung so hoch, dass der gesamte Spannungsabfall an dem Transistor liegt. Erhält jedoch die Basis im vorliegenden Fall eine ausreichend hohe negative Steuerspannung, so    fliesst   durch die in Durchlassrichtung gepolte Basis-Emitter-Diode mit dem Widerstand W12 ein mit wachsender Spannung zunehmender Strom, bis der Transistor durchgesteuert ist. Dieser Arbeitspunkt ist in Fig. 8 mit b bezeichnet. Im durchgesteuerten Zustand liegt der Arbeitspunkt immer am Knick der UB/IC-Kennlinie.

   Je nach der Spannung der Spannungsquelle B ist der maximale Basisstrom verschieden, und zwar wächst er mit zunehmender Batteriespannung. In Fig. 7 stellt die Kurve 19 den Verlauf des Basisstromes in Abhängigkeit von der    Batteriespannung   dar. 



  Das Mitziehen des Basisstromes durch die    zwi-      scheu   Kollektor und Emitter liegende Batteriespannung zeigt sich auch in dem Strom-Spannungsdiagramm gemäss Fig. 8, in dem in Abhängigkeit von der Batteriespannung die bei einem konstanten    Arbeits-      widerstand   auftretenden Stromstärken bei zwei verschiedenen Spannungen zwischen Basis    und      Emitter   (Kurven 13 und 14)    d'argestel'lt   sind. Hat nun die    Batterie   z.

   B. eine    Spannung   von 1,7 Volt, so    liegt   im gesperrten    Zustand   des Transistors diese gesamte Spannung an den Widerständen    W12   und    Wls,   wobei der durch den    Arbeitswiderstand      fliessende   Strom Null ist (Punkt    a   in    Fig.   8).

   Beim Auftreten einer negativen Impulsspannung an der Basis des    Transistors   wird    dieser      dhrchgesteuert,   so dass jetzt durch den    Arbeits-      widerstand!ein   Strom    Il   fliesst (Punkt b der    Kennlinie),   wobei an dem    Transistor   der Spannungsabfall    UT   und an dem    Arbeitswiderstand   der Spannungsabfall    Utv   auftritt.

   Nimmt im Laufe der Zeit    die   Betriebsspannung ab, etwa bis auf einen Wert von 1,0 Volt, so ist der im    durchgesteuerten      Zustand   des Transistors auftretende Strom 12    entsprechend   dem Punkt c der    Strom-Spannungs-Kennlinie   13 bzw. 14 des Transistors. Es zeigt sich, dass entsprechend der Abnahme der    Betriebsspannung   im    durchgesteuerten   Zustand auch der durch den Arbeitswiderstand    fliessende   Strom abgenommen hat. 



  Mit dem in    Serie   zu dem    Basis-Emitter-Widerstand   liegenden    Spannungsteiler   W bzw. den Widerständen    Wlo   und    Wll   einerseits und der parallel    hierzu   liegenden    Diode   D bzw. dem Widerstand    W8   anderseits treten nun folgende    Verhältnisse      ein:   Bis zu einem gewissen    Spannungsabfall   an der Diode D    leitet   diese praktisch nicht oder weniger als 

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 die Basis-Emitterstrecke, wodurch sich die Verhälthisse gegenüber dem bisherigen Zustand kaum unterscheiden.

   Von einer gewissen Spannung ab jedoch nimmt die Leitfähigkeit der Diode D stark zu und soll wesentlich grösser werden als die Leitfähigkeit der Basis Emitter-Strecke. In Fig. 7 ist mit Ziffer 18 die Kennlinie dieser parallel geschalteten Diode D dargestellt, die etwa bei ein Volt Betriebsspannung und einem entsprechenden Bruchteil Klemmenspannung einen scharfen Knick aufweist. Da im durchgesteuerten Zustand des Transistors an dem Spannungsteiler W10, W11 ein gewisser von dem Arbeitsstrom hervorgerufener Spannungsabfall liegt, wird die Diode D mit einer höheren Spannung als die Basis-Emitter-Diode W12 beaufschlagt.

   Dies bewirkt, dass von einer Spannung, grösser als etwa ein Volt der Batteriespannung ab, der Überschuss des Basisstromes praktisch vollständig von der Diode D aufgenommen wird, so dass also bei einer Betriebsspannung grösser als ein Volt der durch die Basis-Emitter-Diode fliessende Strom konstant gehalten und eventuell sogar mit wachsender Spannung verkleinert werden kann. Dies bedeutet weiterhin, dass auch mit über ein Volt zunehmender    Batteriespannung   der Arbeitspunkt die zur UB-Achse parallele Gerade 15 nicht verlässt und somit der Arbeitspunkt bei UB = 1,7 Volt bei d liegt (Fig. 8). Mit wachsender Batteriespannung wird somit der zusätzliche Spannungsabfall vollständig von dem Transistor aufgenommen, wobei durch den Arbeitswiderstand immer der gleiche Strom I2 fliesst. 



  Da der in Fig. 4 vorgesehene Spannungsteiler 5 einen Teil der in dem    Arbeitsstromkreis   entstehenden Leistung verbraucht, ist man bestrebt, die Grösse dieses Widerstandes so klein wie möglich zu halten. Dies bedingt jedoch eine auf relativ kleine Spannungen ansprechende Diode D. Günstiger liegen die Verhältnisse bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 8, bei dem der Arbeitswiderstand mit diesem    Spannungs-      teiler   vereinigt ist. Hierbei kann der Punkt 17 auf der Arbeitswicklung L2    ebenfalls   so gewählt werden, dass der Beginn der Kompensation von einer bestimmten Spannung an erfolgt.

   Zweckmässig wird hier der Widerstand der Steuerwicklung L1 im Vergleich zu der    Arbeitswicklung      L2   grösser gewählt,    beziehungsweise   dessen ohmscher Widerstand grösser als der ohmsche Widerstand des Spannungsteilers bzw. der Arbeitswicklung. Bei der in Fig. 5 dargestellten Schaltung tritt    zwar   eine    Spannungsveränderung   nicht auf, durch den relativ kleinen Widerstand der Arbeitswicklung L2 kann jedoch erreicht werden, dass in dieser ein sehr viel höherer Strom fliesst als in der Steuerwicklung L1. Die Impedanz der Steuerwicklung L1 muss deshalb hoch gewählt werden, damit eine ausreichend hohe Steuerspannung an dem Basispunkt 16 auftritt, da erst, wenn diese Steuerspannung negativer ist als die Spannung an dem Emitter, der Transistor leitend wird. 



  Ward diese minimale Steuerspannung überschritten, so wird der Transistor leitend, wobei jedoch die Grösse des    Basis-Stromes   sich    unabhängig   von der    Grösse   der Steuerspannung auf einen konstanten Wert einstellt. Die parallel zur Basis-Emitter-Strecke geschaltete Diode D bewirkt somit auch, dass die Anordnung oberhalb einer Mindestspannung völlig unempfindlich gegen Schwankungen der Steuerspannung wird. 



  Ein weiterer wesentlicher Vorteil der vorgeschlagenen Schaltung besteht darin, dass diese gegen Exemplarstreuungen der Transistoren sehr unempfindlich ist und dass bei geeigneter Wahl der Dioden auch eine vollständige Temperaturkompensation erreicht werden kann. So können Halbleiter-Dioden benutzt werden, deren Temperaturabhängigkeit etwa gleich der des Transistors ist, so dass also mit zunehmender Temperatur und zunehmender Leitfähigkeit des Transistors die Leitfähigkeit der Diode in gleichem Masse zunimmt. 



  Statt einen besonderen    Spannungsteiler   W in die Emitter-Zuleitung des Transistors zu legen oder an dieser Stelle den Arbeitswiderstand L2 der Schaltung vorzusehen, kann der Punkt 17 der Dioden-Zuleitung bei der Schaltung gemäss Fig. 4 auch an einen Punkt der Arbeitswicklung L2 gelegt werden, wie dies in Fig. 1 und 2 dargestellt ist. 



  Bei einer entsprechenden Charakteristik der Halbleiterdiode D könnte bei dem Beispiel in Fig. 1 und 5 der Abgriffpunkt 17 auch an dem einen oder anderen Ende des als Spannungsteiler ausgebildeten Arbeitswiderstandes L2 liegen. 



  Die nach der Erfindung vorgeschlagene Kompensationsschaltung eignet sich in allen den Fällen, wo es auf    eine   besonders hohe Konstanz des    Emitter-   bzw.    Kollektorstromes   ankommt. Dies ist vor allem bei    Im-      pulsmotoren   zum Antrieb von Uhren oder bei Schaltanordnungen zum direkten    Antrieb   des Gangordners ,einer Uhr, z. B. eines Pendels oder einer    Unruh,   der Fall. Die vorgeschlagene Schaltung eignet sich aber auch zum Bau von Kipp- und Schwingschaltungen    aller   Art mit einer Rückkopplung    zwischen      Arbeits-      und   Steuerwicklung oder ganz oder teilweise vorhandener Fremderregung.

   Wesentlich erscheint hierbei immer,    d'ass   durch den beim Durchschalten des Transistors auftretenden Arbeitsstrom an einem nicht zu grossen Widerstand eines    Spannungsteilers   ein Spannungsgefälle erzeugt wird und an    ebnem      definierten   Punkt dieses    Spannungsgefälles   ein mit der Basis verbundener weiterer Widerstand, z.

   B. eine Diode,    ge-      liegt   wird', der oberhalb    einer   bestimmten Klemmenspannung und damit oberhalb einer vorgegebenen    Betriebsspannung   einen relativ    niederohmigen   Nebenschluss zu dem Widerstand der    Basis-Emätter-Diode   bzw. der    Kollektor-Basis-Diode   und dem damit in Serie liegenden    Teilwiderstand   des    Spannungsteilers   bildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Transastor-Schaltverstärker für sich selbst steuernde Uhrenantriebe, bei dem im Arbeitsstromkreis des Verstärkers eine nacht konstante Gleichspannungs- quelle als Energiequelle vorgesehen ist, bei dem zwischen Basis und Emitter eine Steuerwicklung angeord- <Desc/Clms Page number 5> net ist und bei dem die im Arbeitsstromkreis erzeugten Schaltimpulse zum Antrieb eines mechanisch schwingenden oder rotierenden Systems dienen, durch dessen Bewegung dem Transistor periodisch Steuerimpulse zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet,
    dass im Arbeitsstromkreis ein relativ niederohmiger Spannungsteiler eingeschaltet ist und dass ein nichtlinearer Widerstand mit exponentionell verlaufender Strom-Spannungs-Charakteristik zwischen einen Punkt des Spannungsteilers und der Basis des Transistors geschaltet ist, der oberhalb einer bestimmten Klemmenspannung und damit oberhalb einer vorgegebenen unteren Grenzspannung für die Gleichspannungsquelle einen relativ niederohmigen Nebenschluss zur Basis-Emitter-Diode bzw. zur Kollektor-Basis-Diode des Transistors und dem damit in Serie liegenden Teilwiderstand des Spannungsteilers bildet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Transistor-Schaltverstärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der nichtlineare Widerstand aus einer Halbleiterdiode (D) mit ausgeprägtem Knick in der Strom-Spannungs-Kennlinie besteht, die, gleichsinnig zur Emitter-Basis-Strecke des Transistors (T) gepolt, mit der Basis des Transistors und einer Anzapfung (17) des Spannungsteilers verbunden ist. 2. Transistor-Schaltverstärker nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass die Arbeitswicklung (L2) im Kollektorkreis des Transistors liegt und dass in der Emitter-Zuleitung des Transistors (T) ein Widerstand (W) vorgesehen ist, an dem die Diode (D) an geeigneter Stelle (17) angeschlossen ist (Fig. 4). 3.
    Transistor-Schaltverstärker nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeits- wicklung (L2) in der Emitterzuleitung des Transistors (T) liegt und an geeigneter Stelle mit einer Anzapfung (17) versehen ist, an welche die Diode (D) angeschlossen ist (Fig. 5). 4. Transistor-Schaltverstärker nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Diode (D) an eine Anzapfung der im Kollektorkreis des Transistors (T) vorgesehenen Arbeitswicklung (L2) und an die Basis des Transistors (T) angeschlossen ist (Fig. 1, 2). 5. Transistor-Schaltverstärker nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Emitterleitung vorgesehene Spannungsteilerwider- stand (W) als Potentiometer mit veränderbarem Abgriff ausgebildet ist. 6.
    Transistor-Schaltverstärker nach Unteranspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der ohmsche Widerstand der Steuerwicklung grösser ist als der ohmsche Widerstand des in der Emitter-Zuleitung vorgesehenen Spannungsteilerwiderstandes (W) bzw. des als Spannungsteiler ausgebildeten Arbeitswider- standes (L2). 7. Transistor-Schaltverstärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d'ass die Impedanz der Steuerwicklung (L1) grösser als die der Arbeitswicklung (L2) gewählt ist.
    B. Transistor-Schaltverstärker nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennlinie der Diode (D) so gewählt ist, dass auch eine Kompensation des Temperatureinflusses auf den Transistor (T) erfolgt. Entgegengehaltene Schrift- und Bildwerke Schweizerische Patentschriften Nrn. 347 783, 357 356 USA-Patentschrift Nr. 2 997 603
CH713463A 1962-06-09 1963-06-06 Transistor-Schaltverstärker für sich selbst steuernde Uhrenantriebe CH425644A (de)

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DED39870A DE1181278B (de) 1962-06-09 1962-06-09 Transistor-Schaltverstaerker, insbesondere zur Anwendung bei sich selbst steuernden Uhren-antrieben

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Publication Number Publication Date
CH713463A4 CH713463A4 (de) 1966-06-30
CH425644A true CH425644A (de) 1967-06-15

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ID=7045018

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