CH425646A - Drainageanlage für Druckschacht- und Druckstollenpanzerungen, sowie Verfahren zur Herstellung der Anlage - Google Patents

Drainageanlage für Druckschacht- und Druckstollenpanzerungen, sowie Verfahren zur Herstellung der Anlage

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CH425646A
CH425646A CH1200165A CH1200165A CH425646A CH 425646 A CH425646 A CH 425646A CH 1200165 A CH1200165 A CH 1200165A CH 1200165 A CH1200165 A CH 1200165A CH 425646 A CH425646 A CH 425646A
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CH
Switzerland
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pressure
armor
bores
tunnel
radial bores
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CH1200165A
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English (en)
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Rolf Dipl Ing Tschiersch
Hiller Hans
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Rheinstahl Union Brueckenbau
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D31/00Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution
    • E02D31/10Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution against soil pressure or hydraulic pressure
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D7/00Shaft equipment, e.g. timbering within the shaft

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Description


      Drainageanlage    für Druckschacht- und     Druckstollenpanzerungen,        sowie    Verfahren  zur Herstellung der     Anlage       Die Erfindung betrifft eine Drainageanlage für  Druckschacht- und     Druckstollenpanzerungen,    bei der  in gewissen Abständen radiale     Bohrungen    angeordnet  und untereinander durch ringförmige     Sammelleitun-          gen    verbunden sind.  



  Solche Drainageanlagen werden für stählerne  Schacht- und     Druckstollenpanzerungen    für Wasser  kraftanlagen     verwendet.    Durch das im Gebirge be  findliche Wasser stehen derartige Panzerungen unter  einem mehr oder weniger grossen     Druck    auf die Aus  senfläche, wobei die Grösse des Druckes von den  jeweiligen geologischen Verhältnissen abhängt. Die  ser äussere Druck auf die     Panzerung    ist ohne Bedeu  tung für die jeweilige Panzerung des Schachtes oder  Stollens, solange er kleiner ist als der Innendruck.

    Wird der normalerweise Wasser führende Druck  schacht bzw.     -stollen    aus irgendeinem     Grunde    ent  leert, so kann die Gefahr auftreten,     dass    die Panze  rung durch den Gebirgswasserdruck eingebeult wird.  Dieser Gefahr wird in der Regel durch eine der fol  genden Massnahmen oder eine Kombination dersel  ben vorgebeugt. Die Panzerung erhält eine     grössere     Wanddicke, sie wird durch äussere Versteifungsringe  ausgesteift, sie wird schubfest mit dem Gebirge       verdübelt,    der Gebirgswasserdruck wird zum Rohr  inneren durch Entlastungsventile oder durch eine  ausserhalb der     Panzerung    liegende Drainage ent  spannt.

   Eine Drainageanlage zum Durchführen der  letztgenannten Massnahme ist Gegenstand der Er  findung.  



  Die bekannten Drainageanlagen weisen die Nach  teile auf, dass sie schon während des Hinterfüllens  der Panzerung durch den zwischen     Panzerung    und  Gebirge eingebrachten Beton verstopft werden kön  nen, eine Kontrollmöglichkeit für den freien Durch  gang der Drainageanlage nicht gegeben ist und ver-    stopfte Leitungen wegen ihrer Unzugänglichkeit nicht  wieder     instandgesetzt    werden können.  



  Aufgabe vorliegender Erfindung ist es obige  Nachteile zu beheben. Durch vorliegende Drainage  anlage wird der Fortschritt der     vollständigen        Durch-          spülbarkeit    des gesamten Systems erzielt, so dass  z.

   B. vor dem Entleeren des Druckschachtes bzw. des  Druckstollens der freie     Durchfluss    durch das     Draina-          P        C,        systürn        dadurch   <B>-</B>     e        prüft        werden        kann,        dass        am     oberen Ende der Spülleitung durch Farbe o. dgl.  kenntlich gemachtes Wasser eingefüllt wird, das bei  freiem     Durchfluss    am anderen Ende hinausfliesst.

   Ist  die Anlage verstopft, so können vom oberen Ende  der Spülleitung aus Lösungsmittel     eingeführt    werden,  ,die die Verstopfung beseitigen. Empfehlenswert ist  es, mit derartigen Kontrollen und Leitungsspülungen  nicht zu warten, bis der Druckschacht bzw. der  Druckstollen entleert werden soll, sondern     regelmäs-          sig    vorzunehmen.  



  Um die     Möglichkeit    einer Kontrolle der Anlage  nach dem Entleeren des     Dru        kstollens    oder Druck  schachtes zu verbessern, wird beispielsweise     vorge-          schlag-.n,    in Flucht mit den in das Gebirge führenden       Radialbohrungen    zweckmässig in der Panzerung  durch Stopfen verschliessbare Bohrungen vorzusehen  und in den ringförmigen     Sammelleitungen    in Flucht  mit den Bohrungen Kreuzstücke     anzuordnen,    welche  die Bohrungen mit der Sammelleitung verbinden.  Werden die an sich bekannten Stopfen entfernt, so ist  er möglich, eine eventuelle Verstopfung der Draina  geanlage auf einfachste Weise zu lokalisieren.

    



  Demgemäss ist Gegenstand der Erfindung:  I. eine Drainageanlage für     Druckschacht-    und       Druckstollenpanzerungen,    bei der in gewissen Ab  ständen radiale     Bohrungen    angeordnet und unterein  ander durch ringförmige Sammelleitungen verbun-      den sind, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die  ringförmigen Sammelleitungen in der Weise mitein  ander verbunden sind, dass sie     in    einer     Spülleitung          hintereinander        liegen,    sowie       II.    ein Verfahren zur     Herstellung    einer Anlage,  dass dadurch gekennzeichnet ist,

   dass man an den       Sammelleitungen    vor dem     Hinterfüllen    der Panze  rung mit Material in die     Radialbohrungen    reichende       Druckschläuche    anordnet, die die     Radialbohrungen          mindestens    annähernd     ausfüllen,    und diese nach dem  Erhärten des     Hinterfüllungsmaterials    durch die Boh  rungen der Panzerung entfernt.  



  Durch das     erfindungsgemässe    Verfahren wird  verhindert, dass die in das Gebirge führenden     Radi-          albohrungen    sowie die in Flucht damit liegenden     öff-          nungen        'm    den     ringförmigen        Sammelleitungen        bzw.     den Kreuzstücken beim     Hinterfüllen    der     Panzerung     mit Beton o. dgl. verstopft werden.

   Mit Vorteil sind  diese     Druckschläuche        aufblasbar    ausgebildet und     an          ihrem    dem     Druckstollen    zugewandten Ende mit  Kupplungen für     Druckluft    versehen, so dass sie vor  dem Hinterfüllen mit Pressluft aufgeblasen und nach  dem Erhärten der Hinterfüllung entspannt und damit  leichter entfernt werden können. Mit     Vorteil    wird  dabei so vorgegangen, dass auch das     Einbringen    der       Druckschläuche    durch die Kreuzstücke der     Sammel-          leitungen    erfolgt.  



  In der Zeichnung ist     eine    beispielsweise     Ausfüh-          rungsform    der Erfindung an einem     Druckschacht     schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 stellt einen Vertikalschnitt durch einen Teil  des     Druckschachtes    dar (die     Schachtpanzerung    ist der  Deutlichkeit der Zeichnung wegen in strichpunktier  ten     Umrisslinien    dargestellt).  



       Fig.    2     zeigt    den Schnitt     II        1I    in     Fig.    1, während       Fig.    3 vergrössert einen Ausschnitt entsprechend  Punkt  A  in     Fig.    2 darstellt.  



  Die     Drainageanlage    weist in gewissen Abständen  1     Radialbohrungen    2 auf, die in das Gebirge führen,  in dem der     Druckschacht    3 abgeteuft ist. Die Radial  bohrungen sind durch     ringförmige    Sammelleitungen  4 verbunden, die in einer     Spülleitung    5 hintereinan  der liegen, also von einem in Richtung der Pfeile 6  oder 7     fliessenden    Spülstrom hintereinander durch  flossen werden.

   Die Sammelleitungen 4 weisen     an     den Stellen der     Radialbohrungen    2 Kreuzstücke 8  auf, deren Rohrstutzen 9 und 10 in der Achse 11 der  in das Gebirge eingebrachten     Radialbohrungen    2 und  der in der     Panzerung    12 des     Druckschachtes    3 ange  ordneten     Bohrungen    13 liegen. Diese Bohrungen 13  werden nach Fertigstellen der Anlage mit Stopfen 14  verschlossen.

   Vor dem Hinterfüllen des Zwischen  raumes 15 zwischen der     Druckpanzerung    12 und dem  Gebirge 17 mit Beton 16     sind    in der Ebene der     Radi-          albohrungen    2 und 13 elastische     Druckschläuche    18    angeordnet worden, die die     Radialbohrungen    2 annä  hernd     ausfüllen    und an eine     Druckluftleitung    19 mit  tels an sich     bekannter    Kupplungen 20 o. dgl. ange  schlossen sind.

   Nach dem Erhärten des Betons 16  wird die     Druckluft    aus den Druckschläuchen 18 her  ausgelassen, so dass diese schlaff werden und durch  die Bohrungen 13 der Panzerung 12 hindurch ent  fernt werden können. Anschliessend werden die  Stopfen 14 in die     Bohrungen    13 eingeschraubt, so  dass die     Radialbohrungen    2 über die durch die       Druckschläuche    18 im Beton 16 gebildeten Kanäle  mit den     Sammelleitungen    4 verbunden     sind.    Treten  Störungen der Anlage auf, so können nach dem Ent  leeren der Anlage die Stopfen 14 entfernt werden, so  dass die Störungsstelle leicht gefunden werden kann;

    falls notwendig, ist auch ein Nachbohren der     Radial-          bohrungen    2 durch die Bohrungen 13 der     Panzerung     12 hindurch möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Drainageanlage für Druckschacht- und Druck- stollenpanzerungen, bei der in gewissen Abständen radiale Bohrungen angeordnet und untereinander durch ringförmige Sammelleitungen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmigen Sammelleitungen (4) in der Weise miteinander ver bunden sind, dass sie in einer Spülleitung (5) hinter einander liegen.
    II. Verfahren zur Herstellung einer Anlage nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man an den Sammelleitungen (4.) vor dem Hinterfüllen der Panzerung (12) mit Material (16) in die Radialboh- rungen (2) reichende Druckschläuche (18) anord net, die die Radialbohrungen (2) mindestens<U>annä-</U> hernd ausfüllen, und diese nach dem Erhärten des Hinterfüllungsmaterials (16) durch die Bohrungen (13) der Panzerung entfernt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anlage nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass in Flucht mit den in das Gebirge führenden Radialbohrungen (2) in der Panzerung (12) durch Stopfen (14) verschliessbare Bohrungen (13) vorgesehen sind und die ringförmigen Sammelleitun- gen (4) in Flucht mit den Bohrungen (2, 13) Kreuz stücke (8) enthalten, welche die Bohrungen (2, 13) mit der Sammelleitung (4) verbinden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man Druckschläuche (18) ver wendet, die an ihrem dem Druckstollen zugewandten Ende Kupplungen (20) für Druckluft aufweisen.
CH1200165A 1964-09-10 1965-08-26 Drainageanlage für Druckschacht- und Druckstollenpanzerungen, sowie Verfahren zur Herstellung der Anlage CH425646A (de)

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CN102995644A (zh) * 2011-09-13 2013-03-27 中国二十冶集团有限公司 旋流池接岩段的围护封闭结构
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AT259461B (de) 1968-01-10

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