CH425675A - Webschaft - Google Patents
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Classifications
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Description
Webschaft Die Erfindung bezieht sich auf einen Webschaft mit einem Rahmen, der einen obern und einen untern Holm und diese verbindende Querträger aufweist.
Bei konventionellen Webstühlen, namentlich bei solchen, in denen die Schäfte mit Hilfe von Bändern oder Seilen gehoben werden, besteht der obere und untere Holm vollständig aus Holz. Solche Holme haben zahlreiche vorteilhafte Eigenschaften, bei spielsweise der relativ ruhige Betrieb, keine Ermü dung, wie sie bei Metall auftritt, eine begrenzte elasti sche Nachgiebigkeit, die für die Antriebsorgane von Vorteil ist, und namentlich ein geringes Gewicht.
Schwierigkeiten entstehen jedoch an den Kraftan- griffsstellen zur Betätigung dieser Schäfte, da an die sen Stellen die Holme geschwächt werden, oftmals bis zu einem Ausmass, dass die Holme bei den mög lichen Abmessungen nicht mehr ausreichend stark sind. Es wurde zwar bereits vorgeschlagen, die Holme aus Stahl herzustellen. Derartige Rahmen sind jedoch sehr schwer und bei hohen Geschwindigkeiten nicht befriedigend, namentlich wenn schwere Kettfä- den verwendet werden. Es entstehen dabei Ermü dungsbrüche an den den oberen und den unteren Holm verbindenden Stützen.
Es wurde ausserdem bereits vorgeschlagen, Holme aus stranggepressten Aluminium- oder Magnesium-Legierungen herzustellen. Solche Rah men, namentlich ab einer gewissen Länge, haben zwar eine ausreichende Festigkeit, jedoch bedingt ihr verhältnismässig hohes Gewicht eine vermehrte Be- tätigüngskraft und es werden Verstärkungen am Holm zur Übertragung dieser Kräfte benötigt.
Mit der Erfindung sollen diese Nachteile dadurch vermieden werden, dass der untere Holm eine Mehr zahl von aus Holz bestehenden Teilen aufweist, die durch mindestens einen hohlen Verbindungsteil zu- sammengehalten sind, in welchen Teil Enden der Holzteile so eingeschoben sind, dass zwischen den in dem Verbindungsteil befindlichen, benachbarten Stirnseiten der Holzteile ein Hohlraum gebildet ist, wobei der Verbindungsteil eine im Bereich des Hohl raumes liegende Öffnung aufweist, durch welche ein Betätigungsorgan zur Verschiebung des Rahmens ragt, welches Organ im Innern des Verbindungstei les an diesem festgemacht ist.
Dadurch gelingt es, einen Rahmen zu schaffen, welcher ausreichend steif und solid und doch leicht ist und die Vorteile des Holzes weitgehend beibehalten werden können. Zu dem kann das Organ für die Bewegung des Rahmens gut befestigt werden, ohne dass eine die Haltbarkeit des unteren Holmes und dadurch des Rahmens be einträchtigende Schwächung desselben entsteht.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Vorderansicht eines Webschaftes, Fig. 2 eine Vorderansicht mit teilweisem Schnitt durch einen Teil des unteren Holms, Fig.3 einen horizontalen Teilschnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 2, Fig. 4 ein Vertikalschnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 2, Fig. 5 ein zu Fig. 4 analoger Schnitt durch eine Ausführungsvariante.
Die Holme 10, 11 sind auf beiden Seiten durch je eine Stütze 12 abgestützt. Der obere Holm 10 kann aus beliebigem Material bestehen, wird aber vorzugs weise aus Holz hergestellt oder aus einem strangge- zogenen, hohlen Metall- oder Kunststoff-Profil. Von den Holmen 10 und 11 einwärts distanziert befinden sich Tragstäbe 15 zur verschiebbaren Abstützung und Führung von Litzen 16, die mittels eines Litzen halteteils von den Tragstäben gehalten sind. Die Litzen 16 sind in üblicher Weise in ihrem Mittelteil mit einem Litzenauge 18 versehen.
Die Tragstäbe 15 sind an ihren Enden durch je einen Federhaken 19 gehalten und ferner in ihrem Mittelteil durch einen Halter 20 gegen Durchbiegung gesichert. Dieser Hal ter 20 kann von an sich üblicher, bekannter Kon struktion sein.
Gemäss den Fig. 2-4 ist der untere Holm 11 mit Holzteilen 21 versehen, welche sich in Längsrichtung in axial übereinstimmender Lage befinden und deren Seitenflächen in Vertikalebenen verlaufen und fer ner einander gegenüberliegende Flächen ihrer Ober- und Unterseite 23 in voneinander distanzierten, parallelen, horizontalen Ebenen liegen.
Die äusseren Rahmenteile 21 sind an ihren äusseren Enden 22 je mit einer Stütze 12 verbunden, was in üblicher Weise erfolgen kann. Zwischen benachbarten Rahmenteilen 21 und an jeder Stelle, bei welcher ein Teil 24 für die vertikale Bewegung vorhanden ist, befindet sich in überlappender Lage mit den benachbarten Enden der Rahmenteile 21 ein hohles rechteckförmiges, metallisches Verbindungsrohr 25. Dieses Verbin dungsrohr 25 ist nahtlos und weist vordere und hin tere Wände 26 sowie obere und untere Wände 27 auf. Die Enden der Rahmenteile 21 erstrecken sich in gerader Fortsetzung in das Rohrinnere hinein.
Die Rahmenteile 21 sind an ihren in ein Rohr ragenden Enden im Querschnitt soweit verringert, dass eine satte Verbindung im Rohr entsteht.
Zwischen den Enden 28 der Rahmenteile 21, welche in das Rohr hineinragen, befindet sich ein Zwischenraum 29, in welchem sich ein Block 30 be findet. Dieser Block 30 verläuft in Vertikalrichtung und wird von den vorderen und hinteren Wänden 26 in seiner Lage gesichert, beispielsweise durch eine Schweissnaht 31. Dieser Block 30 weist abgeschrägte Ecken 32 auf, um die Montage der Betätigungsstange 24 zu erleichtern, welche zu ihrer Halterung am Block einen Eingriffsteil 34 aufweist. Der Zwischen raum 29 ist mit einer unteren Öffnung 35 versehen, in welche das obere Ende des Betätigungsteiles 24 hineinragt.
Der Rahmenteil 21 und das Verbindungs rohr 25 können im zusammengesteckten Zustand an sich durch beliebige Mittel gehalten werden. Eine bevorzugte Konstruktion ist in den Fig. 1-4 gezeigt, in welchen eine Mehrzahl von Nieten 36 vorhanden ist, deren versenkte Köpfe 37 mit der Aussenwand 26 des Rohres bündig verlaufen.
Ein Ausführungsbeispiel ist in Fig. 5 dargestellt, in welcher eine Mehrzahl von Einbuchtungen 38 an einander gegenüberliegenden Stellen der Wände 26 vorhanden ist, um eine dauernde, stellenweise Defor mierung beider Wände 26 zu erzielen, ebenfalls des eingeschobenen Endes 28 des Rahmenteiles 21, wobei dessen Material an den Einbuchtungsstellen etwas zusammengepresst wird.
Der hohle Verbindungsteil 25 kann z. B. aus Stahl, Nichteisenmetall oder einem Kunststoff beste hen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Webschaft mit einem Rahmen, der einen obern und untern Holm und diese verbindende Querträger aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Holm (11) eine Mehrzahl von aus Holz bestehenden Teilen (21) aufweist, die durch mindestens einen hoh len Verbindungsteil (25) zusammengehalten sind, in welchen Teil Enden (28) der Holzteile so eingescho ben sind, das zwischen den in dem Verbindungsteil (25) befindlichen, benachbarten Stirnseiten der Holz teile ein Hohlraum (29) gebildet ist, wobei der Ver bindungsteil eine im Bereich des Hohlraumes lie gende Öffnung (35) aufweist, durch welche ein Betä tigungsorgan (24) zur Verschiebung des Rahmens ragt, welches Organ im Innern des Verbindungsteiles an diesem festgemacht ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Schaft nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Verbindungsteil ein rechteckiges Rohr (25) ist.2. Schaft nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Verbindungsteil (25) und die in ihn eingeschobenen Holzteile (21) durch Nieten (36) zu sammengehalten sind, welche durch die Holzrahmen teile hindurchragen und deren Köpfe (37) mit der Rohraussenwandung bündig verlaufen. 3. Schaft nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Verbindungsteil (25) in seinem Hohlraum (29) einen Block (30) enthält, welcher in das Betätigungsorgan (24) eingreift. 4.Schaft nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Verbindungsteil (25) und die in ihn eingeschobenen Holzrahmenteile (21) durch stellen weise Einbuchtungen (38) der Wände (26) des Ver bindungsteiles, die in die Holzrahmenteile (21) ein dringen, zusammengehalten sind (Fig. 5).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH737864A CH425675A (de) | 1964-06-05 | 1964-06-05 | Webschaft |
Applications Claiming Priority (1)
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Family
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH425675A (de) |
-
1964
- 1964-06-05 CH CH737864A patent/CH425675A/de unknown
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