Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 402 013 Tastenwerk Das Hauptpatent betrifft ein Tastwerk für kraft angetriebene Schreibmaschinen, Locher und ähnli che mit einem Tastenfeld und Einrichtungen zur Auswahl und Einstellung der den Tasten zugeordne ten Schrifttypen und/oder Lochstempel ausgerüstete Maschinen.
Mit der Erfindung des Hauptpatentes wird ange strebt, zur Vermeidung kostspieliger und komplizier ter Wählvorrichtungen zur Auswahl der den Tasten zugeordneten und durch Tastendruck betätigten Typen eine in Konstruktion, Herstellung und Be triebsweise einfache Einrichtung zu schaffen, die grosse Betriebssicherheit und vielseitige Anwen dungsmöglichkeiten aufweist.
Das wird nach dem Hauptpatent dadurch erreicht, dass mehrere bandför mige Schienen vorgesehen sind, deren bei jedem Tastendruck eingeleitete Längsbewegung mittels in den Schienen befindlicher Aussparungen verschiede ner Länge und mit diesen zusammenwirkender, durch den Tastenanschlag betätigter bzw. ausgelöster Ele mente wahlweise verhindert oder freigegeben wird, wobei die bewegten Schienen durch Kombination für die Auswahl der Typen oder/und Lochstempel wirk sam sind.
In vorteilhafter Weiterbildung dieses Erfindungs gedankens des Hauptpatentes sind gemäss vorliegen der Erfindung die Schienen mit den in jeder Schiene unterschiedlich angeordneten Aussparungen als flexi ble Bänder ausgebildet und über Führungsrollen einer Auswahleinrichtung zugeführt, die mittels an Traversen (103; 118, 120) aufgehängter, je einem Band (15) zugeordneter Wählhebel (90 bis 94) abge stufte Einstellschritte erzeugt.
Dadurch wird die Einstellung ausschliesslich durch mechanische und leicht herstellbare Elemente bewirkt, wobei gemäss einer weiteren Ausbildung der Erfindung der Eingriff in die der angeschlagenen Taste entsprechenden Aussparung des Bandes durch federnd mit dem Tastenhebel verbundene, sich selbsttätig verriegelnde Finger erfolgt, die vorzugs weise mit dem Tastenhebel und den die Verriegelung bewirkenden Fingeransätzen aus einem Stück gefer tigt sind.
Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung. Ein die Erfindung er läuterndes Ausführungsbeispiel zeigt eine Einrich tung zur Einstellung eines an sich bekannten, dreh- und neigbaren Kugelkopfes, der an seinem Umfang alle Zeichen eines Typensatzes trägt, und wird an hand von Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Darstellung des Tastenwerks zur Steuerung der Einstellung des kugelförmigen Typen kopfes.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch das Tastenwerk in der Ebene 2-2 der Fig. 1.
Fig. 3 ist ein Schnitt des Tastenwerkes in der Ebene 3-3 der Fig. 2.
Fig.4a bis 4d sind vergrösserte Darstellungen eines Teiles der in Fig. 3 gezeigten Vorrichtung; sie zeigen einen der Tastenhebel und seinen Zwischen hebel in ihren verschiedenen Stellungen.
Fig.l zeigt eine tastenbetätigte Maschine mit einem Führungsblock 1 mit Nuten 2 in gleichmässi- gem Abstand, in denen, durch ein gemeinsames Hal teblech 3 gesichert, je ein Führungsteil 4 eines Tastenhebels 6 gelagert ist. Jeder Tastenhebel trägt an seinem Ende eine Taste 5, und mit dem Führungs teil 4 verbunden ist ein Zwischenhebel 7, auf dem eine am Tastenhebel 6 befindliche Schulter 8 nahezu aufliegt.
Vom Zwischenhebel 7 erstrecken sich aus- serdem ein Finger 9 in die der Taste entgegengesetzte Richtung und ein fingerartig abgesetzter Teil 27 in Richtung des Tastenhebels. Tastenhebel, Führungs teil, Zwischenhebel und die Finger 9 und 27 sind vorzugsweise aus einem Teil hergestellt und weisen durch ihre Formgebung eine gewisse Elastizität auf.
Der Finger 9 ragt ein kurzes Stück in eine öff- nung 12 einer vierkantrohrähnlich geformten Schiene 13 (Fig. 2), in der mehrere Bänder 15 geführt sind, die auf ihrer Länge kleine Aussparungen 16 aufwei sen, deren Länge dem Querschnitt der Finger 9 ange- passt ist, und grössere Aussparungen 17, die eine Längsbewegung der Bänder 15 zulassen,
wenn der Finger 9 durch sie hindurchreicht. Die Bänder 15 sind an ihren linken Enden (Fig. 1) über Führungs rollen 18 und Zugdrähte 19 mit Zugfedern 20 ver bunden. Unter der Wirkung dieser Federn werden die Bänder, die mit ihren rechten Enden (Fig. 1) mittels eines Schlitzes 24 und eines Stiftes 22 in einem Gabelstück 23 festgehalten sind, nach links gezogen.
Wird zum Herabdrücken eines Tastenhebels 6 innerhalb der durch einen Führungskamm 25 be stimmten Grenzen seine Taste 5 betätigt, so berührt die Schulter 8 den Zwischenhebel 7, dieser federt nach unten und bewegt einen Bügel 26, der über die ganze Breite der Maschine geführt ist und bei Betäti gung die Kontakte 28 schliesst; dadurch wird, wie später noch beschrieben werden soll, eine Eintouren kupplung 53 eingedrückt.
Parallel zum Führungs kamm 25 angeordnet und mit diesem an einem ge meinsamen Träger 29 befestigt, befindet sich eine senkrechte Platte 30 mit einer Anzahl schlitzförmiger Öffnungen 31, in die der bereits beschriebene finger- artig abgesetzte Teil 27 des Zwischenhebels 7 ragt. Wie Fig. 3 und 4a bis 4d zeigen, ist der obere Teil 32 der Öffnung 31 ein wenig weiter als die doppelte Breite des Zwischenhebels 7, während der untere Teil 33 durch eine Schulter 35 abgesetzt und etwas weiter ist als Teil 32.
Die Platte 30 ist gegenüber dem Zwi schenhebel 7 etwas nach links versetzt angeordnet, so dass dieser in seiner oberen Lage ein wenig nach links gedrückt ist; ebenso kann auch der Führungs kamm 25 etwas nach links versetzt sein, um den Tastenhebel zu dem in seiner oberen Stellung befind lichen Zwischenhebel vertikal ausgerichtet zu halten.
Wird der Zwischenhebel 7 in den unteren Teil 33 der Öffnung 31 gedrückt, schiebt sich der Finger 27 nach rechts und wird unter der Schulter 35 verriegelt (Fig. 4b).
Um den Zwischenhebel 7 wieder in seine normale d. h. obere Stellung zurückzubringen, ist parallel zur Platte 30 eine Zwischenhebellösevorrichtung vorge sehen, die die Form einer kammartigen Schiene 38 hat und vom Träger 29 so gehalten wird, dass sie parallel zur Schreibwalze 45 eine Längsbewegung ausführen kann. Die Aussparungen 39 der Schiene 38 sind für die Aufnahme des Zwischenhebels 7 be stimmt, wenn dieser herabgedrückt wird.
Das rechte Ende der Schiene 38 (Fig. 1) ist durch eine Zugfeder 40 gehalten, während das andere Ende mit einem Kniehebel 42 verbunden ist, der durch eine später noch zu beschreibende Einrichtung so betätigt wird, dass entgegen der Wirkung der Feder 40 die Schiene 38 eine Bewegung nach links (Fig. 1) ausführt, bis der Zwischenhebel 7 von der Berührung durch den Tastenhebel 6 freikommt und nach oben in die in Fig. 4c gezeigte Stellung federn kann.
Durch dieses Herauffedern des Zwischenhebels wird der vordere Teil 10 des Fingers 9 aus den Aussparungen 16 bzw. 17 der Bänder 15 herausgezogen. Dadurch wird der Bügel 26 freigegeben und die Kontakte 28 öffnen. Dadurch ist gewährleistet, dass nur ein einziges Arbeitsspiel abläuft, auch wenn z. B. der Tastenhebel 6 herabgedrückt bleiben sollte. Wird die Taste 5 los gelassen, so kehrt der Zwischenhebel 7 in seine Stel lung unter dem Tastenhebel zurück (Fig. 4d).
Wird jedoch die Taste nach ihrer Betätigung sofort losge lassen, kehrt der Zwischenhebel in die in Fig. 4d ge zeigte Position zurück, sobald er aus der Verriege lung an der Schulter 35 gelöst wird.
Fig. 1 zeigt weiterhin die Auswahl- und Antriebs einrichtung für den Typenkopf 44 zum Abdruck eines der gedrückten Taste entsprechenden Zeichens. Der Typenkopf 44 in der Form einer abgeflachten Kugel kann in bekannter Weise von einer Ausgangs stellung aus gedreht und geneigt werden, so dass jeweils das ausgewählte Zeichen auf der Schreibwalze 45 zum Abdruck kommt. Die Neigung des Kopfes wird über ein Band 47 und eine Seilrolle 46 bewirkt, während die Kopfdrehung ihren Antrieb über ein Band 49 und eine Seilrolle 48 erhält.
Wie Fig. 1 ausserdem zeigt, ist das eine Ende einer Antriebswelle 50 in einem Lager 51 im Maschinenrahmen 52 geführt und das andere Ende über eine Eintourenkupplung 53 mit einem Motor 54 verbunden, der ständig in der angegebenen Drehrich tung läuft. Die Kupplung 53 kann beispielsweise eine Schraubenfeder enthalten (nicht gezeigt), die die Motorwelle 55 und das Ende der Welle 50 um schlingt. Wird die Feder ausgelöst und wirkt durch Reibung mit beiden Wellen zusammen, so entsteht ein weiches, aber schnelles Kuppeln beider Teile.
An dem einen Ende der Schraubenfeder ist eine lose auf der Welle 55 ruhende Hülse 57 befestigt, die eine mit einem Arm 60 zusammenwirkende Schulter 58 auf weist. Das andere Ende der Feder ist mit einer auf der Welle 50 befestigten und eine Schulter 62 aufwei- senden Hülse 61 verbunden, die mit einem unter Federwirkung stehenden Riegel 64 zusammenwirkt. Durch das Zusammenwirken des Armes 60 und des Riegels 64 mit den Schultern 58 und 62 wird der Reibungsschluss zwischen der Kupplungsfeder und den Wellen 50 und 55 unterbunden; wird dagegen der Arm 60 durch einen Magneten 65 zurückgezo gen, so werden die Wellen gekuppelt.
Der Magnet 65 ist durch die Leitungen 66 und 67 mit den Kontakten 28 über eine Stromquelle 68 in Reihe geschaltet und wird beim Schliessen der Kontakte 28 jeweils erregt. Bei sofort folgender Abschaltung des Magneten rückt nach einer Umdrehung der Welle der Arm 60 in die Schulter 58 der Hülse 57 ein und hält das Ende der Kupplungsfeder fest. Aufgrund ihrer Trägheit dreht sich die Welle 50 ein wenig weiter, wodurch die Hülse 61 soweit gedreht wird, dass der Riegel 64 hinter deren Schulter 62. einfällt. Die Kupplungs feder wird während dieser Zeit entspannt und vom Riegel 64 und dem Arm 60 in dieser Lage gehalten.
Zur Betätigung der verschiedenen Teile der Vor richtung sind auf der Welle 50 Nockenscheiben 70, 71, 72, 73, 74 und 75 vorgesehen. Um die Bänder 15 in ihre Ausgangsstellung zurückzubewegen, wird die Nockenscheibe 70 durch eine Rolle 77 zur Wirkung gebracht, die auf einem bei 79 drehbar gelagerten, unter Federzug stehenden Hebel 78 befestigt ist. Das andere Ende des Hebels 78 ist durch die Lenker 80 und 82, durch den Kniehebel 83 und den Hebel 85 mit dem Gabelstück 23 verbunden. Zur Auswahl der Zeichen sind fünf gleichartige Wählhebel 90, 91, 92, 93 und 94 vorgesehen, von denen jeder ein Fussteil 97 und eine Öffnung 98 aufweist, durch die je einer der Zugdrähte 19 hindurchgeht.
An jedem Zugdraht ist ein Anschlag 99 befestigt, der mit dem entspre chenden Wählhebel so zusammenwirkt, dass dieser durch den Zugdraht in dessen Richtung bewegt wird. Die Hebel 90 und 91 sind gelenkig an einer frei schwebenden, an ihrem mittleren Teil drehbaren, an einer Verbindungslasche 109 aufgehängten Traverse 103 so befestigt, dass sie in bezug auf die Traverse in der Richtung von der Tastatur weggeschwenkt wer den können. Die Lasche 109 ist über eine Zugstange mit einem Kurbelarm 110 verbunden, der über eine Welle 111 und einen Arm 112 das Band 47 betätigt.
Durch die Bänder 15 werden die Wählhebel 90, 91 um einen bestimmten Weg verstellt, so dass der Arm 112 im Uhrzeigersinn bewegt wird, und zwar stufen weise um ein, zwei oder drei Einheiten; dadurch wird die Neigung des Druckkopfes 44 in eine bestimmte Lage verursacht. Die Wählhebel 92, 93 und 94 sind durch die Traversen 118 und 120 und durch die Laschen 122 und 126 drehbar mit dem einen Ende einer weiteren Traverse 128 verbunden. Das andere Ende dieser Traverse ist durch einen Lenker 129 ge lenkig mit einem Arm 130 verbunden, der drehbar an einer Achse 131 gelagert ist und über eine Rolle 132 mit der Nockenscheibe 74 zusammenwirkt.
Eine (nicht gezeigte) Feder drückt den Arm 130 nach oben, so dass die Rolle 132 und die Nockenscheibe 74 ständig in Berührung sind. Ein Riegel 133 ist durch eine Zugfeder 134 gegen eine Nase am Arm 130 gehalten, so dass eine Bewegung des Armes 130 nach oben verhindert ist. Einer der Zugdrähte 19 ist mit dem Riegel 133 verbunden, so dass der Riegel bei Betätigung des mit dem Draht 19 verbundenen Bandes 15 vom Arm 130 unter der Wirkung der Feder 20 gelöst wird. Die Traverse 128 ist über eine Lasche 136 gelenkt, die mit einem Kurbelarm 137 verbunden ist, der über eine Welle 138 und eine Rolle 139 sowie das Band 49 den Druckkopf dreht.
Die Abwärtsbewegung eines oder mehrerer der Wählhebel 92, 93 und 94 um eine vorherbestimmte Strecke bewirkt also die Drehung des Druckkopfes um eine bis fünf Einheiten in einer Drehrichtung. Wird zur Freigabe des Armes 130 der Riegel 133 betätigt, so bewegt sich der Arm nach oben und be wirkt die Drehung des Druckkopfes um fünf Einhei ten in die entgegengesetzte Richtung. Wird einer der Wählhebel 92 bis 94 oder mehrere gleichzeitig mit der Aufwärtsbewegung des Armes 130 nach unten bewegt, erfolgt eine Drehung des Druckkopfes um eine bis vier Einheiten in die entgegengesetzte Rich tung.
Für die Bewegung der Wählhebel nach unten ist ein Bügel 140 vorgesehen, der entlang der Fussteile 97 der Wählhebel 90 bis 94 verläuft und zunächst durch eine Feder 141 in gehobener Stellung gehalten ist. Der Bügel ist an beiden Enden auf je einem Bügelarm 142 befestigt, die drehbar auf der Welle 131 ruhen und je eine Rolle 144 tragen, die, der Lage des Armes entsprechend, mit den Nockenscheiben 72 oder 73 zusammenwirken.
Der Druckkopf 44 ist auf einem Träger 150 gela gert, der zum Abdruck des ausgewählten Zeichens um eine Achse 151 schwenkt. Hierzu ist am Träger ein Arm 152 befestigt, der für den Abdruck mit der Nockenscheibe 71 auf der Welle 50 zusammenwirkt.
Um die Schiene 38 der Zwischenhebellösevor- richtung nach links (Fig. 1) zu bewegen, wird durch einen bei 162 drehbar gelagerten, mit einer Rolle 163 versehenen Nockenfolgehebel 160, der Kniehebel 42 geschwenkt. Der Hebel<B>160</B> wirkt mit der Nocken scheibe 75 zusammen und ist mit dem Kniehebel 42 durch einen Lenker 164 verbunden, dessen Länge justierbar ist.
Im folgenden wird die Arbeitsweise der Einrich tung beschrieben. In der Ausgangslage seien die Teile in der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Stellung. Bei Be tätigung einer Taste 5 werden der Tastenhebel 6 und der Zwischenhebel 7, der letztere federnd, nach unten bewegt; dies lässt den Finger 9 in die öffnungen in den Bändern 15 eingreifen. Während gleichzeitig der Finger 27 des Zwischenhebels unterhalb der Ebene der Schulter 35 gesenkt wird, rückt er unter der Federwirkung des Zwischenhebels unter die Schulter 35 ein; der Zwischenhebel wird dadurch in seiner Arbeitsstellung verriegelt, bis zur Auswahl des abzu druckenden Zeichens die Bänder 15 betätigt sind.
Während der Abwärtsbewegung des Zwischenhebels wird der Bügel 26 geschwenkt, der die Kontakte 28 schliesst, und die Kupplung 53 veranlasst eine Um drehung der Welle 50. Während dieser Wellendre hung wirken die Nockenscheibe 70 und die Rolle 77 so zusammen, dass die Längsbewegung der Bänder in Pfeilrichtung unter der Kraft der Federn 20 freigege ben wird. Es können aber nur diejenigen Bänder die ser Kraft folgen, die nicht durch den vorderen Teil 10 des Fingers 9 festgehalten werden, also an dieser Stelle eine grosse Aussparung aufweisen; das Schwenken des Hebels 85 erlaubt eine Bewegung dieser Bänder entsprechend der Bewegungsfreiheit des Stiftes 22 im Schlitz 24.
Um den Tastenhebel für sofortige Wiederbetätigung bereitzustellen, wird durch das Zusammenwirken von Nockenscheibe 75 und Nockenfolgehebel 160 die Schiene 38 in Pfeil- richtung gezogen und löst den Zwischenhebel 7 aus seiner verriegelten Stellung, so dass er seine Aus gangsstellung wieder einnimmt und für den nächsten Anschlag der Taste bereit ist.
Wird der Tastenhebel in seiner unteren Lage festgehalten (Fig. 4b), drückt die Schiene 38 der Zwischenhebellösevorrichtung den Zwischenhebel 7 nach links über die Schulter 8 hinaus; so kann der Zwischenhebel 7 in seine nor male Stellung, jedoch neben dem Tastenhebel, zu rückfedern (Fig. 4c), bis der Tastenhebel losgelassen wird. Zu diesem Zeitpunkt springt der Zwischenhebel nach rechts in seine Ausgangsstellung (Fig. 4d).
Die Bewegung der ausgewählten Bänder 15 schwenkt die entsprechenden Wählhebel 90, 91, 92, 93 bzw. 94 durch die Wirkung ihrer Federn 20 in der Richtung von den Tastenhebeln hinweg unter dem Bügel 140 hervor. Die Nockenscheiben 72 und 73 veranlassen über die Rollen 144 das Schwenken des Bügels 140 nach unten und durch die Betätigung des Wählhebelsystems wird die erforderliche Einstellung des Typenkopfes ausgelöst.
Sobald sich das ausge wählte Zeichen in Druckstellung befindet, wird der Druckkopf durch das Zusammenwirken von Nocken scheibe 71 und Arm 152 zum Abdruck gegen die Schreibwalze 45 geschlagen.