CH425879A - Luftabsperr- und Entwässerungsvorrichtung für Druckluftrohrleitungsnetze - Google Patents

Luftabsperr- und Entwässerungsvorrichtung für Druckluftrohrleitungsnetze

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CH425879A
CH425879A CH473165A CH473165A CH425879A CH 425879 A CH425879 A CH 425879A CH 473165 A CH473165 A CH 473165A CH 473165 A CH473165 A CH 473165A CH 425879 A CH425879 A CH 425879A
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CH
Switzerland
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shut
valve
space
air
compressed air
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CH473165A
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Inventor
Raab Karl Ing Dr
Bodey Alexander Dr Dipl-Ing
Original Assignee
Knorr Bremse Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/36Other control devices or valves characterised by definite functions
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60T17/04Arrangements of piping, valves in the piping, e.g. cut-off valves, couplings or air hoses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Luftabsperr.    und     Entwässerungsvorrichtung    für     Drucl;luftrohrleitungsnetze       Die Erfindung betrifft eine     Luftabsperr-    und Ent  wässerungsvorrichtung für     Druckluftrohrleitungs-          netze,    insbesondere für     Druckluftbremsen    an Schie  nenfahrzeugen.  



  Bisher war es üblich, die Luftabsperrhähne und  die Entwässerungsvorrichtungen - räumlich voneinan  der getrennt in die     Druckluftrohrleitungsnetze     einzuordnen, so dass insgesamt eine     Vielzahl    von ein  zelnen Geräten in die     Druckluftrohrleitungsnetze    ein  zubauen und mit jeweils besonderen Rohranschlüssen  zu verbinden waren. Die Erstellung und Montage der       Druckluftrohrleitungsnetze    wurde hierdurch     verhält-          nismässig    teuer.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,     eine          Luftabsperr-    und     Entwässerungsvorrichtung    der ein  gangs angeführten Art zu schaffen, die geeignet ist,  die     Erstellungs-    und Montagekosten der Druckluft  rohrleitungsnetze zu senken.  



  Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung da  durch gelöst, dass ein in eine Rohrleitung einzuset  zender Luftabsperrhahn mit Entlüftung mit einem  Entwässerungsventil in einem gemeinsamen Gehäuse  angeordnet und zu einer in die Rohrleitung einsetz  baren Baueinheit     zusammengefasst    ist, wobei der  über den     Luftabsperrhahn        entlüftbare    Rohranschluss  innerhalb des Gehäuses in ständiger Verbindung mit  dem Entwässerungsventil steht.  



  In der Zeichnung ist in     Fig.    1 und     Fig.    2 ein  Ausführungsbeispiel der Erfindung in zwei um 90   zueinander gedrehten Stellungen teilweise im Schnitt  dargestellt.  



  Ein aus mehreren Einzelteilen zusammengesetz  tes Gehäuse 1 der     Luftabsperr-    und Entwässerungs  vorrichtung weist im     wesentlichen    zwei waagrecht       einander    gegenüberliegende     Rohranschlüsse    3 und 5,  mit welchen die Vorrichtung in eine nicht dargestellte    Rohrleitung einzusetzen ist, und einen senkrecht nach  abwärts ragenden     Absetzbehälter    7 auf. Der Luftab  sperrhahn ist im     wesentlichen    im Gehäuse 1 zwischen  den Rohranschlüssen 3 und 5 und das Entwässe  rungsventil im     Absetzbehälter    7 angeordnet. Zu  nächst soll der Aufbau des Luftabsperrhahnes be  schrieben werden.

   Zwischen den     Rohranschlüssen    3  und 5 ist im Gehäuse 1 an einer zu deren Verbin  dungslinie quer verlaufenden, waagrechten Welle 9  ein drehbares     Hahnküken    angeordnet, das einen     ku-          gelabschnittartigen    Verschlussteil 11 aufweist und das  zur     überwachung    der Verbindung zwischen den bei  den Rohranschlüssen 3 und 5 mit einem auf der Seite  des Rohranschlusses 3 im Gehäuse 1 befestigten       Dichtring    13     zusammenarbeitet.    Die Welle 9     ist    axial  verschiebbar     izn    Gehäuse 3 gelagert;

   nahe des     Ver-          schlussteiles    11 trägt sie zu dessen einer Seite einen  sie ringförmig umgebenden Dichtring 15, der zusam  men mit einem die Welle 9 mit Abstand umgebenden,  gehäusefesten Ventilsitz 17 ein den Durchgang aus  dem das Verschlussteil 11 aufnehmenden Raum 19       in    einen die Welle 9 umgebenden, über eine     Quer-          bohrung    21 in die Atmosphäre mündenden Luft  führungskanal 23 überwachendes Ventil 15, 17 bil  det. Im     topfförmig    ausgebildeten einen Ende der  Welle 9 ist eine sich gegen das Gehäuse 1 abstützende  Druckfeder 25 angeordnet, welche die Welle 9 in  Schliessrichtung des Ventils 15, 17 axial belastet.

    Nahe ihres anderen Endes ist die Welle 9 kurz vor  ihrem Austritt aus dem Gehäuse 1 von einem Stift  27 quer durchsetzt. Die beiderseits aus der Welle 9  herausragenden Enden des Stiftes 27 liegen an einer  die Welle 9 umgebenden und in deren     Axialrichtung     wirksamen, gehäusefesten Führungsbahn 29 an, die  nur in der Drehlage der Welle 9 bei geschlossenem  Absperrhahn, also am Dichtring 13     anliegendem         Verschlussteil 11, über den     Stift    27 die Welle 9 ent  gegen der Kraft der Feder 25 formschlüssig in einer  axialen Lage hält, in welcher das Ventil 15, 17 ge  öffnet ist. Die Führungsbahn 29 ist mit Einkerbungen  31 versehen, in welche die Enden des Stiftes 27 in  der vorstehend beschriebenen Schaltstellung einra  sten.

   Am     ins    Freie ragenden Stummel trägt die Welle  9 einen     Gabelhebel    33, dessen freies Ende an einem  nicht     dargestellten    Betätigungsgestänge     angelenkt    ist.

    Der Raum 19 steht an seiner     tiefsten    Stelle zur Ver  bindung mit dem nachstehend zu beschreibenden  Entwässerungsventil über einen weiten Durchbruch  35 mit einem vertikal unter ihm angeordneten Raum  37 des     Absetzbehälters    7 in Verbindung, in welchem  sich ein     vertikaler,    an seiner Oberseite durch einen  Deckel 39 dicht verschlossener, gehäusefester Zylin  der 41 befindet.     Im        Zylinder    41 ist ein Kolben 43 an  geordnet, dessen Unterseite über einen     Luftführungs-          kanal    45 vom Druck     im    Raum 37 und dessen Ober  seite von der Kraft einer sich gegen den Deckel 39  abstützenden Feder 47 belastet ist.

   Am Kolben 43 ist  eine nach     abwärts    ragende Kolbenstange 49 befestigt,  die mit vertikalem Abstand zwei Kolbenschieber 51  und 53 trägt. Der obere Kolbenschieber 51 bildet zu  sammen mit einem in einer waagrechten Zwischen  wand 55 des     Absetzbehälters    7 angeordneten, eine  von der Kolbenstange 49 mit Spiel durchnagte Boh  rung 57 umgebenden Dichtring 59 ein den Durch  gang aus dem Raum 37 in einen vertikal unter diesem       befindlichen    Raum 61 überwachendes, nur in der  dargestellten, tiefsten Lage des Kolbens 43 geöffnetes  Absperrorgan 51, 59.

   Der untere Kolbenschieber 53  bildet     zusammen        mit    der     Wandung    einer den Boden  63 durchsetzenden, vertikalen Bohrung 65 ein die  Verbindung des Raumes 61 mit der Atmosphäre  überwachendes, nur in der obersten Lage des Kol  bens 43, in welcher dieser am Deckel 39     anliegt,    ge  öffnetes Absperrorgan 53, 65. Der Kolben 39 und  die Kolbenstange 49 sind von     einer        Axialbohrung     67 durchsetzt, die den Raum oberhalb des Kolbens  43 ständig     mit    der Atmosphäre verbindet.  



       Im    drucklosen Zustand und bei geöffnetem  Durchgang zwischen den     Rohrleitungsanschlüssen    3  und 5 nehmen die Teile der     Luftabsperr-    und Ent  wässerungsvorrichtung die dargestellten Lagen ein.  Das     Verschlussteil    11 ist in eine zur Ebene des Dicht  ringes 13     annähernd    senkrechte Ebene     gedreht,    so  dass der Durchgang zwischen den     Rohrleitungsan-          schlüssen    3 und 5 im vollen Querschnitt freigegeben  ist.

   Die Druckfeder 25     hält    das Ventil 15, 17 ge  schlossen und die Feder 47 drückt den Kolben 43 in  dessen tiefste Lage, so dass das Absperrorgan 51, 59  geöffnet und das Absperrorgan 53, 65 geschlossen  ist. Im Raum 19 sich absetzende Flüssigkeit fliesst  also durch den Durchbruch 35 in den Raum 37 und  zusammen     mit    in diesem sich angesammelter Flüssig  keit durch das geöffnete Absperrorgan 51, 59 in den  Raum 61.

   Wird die Rohrleitung, in welche die Luft  absperr- und Entwässerungsvorrichtung eingeschal  tet ist,     mit    Druckluft     beaufschlagt,    so drückt die in    den Raum 37 eindringende Druckluft den Kolben     4i     entgegen der Kraft der Feder 47 in dessen oberste  Lage, wobei die Absperrorgane 51, 59 und 53, 65  umgesteuert werden. Aus dem bis zum     Umsteuervor-          gang    sich etwas mit Druckluft     aufladenen    Raum 61  wird also die in diesem     befindliche    Flüssigkeit nach  dem Öffnen des Absperrorgans 53, 65 ins Freie aus  getrieben.  



  Die sich nunmehr im Raum 19 ausscheidende  Flüssigkeit sammelt sich über dem geschlossenen Ab  sperrorgan 51, 59 am Boden des Raumes 37. Wird  die die     Luftabsperr-    und Entwässerungsvorrichtung  aufweisende Rohrleitung     wieder    drucklos, so drückt  beim Unterschreiten einer     bestimmten        Druckgrenze     die Feder 47 den Kolben 43 unter Umsteuern der  Absperrorgane 51, 59 und 53, 65 in die dargestellte,  untere Lage zurück und der im Raum 37 noch herr  schende Restdruck treibt die im Raum 37 angesam  melte     Flüssigkeit    durch das     geöffnete    Absperrorgan  51, 59 in den Atmosphärendruck aufweisenden, durch  das     geschlossene    Absperrorgan 53,

   65 jedoch von der       Atmosphäre    abgetrennten Raum 61.     Beim    erneuten  Auf- und Entladen der Rohrleitung wiederholen sich  diese Vorgänge.  



  Beim Drehen der Welle 9 mittels des     Gabelhebels     33 um 90  wird das Verschlussteil 11 bis zur dichten       Anlage    am Dichtring 13 gedreht. Zugleich läuft der  Stift 27 auf die Führungsbahn 29 auf und bewirkt  eine     Axialverschiebung    der Welle 9, durch welche  das     Ventil    15, 17 geöffnet wird.     Insgesamt        wird    also  der an den Rohranschluss 5 angeschlossene Rohr  leitungszweig vom mit dem Rohranschluss 3 verbun  denen     Rohrleitungszweig    abgetrennt und über das  Ventil 15, 17, den     Luftführungskanal    23 und die  Querbohrung 21 mit der Atmosphäre verbunden.

    Falls zu     Beginn    dieser Vorgänge die Rohrleitung mit  Druckluft aufgeladen war, so     wird    hierbei der an den       Rohranschluss    5 angeschlossene     Rohrleitungszweig     und der Raum 19 entleert und die Absperrorgane 51,  59 und 53, 65 werden in die dargestellte Schaltstel  lung umgesteuert. Im Raum 37 angesammelte Flüs  sigkeit     wird    also wie bereits beschrieben     in    den Raum  61 getrieben.  



  Beim     Zurückdrehen    der Welle 9 gelangen diese  und das     Verscblussteil    11 wieder in die dargestellten  Lagen und aus dem mit dem Rohranschluss 3 ver  bundenen     Rohrleitungzweig    strömt Druckluft in den  von der Atmosphäre wieder abgetrennten Raum 19  ein. Der Kolben 43 wird dabei in seine obere Lage  gehoben und durch das sich öffnende Absperrorgan  53, 65 wird die im Raum 61     befindliche    Flüssigkeit  ausgetrieben.     Mittels    des Absperrhahnes kann also  das Entwässerungsventil bei aufgeladener Rohrlei  tung willkürlich betätigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Luftabsperr- und Entwässerungsvorrichtung für Druckluftrohrleitungsnetze, insbesondere für Druck luftbremsen an Schienenfahrzeugen, dadurch gekenn zeichnet, dass ein in eine Rohrleitung einzusetzender Luftabsperrhahn mit Entlüftung mit einem Entwäs serungsventil in einem gemeinsamen Gehäuse (1) an geordnet und zu einer in die Rohrleitung einsetzbaren Baueinheit zusammengefasst ist, wobei der über den Luftabsperrhahn entlüftbare Rohranschluss (5) inner- halb des Gehäuses in ständiger Verbindung mit dem Entwässerungsventil steht.
CH473165A 1964-04-14 1965-04-06 Luftabsperr- und Entwässerungsvorrichtung für Druckluftrohrleitungsnetze CH425879A (de)

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DEK0047612 1964-04-14

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CH425879A true CH425879A (de) 1966-12-15

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FR1425086A (fr) 1966-01-14
AT247909B (de) 1966-07-11

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