CH425961A - Digitaler Regler - Google Patents

Digitaler Regler

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CH425961A
CH425961A CH412663A CH412663A CH425961A CH 425961 A CH425961 A CH 425961A CH 412663 A CH412663 A CH 412663A CH 412663 A CH412663 A CH 412663A CH 425961 A CH425961 A CH 425961A
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CH
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digital controller
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dependent
time interval
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Application number
CH412663A
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English (en)
Inventor
Alexander Dipl-Ing Dr Weinmann
Original Assignee
Elin Union Ag
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Publication date
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Publication of CH425961A publication Critical patent/CH425961A/de

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B1/00Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values
    • G05B1/01Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric
    • G05B1/02Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric for comparing analogue signals

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Feedback Control In General (AREA)

Description


  Digitaler Regler    Es gibt digitale Regler, bei denen die     Stellgrösse     in Abhängigkeit von den Resultaten ständig (z. B. bis  500 mal in der Sekunde) wiederholter digitaler Mes  sungen der Regelgrösse verändert wird.  



  Wäre die je Messung eingezählte Zahl genügend  gross und wären die Resultate digitaler Messungen  bei gleichbleibendem Wert der zu messenden     Regel-          grösse    stets genau dieselben, so liesse sich mit einem  solchen Regler, der z.

   B. als     Zweipunktregler    ausge  führt sein kann ein einer ganzen Zahl digitaler Ein  heiten entsprechender Sollwert ohne weiteres mit  grösster Genauigkeit     einhalten.    Schon bei der gering  sten über- oder Unterschreitung des Sollwertes wür  den sich ja dann die Messresultate um eine digitale  Einheit verändern und dies könnte dazu benutzt wer  den, das Stellglied nach dem Prinzip des Zweipunkt  reglers zu     beaufschlagen    und die Abweichung vom  Sollwert     genauest        auszuregeln.     



  In Wirklichkeit ist aber das Resultat der digitalen  Messung der Regelgrösse auch bei gleichbleibendem  Wert der letzteren gewissen statistischen Schwankun  gen unterworfen, die auf Ungenauigkeiten des  Impulsgebers bzw. auch schon allein auf die     Einzähl-          fehler    zurückzuführen sind, die sich durch die     Ganz-          zahligkeit    des Resultates jeder Zählung von Impulsen  ergaben. Diese Schwankungen setzen die Genauigkeit  der Regelung herab und ergeben eine Art Statik. Der  Mittelwert der Resultate aufeinanderfolgender digi  taler Messungen der Regelgrösse ändert sich nämlich  bei einer kleinen Änderung der letzteren niemals  sprunghaft um eine digitale Einheit, sondern mehr  oder weniger stetig mit der Regelgrösse.

   Um den gan  zen Bereich des Mittelwertes der digitalen Messungen       von    0     auf        100        %        zu        überstreichen,        muss        die        Regel-          grösse    eine oft beträchtliche Abweichung vom Soll-    wert aufweisen, ein Nachteil, der durch die Erfindung  behoben werden kann.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein digitaler Regler,  der gekennzeichnet ist durch eine seinen statischen  Fehler verkleinernde     Mitkopplung.     



  Durch eine solche     Mitkopplung    lässt sich, wie bis  her nur bei analog arbeitenden Reglern bekannt und  auch vielfach verwirklicht, eine verstärkte     Aenderung     der Regelgrösse vortäuschen, derart, dass sich schon  bei entsprechend kleinerer tatsächlicher     Regelgrös-          senänderung    die erforderliche     Aenderung    der     Stell-          grösse    ergibt. Die Erfindung kann u. a. in der Weise  verwirklicht werden, dass die durch die     Mitkopplung     gelieferte Grösse in die Form eines     Zeitintervalles     gebracht wird. Letzteres kann dann z.

   B. an das       Zählketteneinzählintervall    des digitalen Reglers addi  tiv oder     subtraktiv    angefügt werden.  



  Die Impulsfrequenz, als welche die Regelgrösse  bei einem digitalen Regler     gawöhnlich    dargestellt  wird, muss aber nicht unbedingt während eines kon  stanten oder vorherbestimmten     Zeitintervalles    in eine  Zählkette     einzählen,    sondern die durch die Impuls  frequenz gegebene Regelgrösse kann, wie noch erläu  tert werden wird, selbst durch     Einzählen    der Impulse  in eine vorgeschaltete Zählkette in ein Zeitintervall  verwandelt werden. Die Vortäuschung einer ver  stärkten Änderung der Regelgrösse kann dann u. a.

    so erfolgen dass die von der     Mitkopplung    gelieferte  Grösse in ein Zeitintervall verwandelt und letzteres  an das Zeitintervall additiv oder     subtraktiv    angefügt  wird, in welches die Regelgrösse verwandelt wurde.  Dieses Zeitintervall, bzw. bei     Mitkopplung    das resul  tierende, entsprechend stärkere Schwankungen auf  weisende Zeitintervall kann dann die     Einzähldauer     darstellen, während welcher eine andere, z.

   B. feste  Impulsfrequenz in eine (zweite) Zählkette     einzählt,         und auf diese Weise die     Stellgrösse        bestimmen,    und  zwar entweder in Abhängigkeit davon, ob dabei die  Zählkette     volläuft    oder nicht     (Zweipunktregler)    oder  aber in Abhängigkeit davon, wie weit sie dabei sich       füllt    bzw.     leerbleibt    (Mehrpunkt- bzw.     stetigähnlicher     Regler).

   Je ein die     eine    bzw. die andere dieser beiden  letzteren Möglichkeiten verkörperndes     Ausführungs-          beispiel    der     Erfindung    wird im Folgenden anhand der       Fig.    1 und 2 bzw. der     Fig.    1 und 3 der Zeichnungen  eingehend beschrieben.  



  Die     Einzählung    in die Zählkette 10 erfolgt, wie  bereits angedeutet und an sich bekannt, bei beiden  Beispielen auf indirektem Weg. Das heisst, dass jene  Frequenz, in die die Regelgrösse umgesetzt wird  (z. B.     Drehzahlregelung    - optischer oder magneti  scher Drehzahlgeber), nur     zur    Steuerung des     Begin-          nes    und des Endes des     Einzählens    in die Zählkette 10       herangezogen    wird, die Einzählung selbst jedoch  nicht von der genannten Frequenz, sondern von einer  fremden     Leitfrequenz        besorgt    wird.

   Es wird ferner  bei allen Sollwerten     (Führungswerten)    mit konstanter       Zählkettenlänge    (die     Zählkettenlänge    kann - ausge  drückt     in    den speicherfähigen     Impulsen    - jede ganze  Zahl betragen) gearbeitet, der Sollwert also durch       Variation    der     Leitfrequenz    eingestellt. Diese gleich  falls schon bekannte Massnahme entlastet somit die  Zählkette von der Eingabe des Sollwertes. Durch die  Veränderung der     Einzählfrequenz        wird    ein weiterer  Freiheitsgrad für die Messung bzw.     Dimensionierung     der Bauelemente ausgenützt.

   Der Verzicht auf abso  lute Genauigkeit der     Leitfrequenz    (z. B.     quarzstabili-          sierte    Frequenz) und somit der Regelgrösse ist für  manche Regelungen (z. B.     Gleichlaufregelungen)          ohne    Belang. Durch die Vorgabe des Sollwertes in  Form einer verstellbaren Frequenz anstelle einer  variablen Kettenlänge ergibt sich eine weit einfachere       Sollwertverteilung    zu mehreren Regelungen mit glei  chem Sollwert (z. B.     Gleichlaufregelung)    als bei Ver  teilung des Sollwertes in codierter Form.  



  Durch die konstante Kettenlänge ist weiter Pro  portionalität zwischen Leitfrequenz und     Regelgrös-          sensollwert    gegeben. Dies     ermöglicht    eine einfache       Ausführung    einer überlagerten     Integralregelung    (z. B.       Winkelregelung    bei     Drehzahl-Proportional-Rege-          lung).     



  Durch     Konstanthaltung    der Kettenlänge ist es  ferner     möglich,    unmittelbar die Abweichung anstelle  der Regelgrösse in digitaler Form     zu    berechnen.  



  Da die Frequenz des Gebers nur den Zeitpunkt  des     Beginnes    und das Ende der Einzählung der     Leit-          frequenz        bestimmt,    gibt die Regelgrösse über die zu  ihr proportionale Ist-Frequenz also ein ihrem Wert  verkehrt proportionales Zeitintervall. Die Regel  grösse ist daher entweder in eine ihr proportionale  Frequenz oder in ein ihr verkehrt proportionales  Zeitintervall umzuformen.  



  Die Höhe der Frequenz des Gebers, der     Ist-Fre-          quenz,    hat somit keine unmittelbare Bedeutung für  die Genauigkeit der Regelung, sie kann in jenen    Grössen gewählt werden,     für    die der Geber oder die       Umwandlungseinrichtung    am sichersten und einfach  sten gebaut werden     kann.     



  In     Fig.    1 ist als Blockschaltbild ein     Ausführungs-          beispiel    für eine     Schaltung    zur Auswahl des Zeitin  tervalls gezeigt, das der Regelgrösse umgekehrt     pro-          portiolial    ist, wenn die Regelgrösse in eine     Frequenz     umgewandelt vorliegt. Die     Fig.2    gibt das Block  schaltbild für einen proportional wirkenden     digitalen          Zweipunktregler    wieder. In     Fig.    3 ist die Schaltung  für proportional wirkende digitale Mehrpunkt- oder       stetigähnliche    Regler dargestellt.  



       Fig.    1 gibt     die    Auswahl des Zeitintervalls an, das  seiner Länge nach der Geberfrequenz (Ist-Frequenz)  umgekehrt proportional ist, und trägt der Forderung  nach möglichst kleiner     Zugriffszeit    Rechnung. Unter       Zugriffszeit    ist jene Totzeit zu verstehen, die ver  streicht von dem Befehl zur Einzählung (der bei  spielsweise in     zeitlichem    Zusammenhang mit einer  zeitlich unstetigen, z. B. durch einen Stromrichter  erzeugten     Stehgrösse    gebracht wird) bis zur tatsächli  chen Freigabe der Einzählung durch den nächstfol  genden Impuls der Ist-Frequenz.

   Der Speicher 1       (Flip-flop,    bistabiler     Multivibrator    mit     getrennten     Eingängen) erhält über Leitung 5 den Befehl, ab dem  nächsten Impuls der     Regelgrössen-Frequenz        (Ist-Fre-          quenz),    die am Eingang 6 des Und-Gatters 2     anliegt,     in die Zählkette 3     einzuzählen.    Mit dem ersten  Impuls, der von Leitung 6 durch das Und-Gatter 2  auf die     Zählkette    3 gelangt, wird auch der Speicher 4       beaufschlagt.    Das Fassungsvermögen der Zählkette 3  wird der     Istfrequenz    so angepasst,

   dass sich ein  Messintervall geeigneter Länge ergibt. Durch das  Vollaufen der     Zählkette    3 wird einerseits der Spei  cher 1 rückgestellt und demzufolge die     Einzählung     vom Und-Gatter 2 unterbrochen, anderseits auch der  Speicher 4 rückgestellt.     An    Punkt 7, dem Ausgang  des Speichers 4, wird das gewünschte     Zeitintervall          abgegriffen.    Die Aufeinanderfolge dieser     Einzählin-          tervalle    kann dabei durch eine     beliebige    externe  Impulsfolge (an Leitung 5) festgelegt sein.  



       Fig.    2     gibt    eine digitale     Zweipunktregelung    wie  der. Ohne die Elemente 11 und 8 wird für die Dauer  des Zeitintervalls, in das die Regelgrösse über die  Ist-Frequenz verwandelt wurde (Spannungsverlauf an  Punkt 7), über das Und-Gatter 9 die Einzählung von  der     Leitfrequenz    an Punkt 12 in die Zählkette 10  freigegeben. In Abhängigkeit von Vorzeichen der  Regelabweichung erscheint am Ausgang 15 ein Sig  nal. Bei geschlossenem     Regelkreis    (Anschluss eines  Stellgliedes an Punkt 15) sind Leitfrequenz (an Punkt  12) und Ist-Frequenz (an Punkt 6) - abgesehen von  kleinen bleibenden Abweichungen - einander pro  portional.

   Die Genauigkeit jeder einzelnen Zwei  punkt-Entscheidung an Punkt 15 wird vom     Einzähl-          fehler    (Zählkette 10) und von der Genauigkeit der  vorangegangenen Umwandlung bestimmt. Somit zeigt  bei geschlossenem Regelkreis die Regelgrösse (zu  nächst noch ohne die Glieder 11 und 8) im Wir-           kungsbereich    des     Zweipunktreglers    jene Statik (blei  bende Regelabweichung) und somit jene Genauigkeit  die durch den     Einzählfehler    und die Ungenauigkeiten  der Umsetzung Regelgrösse - Ist-Frequenz gegeben  ist. Sie liegt in der Grössenordnung von 2.10-3.  



  Die nahezu vollkommene Ausgleichung (bis auf  Fehler in der Grössenordnung     10-n    dieser blei  benden Regelabweichung, die sich über den gesamten  Fehlerbereich erstreckt, erfolgt - bei gleichen Ein  zählfrequenzen,     Einzählintervallen    und Kettenlängen  - hier durch eine     Mitkopplungsschleife,    bestehend  aus dem Glied 11 und dem     Summierelement    8, bei  kaum erhöhtem Aufwand. Im Fall der periodischen       Abtastung    gleicher     Geber-Marken    (z. B. Drehzahlge  ber bei Drehzahlregelungen) werden in diesen Aus  gleich auch die Fehler des Gebers einbezogen.  



  Der Gedanke, den ursprünglichen, wenigstens zu  einem beträchtlichen Teil durch statistische Ursachen  bedingten Fehler durch eine     Mitkopplung    stark zu  verkleinern ist samt seinen aus dem Nachstehenden  sich ergebenden Ausgestaltungen auch bei digitalen  Reglern anderer als der     vorbeschriebenen    Art an  wendbar.    Im Element 11 wird zunächst mit einem     Inte-          grierglied    auf bekannte Art und Weise der (arithmeti  sche) Mittelwert der Ausgangsgrösse an Punkt 15, die  eine Spannung mit rechteckigem Verlauf darstellt,  gebildet. Der so erhaltene Mittelwert wird des weite  ren im Element 11 nach einem bekannten Verfahren  (z.

   B. indirekte     Zeitbasisumsetzung    einer     A-D-Um-          setzung)    in ein proportionales Zeitintervall verwan  delt. Letzteres wird im     Summierelement    8 an das In  tervall von Punkt 7 angefügt. Die     Mitkopplungs-          schleife    bestehend aus dem Element 11, enthält nor  malerweise     lineare    Elemente, doch kann die Umset  zung im Element 11 auch unter Zwischenschaltung  von Funktionsgeneratoren zur besseren Anpassung  und zu noch höherer Genauigkeit erfolgen.

   Die Mit  kopplungsschleife dient zur Erhöhung der Verstär  kung, indem sie den     Einzählfehler    in Zählkette 10  und den Fehler des     Regelgrössengebers    weitgehend  ausgleicht.  



  Der arithmetische Mittelwert der Ausgangsgrösse  an Punkt 15 ist im statistischen Mittel von     Störgrös-          sen    (Temperatur, Alterung     etc.)    unabhängig. Die Ge  nauigkeit der Regelung wird also nur mehr durch das  Element 11 vorgegeben. Die Genauigkeitsschwan  kungen im Element 11 (zeitliche Inkonstanz     etc.)    wir  ken sich aber auf die Genauigkeit der Regelung erst  in     Kleinheiten    zweiter Ordnung aus. Da der Aufwand  für das Element 11 sehr klein (im Vergleich zu dem       ohnhein    schon geringen Gesamtaufwand daher ver  schwindend klein) ist, können überdies schwach  stromtechnische Bauelemente höherer Konstanz zur  Anwendung gelangen.  



  In ähnlicher Weise kann durch das Element 11  statt der Freigabe einer weiteren Einzählung von der  Leitfrequenz an Eingang 12 eine Einzählung einer    konstanten oder von Störgrössen     beeinflussbaren     Frequenz an Eingang 17     erfolgen.     



  Es ist nicht unbedingt erforderlich, dass die Mit  kopplungsschleife an den Ausgang der Zählkette 10  angeschlossen ist. Sie könnte vielmehr z. B. auch von  einer     Stellgrösse,    etwa vom Anker- oder Feldkreis  einer elektrischen Maschine gespeist werden.  



  Nach Beendigung des     Rechenprogrammes    wird  die Zählkette 10 über Anschluss 13     rückgestellt    (ge  löscht). Die Eingänge 14 (unmittelbare Eingänge an  die     Zählkettenelemente)    sind vorgesehen für die  Paralleleingabe einer (codierten) Zahl im Anschluss  an die Löschung der Zählkette 10. Diese Eingabe  kann in jedes oder nur in jedes     n-te    Rechenpro  gramm (bei entsprechend feiner gewünschter Einstel  lung) erfolgen.

   Durch diese Massnahme ist die Mög  lichkeit einer     Beaufschlagung    der     Proportional-Rege-          lung    gegeben und zwar durch Resultate einer     Inte-          gral-Messung    oder -Regelung (z.

   B. einer solchen     ge-          mäss    Schweizer Patent Nr. 425 962 (unsere Schwei  zer Anmeldung 4127;63  Digitaler     Integral-Reg-          ler     gleichen Datums 2. 4. 1963 und gleicher Priori  tät [3.4. 62]) weiter die Möglichkeit für eine Er  fassung von     Walzgutschlingen,    für     Uebersetzungsver-          hältnis-    oder     Uebersetzungsunterschi;        dseinstellung     unabhängig vom Sollwert (z. B. für     Gleichlaufrege-          lungen)    sowie für vorübergehende Justierung oder Kor  rektur der Phasenlage.

   Die     P-Regelung    kann gege  benenfalls auch durch schwache Verlängerung oder  Verkürzung der     Oeffnungszeit    der     Einzähldauer    in  Kette 10 über Eingang 16 beeinflusst werden.  



  Diese Anordnungen von     Zweipunktreglern    erzie  len durch ihre rasche Schaltfolge trotz unstetiger  Arbeitsweise nahezu stetige Regelvorgänge. Schwan  kungen der Regelgrösse zufolge der starken Arbeits  bewegung des Reglers treten auch bei kleinen Zeit  konstanten der Regelstrecke nicht auf.  



       Fig.    3 veranschaulicht als weiteres Ausführungs  beispiel der Erfindung einen digitalen Mehrpunkt  oder     stetigähnlichen    Regler. Während in Schaltung  nach     Fig.    2 nur der Eintritt     d s        Erreichens    der vollen  Kettenlänge in jedem     Einzählintervall    festgestellt und  nach dem     Zweipunktprinzip    weiter verarbeitet wird,  erfolgt in der Schaltung nach     Fig.    3 nicht nur die  digitale Berechnung der jeweiligen Grösse der Ab  weichung, sondern auch die digitale Bewertung.  



  Der Gedanke, die Abweichung nicht analog son  dern digital zu bewerten bzw. weiterzuverarbeiten, ist       samt    seinen sich aus dem Nachstehenden ergebenden  Ausgestaltungen nicht nur bei digitalen     Proportional-          reglern,    sondern auch bei digitalen Reglern anderer  Art, z. B. auch bei digitalen Integralreglern, anwend  bar.  



  Nach vollendeter     Messeinzählung    mit der     Leit-          frequenz    von Punkt 12 in die Zählkette 10 (siehe       Fig.    3), deren Dauer von Leitung 7 wie in     Fig.    2 be  stimmt ist, verbleibt darin eine Zahl, die der Regel  abweichung proportional ist. Anstelle der Löschung  der Zählkette 10 durch Löschimpulse nach vollende-           ter    Einzählung mit der     Leitfrequenz    von Punkt 12  wird nun mit einer fremden     Hilfsfrequenz    von Punkt  23 bis zum Vollaufen der     Zählkette    10 weitergezählt.  Das Zeitintervall für dieses Vollaufen ist somit pro  portional der Regelabweichung.

   Der Beginn des Zeit  intervalls zum Vollaufen wird von Punkt 26 aus ge  geben (z. B. synchron zur Netz- bzw.     Speisespannung     bei Verwendung von Stromrichtern oder     Schaltver-          stärkern        anderer    Art als Stellglied). Das Zeitintervall  zum     Vollzählen,    das Mass für die Regelabweichung,  erscheint an dem Ausgang 25 des Speichers 24 und  wird dem     Stellglied    (z. B. einem Stromrichter unmit  telbar zur     Zündpunktverschiebung    oder etwa einem  Schaltverstärker zur     Schaltphasenverschiebung)    zu  geführt.

   (Es wird also eine     Digital-Analog-Umsetzung          vermieden,    wie sie sonst z. B. bei Beeinflussung eines  Gittersteuersatzes vorgenommen wurde.) Eine zu  kleine Regelgrösse bedingt (über Leitung 7) eine ver  längerte Einzählung, die verbleibende Zahl in der  Zählkette 10 wird kleiner und somit die Dauer zum  Vollaufen (und z. B. die Zündverzögerung bei Strom  richtern) kürzer.

   In     Zählkette    10 wird also nicht nur  die Regelabweichung, sondern auch die     Stellgrösse     (in     Form    des Zeitintervalls zum Vollaufen) auf digi  taler Basis ermittelt. über die     Mitkopplungsschleife     (Element 18 entsprechend 11 in     Fig.    2) wird die Ver  stärkung dieses     Proportionalreglers    erhöht. Ähnlich  wie schon zu     Fig.    2 erklärt, wird bei kleiner werden  dem     Intervall    am Ausgang 25 und daher (die beiden  Ausgänge des Speichers 24 sind zueinander komple  mentär, siehe z.

   B. bistabiler     Multivibrator)    grösser  werdendem Intervall an dem zweiten Ausgang des  Speichers 24 (gleich dem Eingang zu Element 18) die       Einzähldauer    im     Summierglied    8 zur     Verkleinerung     der Statik des Reglers erhöht.  



  Der Vorgang des Vollaufens kann auch in einer  getrennten     Hilfszählkette    mit passendem (z. B. glei  chem) Fassungsvermögen wie     Zählkette    10 stattfin  den, wenn nach beendeter     Mess-Einzählung    die in       Zählkette    10 verbleibende Zahl in die leere     Hilfs-          zählkette    parallel übertragen wird und die Frequenz  von Punkt 23 diese     Hilfszählkette        vollzählt.     



       Sämtliche    angegebene     Reglertypen    können in  Überlagerung zu (z. B.     analogen)    Grundregelungen  verwendet werden. Das heisst, dass eine stetige  Grundregelung im     Stationärbetrieb    in Hinblick auf       möglichst    gleichförmige     Stehgrösse    einen Grossteil  der     Stellenergie    zugeordnet erhält, der digitale Regler  nur über den verbleibenden Rest in unstetiger bis       stetigähnlicher    Art verfügt. Eine Bereichsumschal  tung für die Stehenergie kann zusätzlich in Abhän  gigkeit von der Proportional-Abweichung oder von  höheren Abweichungen erfolgen.  



       Übersetzungsunterschiede    können, abgesehen von  der Möglichkeit, die Umsetzung der Regelgrösse in  die     Istfrequenz    zu variieren im Zuge der Verteilung  des Sollwertes (z. B. bei     Gleichlaufregelungen)    durch       Frequenzteiler    oder     -vervielfacher    eingestellt werden.

           Ausführungsbeispiele    der Erfindung lassen sich  natürlich nicht nur mit binären     Zähleinrichtungen          verwirklichen,    sondern auch in dekadischen oder an  deren Zählsystemen beliebiger     Codierung.    Als Zähle  lemente können - ebenso wie bistabile Speicher   auch     Zählrohre        (Dekatrons,        Trochotrons        etc.)    Ver  wendung finden.  



  Durch Anwendung von Zeitbündelung (Multi  plexsystem) ist es möglich, einen einzigen erfindungs  gemässen     Digitalregler    mehrere Regelstrecken     regeln     zu lassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Digitaler Regler, gekennzeichnet durch eine sei nen statischen Fehler verkleinernde Mitkopplung. UNTERANSPRüCHE 1. Digitaler Regler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitkopplung eine verstärkte Änderung der durch eine Impulsfrequenz dargestell ten Regelgrösse vortäuscht, so dass sich schon bei entsprechend kleinerer tatsächlicher Regelgrössenän- derung die jeweils erforderliche Stellgrössenänderung ergibt. 2.
    Digitaler Regler nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die von der Mitkopplung gelieferte Grösse in ein Zeitintervall verwandelt wird, das zum Einzählen in eine Zählkette benützt bzw. dabei mitbenützt wird.
    3. Digitaler Regler nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die durch eine Impulsfre quenz dargestellte Regelgrösse durch Einzählen der Impulse in eine Zählkette (3) in ein Zeitintervall ver wandelt wird und dass eine verstärkte Änderung des letzteren durch Dazugeben oder Wegnehmen der von der Mitkopplung gelieferten, ebenfalls in die Form eines Zeitintervalles gebrachten Grösse vorgetäuscht wird. 4. Digitaler Regler nach einem der Unteransprü che 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass er ein Zweipunktregler ist. 5.
    Digitaler Regler nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die mit einem statisti schen Fehler behaftete Ausgangsgrösse (15) einer Zählkette (10 in Fig. 2) - auf ein Zeitintervall rück gewandelt - dem Zählketteneinzählintervall hinzu gefügt wird. 6. Digitaler Regler nach einem der Unteransprü che 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass er ein Mehrpunkt- bzw. stetigähnlicher Proportionalregler ist. 7.
    Digitaler Regler nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass als Stehgrösse die Zünd- verspätung eines Stromrichters oder die Schaltpha- senverschiebung eines Schaltverstärkers dient und durch das bei den Messeinzählungen jeweils in einer Zählkette (10 in Fig. 3) leerbleibende Zählvolumen bestimmt ist. B. Digitaler Regler nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Messintervalle mit der Speisefrequenz, z. B. Stromrichter-Pulsfrequenz, synchronisiert sind.
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