CH426041A - Elektrische Schaltvorrichtung an einem elektrischen Gerät, insbesondere an einem elektrisch beheizten Wasserspeicher - Google Patents

Elektrische Schaltvorrichtung an einem elektrischen Gerät, insbesondere an einem elektrisch beheizten Wasserspeicher

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CH426041A
CH426041A CH1153163A CH1153163A CH426041A CH 426041 A CH426041 A CH 426041A CH 1153163 A CH1153163 A CH 1153163A CH 1153163 A CH1153163 A CH 1153163A CH 426041 A CH426041 A CH 426041A
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CH1153163A
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Description


  Elektrische Schaltvorrichtung an einem     elektrischen    Gerät, insbesondere an einem elektrisch  beheizten Wasserspeicher    Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische       Schaltvorrichtung    an einem elektrischen Gerät, ins  besondere an einem elektrisch beheizten Wasserspei  cher, mit einer in das Gerätegehäuse eingesetzten  Frontplatte, sowie einer in dieser versenkt ange  brachten Führungshülse für eine Drucktaste, welche  an ihrem inneren Ende zwei seitlich vorstehende An  schläge aufweist, die in der Ruhelage der Taste unter  Federdruck stehen und am Ende der Führungshülse  an dieser anliegen.  



  An elektrisch beheizten Geräten, wie z. B. an  Warmwasserspeichern, Waschmaschinen o. dgl., ist  in vielen Fällen das Anbringen einer Drucktaste er  forderlich, um beispielsweise einem elektrischen  Schaltschütz einen Impuls zum     Einschalten    einer  Heizeinrichtung zu übermitteln. Eine solche Anord  nung ist insbesondere an elektrisch beheizten Was  serspeichern erforderlich, kann aber z. B. auch an  elektrischen Waschmaschinen Verwendung finden.  Eine entsprechende Frontplatte ist dabei in das Gerä  tegehäuse eingesetzt. Bekannte Einrichtungen dieser  Art sind verhältnismässig kompliziert aus einer  Mehrzahl von Einzelteilen aufgebaut, so dass sich  eine     verhältnismässig    aufwendige Herstellungsweise  ergibt.

   So ist beispielsweise ein     Druckknopfschalter     bekannt, dessen Druckknopf auf einen Metallring  einwirkt, der zwei seitlich des Druckknopfes vorste  hende Anschläge hat, welche in Ruhelage unter  Federdruck am Ende der Führungshülse anliegen;  zur Lagesicherung des Druckknopfes in der Füh  rungshülse ist eine     stelzenartige    Ausbildung des  Druckknopfes mit besonderen Ansätzen erforderlich,  die somit unter entsprechende Rasten am Fussende  der     Führungshülse    einschnappen können. Auch an  dere bekannte     Druckknopf-    oder     Drucktastenschalter       sind in ähnlicher Weise äusserst kompliziert aufge  baut.  



  Aufgabe der Erfindung ist es, eine elektrische       Schaltvorrichtung    zu schaffen, welche zweckmässig  konstruktiv einfach aufgebaut und leicht zu montie  ren ist.  



  Die Aufgabe wird an einer Schaltvorrichtung der  eingangs erwähnten     Art    gemäss Erfindung dadurch  gelöst, dass diese Anschläge durch die vorstehenden  Seitenteile einer länglichen Kontaktscheibe     gebildet     sind, die in zwei am inneren Ende der rechteckig pro  filierten Drucktaste diametral gegenüberliegenden  Querschlitzen und in korrespondierenden     Ausneh-          mungen    der Führungshülse eingeschoben und in der  Endstellung durch einen in ein Loch .der Kontakt  scheibe eingreifenden Zapfen arretiert ist.  



  Auf einfache Weise, nämlich     lediglich    durch seit  liches Einschieben, kann somit die Kontaktscheibe  montiert werden, die     zugleich    mit Vorteil als Lagesi  cherung für die     Druckschalttaste    dient.  



  Dabei ist beispielsweise vorgesehen, dass in der  Drucktaste eine Mittelwand angeordnet ist, die vor  zugsweise bis etwa in Höhe der in der Wand der  Drucktaste angebrachten Querschlitze reicht und auf  welcher sich die eingeschobene Kontaktscheibe ab  stützt.  



  Ferner ist eine beispielsweise Ausbildung so ge  troffen, dass die Führungshülse der Drucktaste mit  einem Boden versehen ist, der mindestens an eine  von zwei gegenüberliegenden Aussenwänden     an-          schliesst,    wobei zwischen diesem Boden und den ent  sprechenden Seitenwänden der     Führungshülse    die       Ausnehmungen        zum    Einschieben der Kontaktscheibe  gebildet sind.  



  Weiterhin kann vorgesehen sein, dass zwischen  der in die Drucktaste eingesetzten Kontaktscheibe      und dem Boden der     Führungshülse    eine     Druckfeder     angeordnet ist, die teilweise in einer     napfförmigen     Vertiefung des Bodens geführt ist.  



  In einem solchen Falle kann ausserdem vorgese  hen sein, dass am Boden der     Führungshülse    beider  seits der Vertiefung     Kontaktstücke    .angebracht sind,  die bei Eindrücken der Taste über die Kontakt  scheibe leitend verbunden sind.  



       Auf    diese Weise ist durch die Erfindung vorteil  haft eine einfach aufgebaute Schaltvorrichtung ge  schaffen, die in     ebenso        einfacher    Weise an einer  Schalterplatte     montiert    werden kann. Es handelt sich  z. B. um ganz wenige Einzelteile, welche     herstel-          lungsmässig    keinen grossen Aufwand     erfordern.     Trotzdem ist ein zuverlässiges Arbeiten der gemäss       Erfindung    ausgebildeten     Schaltvorrichtung    ermög  licht.  



  Der Gegenstand der     Erfindung    wird anhand der  Zeichnung in     einem    Ausführungsbeispiel näher be  schrieben.  



       Fig.    1 ist eine Vorderansicht des unteren Teils  eines elektrisch beheizten     Wasserspeichers    mit einer  in das Gerätegehäuse eingesetzten Frontplatte.  



       Fig.    2 ist ein Querschnitt durch die Frontplatte       gemäss        Fig.    1, jedoch mit eingesetzten Schauscheiben  und einer     eingesetzten        Drucktaste.     



       Fig.    3 ist eine Seitenansicht der     linken    Seitenwand  der     Drucktaste    gemäss     Fig.    2 in grösserem     Massstab.          Fig.    4 ist ein Querschnitt     durch    einen Teil der  Frontplatte und der eingesetzten     Drucktaste    gemäss       Fig.    2 in grösserem     Massstabe,    wobei die Kontakt  scheibe in einer Stellung während des     Einschiebens     dargestellt ist.  



       Fig.    5 ist ein gleicher Querschnitt wie der gemäss       Fig.    4, jedoch nach Beendigung des     Einschiebens    der  Kontaktscheibe.  



  Das anhand der Zeichnung beschriebene Ausfüh  rungsbeispiel ist auf einen elektrisch beheizten Was  serspeicher gerichtet, ohne dass .die     Erfindung    auf ein  derartiges Gerät beschränkt ist. In ähnlicher Weise  könnte eine Frontplatte beispielsweise auch an einer  elektrischen Waschmaschine Verwendung finden.  



  Gemäss     Fig.    1 ist der untere Teil des Gehäuses  eines elektrisch beheizten Wasserspeichers darge  stellt. Das Gehäuse besteht aus einem     Mantelkörper-          10    und je einem unteren und oberen     Abschlussdek-          kel,    von denen der untere     .Abschlussdeckel    11 sicht  bar ist.

   An der Unterseite des unteren     Abschlussdek-          kels    11 sind die     Wasseranschlussstutzen    12 zu erken  nen.     Ferner    ist an der Vorderseite des Gehäuses des  Wasserspeichers, vorzugsweise am unteren Rand des  Mantelkörpers 10 eine Frontplatte 13 vorgesehen,  welche an beiden Seitenrändern in entsprechende  Ausschnitte am Mantelkörper 10 eingesprengt und       beispielsweise    durch zwei Schrauben 14 am Mantel  körper 10 und am unteren Abschlussdeckel 11 lösbar  befestigt ist. Die Frontplatte 13 weist gemäss     Fig.    1  mehrere Durchbrüche auf, welche zum Anbringen  von Schalt- und Kontrollorganen dienen.

   Gemäss       Fig.2    sind zwei Fensterrahmen 15 vorgesehen, in    welche transparente Schauscheiben 16 eingesprengt  sind, welche verschiedenfarbig ausgebildet sein kön  nen, um unterschiedliche Betriebszustände der     Heiz-          einrichtung    des Wasserspeichers     anzuzeigen.    Zwi  schen den Fensterrahmen 15 und den Befestigungs  schrauben 14 ist     ein    Durchbruch 17 angebracht,  durch welchen die Achse eines Bedienungsknopfes       für    einen     Temperaturwähler        hindurchgeführt    werden  kann.

   Ferner ist an der Frontplatte 13 eine     Füh-          rungshülse    21 gebildet, welche nach rückwärts ge  richtet ist. In diese     Führungshülse    21 ist eine Druck  taste 22 verschiebbar eingesetzt, welche mittels einer  Kontaktscheibe 23 an der     Führungshülse    21     abstütz-          bar    ist. Wie insbesondere aus     Fig.    4 und 5 zu erken  nen ist, ist die     Drucktaste    22 mit Seitenwänden 24  und 25 versehen.

   Mit     Hilfe    der durch die Seiten  wände 24 und 25     hindurchreichend.    einschiebbaren  Kontaktscheibe 23 ist die     Drucktaste    22 in der Füh  rungshülse 21     arretierbar,    und zwar in der Weise,  dass die     seitlichen    Enden der Kontaktscheibe 23 an  den Seitenwänden 26 und 27 der     Führungshülse    21  abgestützt sind.

   Bei der in der Zeichnung dargestell  ten bevorzugten     Ausführungsform    weist die Druckta  ste 22 ausser den Seitenwänden 24 und 25 noch eine  Mittelwand 28 auf, auf welche sich die durch die Sei  tenwände 24 und 25 einschiebbare Kontaktscheibe  23 abstützen kann, wie insbesondere aus     Fig.    4 er  sichtlich ist. Die     mit    der Frontplatte 13 verbundene       Führungshülse    21 weist ausser den Seitenwänden 26  und 27 auch einen Boden 29 auf, welcher mindestens  mit einer von zwei     gegenüberliegenden    Aussenwän  den verbunden ist. Gemäss     Fig.    4 und 5 ist die Ver  bindung des Bodens 29     mit    der Aussenwand 30 zu  erkennen.

   Zwischen dem Boden 29 und den den Sei  tenwänden 24 und 25 der     Drucktaste    22 benachbar  ten Seitenwänden 26 und 27 der     Führungshülse    21  sind     Ausnehmungen    31 zum Einschieben der Kon  taktscheibe 23 gebildet. In entsprechender Weise sind  in den Seitenwänden 24 und 25 der     Drucktaste    22  zum Einschieben der Kontaktscheibe 23 dienende  Schlitze vorgesehen, von welchen der in der Seiten  wand 24     befindliche        Querschlitz    32 in     Fig.    3 darge  stellt ist.

   Die Querschlitze 32 in den Seitenwänden 24  und 25 der     Drucktaste    22     liegen    etwa den     Ausneh-          mungen    31 in den Seitenwänden 26 und 27 der Füh  rungshülse 21 gegenüber. Die bei der bevorzugten       Ausführungsform    vorgesehene Mittelwand 28 der       Drucktaste    22 erstreckt sich bis etwa in Höhe der in  den Seitenwänden 24 und 25 gebildeten Querschlitze  32, so dass die     Kontaktscheibe    23 beim Einschieben,  wie es in     Fig.    4 dargestellt ist, zum     Aufruhen    auf die  Stirnkante der Mittelwand 28 der     Drucktaste    22  kommt.

   Dabei kann an der Stirnkante der Mittel  wand 28 ein Zapfen 28' vorgesehen sein, der nach  dem Einschieben der Kontaktscheibe 23 in eine ent  sprechend an derselben angebrachte Bohrung ein  greift. Ferner ist bei der     bevorzugten        Ausführungs-          form    vorgesehen,     dass    zwischen der Kontaktscheibe  23 und dem Boden 29 der     Führungshülse    21 eine       Druckfeder    33 angeordnet ist. Um die Druckfeder 33      wenigstens über einen Teil ihrer Länge führen zu  können, ist der Boden 29 der Führungshülse 21 mit  einer     napfförmigen    Vertiefung 34 versehen.

   Weiter  hin sind am Boden 29 der     Führungshülse    21 zu bei  den Seiten der     napfförmigen    Vertiefung 34 Kontakt  stücke 35 angebracht. Wenn die Drucktaste 22 nach  dem vollständigen Einschieben der Kontaktscheibe  23,     wie,es    in     Fig.    5 dargestellt     ist,    gegen die Wirkung  der Druckfeder 33 einwärts gedrückt wird, kommt  die Rückseite der Kontaktscheibe 23 zur Anlage an  den am weitesten vorstehenden Stellen der Kontakt  stücke 35, so dass diese durch die Kontaktscheibe 23  leitend verbunden werden. Wenn die Kontaktstücke  35 mit einem .elektrischen Schaltschütz Verbindung  haben, wird diesem durch Eindrücken der Drucktaste  22 ein Schaltimpuls übermittelt.  



  Die vorstehende Beschreibung dürfte verdeutli  chen, dass eine sehr einfache Ausbildung einer elek  trischen Schaltvorrichtung geschaffen worden ist,  welche auch sehr leicht mit der Frontplatte zu ver  binden ist. Zu diesem Zwecke ist lediglich das Ein  schieben der Kontaktscheibe 23 durch die     Ausneh-          mungen    31 in der     Führungshülse    21 und die Quer  schlitze 32 in .den Seitenwänden 24 und 25 der       Drucktaste    22 hindurch notwendig, wobei die Druck  feder 33 einzufügen ist. Auf diese Weise ist nicht nur  die Herstellung in wirtschaftlicher Weise, sondern  auch die Montage der Schaltvorrichtung sehr einfach  zu erreichen.  



  Eine     äquivalente    Anpassung der Einzelteile der  beschriebenen Schaltvorrichtung ist in     übereinstim-          mung    mit einem Elektrogerät möglich, welches mit  einer Schaltvorrichtung gemäss Erfindung ausgerü  stet werden soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Schaltvorrichtung an einem elektri schen Gerät, insbesondere an einem elektrisch be heizten Wasserspeicher, mit einer in das Gerätege häuse eingesetzten Frontplatte, sowie einer in dieser versenkt angebrachten Führungshülse für eine Drucktaste, welche an ihrem inneren Ende zwei seit- lieh vorstehende Anschläge aufweist, die in der Ruhelage der Taste unter Federdruck stehen und am Ende der Führungshülse an dieser anliegen, dadurch gekennzeichnet, dass diese Anschläge durch die vor stehenden Seitenteile einer länglichen Kontaktscheibe (23) gebildet sind, die in zwei am inneren Ende der rechteckig profilierten Drucktaste (22) diametral ge genüberliegenden Querschlitzen (32)
    und in korre spondierenden Ausnehmungen (31) der Führungs hülse (21) eingeschoben und in der Endstellung durch einen in ein Loch der Kontaktscheibe (23) eingreifen den Zapfen (28') arretiert ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Drucktaste (22) eine Mit telwand (28) angeordnet ist, die praktisch in Höhe der in der Wand der Drucktaste angebrachten Quer schlitze (32) reicht und auf welcher sich die einge schobene Kontaktscheibe (23) abstützt. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Füh rungshülse (21) der Drucktaste (22) mit einem Boden (29) versehen ist, der mindestens an eine von zwei gegenüberliegenden Aussenwänden anschliesst, wobei zwischen diesem Boden und den entsprechen den Seitenwänden (25 und 27) der Führungshülse die Ausnehmungen (31) zum Einschieben der Kontakt scheibe (23) gebildet sind. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen .der in die Drucktaste (22) eingesetzten Kontaktscheibe (23) und dem Boden der Führungs- hülse (21) eine Druckfeder (33) angeordnet ist, die teilweise in einer napfförmigen Vertiefung (34) des Bodens geführt ist. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Boden (29) der Führungs hülse (21) beiderseits der Vertiefung (34) Kontakt stücke (35) angebracht sind, die bei eingedrückter Taste (22) über die Kontaktscheibe (23) leitend ver bunden sind.
CH1153163A 1962-09-27 1963-09-18 Elektrische Schaltvorrichtung an einem elektrischen Gerät, insbesondere an einem elektrisch beheizten Wasserspeicher CH426041A (de)

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