CH426080A - Garnzuführvorrichtung an einer mehrsystemigen Strickmaschine - Google Patents

Garnzuführvorrichtung an einer mehrsystemigen Strickmaschine

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CH426080A
CH426080A CH1412364A CH1412364A CH426080A CH 426080 A CH426080 A CH 426080A CH 1412364 A CH1412364 A CH 1412364A CH 1412364 A CH1412364 A CH 1412364A CH 426080 A CH426080 A CH 426080A
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CH
Switzerland
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yarn
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dependent
belt
spiral
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Application number
CH1412364A
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Inventor
Joel Rosen Karl Isac
Original Assignee
Rosen Karl I J
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04B—KNITTING
    • D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38—Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B15/48—Thread-feeding devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description


      Garnzuführvorrichtung    an     einer        mehrsystemigen        Strickmaschine       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Garnzuführ-          vorrichtung,    d. h. einen sog.

       Garnfournisseur,    an  einer     mehrsystemigen        Strickmaschine,    bei der die  Garne den verschiedenen Systemen mit gleichem  Garnverbrauch durch ein endloses     Zuführband    zuge  führt werden, das mittels Rollen geführt und durch  ein Antriebsrad     antreibbar    ist, wobei jedem System  Garnzuführungen zugeordnet sind, die das Garn im  wesentlichen in Längsrichtung des Bandes zwischen       aneinanderliegenden    Flächen des Bandes und der  Rollen führen.  



  Bei verschiedenen Qualitäten, insbesondere bei  verschiedenen     Festigkeiten    von Strickwaren, werden  verschieden     grosse    Maschen gestrickt. Je nach der  Grösse der     Maschen    ist     die    erforderliche     Förderge-          schwindigkeit    des Garnes verschieden gross. Um nun  den     Garnfournisseur    diesen verschiedenen Anforde  rungen anpassen zu können, muss das     Zuführband     mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegt werden.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine  möglichst einfache und billige Einstellung verschie  dener Geschwindigkeiten des     Zuführbandes    zu er  möglichen. Diese Aufgabe ist gemäss der Erfindung  dadurch gelöst, dass zur Bildung des am     Zuführband     anliegenden wirksamen Umfanges des Antriebsrades  radial verstellbare     Teilkörper    vorgesehen sind, die  zwischen zwei gegeneinander drehbaren und mit der  Welle des Antriebsrades fest     verbindbaren    Scheiben  angeordnet sind, von -denen die eine radiale und die  andere     spiralförmige    Führungen für die Teilkörper  aufweist.

   Dadurch wird in einfacher Weise erreicht,  dass durch eine Relativdrehung .der beiden Scheiben  zueinander ,die radial verstellbaren     Teilkörper    durch  die     spiralförmigen    Führungen radial verstellt werden.  Da hierbei diese beiden Führungen im     wesentlichen       fast senkrecht     zueinander    stehen, sind besondere       Arretierungsmittel    nicht     erforderlich,    sondern es ge  nügt, wenn die beiden Scheiben durch eine auf der  Radwelle angeordnete Schraubenmutter zusammen  gehalten werden.  



  Um den durch die     gegenseitige    Winkelstellung der  beiden Scheiben zueinander eingestellten wirksamen  Raddurchmesser leicht ablesen zu können, kann am  Umfang der einen Scheibe eine dem Durchmesser des  durch die Teilkörper gebildeten wirksamen Radum  fanges entsprechende Teilung und an der anderen  Scheibe eine Markierung zum Ablesen des eingestell  ten Durchmessers vorgesehen sein. Eine andere  Möglichkeit besteht darin, dass zu diesem Zweck in       einer    Scheibe ein vorzugsweise radialer Schlitz mit  einer Teilung vorgesehen ist. Durch diesen Schlitz  kann man unmittelbar den Radumfang beobachten  und den Durchmesser an der Teilung ablesen.  Zweckmässig ist, einen Teilkörper mit einem längs  der Teilung verschiebbaren Zeiger zu versehen.

   Man  kann diese Ausführungen auch derart kombinieren,  dass eine     Grobablesung    auf der radialen Skala und  eine Feineinstellung auf dem Umkreis der einen  Scheibe vorgenommen werden können.  



  Um bei allen     mit    dem verstellbaren Antriebsrad  einstellbaren Durchmessern immer im wesentlichen  eine     gleichbleibende    Spannung des     Zuführbandes    zu  erreichen, kann zur Erzeugung     dieser    Spannung eine  federbelastete     Spannrolle    vorgesehen sein. Um nun  den     Garnfournisseur    abschalten zu können, wenn  eine zwangsläufige Garnzuführung nicht     erwünscht     ist, kann zum Entspannen des     Zuführbandes    eine       Feststellvorrichtung    für die Spannrolle vorgesehen  sein.

   Dadurch wird erreicht, dass bei Anwendung  eines     Garnfournisseurs    mit unstetiger     Förderung    oder      bei     Verzicht    auf einen     Garnfournisseur    der     Garn-          fournisseur    gemäss der     Erfindung        nicht    abgebaut  werden     muss.     



  Da bei der     Förderung    des     Garnes    mit dem Garn       fournisseur        gemäss    der Erfindung für jedes System  der     Strickmaschine        das    Garn im wesentlichen in  Längsrichtung des Bandes zwischen den aneinander  liegenden Flächen des Bandes und einer der Umlen  kung des Bandes     dienenden    Rolle     geführt    wird, ist es  zweckmässig, wenn das Band längs eines Teiles des  Rollenumfanges an diesem     anliegt.    Sind nun an einer  Rundstrickmaschine sehr viele Systeme vorgesehen,  dann ist es zweckmässig, auch viele Rollen zu ver  wenden,

   da mittels einer Rolle in der Regel     nicht     mehr als zwei     Garne    zugeführt werden sollten. Ergibt  sich hierbei eine grosse Anzahl von Rollen,     dann     liegt das Band nur längs einem sehr kurzen Stück des  Rollenumfanges an den Rollen an.

   Um     hier        Abhilfe     zu schaffen, ist es     zweckmässig,        die        Anordnung    so zu  treffen,     dass    das     Zuführband    abwechselnd mit der  einen und der andern Seite an den verschiedenen       Umlenkrollen        anliegt.    Durch diese     zickzackförmige     Anordnung des     Zuführbandes    wird erreicht,

   dass es  auch bei einer sehr grossen     Anzahl    von     Umlenkrol-          len    an einem genügend langen Stück des     Umfanges     einer jeden Rolle     anliegt,    so     dass    eine einwandfreie       Förderung    des Garnes     gewährleistet    ist.  



  Der     Garnfournisseur    gemäss der     Erfindung    er  möglicht auch eine Abwandlung der     Garnförderungs-          ari,    und zwar einfach dadurch, dass das Garn nicht  zwischen den     aneinanderliegenden    Flächen des Ban  des     und    einer Rolle     geführt,        sondern    auf der dem  Band abgekehrten Seite um die Rolle     herumgeführt     wird. Da dadurch die Förderrichtung umgekehrt  wird, muss der Faden in entgegengesetzter Richtung  durch die entsprechenden     Führungen        hindurchge-          führt    werden.

   Dieses     ist        besonders    dann von Vorteil,  wenn in eine     Ware    ein Effektfaden o. dgl. eingestrickt  werden soll, der eine abweichende grössere oder klei  nere Fördergeschwindigkeit benötigt.  



  Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung  eines in der Zeichnung     dargestellten    Ausführungsbei  spielen im     einzelnen        erläutert.     



       Fig.    1 und 2 eine     schematisch    vereinfachte Seiten  ansicht bzw. Draufsicht des oberen Teiles einer       Strickmaschine    mit einem     Garnfournisseur    gemäss  der     Erfindung,          Fig.3    eine Draufsicht des Antriebsrades des       Garnfournisseurs    der Maschine nach     Fig.    1 und 2 in       grösserer    Darstellung, bei der die dem Beschauer zu  gekehrte Scheibe abgebrochen     dargestellt        ist,

            Fig.4    einen Schnitt nach der Linie     IV-IV    in       Fig.    3,       Fig.    5 eine der     Fig.    2 entsprechende Teildrauf  sicht eines abgewandelten     Ausführungsbeispielen,          Fig.    6 eine der     Fig.    5 entsprechende Darstellung  einer     Anwendungsmöglichkeit    des     Garnfournisseurs.     Die auf der Zeichnung dargestellte Strickma  schine weist     zwölf    Systeme auf.

   Ein Maschinengestell  1 mit einem     Nadelzylinder    2 trägt einen aus     zwölf       Armen 3 bestehenden Halter für Garnspulen 4. Zen  tral     dazu    ist auf dem Gestell 1 ein Ständer 5 ange  bracht, der mittels Stäben 6 eine mit     radialen    Armen  7' versehene     Platte    7 trägt, die ihrerseits auf Stäben 8  einen Ring 9 trägt.

   Auf von den Armen der Platte 7  lotrecht nach unten gerichteten Achsen 10 sind mit       Seitenführungen    versehene Rollen 11     drehbar    gela  gert, deren Anzahl mit der Anzahl der     Garnspulen    4       übereinstimmt.    Diese Rollen 11 führen zwischen  ihren     Seitenführungen        ein        endloses        Zuführband    12  auf einer um die Achse 2' des     Nadelzylinders    2 um  laufenden Bahn.

   Zum Antrieb des     Zuführbandes    12  ist ein     zur        Zylinderachse    2'     koaxiales    Antriebsrad 13  vorgesehen, um das das     Zuführband    12 in Form       einer        Schleife    13'     herumgeführt    ist.

       Das    Antriebsrad  13 ist an dem oberen Ende einer in dem Ständer 5  drehbar gelagerten Welle 14 befestigt, die     mittels          Kettenrädern    15 und 16 über eine Kette 17 von der  Strickmaschine angetrieben     wird,    so dass das     Band    in  der     mit    .den Pfeilen 18 angedeuteten Richtung um  läuft.  



  Innerhalb des vom Band 12 umschlossenen Rau  mes     sind    beiderseits jeder Rolle 11 Drahtösen 19, 20  oder     ähnliche        Führungsorgane    angebracht, was in der       Fig.    1 bei einer Rolle     veranschaulicht    ist. Durch     die     Drahtösen 19, 20 wird das     Garn    21 bei     jeder    Spule 4  so geführt, dass es zwischen dem Band und der Man  telfläche der Rolle 11     in        Umfangsrichtung    der Rolle  läuft.

   Nachdem     das        Garn    21 von dem     Fournisseur     gefördert worden ist, wird es über den     Ring    9 oder  über an diesem befestigte Haken abwärts dem Nadel  zylinder 2     zugeführt.     



  Das Antriebsrad 13 weist zwei gegeneinander  drehbare und feststellbare koaxial auf der Antriebs  welle 14     angeordnete    Scheiben 22 und 23 auf, .die auf  den einander zugekehrten Innenflächen     radiale    Füh  rungsnuten 24 bzw. eine     spiralförmige    Führungsnut  25 aufweisen. Hierbei ist die die radialen Nuten 24  aufweisende Scheibe 22 fest mit der Welle 14 ver  bunden, während die Scheibe 23 drehbar auf ,einem  verjüngten Zapfen 14' der Welle 14 angeordnet ist.

    Zwischen den beiden Scheiben 22 und 23 sind kreis  sektorartige     Teilkörper    26     angeordnet.    Jeder Teil  körper 26 weist auf seiner der Scheibe 22 mit den       Radialnuten    24 zugekehrten Seite einen radial ge  richteten Steg 27 und auf seiner der     mit    der spiralför  migen Nut 25 versehenen Scheibe 23 zugekehrten  Seite einen Zapfen 28 auf. Der Steg 27 und der Zap  fen 28 sind für den     Eingriff    in eine     Radialnut    24 bzw.  die     spiralförmige    Nut 25 vorgesehen.

   Die Teilkörper  26 sind alle     vollständig    gleich ausgebildet.     Lediglich     die Zapfen 28 sind bei den verschiedenen Teilkör  pern 26 in verschiedenem Abstand von der der Rad  mitte zugekehrten Spitze eines jeden Teilkörpers 26  angeordnet, und zwar so, dass, wenn die Teilkörper  26 in einer richtigen Reihenfolge zur Bildung einer       kreisförmigen    Scheibe nebeneinander angeordnet  werden, die Zapfen längs einer     spiralförmigen    Linie       angeordnet    sind,

       die    der spiralförmigen     Führungsnut     25 genau     entspricht.    Bei entsprechender Ausbildung      der     spiralförmigen        Führungsnut    25 und bei richtiger  Anordnung der Teilkörper 26 können daher diese  mit in die     spiralförmige    Führungsnut 25 eingreifen  den Zapfen 28 so angeordnet werden, dass ihre den  Spitzen     abgekehrten,    vorzugsweise zylindrischen  Aussenflächen 26' im wesentlichen längs einer Kreis  linie verlaufen.

   Wenn nun gleichzeitig     die    Stege 27 in  die radialen Führungsnuten 24 eingreifen, dann wer  den die Teilkörper 26     durch    diesen Eingriff immer in  der in     Fig.    2 dargestellten Winkellage gehalten und  können sich lediglich radial längs der Scheibe 22 ver  schieben, wenn die Scheibe 23 gegenüber der Scheibe  22 gedreht wird, so dass die Zapfen 28 in andere Be  reiche der spiralförmigen Nut 25 gelangen. Zum Zu  sammenhalten .des ganzen Antriebsrades 13 ist das  Ende des Zapfens 14' mit einem Gewinde 29 verse  hen, auf das eine     Rändelschraubenmutter    31 aufge  schraubt ist.  



  Um zu     verhindern,    dass das     Zuführband    12 über  einen grösseren Bereich am Umfang der Rollen l l'  und l l" anliegt, sind noch zwei weitere     Uml:enkrol-          len    34 und 35 vorgesehen, um die das Band 12 um  gelenkt wird. Dadurch dass der Abstand zwischen  diesen Rollen geändert     wird,    wird die Spannung des  Bandes kontrolliert, und die ganze     Zuführvorrichtung     kann, wenn gewünscht, ausser Betrieb gesetzt wer  den.  



  Um für alle Durchmesser des durch die Aussen  flächen 26' gebildeten wirksamen Umfanges 13' des  Antriebsrades 13 eine im wesentlichen gleichblei  bende Spannung für das     Zuführband    12 zu gewähr  leisten, ist an einem um eine Achse 36 schwenkbaren  Arm 37 eine Spannrolle 34 vorgesehen, die im ge  zeigten Ausführungsbeispiel die oben genannte Um  lenkrolle ist. Durch die     Kraft    einer Feder 39, die am  Arm 37 angreift und bestrebt ist, diesen gegen den  Uhrzeigersinn zu schwenken, wird das     Zuführband     12 unter einer Spannung gehalten.

   Beim Vergrössern  des Durchmessers des wirksamen Umfanges 13' kann  die Rolle 34 sich in     Fig.    2 im Uhrzeigersinn bewegen,  so     dass        dadurch    die Spannung des     Zuführbandes    12  im     wesentlichen    konstant     gehalten    wird. Die Um  fangsflächen aller erwähnten Rollen, die in Berüh  rung mit dem Garn kommen, sind durch dicht neben  einanderliegende fensterartige Aussparungen unter  brochen, durch die Flaum, klebrige Fasern und  Wachs entweichen können.  



  Beim Zusammenbau des Antriebsrades 13 wer  den zunächst die Teilkörper 26 auf die waagerecht  gestellte Scheibe 22 so aufgesetzt, dass die Stege 27  in die radialen Führungsnuten 24 eingreifen. Hierbei  wird die Reihenfolge der Teilkörper 26 so gewählt,  dass die Zapfen 28 längs einer     Spirallinie    angeordnet  sind. Vorzugsweise ordnet man die Teilkörper 26  hierbei so an, dass sie sich mit ihren seitlichen Flä  chen berühren.

   Dann wird die Scheibe 23 so auf den  Zapfen 14' aufgesetzt, dass die Zapfen 28 in die spi  ralförmige     Führungsnut    25     eingreifen.    Dreht man  nun die Scheibe 23     (Fig.    4) im     Gegenuhrzeigersinn    in       Fig.    3, dann werden dadurch die Teilkörper 26 radial    nach aussen verschoben. Man kann auf diese Weise  den wirksamen durch die Aussenkante 26' definier  ten Umfang des Antriebsrades 13 in den durch die       spiralförmige    Führungsnut 25 gegebenen Grenzen  beliebig einstellen.

   Ist der gewünschte wirksame  Radumfang eingestellt, dann wird die     Rändelschrau-          benmutter    31 auf das Gewinde 29     aufgeschraubt,    so  dass dadurch die Teilkörper 26 zwischen den Schei  ben 22 und 23 festgeklemmt werden.     Hierbei    genügt  ein nur leichter Druck, da durch die selbsthemmende  Wirkung der spiralförmigen Führung ein selbsttätiges  Verstellen der Teilkörper 26 nicht zu befürchten ist.  



  Um möglichst leicht den wirksamen Durchmesser  des eingestellten Antriebsrades 13     ablesen    zu kön  nen, ist auf dem Umfang 23' der Scheibe 23 eine in  der Zeichnung nicht dargestellte Teilung vorgesehen.  Auf dem Umfang 22' der Scheibe 22 ist eine dieser  Teilung gegenüberliegende, in der Zeichnung eben  falls nicht dargestellte Markierung angeordnet. Liest  man nun die der Markierung auf dem Umfang 22'  gegenüberliegende Teilung auf dem Umfang 23' ab,  dann kann man sofort den eingestellten wirksamen  Durchmesser des Antriebsrades 13 ablesen.  



  Da bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel für  die ganze Verstellung der Teilkörper 26 eine Umdre  hung von mehr als 360      erforderlich    ist, kann die  Scheibe 22 aus einem durchsichtigen Werkstoff be  stehen, so dass die Lage der Teilkörper 26 immer an  einer radialen Teilung abgelesen werden kann, die  den Durchmesser des wirksamen Umfanges     grössen-          ordnungsmässig    angibt.  



  Man kann aber auch in der Scheibe 22 einen  radialen Schlitz mit einer Teilung vorsehen, durch  den man die Stellung der Teilkörper 26 ablesen kann.  



  Um das     Zuführband    12 zu entspannen, um da  durch die zwangsläufige Garnzuführung abzuschal  ten, wenn dieses erwünscht ist, muss man nur den  Arm 37 gegen die Kraft der Feder 39 im Uhrzeiger  sinn schwenken. Um nun das Band in     diesem    ent  spannten     Zustand.    zu halten, kann eine Feststellvor  richtung vorgesehen sein, durch die der Arm 37     in     dieser Stellung gehalten werden kann.  



  Eine andere Möglichkeit, die zwangsweise Förde  rung     des    Garnes durch den dargestellten     Garnfour-          nisseur    auszuschalten, ist in     Fig.    6 schematisch dar  gestellt.  



       Fig.    6 zeigt einen Ausschnitt aus     Fig.    2 in ver  grösserter Darstellung. Hierbei ist das Garn in umge  kehrter Richtung durch die Drahtösen 19 und 20  hindurchgeführt, wie dass die Pfeilspitzen auf der das  Garn veranschaulichenden Linie 21 zeigen, und aus  sen um die Rolle 11 herumgeführt. Dieses gibt die  Möglichkeit, an allen oder an bestimmten     ausgewähl-          ten    Systemen die zwangsweise Garnförderung abzu  schalten und diese durch eine bedarfsweise Hilfsför  derung zu ersetzen, was z. B.     dann        erforderlich    ist,  wenn in eine Ware ein Effektfaden o.     dgl.    :eingestrickt  werden soll.  



  In     Fig.    5 ist gezeigt, wie eine verbesserte Anlage  eines     Zuführbandes    112 an den Rollen 11 entspre-           chenden    Rollen 111 erzielt werden     kann,        indem    das       Zuführband        abwechselnd    an den der Nadelzylinder  achse 2'     zugekehrten    und     abgekehrten    Seiten der  Rollen 111     anliegt.    Diese Art der     Bandführung    ist  besonders dann von     Vorteil,

      wenn     die        Strickma-          schine    sehr viel Systeme hat und die     Umlenkrollen     11 oder 111     sehr    nahe nebeneinander     angeordnet          sind.     



  Bei einem abgeänderten Ausführungsbeispiel  können anstelle eines     Zuführbandes    zwei oder meh  rere     Zuführbänder    vorgesehen sein. Dieses ermög  licht für verschiedene Garne verschiedene     Zuführ-          bänder        mit    verschiedenen     Fördergeschwindigkeiten     vorzusehen, so dass dadurch besondere Strickarten  gestrickt werden können. So kann z. B. mit zwei Zu  führbändern die unter der Bezeichnung      Wewenit      bekannte Strickart gestrickt werden, bei der zwei ver  schiedene Garne ihren Systemen     mit    verschiedenen  Geschwindigkeiten     zugeführt    werden müssen.  



  Das Band oder die Bänder können das Garn be  einflussen, kurz nachdem dieses     die    Spule     verlassen     hat oder ehe es die Strickstelle erreicht. Verschiedene       Aufbaumethoden    müssen     dann    verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Garnzuführvorrichtung an einer mehrsystemigen Strickmaschine, bei der die Garne den verschiedenen Systemen mit gleichem Garnverbrauch durch ein endloses Zuführband zugeführt werden, das mittels Rollen geführt und durch ein Antriebsrad antreibbar ist, wobei jedem System Garnführungen zugeordnet sind,
    die das Garn im wesentlichen in Längsrichtung des Bandes zwischen aneinanderliegenden Flächen des Bandes und der Rolle führen, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Bildung des am Zuführband (12) anliegenden wirksamen Umfanges (13') des Antriebs rades (13) radial verstellbare Teilkörper (26) vorge sehen sind, die zwischen zwei gegeneinander drehba ren und mit der Welle (14) des Antriebsrades (13)
    fest verbindbaren Scheiben (22, 23) angeordnet sind, von denen die eine radiale und die andere spiralförmige Führungen (24 bzw. 25) für die Teilkörper (26) auf weist. UNTERANSPRÜCHE 1. Garnzuführvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere Zu führbänder (12) vorgesehen sind, wodurch die Mög lichkeit besteht,
    für verschiedene Garne verschiedene Zuführbänder mit verschiedenen Fördergeschwindig- keiten zu verwenden, so dass dadurch besondere Strickverfahren verwendet werden können. 2.
    Garnzuführvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (22) mit den radialen Führungen (24) fest und die Scheibe (23) mit den spiralförmigen Führungen (25) drehbar aber feststellbar auf der Radwelle (14) angeordnet sind.
    3. Garnzuführvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zusammenhalten der beiden Scheiben (22, 23) .eine auf der Radwelle (14') angeordnete Schraubenmutter (31) vorgesehen ist. 4. Gaxnzuführvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als radiale Führungen in radiale Nuten (24) der Scheibe (22) eingreifende Stege (27) der Teilkörper (26) vorgesehen sind.
    5. Garnzuführvorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als spiralförmige Füh rungen eine spiralförmige Nut (25) in der Scheibe (23) und an jedem Teilkörper (26) je ein Zapfen (28) für den Eingriff in diese Nut (25) vorgesehen sind und dass die Zapfen (28) der verschiedenen Teilkör per (26) längs einer Spirale mit einer der Spiralnut (25) entsprechenden Steigung angeordnet sind.
    6. Garnzuführvorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch :gekennzeichnet, dass am Umfang der einen Scheibe (23) eine dem Durchmesser des durch die Teilkörper (26) gebildeten wirksamen Radumfanges (133 entsprechende Teilung und an der anderen Scheibe (22) eine Markierung zum Ablesen des ein gestellten Durchmessers vorgesehen sind.
    7. Garnzuführvorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anzeigen des Durchmessers des durch die Teilkörper gebildeten wirksamen Radumfanges in einer Scheibe ein vor zugsweise radialer Schlitz mit einer Teilung vorgese hen ist.
    B. Garnzuführvorrichtung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Erzeugung einer für alle Durchmesser des Antriebsrades im wesentlichen gleichbleibenden Spannung des Zuführbandes (12) eine federbelastete Spannrolle (34) vorgesehen ist. 9. Garnzuführvorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zum Entspannen des Zuführbandes (12) eine Feststellvorrichtung für die Spannrolle (34) vorgesehen ist.
    10. Garnzuführvorrichtung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass,das Zuführband (12) abwechselnd mit der einen oder der andern Seite an die verschie denen Umlenkrollen (111) anliegt.
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