CH426211A - Bearbeitungsmaschine, insbesondere Holzbearbeitungsmaschine - Google Patents
Bearbeitungsmaschine, insbesondere HolzbearbeitungsmaschineInfo
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Description
Bearbeitungsmaschine, insbesondere Holzbearbeitungsmaschine Die Erfindung betrifft eine Bearbeitungsmaschine und bezieht !sich insbesondere auf Holzbearbeitungs- maschinen, wie z. B. Sägen, Fräs- und Schleif- maschinen.
Die Erfindiung geht dabei von solchen Bearbei- tungsmaschinen aus, die ein rotierendes, zur Bear- beitung eines Werkstückes @dienendes Werkzeug und eine .zum Antrieb idies,es Werkzeuges dienende An- tniebswelle :aufweisen.
Es sind bereits Maschinen ,dieser Gattung be kanntgeworden, bei denen diese Antriebswelle ausser dem, mittelbar ein der Absaugung der anfallenden Werkstoffteilchen dienendes, rotierendes und Unter druck erzeugendes Saugorgan antreibt, das mit Odem rotierenden Bearbeitungswerkzeug gemeinsam in einem Gehäuse angeordnet ist.
Bei diesen vorbekanuten Maschinen sind das Bzarbeitungswerkzeug .und .das als Sauger wirksame Flügelrad oder dergleichen gemeinsam in demselben, teilweise, offenen Raum des gemeinsamen Gehäuses untergebracht.
Für idie Wirkung ödes Gebläses in jedoch.diese Anordnung nachteilig, weil der gemein- isa#me Raum verhältnismässig gross und weit offen .gestaltet werden muss.
Ausserdem sind bei den vor bekannten Maschinen zu jeder dex beiden Seiten des scheibenförmigen Flügelrä der vorgesehen, um eine einwandfreie Absaugung ,
der im gemeinsamen Gehäuse anfallenden Werkstoff- teilchen sicherstellen zu können. Es musste @deshalb jedem < dieser beiden Flügelräder eineigener Absaug- kanlal zugeordnet werden, so @dass die Gestaltung,
des Gehäuses einen grossen Raum- und Materialaufwand erforderlich machte.
Diese und andere Mängel ,der vorbekannten Ma schinen zu beheben, ist das Ziel vorliegender Erfin dung. Erfindungsgemäss bildetdabei das gemeinsame Gehäuse zwei über einen Absaugkanal mited ander in Verbindung stehende Räume,
von idenen ein teil weise offener Raum das rotierende Bearbeitungs- erkzeug und der andere im wesentlichen geschlos sen-, Raum das notierende Saugorgan :aufnimmt.
Solcherart ist das rotierende :Saugorgan wohl mit ,unmittelbarer Nähe des Bearbeitungswerkzeuges, aber doch .m einem eigenen, im wesentlichen @ge- schlossenen Raum des Gehäuses untergebracht, und beide Räume können zur Verbesserung oder Wirkung .des Gebläses verhältnismässig :sparsam dimensioniert werden.
Der die beiden Räume verbindende A:bsaug- kanal kann beliebig gestaltet und bemessen werden, o dass es gelingt, eine .den jeweiligen Aufgaben der Maschine :entsprechende optimale Wirkung zu er zielen.
Darüber hinaus verursacht,die Auswechslung juinzelner Bestandteile ider Maschine keine nennens- werten Schwierigkeiten und Zeitverluste, weil diese Bestandteile voneinander .getrennt .angeordnet und montiert ,sind.
Schliesslich wind es auch möglich, für Idas Saugorgan .eine ;andere Umdrehungszahl zu wäh len als für das Biearbeitungswerkzeug.
Nacheiner bevorzugten Ausführungsform ider Erfindung könnten die beiden AntrIrehswellen für das rotierende Bearbeitungswerkzeug und .für das rotie rende Saugorgan,an der Oberseite des gemeinsamen Gehäuses ausragen und oberhalb dieses Gehäuses, z.
B. über einen Riementrieb, .mitsammen iin Arbeits- ,und Antriebsverbindung stehen,.
Ferner kann an der offenen, zum Anlegen des Werkstückes dienenden Seite ides Gehäuses eine nach unten offene, das Bearbeitungswerkzeug nach oben hin :abdeckende Haube abnehmberangeordnet sein. Zweckmässig ist es, @diese Haube höhenverstellbar Sam Gehäuse zu befestigen.
Diese Haube erfüllt nicht nur den Zweck, dein. Bedienungsmann oder Maschine vor einer Berührung mit idem rotierenden Bearbeitungwerkzeug zu schilt zen, sondern es ist dieser Haube bei sinnvoll geeigne- ,
ter Anordnung vor allem eine wesentliche Verbesse- rung der Saugluftfünrung zu verdanken. Insbesondere ist es möglich, durch Anordnung einer solchen Haube die ;
ausserhalb des Gehäuses, vor dessen, offener Seite wirbelnden Werkstoffteilchen einwandfrei zu ;erfassen und abzusaugen.
Wenn nämlich das z. B. von seiner Scheibe ge bildete, von ider Haube abgedeckte Bearbeitungs- werkzeug mit Abstand von einem Arbeitstisch tan4 geordnet ist,
um das Einführen des Werkstückes zwischen oder Unterseite kies scheibenförmigen Bear- beitungswerkzeuges und dem zu er möglichen, dann .blockiert das Werkstück selbst Iden an .der Unterseite lder Scheibe ,
auftretenden Sog und verstärkt solcherart nützlicherwesse den ,an oder Ober seite des Werkzeuges sich bildenden Saugluftstrom zu ,einer optimalen Wirkung.
Im folgenden wird ;an Hand ,der Zeichnungen, welche ;ein Ausführungsibzispiel einer erfindungs- gemässen Bearbeitungsmaschinen darstellen, erläutert.
Die Fig. 1 dieser Zeichnungen zeigt einen Ver- tikalschnitt ;durch eine terfindungsgemässe Bearbei tungsmaschine, die Fig. 2 stellt eine Aibdeckhaube in frontaler Ansicht dar ;und die Füg. 3 ist ,ein waag rechter Schnitt idurch das Gehäuse ;
dieser Maschine.
Das Bearbeitungswerkzeug 1 kann im Rahmen der Erfindung verschiedenerleii Art sein; beispiels- weise kann es sich um ein Kreissägeblatt handeln, um Beine Frässcheibe zur Bearbeitung von Holz, Metall,
Stein oder Kunststoff oder auch um eine Schleifscheibe zur Bearbeiitung @dieser Materialien. Die als Ausführungsbeispiel dargestellte Schleif- scheibe 1 ist nun ldurch Distanzringe in ihrer Lage gesichert auf der Antriebswelle 2 befestigt,
welch letztere von ;dem unterhalb ides Arbeitstisches 3 enigeordneten Motor 4 in Rotation versetzt wird.
Ani ihrem oberen, aus ;dem Gehäuse 5 ,ausnagen- den Ende steht ,die Antriebswelle 2 über einen Riementrieb 6 oder idergleichen mit der Welle 7 des im gleichen Gehäuse 5 untergebrachten Flügel rades 8 in mittelbarer Antriebsverbindung. Auch diese Welle 7
nagt wie die Welle 2 .aus ,der Oberseite des Gehäuses 5 aus und wird von einem Lagerbock 9 gehalten.
Der das Flügelrad 8 aufnehmende Raum ,des Gehäuses 5 steht über einen Absaugkanal 10 mit dem das Bearbeitungswerkzeug ,aufnehmenden Raum ,des Gehäuses 5 in Verbindung;
der Weg ider Saughaft ,ist mit Pfeilen bezeichnet und setzt sich in eiin#,-r Absaugleiturng 1;1 in. üblicher Weise zu einem den Werkstoffabfall aufnehmenden Behälter oder derglei- chen fort.
An der Unterseite wird der Absaugkanal 10 vom Arbeitstisch 3 begrenzt, an dem das Gehäuse 5 lösbar mittels Schrauben 12 oder diergleichen befestigt ist.
Das Gehäuse 5 ist mit,einem stehenden Flansch 13 zum Anlegen ;des Werkstückes 16 ;ausgestattet. Die Biefestigungssehrauben 12 sitzen in Langlöchern 14, um das Gehäuse 5 in bezug zur Anitniebswelle 2 bzw.
in bezug zum Bearbeitungswerkzeug 1 ein- stellen zu könnten uand @um ;den stehenden Flansch 13 in einen jeweils beliebigen, wählbaren Abstand von ;der Antriebswelle 2 'zubringen.
Die bereits erwähnte, an der offenen Seite des Gehäuses 5 lanzubningende Abdeckh:aub-e 15 ist nach unten hin offen, um das Bearbeitungswerkzeug 1 nach oben hin abdecken zu können; ,die Haube 15 liegt :an ;dem Flansch 13 ;des Gehäuses 5 mit einem gleichfalls ;ebenen eigenen Flansch satt ;an und ist bedseits ;
des Bearbeitungswerkzeuges 1 mittels Klemmbolzen 17 höhenverstellbar befestigt. Die Höhenverstellbiarkeit !der Haube 15 wird ;durch Lang löcher 18 gewährleistet. :Schliesslich ist die Haube 15 noch mit einer Auswölbung 19 verstehen, um bedarfs- weise auf ,die Welle 2 aufgeschoben werden zu können.
Die Fig. 1 zeigt besonders deutlich, wie das von ,der Haube 15 abgedeckte Bearbeitungswerkzeug 1 reit Abstand vom Arbeitstisch 3 anzuordnen ist, um,das Einführendes Werkstückes 16 zwischen ider Unterseite des Werkzeuges 1 und dem Arbeitstisch 3 Du ermöglichen.. Hierbei ergibt sich ,
dann ;dem vor teilhafte Effekt, dass die Saugluft an der Unterseite des Werkzeuges 1 blockiert und dementsprechend an der Oberseite dieses Werkzeuges wirksam verstärkt wird.
Das Gehäuse 5 kann aus einem Stück bestehen oder .aus zwei Stücken unlösbar, z. B. durch Schweiss- verbindung, gestaltet werden.
Es eist aber im Rahmen ider Erfindung -auch möglich, ,die beiden zur Auf- nahmedes Bearbeitungswerkzeuges <B>1</B> bzw. zur Auf nahme das Flügelrades 8 dienenden Teile ;
des Ge- häuses 5 lösebar mitsammen zu verbinden. Selbst- verständlich anuss der zur Aufnahmedes Flügelrades 8 -dienendb .Gehäuseteil zur Montage und Demontage dieses Flügelrades zugänglich sein, doch ist dies der Deutlichkeit halber in ;
der Zeichnung nicht dar- ig'estellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Bearbeitungsmaschine, insbesondere Holzbearbei- tungsmaschine, mit einem rotierenden, zur Bejarbei- tung eines Werkstückes dienenden Werkzeug und seiner zum Antrieb dieses Werkzeuges dienenden Antneibs\velue,welche ausserdem mittelbar ein der Absaugung oder anfallenden Werkstoffteilchen dienen- ,des, rotierendes und Unterdruck .erzeugendes Saug organ antreibt, das mit idem rotierenden Bearbei- ;tungswerkzeug in einem gemeinsamen Gehäuse @an- geordnet ist, ;dadurch gekennzeichnet, ,dass das ge meinsame Gehäuse (5) zwei Übereinen Absaugkanal <B>(</B>10) miteinander in Verbindung .stehende Räume bildet, von ;denen ein teilweise offener Raum das rotierende Bearbeitungswerkzeug (1) und ,der ;andere ihn wesentlichen :geschlossene Raum das rotierende Saugorgan (8) aufnimmt. UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, ;dadurch ge- kennzeichnet, dlass die Antriebswelle (2) für das rotierende Bearbeitungswerkzeug (1) und die Welle (7) für das rotierende Saugorgan (8) an der Oberseite wies :gemeinsamen Gehäuses (5) .ausragen und ober- halb dieses Gehäuses mittelbar miteinander -in An- triebsverbeindung stehen. 2.Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das für das rotierende Bearbei- tungswerkzeug i(1) und Idas rotierende Saugorgan (8), gemeinsame, unten offene Gehäuse (5) ,auf :einem Arbeitstisch !(3) befestigt ist, eder von oder Antriebs- welle (2) des Bearbeitungswerkzeuges (1) durchsetzt ist und an dessen Unterseite sich der Antriebsmotor (4) für diese Antriebswelle (2) befindet, wobei der die beiden Räume des Gehäuses (5) verbindende Absaugkanal (10)oben vom -gemeinsamen Gehäuse und unten vom Arbeitstisch (3) begrenzt ;ist. 3. Maschine nach Ptatentanspruch oder einem der Unteransprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass an der offenen, zum Anlegen des zu bearbeiten- iden Werkstückes (16) dienenden Seite,des Gehäuses (5) eine nach unten offene, edas Bearbeitungswerk- zeug (1) nach :oben hin .abdeckende Haube (15) angeordnet ist. 4. Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, @dass :die Haube<B>(</B>15) höhenverstellbar .am Gehäuse (5) befestigt ist. 5. Maschine nach Aden Untcransprüchen 3 und 4, dadurch @gekennzzichneY, @dass Idas auf edem Arbeits- tisch (3) gelagerte Gehäuse (5) einen ebenen,-auf- rechten Flansch (13) ,aufweist, an edem !die Haube <B>(</B>15) mit einem gleichfalls @ebenen Flansch !anliegend beidseits ides BearbeItungswerkzeuges (1) lösebar be- festigt ist.6. Maschine nach den Unteransprüchen 2-5, dadurch gekennzeichnet, dass Idas .z. B. aus einer Scheibe .bestehende, von eder Haube<B>(</B>15) eabgedeckte Bearbeitungswerkzeug (1) mit Abstand vom Arbeits- tiisch (3) ,angeordnet ist, um das Einführen ödes Werk- stückes (16)zwischen der Unterseite des Bearbei- tungswerkzeugeis (1) und edem Arbeitstisch (3) zu ermöglichen.
Applications Claiming Priority (2)
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| AT1005363A AT240030B (de) | 1963-12-16 | 1963-12-16 | Zerspanende Bearbeitungsmaschine, insbesondere Holzbearbeitungsmaschine |
| AT166364A AT246414B (de) | 1963-12-16 | 1964-02-26 | Zerspanende Bearbeitungsmaschine, insbesondere Holzbearbeitungsmaschine |
Publications (1)
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|---|---|
| CH426211A true CH426211A (de) | 1966-12-15 |
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ID=25596467
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH1356864A CH426211A (de) | 1963-12-16 | 1964-10-20 | Bearbeitungsmaschine, insbesondere Holzbearbeitungsmaschine |
Country Status (2)
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| AT (2) | AT240030B (de) |
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1963
- 1963-12-16 AT AT1005363A patent/AT240030B/de active
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- 1964-10-20 CH CH1356864A patent/CH426211A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT246414B (de) | 1966-04-25 |
| AT240030B (de) | 1965-05-10 |
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