CH426357A - Vorrichtung für die Bewegung von Arbeits- und Bearbeitungsgeräten über die Oberfläche länglicher Gegenstände - Google Patents

Vorrichtung für die Bewegung von Arbeits- und Bearbeitungsgeräten über die Oberfläche länglicher Gegenstände

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CH426357A
CH426357A CH1441564A CH1441564A CH426357A CH 426357 A CH426357 A CH 426357A CH 1441564 A CH1441564 A CH 1441564A CH 1441564 A CH1441564 A CH 1441564A CH 426357 A CH426357 A CH 426357A
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Description


  Vorrichtung für die Bewegung von Arbeits- und Bearbeitungsgeräten  über     die    Oberfläche länglicher     Gegenstände       Die Erfindung betrifft eine     Vorrichtung    für die Be  wegung von Arbeits- und Bearbeitungsgeräten über die  Oberfläche     länglicher    Gegenstände, die praktisch  kreisförmigen Querschnitt aufweisen, wie Masten,  Rohre und Baumstämme.  



  Klettervorrichtungen für das Entzweigen und Ent  rinden nicht gefällter Bäume sind bereits bekannt. Eine  spezielle Art einer Vorrichtung, die     erfindungsgemäss     vorgeschlagen wird, bewegt sich in einem schrauben  förmigen Weg um den Baumstamm, wodurch das       Entzweigungswerkzeug    stationär an dem Rahmen der  Vorrichtung angeordnet sein kann. Die Erfindung  schlägt eine einfache und wirksame Klettervorrichtung  vor, die für die Bewegung von     Arbeits-    und Bearbei  tungsgeräten verschiedener Arten über die Oberfläche  eines zylinderförmigen oder geringfügig verjüngt zu  laufenden, länglichen Gegenstandes geeignet ist, und  zwar unabhängig von einer senkrechten, waagerech  ten und geneigten Lage dieses Gegenstandes.  



  Die     erfindungsgemässe    Vorrichtung weist einen  vermittels Motor angetriebenen Schlitten mit Rädern  auf, die durch die Oberfläche getragen werden und  darauf laufen, zwei an dem Schlitten im Abstand zu  einander querseitig zu der Bewegungsrichtung ange  ordnete Kettenzahnräder, die im lichten Abstand zu  der Oberfläche laufen, eine über die Kettenzahnräder  geführte Kette, deren eines Teil in wenigstens einer       schraubenförmigen    Schlaufe um den zu bearbeitenden  Gegenstand geführt ist, und deren gegenüberliegen  des Teil zwischen den     zwei    Kettenzahnrädern nach  unten hängt, ein die Kettenzahnräder mit dem Motor  verbindendes Getriebe und eine Bremsanordnung, die  mit dem nicht angetriebenen Kettenzahnrad in Ein  griff kommt,

   um so die schraubenförmige Schlaufe der  Kette unter einer gewissen Spannung zu halten, wo  bei die Laufräder des Schlittens parallel zu der schrau-         benförmigen    Schlaufe gerichtet sind, so dass der Schlit  ten längs eines durch die Schlaufe definierten Weges  beweglich ist.

      Bei dem Betrieb der Vorrichtung führt das ange  triebene     Kettenzahnrad    zu einer Bewegung des Schlit  tens längs der schraubenförmigen Kettenschlaufe der  gestalt, dass die Schlaufe     kontinuierlich    an einem En  de verkürzt und entsprechend an dem anderen Ende  verlängert wird.     In    Abhängigkeit von der Bewegungs  richtung des Schlittens wird somit die     Schlaufe    pro  gressiv ihre Lage in jeder Richtung längs der Achse  des tragenden Gegenstandes     so    verändern, dass der  Schlitten sich weiter auf seinem schraubenförmigen  Weg bewegen kann.

   Die auf das nicht angetriebene  Kettenzahnrad einwirkende Bremskraft kann so ange  passt werden, dass die Kettenschlaufe unter Spannung  sicher in ihrer Lage gehalten wird und hierdurch     ver-          lässlich    den Schlitten abstützt, wenn die daran angeord  neten Werkzeuge ihre Arbeitsgänge durchführen.    Die Vorrichtung kann so ausgerüstet sein, dass sie  ihre Bewegungsrichtung automatisch umkehrt, bevor  sie die Baumspitze erreicht. Für diesen Zweck kann  der     Schlitten    ein Bauteil tragen, das die Dicke     des     Baumes feststellt, um so die Antriebsvorrichtung bei  einem vorherbestimmten Durchmesser des Baums um  zukehren.

   Nach einer bevorzugten Ausführungsform  sind beide Kettenzahnräder mit Bremsen ausgerüstet,  und das Getriebe, vorzugsweise ein Übersetzungsge  triebe, ist so angeordnet, dass wahlweise jedes der  Kettenzahnräder an den Motor angeschlossen werden  kann, wobei das nicht angetriebene Kettenzahnrad  gleichzeitig im Eingriff     mit    der zugeordneten Bremse  steht. Während der nach oben gerichteten Bewegung  des Schlittens ist es bevorzugt, das untere Kettenzahn  rad anzutreiben, während das andere Kettenzahnrad      während der nach unten gerichteten Bewegung ange  trieben werden kann.  



  Die Erfindung wird     im    folgenden beispielsweise  unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen  erläutert, aus denen die Werkzeuge weggelassen. sind,  die durch die Vorrichtung getragen werden.  



  Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht der an einem  Baumstamm aufgehängten Vorrichtung, und  Fig. 2 zeigt im senkrechten Schnitt eine Ausfüh  rungsform des Getriebes, das für eine automatische  Bewegungsumkehr vorgesehen ist.  



  Die Vorrichtung nach der Fig. 1 weist einen kisten  förmigen     Schlitten    1 auf, der einen Antriebsmotor und  Untersetzungsgetriebe enthält. Der Schlitten liegt gegen  den Baumstamm 2 vermittels vier Rädern 3 an, die an  den Ecken der gegenüber dem Baumstamm vorliegen  den     rechtwinkligen    Schlittenseite angeordnet sind. Die  Räder liegen parallel zueinander vor, sind jedoch ein  wenig schräg bezüglich der     waagerechten    Seiten des  Schlittens ausgerichtet. Bei der wiedergegebenen Aus  führungsform sind die Räder 3 gezahnt, um so in  einen sicheren     Eingriff    mit dem Baumstamm zu kom  men. Dieselben können jedoch ebenfalls gerändelt sein  oder mit einem Reibungsring z. B. aus Gummi über  zogen sein.  



  Die waagerechten Wellen 4 und 5 (Fig. 2) sind in  unterschiedlicher Höhe im Inneren des Schlittens 1  parallel zu der gemeinsamen Ebene der Räder 3 an  geordnet. Die Wellen springen jeweils durch eine der  zwei     gegenüberliegenden    senkrechten Seiten des Schlit  tens vor, und die vorspringenden Wellenenden tragen  Kettenzahnräder 6 und 7, die hieran befestigt sind. Es  wird eine endlose Kette 8 über die Kettenzahnräder  6, 7 gelegt und erstreckt sich in einer Schlaufe um  den     Baumstamm    2. An der     gegenüberliegenden    Seite  der Räder 6, 7 bildet die Kette 8 eine frei nach unten  hängende     Schlaufe,    deren Länge in Abhängigkeit von  der Dicke des Baumstames schwankt.

   Gegebenenfalls  kann eine ein Gewicht 10 tragende Kettenscheibe 9 in  der freien Kettenschlaufe aufgehängt werden, um die  selbe so im     gestreckten    Zustand zu halten.     In    vielen  Fällen ist jedoch der Eingriff zwischen der Kette 8  und den Rädern 6, 7 auch bei Nichtvorliegen eines der  artigen Gewichtes durchaus ausreichend. Um die in  der Fig. 1 gezeigte Aufhängung zu ermöglichen, muss  die Kette 8     natürlich    zwei Verbindungsglieder auf  weisen, die sich leicht auseinandernehmen und wieder  zusammensetzen lassen.  



       Die    Kette 8 erstreckt sich um den Baumstamm 2  längs einer Schraubenlinie, deren Ganghöhe durch die  Höhendifferenz der Kettenzahnräder 6, 7 bestimmt  wird.     Die    Laufräder 3 des     Schlittens    werden     mit        einem     derartigen Neigungswinkel eingestellt, dass dieselben  längs Schraubenlinien parallel zu der Kettenschlaufe  laufen.

   In     Abhängigkeit    von der Drehrichtung des an  getriebenen     Kettenzahnrades        wird    sich somit der       Schlitten    in einem     Schraubenweg    nach oben oder un  ten     längs    des Baumstammes bewegen. Wenn das unte  re Kettenzahnrad 6 in Uhrzeigerrichtung angetrieben  wird, wie es die Fig. 1 zeigt, wird sich der Schlitten    nach oben bewegen. Vermittels eines     gleichzeitigen     Abbremsens des oberen Kettenzahnrades 7 wird die  Kettenschlaufe ausreichend so gestreckt, dass der  Schlitten auf der Oberfläche des     Baumstammes    gehal  ten wird. Vorzugsweise lässt sich die beaufschlagte  Bremskraft einstellen.  



  Das in einer vereinfachten Form in der Fig. 2 ge  zeigte umschaltbare Untersetzungsgetriebe stellt grund  sätzlich eine mögliche Ausführungsform eines An  triebsgetriebes für den Schlitten dar. Es ist ein Explo  sionsmotor (nicht     gezeigt)    in einer getrennten Abtei  lung eingeschlossen, und dessen Antriebswelle 11 steht  über eine     Zentrifugalkupplung    13 bekannter Bauart  mit einem     Ritzel    12 in Verbindung. Die Zentrifugal  kupplung wird bei geringen Umdrehungszahlen aus  gerückt gehalten, jedoch dann eingerückt, wenn die  Umdrehungszahl durch Betätigen des Gashebels er  höht wird.

   Das     Ritzel    12 steht bleibend im Eingriff  mit zwei grossen Zahnrädern 14 und 14', die drehbar  auf den Wellen 4 bzw. 5 der     Kettenzahnräder    gelagert  sind. Weiterhin trägt jede der Wellen 4, 5 eine Hülse  15 bzw. 15', die axial beweglich ist, jedoch gegen eine  Drehung im Verhältnis zu der zugeordneten Welle ge  halten wird.

   Das gegenüber zu dem Zahnrad 14, 14'  vorliegende Hülsenende weist daran befestigt eine  Kupplungsscheibe 16, 16' auf, die mit einer     ähnlichen     Kupplungsscheibe 17, 17' zusammenarbeiten kann, die  an der benachbarten Seite des Zahnrades befestigt  ist.     Gegenüberliegende    Enden jeder der Hülsen 15 und  15' tragen ein     kleines    Zahnrad 18 bzw. 18', das bei  eingerückter Kupplung nicht wirksam wird. Wenn die  Hülse 15, 15' unter Ausrücken der Kupplung bewegt  wird, kämmt das zugeordnete Zahnrad 18 oder 18'  mit einem Zahnrad 19 bzw. 19', das auf einer Welle  angeordnet ist, die bekannter Weise bleibend im In  neren einer Bremstrommel 20 bzw. 20' abgebremst  wird.

   Der Bremsmechanismus kann beliebigen Auf  bau und Leistung zeigen, jedoch     liegt    die Bremskraft  vorzugsweise als leicht einstellbar vor.  



  An     einem    Schwenkpunkt 21 ist ein doppelarmiger  Hebel 22     angelenkt.        Mit    gleichen     Entfernungen    von  dem Schwenkpunkt 21 sind die zwei Hebelarme     (bei     23 und 24) mit den Hülsen 15 bzw. 15' verbunden,  die hierdurch bei Drehen des Hebels in entgegenge  setzten Richtungen bewegt werden.

   Bei der     in    der       Fig.    2 gezeigten Lage sind     somit    die     Kupplungschei-          ben    16, 17 verbunden, so dass der Motor das Ket  tenzahnrad 6 antreiben kann, und     gleichzeitig    kämmt  das bewegliche Zahnrad 18' mit dem abgebremsten  Zahnrad 19' unter Abbremsen des Kettenzahnrades 7.

    Zwischen dem Hebel 22 und der Wand des Gehäuses  ist eine Zugfeder 25 angeordnet, die den Hebel 22 in  Uhrzeigerrichtung schwenkt, so dass die Hülsen 15,  15' mit den Kupplungsscheiben 16, 16' und den Zahn  rädern 18, 18' in deren gegenüberliegende Lagen be  wegt werden, in denen das     Kettenzahnrad    7 nunmehr  in Verbindung     mit    dem Motor vorliegt, während das  Kettenzahnrad 6 abgebremst wird. Der Hebel 22 wird  jedoch in der gezeigten Lage durch eine     Rastklinke     26 gehalten, die so     angeordnet    ist, dass dieselbe in      einer     Ebene    senkrecht zu der Zeichnungsebene  schwenkbar ist.

   Ein Bauteil 27, das zum Feststellen  der Dicke des     Baustammes    angeordnet ist, liegt so  vor, dass die Rastklinke 26 gegen die Einwirkung  einer Feder, nicht gezeigt, so gedreht wird, dass der  Hebel 22 gelöst wird.  



  Das Feststell- oder Fühlteil 27, das hier nicht im  einzelnen gezeigt ist, kann aus einer Stange bestehen,  die von dem Schlitten 1 aus auf den Baumstamm 2 zwi  schen den zwei unteren Rädern 3 vorspringt und nach  innen gegen die Einwirkung einer Feder beweglich ist.  Das äussere Ende der Stange 27 kann eine Rolle tra  gen, die auf dem Baumstamm bei Bewegen des Schlit  tens rollen kann, und das innere Ende der Stange 27  ist so vorgesehen, dass dasselbe auf die Rastklinke 26  in der oben angegebenen Weise einwirkt.

   Wenn sich  der Schlitten nach oben längs eines Baumstammes be  wegt, wird die Fühlstange 27 progressiv nach innen  in dem Ausmass der Laufräder 3 bewegt, und auf  grund des sich verringernden Durchmessers des Baum  stammes wird ein grösserer Winkelabschnitt ergriffen,  und das mittlere Teil des Schlittens 1 nähert sich so  mit der     Oberfläche    des Baumstammes. Natürlich ist  der Mechanismus so dimensioniert, dass die Rast  klinke 26 bei einer gewünschten Dicke des Baum  starres ausgelöst wird. Das untere Ende des Hebels  22 springt durch einen Schlitz in dem Gehäuse so vor,  dass der Hebel manuell in die in der Fig. 2 wieder  gegebene blockierte Lage zurückgeführt werden kann.  



  Sobald die beschriebene Vorrichtung in der in der  Fig. 1 gezeigten Weise angeordnet worden ist, ist der  Getriebemechanismus in die in der Fig. 2 wiedergege  bene Lage eingestellt worden, und der Motor     ingang-          gesetzt    worden. Der Gashebel wird sodann auf volle  Geschwindigkeit geöffnet, wodurch die Zentrifugal  kupplung 13 den Getriebemechanismus in Wirkstel  lung bringt, und das Kettenzahnrad 6 zieht den Schlit  ten nach oben in einen schraubenförmigen Weg, wie es  weiter oben erläutert wurde. Die Drehrichtung der  Kettenzahnräder während dieser nach oben gerichte  ten Bewegung ist durch die Pfeile in der Fig. 1 wieder  gegeben.

   Sobald der Schlitten an einem Teil des Baum  stammes angekommen ist, auf dessen Dicke das     Fühl-          teil    27 eingestellt wurde, führt die Rastklinke 26 zu  einem Lösen des Hebels 22, so dass der Getriebeme  chanismus umgeschaltet wird. Der Schlitten bewegt  sich nunmehr nach unten längs des gleichen schrau  benförmigen Weges, wie bei der Bewegung nach oben.  



  Um ein nicht beabsichtigtes Lösen des Hebels 22  dann zu verhindern, wenn das Fühlteil 27 über einen  örtlichen Vorsprung auf dem Baumstamm tritt, kann  es bevorzugt sein, zwei getrennte Fühlteile vorzusehen,  die in     unterschiedlichen    Höhen angeordnet und je  weils so eingestellt sind, dass eine Rastklinke betätigt  wird, die mit dem Hebel zusammenarbeitet. Die Funk  tionsweise kann sodann dergestalt sein,     dass    der He  bel 22 nur dann gelöst wird, wenn die zwei Rastklin  ken gleichzeitig betätigt werden.  



  Falls während des Arbeitsganges der Motor ver  sagen sollte, wird automatisch die Zentrifugalkupp-    lung 13 ausgerückt, so dass sich das angetriebene Ket  tenzahnrad frei drehen kann, wodurch die Spannung  in der Kettenschlaufe aufgehoben wird. An dem Schlit  ten kann ein Seil ausreichender Länge befestigt sein,  um so dessen Herunterziehen von der Baumspitze zu  erleichtern. Während der normalen Arbeitsweise kann  dieses Seil zu einem kleinen Knäuel aufgewickelt sein,  das in einem kleinen an dem Schlitten befestigten Be  hälter untergebracht ist. Ein scharnier-artig angelenk  ter Bodendeckel des Behälters kann durch eine bei  Laufen des Motors erregte Magnetspule geschlossen  gehalten werden. Wenne der Motor anhält, wird somit  der Deckel geöffnet, so dass sich das Seil aufwickeln  kann und nach unten auf den Boden hängt.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung kann in ver  schiedener Hinsicht Abwandlungen erfahren. So kann  beispielsweise die Entfernung zwischen den Paaren der  Laufräder so einstellbar gemacht werden, dass die  Vorrichtung auf zylinderförmigen Oberflächen unter  schiedlicher Durchmesser bewegt werden kann. Auch  die Anzahl der Räder kann unterschiedlich sein, und  es können z. B. drei Räder     vorgesehen    werden. Wie  bereits ausgeführt, kann die Kette oder der Riemen  mit Stiften oder dgl. für einen Eingriff mit der abstüt  zenden     Fläche    versehen sein.  



  Obgleich dies in den Zeichnungen nicht wieder  gegeben ist, kann die Vorrichtung verschiedene Werk  zeuge oder Vorrichtungen tragen. Wie ausgeführt,  stellt das Entzweigen von nicht gefällten Bäumen ein  besonderes Anwendungsgebiet dar. Eine     Entzwei-          gungsvorrichtung    kann aus einer vermittels Motor an  getriebenen Kettensäge der Art bestehen, wie sie für  das manuelle Fällen von Bäumen Anwendung findet,  obwohl vorzugsweise von geringeren Abmessungen.  Die Kettensäge kann sodann sich von dem oberen  Ende des Schlittens aus benachbart zu dem Baum  stamm so nach oben erstrecken, dass deren Zähne  tangential zu dem Baumstamm gerichtet sind.

   Der  Schlitten und die Säge     können    durch einen     gemein-          samen    Motor angetrieben werden. Nach einem ande  ren Vorschlag kann eine vermittels Motor angetrie  bene Schneidspindel als ein Entzweigungswerkzeug  angewandt werden.  



  Die     erfindungsgemässe    Vorrichtung ist ebenfalls  für Mal- oder andere Oberflächenbehandlung     zylinder-          förmiger    Gegenstände, wie     Öl-Cisterne    und besonders  vorteilhaft bei langen Ölleitungen anwendbar. Bei  senkrechten     Zylindern    ist der Umkehrmechanismus  nicht zweckmässig, jedoch kann es in diesem Fall  möglich sein, die Vorrichtung mittels eines nach un  ten hängenden Drahtes zu handhaben. Ein Aufsprü  hen von Farbe wird vorzugsweise über dem Schlitten  während der Bewegung desselben nach unten aus  geführt, so dass die mit Farbe versehene Oberfläche  nicht durch die Kette     verunstaltet    wird.

   Bei dem Auf  bringen von     Anstrichfarbe    auf     waagerechte    Ölleitun  gen ist ein Umkehrmechanismus nicht     erförderlich,     die Vorrichtung muss lediglich über Flansche und  weitere Hindernisse auf der Leitung hinweggehoben  werden. Die hier wiedergegebenen Anwendungsberei-      che stellen natürlich lediglich Ausführungsbeispiele  dar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung für die Bewegung von Arbeits- und Bearbeitungsgeräten in einem schraubenförmigen Weg über die Oberfläche länglicher Gegenstände, die prak tisch kreisförmigen Querschnitt aufweisen, gekenn zeichnet durch einen vermittels Motor angetriebenen Schlitten (1) mit Rädern (3), die durch die Oberflä che (2) getragen werden und darauf laufen, zwei an dem Schlitten (1) im Abstand zueinander querseitig zu der Bewegungsrichtung angeordnete Kettenzahn räder (6, 7), die im lichten Abstand zu der Oberfläche (2) laufen, eine über die Kettenzahnräder (6, 7)
    ge führte Kette (8), deren eines Teil in wenigstens einer schraubenförmigen Schlaufe um den zu bearbeitenden Gegenstand (2) geführt ist, und deren gegenüberliegen des Teil zwischen den zwei Kettenzahnrädern (6, 7) nach unten hängt, ein die Kettenzahnräder (6, 7) mit dem Motor verbindendes Getriebe und eine Brems anordnung (20, 20'), die mit dem nicht angetriebenen Kettenzahnrad (6 oder 7) in Eingriff kommt, um so die schraubenförmige Schlaufe der Kette (8) unter einer gewissen Spannung zu halten, wobei die Laufräder (3) des Schlittens (1)
    parallel zu der schraubenförmi gen Schlaufe gerichtet sind, so dass der Schlitten (1) längs eines durch die Schlaufe definierten Weges be weglich ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Bremsen (20, 20') für beide Ket tenzahnräder (6, 7) vorgesehen sind, und dass eine Antriebsverbindung, vorzugsweise ein Untersetzungs getriebe, selektiv jedes der Kettenzahnräder (6, 7) mit dem Motor verbindet, wobei gleichzeitig das nicht angetriebene Kettenzahnrad (6 oder 7) mit der zuge ordneten Bremse (20 oder 20') in Eingriff steht. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1 zum Bewe gen nach oben und unten längs eines sich nach oben hin verjüngenden senkrechten Baumstammes, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufräder (3) des Schlittens (1) paarweise im Abstand so angeordnet sind, dass dieselben einen sich vergrössernden Winkelsektor des Querschnittes eines Baumstammes (2) in dem Aus- mass wie derselbe dünner wird, einschliessen, wodurch sich das mittlere Teil (1) des Schlittens der Oberfläche des Baumstammes (2) nähert, und dass ein radial zu dem Baumstamm (2) bewegliches, an dem Mittelteil des Schlittens (1) getragenes Organ (27) die Oberflä che des Baumstammes (2)
    abfühlt und die Antriebs verbindung umkehrt, wenn die Entfernung der Ober fläche des Baumstammes (2) und somit der Durch messer desselben auf einen vorherbestimmten Wert abgenommen hat, so dass der Schlitten (1) hierdurch nach unten bewegt wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unter ansprüchen 1 und 2, einer Rolle (9) in der unten hängenden Schlaufe der Kette (8) aufgehängt ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kette (8) Stifte für den Eingriff mit der Oberfläche des Baumstammes (2) aufweist. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Motor mit dem Untersetzungs- getriebe über eine Zentrifugalkupplung (13) zusam mengeschaltet ist.
CH1441564A 1963-04-19 1964-11-09 Vorrichtung für die Bewegung von Arbeits- und Bearbeitungsgeräten über die Oberfläche länglicher Gegenstände CH426357A (de)

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