CH426439A - Verfahren zur Herstellung von Metallpulvern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Metallpulvern

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CH426439A
CH426439A CH737662A CH737662A CH426439A CH 426439 A CH426439 A CH 426439A CH 737662 A CH737662 A CH 737662A CH 737662 A CH737662 A CH 737662A CH 426439 A CH426439 A CH 426439A
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CH
Switzerland
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sep
water
metal
nozzle
production
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Application number
CH737662A
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English (en)
Inventor
Kopaja Klaus Ing Dr
Original Assignee
Polmetasa Polvos Metalicos S A
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Publication of CH426439A publication Critical patent/CH426439A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F9/00Making metallic powder or suspensions thereof
    • B22F9/02Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes
    • B22F9/06Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from liquid material
    • B22F9/08Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from liquid material by casting, e.g. through sieves or in water, by atomising or spraying
    • B22F9/082Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from liquid material by casting, e.g. through sieves or in water, by atomising or spraying atomising using a fluid

Landscapes

  • Manufacture Of Metal Powder And Suspensions Thereof (AREA)

Description


      Verfahren        zur    Herstellung von     Metallpulvern       Es sind verschiedene Verfahren zur Herstellung  von Metallpulvern durch     Verdüsen    eines flüssigen  Metallstrahles bekannt.  



  Normalerweise wird der Metallstrahl durch eine  Ringdüse zentral     geführt    und die     Verdüsungsmittel     wie Luft, Dampf oder Wasser werden durch den  äusseren     Ringschlitz    der Düse konzentrisch mit dem  Metall in Verbindung gebracht. Beim     Verdüsen    mit  Luft oxydiert das flüssige Metall so stark, dass eine  nachträgliche     Reduktion        erforderlich    ist. Beim     Ver-          düsen    mit Dampf sind grosse Dampferzeuger und  Dampfspeicher und Kompressoren notwendig. Beide  Verfahren sind recht     aufwendig    und die resultieren  den Pulver teuer.  



  Die Herstellung von Metallpulvern durch     Ver-          düsen    mittels Druckwasser wurde bisher so vorge  nommen, dass ein Wasserstrahl bis zu max. 30 atü  Druck so geführt wurde, dass dieser mit einem Win  kel von 1 bis max. 15  aus der Düse austritt und den       flüssigen    Metallstrahl wie einen Mantel umgibt. Die  ses Verfahren ergibt ein Metallpulver, deren Korn  grössenanteil relativ grob ist.  



  Da in der Pulvermetallurgie und auch für die  Umhüllung von Schweisselektroden und für die ma  gnetische Saatgutreinigung Pulver mit einer     Korn-          grösse    unter 0,40 mm benötigt werden, ist auch dieses       Verfahren        wgeen    des hohen     Grobkornanteiles    nicht       wirtschaftlich.     



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung  von Metallpulvern zeichnet sich dadurch aus, dass  Wasser mit einem Druck von 30-100 atü aus einer       Ringdüse    gepresst wird und     konzentrisch    auf einen       zentral    geführten flüssigen Metallstrahl mit einem  Winkel von 15-50      auftrifft,    derart, dass der Metall  strahl im Brennpunkt der     Ringdüse,    der einen Ab  stand von 1-20 cm von der     Düsenaustrittskante    hat,    vom Wasser in feine     Partikelchen    zerrissen wird,

   die  dabei gleichzeitig von Wasser und aus demselben  stammendem     Wasserstoff    umhüllt und dadurch im  wesentlichen vor Oxydation     geschützt    werden.  



  Bei einem Abstand des Brennpunktes von über  20 cm von der     Düsenaustrittskante    verliert das Was  ser durch die Luftreibung zu viel     Energie,    um den  Metallstrahl wirksam zu zerreissen.    Anhand der beigefügten Skizze wird das     erfin-          dungsgemässe    Verfahren beispielsweise erläutert. C  ist der zentral geführte Metallstrahl auf den der mit  30-100 atü aus der Düse austretende Wasserstrahl A  im Winkel von 15-50  mit hoher Geschwindigkeit  auftrifft und im Brennpunkt     f    = 1-20 cm den Metall  strahl zerreisst und die     Metallpulverpartikelchen    ein  hüllt. Diese fallen im allgemeinen dann     anschliessend     in ein Wasserbad.  



  Als Beispiel werden die Ergebnisse bei der     Ver-          düsung    von Weicheisen angeführt, wie sie im Werk  des     Anmelders    erhalten wurden:  
EMI0001.0042     
  
    <I>Chemische <SEP> Analyse <SEP> der <SEP> Schmelze:</I>
<tb>  C <SEP> = <SEP> 0,10 <SEP> 0/<B>0</B> <SEP> P <SEP> = <SEP> 0,0080 <SEP> <B>0</B>/<B>0</B>
<tb>  Si <SEP> = <SEP> 0,076 <SEP> %
<tb>  Mn <SEP> = <SEP> 0,48 <SEP> a/o <SEP> S <SEP> = <SEP> 0,015 <SEP> 0/<B><I>0</I></B>            Verdüsungstemperatur:   <B>1670'C</B>       Verdiiste   <I>Menge:</I> 1080 kg,<I>Austrittswinkel:

   a =</I>  <I>Druck des Presswassers:</I> 43 atü  <I>Analyse des erhaltenen Pulvers:</I>  
EMI0001.0045     
  
    <I>Chemische <SEP> Analyse:</I>
<tb>  C <SEP> = <SEP> 0,063 <SEP> <B>%</B> <SEP> P <SEP> = <SEP> 0,0060 <SEP> %
<tb>  Si <SEP> = <SEP> 0,074 <SEP> % <SEP> S <SEP> = <SEP> 0,014 <SEP> %
<tb>  Mn <SEP> = <SEP> 0,45 <SEP> O <SEP> = <SEP> 1,32 <SEP> % <SEP> (HZ-Verlust)       
EMI0002.0001     
  
    <I>Siebanalyse:</I>
<tb>  <U>0,40 <SEP> mm <SEP> 0,30 <SEP> mm <SEP> 0,20 <SEP> mm <SEP> 0,15 <SEP> mm <SEP> 0,10</U> <SEP> mm <SEP> <U>0,060 <SEP> m</U>m <SEP> <U>0,060 <SEP> m</U>m
<tb>  0,20 <SEP> 0/0 <SEP> 14,20 <SEP> 0/0 <SEP> 22,80 <SEP> 0/0 <SEP> 14,30 <SEP> % <SEP> 15,70 <SEP> 0/0 <SEP> 17,40 <SEP> 0/0 <SEP> 15,40 <SEP> 0/0       <I>Füllvolumen:</I> 30     cm-1/100    g  <I>Fülldichte:

  </I> 3,44     g/cms          Klopfvolumen:    25     cm/100    g  <I>Klopfdichte:</I> 4,00     g/cm$     <I>Flussverhalten:</I> 30"/50 g (0,15 mm Korngrösse)  <I>Kornform:</I>     ungleichmässig    =     spratzig     <I>Mittlere Korngrösse</I>     gemäss   <I>Diagramm</I>     Rosin-          Rammler:

      0,19 mm  Verringert     man    den     Wasserdruck    auf     30-40    atü,  so erhält man nach dem gleichen     Verfahren        ein    etwas  gröberes Eisenpulver,     das    bestens geeignet ist, zur  Verwendung zum Putzen von     Gussteilen    usw.     (Gra-          nallias).     



  Anstelle des obigen,     spratzig-irregulären    Kornes  erhält man eine kugelige     Kornstruktur,    wenn man  den Stahl anstelle von Mangan mit     Silizium    beruhigt,  und zwar so, dass der     Si-Gehalt    über dem     Mn-Ge-          halt    liegt. Auf diese Weise     ist        beim    Eisenpulver unter       Beibehaltung    des gleichen Verfahrens die     Komstruk-          tur    variabel. Bei Kupfer- und Messingpulver wird  durch Zugabe von Phosphor die kugelige Kornform  erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Metallpulvern, da durch gekennzeichnet, dass Wasser mit einem Druck von 30-100 atü aus einer Ringdüse gepresst wird und konzentrisch auf einen zentral geführten flüssigen Metallstrahl mit einem Winkel von 15-50 auftrifft, derart, dass der Metallstrahl im Brennpunkt der Ringdüse, der einen Abstand von 1-20 cm von der Düsenaustrittskante hat,
    vom Wasser in feine Parti- kelchen zerrissen wird, die dabei gleichzeitig von Wasser und aus demselben stammendem Wasserstoff umhüllt und dadurch im wesentlichen vor Oxydation geschützt werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Metallstrahl aus Eisen oder Stahl besteht. 2. Verfahren nach Patentanspruch oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Was serdruck 40 atü übersteigt und die mittlere Korn grösse kleiner als 0,40 mm ist. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch oder Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Was serdruck zwischen 30 und 40 atü liegt. 4. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass man zur Erzielung einer kugeligen Kornstruktur einen Stahl benützt, der mehr Silizium als Mangan enthält.
CH737662A 1961-09-30 1962-06-19 Verfahren zur Herstellung von Metallpulvern CH426439A (de)

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ES27086361 1961-09-30

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CH426439A true CH426439A (de) 1966-12-15

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3763924A (en) * 1968-06-21 1973-10-09 Cegedur Gp Apparatus for continuous vertical casting
US4078600A (en) * 1976-02-03 1978-03-14 Cashdollar Sr Robert E Continuous casting
EP0357540A1 (de) * 1988-08-30 1990-03-07 MANNESMANN Aktiengesellschaft Vorrichtung zum Zerstäuben von Metallschmelze
US5320509A (en) * 1991-10-01 1994-06-14 Hitachi Metals, Ltd. Molten metal-atomizing apparatus

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4078600A (en) * 1976-02-03 1978-03-14 Cashdollar Sr Robert E Continuous casting
EP0357540A1 (de) * 1988-08-30 1990-03-07 MANNESMANN Aktiengesellschaft Vorrichtung zum Zerstäuben von Metallschmelze
US5320509A (en) * 1991-10-01 1994-06-14 Hitachi Metals, Ltd. Molten metal-atomizing apparatus

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