CH426493A - Pumpe, insbesondere für plastische Massen - Google Patents

Pumpe, insbesondere für plastische Massen

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CH426493A
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Kaestner Johanne
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Kaestner Johanne
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B15/00Pumps adapted to handle specific fluids, e.g. by selection of specific materials for pumps or pump parts
    • F04B15/02Pumps adapted to handle specific fluids, e.g. by selection of specific materials for pumps or pump parts the fluids being viscous or non-homogeneous

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  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description


  <B>Pumpe, insbesondere für plastische Massen</B>    Pumpen,     für    insbesondere plastische Massen, sind  in zahlreichen Ausführungen bekannt.  



  Sie alle leiden jedoch daran, dass dieselben, be  dingt durch die schwierig zu bewegenden, zu fördern  den, meist sehr dickflüssigen plastischen Massen, den  praktischen Betriebsbedingungen oft nur kurzzeitig  standhalten. Hierzu kommt, dass - bedingt durch  die Konsistenz des Materials - durch die überstar  ken Reibungsverhältnisse derselben, Abnutzungen  und Verstopfungen, die schon innerhalb der Pumpe  und deren Organe auftreten, oft die Wirtschaftlich  keit dieser Pumpen in Frage gestellt wird.     Ferner     ist eine schnelle Auswechslung     verschliessener    Teile  nicht möglich.  



  Ein beachtlicher Nachteil besteht noch darin,  dass die Geräte in ihrem Aufbau nur für bestimmte  enge Leistungsgrenzen ausgelegt werden.  



  Verlangt wird aber leichte Auswechslung des An  triebes, bzw. der Förderteile und Verteilerorgane  und eine universale Fördereinrichtung, die sich in  weiten Grenzen anpassen lässt.  



  Der schwächste Punkt im Fördern von plastischen  Massen sind jedoch die     Öffnungs-    und     Schliess-          ungsorgane,    in Form von Schiebern und Ventilen,  welche das unter hohem Druck stehende Material  irgendwie verschieben müssen. Das erfordert ganz  beachtliche Antriebskräfte für diese Organe, bedingt  durch die kurzen Betätigungszeiten, und verursacht  beachtliche Abnutzungen. Diese Nachteile werden  durch vorliegende Erfindung beseitigt.  



  Sie bezieht sich auf eine Pumpe insbesondere  für plastische Massen, bei der das Zulaufen, d. h.  Einsaugen, und das Ablaufen, d. h. Fördern von Ma  terial durch ein hin und her bewegtes,     ventil-    und       schieberloses,    wenigstens auf einem Teil flexibles,  kombiniertes     Einlauf-Auslauf-Organ    geregelt wird,    welches auf einer Trägerplatte sitzt und auf einer  Traverse geleitet, welch letztere mit einem     Material-          förderzylinder    zu dem Zweck verbunden ist, den Auf  bau der Pumpe im Baukastensystem ausführen zu  können.  



  Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung, und zwar zeigt     Fig.    1 eine Pumpe im  Längsschnitt und     Fig.    2 einen Schnitt nach Linie  A-A.  



  In den an beiden Seiten offenen Zylinder 1, in  welchem sich der Kolben 2 durch bekannte Antriebs  mittel, z. B. durch eine Kolbenstange 3 oder derglei  chen, bewegt, wird das zu fördernde Material aus  dem Einlauf 4 in den Zylinder 1 hineingesogen, bzw.  nach beendetem Saughub in Richtung 5 in das     För-          derrohr    6 und von     dort    zur Verwendungsstelle hin  aus gedrückt. Am linken Ende des     Zylinders    1 ist  ein normalisierter Schwenk- und     Schnellverschluss     7 angebaut, welcher so beschaffen ist, dass er ohne  Umbau für die verschiedenen Zylinderdurchmesser  und Antriebsorgane verwendet werden kann.

   Der       Schwenk-Schnellverschluss    7 ist um den Bolzen 8  drehbar und mit einer Halteschraube 9     fixiert.    Durch  diesen Verschluss kann bei herausgezogenen Kol  ben 2 das gesamte komplette Antriebsteil 10 um  gelegt werden, was für den Transport der oft sehr  langgebauten Geräte von grossem     Wert    ist.  



  An der linken Fläche 11 des     Schwenk-Schnell-          verschlusses    7 sitzt der auswechselbare Antrieb 10,  der in diesem Falle als     Hydraulik-Antrieb    gezeichnet  ist und zur Bewegung des Kolbens 2 dient. Diese  Anordnungen können auch für     Mehrzylinder-Förder-          pumpen    Verwendung finden.  



  Um zu verhindern, dass die sich an den Man  schetten des Kolbens 2 festsetzenden Materialparti  kel den Betrieb der Pumpe beeinträchtigen, ist      zweckmässig das linke Zylinderende bei 12 konisch  erweitert, sodass sich die Manschetten ausdehnen und  atmen können. Dadurch werden die anhaltenden,  störenden Partikel frei gegeben und automatisch ent  fernt. Bekannte     Spüleinrichtungen    können dabei in  Anwendung kommen.  



  Der     Erfindungsgegenstand    arbeitet ohne Anwen  dung irgendwelcher Ventile oder Schieber, die das  teils unter hohem Druck stehende Material inner  halb der Materialleitung verdrängen müssen. Dabei  wird durch die Umsteuerung das zu fördernde Ma  terial vom     Einlauf    4 in den Zylinder 1 gesogen     und     sodann nach Verschluss des     Einlaufes    4 und nach  Freigabe und Verbindung des Zylinders 1 mit Rohr  6 in dieses     gedrückt.    Dieser Vorgang beruht auf dem  Prinzip des     Abscherens.    Das ist das     Wesentliche,          nämlich        ein.        kombiniertes,

          teils        flexibles        Einlauf-Aus-          lauforgan,    wie in der rechten Seite der     Fig.    1 und  im Schnitt der     Fig.    2 dargestellt ist.  



  Das     flexible        Einlauforgan    13, aus Gummi oder  anderem beweglich gestaltbarem Material, ist     flansch-          artig    an einer Metallplatte 14, die     länglich    aus  geführt ist, befestigt. An dieser Platte 14 sitzt     aus-          serdem,    so nahe wie     möglich,    ein Rohr 15. Die Platte  14 besitzt somit zwei Bohrungen, und zwar Bohrung  16 für den Fördermaterial- Einlauf aus dem     flexiblen     Teil 13 und Bohrung 17 für den     Material-Auslauf.     



  Um Materialstauungen zu verhüten, haben beide  Bohrungen möglichst die gleichen Innendurchmes  ser wie die     Zylinder-Bohrung    1. An der Platte 14       sitzen    vier Lagerböcke 18     mit    zwei     Führungsstangen     19, die ebenfalls in vier Lagerböcken 20 geführt sind.  



  Das Abscheren des     Materials    erfolgt in den Pfeil  richtungen 21. Die vier Lagerböcke 20 sitzen fest  auf der Traverse 22, welche nur     eine    Bohrung 23 ent  hält. Mit der Traverse 22 fest verbunden sitzt der       übliche        Saug-Druck-Zylinder    1, in     wlechem    sich der       angetriebene    Kolben 2 bewegt.  



  Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes:  Wird der Kolben 2 nach     links    gezogen, so steht,  wie in     Fig.l    gezeichnet, die     Öffnung    16 des flexi  blen     Einlauforganes    13 in     axialer    Richtung vor der  Öffnung 16 für     ungehinderten        Materialeinlauf.    Das  Material wird in den Zylinder 1     hineingesogen.    Am  Ende des Kolbenhubes wird ohne Anwendung zu  sätzlicher Ventile, Schieber oder dergleichen, das       flexible        Einfüll-Auslauforgan        seitlich    weggezogen.

    Damit     schliesst    automatisch die     Fördergutzufi'Lrtung     und die Bohrung 17 des Rohres 15 steht vor der  Ausgangsöffnung 23. Der Druckhub des Kolbens 2  beginnt alsdann     und        drückt    das Material in Pfeil  richtung 24     in    das     Förderrohr    25 nach der     Verwen-          dungs-Stelle.    Wegen der hin und her gehenden Be  wegung des     Füllorganes    13 wird das erste Stück des  Rohres 25     zweckmässig    aus ebenfalls     flexiblem    Ma  terial hergestellt.

   Zwecks Verschleiss-     und        Reibungs-          verminderung    zwischen Platte 14     und    Traverse 22  gleiten beide Teile nicht unmittelbar aufeinander, son  dern besitzen zueinander     einen    geringen Abstand.       Dadurch    werden gleichzeitig die Führungsstangen 19    entlastet. Dieselben verklemmen sich nicht und die       Antriebskräfte    für die hin und her gehenden Bewe  gungen des gesamten     Verteiler-Organes    sind, im Ge  gensatz zu bekannten Schiebern und     Ventilen    ande  rer Systeme, äusserst gering.

   Selbst bei grössten     Drük-          ken    wird das     Material    nur glatt durchgeschnitten,  aber nicht verdrängt. Um eine Abdichtung zwischen  der Platte 14 und der Traverse 22 zu erhalten ist  ein Abdichtungsring 26, z. B. aus Gummi, ringför  mig in die Platte 14 eingelegt.  



  Um eine weitere Abdichtung und sogar eine zu  sätzliche Reinigung und Schmierung zwischen der  Platte 14 und der Traverse 22 zu erreichen, ist ein  weiterer Abdichtungsring 27     eingelegt.    Zwischen bei  de Abdichtungsringe ist eine Wasservorlage vorgese  hen, welche einen ständigen oder zeitweisen Zu- und  Ablauf erhalten kann. Zwischen Platte und Traverse       gelaufenes    Material wird dadurch     hinweggespült.    Die  se Einrichtung ist von besonderem Wert für störungs  freies Arbeiten, ausserdem verschleiss- und kraftmin  dernd.  



  Ein Nachteil der bekannten Schieber- und     Ven-          til-Konstruktionen    ist der, dass sich feste Körper,  z. B. Steine bei der Betonförderung, an den     Trenn-          und    Schiebeflächen und Kanten, begünstigt durch die  Materialverdrängung, festklemmen. Die gewünschte  und notwendige     Material-Durchlauföffnung    wird da  durch verkleinert, der Wirkungsgrad sinkt ab.  



  Um die     beachtlichen    Mängel zu beheben, ist  die Öffnung 23 in der Traverse 22 in der Vor  schubrichtung 21     erweitert.    Durch diese     Raumver-          grösserung    ist ein Ausweichplatz für z. B. störende       Steinldemmungen    geschaffen. Die Trennkanten 28 lie  gen frei.

   Dadurch wird folgender Vorteil erreicht:  Freier ungehinderter Durchlauf des     Fördermate-          rials,    voller Nutzeffekt, keine Materialstauung, Aus  nutzung des vollen Förderdruckes zur     Materialför-          derung,    wenig     Kantenverschleiss.    An das     Einfüllorgan     13 kann man entweder einen     flexiblen    oder einen  festen Trichter 29 bzw. Zulauf anbringen. Das       flexible        Einlauf-Auslauforgan    kann um eine der Füh  rungsstangen 19 nach oben oder unten abgeschwenkt  werden, wenn man eine     Führungsstange    19 heraus  zieht.

   Dadurch werden alle Teile leicht     zugänglich    für  die Reinigung und Auswechslung. Besonders die Rin  ge 26 und 27 sind leicht     zugänglich.     



  Die     Praxis,    insbesondere bei Betonförderung,  hat gezeigt, dass sehr oft     zusätzliche        Rührwerke    oder  Rüttler in die     Füll-Trichter    eingebaut werden müs  sen, da     Verstopfungen    und     Brückenbildungen    lau  fend erfolgen und nicht geringe Betriebsstörungen  erzeugen.  



  Durch die laufenden Hin- und     Herbewegungen     des     Einfüll-Auslauf-Organes    gemäss der     Erfindung     befindet sich das Material in ständiger Bewegung,  und die beschriebenen Nachteile der Verstopfungen  und Brückenbildungen und auch der Entmischung  sind dadurch behoben. Der     Zylinder    1 ist dadurch  voll mit Material gefüllt. Der     volumetrische    Wirkungs-      grad liegt relativ hoch. Lästige Luftpolster sind aus  geschaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Pumpe, insbesondere für plastische Massen, da durch gekennzeichnet, dass das Zulaufen, d. h. Ein saugen, und das Ablaufen, d. h. Fördern von Mate rial durch ein hin- und herbewegtes, ventil- und schieberloses, wenigstens auf einem Teil flexibles, kombiniertes Einlauf-Auslauf-Organ (13, 15) geregelt wird welches auf einer Trägerplatte (14) sitzt und auf einer Traverse (22) gleitet, welch letztere mit dem Materialförderzylinder (1) zu dem Zweck ver bunden ist, den Aufbau der Pumpe im Baukasten system ausführen zu können. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Pumpe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Einlauf-Auslauf-Organ (13, 15) zur Erreichung einer Fördermaterialdurchrütte- lung, Verhinderung von Materialbrückenbildungen und Verstopfungen im Zulauf, ferner zur Material entlüftung, schnell und stossartig in der Bewegungs richtung (21) hin- und herbewegt wird. 2. Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Einlauf-Auslauf-Organ (13, 15) zwecks Reinigung und Auswechslung abschwenkbar eingerichtet ist. 3.
    Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Trägerplatte (14) und die Tra- verse (22) zueinander berührungsfrei hin- und herlau fen und die Abdichtung derselben unter Anwendung von Gummiringen (26, 27), zu einer Wasserspül- einrichtung gestaltet, erfolgt. 5. Pumpe nach Patentanspruch dadurch gekenn zeichnet, dass das Einlauf-Auslauf-Organ (13, 15) mit einem starren oder ebenfalls flexiblen Zulauf (29, 4) verbunden ist. 6.
    Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Einlaufteil (13) und das Auslauf teil (15) des Einlauf-Auslauf-Organs auf der Träger platte (11) angebracht sind. 7. Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Förderrohr (1) einen Schwenk- und Schnellverschluss (7) für kurzzeitiges Lösen und Abschwenken des kompletten Kolbenantriebes (10) bei aus dem Förderrohr (1) herausgezogenem Kol ben (2) aufweist. B. Pumpe nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass das Förderrohr (1) an der An triebseite mit einer leichten konischen Erweiterung (12) zur automatischen Selbstreinigung der Man schetten versehen ist. 9.
    Pumpe nach Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schwenk- und Schnellverschluss (7) zum Anbau verschiedener Baugrössen eines Kolben antriebes (10) und/oder Förderrohres (1) für zweck entsprechende Antriebs- und Förderleistungen nach Art eines auswechselbaren Baukastensystems einge richtet ist.
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