CH426510A - Personenkleinkraftwagen - Google Patents
PersonenkleinkraftwagenInfo
- Publication number
- CH426510A CH426510A CH644565A CH644565A CH426510A CH 426510 A CH426510 A CH 426510A CH 644565 A CH644565 A CH 644565A CH 644565 A CH644565 A CH 644565A CH 426510 A CH426510 A CH 426510A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- rear part
- motor vehicle
- vehicle according
- small motor
- hoods
- Prior art date
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D31/00—Superstructures for passenger vehicles
- B62D31/003—Superstructures for passenger vehicles compact cars, e.g. city cars
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
Description
Personenkleinkraftwagen Die ständig zunehmende Zahl der Kraftfahrzeuge, insbesondere der Personenkraftwagen, führt zu einer Verkehrsdichte auf den Strassen, die vor allem in den Städten grosse Verkehrsstockungen mit sich bringt. Eines der Hauptprobleme, das sich im Zusammenhang mit dem intensiven Fahrzeugverkehr ergibt, ist, dass die Parkplätze, die innerhalb einer Stadt für das Ab stellen bzw.
Anhalten der Fahrzeuge zur Verfügung stehen, niemals auch nur einigermassen mit der Zu nahme der Kraftfahrzeuge Schritt halten können. In folgedessen wird es immer schwieriger, in städtischen Gebieten einen Parkplatz in der Nähe eines gewünsch ten Punktes der Stadt zu finden, so dass vielfach der Automobilist gezwungen ist, sein Fahrzeug weit ent fernt ausserhalb des Stadtzentrums abzustellen, um sich dann mit anderen Transportmitteln oder zu Fuss zum Ziel zu begeben.
Durch die erwähnten Parkierungsschwierigkeiten ist nicht bloss der Autofahrer betroffen, sondern es entstehen auch für Geschäfts- und Ladeninhaber im Stadtzentrum schwerwiegende wirtschaftliche Nach teile, wenn die Kunden oder Lieferanten nicht min destens in die Nähe des betreffenden Gebäudes mit den Fahrzeugen gelangen und vorübergehend dort hal ten können.
Da es klar ist, dass die Möglichkeiten für die Schaffung vermehrter Parkplätze in bereits bestehen den Städten sehr beschränkt sind, so bezweckt die Erfindung eine wesentlich bessere Ausnutzung der bereits bestehenden Parkfläche. Ferner soll auch die Benutzung von verhältnismässig kleinen Plätzen, die bisher für diesen Zweck ungeeignet waren, ermöglicht werden.
Es handelt sich also bei der vorliegenden Erfin dung um eine neuartige Konstruktion eines Personen kleinkraftwagens, der beim Parkieren einen viel kleine ren Raum als die bisherigen Kleinkraftwagen bean- sprucht. Gemäss der Erfindung ist dieser Personen- kleinkraftwagen durch einen angetriebenen Vorderteil und einen nicht angetriebenen Hinterteil gekennzeich net, die beide mit einer kreisförmigen Haube versehen und über einer Querachse derart gelenkig miteinander verbunden werden,
dass der Hinterteil um diese Achse nach oben schwenkbar ist und in der obersten Schwenk lage die beiden Hauben sich überdecken.
Anhand der Zeichnung sei ein Ausführungsbei spiel der Erfindung näher erläutert. Fig. 1 und 2 zeigen schematisch einen Kleinkraftwagen im Längsschnitt, wobei in Fig. 1 die beiden Wagenteile im aufgeklapp ten und in Fig. 2 im zusammengeklappten Zustand veranschaulicht sind.
Der Kleinkraftwagen besteht im wesentlichen aus einem Vorderteil 1 und einem Hinterteil 2, wobei jeder Teil mit einer Haube 3 bzw. 4 versehen ist, die kreisförmig gebogen ist. Der Hinterteil 2 ist über eine am Rahmen des Vorderteils 1 angebrachten Quer achse 5 gelenkig mit dem Rahmen verbunden und kann um diese Achse geschwenkt werden. Der Vor derteil 1 ist mit einem kleinen Antriebsmotor 6 aus gerüstet und als Personenwagen ausgebildet, wobei je nach Breite des Wagens Sitzgelegenheit für ein oder zwei Personen vorhanden ist. In jeder Seite der Haube ist eine Türe 7 vorgesehen, die für den Ein- und Aus stieg dient.
Gewisse Teile der Haube 3 sind aus leich tem, durchsichtigem Kunststoffmaterial hergestellt, so dass der Fahrer sowohl nach vorn als auch seitlich freie Sicht hat. Mit 8 sind die Räder des vorderen Wagenteiles bezeichnet.
Der Hinterteil 2 des Wagens, der eigentlich die Funktion eines Anhängers zum Vorderteil übernimmt, besteht hauptsächlich aus einem Boden 9, der am hin tern Ende zwei seitlich angeordnete, getrennt-schwenk- bare Laufräder 10 aufweist und die kreisförmig gebo gene Haube 4 trägt. Die Verbindung des Hinterteiles 2 mit dem vorderen Wagenteil 1 erfolgt über die Quer achse 5, wobei der Hinterteil auf dieser Achse vertikal beweglich gelagert ist.
Der für die Haube 4 gewählte Biegungsradius muss von demjenigen der Haube 3 etwas abweichen, so dass wenn der Hinterteil 2 um die Achse 5 geschwenkt wird, die beiden Teile 1, 2 sich überdecken, wenn. der Teil 2 sich in der oberen Schwenklage befindet (Fig: 2). Am zweckmässigsten dürfte es sein, wenn der Hinterteil 2 über den Vorder teil 1 geschoben wird.
Der Hinterteil 2 kann mit einer zusammenklapp- baren Sitzeinrichtung versehen werden, die - wenn ausser Gebrauch - im Boden 9 versenkt wird. Ferner sind in den Seitenwänden der Haube 4 ebenfalls Fen ster 12 vorgesehen, die so angeordnet und bemessen sind, dass in der Deckstellung der beiden Haubenteile 1, 2 die Fensteröffnungen des Hinterteiles 2 mit den Türöffnungen des Vorderteiles 1 übereinstimmen.
Die Fenster 12 sind so ausgeführt, dass sie nach unten gekippt werden können, bevor der Hinterteil 2 in die Nicht-Gebrauchslage geschwenkt wird. Für das Ein- und Aussteigen ist in der Hinterwand der Haube 2 eine Öffnung vorgesehen, die beispielsweise mittels eines Schiebers oder einer Jalousie abgeschlossen wer den kann.
Während der Fahrt kann je nach Bedarf entweder der Hinterteil 2 in der Betriebslage sein, d. h. nach unten (Fig. 1) oder nach oben in die Nicht-Betriebs- lage (Fig. 2) geschwenkt sein.
Zum Parkieren oder beim längeren Anhalten des Wagens wird stets der Hinterteil 2 nach oben geschwenkt, so dass beide Teile 1 und 2 sich überdecken und die erforderliche Parkierungsfläche lediglich durch die Abmessungen des Vorderteiles 1 bestimmt ist.
Bei dem beschriebe nen Kleinkraftwagen beträgt die erforderliche Par- kierungsfläche nur ca. 1 m=, wobei noch eine weitere Verminderung erreicht werden kann, wenn beide Teile 1, 2 nur je einen Sitzplatz aufweisen. Im Vergleich mit den bisherigen Kleinwagen ergibt sich somit eine sehr wesentliche Einsparung an Parkfläche und gegenüber den konventionellen Personenwagen beträgt dies ein Vielfaches.
Ein sehr wesentlicher Vorteil für den Inhaber eines solchen Wagens ist, dass er einen Kleinwagen besitzt, der für Transportzwecke vorübergehend um das Dop pelte vergrössert werden kann und lediglich durch einige wenige Handgriffe beim Parkieren wieder ver kleinert werden kann.
Ferner ist noch der Vorteil der für den Hinterteil vorgesehenen getrennten Laufräder zu betonen, die, weil unabhängig von einander schwenkbar gelagert ,sind, ein sehr leichtes Manövrie ren des Fahrzeuges ermöglichen.
Bezüglich der konstruktiven Einzelheiten des Wa gens sind gewisse Abweichungen möglich, ohne dass dabei etwas am Wesen der Erfindung geändert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Personenkleimkraftwagen, gekennzeichnet durch einen angetriebenen Vorderteil und einen nichtange triebenen Hinterteil, die beide mit einer kreisförmigen Haube versehen und über einer Querachse derart ge lenkig miteinander verbunden sind, dass der Hinterteil um diese Querachse nach oben schwenkbar ist und in der obersten Schwenklage die beiden Hauben sich überdecken. UNTERANSPRÜCHE 1.Kleinkraftwagen nach Patentanspru(2h, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hauben spiegelbild lich zueinander angeordnet sind und in der gegen seitigen Deckstellung des Vorder- und Hinterteiles der Boden des Hinterteiles die Rückwand des Vor derteiles bildet. 2. Kleinkraftwagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hauben mindestens teilweise aus einem durchsichtigen Kunststoff bestehen.3. Kleinkraftwagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorder- und Hinterteil mit mindestens je einem Sitz versehen sind, wobei die Sitze im Hinterteil zusammenklappbar und im Boden des Hinterteiles versenkbar sind.4: Kleinkraftwagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorderteil auf beiden Seiten mit einer um eine senkrechte Achse nach aussen sich öffnende Tür versehen ist, während der Hinterteil zwei seitliche verschliessbare Öffnungen aufweist, de ren Grösse mindestens derjenigen der Türöffnungen des Vorderteiles entspricht. 5.) Kleinkraftwagen nach Unteranspruch 4 da durch gekennzeichnet, dass die Haube des Hinterteiles mit einer dem Einstieg dienenden abschliessbaren Öffnung versehen ist. 6.Kleinkraftwagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hinterteil mit zwei getrenn ten Laufrädern; versehen ist, die unabhängig vonein ander schwenkbar angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH644565A CH426510A (de) | 1965-05-04 | 1965-05-04 | Personenkleinkraftwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH644565A CH426510A (de) | 1965-05-04 | 1965-05-04 | Personenkleinkraftwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH426510A true CH426510A (de) | 1966-12-15 |
Family
ID=4309742
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH644565A CH426510A (de) | 1965-05-04 | 1965-05-04 | Personenkleinkraftwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH426510A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0193694A3 (en) * | 1985-03-04 | 1987-04-01 | Yves De Valliere | Motor vehicle chassis with 3 or 4 wheels suitable for parking in the smallest possible area, having its longitudinal axis in a vertical position |
| FR2636907A1 (fr) * | 1988-09-23 | 1990-03-30 | Ecole Nat Sup Creation Ind | Vehicule urbain automobile attelable optimalement a une remorque de livraison |
| DE4410725A1 (de) * | 1994-02-01 | 1995-08-03 | Gottfried Perdolt | Kraftwagen |
| AT500114A1 (de) * | 2003-11-05 | 2005-10-15 | Kuerner Helmut | Grössenvariables fahrzeug |
-
1965
- 1965-05-04 CH CH644565A patent/CH426510A/de unknown
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0193694A3 (en) * | 1985-03-04 | 1987-04-01 | Yves De Valliere | Motor vehicle chassis with 3 or 4 wheels suitable for parking in the smallest possible area, having its longitudinal axis in a vertical position |
| FR2636907A1 (fr) * | 1988-09-23 | 1990-03-30 | Ecole Nat Sup Creation Ind | Vehicule urbain automobile attelable optimalement a une remorque de livraison |
| WO1990003299A1 (fr) * | 1988-09-23 | 1990-04-05 | Louis Le Bihan | Vehicule automobile urbain tracteur d'une remorque de livraison |
| US5082305A (en) * | 1988-09-23 | 1992-01-21 | Louis Le Bihan | Urban motor vehicle for towing a delivery trailer |
| DE4410725A1 (de) * | 1994-02-01 | 1995-08-03 | Gottfried Perdolt | Kraftwagen |
| AT500114A1 (de) * | 2003-11-05 | 2005-10-15 | Kuerner Helmut | Grössenvariables fahrzeug |
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