<B>Ruftaster mit</B> Rückmeldung Die Erfindung bezieht sich auf Ruftaster, wie sie üblicherweise an Schnurleitungen vorgesehen sind und beispielsweise in Krankenhäusern Verwendung finden, um einem Kranken das Herbeirufen einer Schwester zu ermöglichen.
Bekannte derartige Knopfkontakte oder Auslöser bestehen meist aus einem länglich ausgebildeten Ge häuse, an dessen einem Ende ein Bedienungsknopf vorgesehen ist, während auf dem anderen Ende eine Schnurleitung austritt und zu einer Anschlussstelle führt. Um dem Kranken eine Kontrolle zu ermögli chen, dass sein Ruf gehört worden ist, hat man bisher - meist über der Zimmertür - eine Kontroll-Lampe angebracht, die vom Aufenthaltsort der Schwester aus eingeschaltet wurde und dem Kranken zur Beru higung das Kommen der Schwester ankündigte.
Nun ist es jedoch ans Bett gefesselten Personen nicht immer möglich, eine solchermassen fest installierte Rückmeldelampe ins Blickfeld zu bekommen; als Beispiel seien hilflose Schwerkranke oder in Gips liegende Personen genannt.
Ziel der Erfindung ist daher ein Ruftaster, der mit einer Rückmeldeeinrichtung kombiniert ist, die in allen Fällen, in denen ein Kranker überhaupt zur Be dienung der Rufanlage fähig ist, auch eine Kontrolle gestattet. Erfindungsgemäss wird dies dadurch er reicht, dass das Rückmeldeorgan im Betätigungsgriff angeordnet ist. Die Rückmeldung erfolgt hierbei nicht an irgend einer Stelle im Raum, sondern direkt am Betätigungskontakt selbst, der sich ja in unmittel barer Nähe und Reichweite des den Ruf Auslösenden befindet, so dass diesem eine Kontrolle jederzeit leicht und ohne Anstrengung möglich ist.
Das Rückmeldeorgan kann optisch wirken und etwa in Form einer Lampe vorgesehen sein; es kann akustisch wirken, etwa als Summer oder derglei chen, oder es kann mechanisch, etwa als Vibrator, ausgebildet sein. Damit ist die Rückmeldung je nach Bedarf und Zweckmässigkeit sichtbar, hörbar oder fühlbar.
Ist der Ruftaster mit einer Drucktaste zur Betäti gung versehen, so wird das Rückmeldeorgan in zweckmässiger Ausgestaltung der Erfindung in dieser Taste vorgesehen. Bei einer Rückmeldelampe wäre dann die Taste durchsichtig ausgebildet und die Kon trollampe befindet sich hinter ihr. Je nach Wunsch kann die Farbe der Kontrolleuchte verschieden ge wählt werden.
Gleichermassen lässt sich beispielsweise auch eine mechanische Kontrolleinrichtung mit der Auslö- setaste koppeln. Ebenso können die Kontrollmittel auch an einer anderen geeigneten Stelle am Gehäuse untergebracht werden.
Verwendet man eine Kontrollampe, so kann man diese mit einer geringen Lichtintensität als Orientie rungslicht ständig brennen lassen, so dass der Ruf kontakt auch im Dunkeln leicht zu finden ist. Das Gehäuse kann auch aus einem selbstleuchtenden Material gefertigt sein, so dass es im Dunkeln, ähn lich wie Leuchtfarbe, sichtbar ist. Das andere Ende der Schnurleitung kann mit einem Stecker versehen sein, der eine Verwendung des Rufkontaktes an ver schiedenen Anschlussstellen gestattet.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh rungsbeispiel des erfindungsgemässen Ruftasters mit einer in der Ruftaste untergebrachten Kontrollampe dargestellt.
Der Ruftaster hat ein Gehäuse 1, aus dem eine Schnurleitung 2 heraustritt, die zu einem Anschluss- stecker 3 führt. Aus der gegenüberliegenden Seite des länglichen Gehäuses ragt eine Ruftaste 4, hinter der im Gehäuse eine in der Darstellung nicht sichtbare Glühbirne vorgesehen ist. Die Ruftaste 4 besteht aus durchsichtigem oder durchscheinendem Material und ist als Drucktaste ausgebildet. Sie betätigt im Innern des Gehäuses 1 einen Schalter oder Kontaktsatz, der den Ruf und/oder sonstige Funktionen auslöst.
Wird darauf von der angerufenen Stelle ein Kontrollschal ter betätigt, so leuchtet die hinter der Taste befindli- che Lampe zur Quittierung des Rufs auf. Sie kann in üblicher Weise von einer Stelle des Krankenzimmers aus wieder gelöscht werden, wenn die Schwester dem Ruf Folge geleistet hat.
Es versteht sich, dass im Gehäuse 1 des Rufta sters noch weitere, in der Abbildung nicht darge stellte Steuertasten oder Schalter vorgesehen sein können. Die Erfindung eignet sich vorzugsweise zur Anwendung in Krankenhäusern, Sanatorien, Hotels und dergleichen; sie lässt sich jedoch auch ebenso für andere Anwendungsfälle benutzen, in denen ein Quittungskontakt benötigt wird.