CH426640A - Einrichtung an Behältern zur Aufnahme und zur dosierten Entnahme von Schüttgut - Google Patents

Einrichtung an Behältern zur Aufnahme und zur dosierten Entnahme von Schüttgut

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CH426640A
CH426640A CH1629264A CH1629264A CH426640A CH 426640 A CH426640 A CH 426640A CH 1629264 A CH1629264 A CH 1629264A CH 1629264 A CH1629264 A CH 1629264A CH 426640 A CH426640 A CH 426640A
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CH
Switzerland
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funnel
shaped lower
intermediate piece
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annular
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CH1629264A
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English (en)
Inventor
Theodor Dipl Ing Kokeisl
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Kokeisl Theodor
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/54Large containers characterised by means facilitating filling or emptying
    • B65D88/64Large containers characterised by means facilitating filling or emptying preventing bridge formation
    • B65D88/68Large containers characterised by means facilitating filling or emptying preventing bridge formation using rotating devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description


  
 



  Einrichtung an Behältern zur Aufnahme und zur dosierten Entnahme von Schüttgut
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an Behältern zur Aufnahme und zur dosierten Entnahme von Schüttgut, z. B. von pulverförmigen Nahrungsmitteln wie Mehl, Staubzucker usw., welcher Behälter mindestens einen trichterförmigen Unterteil mit einem Absperrorgan aufweist.



   Es ist eine Vorrichtung bekannt, bei der unter dem Ausgabetrichter ein Teller angeordnet ist, auf welchem ein drehbarer, in den Trichter ragender Kegel und ein gebogener Arm vorgesehen sind. Es ist auch eine Vorrichtung bekannt, bei der an dem Ausgabetrichter übereinander angeordnete Ringkammern vorgesehen sind, in denen Öffnungen vorgesehen sind, durch die das auszugebende Gut mittels Schau  felrädern    hindurchgeleitet wird. Zum Austragen von Futtermitteln aus Silos, Bunkern   0. dgl.    Behältern durch eine mittlere Bodenöffnung ist es bekannt geworden, um diese Öffnung kreisende und über dem Behälterboden gleitende Abscherschienen vorzusehen, die sich radial von der Mittelöffnung bis zur Behälterwandung erstrecken.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Einrichtungen der eingangs erwähnten Art das Ansetzen von Schüttgutteilen an den Wänden des trichterförmigen Unterteiles sowie die Bildung von Brükken im Schüttgut zu verhindern und die Möglichkeit zu schaffen, dem Behälter bzw. dem trichterförmigen Unterteil Schüttgut in feinster Dosierung entnehmen zu können, ohne dass dabei irgendeine nennenswerte Staubentwicklung entsteht.



   Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, dass an einer Stelle des trichterförmigen Unterteils ein mit wenigstens einem   Rühreiement    versehener ringförmiger Rotationskörper drehbar gelagert ist, dessen Innendurchmesser ohne Querschnittseinschnürung in die Durchmesser der angrenzenden Partien des trichterförmigen Unterteiles übergeht, und dass der ringförmige Rotationskörper mit einer Antriebsvorrichtung in Verbindung steht.



   Die erfindungsgemässe Ausführungsform hat gegenüber den bekannten Einrichtungen, bei welchen der Rührstab an einer den trichterförmigen Unterteil koaxial durchsetzenden Welle angeordnet ist, den Vorteil, dass der Trichterquerschnitt für den Durchtritt des Schüttgutes nicht eingeschnürt wird, so dass ein freier, ungehemmter Abfluss des Schüttgutes gewährleistet ist. Die erfindungsgemässe Ausbildung hat darüber hinaus den weiteren Vorteil, dass mit ihr auch bei sehr kleiner Dimensionierung der Getriebeteile sehr grosse Drehmomente übertragen werden können.



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch die Einrichtung und
Fig. 2 einen Horizontalschnitt nach der Linie   Il-IlinFig.    1.



   In dem dargestellten Beispiel ist der trichterförmige Unterteil durch eine horizontal verlaufende Trennfuge in zwei Teile 1 und 2 unterteilt, zwischen denen ein Zwischenstück 3 eingesetzt ist, wobei ein Teil als Fassungsring ausgebildet ist, in welchem einzur Vertikalachse A-A des trichterförmigen Unterteiles 1, 2 koaxialer, ringförmiger Rotationskörper 4 mittels eines Kugellagers 5 drehbar gelagert ist. Auf dem Rotationskörper 4 sitzt ein Schneckenradkranz 6, der mit einer im Zwischenstück 3 gelagerten Schnecke 7 in Eingriff steht. Zum Antrieb der Schnecke 7 dient ein an das Zwischenstück 3 angeflanschter Elektromotor 8.  



   Das Zwischenstück 3 weist oben einen Gewindehals 9 auf und unten am Trichterteil 1 ist eine Gewindemuffe 10 drehbar, jedoch gegen Axialverschiebung gesichert gelagert. Mittels dieser Gewindemuffe
10 kann das Zwischenstück 3 am Trichterteil 1 lösbar befestigt werden. Eine weitere gleiche Gewindemuffe 11 ist unten am Zwischenstück 3 drehbar und ebenfalls wieder gegen Axialverschiebung gesichert gelagert. Mittels dieser Gewindemuffe   11    kann das Zwischenstück auf den Teil 2 aufgeschraubt werden, welch letzterer zu diesem Zweck ebenfalls mit einem Gewindehals 12 versehen ist, wobei die beiden Gewindehälse 9 und 12 sowohl den gleichen Durchmesser, wie auch die gleiche Steigung aufweisen; desgleichen auch die Gewindemuffen 10 und 11.

   Der ringförmige Rotationskörper 4 ist mittels zweier Dichtungsringe 13 und 14 gegenüber dem Zwischenstück 3 abgedichtet, so dass kein Schüttgut in das Kugellager 5 und in das Getriebe 6, 7 eindringen kann.



   Auf der Innenseite des ringförmigen Rotationskörpers ist ein Rührstab 15 befestigt, dessen Teile 15a und 15b wenigstens angenähert parallel zu den Trichterwänden la und 2a, und nur in geringem Abstand-von diesen, verlaufen. Nach unten ist der Rührstab 15 verlängert, und zwar derart, dass sein unteres Ende 15c über die Vertikalachse A-A des trichterförmigen Unterteiles ausladet. Der ringförmige Rotationskörper 4 ist so bemessen, dass sein Durchmesser   Dt    wenigstens angenähert gleich gross ist, wie der Auslaufdurchmesser D2 des Trichterteiles 2, so dass der Durchflussquerschnitt des trichterförmigen Unterteiles im Bereiche des Zwischenstückes 3 praktisch keine Einschnürung erfährt.

   Im Teil 2 des trichterförmigen Unterteiles ist   m    einer Querschnittserweiterung ausserhalb der Gleitbahn 2a des Schüttgutes ein beispielsweise aus Bimsstein bestehendes poröses Filterelement 16 angeordnet. Dieses poröse Filterelement schliesst nach innen eine Kammer 17 ab, welcher ein gasförmiges Medium, beispielsweise Luft, unter Überdruck zugeführt werden kann. An dem Teil 2 ist unten weiter der Auslauftrichter 18 angeschlossen, dessen Auslauföffnung 19 mittels einer Klappe 20 verschlossen werden kann. Diese Klappe steht über ein (nicht dargestelltes) Gestänge mit einem Hebel 21 in Verbindung, der mit einem Handgriff 22 und mit einem Drücker 23 versehen ist.



  Mittels dieses Drückers kann der Zutritt der Druckluft zu der Kammer 17 bzw. zum porösen Filterelement 16 gesteuert werden.



   Beim Betätigen des Drückers 23 strömt Druckluft durch das poröse Filterelement 16 in das Schüttgut ein, wobei dieses aufgelockert wird und beim Verschwenken des Hebels 21 bzw. beim Öffnen der Klappe 20 eine feindosierte Entleerung   Ides    Schüttgutes ermöglicht. Je nach Bedarf kann bei besonderen Schüttgütern, welche zu starker Brückenbildung und zum Ansetzen an den Trichtergleitflächen neigen, der Elektromotor 8 unter Strom gesetzt und damit der Rotationskörper 4 mit dem Rührstab 15 in Drehung versetzt werden, wobei der Rührstab die Gleitwände des trichterförmigen Unterteiles freilegt und auch allfällige im Schüttgut gebildete Brücken zerstört und damit den freien, ungehemmten Abfluss des Schüttgutes ermöglicht.



   Dieser freie Abfluss und auch die feindosierte Entnahme ist bei Schüttgütern von gröberer Körnung schon durch den Rührstab gewährleistet, während bei feinkörnigerem und feinstkörnigem Schüttgut für die Feindosierung noch Druckluft durch das Filterelement 16 zur zusätzlichen Auflockerung des Schüttgutes eingeblasen werden kann.



   Da die Gewindehälse 9 und 12, sowie auch die Gewindemuffen 10 und 11 miteinander übereinstimmen, ist es auch möglich, das Zwischenstück 3 bis 9 auszubauen bzw. überhaupt wegzulassen und den Teil 2 mittels der Gewindemuffe 10 direkt an den Teil 1 anzuschliessen. Dies kommt in jenen Fällen in Frage, in denen das Einblasen von Druckluft durch das poröse Filterelement 16 zur Gewährleistung einer feinstdosierten Entnahme des Schüttgutes genügt.



   In dem dargestellten Beispiel ist am ringförmigen Rotationskörper 4 nur ein einziger Rührstab angeordnet. Stattdessen ist es natürlich auch möglich, mehrere solcher Rührstäbe vorzusehen, und diese auch anders als gezeichnet anzuordnen und auszubilden.



   Es ist natürlich auch möglich, den trichterförmigen Unterteil einteilig auszubilden und den ringförmigen Rotationskörper 4 direkt im trichterförmigen Unterteil zu lagern, in welchem Falle der Fassungsring wegfallen würde.



   Auch wäre es möglich, statt des porösen Filterelementes 16 eine oder mehrere düsenartige Öffnungen anzuordnen, durch welche dem Schüttgut irgendwelche flüssigen oder feinkörnigen Mischgüter in feiner Verteilung zugeführt werden könnten.



   Weiter wäre es denkbar, den Drücker 23 so auszubilden, dass mit ihm der Elektromotor 8 eine und ausgeschaltet und auch seine Tourenzahl reguliert werden kann.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung an Behältern zur Aufnahme und zur dosierten Entnahme von Schüttgut, z. B. von pulverförmigen Nahrungsmitteln wie Mehl, Staubzucker usw., welcher Behälter mindestens einen trichterförmigen Unterteil mit einem Absperrorgan aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Stelle des trichterförmigen Unterteils (1, 2, 3) ein mit wenigstens einem Rührelement (15) versehener ringförmiger Rotationskörper (4) drehbar gelagert ist, dessen Innendurchmesser (D) ohne Querschnittseinschnürung in die Durchmesser (D2 und D5) der angrenzenden Partien des trichterförmigen Unterteiles übergeht, und dass der ringförmige Rotationskörper (4) mit einer Antriebsvorrichtung (8) inVerbindung steht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der trichterförmige Unterteil (1, 2, 3) durch eine horizontale Trennfuge zweigeteilt ist und dass der Rotationskörper (4) in einem ringförmigen Zwischenstück des trichterförmigen Unterteils (3) gelagert ist, das den oberen Teil (1) des trichterförmigen Unterteils mit dessen unterem Teil (2) lösbar verbindet.
    2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Teil (2) des trichterförmigen Unterteiles im Bereiche der Trennfuge mit einem Gewindehals (12) und der andere Teil (1) mit einer dazupassenden Gewindemuffe (10) versehen ist, die an dem Teil (1) drehbar gelagert und auf den Gewindehals (12) des anderen Teiles (2) aufschraubbar ist, wobei auch das Zwischenstück (3) einerseits mit einem gleichen Gewindehals (9) und andererseits mit einer dazu passenden Gewindemuffe (11) versehen ist.
    3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Rotationskörper (4) mit einem Schneckenradkranz (6) versehen ist, der mit einer im Zwischenstück (3) gelagerten Schnecke (7) in Eingriff steht.
    4. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einzelne Teile (15a, 15b) des Rührelementes nach oben und unten über das Zwischenstück (3) ausladen und in diesem Ausladungsbereich parallel zu den Innenwänden (la, 2a) des trichterförmigen Unterteiles (1, 2) und in nur geringem Abstand von diesem verlaufen.
    5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende (15c) des Rührelementes (15) über die Vertikalachse (A-A) des trichterförmigen Unterteils ausladet.
    6. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Rotationskörper (4) eine Bohrung aufweist, deren Durchmesser (D1) mit dem Innendurchmesser des Zwischenstückes (3) übereinstimmt.
CH1629264A 1963-12-19 1964-12-16 Einrichtung an Behältern zur Aufnahme und zur dosierten Entnahme von Schüttgut CH426640A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2000040484A1 (de) * 1999-01-07 2000-07-13 Legno Ag Dosiervorrichtung für schüttgüter
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EP1733785B1 (de) * 2005-06-16 2010-07-21 JAG Jakob Prozesstechnik AG Vorrichtung und Set zum Beimischen eines pulverförmigen Feststoffes oder einer Flüssigkeit zu einer Flüssigkeit

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