CH426924A - Warnsignalanlage für schienengleiche Übergänge elektrischer Bahnen - Google Patents

Warnsignalanlage für schienengleiche Übergänge elektrischer Bahnen

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CH426924A
CH426924A CH519865A CH519865A CH426924A CH 426924 A CH426924 A CH 426924A CH 519865 A CH519865 A CH 519865A CH 519865 A CH519865 A CH 519865A CH 426924 A CH426924 A CH 426924A
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CH
Switzerland
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relay
contact
switch
wire
warning signal
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Application number
CH519865A
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English (en)
Inventor
Lang Karl
Original Assignee
Wiener Starkstromwerke Ges Mbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/24Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning
    • B61L29/28Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning electrically operated
    • B61L29/286Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning electrically operated using conductor circuits controlled by the vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description


  Warnsignalanlage für schienengleiche     Übergänge        elektrischer    Bahnen    Gegenstand der Erfindung ist eine Warnsignal  anlage für schienengleiche Übergänge elektrischer  Bahnen, die sich durch eine hohe Betriebssicherheit  auszeichnet und ausserdem den Vorteil aufweist, dass  sie keine Fremdstromquelle benötigt, da sie vom  Fahrdraht gespeist wird.

   Die erfindungsgemässe An  lage ist gekennzeichnet durch ein in seiner Arbeits  lage ein Freisignal und in seiner Ruhelage ein Warn  signal auslösendes Umschalterelais und durch ein  in seiner Arbeitslage die elektrische Speisung beider  Signale     bewirkendes    Speiserelais, das     zusätzlich    zur  Anschaltung des Umschalterelais an den Fahrdraht  mittels eines Arbeitskontaktes dient und selbst über  einen Ruhekontakt des Umschalterelais an einen im  Bereich des Überganges längs des Fahrdrahtes ge  führten Beidraht geschaltet ist.

   Hierdurch wird er  zielt, dass bei einem Ausfall des Umschalterelais das  Speiserelais vom Fahrdraht abgeschaltet und an den  Beidraht angeschaltet wird und somit durch Ein- und  Ausschalten der Speisung der Signale beim Befahren  des Fahrdrahtes gewährleistet, dass ein Warnsignal  gegeben wird.  



  Zweckmässig dient zum Abwerfen des Umschal  terelais zwecks Auslösung des Warnsignales ein an  den Beidraht geschaltetes Einschaltrelais, das mit  einem Selbsthaltekontakt an den Fahrdraht anschalt  bar ist. Damit ist gewährleistet, dass die Umstellung  des Umschalterelais mittels eines einzigen Schaltim  pulses erfolgen kann und dass dadurch der Beidraht  nach dem Einschaltimpuls stromlos bleiben kann.  Dadurch wird eine Funkstörung durch die zwangs  läufig auftretenden Stromunterbrechungen zwischen  Beidraht und Stromabnehmer vermieden. Es erweist  sich als zweckmässig, dem Einschaltrelais einen Ru  hekontakt eines zum Abwerfen des Einschaltrelais  dienenden Ausschalterelais unmittelbar vorzuschal-    ten, welch letzteres an Fahrdrahtkontakte angeschlos  sen ist, die an den Enden des Beidrahtes angeordnet  sind.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der  Zeichnung dargestellt. Mit R und G sind rote bzw.  gelbe Signallampen bezeichnet, die von einer transi  storgesteuerten     Blinkeinrichtung    B über die Kon  takte u1 ..... u4 eines Umschalterelais U gespeist  werden. Mit W sind den roten     Warnsignallampen    R  nachgeschaltete weisse Lampen bezeichnet, die dem  Schienenfahrzeug anzeigen, dass der Übergang ge  sichert ist. In der Ruhelage des Umschalterelais U  schalten die Kontakte u1 und u2 die roten Warnsi  gnallampen R an die Blinkeinrichtung B, während in  der Arbeitslage des Relais<I>U</I> die Kontakte u3 und<I>u4</I>  die gelben Lampen G einschalten und damit anzei  gen, dass der Übergang frei ist.  



  Die Blinkeinrichtung B ist über einen aus Zener  dioden aufgebauten Spannungsteiler, der an der Fahr  drahtspannung liegt, gespeist. Im Zuge des     Span-          nungsteilers    liegt ein Arbeitskontakt s1 eines Speise  relais     S,    das ausser zur elektrischen Speisung der Si  gnale noch zusätzlich zur Anschaltung des Umschal  terelais U an den Fahrdraht mittels eines Arbeits  kontaktes<I>s2</I> dient. Das Speiserelais     S    ist mittels eines  Ruhekontaktes u5 des Umschalterelais U an einen  im Bereich des Überganges längs des Fahrdrahtes FD  geführten Beidraht BD geschaltet. Die Beidrähte BD  der Fahrdrähte FD beider Fahrtrichtungen sind mit  einander elektrisch leitend verbunden.  



  Zum Abwerfen des Umschaltrelais U zwecks  Auslösung des Warnsignals dient ein an den Beidraht  geschaltetes Einschalterelais E, das mit einem Selbst  haltekontakt e1 an den Fahrdraht     FD        anschaltbar     ist. Da das     Umschalterelais    U sowohl vom Fahrdraht       FD    als auch vom     Beidraht        BD    gespeist werden kann,      sind in beiden Zuleitungen je ein     Ruhekontakt    e2  bzw. e3 des Einschalterelais E eingeschaltet.

   Dem  Einschalterelais E ist ein Ruhekontakt a1 eines zum  Abwerfen des Einschaltrelais E dienenden Ausschal  terelais A unmittelbar vorgeschaltet, welch letzteres  an Fahrdrahtkontakte FK angeschlossen ist, die an  den Enden des Beidrahtes BD angeordnet sind. Das  Speiserelais S ist über einander parallel geschaltete  Arbeitskontakte u6, e4 und a2 des Umschalterelais U,  des Einschalterelais E sowie des Ausschalterelais A  an den Fahrdraht FD angeschlossen. Das Einschalte  relais E ist durch einen Ruhekontakt a3 des Aus  schalterelais A überbrückbar. Mit VW sind Vorwi  derstände bezeichnet, die den Relais bzw. den Signal  lampen auf Seite des Erdpotentials vorgeschaltet sind.  Mit GL bezeichnete Gleichrichter dienen zur Ver  hinderung unerwünschter Querverbindungen. In der  zum Beidraht BD führenden Leitung ist überdies ein  Einschaltewiderstand EW vorgesehen.  



       Im    folgenden ist die Wirkungsweise der     erfin-          dungsgemässen    Schaltung beschrieben:  Ist der Fahrdraht FD unter Spannung, so befin  den sich alle Relais in der in der Zeichnung angege  benen Grundstellung. Um die Anlage in Betrieb zu  nehmen, ist es notwendig, dass entweder das Speise  relais S von Hand aus zum Ansprechen gebracht  wird (hierbei werden die Kontakte s1, s2 geschlossen,  durch den Kontakt s2 wird das Umschalterelais U  an Fahrdrahtspannung gelegt, und dadurch wird der  Kontakt u6 geschlossen und das Speiserelais S an  Fahrdrahtspannung gelegt) oder, dass ein Stromab  nehmer einen Fahrdrahtkontakt FK an Fahrdraht  spannung legt.

   Dabei wird das Ausschalterelais A  zum Ansprechen gebracht, sein Arbeitskontakt a2  geschlossen und dadurch das Speiserelais S in Ar  beitslage gebracht. über den geschlossenen Kontakt  s1 wird die Blinkeinrichtung B gespeist, worauf über  die Kontakte u3 und u4 die gelben Signallampen G  zum Blinken gebracht werden.  



       Im    Fall, dass die Anlage einwandfrei funktioniert,  wird bei Befahren eines Fahrdrahtkontaktes FK das  Ausschalterelais A an Fahrdrahtspannung gelegt.  Seine Ruhekontakte a1 und a3 werden geöffnet und  sein Arbeitskontakt a2 wird geschlossen. Diese Kon  takte können aber bei dem vorhandenen Schaltzu  stand keine Änderung     herbeiführen,    denn das Ein  schalterelais E befindet sich in seiner Grundstellung,  und das Speiserelais S wird durch den Kontakt u6 in  seiner Arbeitslage gehalten. Die gelben     Blinklichter     werden daher bei diesem Vorgang weiter     blinken.     Nach dem Verlassen des Fahrdrahtkontaktes FK  fällt das Ausschalterelais A wieder in seine Ruhe  stellung. .  



  Wenn der Stromabnehmer bei Weiterfahrt den  Beidraht BD an das Fahrdrahtpotential legt, wird  über den Ruhekontakt a1 das Einschalterelais E  zum     Ansprechen    gebracht; es schliesst mit seinem  Selbsthaltekontakt e1 einen Haltestromkreis über den  Fahrdraht FD. Der Beidraht wird hierdurch stromlos,  und es kann zu keiner     Funkstörung    kommen. Durch    Öffnen des Kontaktes e2 fällt das Umschalterelais U  in seine Ruhelage. Die Kontakte u3 und u4 unter  brechen den Speisestromkreis der gelben Lampen G,  und die Kontakte u1 und u2 bewirken die Einschal  tung der roten Lampen R. Da das Umschalterelais U  in seine Ruhestellung gefallen ist,     öffnet    sich der  Kontakt u6, und der Kontakt u5 schliesst sich.

   Diese  beiden Kontakte sind     vorteilhaft    als überschneidende  Kontakte ausgebildet. Das Speiserelais 8 wird nun  durch den Kontakt e4 an Fahrdrahtspannung ge  halten. Sollte das Einschalterelais E jedoch durch  einen Schaden einmal in seiner Grundstellung blei  ben, so wird die Wicklung des Umschalterelais E  über den Kontakt e3 kurzgeschlossen. Der Span  nungsabfall am Einschaltewiderstand EW ist     ver-          hältnismässig    klein, so dass die Spannungsdifferenz  an der Wicklung des Umschalterelais U wesentlich  unter der Haltespannung liegt. Da aber der Ruhe  kontakt u5 geschlossen ist, bezieht das Speiserelais S  seinen Haltestrom vom Beidraht BD, so dass die An  lage auch in einem solchen Fall noch betriebssicher  ist.

   Nachdem der Stromabnehmer den Bereich der  Warnanlage verlassen hat, werden die Signale, wie  später beschrieben, wieder gelb     blinken.     



  Ein weiterer betriebsmässiger Fall ist der, dass  sich ein oder mehrere Züge im Bereich des Beidrahtes       befinden    und ein Stromabnehmer gleichzeitig einen  Fahrdrahtkontakt FK betätigt. Unter der Voraus  setzung,     dass    die Anlage nicht gestört ist, wird sie,  wie oben beschrieben, funktionieren. Beschleift nun  ein Stromabnehmer zusätzlich einen Fahrdrahtkon  takt FK, so wird dadurch das Ausschalterelais A an  Fahrdrahtspannung gelegt. Durch das Öffnen. des  Ruhekontaktes a1 wird das Einschalterelais E zum  Abfallen gebracht. Da sich die Kontakte e2 und e3  schliessen, kommt ein Strompfad vom Beidraht BD  über den Einschaltewiderstand EW und den Kontakt  e3 zur Wicklung des Umschalterelais U zustande.

    Dadurch wird die Wicklung des Umschalterelais U  kurzgeschlossen und dieses fällt in seine Ruhestel  lung. Das Speiserelais S bleibt jedoch weiter an der  Fahrdrahtspannung, da der Kontakt a2 geschlossen  ist.  



  Sollte das Ausschalterelais A ausfallen, so wird,  wie oben beschrieben, durch das Einschalterelais E  das     Umschalterelais    U in seine Ruhestellung ge  bracht. Das Speiserelais S hält sich jetzt über den  Kontakt u5 und den     Beidraht        BD    am     Fahrdrahtpo-          tential.    Die Signale werden auch in diesem Fall rich  tigerweise rot     blinken.     



  Wenn durch einen Schaden die Relais A, E und  U ausfallen sollten, so wird die Anlage beim Befah  ren des     Beidrahtes    trotzdem noch rotes     Blinklicht     zeigen; beim Verlassen der Signalanlage wird jedoch  kein gelbes     Blinklicht    erscheinen. Wenn alle drei  Relais in ihren Ruhestellungen sind, muss auch das  Speiserelais S in seine Ruhestellung fallen.

   Wenn aber  der     Beidraht        BD        mit    dem Fahrdraht verbunden wird,  so kommt über den Kontakt<I>u5</I> ein Stromfluss zum  Speiserelais S     zustande.    Dieses wird daher, solange      sich ein Zug im Bereich des Beidrahtes BD befin  det, ein rotes Warnsignal auslösen; darauf aber wie  der alle Lichter verlöschen.  



  Verlässt ein Zug den Bereich der Signalanlage, so  muss er einen der Fahrdrahtkontakte betätigen. Da  durch wird das Ausschalterelais A an Fahrdrahtpo  tential gelegt und durch den Ruhekontakt a1 wird  der Haltestromkreis des Einschalterelais E unter  brochen, das daraufhin in seine Ruhestellung fällt.  über den nunmehr geschlossenen Kontakt e2 wird  das Umschalterelais U wieder an Fahrdrahtpotential  gelegt, das daraufhin wieder anzieht und mit seinen  Kontakten u3 und u4 die Signale auf gelb schaltet.

    Das Speiserelais S wird jetzt wieder durch den Ar  beitskontakt u6 an Fahrdrahtspannung gelegt.     Ver-          lässt    der Stromabnehmer in weiterer Folge den Fahr  drahtkontakt FK, so wird das Ausschalterelais A  wieder in seine Grundstellung fallen, wodurch der       Schaltzustand    aber nicht mehr verändert wird. Der  Kontakt a3 hat den Zweck, das Einschalterelais E  zu überbrücken, wenn sich zufällig ein Stromabneh  mer am Beidraht und ein weiterer Stromabnehmer  am Beidraht und ein weiterer Stromabnehmer an  einem Fahrdrahtkontakt FK befindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Warnsignalanlage für schienengleiche Übergänge elektrischer Bahnen, gekennzeichnet durch ein in sei ner Arbeitslage ein Freisignal und in seiner Ruhelage ein Warnsignal auslösendes Umschalterelais (U) und durch ein in seiner Arbeitslage die elektrische Spei sung beider Signale bewirkendes Speiserelais (S), das zusätzlich zur Anschaltung des Umschalterelais (U) an den Fahrdraht (FD) mittels eines Arbeitskontaktes (s2) dient und selbst über einen Ruhekontakt (u5) des Umschalterelais (U) an einen im Bereich des über- ganges längs des Fahrdrahtes (FD) geführten Bei draht (BD) geschaltet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Warnsignal nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Abwerfen des Umschaltere lais (U) zwecks Auslösung des Warnsignales ein an den Beidraht (BD) geschaltetes Einschalterelais (E) dient, das mit einem Selbsthaltekontakt (e1) an den Fahrdraht (FD) anschaltbar ist. 2. Warnsignalanlage nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass dem Einschalterelais (E) ein Ruhekontakt (a1) eines zum Abwerfen des Ein schalterelais (E) dienenden Ausschalterelais (A) un mittelbar vorgeschaltet ist, welch letzteres an Fahr drahtkontakte (FK) angeschlossen ist, die an den Enden des Beidrahtes (BD) angeordnet sind. 3. Warnsignalanlage nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass dem Einschalterelais (E) ein über einen Ruhekontakt (a3) des Ausschalterelais (A) zu den Fahrdrahtkontakten (FK) führender Überbrückungsstrompfad parallel geschaltet ist. 4.
    Warnsignalanlage nach einem der vorherge henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Speiserelais (S) über einander parallel geschaltete Arbeitskontakte (u6, e4, a2) des Umschalterelais (U), des Einschalterelais (E) sowie des Ausschalterelais <I>(A)</I> an den Fahrdraht (FD) angeschlossen ist. 5. Warnsignalanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Speisung der Signale eine vorzugsweise aus Transistoren aufgebaute Blink- einrichtung (B) dient, die an einen an Fahrdraht spannung liegenden Spannungsteiler angeschlossen ist.
CH519865A 1964-04-14 1965-04-13 Warnsignalanlage für schienengleiche Übergänge elektrischer Bahnen CH426924A (de)

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