CH427017A - Anordnung zur Verminderung der Schallabstrahlung von Transformatoren - Google Patents

Anordnung zur Verminderung der Schallabstrahlung von Transformatoren

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CH427017A
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CH
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oil
grate
grid
boiler
transformer
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CH57265A
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Kowatschitsch Josef
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Elin Union Ag
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/16Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/172Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general using resonance effects

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Anordnung zur Verminderung der Schallabstrahlung von     Transformatoren       Es ist eine bekannte     Massnahme,    die Wände von       Transformatorkesseln    mit schalldämmenden Belägen       zu    versehen, damit die im     wesentlichen    von der     Mag-          netostriktion    herrührenden und vor allem über das  Öl auf die Kesselwände übertragenen Schwingun  gen des Magnetkernes von den Kesselwänden nur       möglichst    gedämpft als Schallschwingungen abge  strahlt werden.

   Als schalldämmende Beläge dienen  im allgemeinen Platten aus porigen und     kompres-          siblen    Stoffen, wie z. B. Faserplatten oder Platten aus  Schaumgummi u. a.     Materialien    oder     vielfach    auch  einfach     mit    Luft gefüllte Fächer. Die für die Trans  formatorgeräuschdämmung verwendbaren Stoffen un  terliegen aber noch besonderen Bedingungen,     inso-          ferne,    als sie ihre schalldämmenden Eigenschaften  auch bei dauerndem Kontakt mit öl und vor allem  auch nach der Vakuumbehandlung des     fertigen     Transformators beibehalten müssen.

   Es ist daher im  allgemeinen nicht möglich, diese     schallschluckenden     Stoffe unmittelbar an der     Transformatorkesselwand     anzubringen, sondern sie werden zwischen     Kesselin-          nenwand    und einer weiteren Wand eingeschlossen,  welch     letztere    den unmittelbaren Kontakt mit öl und  desgleichen auch den Austritt der in den Poren die  ser     schallschluckenden    Stoffe enthaltenen Luft bei der  Vakuumbehandlung verhindert.

   Dieser öl- und luft  dichte Abschluss der bisher verwendeten     Dämmfä-          cher    lässt sich jedoch nicht in ganz     befriedigender     Weise erreichen.     Insbesondere    ist es eben wegen der  vor allem beim Evakuieren auftretenden Beanspru  chungen nicht     möglich,    diesen     Dämmwänden    jene  Elastizität und auch geringe Masse zu geben, wie  sie     für    eine     optimale        Dämpfung    erforderlich wären.  Hier einen neuen Weg aufzuzeigen, ist das Ziel der       vorliegenden    Erfindung.

      Es ist ferner     bekannt,    auch jenen Teil der     mag-          netostriktiven    Schwingungen, der durch Körperschall  auf die Kesselwandungen, insbesondere den Kessel  boden oder Kesseldeckel übertragen wird, durch  elastische Zwischenlagen oder eine elastische Auf  hängung über     Stahlfedern,    Gummipuffer und ähn  liche Mittel zu dämpfen.

   Ein     Dämmkissen    besonde  rer Art zur     Körperschallisolierung    des aktiven Teiles  eines Transformators gegen den ihn umschliessenden  Kessel besteht aus porenlosem Gummi mit luftge  füllten Aussparungen oder einer Mehrzahl von Gum  mistreifen, die     mit    Abstand zueinander zwischen an  ihren Rändern luftdicht verbundenen Platten, gleich  falls aus     Gummi    oder auch aus Metall, eingeschlos  sen werden (DAS 1 146 975).  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Anordnung zur  Verminderung der Schallabstrahlung von Transforma  toren unter Verwendung von lufterfüllten     Dämm-          fächern,    bei der in     erfindungsgemässer    Wise ein  auf der     Kesselinnenwand    befestigter Rost aus hoch  kantstehenden Stegen, dessen Zellen untereinander  in Verbindung stehen oder ein sich gegen die Kessel  wand an diskreten Punkten abstützendes Gitter vor  gesehen ist und eine elastische Folie aus ölbestän  digem Gummi oder Kunststoff, die auf dem Rost bzw.

    auf dem Gitter     aufliegt    und deren Ränder mit der  Kastenwand öldicht verbunden sind, wobei eine Ver  bindung des von den     Transformatorkesselwänden    und  der Folie eingeschlossenen Raumes mit einem Raum  des Transformators, der im Betrieb     ölfrei    ist, beim  Evakuieren aber     mitevakuiert    wird, vorhanden ist,  um die so gebildeten     Dämmfächer    gleichfalls zu eva  kuieren.  



  Ein     Auführungsbeispiel    der Erfindung wird nach  stehend an Hand der     Fig.    1 und 2 näher erläutert      werden.     In    den Figuren bedeutet 1 die     Transforma-          torkesselwand,    2 einen z. B. aus     hochkantstehenden     Stegen bestehenden Rost etwa aus Kunststoff oder       ähnlichem    Material, der an der     Transformatorkessel          innenwand    vorzugsweise durch     Aufkleben    befestigt  ist.

   Die Stege dieses Rostes sind jeweils zur Nachbar  zelle durchbrochen     (Ausnehmungen    3), so dass alle  Zellen     miteinander    in Verbindung stehen. über den  Rost 2 ist eine elastische, biegeweiche     Folie    4 aus  ölbeständigem     Gummi    oder geeignetem Kunststoff ge  legt, deren Ränder öldicht durch Verschraubung  oder durch Kleben mit der     Transformatorkessel-          wand    verbunden sind. Mit S ist die     Ölfüllung    des  Transformators angedeutet.

   Die von der     Kesselinnen-          wand    und der Folie eingeschlossenen Zellen werden  über eine entsprechende Leitung etwa mit dem über  dem Ölspiegel des Dehngefässes     liegenden    Luftpolster  oder einem anderen entfeuchteten Raum     mit    Atmo  sphärendruck verbunden, der beim Evakuieren des  Transformators     gleichfalls    evakuiert wird.  



  Auf diese Weise wird im Betrieb des Transfor  mators der statische Druck der     Ölfüllung    von einer  dünnen, biegeweichen elastischen Folie aufgenommen  und über einen     gitterartigen    Rost auf die     Kesselwand          übertragen.    Die     dynamischen    Bewegungen (Schwin  gungen) der     Ölfüllung,        herrührend        vornehmlich    von  den     magnetostriktiven        Schwingungen    des Magnetker  nes,

   hingegen werden von der     sprungtuchartig    über  die Felder des Rostes gespannten Folie aufgenom  men und in Federungsarbeit     umgesetzt.    Beim Eva  kuieren ohne Öl wird diese     Folie    überhaupt nicht be  ansprucht und beim Evakuieren mit     Ölfüllung    wie im  Betrieb nur vom statischen Druck des Öles, da     vor-          aussetzungsgemäss    die von den Stegen des Rostes  gebildeten Zellen     mitevakuiert    werden.  



  Die Dicke der Stege sowie ihre Abstände sind  so bemessen, dass keine zu grossen     Zugspannungen     in der Folie     auftreten.    Damit eine günstige Beanspru  chung der     Folie    resultiert,     kann    der Rost auch     honig-          wabenähnliche    Zellen,     wie    in     Fig.    2 dargestellt, be  sitzen. Durch entsprechende Versetzung der Stege  des Rostes lassen sich     die        Dämmwände    auch in re  lativ einfacher Weise     gekrümmten    Kesselwänden an  passen.  



  Um auch     die    durch die Stege des Rostes bzw.  die Abstützungen des weitmaschigen Gitters über  tragenen     Pulsationen    auf die Kesselwände noch zu       verringern,    können diese über elastische Zwischen  lagen auf die Kesselwände aufgesetzt werden oder     mit     sonstigen in     Richtung    des Öldruckes elastischen Ele  menten versehen werden.  



  Auch kann zur     Erhöhung    der die     Schwingungs-          tilgung        bewirkenden        Feder-Masse-Wirkung    bzw. zur  besseren     Abstimmung    der     Dämmwände    auf die Fre-         quenz    der auftretenden     Pulsationen    in der Mitte der  durch die Stege     bzw.    Gittermaschen gebildeten     Folien-          felder    eine     zusätzliche    Masse,

   etwa durch örtliche Ver  dickung der     Folie    an diesen Stellen oder durch ähn  liche     Massnahmen,    vorgesehen werden.  



       Schliesslich    sei auch noch erwähnt, dass beim ge  genwärtigen hohen     Stand    der     Verarbeitungstechnik     für Kunststoffe der Tragrost bzw. das Gitter im     Press-          oder        Spritzgussverfahren    unmittelbar mit der darüber  liegenden Folie hergestellt werden könnte. über die  äusseren Stege bzw.

   Maschenbegrenzungen hinaus  stehenden     Folienränder    könnten dann mit den eben  so vorstehenden Folien der Nachbarroste verklebt  oder im     Heissluftschweissverfahren    öldicht     ver-          schweisst    werden, womit sich in einfacher Weise die       erforderliche    Anzahl solcher     Dämmelemente        anein-          anderreihen    lässt,     um    die     Transformatorinnenwän-          de        auszukleiden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zur Verminderung der Schallabstrah lung von Transformatoren unter Verwendung von lufterfüllten Dämmfächern, gekennzeichnet durch ei nen auf der Kesselinnenwand befestigten Rost aus hochkantstehenden Stegen, dessen Zellen untereinan der in Verbindung stehen oder ein sich gegen die Kes selwände an diskreten Punkten abstützendes Gitter und eine elastische Folie aus ölbeständigem Gum mi oder Kunststoff, die auf dem Rost bzw.
    auf dem Gitter aufliegt und deren Ränder mit der Kasten wand öldicht verbunden sind, wobei eine Verbin dung des von den Transformatorkesselwänden und der Folie eingeschlossenen Raumes mit einem Raum des Transformators, der im Betrieb ölfrei beim Evakuieren aber mitevakuiert wird, vorhanden ist, um die so gebildeten Dämmfächer gleichfalls zu eva kuieren. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die der Kastenwand zugekehrten Knotenpunkte des Rostes bzw. die Abstützungen für das Gitter über in Richtung des Öldruckes elastische Elemente auf die Kesselwände aufgesetzt sind. 2. Anordnung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die über die Felder des Rostes oder Gitters gespannte Folie zur besseren Schwingungstilgung in den Feldmitten, an Schwingungsbäuchen, verdichtet ist.
CH57265A 1964-01-22 1965-01-15 Anordnung zur Verminderung der Schallabstrahlung von Transformatoren CH427017A (de)

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FR1421075A (fr) 1965-12-10
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