CH427074A - Verfahren zum Verbinden metallischer Elemente, die mit Oberflächenschichten bedeckt sind, mittels Widerstandsschweissung und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Verbinden metallischer Elemente, die mit Oberflächenschichten bedeckt sind, mittels Widerstandsschweissung und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens

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CH427074A
CH427074A CH457863A CH457863A CH427074A CH 427074 A CH427074 A CH 427074A CH 457863 A CH457863 A CH 457863A CH 457863 A CH457863 A CH 457863A CH 427074 A CH427074 A CH 427074A
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vibration
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Ruetschi Charles
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Ruetschi Charles
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/16Resistance welding; Severing by resistance heating taking account of the properties of the material to be welded
    • B23K11/163Welding of coated materials

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description


  Verfahren zum Verbinden     metallischer    Elemente, die mit     Oberflächenschichten    bedeckt  sind, mittels Widerstandsschweissung und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens    In der metallverarbeitenden Industrie stellt sich  oft das Problem, Metallteile auf Oberflächen zu be  festigen, die mit Schutz- oder     .Isolierschichten,    aber  auch mit Fett-, Oxyd-, Lack- oder Zierschichten ver  sehen sind.

   Diese Schichten verhindern das en sich  sehr rationelle und wirtschaftliche überlegene     Wider-          stands-Schwoissverfahrem.    und erforderten bisher     die     Nieteng oder     andere    teuere Verbindungsprozesse,  wenn nicht vorgezogen wurde, die Werkstücke min  destens an den     Schweissstellen        entsprechend    zu reini  gen. Eine solche Reinigung verteuert aber den Ar  beitsprozess und ist in -gewissen Fällen nur mit gro  sser Mühe durchführbar.

   Im speziellen ist dieses der  Fall bei der Fabrikation von metallischen     Zierstük-          ken,    Schriftzügen, Madaillen, Zifferblättern und  Spielzeugen, aber auch bei elektronischen und elek  trischen     Bauteilen    (isolierte     .Drähte,    Röhren und  Halbleiterfabrikation).  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, wel  ches trotz solcher störenden     Oberflächenschichten     ein Verbinden mittels Widerstandsschweissung er  möglicht.  



  Hierzu ist erfindungsgemäss vorgesehen, dass an       mindestens    einem der     Elemente    die     mit    dem ande  ren Element     in    Berührung     kommende        Oberfläche     mit Erhöhungen     bestimmter        Form    versehen wird,  ,dass     sodann        !die    Elemente     unter        elastischem    Druck  zusammengepresst wenden und zwischen diesen Ele  menten eine relative Vibrationsbewegung erzeugt  wird, durch die die     Oberflächenschicht    von dien Be  nannten Erhöhungen durchbrochen wird,

   dass hier  auf :ein für die Schweissurig     geeigneter,    elastischer  Anpressdruck auf die Elemente ausgeübt wird und       endlich    die Elemente :an den :durch die     Erhöhungen          gebildeten        Kontaktstellen    durch     kurzzeitige    elektri  sche Stromimpulse verschweisst werden.

      Eine Einrichtung zur Durchführung des: Verfah  rens ist     gekennzeichnet    durch Organe zum Positio  nieren der zu schweissenden Elemente und um diese  elastisch zusammenzupressen, durch     Vibrationsor-          gane    zur Erzeugung, relativer Vibnationsbewegungen  zwischen den zu schweissenden Elementen, derart,  dass an einander zugewendeten Seiten der Elemente  befindliche Erhöhungen die     hindernde        Oberflächen-          schichtdurchbrechen,    und endlich durch     Elektroden,     über welche :

  den elastisch zusammengepressten Ele  menten kurzzeitige elektrische Stromimpulse zuführ  bar sind, ,die die .Elemente an den Berührungspunk  ten miteinander verschweissen.  



  Anhand :der Zeichnungen werden     :eine    Ausfüh  rungsform des Verfahrens sowie eine Vorrichtung  zur Durchführung des Verfahrens beispielsweise nä  her erläutert.  



  Die Fig. 1 biss 3 zeigen verschiedene Stadien  des Verfahrens, und zwar links jeweils :die Elemente  im Schnitt, rechts     in    Ansicht.  



  Auf :den Fig. 4 und 5 sind Einzelheiten einer  Vorrichtung dargestellt.  



  Zunächst sollen die zur erfolgreichen Durchfüh  rung des Verfahrens nötigen     Bedingungen    beschrie  ben werden.  



  Die Höhe der Erhöhungen soll mindestens gleich  ,der Dicke der zu -durchbrechenden Oberflächen  schicht plus mindestens 0,1 mm sein. Die Reserve  von     wenigstens    0,1 mm ist nötig, weil     im    Moment  .des Schweissens die Erhöhungen etwas in     idie    Ober  fläche des     Grunämetalls    einsinken und infolge       Schweissdruck    und     Temperatur    auch etwas defor  miert werden. Trotzdem soll das     aufzu:schw--issende     Element     ,die    Oberflächenschicht nicht berühren.  



  Die mechanische Härte der     -Erhöhungen    soll na  türlich mindestens so     gross    sein wie     dieienige    .der     zu     zerstörenden Oberflächenschicht.      Die Form der .Erhöhungen ist aus     Herstellungs-          gründen    für     viele        Fälle        vorzugsweise    kreiskegelför  mig. Auch .andere Formen, wie z. B. ,die Pyrami  denform, kommen natürlich in Frage. Wesentlich  ist, dass der     Querschnitt    der     Erhöhungen    .gegen den  Berührungspunkt     hin        immer    abnimmt.

    



  Der Anpressdruck für die Vibration richtet sich  nach Grösse und Härte der Erhöhungen     sowie    nach  der zu durchbrechenden Schicht. Der spezifische  Druck an den     Berührungspunkten    soll so gewählt  sein, dass die Erhöhungen nicht zerstört     werden,     auch     wenn    sie während kurzer Zeit auf .dem     Grund-          metall    des Gegenelementes reiben. Der Druck soll  bei     Einsinken    der Erhöhungen aufrechterhalten blei  ben, muss also elastisch sein.  



  Die Amplitude der Vibrationsbewegung beträgt       vorzugsweise    je nach     Anwendungsfall    0,01 bis 1 mm.  Sie ergibt sich aus den Abmessungen der Erhöhun  gen, welche ihrerseits durch die Grösse .der zu schwei  ssenden Elemente     festgelegt    sind. Die weggearbeitete  Fläche in der     Oberflächenschicht    soll so gross sein,  ,dass die Erhöhungen die Schicht während des  Schweissens nicht berühren, da eine     Beeinträchtigung     ,des Schweissprozesses, z.

   B.     Verunreinigung    der  Schweisslinse durch     Partikeln    oder Gase aus der er  hitzten Zone der     Oberflächenschicht,    vermieden     wer-          ,den    soll. Die Amplitude der Vibrationsbewegung  wind     -deshalb    mit Vorteil nicht zu klein gewählt.  



  Bei runden oder     pyramidenförmigen    Erhöhun  g     Cr     en ist die Vibrationsbewegung vorzugsweise kreis  förmig, und zwar derart, dass aus :der Ausgangslage  in einer kleinen Spirale in die kreisförmige     Vibra-          tionsbewegung    übergegangen wird. Die notwandige  tangentiale Vibrationskraft pro Erhöhung liegt in  den meisten     Fällen.    in der     Grössenordnung        -der    ver  tikalen Anpresskraft pro Erhöhung.  



  Die Vibrationsfrequenz bestimmt zusammen mit  dem zulässigen Anpressdruck die Dauer des     Vibra-          tionsprozesses.    In vielen Fällen kommt man mit einer  relativ kleinen     Anzahl        Vibrationen    aus. So genügen  z. B.     etwa   <B>100</B>     Vibrationen    ohne     -weiteres    zum  Durchbrechen von Lackschichten. Bei einer     Vibra-          tionsdauer    von 1 Sekunde kann somit mit der sehr  .niedrigen Frequenz von 100 p/sek gearbeitet wer  den. Solche Vbrationsfrequenzen sind sehr einfach       realisierbar.     



  Vielfach wind verlangt, dass -die aufzuschwei  ssenden Elemente mit grosser Genauigkeit positioniert  werden. Am Ende des Vibrationsprozesses sollen  deshalb die Werkstücke in eine ganz     bestimmte    Lage  zueinander gebracht werden. Auch hat man, wie  schon     erwähnt,        Interesse,    dass die Erhöhungen beim  Schweissprozess in, der Mitte :der freigearbeiteten Flä  che stehen     und    die     Oberflächenschicht        nicht    berüh  ren (Gasabgabe und ästhetische Gründe).  



  Der     Schweissdruck    pro Erhöhung wird so ge  wählt, dass diese in keinem Falle schon in kaltem       Zustande        deformiert    wird,     sondern    erst bei höhe  rer     Temperatur.    Der Druck richtet sich     somit    nach  den Abmessungen     oder    Erhöhungen, nach der     Festig <        keit des Materials .und nach der Schweisszeit.

   Je kür  zer die Schweisszeit ist, desto mehr bleibt die Wärme  in oder Schweissstelle konzentriert, .und desto höher  kann der Druck gewählt werden. .Der Schweissdruck  ist in den     meisten        Anwendungsfällen    höher als der  Druck während des Vibrationsprozesses. Bei der       Schweisseng    sinken die Erhöhungen in das     .geschmol-          zene        Grundmetall    der     Gegenfläche    ein und erleiden  selbst gewisse Abschmelzungen und Deformationen.

    Der     Schweissdruck    muss     also    ebenfalls elastisch sein,  um     während    des Schweissprozesses wirksam zu blei  ben, und dies auch bei sehr rascher Annäherung  der Elemente ,im .Moment des Schweissens.  



  Die Anzahl .der Erhöhungen richtet sich nach  der :gewünschten Totalfestigkeit. Bei einem ver  schweissten Querschnitt von 0,1 mm2 in Messing  wurden Zug- und Schubfestigkeiten von mehr als  2 kg pro Erhöhung gemessen.  



  In Fig. 1 sind die für den Prozess vorbereiteten  Elemente 1 und 4 mit ,den     Erhöhungen    2 und der  Oberflächenschicht 3 dargestellt. Fig. 2 zeigt die  Elemente am Ende des Vibrationsprozesses, wobei  .die Pfeile 5 die Richtung des Anpressdruckes, die  Pfeile 6 verschiedene Richtungen der     Vibrations-          bewegung    andeuten. Durch die     Vibrationsbewegun-          gen    von der Amplitude 7 haben die Erhöhungen 2  die     Oberflächenschicht    3 durchbrochen und berüh  ren das     Grundmaterial    4 des Gegenelementes, Die  Erhöhungen stehen in der Mitte der freigearbeiteten  Fläche. Fig. 3 erläutert die Situation nach dem ei  gentlichen Schweissprozess.

   Die Anpresskraft 5 ent  spricht jetzt dem     Schweissdruck.    Durch     :die    Elek  trode 8 wind ein elektrischer Strom 9 den Elemen  ten zugeführt und fliesst entsprechend :der als Bei  spiel punktiert gezeichneten Bahn 10 über die Er  höhungen 2. Die     Stromimpulse    bewirken an den       Berührungsflächen    das     Aufschmelzen        des        Materials,     wodurch     -seich    die Schweissstellen 11 bilden. Das Ele  ment 1 nähert sich durch den Schweissprozess dem  Element 4, ohne jedoch an der Oberflächenschicht 3    ,aufzustossen, da die Schweissstellen unter Druck er  -starren sollen.

   Anschliessend .an -die Schweissstrom  impulse kann ein erhöhter Nachpressdruck auf  gebracht werden.  



  Der     untere        Teil    von     Fig.    4 stellt einen     Maschi-          nenteil        in        .Seitenansicht        und        Grundriss    dar, der die       Erzeugung    einstellbarer, elastischer Drücke für .den       Vibrations-    und     Schweissprozess    jedes     einzelnen    Ele  mentes ermöglicht.  



  Die zu sehweissenden Elemente 1 mit den     Erhö-          hungen.    2 sitzen auf flexiblen     Lamellen    13, welche  ihrerseits     auf    schwenkbaren Armen 14     befestigt    sind.       Die    Drehpunkte der schwenkbaren Arme liegen     in     der Ebene:     id@er        Schweisspunkte    und sind durch     beid-          sestig        leingespannte    Bleche 15 gebildet. Über diese  Bleche werden .auch     die    elektrischen Stromimpulse  den Armen 14 zugeführt.

   Die Elemente 1 sind .durch       die        elektrisch    gut leitende Lehre 16 positioniert, wel  che ihrerseits .durch     Führungsstifte    17 in     bestimmter     Lage     igehalten        wind.    Die     Lamellen    13     sind        mittels         der Schlitten 20 drehbar um eine Achse angeordnet,  die durch die Schweissstellen verläuft. Dies gestattet  auf einfache Weise die parallel bzw. tangentiale     Ein-          stallung    der Elemente 1 in bezug :auf das Gegen  element. Die.

   Lamellen 13 dienen zum Aufrecht  erhalten des Schweissdruckes im Moment der kurz  zeitigen Schweissstromimpulse, in welchem sich die  Elemente 1 dem     Gegenelement    nähern. An den  Federn 18 wird der Vibrationsdruck, an den Federn  19 der Schweissdruck eingestellt. Die Federn 19 wir  ken erst auf die Arme 14, wenn diese :um einen  kleinen Winkel nach unten geschwenkt werden.  



  ,Der obere in Fig. 4 dargestellte Maschinenteil       gleitet    in den Kugelführungen 21. Er enthält .die  Aufnahmeplatte 22 für das Gegenelement 4, wel  ches mit einer die Schweisseng normalerweise hin  dernden Oberflächenschicht bedeckt ist. Wird der  bewegliche Teil der .Maschine vorgeschoben, bis die  Elemente sich berühren und die Arme 14 etwas aus  gelenkt     sind,    so erzeugen die einstellbaren Federn  18 den Vibrationsdruck. Bei noch weiterem Vor  schieben des     beweglichen    Maschinenteils werden die  Federn 18 und 19 und damit der Schweissdruck  wirksam, welcher in praktisch allen Fällen grösser ist  als der Vibrationsdruck.  



  Der bewegliche Teil der Maschine enthält einen  Vibrator, der auf besonders einfache und elegante  Weise die beschriebenen Forderungen erfüllt. Er lie  fert eine kreisförmige Vibrationsbewegung. Auf en  Kugellagern 24 dreht der Rotor 25 eines Asyn  chronmotors, im ,dargestellten Fall bestehend aus  einem Aluminiumrohr. Der Stator 26 trägt die Wick  lung 27 zur Erzeugung eines schnellen Drehfeldes.  Der magnetische Fluss schliesst sich über den Ring  28. Der Rotor treibt den äusseren Ring 29 eines  Kegelrollenlagers an. Dieses Lager besteht aus einem  nur knapp zur Hälfte und einseitig mit Rollen 30  gefüllten Rollenkäfig. Der innere Ring 31 des Rol  lenlagers sitzt auf der Hülse 32, die durch den Stab  33 mittels Querstift axial verschoben werden kann.

    Die Verschiebung des Stabes 33 erfolgt im dargestell  ten Fall elektromagnetisch mit Hilfe einer zweiten  Hülse 34 und des Topfmagneten 35. Die Hülse 32  überträgt die entstehenden Radialkräfte auf den  durchgehenden Stab 41, der die Arbeitsplatte 22 mit  .dem Element 4 trägt. Die Amplitude der     Vibrations-          bewegung    kann an der Stellschraube 36, welche den  Weg des Stabes 33     begrenzt,    eingestellt werden. Die  Feder 37 drückt ,die Hülsen 32 und 34 mit Stab 33  nach Abschalten des Magneten 35 wieder nach un  ten, wodurch die Vibration gestoppt und<U>gleichzeitig</U>  mit dem Konus an der Hülse 32 eine Zentrierung  bzw. Rückführung der vibrierten Teile in eine be  stimmte Ruhelage durchgeführt wird.  



  Der in Fig. 4 dargestellte Motor-Vibrator gestat  tet eine sehr grosse Übersetzung der Rotorkräfte,  bzw. Untersetzung der entsprechenden Geschwindig  keiten. Man kommt deshalb mit sehr kleinen     Ab-          mess.unmen    und minimalem Materialaufwand für den  Vibrator-Motor aus.    Selbstverständlich können -in Anwendung des er  findungsgemässen Verfahrens auch andere     Vibra-          tionsgeräte    verwendet werden, wie z. B. Zentrifugal  kraft-Vibratoren, elektrodynamische oder elektro  magnetische Vibratoren, magneto- oder     piezostrik-          tive    Schwinger usw.  



  Die in Fig. 4 dargestellte Ausführung, die vor  zugsweise mit einer automatischen Zuführungsein  richtung für die Werkstücke ausgerüstet ist, hat je  doch hinsichtlich Einfachheit, Preis, Regulierbarkeit  der Amplitude usw. sehr     grosse    Vorteile.  



  Der Bewegungsablauf der in Fig. 4 schematisch  dargestellten Maschine ist der folgende:  1. Senken des beweglichen oberen Maschinen  teils bis in Vibrationsstellung.  



  2. Einschalten des     Topfmagnaten    während be  stimmter Zeit (Vibrationsdauer).  



  3. Weiteres Vorschieben .des beweglichen Teils  in Schweissstellung. (Federn 18 und 19 werden wirk  sam.)  4. Einschalten der Schweissimpulse, wobei der  Strom über Anschlüsse 40, Scharnier 15, Arme 14,  Lamellen 13,     Lehre    16, Elemente 1, Erhöhungen 2  auf das Element 4 und über Arbeitsplatte 22 und       ihren    Trägerstab 41 sowie die flexible     Verbindung     38 zu Anschluss 39 :fliesst.  



  5. Rückführung     des    oberen,     beweglichen        Ma-          schie,nteils.     



  In Fig. 4 könnte natürlich auch gerade der innere  Ring 28 des Motors als Zugmagnet für die Hülse  32 verwendet werden. Die Vibrationsbewegung  würde dann durch Ein- und Ausschalten des Mo  tors ausgelöst.  



  Auf     Fig.    5 ist dargestellt, wie .bei     :einer    grö  sseren Anzahl     gledchzeitig    aufzuschweissender Ele  mente der Schweisstransformator aus Platz- und  Preisgründen vorzugsweise     ausgebildet    werden kann.  



       Fü:r    jedes zu schweissende     Element,    das auf einem  separaten, schwenkbaren Arm sitzt, ist eine Trans  formatorsäule 51 vorgesehen, welche die Primär  wicklung 54 und die mit dieser eng gekoppelten  Sekundärwicklung 55 trägt. Alle Säulen sind .durch       Verbindungsjoche    52 miteinander     verbunden.        ,Das          Ausgleichsjoch    53 kann eventuell weggelassen wer  den, so z. B. bei einer grösseren Anzahl Säulen und  speziell dann, wenn die Säulen im Kreise angeord  net sind, so dass die Verbindungsjoche 52 durch  zwei Ringe gebildet werden.  



  Die elektronischen Steuerungen 56 speisen die  Primärwicklungen 54 mit Stromimpulsen, welche  während eines bestimmten Zeitmomentes die mit  + und -Zeichen, angedeutete Polarität aufweisen.  Die Wicklungen sind somit so geschaltet, dass .die       maanetischen    Flüsse im Sinne der     pun.kti'ert    gezeich  neten Bahnen     verlaufen.    Der gemeinsame negative       Sekundäranschluss    58 wird mit dem Anschluss 39 in       Fig.    4 verbunden, die Anschlüsse 59 mit den An  schlüssen 40 der schwenkbaren Arme nach der       Fig.    4.      Die dargestellte Anordnung ergibt     eine    Preisre  duktion des Eisenbeils der Transformatoren um etwa  40%.  



  Es wird .ausdrücklich .auf einen Schutz auf dem  Gebiete der Zeitmesstechnik verzichtet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren .zum Verbinden metallischer Ele mente, die mit Oberflächenschichten bedeckt sind, mittels Widerstandsschweissung, dadurch gekenn zeichnet, dass an mindestens einem der Elemente -die mit dem anderen Element in Berührung kom mende Oberfläche mit Erhöhungen bestimmter Form versehen wird,
    dass sodann die Elemente unter ela- stischem Druck zusammengepresst werden und zwi schen diesen Elementen eine relative Vibrationsbe- wegung erzeugt wird, durch die die Oberflächen schicht von den genannten Erhöhungen durchbro chen wird, dass hierauf ein für die Schweissung ge eigneter,
    elastischer Anpressdruck auf -die Elemente ausgeübt wird und endlich die Elemente an -den durch die Erhöhungen gebildeten Kontaktstellen durch kurzzeitige elektrische Stromimpulse ver schweisst wenden. II.
    Einrichtung zur Durchführung :des Verfah rens nach Patentanspruch I, ,gekennzeichnet durch Organe zum Positionieren :der zu schweissenden Ele mente und um diese elastisch zusammenzupressen, durch Vibrationsorgane zur Erzeugung relativer Vi- brationsbewagungen zwischen Aden zu schweissenden Elementen, derart, dass an einander zugewendeten Seiten der Elemente befindliche Erhöhungen die hin dernde Oberflächenschicht durchbrechen und end lich durch Elektroden,
    über welche den elastisch zusammengepressten Elementen kurzzeitige elektri sche Stromimpulse zuführbar sind, die die Elemente an den Berührungspunkten miteinander verschwei ssen. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass dem einen Element eine an- Qe.nähert tangential zur Berührungsfläche der Ele mente verlaufende Vibrationsbewegung erteilt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass dem einen Element eine kreis förmige Bewegung erteilt wird. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, !dass das zu vibrierende Element aus der Ausgangsruhelage in einer kleinen Spirale in die kreisförmige Vibrationsbewegung übergeführt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Vibrationsbewegung or eine Amplitude zwischen 0,01 und 1 mm gegeben wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch<B>-1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass =anschliessend an die Stromim pulse ein Nachpressdruck auf die Elemente ausgeübt wird, .der grösser als .der Schweissdruck ist. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer Frequenz zwischen 10 und 1000 P/sek vibriert wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Erhöhungen so ausgebildet worden, dass ihr Querschnitt gegen den Berührungs punkt hin immer abnimmt. B. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zum Antrieb der Vibrationsor- gane ein schnellaufender Elektromotor vorgesehen ist. 9. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung einer kreisför migen Vibrationsbewegung ein Kegelrollenlager vor gesehen ist, dessen Rollenkäfig nur einseitig mit Rol len "besetzt ist. 10.
    Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Vibrationsbewegung durch axiale Verschiebung des feststehenden Ringes des Rollenlagers einstellbar ist. 11. Einrichtung nach Patentanspruch 11, gekenn zeichnet .durch ein Zentrierorgan, das am Ende des Vibrationsprozesses das aufzuschweissende Element in bezug auf das Gegenelement .in eine bestimmte Lage bringt. 12. Einrichtung nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch einen Elektromagneten, durch wel chen die Vibrationsbewegung einstellbar ist. 13. Einrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass .der Elektromagnet mit dem Elektromotor kombiniert ist. 14.
    Einrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Vibrationsorgane durch magnetostriktive Elemente gebildet sind. 15. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zentrifugalkraft-Vibrator als Vibrationsorgan vorhanden ist. 16. Einrichtung nach Patentanspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass zur Übertragung der elastischen Anpresskraft für die Elemente flexible Lamellen vor handen sind, die im wesentlichen nur eine vertikale Bewegung bezüglich der zu schweissenden Oberflä chen zulassen. 17.
    Einrichtung nach Unteranspruch 16, ,dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen auf einem schwenkbaren Arm befestigt sind, .dessen Scharnier durch ein beidseitig eingespanntes Blech gebildet wird, über welches .auch :die elektrischen Stromim pulse auf den schwenkbaren Arm und die Lamellen übertragen werden. 18. Einrichtung nach Patentanspruch II, ,gekenn zeichnet durch Einstellorgane für :den Anpressdruck der Elemente während der Vibration, für den Schweissdruck, Nachpressdruck, Vibrationsamplitude, Vibrationsfrequenz, Vibrationszeit, Schweisszeit und Schweissenergie. 19.
    Einrichtung nach Patentanspruch<B>11,</B> ;Tekenn- zeichnet durch einen Kreisschlitten, der die Schwen kung eines ,der zu schweissenden Elemente um ein Zentrum gestattet, das mit den Schweissstellen zu sammenfällt. 20.
    Einrichtung nach Patentanspruch<B>11,</B> diadurch gekennzeichnet, dass der Schweisstransformator aus mehreren, vorzugsweise im Kreise angeordneten Säu- len und diese verbindenden, vorzugsweisse als Ringe ausgebildeten Jochen aufgebaut ist, wobei pro Strom kreis je eine Säule, mit eng gekoppelten Primär- und Sekundärwicklungen vorhanden ist und die Wick- lungen so geschaltet sind und gespeist werden, dass ,
    die magnetischen Flüsse in benachbarten Säulen ent gegengesetzte Richtungen :haben.
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