CH427369A - Kontaktloser Schalter zur Erzeugung von pneumatischen Impulsen - Google Patents

Kontaktloser Schalter zur Erzeugung von pneumatischen Impulsen

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CH427369A
CH427369A CH1541465A CH1541465A CH427369A CH 427369 A CH427369 A CH 427369A CH 1541465 A CH1541465 A CH 1541465A CH 1541465 A CH1541465 A CH 1541465A CH 427369 A CH427369 A CH 427369A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
outer chamber
contactless switch
pressure
relay
chamber
Prior art date
Application number
CH1541465A
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English (en)
Inventor
Rolf Dipl Ing Klaus
Schellenberger Dieter
Original Assignee
Inst Werkzeugmaschinen
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B5/00Transducers converting variations of physical quantities, e.g. expressed by variations in positions of members, into fluid-pressure variations or vice versa; Varying fluid pressure as a function of variations of a plurality of fluid pressures or variations of other quantities
    • F15B5/003Transducers converting variations of physical quantities, e.g. expressed by variations in positions of members, into fluid-pressure variations or vice versa; Varying fluid pressure as a function of variations of a plurality of fluid pressures or variations of other quantities characterised by variation of the pressure in a nozzle or the like, e.g. nozzle-flapper system

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Supply Devices, Intensifiers, Converters, And Telemotors (AREA)

Description


  Kontaktloser Schalter zur Erzeugung von     pneumatischen        Impulsen       Die Erfindung betrifft einen kontaktlosen Schal  ter zur Erzeugung von pneumatischen Impulsen.  



  Es sind kontaktlose Schalter bekannt, die auf der  Basis eines     Zwei-Drossel-Systems    arbeiten, wobei ein  Drosselquerschnitt beim     Signalgeben    verändert wird  und es dabei zum Druckaufbau bzw. Druckabbau  kommt. Um die so erzeugten Impulse zu verwerten,  ist es erforderlich, ein entsprechendes Schaltelement  folgen zu lassen. Die unmittelbare Montage kontakt  loser Schalter und Schaltelemente ist aus Platzgrün  den unzweckmässig. Die Schaltelemente werden des  halb an den kontaktlosen Schalter nicht unmittelbar       angebracht,    sondern räumlich getrennt. Das wieder  um hat eine längere     Verbindungsleitung    zur Folge.

    Durch die längere Verbindungsleitung ist ein grösse  res Füllvolumen erforderlich und der Druckaufbau  erfolgt innerhalb eines relativ grossen Zeitraumes,  der wiederum eine stark verzögerte Signalgabe her  vorruft. Die Schaltzeit, die von der Betätigung des  kontaktlosen Schalters bis zur Signalgabe verstreicht,  ist zu gross und verzögert den Ablauf einer Steue  rung.  



  Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, die  Schaltzeit     zwischen    Betätigung des kontaktlosen  Schalters und Signalgabe extrem zu verkürzen.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen  kontaktlosen Schalter zur     Erzeugung    von pneumati  schen     Impulsen    auf der     Basis    eines     Zwei-Drossel-Sy-          stems,    wobei ein Drosselquerschnitt beim Signalge  ben     verändert    wird     und    es dabei zum     Druckaufbau     bzw. Druckabbau kommt, zu schaffen, der zum  Schaltelement eine in ihrer Grösse und Länge mini  male Verbindungsleitung hat und damit ein äusserst  geringes Füllvolumen aufweist.  



       Erfindungsgemäss    wird das erreicht durch die  Verwendung eines     Doppelmembranrelais,    das an    einer äusseren Kammer eine Austrittsdüse aufweist,  mit der zusammen durch einen an ihr     vorbeibeweg-          baren    Nocken ein Staudruck in der äusseren     Kammer          erzeugbar    ist, wobei diese äussere Kammer mit einem  reduzierten Hilfsdruck     beaufschlagbar    ist, der in  voller Höhe an der gegenüberliegenden äusseren  Kammer sowie an einem linken Ringraum der mittle  ren Kammer     anlegbar    ist.

   Bei dieser Art der Anord  nung stellt der kontaktlose Schalter und das als  Schaltelement verwendete     Doppelmembranrelais    eine  Einheit dar, die sehr klein baut. Durch die Ausnut  zung einer äusseren Kammer des     Doppelmembranre-          lais    als kontaktloser Schalter wird ein äusserst gerin  ges Füllvolumen erreicht, weil das Betätigungsvolu  men des     Doppelmembranrelais    an sich schon sehr  gering ist. Infolgedessen werden extrem kurze Schalt  zeichen erreicht. Der     Druckauf-        bzw.    Druckabbau  erfolgt in kürzester Frist und hat eine stark beschleu  nigte     Signalgabe    zur Folge.

   Der kontaktlose     Schalter     arbeitet nahezu     trägheitslos.    Es lassen sich ohne  grösseren     Aufwand    Impulsgeber verwirklichen, bei  denen grosse Schalthäufigkeit und kleinste Schalt  zeiten gefordert werden.  



  Die Erfindung soll nachstehend an einem Aus  führungsbeispiel näher erläutert werden. Die Zeich  nung zeigt ein     Doppelmembranrelais    mit kontaktlo  sem Schalter.  



  Eine äussere Kammer 1 eines Doppelmembran  relais 2 besitzt eine Austrittsdüse 3. An einer Aus  trittsöffnung 4 der Austrittsdüse 3 befindet sich in  einem geringen Abstand ein     vorbeibewegbarer        Nok-          ken    5. Eine     Hilfsdruckleitung    6 ist an einer äusseren  Kammer 7 und einem linken Ringraum 8 einer mitt  leren Kammer 9 des     Doppelmembranrelais    2 sowie  am Eingang einer Drossel 10 angeschlossen. Der  Ausgang der     Drossel        10,ist        mit    der     äusseremj    Kammer 1      des     Doppelmembranrelais    2 verbunden.

   Die mitt  lere Kammer 9 des     Doppelmembranrelais    2 weist       einen        Anschluss    11 zur     Impulsfortleitung    und ein  rechter Ringraum 12 der mittleren Kammer 9 einen       Entlüftungsanschluss    13 auf. Mit einer linken Mem  bran 14 ist der     linke    Ringraum 8 und mit     einer    rech  ten Membran 15 der rechte     Ringraum    12 ab  schliessbar. Die zwei     Membranen    14, 15 sind durch  einen Steg 16 verbunden. Durch den angelegten  Hilfsdruck in der äusseren Kammer 7 des Doppel  membranrelais 2 wird die Doppelmembran 14, 15  aus ihrer Mittellage in die rechte Endlage bewegt.

   Die       linke    Membran 14 verschliesst den linken, ebenfalls       druckbeaufschlagten    Ringraum 8 der mittleren Kam  mer 9. Der über eine Drossel 10 an der anderen     äus-          seren    Kammer 1 anliegende     Hilfsdruck        beeinflusst     das Relais 2 vorläufig noch nicht. Erst wenn der  Nocken 5 an der Austrittsöffnung 4 der Austritts  düse 3     vorbeibewegt    wird,     entsteht    in der über die  Drossel 10     beaufschlagten    äusseren Kammer 1 des       Doppelmembranrelais    2 ein Staudruck.

   Die Kraft des  Staudruckes wirkt direkt auf die Doppelmembran 14,  15 des Relais 2 und addiert sich mit der Kraftwir  kung des Hilfsdruckes im linken Ringraum B. Beide  Kräfte sind grösser     als    die Kraft durch den Druck     in     der äusseren Kammer 7 des     Doppelmembranrelais    2.  Die     Doppelmembran    14, 15 bewegt sich aus der  rechten in die linke     Endlage.    Während der rechte  Ringraum 12 und damit auch der     Entlüftungsan-          schluss    11 durch die rechte Membran 15 des Doppel-         membranrelais    2 geschlossen wird, öffnet die linke  Membran 14 den linken Ringraum B.

   Der hier anlie  gende     Hilfsdruck    gibt über die mittlere     Kammer    9 an  den     Anschluss    13 zur     Impulsfortbildung        einen    Impuls  ab. Der durch die Drossel, die äussere     Kammer    des       Doppelmembranrelais,    die Austrittsdüse und den  Nocken dargestellte kontaktlose Schalter hat ein     äus-          serst    geringes Füllvolumen.

   In Verbindung mit der  hohen Empfindlichkeit eines     Doppelmembranrelais     gestatten beide Faktoren einen kurzen     Überfahrweg     des     Nockens    und einen sehr kleinen Schalthub. Der  geschaffene kontaktlose Schalter ist äusserst platz  sparend und kann als Bauelement für pneumatische  Steuerungen überall wirtschaftlich eingesetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kontaktloser Schalter zur Erzeugung von pneu matischen Impulsen auf der Basis eines Zwei-Dros- sel-System, wobei ein Drosselquerschnitt beim Signal geben verändert wird und es dabei zum Druckauf- bau bzw.
    Druckabbau kommt, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Doppelmembranrelais (2), das an einer äusseren Kammer (1) eine Austrittsdüse (3) aufweist, mit der zusammen durch einen an ihr vor beibewegbaren Nocken (5) ein Staudruck in der äus- seren Kammer (1) erzeugbar ist, wobei diese äussere Kammer (1) mit einem reduzierten Hilfsdruck beauf- schlagbar ist, der in voller Höhe an der gegenüberlie genden äusseren Kammer (7) sowie an einem linken Ringraum (8) der mittleren Kammer (9) anlegbar ist.
CH1541465A 1964-12-16 1965-11-09 Kontaktloser Schalter zur Erzeugung von pneumatischen Impulsen CH427369A (de)

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