CH427574A - Höhen- und seitenverstellbare Visiervorrichtung - Google Patents
Höhen- und seitenverstellbare VisiervorrichtungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41G—WEAPON SIGHTS; AIMING
- F41G1/00—Sighting devices
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Description
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Höhen- und seitenverstellbare Visiervorrichtung Die vorliegende Erfindung ist eine Weiterentwicklung der höhen- und seitenverstellbaren Visiervor- richtung, wie diese im Schweizer Patent Nr. 402 669 ausführlich beschrieben ist.
Es hat sich gezeigt, dass die Höhenverstellung auf dem Visierblatt für den praktischen Schiessbetrieb nicht die optimale Gestaltung darstellt, so dass im Sinne der vorliegenden Erfindung und Weiterentwicklung die höhen- und seitenverstellbare Visiervorrich- tung, bei welcher die Verstellung mittels Einrätschen der Elemente absatzweise erfolgt, sich dadurch auszeichnet, dass zur Verstellung der Höhe und der Seite zwei koaxial angeordnete Verstellorgane vorgesehen sind.
Diese Weiterentwicklung wird im folgenden anhand von Figuren erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der einzelnen Teile einer Visiervorrichtung eines Karabiners in zusammenbaubereiter Lage, Fig. 2 einen Schnitt durch den Visierkopf gemäss Linie 11-II der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt durch den Visierkopf gemäss Linie III-HI der Fig. 1, Fig. 4- eine Ansicht auf das Rätschrad,
in axialer Richtung.
Wie im Hauptpatent beschrieben, ist eine Visiervorrichtung 1 mittels einer Visierhülse 2 auf einem Laufe 3 eines Karabiners befestigt. Ein Visierblatt 4 wird durch einen Stift 6, der in den Lappen 7 der Visierhülse 2 gelagert ist, mit dieser Hülse verbunden, wobei eine Visierfeder 5 das Visierblatt 4 gegen die Visierhülse 2 presst.
Am freien Ende des Visierblattes 4 befindet sich ein Visierkopf 9 (Fig. 1), welcher beispielsweise zusammen mit dem Visierblatt 4 im Gesenk geschmiedet ist. Der Visierkopf 9 trägt auf beiden Seiten je eine Wange 11 und 13 (Fig. 3).
Ein Längsausschnitt 15 durchsetzt den Visierkopf 9 in der in Fig. 1 ersicht- lichen Weise, welcher Ausschnitt 15 auf der einen Breitseite des Visierkopfes 9 über eine Durchgangsbohrung 19 in eine Lagerbohrung 17 und andererseits über eine Durchgangsbohrung 25 in eine Lagerbohrung 27 übergeht. Der mittlere Teil des Visierkopfes 9 ist, wie insbesondere aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, als Führungsnut 21 zur Aufnahme eines Nockenkör- pers 23. ausgebildet.
Vom Schützen aus betrachtet befindet sich in der linken Wange 11 des Visierkopfes 9 ein Durchgang 29 mit einem Gewindeteil 31, während in der rechten Wange 13 eine horizontale Bohrung 33 vorgesehen ist. Die linke Wange 11 ist ferner in ihrem obern Teil mit einer Bohrung 35 versehen.
Ein Gewindebolzen 37 ist mit einem Rätschkopf 39 ausgerüstet, an dessen Umfang sich Rätschnuten 41 befinden. Der einer Höhenverstellung des Visierblat- tes 4 dienende Nockenkörper 23 weist eine Gewindebohrung 43 zur Aufnahme des Gewindebolzens 37 auf.
Ein Kimmenträger 45 mit einer Kimme 47 ist mit einem Längsschlitz 49 sowie einer Gewindehülse 51 mit Aussengewinde versehen. Ein Pxisonstift 53 passt in die Bohrung 35 u. den Längsschlitz 49. Ein Ratsch- rad 55 ist mit Rätschnuten 57 versehen sowie mit einem Greifkranz 59 welcher das Anfassen des Rätsch- rades 55 beim Drehen erleichtert. Eine Ringnut 61 im Rätschrad 55 erlaubt das Einlegen eines Lagerringes 63 mit einer Kugelnut 65, in welche die Kugeln eines Kugellagers 67 zu liegen kommen.
Die andere Seite des Kugellagers 67 wird mittels eines Deckringes 69 belegt, welcher ebenfalls eine Kugelnut 71 aufweist. Ein Rad 73 ist mit einer Gewindebohrung 75 zur Aufnahme des Gewindebolzens 37 versehen, wobei als Abschluss eine Sicherungsscheibe 77 zum Aufschrauben auf den Gewindebolzen 37 dient.
Eine Rätschkugel 79 mit einer Feder 80 und einem Gewindebolzen 81 sind zum Einführen und Festhalten in den Durchgang 29 vorgesehen, derart, dass die
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Rätschkugel 79 in die Rätschnuten 41 des Rätsch- kopfes 39 zu liegen kommt. Analog wird in die Bohrung 33 eine Feder 84 mit einer Rätschkugel 83 ein- gef"uhrt, welche zum Anliegen -in den Rätschnuten 57 bestimmt ist.
In zusammengebautem Zustande liegt der Rätsch- kopf 39 in der Lagerbohrung 17, wobei die Rätsch- kugel 79, durch die Feder 80 belastet und den Bolzen 81 festgehalten, auf den Rätschkopf 39 drückt und diesen jeweils beim Einschnappen der Kugel 79 in eine der Rätschnuten 41 gegen Selbst-Drehung sichert. Die Rätschbelastung kann durch entsprechendes Drehen des Bolzens 81 verstellt werden.
Auf dem Gewindebolzen 37 sitzt der Nockenkörper 23, welcher in der Führungsnut 21 des Visierköpfes 9 geführt ist und sich beim Drehen des Gewindebolzens 37 in dieser Nut 21 hin und her bewegt. Seine nach unten freie Auflagefläche ist derart geformt, dass beim Hin- und Herbewegen dieses Nockenkörpers 23 der Visierkopf 9 mit dem Visierblatt 4 angehoben wird, woraus eine Höhenverstellung der Kimme 47 resultiert.
Dabei -ist die Steigung des Gewindes des Gewindebolzens 37 sowie die auf dem Umfang des Rätschkopfes 39 verteilte Zahl der Rätschnuten 41 und die Form des Nockenkörpers 23 derart gestaltet, dass die Drehung von einer Rätsdhstellung in die nächste eine Höhenkor- rektur zur Folge hat, welche einer Distanzänderung des Zieles von z. B. 10 oder 20 m entspricht.
Der-Kimmen träger 45 wird in den Längsausschnitt 15 des Visierkopfes 9 eingesetzt, wobei-der Prisonstift 53 in der Bohrung 35 den Träger 45 im Längsschlitz 49 durchsetzt und ihn in. vorbestimmten Querend- lagerbegrenzt bzw. am seitlichen Herausfallen verhindert.
Der zylindrische Ansatz des Rätschrades 55, welcher mit einer Gewindebohrung versehen ist, wird über die Gewindehülse 51 des Kimmenträgers 45 geschraubt, wobei dieser vorstehende Ansatz in die Lagerbohrung 27 zu liegen kommt, während die Ge- windehülse 51 die Durchgangsbohrung 25 durchsetzt. Der Gewindebolzen 37 durchstösst die Gewindehülse 51, womit eine konzentrische Anordnung entsteht, indem die Achse der Gewindehülse 51 mit der Achse des Gewindebolzens 37 praktisch übereinstimmt.
Die dem Visierkopf 9 abgewandte Seite des Rätschrades 55 dient der Aufnahme des Lagerringes 63 in die Ringnut 61 sowie des Kugellagers 67 mit dem Deckring 69, auf welchen das Rad 73 durch Aufschrauben auf den Gewindebolzen 37 gebracht wird. Zur Sicherung dieses Rades 73 wird anschliessend die Siche- rungsscheibe 77 auf den Gewindebolzen 37 aufgeschraubt.
Zum seitlichen Verstellen der Kimme 47 wird das Rätschrad 55 gedreht, wobei- sich jeweils zwischen zwei sich folgenden Rätschstellungen, in welchen die Rätschkugel 83 in eine der Rätschnuten 57 des Rätschrades 55 eingreift, eine vorbestimmte, der Steigung des Gewindes auf der Gewindehülse 51 entsprechende, seitliche Verschiebung der Kimme 47 und damit eine vorbestimmte Seitenkorrektur ergibt. Auf der dem Schützen zugekehrten.
Frontseite des Visier- kopfes 9 ist unten ein L (Links) und oben ein R (Rechts) geprägt, welches anzeigt, dass beim Drehen des Rätschrades 55 in der einen oder andern Richtung die Kimme 47 sich nach links oder rechts, vom Schützen aus betrachtet, verschiebt.
Durch Drehen des auf dem Rätschrad 55 mittels des Kugellagers 67 drehgelagerten Rades 73 wird der Gewindebolzen 37 mitsamt dem Rätschkopf 39 gedreht, wobei sich, wie erläutert, der Nockenkörper 23 in der Führungsnut 21 verschiebt und die Kimme 47 in vorbestimmtem Masse hebt und senkt.
Auf den. Rädern 55 und 73 angebrachte Zahlen zeigen dem Schützen in: Schiessstellung, und ohne dass er diese verlässt, die Lage der Kimme 47 bezüglich Höhe und Seite. Es wird ihm damit die Möglichkeit geboten, ohne Änderung der Schiesslage und ohne praktisch die Waffe aus dem Anschlag zu nehmen, die Kimmenlage entsprechend den vorzunehmenden Korrekturen auf einfache, sichere und übersichtliche Art zu verändern, wobei eine Möglichkeit der Täuschung praktisch ausgeschlossen ist, das im ungefähr gleichen Abstand vom Schützenauge sich nicht nur die Kimme 47,
sondern auch die beiden Einstellräder 55 und 73 mit den klar aufgeschlagenen Zeichen befinden.
Diese Visiervorrichtung gestattet dem Schützen mühelos ein Anpassen an die subjektiven und objektiven Unstimmigkeiten und damit das Erreichen optimalen Schiessresultate.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Höhen- und seitenverstellbare Visiervorrichtung, bei welcher die Verstellung mittels einrätschender Elemente absatzweise erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verstellung der Höhe und der Seite zwei koaxial angeordnete Verstellorgane (55, 73) vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Organe als Räder ausgebildet und beide Räder (55, 73) auf der gleichen Seite, z. B. vom Schützen aus betrachtet rechts, angeordnet sind. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kimmenträger (45) im Visierkopf (9) geführt und mittels eines auf einem Dorn (53) laufenden Schlitzes (49) bezüglich seiner seitlichen Bewegung begrenzt ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kimmenträger (45) mit einem Gewindeteil, z. B. einer Aussengewindebuchse (51), versehen ist, welche mit einem der Organe (55), z. B. über das Gewinde, wirkverbunden ist. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass zur Höhenverstellung ein Nockenkörper (23) vorgesehen ist, welcher durch Drehen des einen Organes (73) auf einer Gewindespindel (37) verschiebbar ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- <Desc/Clms Page number 3> kennzeichnet, dass die Einrätschelemente als Rätschrad (55) und Rätschspindel (37, 39) ausgebildet sind. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass Gewindespindel (37) und Gewindebuchse (51) ineinandersteckbar und die Räder (55, 73) z. B. mittels Kugellager (67), aufeinander drehgelagert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH65466A CH427574A (de) | 1962-11-07 | 1966-01-18 | Höhen- und seitenverstellbare Visiervorrichtung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1303662A CH402669A (de) | 1962-11-07 | 1962-11-07 | Höhen- und/oder seitenverstellbare Visiervorrichtung |
| CH65466A CH427574A (de) | 1962-11-07 | 1966-01-18 | Höhen- und seitenverstellbare Visiervorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH427574A true CH427574A (de) | 1966-12-31 |
Family
ID=25685272
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH65466A CH427574A (de) | 1962-11-07 | 1966-01-18 | Höhen- und seitenverstellbare Visiervorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH427574A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3801037A1 (de) * | 1988-01-15 | 1989-07-27 | Sig Schweiz Industrieges | Diopter fuer ein sportgewehr |
-
1966
- 1966-01-18 CH CH65466A patent/CH427574A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3801037A1 (de) * | 1988-01-15 | 1989-07-27 | Sig Schweiz Industrieges | Diopter fuer ein sportgewehr |
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