CH427882A - Verfahren und Maschine zur Herstellung ausgekleideter Tunnels, Stollen oder dergleichen - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung ausgekleideter Tunnels, Stollen oder dergleichen

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CH427882A
CH427882A CH1667964A CH1667964A CH427882A CH 427882 A CH427882 A CH 427882A CH 1667964 A CH1667964 A CH 1667964A CH 1667964 A CH1667964 A CH 1667964A CH 427882 A CH427882 A CH 427882A
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CH
Switzerland
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shield
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drum
sliding formwork
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CH1667964A
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English (en)
Inventor
Josef Dipl Ing Wohlmeyer
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Habegger Maschf
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
    • E21D9/06Making by using a driving shield, i.e. advanced by pushing means bearing against the already placed lining
    • E21D9/08Making by using a driving shield, i.e. advanced by pushing means bearing against the already placed lining with additional boring or cutting means other than the conventional cutting edge of the shield
    • E21D9/087Making by using a driving shield, i.e. advanced by pushing means bearing against the already placed lining with additional boring or cutting means other than the conventional cutting edge of the shield with a rotary drilling-head cutting simultaneously the whole cross-section, i.e. full-face machines
    • E21D9/0873Making by using a driving shield, i.e. advanced by pushing means bearing against the already placed lining with additional boring or cutting means other than the conventional cutting edge of the shield with a rotary drilling-head cutting simultaneously the whole cross-section, i.e. full-face machines the shield being provided with devices for lining the tunnel, e.g. shuttering

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Description


  Verfahren und Maschine     zur    Herstellung     ausgekleideter    Tunnels, Stollen oder dergleichen    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur  Herstellung ausgekleideter Tunnels, Stollen oder dgl., bei  dem ein rohrförmiges Schild mit an seiner Vorderseite  arbeitenden Werkzeugen im Masse des Arbeitsfortschrit  tes vorgetrieben wird.  



  Zur Herstellung von Tunnels, Stollen, Kavernen,  Schächten oder dgl. sind bereits Maschinen verschie  dener Art bekannt. Es ist auch nicht mehr neu, einen  rotierenden Werkzeugträger mit an seiner Vorderseite  arbeitenden Werkzeugen im Masse des Arbeitsfortschrit  tes vorzutreiben. Der     Vortrieb        erfolgt    dabei in der Regel  in der Weise, dass zunächst ein Teil der Vorrichtung  mittels radialer Spreizorgane in der Tunnelröhre ver  ankert und der Werkzeugträger unter Abstützung an  diesem     Vorrichtungsteil    mit Hilfe von hydraulischen  Kolbentrieben oder     Schraubentrieben        vorwärts    gescho  ben wird, bis die maximale Reichweite der Triebe er  reicht ist,

   wonach der Stützteil aus seiner     Verankerung     gelöst, im Schnellgang nachgezogen, in der Tunnelröhre  neuerlich     verspreizt    und schliesslich der Werkzeugträ  ger zur Wiederholung des     ganzen    Vorganges das nächste  Stück weitergeschoben wird. Es ergibt sich also ein  absatzweiser, wegen der notwendigen Unterbrechungen  verlangsamter Vortrieb mit umständlichen Manipula  tionen beim Verklemmen und     Lösen    des Stützteiles.

         Änliche    Mängel treten bei einer anderen bekannten  Konstruktion auf, bei der ein     rohrförmiges,    mit Werk  zeugen bestücktes Schild durch Kolbentriebe oder  Schraubenspindeln vorgetrieben wird, die sich an der  jeweils bereits fertigen     Ausmauerung    abstützen. Ein  weiterer Nachteil aller bisherigen Maschinen bzw. Ver  fahren zur Herstellung ausgekleideter Tunnels oder dgl.  ist darin zu erblicken, dass das Auskleiden bzw Aus  betonieren völlig unabhängig vom Bohren hinterher er  folgt und dass man zwar die Bohrarbeit verbessert und  beschleunigt hat, den nachfolgenden Ausbau aber nach  den althergebrachten     umständlichen    Baumethoden aus  führt.

   Selbst wenn es also gelingt, mit Hilfe moderner  Maschinen den     Hohlraumausbruch    als solchen bedeu  tend zu verbilligen und zu beschleunigen, bleiben die    Gesamtkosten und die     Gesamtherstellungszeit    des Bau  werkes wegen der nicht verbilligten und nicht verbes  serten Auskleidung hoch genug. Ausserdem sind     die     bekannten Bohrmaschinen nicht universell für die ver  schiedensten Gebirgsarten von festem Gestein bis zum  Schotter und Schwimmsand und auch nicht wahlweise  sowohl im Trockenen als auch unter Wasser verwend  bar, ja es ergeben sich sogar besondere Erschwernisse  und Arbeitsverzögerungen, wenn beim Bohren bzw.  vor dem und beim Auskleiden Bergwässer auftreten.  



  Der     Erfindung    lag die Aufgabe     zugrunde,    gleichzei  tig mit dem     Hohlraumausbruch    auch die Auskleidung  maschinell und kontinuierlich herzustellen, wobei Berg  wässer keine Schwierigkeiten bereiten sollten und auch  die Möglichkeit gegeben sein sollte, unter Wasser zu  arbeiten.  



  Erfindungsgemäss wird das bei einem Verfahren, bei  dem ein rohrförmiges Schild mit an seiner Vorderseite  arbeitenden Werkzeugen im Masse des Arbeitsfortschrit  tes vorgetrieben wird, dadurch erreicht, dass eine pump  fähige, erhärtende Masse hinter der Schildrückwand in  den Ringraum zwischen der Wand des Tunnels oder  dgl. und einer mit dem Schild verbundenen     Gleitscha-          lung    gepresst und dadurch das Schild unter gleichzei  tiger Bildung der Auskleidung     vorwärtsgedrückt    wird.

    Die in diesen Ringraum eingepresste Masse, vorzugs  weise Beton, kann sich einerseits an dem bereits fertigen  Betonrohr abstützen und anderseits auf die kolbenartige  Rückwand des Schildes drücken, so dass dieses vor  wärtsgetrieben wird, wobei gleichzeitig die Auskleidung  unter einem so hohen Pressdruck entsteht, dass der Be  ton eine besondere Güte und Wasserdichtheit erhält und  auch mit grossem Druck auf die Tunnelwand einwirkt,  so dass sich das bisher erforderliche     umständliche    und  zeitraubende Hinterpressen erübrigt.

   Wenn das Schild  wasserdicht     ausgebildet    ist und dafür gesorgt wird, dass  das von den Werkzeugen abgearbeitete Material ohne  Wasserzutritt in das Schildinnere zur     Durchschleusung     kommt, kann mit dem     vorliegenden    Verfahren auch  unter Wasser gearbeitet werden, ohne dass dabei die           Bedienungsmannschaft    in einem Druckraum unterge  bracht werden müsste, da hinter dem Schild und der       Gleitschalung    die fertige Auskleidung den Wasserzutritt  verhindert und vorne eben das wasserdichte Schild vor  gesehen ist.

   Ein weiterer Vorteil des     vorliegenden    Ver  fahrens liegt auch in der kontinuierlichen Arbeitsweise  und in der wesentlichen Vereinfachung der maschinellen  Einrichtungen, da die sonst für den Vortrieb erforder  lichen     Spreizorgane    oder dgl. entfallen und sich alle  Massnahmen zur Abstützung des Gesteins vor der Fer  tigstellung der Auskleidung und weitere Schalungen hie  für     erübrigen.     



  Die Auskleidung des Tunnels oder dgl.     kann    auch       armiert    werden, in welchem Fall die     Betonstähle    vorteil  haft von     Vorratstrommeln    im Schild durch Öffnungen  in der Schildrückwand in den Ringraum abgezogen  werden     können.    Trotz der kontinuierlichen und ma  schinellen Herstellung der Auskleidung bereitet dem  nach auch das     Einbringen    der Betonstähle keine Schwie  rigkeiten.  



  Der Zement kann,     gegebenenfalls    mit dem Zuschlag,  pneumatisch zur Baustelle gefördert und der Beton erst  dort aufbereitet werden. Auf diese Weise ist es möglich,  die laufend erforderlichen     Materialmengen        durch    das  bereits     fertige    Tunnel in einfachen     Leitungen    zuzuführen  und     hiefür    nur wenig Raum zu     beanspruchen.     



  Die Erfindung bezieht sich weiter auf eine Maschine  zur Durchführung des vorliegenden Verfahrens mit     rohr-          förmigem        Maschinenschild,    die     gekennzeichnet    ist durch  eine hinter der     Schildrückwand    angeordnete, mit dem       Schild    verbundene, aber im Aussendurchmesser verrin  gerte Gleitschalung sowie durch eine innerhalb der  Gleitschalung oder des Schildes vorgesehene Pumpe, die       die        pumpfähige,

      erhärtende Masse unter     Druck    in den       Ringraum    ausserhalb der Gleitschalung     fördert.    Um der       Auskleidung    je nach Notwendigkeit eine verschiedene  Dicke geben zu können, kann die Gleitschalung aus radial  verstellbaren Teilen, die     gegebenenfalls    im Bereich der       Betonaustrittsöffnungen    Büchsen tragen, in denen die  radialen     Betonförderrohre    passend verschiebbar sind,  bestehen.

   Dabei empfiehlt es sich, wenn die     Gleitscha-          lung    aus mehreren Segmenten zusammengesetzt ist, die       jeweils    an der einen Seite mit radial gerichteten     Kolben-          trieben    gelenkig     verbunden    und an der anderen Seite am  benachbarten Segment     gleitfähig    abgestützt sind.  



  Weiter kann die     Gleitschalung    vorzugsweise mit       Hilfe    von einerseits am Schild, anderseits an der Scha  lung     angelenkten    hydraulischen Kolbentrieben relativ  zum Schild axial verschiebbar sein. Es kann also zwi  schen der Gleitschalung und dem Schild bzw. der Schild  rückwand ein     Ringspalt        gebildet    werden, der beispiels  weise notwendig ist, um     in    die Auskleidung Dehnfugen       ausfüllende    Zwischenlagen oder auch Betonstähle zur       Rundarmierung        einzubringen.     



  Für den     letzteren    Zweck kann an der     Schildrückseite     eine Ringscheibe mit in den Ringraum     ausserhalb    der  Gleitschalung achsparallel vorragenden     Stützflügeln     drehbar gelagert und innerhalb des Schildes eine Beton  stahlvorratstrommel vorgesehen sein, von der der Beton  stahl fallweise durch ein verschliessbares Fenster oder  dgl. in der Schildrückwand zu der mit ihren Stützflügeln  ein     Aufwickelorgan        bildenden        Ringscheibe    läuft. Die  Stützflügel können von der Rückseite her eingeschlitzt  sein.

   Nach Herstellung eines schmalen     Ringhohlraumes     durch     pumplosen    Vorschub kann der     Betonstahl    von der  Vorratsrolle durch das Fenster     in    der     Schildrückwand     gezogen und mit     seinem    hakenförmig abgebogenen Ende    in den     Schlitz    des nächsten     Stützflügels    eingehängt wer  den. Nun kann die     Ringscheibe    gedreht werden,  so dass sich der Betonstahl auf ihren Stützflügeln  mit einer oder mehreren     Windungen    aufwickelt, wonach  der Stahl in Fensternähe     durchgetrennt    und das Fenster  geschlossen wird.

   Beim weiteren Vortrieb des     Schildes     durch den Betondruck füllt der Beton den vorerst ver  bliebenen     Hohlraum    aus, umhüllt     damit    auch den Be  tonstahl, der     schliesslich    bei weiterer     Schildverschiebung     von den Stützflügeln abgeleitet und in Beton der Aus  kleidung als     Ringarmierung    verbleibt.  



  Im Schild kann auch eine der gewünschten     Längs-          armierung    der Auskleidung entsprechende Anzahl von       Betonstahlvorratstrommeln    vorgesehen sein, von denen  die     Betonstähle    durch Öffnungen in der     Schildrückwand     achsparallel nach hinten geführt sind. Hier     erübrigen     sich weitere Massnahmen zur Einbringung der     Beton-          stähle,    da diese im Masse des     Maschinenvortriebes    selb  ständig nach     hinten    abgezogen werden.

   Es ist selbstver  ständlich zweckmässig, alle     Vorratstrommeln        mit    Brem  sen auszustatten oder sonstige Einrichtungen vorzu  sehen, die das     einwandfreie    Ab- bzw.     Aufwickeln    der       Betonstähle    gewährleisten.  



  Um den örtlichen Betondruck an die     jeweiligen    Be  triebsverhältnisse     anpassen        zu    können, können in den       Betonförderleitungen    einstellbare Drosselorgane einge  baut sein.  



  Es ist     selbstverständlich,    dass mit der Maschine erst  dann nach dem     erfindungsgemässen    Verfahren gearbei  tet werden kann, wenn sie so weit in das Gebirge oder  dgl.     eingedrungen    ist, dass hinter ihr bereits ein genü  gend fester     Betonauskleidungsring    besteht. Um dennoch  starten zu können, kann das Schild bei     Arbeitsbeginn     mit     Hilfe    von abnehmbaren Rollen oder Gleitstücken  auf Schienen     aufsetzbar    und     mittels    sich an einem mit  den Schienen verbundenen Querjoch abstützender hy  draulischer Kolbentriebe     vortreibbar    sein.

   Die     Anfangs-          tunnelstrecke    kann dann mit hydraulischem Vortrieb       gebohrt    werden, wobei im Masse des     Eindringens    der       Maschine    in das     Gebirge    die Maschine die Schienen  verlässt und die Rollen bzw. Gleitstücke     abgenommen     werden können.

   Damit der Beton     sofort    eine feste Ab  stützfläche findet und das Schild vortreiben kann, kann  ein am Hinterende der     Gleitschalung        festklemmbarer    und       dann        in    der     Tunnelröhre    oder dgl.     verankerbarer,    vor  zugsweise     kastenförmiger    und gegebenenfalls mehrtei  liger     Schalungsring    vorgesehen sein.

   Die Rollen oder       Gleitstücke    können mit     Hilfe    von die Schienenköpfe  übergreifenden und an den Schienenstegen     anschraub-          baren    Laschen oder dgl. festhaltbar sein, um sie zum  Aufstellen des Schildes bzw. der Maschine heranziehen  zu können.  



  An der Schildvorderseite kann mit den verschie  densten Werkzeugen gearbeitet werden, ja es ist sogar  möglich, das Bohrgut von Hand aus     hereinzugewinnen.     Besonders     zweckmässig    ist es aber, wenn an der Schild  vorderseite eine um die mit der Achse des Tunnels oder  dgl. zusammenfallende     Maschinenhauptachse    drehbare       Trommel    mit gegebenenfalls für sich drehbaren Werk  zeugen     wasser-    und luftdicht eingesetzt ist. Die Trommel  dient also als Werkzeugträger und schliesst zugleich das       Schild    an seiner Front dicht ab.

   Die Trommel kann mit  Türen in     ihren    beiden Stirnwänden versehen sein, damit  die Arbeiter zur Maschinenfront gelangen können. Wird  unter dem     Grundwasserspiegel    gearbeitet, kann in den  Arbeitsraum vor der Trommel, wenn dort Arbeiten  durchzuführen sind,     Druckluft        eingeblasen    und der      Trommelinnenraum dann als Durchgangsschleuse ver  wendet werden.  



  Die Trommel kann im Schild axial verschiebbar an  geordnet sein und hinterseitig auf grossem Durchmesser  ein     Axiallager    aufweisen, an dessen Stützring hydrauli  sche Kolbentriebe oder dgl. angreifen. Dadurch ist es  möglich, die Trommel von der Brust des Stollens oder  Tunnels     zurückzuziehen,    um Werkzeuge auszuwechseln  oder Arbeiten an den Werkzeugen durchzuführen. Die  Trommel kann mit Messerköpfen oder dgl. versehen sein,  die exzentrisch in in der Trommel drehverstellbaren  Büchsen     gelagert    sind.

   Durch Verdrehung dieser Büchsen  ändert sich dann der     Radialabstand    der Messerköpfe  oder dgl. von der Trommelachse, und es ist auf     diese     Weise möglich, die jeweils äussersten Messerköpfe ein  wärts zu ziehen, damit sie beim     Zurückschieben    der  Trommel in das Schild nicht im Wege stehen. Anderseits  kann durch entsprechende Büchsenverstellung ein den  Schilddurchmesser übersteigender Bohrdurchmesser ein  gestellt werden.  



  Das Bohrgut muss durch das Schild bzw. die     Gleit-          schalung    und die dahinter     fertiggestellte    Betonröhre       abgeführt    werden. Dieser     Transport    ist mit     Hilfe    ver  schiedenster Fördereinrichtungen möglich. Schwierig  keiten treten aber dann auf, wenn die Förderung so er  folgen soll,     dass    in den Raum innerhalb des Schildes  und dahinter kein Wasser gelangt     bzw.    ohne Überdruck  innerhalb dieses Raumes gearbeitet werden kann.

   Diese  Schwierigkeiten können dadurch beseitigt werden, dass  im Schild eine     Saugpanzerpumpe    mit zur Schildvorder  seite führender Saugleitung für den Abtransport des von  den Werkzeugen abgearbeiteten, mit Wasser vermisch  ten Gutes vorgesehen ist. Eine derartige     Spülförderung     eignet sich auch für grosse     Bohrgutmengen,    wobei es für  deren Abtransport lediglich notwendig ist, im     fertigen     Tunnel entsprechende Rohrleitungen zu verlegen. Um  die     Stückgrösse    des anfallenden     Bohrgutgesteins    zu be  grenzen und dadurch Verstopfungen in den Rohrlei  tungen zu vermeiden, kann dem Saugmund der Saug  leitung ein Steinbrecher vorgeordnet sein.

   Ein solcher  Steinbrecher kann selbstverständlich auch empfehlens  wert sein, wenn bei Arbeit im Trockenen und bei nicht  dichtem Schild andere Fördereinrichtungen verwendet  werden.  



  Das     Abfördern    des Bohrgutes mit     Hilfe    einer Saug  pumpe lässt sich auch bei Arbeiten oberhalb des Grund  wasserspiegels durchführen, zu welchem Zweck an der  Front der die Werkzeuge tragenden Trommel eine zen  trale, für sich um die Trommelachse drehbare und vor  zugsweise quer zu dieser gerichtete     Druckwasserdüse     vorgesehen sein kann. Diese Düse liefert das erforder  liche Spül-     bzw.    Förderwasser, wobei der Wasserstrahl  bei leichtem Gebirge die Lösung des Gebirges teilweise  bewirken kann.  



  Um insbesondere bei härterem Gestein das Gegen  drehmoment der von den an der Trommel angeordneten  Werkzeugen gebildeten Bohrmaschine sicher auf das  Gebirge übertragen zu können, kann das im wesentli  chen     kreiszylindrische    Schild wenigstens unterseitig ei  nen kielartigen Ansatz aufweisen, der vorne einen vor  zugsweise achsparallele Stossbewegungen ausführenden  Keil bilden kann, wobei gegebenenfalls die Gleitschalung  einen entsprechenden, aber im Querschnitt kleineren  Ansatz besitzt.

   Der Ansatz an der     Gleitschalung    kann  dann dazu dienen, ein vom Kreis abweichendes Tunnel  profil zu erhalten und beispielsweise eine     Wasserabfluss-          rinne    oder eine Schwellen- bzw.     Schienenauflage    am    Tunnelboden oder eine     Ausnehmung    in der Tunnel  decke für Stromabnehmer elektrischer Bahnen oder dgl.  zu schaffen.  



  Um mit der Maschine auch gekrümmte Tunnels oder       dgl,    herstellen zu können, kann das Schild aus mehreren  einander übergreifenden Schüssen bestehen, die mittels  hydraulischer Kolbentriebe oder dgl. zusammengehalten  und     ziehharmonikaartig    einseitig     auseinanderspreizbar     sind. Bei der Herstellung eines bogenförmigen Tunnels  werden die Schüsse an der Bogenaussenseite     auseinan-          dergespreizt,    so dass sich die     Ringflächen    der     einzelnen     Schüsse dem gewünschten Bogen sehnenartig anschmie  gen. Zur besseren Anpassung an einen solchen Bogen  können die Schildschüsse an ihrem Umfang     bombiert     sein.

   Die Dichtheit des Schildes kann trotz seiner Unter  teilung in einzelne Schüsse dadurch gewährleistet wer  den, dass jeweils im Stossbereich zweier Schildschüsse  wenigstens eine stets vom benachbarten Schuss über  deckte Ringnut oder dgl. mit eingelegter Dichtung vor  gesehen ist.  



  Schliesslich kann der letzte Schuss vor der     Gleit-          schalung    radial spreizbar ausgebildet oder mit     Spreiz-          organen    versehen und das übrige Schild mit     Hilfe    von an  diesem Schuss angreifenden Kolben- oder Schrauben  trieben allein     vortreibbar    sein.

   Bei einer derartigen Aus  bildung ist es möglich, sowohl unter gleichzeitiger Her  stellung der Auskleidung zu bohren, in welchem Fall  alle Schüsse beisammenbleiben, als auch ein     ausklei-          dungsloses    Tunnel oder     dgl.    herzustellen, wobei die     Be-          toniereinrichtung    nicht ausgenützt wird und der Vor  trieb des Schildes mit Ausnahme des letzten Schusses,  der zur Abstützung in der Tunnelröhre dient, in be  kannter Weise erfolgt.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in  einem     Ausführungsbeispiel    dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine Maschine zur Herstellung ausgekleideter  Tunnels oder dgl. im     Schnitt    nach der     Linie        I-1    der       Fig.    2,     Fig.    2 die Maschine im Querschnitt nach den  Linien     II-11    (rechte Seite von     Fig.    2) und     IIa-Ila        (linke     Seite von     Fig.    2) der     Fig.    1,

       Fig.    3 die Verbindung zweier  Schildschüsse als Detail im     grösseren    Massstab im Axial  schnitt,     Fig.    4 bis 6 eine Einrichtung zur Herstellung von  Rundarmierungen im     Axialschnitt,    in Rückansicht und  im Schnitt nach der Linie     VI-VI    der     Fig.    5, ebenfalls  im grösseren Massstab und     Fig.    7-9 die Maschine bei  Bohrbeginn in Seitenansicht,     in    Draufsicht und im Quer  schnitt nach der Linie     IX-IX    der     Fig.    7,

   wobei die     Fig.    9  in einem grösseren     Massstab    als die     Fig.    7 und 8 ge  halten ist.  



  Ein rohrförmiges Schild ist aus mehreren Schüssen  1-5 zusammengesetzt. Der erste Schuss 1 besteht aus  einem Aussenmantel 6 und einer Querwand 7. Er könnte  auch einen flach     kastenförmigen    Mantel aufweisen. Die  Schüsse 2, 3 und 4 besitzen jeweils einen Aussenmantel  6, einen Innenmantel 8 und diese beiden Mäntel verbin  dende     Querwände    9. Der letzte Schildschuss 5 besitzt  einen verkürzten Aussenmantel 10 und eine Querwand  11, die zugleich die Rückwand des ganzen Schildes bil  det. An der Wand 11 sind zwei zylindrische oder     poly-          gonal-prismatische        Trommeln    12 befestigt, die hydrau  lische Kolbentriebe 13 tragen.

   An den Kolbenstangen  dieser Kolbentriebe 13 sind Segmente 14 jeweils mit  ihrer einen Seite in Achsrichtung verschiebbar     ange-          lenkt,    während sie mit ihrer anderen Seite auf dem je  weils     benachbarten    Segment gleitbar     aufliegen.    Diese  Segmente bilden eine mit     Hilfe    der Kolbentriebe 13 in  ihrem Durchmesser veränderbare, im wesentlichen zy-           lindrische    Gleitschalung.

   Auf einer innerhalb der     Gleit-          schalung    angeordneten Bühne 15 ist eine Betonpumpe  16 angeordnet, der der Beton aus einem     Nachmischer     17 zugeführt     wird    und die den Beton durch einen zen  tralen Verteiler 18 über radiale Rohre 19 in den Ring  raum     ausserhalb    der     Gleitschalung    14 hinter der     Schild-          rückwand    11 drückt. Die radialen Rohre 19 sind in  Büchsen 20 passend verschiebbar, um das radiale Ver  stellen der     Schalungssegmente    14 zu     ermöglichen.     



  Die an ihren Aussenmänteln 6, 10     bombierten     Schüsse 1-5 des Schildes sind durch Kolbentriebe 21       zusammengehalten,    wie dies     insbesondere    aus     Fig.3     hervorgeht. Je nach der     Beaufschlagung    des Kolbens. 22  können nun die Schüsse     auseinandergespreizt    werden.  Erfolgt     dieses    Spreizen einseitig, kann das Schild     gewis-          sermassen    abgebogen und dadurch ein gekrümmtes Tun  nel oder dgl. hergestellt werden.

   Aus     Fig.    3 ist ferner  ersichtlich, dass     jeweils    im Stossbereich der     einander     übergreifenden Schildschüsse eine Ringnut 23, die vom  benachbarten Schuss stets überdeckt bleibt, mit einge  legter     Dichtung    24 vorgesehen ist. Die Dichtung     kann     verschieden ausgebildet sein. Im Ausführungsbeispiel  besteht sie aus einem     gegebenenfalls        aufblasbaren     Schlauch.  



  An der Schildvorderseite ist eine an die mit der  Achse des Tunnels oder dgl. zusammenfallende     Maschi-          nenhauptachse    drehbare Trommel 25 eingesetzt, wobei  wiederum Dichtungen 26 dafür sorgen, dass zwischen  dem ersten Schildschuss 1 und der Trommel kein Was  ser und keine Luft durchdringen können. Die Trommel  25 ist mit Messerköpfen 27, 28 ausgerüstet, die von  Motoren 29 angetrieben werden. Die Trommel wird von  im     Schildschuss    2     gelagerten    und über den Umfang ent  sprechend verteilten Rollen 30 drehbar und längsver  schiebbar gehalten.

   Sie     besitzt        hinterseitig    auf grossem  Durchmesser ein     Axiallager    31, dessen     Stützring    32 ge  lenkig mit     hydraulischen    Kolbentrieben 33 verbunden  ist, mit deren     Hilfe    die Trommel also vorgeschoben oder  zurückgezogen werden kann. Ausserdem sind am Stütz  ring gleitsteinartige     Fortsätze    34 vorgesehen, die in  Längsnuten 35 am     Innenmantel    des Schusses 3 eingrei  fen und so den     Stützring    gegen Verdrehung sichern.

   Der  zweite Teil des     Axiallagers    31 ist als     Innenzahnkranz     36 ausgebildet, in den ein     Ritzel    37 eingreift. Mit     Hilfe     dieses     Ritzels    kann die Trommel 25 über ein regelbares  Getriebe 38 in Drehung versetzt werden, so dass die  Messerköpfe 27, 28 planetenartige     Umlaufbahnen    be  schreiben.  



  Die     äusseren    Messerköpfe 27 sind     exzentrisch    in  Büchsen 39 gelagert, die     ihrerseits    dicht, aber drehbar  in der     Trommel        25-sitzen    und mit einem Zahnsegment  40 versehen sind. In das Zahnsegment     greift    ein ge  meinsamer Zahnkranz 41 ein, der von einem     Ritzel    42  angetrieben werden kann.

   Bei Verdrehung der Büchse  39 ergibt sich zufolge der exzentrischen     Messerkopfla-          gerung    eine Veränderung des     Radialabstandes    der Mes  serköpfe von der     Maschinenhauptachse,    so dass die  Messerköpfe beim Zurückziehen der Trommel 25 ein  wärts verstellt werden und in den Schildschuss 1 zu  rücktreten können.  



       Selbstverständlich    kann die Trommel 25 auch mit  Werkzeugen anderer     Art,    beispielsweise mit radial an  geordneten     Schneidmessern,    Brechdisken,     Rollmeisseln     und dgl. ausgestattet werden.  



  Unter der     Maschinenbühne    15 ist eine weitere Bühne  43 angeordnet, auf der, von einem gemeinsamen Motor  44 angetrieben,     zwei    Pumpen 45, 46 vorgesehen sind.    Die Pumpe 45 ist als     Saugpanzerpumpe    ausgebildet, die  das von den Messerköpfen 27, 28 abgearbeitete Gut mit  Wasser     vermischt    durch ein Rohr 47 ansaugt und über  ein     Teleskoprohr    48 in ein Rohr 49     weiterfördert.    Die       Zentrifugalpumpe    46 hat die Aufgabe, Druckwasser  über ein zentrales Rohr 50 und ein     Teleskoprohr    51  einer Düse 52 zuzuführen,

   die mit     Hilfe    eines Getriebes  53 um die Trommelachse gedreht wird und das     Spül-          bzw.    Förderwasser liefert. Dem Saugmund 54 der Saug  leitung 47 ist ein Steinbrecher 55 vorgeordnet, der sei  nen Antrieb über Gelenkwellen 56 und Getriebe 57 von  im Schildschuss 2 liegenden Motoren 58     erhält.    Der  Steinbrecher kann auch mit hydraulischem     Brechge-          stänge        ausgerüstet    sein.  



  Um bei     härterem    Gebirge das Gegendrehmoment  sicher auf das Gebirge übertragen zu können, sind an  jedem Ringschuss     kielartige    kastenförmige Ansätze 59  vorgesehen. Der vorderste Ansatz 60 bildet einen Keil  mit     Keilschneide    61 und kann mit einem waagrechten       bzw.    achsparallelen Stossantrieb ausgerüstet werden.  



  An der     Schussrückwand    11     einerseits    und der     Gleit-          schalung    14 anderseits sind     hydraulische    Kolbentriebe  62     angelenkt.    Mit deren     Hilfe    ist es möglich, die Gleit  schalung relativ zum Schild in axialer Richtung zu ver  schieben, um fallweise in die Auskleidung Zwischenla  gen einbringen oder Betonstähle einführen zu können.  Wie die     Fig.    4-6 zeigen, ist an der Schildrückseite eine  Ringscheibe 63 gelagert, die einen Innenzahnkranz auf  weist und mit     Hilfe    eines     Ritzels    64 verdreht werden  kann.

   An der Ringscheibe sind in den Ringraum     ausser-          halb    der Gleitschalung 14 vorragende Stützflügel 65  mit Schlitzen an der Rückseite befestigt. Innerhalb des  Schildes bzw. des Schildschusses 4 ist eine     Betonstahl-          vorratstrommel    66 angeordnet, von der der Stahl 67  durch ein Fenster 68 in der Schildrückwand 11 zu der  von der Ringscheibe 63 mit ihren     Stützflügeln    gebilde  ten     Aufwickeltrommel    läuft.  



  Soll eine Rundarmierung hergestellt werden, wird  der     Schildvortrieb    durch Betonpumpen     unterbrochen     und das Schild mit     Hilfe    der Kolbentriebe 62 eine kurze  Strecke vorgeschoben. Darauf wird die Gleitschalung  bis auf einen kleinen Spalt nachgezogen. Nun wird das  sonst verschlossene Fenster 68 geöffnet und das Ende  des Betonstahls 67, das hakenförmig umgebogen ist,  im Schlitz des nächstliegenden Stützflügels 65 einge  hängt. Hierauf wird die Ringscheibe 63 gedreht und der  Betonstahl wickelt sich auf den     Stützflügeln.    ein oder  mehrere Male auf.

   Nun     kann    der Stahl     in    Fensternähe  abgeschnitten werden, wobei ein     Anschlag    69 verhin  dert, dass das freie Stahlende nach aussen     federt.    Nach  dem     Schliessen    des Fensters 68 und     Heranziehens    der       Gleitschalung    14     wird    das     Betoneinpressen        fortgesetzt,     wobei der Beton den aufgewickelten     Betonstahl    um  hüllt und letzterer im Masse des     Vortriebes    von den       Stützflügeln    abgeleitet und im Beton verbleibt.

   Falls  statt des Fensters 48 eine dem Querschnitt des Beton  stahles     angepasste        Öffnung    in der Schildrückwand vor  gesehen ist, braucht das Betoneisen nicht abgeschnitten  zu werden, es wird dann     viehmehr    achsparallel bis zur  nächsten Rundarmierung mitgezogen. Achsparallele Be  tonstähle 70 werden von im Schild angeordneten, aber  nicht dargestellten Vorratstrommeln einfach durch ent  sprechende Öffnungen 71 in der Schildrückwand     1.1     nach hinten abgezogen.  



  Gemäss     Fig.    7 bis 9 werden bei     Arbeitsbeginn    zu  nächst Schienen 72 auf Schwellen 73     montiert,    sodann  werden die Ringschüsse 1-5 paarweise aus der     waab         rechten Lage mit     Hilfe    von     hydraulischen    Kolbentrie  ben aufgestellt. Zu diesem Zweck werden jeweils durch  den Kielansatz 59 Querwellen 74 gesteckt und auf die  sen Rollen 75 oder auch     Gleitstücke    gelagert.

   Zum Auf  stellen der Schildschüsse können diese Rollen oder     Gleit-          stücke    mit     Hilfe    von die     Schienenköpfe    übergreifenden  und mit den     Schienenstegen        verschraubbaren    Laschen  76 festgehalten werden.

   Ist die Maschine aufgestellt, so       wird    der     Kielansatz    59     mittels        eines        Verlängerungsstückes     77 nach     hinten        fortgesetzt    und am Ende des Verlänge  rungsstückes     eine    weitere Welle 74 mit Rollen 75 ange  ordnet.

   Mit Hilfe von Schrägstreben 78 wird dann die  Gesamtmaschine     versteift.    Der Vortrieb der auf den  Schienen 72 stehenden     Maschine    erfolgt bei     Arbeits-          beginn    mit     Hilfe    von hydraulischen Kolbentrieben 79, die  sich an einem mit den Schienen verbundenen Querjoch 80  abstützen und durch ein Blech 81 miteinander verbunden  sind.     Die    Schubkraft     wird    über das Verlängerungsstück  77 und die Schrägstreben 78 auf die     Maschine    übertra  gen.

   Bei     fortschreitendem    Eindringen der Maschine in  das Gebirge werden zuerst die vordersten Rollen 75,  dann die zweiten und schliesslich die letzten abgenom  men und     die    Maschine gleitet     ihrer    ganzen Länge nach  in der gebohrten Röhre.  



  Ist die Maschine so weit eingedrungen,     dass    mit der  Betoneinbringung begonnen werden kann, so wird ein  am Hinterende der Gleitschalung 14 festgeklemmter und  daher mit vorgetriebener     Schalungsring    82 von der  Gleitschalung gelöst und in der gebohrten     Tunnelröhre     oder dgl. mit Hilfe von Stahlnägeln oder in     ähnlicher     Weise verankert. Nun kann Beton in den Ringraum  zwischen Gleitschalung und Tunnelwand zunächst mit  geringerem und dann steigend bis zum vollen Druck  eingepumpt werden. Sobald der Betondruck den Vor  schub übernimmt, werden auch die Schrägstreben 78,  das Verlängerungsstück 77 und die Kolbentriebe 79  abmontiert.  



  Es ist selbstverständlich, dass die Vorrichtung in  verschiedener Weise abgewandelt werden kann, ohne  den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Insbesondere  könnten die beschriebenen     hydraulischen    Kolbentriebe  durch Schraubentriebe oder andere rein mechanische  Triebe ersetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Hestellung ausgekleideter Tunnels, Stollen oder dgl., bei dem ein rohrförmiges Schild mit an seiner Vorderseite arbeitenden Werkzeugen im Masse des Arbeitsfortschrittes vorgetrieben wird, dadurch ge kennzeichnet, dass eine pumpfähige, erhärtende Masse hinter der Schildrückwand in den Ringraum zwischen der Wand des Tunnels oder dgl. und einer mit dem Schild verbundenen Gleitschalung gepresst und dadurch das Schild unter gleichzeitiger Bildung der Auskleidung vorwärts gedrückt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass als pumpfähige, erhärtende Masse Beton verwendet wird. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass bei armierter Auskleidung die Beton stähle von Vorratstrommeln im Schild durch Öffnungen in der Schildrückwand in den Ringraum abgezogen werden. 3. Verfahren nach Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Zement, gegebenenfalls mit dem Zuschlag, pneumatisch zur Baustelle gefördert und der Beton erst dort aufbereitet wird.
    PATENTANSPRUCH Il Maschine zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I mit rohrförmigem Maschinenschild, gekennzeichnet durch eine hinter der Schildrückwand (11) angeordnete, mit dem Schild (1-5) verbundene, aber im Aussendurchmesser verringerte Gleitschalung (14) sowie durch eine innerhalb der Gleitschalung oder des Schildes vorgesehene Pumpe (16), die die pump fähige, erhärtende Masse unter Druck in den Ringraum ausserhalb der Gleitschalung fördert. UNTERANSPRÜCHE 4.
    Maschine nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass ein zentraler Verteiler (18) und ra diale Rohre (19) oder Schläuche vorgesehen sind, über die die pumpfähige, erhärtende Masse in den Ring raum gefördert wird. 5. Maschine nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gleitschalung aus radial verstell baren Teilen (14) besteht, die gegebenenfalls im Bereich der Betonaustrittsöffnungen Büchsen (20) tragen, in denen die radialen Betonförderrohre (19) passend ver schiebbar sind. 6.
    Maschine nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gleitschalung aus mehreren Seg menten (14) zusammengesetzt ist, die jeweils an der einen Seite mit radial gerichteten Kolbentrieben (13) gelenkig verbunden und an der anderen Seite am be nachbarten Segment gleitfähig abgestützt sind. 7. Maschine nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gleitschalung (14) vorzugsweise mit Hilfe von einerseits am Schild anderseits an der Schalung angelenkten hydraulischen Kolbentrieben (62) relativ zum Schild (1-5) axial verschiebbar ist. B.
    Maschine nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Schildrückseite eine Ring scheibe (63) mit in den Ringraum ausserhalb der Gleit- schalung (14) achsparallel vorragenden Stützflügeln (65) drehbar gelagert und innerhalb des Schildes (1-5) eine Betonstahlvorratstrommel (66) vorgesehen ist, von der der Betonstahl (67) fallweise durch ein verschliessbares Fenster (68) in der Schildrückwand (11) zu der mit ihren Stützflügeln ein Aufwickelorgan bildenden Ring scheibe läuft. 9.
    Maschine nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stützflügel (65) von der Rück seite her eingeschlitzt sind. 10. Maschine nach Patentanspruch 1I, dadurch ge- kennzeichnet, dass im Schild (1-5) eine der gewünsch ten Längsarmierung der Auskleidung entsprechende An zahl von Betonstahlvorratstrommeln vorgesehen ist, von denen die Betonstähle (70) durch Öffnungen (71) der Schildrückwand (11) achsparallel nach hinten geführt sind. 11.
    Maschine nach Patentanspruch 1I, dadurch ge kennzeichnet, dass in den Betonförderleitungen einstell bare Drosselorgane eingebaut sind. 12. Maschine nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schild (1-5) bei Arbeitsbeginn mit Hilfe von abnehmbaren Rollen (75) oder Gleit- stücken auf Schienen (72) aufsetzbar und mittels sich an einem mit den Schienen verbundenen Querjoch (80) abstützender hydraulischer Kolbentriebe (79) vortreib- bar ist. 13.
    Maschine nach Unteranspruch 12, gekennzeich- net durch einen am Hinterende der Gleitschaltung (14) festklemmbaren und dann in der Tunnelröhre oder dgl. verankerbaren, vorzugsweise kastenförmigen und gege- benenfalls mehrteiligen Schalungsring (82). 14.
    Maschine nach Unteranspruch 12, dadurch ge kennzeichnet, dass die Roller (75) oder Gleitstücke mit Hilfe von die Schienenköpfe übergreifenden und an Schienenstegen anschraubbaren Laschen (76) festhaltbar sind. 15. Maschine nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Schildvorderseite eine um die mit der Achse des Tunnels oder dgl. zusammenfallende Maschinenhauptachse drehbare Trommel (25) mit ge gebenenfalls für sich drehbaren Werkzeugen (27, 28) wasser- und luftdicht eingesetzt ist. 16.
    Maschine nach Unteranspruch 15, dadurch ge kennzeichnet, dass die Trommel (25) im Schild (1-5) axial verschiebbar angeordnet ist und hinterseitig auf grossem Durchmesser ein Axiallager (31) aufweist, an dessen Stützring (32) hydraulische Kolbentriebe (33) angreifen. 17. Maschine nach Unteranspruch 16, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Trommel (25) mit Messerköpfen (27) versehen ist, die exzentrisch in in der Trommel drehverstellbaren Büchsen (39) gelagert sind. 18.
    Maschine nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass im Schild (1-5) eine Saugpanzer pumpe (45) mit zur Schildvorderseite führender Saug leitung (47) für den Abtransport des von den Werk zeugen (27, 28) abgearbeiteten, mit Wasser vermischten Gutes vorgesehen ist. 19. Maschine nach Unteranspruch 18, dadurch ge kennzeichnet, dass dem Saugmund (54) der Saugleitung (47) ein Steinbrecher (55) vorgeordnet ist. 20. Maschine nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Front der die Werkzeuge (27, 28) tragenden Trommel (25) eine zentrale, für sich um die Trommelachse drehbare und vorzugsweise quer zu dieser gerichtete Druckwasserdüse (52) vorgesehen ist.
    21. Maschine nach einem der Unteransprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das im wesentli chen kreiszylindrische Schild (1-5) wenigstens untersei tig einen kielartigen Ansatz (59) aufweist, der vorne einen vorzugsweise achsparallele Stossbewegungen aus führenden Keil (60) bildet, wobei gegebenenfalls die Gleitschalung (14) einen entsprechenden, aber im Quer schnitt kleineren Ansatz besitzt. 22.
    Maschine nach Patentanspruch 1I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schild aus mehreren einander übergreifenden Schüssen (1-5) besteht, die mittels hy draulischer Kolbentriebe (21) zusammengehalten und ziehharmonikaartig einseitig zueinanderspreizbar sind. 23. Maschine nach Unteranspruch 22, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schildschüsse (1-5) an ihrem Umfang bombiert sind. 24. Maschine nach Unteranspruch 23, dadurch ge kennzeichnet, dass jeweils im Stossbereich zweier Schild schüsse (1-5) wenigstens eine stets vom benachbarten Schuss überdeckte Ringnut (23) mit eingelegter Dich tung (24) vorgesehen ist. 25.
    Maschine nach einem der Unteransprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der letzte Schuss vor der Gleitschalung radial spreizbar ausgebildet oder mit Spreizorganen versehen und das übrige Schild mit Hilfe von an diesem Schuss angreifenden Kolben- oder Schraubentrieben allein vortreibbar ist.
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AT522502A1 (de) * 2019-04-25 2020-11-15 Univ Graz Tech Verfahren zur Betoneinbringung bei einer horizontalen Gleitbauweise in Ortbetonbauweise, Vorrichtung zur Herstellung eines horizontalen Betonelements
AT522502B1 (de) * 2019-04-25 2021-03-15 Univ Graz Tech Verfahren zur Betoneinbringung bei einer horizontalen Gleitbauweise in Ortbetonbauweise, Vorrichtung zur Herstellung eines horizontalen Betonelements

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