CH427952A - Transformatorenstation - Google Patents
TransformatorenstationInfo
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Description
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Transformatorenstation Transformatorenstationen in der Grösse von bis zu 2 X 1000 kVA werden im allgemeinen in separat erstellten Gebäuden mit einer Grundfläche von ca. 50 m2, oder in separaten Räumen grösserer Bauten unter Beanspruchung einer ungefähr gleich grossen Bodenfläche untergebracht.
Diese Arten der Plazierung bringen jedoch erhebliche Nachteile, sei es in baulicher oder in finanzieller Hinsicht, indem einerseits teurer Boden überbaut werden muss, oder gewisse Räumlichkeiten von Objekten, die im Kubikmeterpreis noch kostspieliger sind, nicht zu besseren Nutzung zur Verfügung stehen. Zudem werden die bekannten freistehenden Transforma- torenstationen ( Transformerhäuschen ) auch in ästhetischer Beziehung vielfach als störend empfunden. Diese Nachteile sollen nun durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden.
Gegenstand der Erfindung ist eine Transformato- renstation, die erfindungsgemäss in ein in den Erdboden versenktes, als Stahlblechtank ausgebildetes Gehäuse verlegt ist, das die gesamte Hoch- und Niederspannungsrüstung, inklusive Transformatoren, Hochleistungs- schalter, Schutz- und Lüftungsvorrichtungen enthält und sowohl hoch- als auch niederspannungsseitig im Erdboden versenkt liegende Kabeleinführungsstellen für die Stromanspeisung und -abgäbe aufweist und mit Montageöffnungen und einem Einstiegschacht versehen ist.
Die wichtigsten Vorteile der erfindungsgemässen Un- terflur-Transformatorenstation sind folgende: Die ganze Anlage kann in der Fabrik vorfabriziert werden, so dass sich kurze Fertigungs- und Montagezeiten ergeben.
Der Transport der Station an den Benützungsort kann als komplett ausgerüstete Anlage in einem Stück erfolgen, so dass bester Schutz der eingebauten Apparate vor Transportschäden gewährleistet ist.
Durch die wirtschafltichen Vorteile der Anlage werden die Bodenaushubkosten bei weitem aufgewogen, indem der über der Station befindliche Boden für Fahrbahnen, Wege, Park- und Spielplätze oder Bauten genutzt werden kann.
Die Anlage ist bereits als Bauprovisorium verwendbar, so dass grössere elektrische Installationen auf dem Bauplatz wegfallen.
Den Kosten für die Massivbauten der herkömmlichen Transformatorenhäuschen stehen die Kosten des Tankes und des hiefür erforderlichen Bodenaushubes gegenüber. Diese letzteren Kosten sind nicht nur kleiner als die ersteren, sondern die Anordnung unter der Erdoberfläche bringt noch weitere erhebliche Vorteile mit sich, indem Störungen des Landschaftsbildes und Sichtbehinderungen an Strassenkreuzungen und Gabelungen wegfallen.
Ein weiterer Vorteil der Anordnung unter Flur ist die nach aussen vollständige Dämpfung der bei Transformatoren auftretenden lästigen Brumm- töne. Wenn die ganze Station samt Gehäuse eine transportable Einheit bildet, ist eine Versetzung der Station ohne grosse Umtriebe und Kosten möglich. Die Anordnung unter Flur bietet endlich besten Schutz gegen Blitzschlag, Brand und Beschädigungen durch Katastropheneinflüsse oder Luftangriffe im Kriegsfall.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch die Transforma- torenstation, Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1, teilweise im Horizontalschnitt, Fig. 3 eine Stirnansicht zu Fig. 1, und Fig. 4 das Schaltungsschema der Hoch- und Nie- derspannungsstromführung.
Die dargestellte Unterflur-Transformatorenstation ist in einem Gehäuse untergebracht für das z. B. ein abgeänderter Öltank in der ungefähren Grösse von 3,5 Meter Durchmesser und 16,4 Meter Länge verwendet werden kann. Der Tank ist im Erdboden versenkt und
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enthält die gesamte Hoch- und Niederspannungsaus- rüstung inklusive Transformatoren 4, Hochleistungs- schaltern 8a usw. Die Stromanspeisungs- und -abgabe- stellen sind sowohl hoch- als auch niederspannungsseitig ebenfalls unter die Erdoberfläche verlegt.
Das Tankgehäuse besteht aus Stahlblech von ca. 7 mm Dicke. Die Gehäusewand ist innen und- aussen je mit einer Spezialisolation gegen die verschiedenen Arten der Korrosion, wie Kondenswasserbildung, Lokalelementbildung, vagabundierende Ströme. und biologische Einflüsse versehen. Für den Transport des die komplette Anlage enthaltenden Tanks finden die üblichen Schutzmassnahmen Anwendung.
Gegen das eine Ende des Tanks ist aussenseitig ein Einstiegschacht 1 vorgesehen, der mit dem Tank durch einen Bedienungszugang 2 mit Abschlusstüre 2a verbunden ist, in welch letztere Frischluftventilatoren 3 eingebaut sind. Die Türe 2a hat eine Höhe von etwa 2 Metern und eine Breite von etwa 0,7 Metern. Der Einstiegschacht 1 ist ferner mit einer Einstiegleiter la sowie mit einem abnehmbaren Deckel versehen.
Der Hauptteil des Tankes enthält zwei Montage- öffnungen 6 von je etwa 1,9 Metern Durchmesser, die mit wasserdicht verschliessbaren Deckeln versehen sind. Diese Montageöffnungen dienen in der Hauptsache zum Auswechseln der Transformatoren 4 oder anderer Anlageteile. Im Tank ist ferner ein Fussboden 15 aus Holz verlegt, damit die mit der Bedienung der Anlage beschäftigte Person mit der Metallmasse des Tankes nicht in Berührung kommen kann.
Als Verstärkung und zugleich als Befestigungsträger für die Schutzgitter 7 oben und 7a unten, ferner für die Hochleistungsschal- ter 8a mit Frontplatten 8 sowie für die Hochleistungs- trenner 9 und andere Apparate sind elf Montageringe 5 in den Tank eingeschweisst. Diese Montageringe dienen gleichzeitig zur Trennung der einzelnen Hochspannungszellen bzw. Verteilerfelder der Niederspannungsseite.
Die schweren Transformatoren. sind mittels Rollen 4' auf T-Profilen 16 fahrbar, so dass sie bequem von ihren Standplätzen an den Enden der Anlage unter die Montageöffnungen 6 verschiebbar sind.
Die gesamte Station wird im Dauerbetrieb künstlich belüftet; wobei die Luft mit Hilfe der in die Türe 2a eingebauten Schraubenlüfter 3 durch einen separaten, am Einstiegschacht angebrachten Saugstutzen 10 angesaugt und durch den ganzen Tank hindurch gefördert wird, um durch einen an der gegenüberliegenden Montageöffnung 6 angebrachten Abluftstutzen 11 wieder auszutreten.
An den beiden Stirnseiten des Tanks sind spezielle Rohrstutzen 17 für die Einführung der Hoch- und Niederspannungskabel vorgesehen. Nach erfolgter Verlegung der Kabel werden die Stutzen 17 mit einer Kunstharzmasse ausgegossen, um ein Eindringen von Wasser oder andern Flüssigkeiten in den Tank zu verhindern.
Die ungefähre Verlegung der Anlage mit zwei Transformatoren 4, sechs Leistungsschaltern 8a mit zugeordneten Berührungsschutzgittern 7, 7a gegen die Bedienungsseite und einem Trenner 9 auf der Hochspan- nungs-Hochleistungssicherungen 12, zwei Messfeldern und zwei Reservefeldern auf der Niederspannungsseite ist im Schaltungsschema gemäss Fig. 4 ersichtlich. Aus- serdem sind vorschriftsgemäss Erdungen vorgesehen.
Die Tank- und Isolationsüberwachung wird durch besondere Aussenschutzanlagen unter Verwendung von speziellen Kleingleichrichtern mit besonderen Mess- instrumenten erreicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Transformatorenstation, dadurch gekennzeichnet, dass sie in ein in den Erdboden versenktes, als Stahlblechtank ausgebildetes Gehäuse verlegt ist, das die gesamte Hoch- und Niederspannungsausrüstung inklusive Transformatoren, Hochleistungsschalter,Schutz- und Lüftungsvorrichtungen enthält und sowohl hoch- als auch niederspannungsseitig im Erdboden versenkt liegende Kabeleinführungsstellen für die Stromanspeisung und -abgabe aufweist sowie mit Montageöffnungen und einem Einstiegschacht versehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Transformatorenstation nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass der Tank gegen seine beiden Enden hin je eine mit einem abhebbaren Deckel versehene Montageöffnung (6) aufweist, wobei der einen Montageöffnung (6) ein Einsteigeschacht (1) zugeordnet ist, der seitlich ausserhalb des Tanks angeordnet, und durch einen Bedienungszugang (2) und eine Ab- schlusstüre (2a) mit dem Tank in Verbindung steht. 2.Transformatorenstation nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Abschlusstüre (2a) des Bedienungszuganges (2) wenigstens ein Frischluft-Ventilator (3) eingebaut ist, der durch einen am Einstiegschacht (1) vorgesehenen Ansaugstutzen (10) Frischluft angesaugt, diese durch den Tank hindurchfördert und durch den Auslasstutzen (11) wieder ausstösst. 3.Transformatorenstation nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Enden des Tanks je ein auf Rollen (4') fahrbarer Transformator (4) untergebracht ist, wobei jeder Transformator auf Schienen (16) unter die ihm zugeordnete Montageöffnung (6) fahrbar ist. 4. Transformatorenstation nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabeleinführungsstellen durch an den Stirnseiten des Tanks angeordnete Rohrstutzen (17) gebildet sind, die gegen Eindringen von Flüssigkeiten mit einer Kunstharzmasse ausgegossen sind. ' 5.Transformatorenstation nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Schutze der Bedienungsperson im Tank ein Holzboden (15) verlegt ist und dass im Bereich der Hochleistungsschalter (8a) oben und unten Schutzgitter (7, 7a) vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1726365A CH427952A (de) | 1965-12-14 | 1965-12-14 | Transformatorenstation |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH1726365A CH427952A (de) | 1965-12-14 | 1965-12-14 | Transformatorenstation |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH427952A true CH427952A (de) | 1967-01-15 |
Family
ID=4424000
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH1726365A CH427952A (de) | 1965-12-14 | 1965-12-14 | Transformatorenstation |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH427952A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2013189764A1 (de) * | 2012-06-18 | 2013-12-27 | Berthold Sichert Gmbh | Unterirdischer schaltschrank für die elektroinstallation |
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| EP3419129A4 (de) * | 2016-02-15 | 2019-03-20 | Aragüez Del Corral, Inés | Modulares unterirdisches transformationszentrum mit resistenz gegen katastrophen und widrige umstände |
-
1965
- 1965-12-14 CH CH1726365A patent/CH427952A/de unknown
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| US10693283B2 (en) | 2016-02-15 | 2020-06-23 | Inés ARAGÜEZ DEL CORRAL | Underground modular transformation centre that is resistant to disasters and adverse conditions |
| WO2017186749A1 (de) * | 2016-04-29 | 2017-11-02 | Siemens Aktiengesellschaft | Anordnung von einphasigen transformatoren |
| US10262791B2 (en) | 2016-04-29 | 2019-04-16 | Siemens Aktiengesellschaft | Arrangement of single phase transformers |
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