CH427963A - Programmsteuerungsvorrichtung für Maschinen und Anlagen - Google Patents

Programmsteuerungsvorrichtung für Maschinen und Anlagen

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CH427963A
CH427963A CH1502662A CH1502662A CH427963A CH 427963 A CH427963 A CH 427963A CH 1502662 A CH1502662 A CH 1502662A CH 1502662 A CH1502662 A CH 1502662A CH 427963 A CH427963 A CH 427963A
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CH
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line
transistor
lines
switching
control device
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CH1502662A
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Funck Jensen Hermann Borge
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Funck Jensen Hermann Borge
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Description


      Programrnsteuerungsvorrichtung    für Maschinen und     Anlagen       Die Erfindung betrifft eine     Programmsteuerungsvor-          richtung    für Maschinen und Anlagen, welche Vorrichtung  elektrisch durch von einem     Schrittschaltwerk    gegebene  Befehlssignale steuerbare Arbeitsorgane und     Ist-Signal-          geber    zur Feststellung des     jeweiligen    Ablaufzustandes des  Programms aufweist,

   wobei in dem     ausschliesslich    von  den Ist-Signalen geschalteten     Schrittschaltwerk    die     Ist-          Signale    derart     aufgezählt    werden, dass jedes von ihnen  einem bestimmten diskreten Zählwert des Schaltwerks  zugeordnet ist.  



  Eine derartige     Programmsteuerungsvorrichtung    ist  Gegenstand der britischen Patentschrift Nr. 878 902. Bei  dieser     bekannten    Anlage wird ein elektromechanisches       Schrittschaltwerk    verwendet.  



  Obwohl ein solches     Schrittschaltwerk    befriedigend  arbeiten kann, können unter gewissen Betriebsbedingun  gen die mechanischen Kontakte     verunreinigt    werden oder  andere Störungen auftreten.  



  Die     Erfindung    bezweckt, eine vollelektronische Pro  grammsteuerung der     obenerwähnten    Art zu     schaffen,    die  im     Prinzip    einfach aufgebaut ist, und bei welcher im       Schrittschaltwerk    keine mechanisch beweglichen Teile  verwendet werden.  



  Dies wird     erfindungsgemäss    dadurch erreicht, dass  als     Schrittschaltwerk    eine binäre     Zählkette    vorgesehen ist,  an der ein     Binär-Dezimal-Umsetzer        angeschlossen    ist mit  einer Mehrzahl von     Dezimalleitungen,    die selektiv ent  sprechend der jeweils eingestellten     Binärziffer    wirksam  gemacht werden und die mit     Ist-Signalgebern    und mit  einem Schaltorgan derart verbunden sind, dass die     binäre     Zählkette von den Ist-Signalen geschaltet wird durch Be  tätigung der     Ist-Signalgeber    in der jeweils wirksamen  Dezimalleitung,

   wobei Befehlsleitungen für die Befehle  an die Arbeitsorgane von den Dezimalleitungen abge  zweigt sind.  



  Dabei kann zweckmässig die binäre     Zählkette        einem     Speicher vorgeschaltet sein, der durch die Ist-Signale be  reitgestellt wird und nach der Bereitstellung zeitweilig für  den Empfang weiterer Ist-Signale unwirksam ist, bis ein         zeitempfindliches    Organ die Bereitstellung rückgängig  macht. Der Speicher enthält dabei insbesondere Steuer  glieder für die Abgabe eines Schaltimpulses für die binäre  Zählkette.

   Die schaltempfindlichen Organe bewirken da  bei     eine    entsprechende Verzögerung, so dass mit Sicher  heit diejenige Dezimalleitung, durch welche das Ist-Signal  übertragen worden ist, in der Zwischenzeit unwirksam  und die entsprechende nächste     Dezimalleitung    wirksam  gemacht ist für die Vorbereitung der nächsten Schaltstufe  unter     Verwendung    des dieser Dezimalleitung zugeordne  ten     Ist-Signalgebers.     



  Bei dem Dezimalwandler können vorteilhaft ODER/  NICHT-Elemente oder -Gatter verwendet werden, durch  welche jede der Dezimalleitungen derart mit     sämtlichen     binären Leitungen verbunden ist, dass es zum     Unwirk-          sammachen    einer Dezimalleitung genügt, wenn nur eine  der binären Leitungen ein den übrigen binären Leitungen  entgegengesetztes Potential hat     während    zum Wirksam  machen einer Dezimalleitung kein solches Potential vor  handen sein darf.  



  Beispielsweise können die     ODER/NICHT-Elemente     mit derartiger Potentialverteilung arbeiten, dass bei posi  tivem Potential an     sämtlichen    binären Leitungen die ent  sprechende Dezimalleitung wirksam gemacht ist, während  bei negativem Potential nur auf einer der binären Leitun  gen die entsprechende Dezimalleitung unwirksam ist.  



  Die Zeichnung gibt Ausführungsbeispiele der Erfin  der wieder, und zwar ist       Fig.    1 eine schematische perspektivische     Darstellung          einer    der Erfindung entsprechenden Steuervorrichtung     in          Kombination    mit einer Arbeitsmaschine, die mittels der  Steuervorrichtung zum selbsttätigen Durchlaufen eines       Zyklus    von Arbeitsvorgängen veranlasst werden kann;       Fig.    2 ein Schaltbild der Steuervorrichtung nach       Pig.    1;       Fig.    3 ein genaueres Schaltbild einer Ausführungs  form der Vorrichtung nach     Fig.    1;

             Fig.    4 ein genaueres Schaltbild einer     erfindungsge-          mässen        Vorrichtung;          Fig.    5 ein Schaltbild     ähnlich    der     Fig.    4 mit der Dar  stellung weiterer     Einzelheiten;          Fig.    6     ein    die eine Reihenschaltung zweier     Binär-          zählwerke        darstellendes        Schaltbild;

            Fig.    7 ein     Schaltbild    einer     Einzelheit    der Anordnung  nach     Fig.    6;       Fig.    B eine Abwandlung der Anordnung nach     Fig.    6,  welche     Ausführungsform    die     Multiplikation    der Anzahl  der verfügbaren     Matrixausgangsleitungen        zweier-Binär-          zählwerke        ermöglicht,

          und          Fig.    9     eine    Gesamtschaltung     einer        Vorrichtung    nach       Fig.    B.  



       Fig.    2 und 3 zeigen schematisch die Gesamtanord  nung     eines    derartigen Steuersystems, wie folgt:  In     Fig.    1 ist     CU        ein        Steuerapparat        mit    einem als       Zähler    oder     Digitalrechner        betreibbaren        Schrittschalt-          werk.    Der Steuerapparat schaltet den     Zahlenrechner        aus-          schliesslich    durch in der hier als     Bohrmaschine    darge  stellten 

      Arbeitsmaschine    A hervorgebrachte Ist-Signale  und zeigt das     Fortschreiten        ihres    Arbeitszyklus an.  



  Die- Bohrmaschine A besitzt ein Magazin 102 für       einen    Stapel zu bearbeitender Werkstücke, deren unter  stes     in    einem Transportkanal an der Oberseite     eines     Tisches 108     unter        einer        Deckplatte    109     liegt.    Den Vor  wärtstransport und das Auswerfen nach dem Bohrvor  gang bewirkt ein hin- und hergehender     Schlitten    110,  der durch     einen        Zylinder        H2        gesteuert        wird.     



  Zum     Einspannen    des Werkstücks beim Bohren dient  ein     Klemmschuh    117, der an das Werkstück von unten  durch     eine    Öffnung     im    Tisch 108 angelegt werden     kann     und durch     einen        Zylinder        Hl    betätigt und gelöst     wird.     



       Ein    dritter Zylinder     H3    steuert die Auf- und Abwärts  bewegeng des Bohrers.  



  Die Kolbenbewegung in jedem der     Zylinder    wird  durch (nicht dargestellte)     in    ihren Zu- und Ableitungen  vorgesehene     Solenoidventile    gesteuert.  



  Eine Anzahl von     Ist-Signalgebern    zeigen bei     ihrer     Betätigung durch die Arbeitsmaschine das Fortschreiten       ihres    selbsttätigen     Arbeitszyklus;    sie sind beispielsweise  durch     Fühlerschalter        U2,        U3   <B>...</B>     Ulo    angedeutet.  



  Der     Fühlerschalter        U1    ist nur zur leichteren     überprü-          fung    der Verdrahtung vorgesehen.- Der Schalter     U2    zeigt  die     Vorwärtsbewegung    des     Transportschlittens    an, der  Schalter U3 die     Funktion    des Klemmschuhs. Der Schalter       U4    zeigt die Vollendung des     Abwärtshubs    des Bohrers  nach vollständigem Bohren und der Schalter     U5    die       Rückkehr    des Bohrers     in        seine    Ruhestellung an.

   Der  Schalter     U6    zeigt die Ruhestellung des     Klemmschuhs    117  und der Schalter     U7        schliesslich    die Rückkehr des     Trans-          portschlittens    110 in die Ruhestellung an.  



  Ein das Auswerfen des Werkstücks anzeigendes     Ist-          Signal        wird    durch     eine        Lichtstrahl-Fühlvorrichtung    96,  97 gegeben. Der Lichtstrahl     einer    Lichtquelle 96 fällt  auf das     lichtempfindliche    Gerät 97;

   dieses entspricht       etwa        einem        Fühlerschalter    U (9), der ein Ist-Signal gibt,       wenn    der Lichtstrahl durch das ausgeworfene Werk  stück unterbrochen     wird,    und     einem    zweiten     Schalter          UL    (10), der darauf     ein    Ist-Signal bei korrekter Dauer  funktion der Lichtsignale     liefern        kann.     



  Die eine     Klemme    aller     Ist-Signalgeber    oder Fühler  schalter ist     an        eine        gemeinsame    Leitung y angeschlossen,  die     zusammen        mit    von der anderen     Klemme    aller Fühler  schalter     kommenden        Einzelleitungen        in    einem Sockel U"  endet.     In        ähnlicher    Weise ist eine     Klemme    der     Maschi-          nenbetätigungsorgane;

      wie     Solenoidventile,        an        eine    ge-         meinsame    Leitung x angeschlossen, die zusammen mit  von der anderen     Klemme    aller     Maschinenbetätigungs-          organe        kommenden        Einzelleitungen        in    einem Sockel H"  endet;     in        Fig.    2 sind der     übersichtlichkeit    halber nur  sechs     solche    Leitungen gezeigt.

   Die Steuervorrichtung     CU     ist mit entsprechenden     Verbindungsmitteln    oder     Sockeln     U' und O' versehen, die durch     Kabelverbindungen    mit  entsprechenden Anschlüssen der Sockel U" und H" ver  bunden werden können.  



  Der gemeinsame Leiter y der     Ist-Signalleitungen    ist  mit dem Eingang     eines        im    folgenden näher zu beschrei  benden Netzwerks     TSF    und dessen Ausgang durch eine  Leitung s mit dem Eingang eines     Schrittschaltwerks    R  verbunden. Eine Spannungsquelle W kann den     Teil        TSF     sowie den     Schrittschaltwerkteil    R mit positivem Potential  versorgen. Das negative Potential wird von dem     TSF-Teil     über die Leitung s geliefert.  



  Das     Schrittschaltwerk    hat eine Anzahl von Schalt  stufen wovon jede     zusammen    mit einem vorbestimmten  Schalter     Ui,        U2,        U3:    usw. ein     Koinzidenzelement    bildet,       mit    dem     ein    Ist-Signal durch die     Leitung    y hervorge  bracht werden     kann,    wodurch das     Schrittschaltwerk    ein  gestellt und dabei ein anderes     Koinzidenzelement    be  triebsbereit     gemacht        wird;

      zugleich erfolgt     eine    Daten  speicherung     in    Form numerischer Werte oder Zahlen im       Digitalrechner.     



  In     Fig.    2 sind die vom     Schrittschaltwerk    R ausgehen  den     Ist-Signalleitungen        mit        ui,        u2,        u3;    u4, u5 und     us    und  die     Befehlssignalleitungen    mit     hl,        h2    und     h3    bezeichnet.  



  Die Steuervorrichtung enthält     Befehlssignal-Steuer-          relais    mit der Bezeichnung RA,     RB        und        RC;    diese sind       bistabile        Kipprelais,    die auf den Empfang aufeinander  folgender Signale entweder aus der     Einschaltstellung        in     die     Ausschaltstellung    oder umgekehrt übergehen.     In.    die       Befehlssignalleitungen    ist ein Verteiler     M2    z.

   B.     in    Form       eines    entsprechend verdrahteten     Vielfachanschlusses    ein  geschaltet; er     kann    die Relaiswicklungen mit dem     Schritt-          schaltwerk        verbinden    und die aufeinanderfolgenden Sig  nale richtig den Relais zuführen, um dadurch die     einzel-          nen        Maschinenfunktionsorgane    auf den     vorausbestimm-          ten    Stufen- desRTI ID="0002.0222" WI="27" HE="4" LX="1379" LY="1724">  Schrittschaltwerks        in    und ausser Betrieb  zu setzen.  



  Das     Schliessen    des Anlasschalters     U1        veranlasst    das  Zählwerk oder     Schrittschaltwerk    zum Vorrücken auf die  Stufe 2. Sofern das Magazin Werkstücke enthält, bleibt  der     Fühlerschalter        U$    geschlossen und er     veranlasst    den  Zähler zum Fortschreiten nach Stufe 3. Auf dieser Stufe  betätigt     die    Schaltung des     Verteilers        M2    das Relais RA,  das seinen Kontakt schliesst und hierbei ein Befehlssig  nal an den     Transportzylinder        H2    gibt.  



  Nach dem Vorschieben des Werkstücks schaltet das       Schliessen    des     Fühlerschalters        U2    den Zähler auf Stufe 4.  Während des     Werkstückvorschubs    wird das vorherge  hende Werkstück ausgeworfen und auf der Stufe 4 stellt  die     Fühlvorrichtung    97 dies fest.     Ein    dem     Schliessen    des  Schalters US (9) entsprechendes      Schatten -Signal        wird     auf den     Zähler    übertragen und lässt diesen     auf    Stufe 5  vorrücken.

   Der Lichtstrahl der     Lichtquelle    96 gibt darauf  ein der     Betätigung    des Schalters     U1    (10) entsprechendes        Licht -Signal,    das das Zählwerk auf Stufe 6 vorrücken  lässt.  



  Auf dieser Stufe betätigt die Querverbindung im Ver  teiler     M2    das Relais     RB,    welches die     Klemme    117 wirk  sam macht. Dies veranlasst das     Schliessen    des Schalters       U7    und hierbei das Vorrücken des Zählwerks auf Stufe 7,  bei welcher das Relais     RC        erregt    und die     Bohrersteue-          rung    zur Abwärtsbewegung des     Bohrers    wirksam     wird.         Ist der Bohrer abwärts bewegt worden, so wird dadurch  der Schalter U4 geschlossen, der den Zähler auf Stufe 8  bringt.

   Auf dieser Stufe wird durch die zum Relais     RC     führende zweite Querverbindung im Verteiler     M2    dieses  Relais     aberregt,    wobei der Bohrer sich wieder     aufwärts     bewegt und den Schalter U5     schliesst.     



  Dies lässt den Zähler     auf        Stufe    9 vorrücken,     in    der  die Querverbindung zum Relais     RB    dieses     aberregt    und  die Klemme 117 unwirksam macht. Dadurch wird der  Schalter     U6    geschlossen und hierbei der Zähler auf Stufe  7 gebracht. Auf dieser Stufe setzt die     Querverbindung     zum Relais RA den Transport ausser Tätigkeit und der  Transportschlitten 110 wird zurückgestellt; die Maschi  nenausrüstung ist     dann    für die Wiederholung eines neuen  Arbeitszyklus bereit.  



  Jedes     Schliessen    der     Fühlerschalter    liefert ein Signal  an das Organ     TSF,    das bei einem dauernden Eingangs  signal eine Anzahl     wohldefinierter    Index- oder Verstell  signale für das     Schrittschaltwerk        in    vorausbestimmten  Zeitabständen oder bei einem kurzzeitigen Eingangssig  nal nur ein einziges solches Indexsignal hervorbringt.  



  Die     Fühlerschalter        U2    ...     U$    geben Signale, die  solange fortdauern, bis die entsprechenden mechanischen  Bewegungen umgekehrt worden sind; damit sie dabei  keine Mehrzahl von Indexsignalen erzeugen, bringt das  Organ     TSF        aufeinanderfolgende    Indexsignale nur in vor  ausbestimmten Zeitabständen hervor;

   das     Schrittschalt-          werk    wird während des Intervalls nach dem ersten In  dexsignal verstellt, das die Auswahl der nächsten     Ist-          Signalleitung    veranlasst und dabei den     Fühlerschalter          in    der vorhergehenden Leitung unwirksam macht.  



  Die von der     Fühlvorrichtung    97 erzeugten Signale  sind kurzzeitig und das Organ     TSF    ist so beschaffen,  dass es auf ein solches Signal ein einziges wohldefiniertes       Indexsignal    von etwa rechteckiger Kurvenform hervor  bringt.  



  Die in     Fig.    3 gezeigte Schaltanordnung enthält als       Schrittschaltwerk    ein binäres     Zählwerk    mit drei binären  Netzwerken     BNi,        BN2    und     BN3,    wovon jedes als     Flip-          Flop-Schaltung        ausgeführt    und als Zähler für elektro  nische     Digitalrechnung    geschaltet ist.

   Die     Binärziffern-          leitungen    sind an eine     Entschlüsselungsmatrize    DM an  geschlossen, von welcher die     Ist-Signalleitungen        ui,        u2          u3   <B>...</B> abgehen; von letzteren zweigen die     Befehlsignal-          leitungen    hl,     h2    und     h3    ab.  



  Nach     Fig.    3 ist das     TSF-Glied    so     eingerichtet,    dass  es auf den Empfang von durch die Leitung y übertrage  nen     Ist-Signlen    mit der in     Fig.    2 bei dem Organ     TSF    an  gedeuteten Kurvenform     Index-Impulsse    an die     Flip-Flop-          Schaltungen    abgibt. Es kann aber solche nur in voraus  bestimmten Intervallen hervorbringen, um den Einfluss  äusserer Störungen auszuschliessen und auch die ge  wünschte Betätigung der Steuerrelais     RA,    RB und     RC     sicherzustellen.  



  Das     TSF-Netzwerk    enthält in seinem Eingangskreis       einen    Kondensator     Cl,    dessen     Klemmenpotential    durch  das Potential im Punkt C gegeben ist, welches seinerseits  durch die Spannungswerte am     Spannungsteiler        bestimmt     wird.

   Solange kein Signal auf der Leitung y übertragen  wird, wird Strom durch den     Spannungsteiler        und    das  Ventil     d2        fliessen.    Wird dem Eingang aus der     y-Leitung     ein positives Potential aufgedrückt, so wird das Potential  im Punkt C noch positiver, wobei der normalerweise  durchlässige Transistor     TF2        gesperrt    wird und die     bista-          bile    Transistorschaltung kippt, so dass der Transistor     TF3     geöffnet d. h.

   durchlässig     wird.    Hierbei wird das Potential    am Kollektor des Transistors     TF3    positiv. Dieses wird den  oben erwähnten     Flip-Flop-Schaltungen        BNi,        BN2,        BN3     zugeführt.

   Die Zunahme des das Sperren des     Transistors          TF2    steuernden positiven     Potentials        in    Punkt C     wird     durch den Ladevorgang des Kondensators     C1        bestimmt.     Der Kondensator ist so angepasst, dass ein Signal von  gewisser Dauer erforderlich ist, um die Transistorschal  tung     TF2,        TF3    umzuschalten.

   Hierbei     kann        eine    Betäti  gung des     TSF-Netzwerks    ausser einem Befehlssignal     vor-          ausbestimmter    Dauer auf unerwünschte Signale hin, wie       harmonische    Oberwellen aus der Betätigung der     Ist-Sig-          nalschalter    oder dergleichen, auch     Flip-Flop-Indexsigna-          le    hervorbringen.  



  Wird der Transistor     TF3    geöffnet, so     wird    der nor  malerweise offene Transistor     TF4        gesperrt,    wobei das  Potential am Kollektor des letzteren negativ wird und  das Öffnen des normal gesperrten Transistors     TFi        ver-          anlasst.    Dies entspricht einem     Kurzschliessen    des     Kon-          densators        Cl,    der dadurch über den Transistor     TFi    entla  den wird.

   Durch das Entladen des Kondensators wird das  Potential     im    Punkt C negativer, weil das Ventil im verti  kalen Zweig des Eingangskreises verhindert, dass dem  Punkt C .ein     dauerndes    positives Befehlssignal aus der       y-Leitung    zugeführt wird.

   Dadurch wird der Transistor       TF2    geöffnet, was die Sperrung des Transistors     TF3        ver-          anlasst.    Dies wieder veranlasst das Öffnen des Tran  sistors     TF4    und Sperren des Transistors     TFi.    Während  dieser Umschaltung der Transistoren ist ein kurzes, aber  hinreichend wohldefiniertes     Steuersignal    zum     Kippen    der       Flip-Flop-Schaltungen    übertragen worden.  



  Die     Spannungsteiler        r1,        r2,        rs    und     r5,        r6,    r7 sind so an  gepasst, dass das Potential an der Basis des Transistors       TF2    negativer ist als das Potential am     Emitter    dieses  Transistors, um ihn ein- oder ausgeschaltet zu halten,  wobei Strom durch den Widerstand     r5,    den Transistor       TF2    und einen Widerstand     r8    geleitet wird.

   Der     Span-          nungsteiler        r5,        r6,    r7 ist ferner so bemessen, dass das Po  tential am     Emitter    des Transistors     TF3    weniger negativ  ist als das bei durchlässigem Transistor     TF2    durch den  Spannungsteiler     r5,        r$    bestimmte Potential am Kollektor  des Transistors     TF2,    und insoweit dieses letztere Poten  tial der Basis des Transistors     TF3        zugeführt    wird,

       wird     natürlich der Transistor     TF3    hierbei     gesperrt    bleibn. Da  die Basis des Transistors     TFi    durch einen Widerstand     r9     mit dem positiven Pol der Spannungsquelle     verbunden     ist, während sein     Emitter    an den weniger positiven Punkt  C angeschlossen ist, wird dieser Transistor in solchem  Zustand gesperrt sein.

   Der Transistor     TF4    ist mit seiner  Basis über einen Widerstand an das negative Potential  und     sein        Emitter    an das positive Potential angeschlossen,  so dass dieser Transistor leitend sein wird, wobei das an       seinem    Kollektor bestehende und der Basis des Tran  sistors     TFi    zugeführte Potential durch den aus den Sta  bilisierungswiderständen     im        Emitter-Kollektor-Kreis    des  Transistors     TF4    gebildeten Spannungsteiler     bestimmt     wird.  



  Ein positives Signal, das aus der Leitung y über das  Ventil     d1    dem Punkt P     zugeführt    wird, erhöht das Po  tential in diesem Punkt, so dass der Strom durch die  Widerstände     r1    und     r2    abnimmt. Hierbei wird das Po  tential an der Stelle zwischen den Widerständen     r1    und       r2    positiver. Die Schaltung ist so bemessen, dass das  Basispotential des Transistors     TF2    bei dieser Erhöhung  das positive Potential am     Emitter    von     TF2    übersteigt,  so dass dieser gesperrt wird.

   Das Potential am Kollektor  des Transistors     TF2    und damit an der Basis des Tran-           sistors        TF3    wird nur durch die     Verbindung        mit    dem  negativen Batteriepotential     gesteuert        und        hierbei    hinrei  chend unter das     verhältnismässig    positive Potential am       Emitter    des Transistors     TF3    gesenkt, um diesen Tran  sistor leitend zu machen.  



  Der Kollektor des Transistors     TF3        wird    hierbei an  die positive Seite der     Spannungsquelle        angeschlossen,    so  dass sein Potential erhöht wird. Dieses positive Potential  wird dem ersten     Binärzähler        BNi    durch die     in        Fig.    3  dargestellte Verbindung     zugeführt.    Zugleich     durchfliesst     das positive Signal das Ventil     d4    und den Kondensator       C3,    so dass die Basis des Transistors     TF4    positiver wird.

    Die     Schaltung    ist so     beschaffen,    dass das erhöhte Basis  potential des Transistors     TF4    dessen positives     Emitter-          potential    übersteigt, so dass er hierbei gesperrt wird.

    Bei diesem Sperren ist der Kollektor von     TF4    an die  negative Seite der     Spannungsquelle    angeschlossen und  dadurch wird sein Potential     sinken.    Diese Abnahme des       Kollektorpotentials    wird     dann    durch den Kondensator  C2 auf die Basis des     Transistors        TFl    übertragen, so dass  nunmehr dessen Basispotential negativer wird als     sein     vom     Punkt    C     herrührendes        Emitterpotential    und hierbei  der     Transistor        TFl    durchlässig wird.  



  Das öffnen des     Transistors        TFl    sucht das Potential  im     Punkt    C zu senken, da dieser Punkt nur mit der ne  gativen Batterieseite durch den Widerstand     r4    verbunden  ist. Wegen des Kondensators     Cl    benötigt jedoch die  Potentialabnahme im     Punkt    C eine gewisse Zeit,     weil     der Kondensator nach dem     Einschalten    des Transistors       TFl        in    erster     Linie    durch den     Widerstand        r4    entladen  wird.

   Nach diesem Entladen wird das Potential im  Punkt C     gesenkt,    auch wenn noch immer dem Punkt P  aus der     gemeinsamen    Leitung y ein positives Signal     zu-          geführt    wird, da ein solches Signal-das Ventil d2 nicht  passieren     kann.    Das niedrigere Potential im Punkt C  wird also eine Potentialabnahme in dem Punkt zwischen  den Widerständen     r,    und r2 ergeben, so dass auch das  Basispotential am Transistor     TF2    gesenkt wird.

   Die       Schaltung    ist so bemessen, dass dieses Basispotential  hiernach negativer wird als das Potential am     Emitter    des       Transistors        TF2,        wodurch    dieser eingeschaltet wird, mit  der Folge, dass sein     Kollektörpotential    und     damit    das  Basispotential des Transistors     TF3    steigen und positiver  werden als das     Emitter-Potential    des Transistors     TF3,     wobei dieser gesperrt wird.

   Durch     .dieses    Sperren wird  das     Kollektorpotential    am Transistor     TF3    gesenkt und  dadurch das     positive    Signal zum ersten     Binärzähler        BNl     abgestellt; zugleich wird die Basis des Transistors     TF4     negativer, so dass dieser     letztere    infolge des positiven       Potentials    an seinem     Emitter    leitend wird.

   Das Kollektor  potential des Transistors     TF4    wird hierbei     positiver    und  diese     Potentialzunahme    wird durch den Kondensator C2  auf die Basis des Transistors     TFl    übertragen und dieser       wird    hierbei wieder gesperrt, da sein Basispotential nun  mehr     positiver    als sein     Emitterpotential    ist.  



  Wie     ersichtlich,    kehrt die ganze     Schaltung    nach die  sen     Zustandsänderungen    in     ihren        Ausgangszustand    zu  rück.  



  Das hier beschriebene     TSF-Netzwerk    ist in der Lage,  auf ein     positives    Ist-Signal aus der Leitung y anzuspre  chen, sofern dieses     Signal    unter     Berücksichtigung    des  Widerstandes     r3    die notwendige elektrische Wirkung  hat, um das     Potential        im    Punkt C soweit zu erhöhen,  dass es das Abschalten des     Transistors        TF2        veranlasst.     Es ist so die Schaltung derart     anpassbar,    dass eine ge  wisse     Mindesteingangswirkung    aus der Leitung y er  forderlich ist,

   die     Schaltung        anzuregen    und     damit    die         Fortschaltmittel    auszulösen. Diese Massnahme dient dem  Zweck, fehlerhafte Eingangsimpulse von geringer Lei  stung, wie in den     Ist-Signalstromkreis        induzierte    Signale,  auszuschalten. War andererseits ein     hinreichendes    Sig  nal     imstande,    das Basispotential des Transistors     TF2     zu erhöhen und dadurch diesen Transistor abzuschalten,  so hängt die gewünschte Funktion des Netzwerks nicht  vom Weiterbestehen jenes     Eingangssignals    ab.

   Dem bi  nären Netzwerk     BNl    wird also ein     wohldefiniertes    und       hauptsächlich    durch die Zeitkonstante des     RC-Gliedes          Cl,    r4 bestimmtes     Auslösesignal    unabhängig von der  Dauer der Ist-Signale     zugeführt,    so dass das richtige  Umschalten der     Binärzähler    sogar bei durch einen kur  zen Lichtblitz gegebenen Ist-Signalen gesichert ist.  



  Die in     Fig.    4 dargestellte Vorrichtung enthält im     ein-          zelnen    ein     binäres    elektronisches Zählwerk mit     vier    ent  sprechend verbundenen Binärnetzwerken     BNl,        BN2,        BN3     und     BN4,    die jedes als     Flip-Flop-Schaltung    ausgeführt  sind, wie näher bei     BNl    in     Fig:    5 dargestellt ist.  



  Die     Binärziffernleitüngen        b-,    b 1 und b 2-,<B>b'2</B>     USW-          sind    an eine     Entschlüsselungsmatrize        mit    einer     Mehrzahl     von Ausgangsleitungen     angeschlossen,    welche die     Ist-          Signalleitungen        ul,    u2,     us   <B>...</B> bilden.

   Die im     Schaltbild     senkrechten     Matrizenleitungen    sind     mit    den waagrechten  Ausgangsleitungen     ul,    u2,     us   <B>...</B> an den durch Punkte  bezeichneten Knotenstellen verbunden. Deren     physika-          lische    Werte sind durch Netzwerke     DPi,        DP2,        DP3   <B>...</B>  vertreten.

   Die Verbindung zwischen den     Binärziffern-          leitungen    und den     Ausgangsleitungen        u1,    u2,     u3   <B>...</B> sind  so     getroffen,    dass die letzteren durch die Matrize in de  zimaler Folge wirksam gemacht werden.  



  Das Auslösen und Kippen der Schaltungen wird  durch die von den     Ist-Signalschaltem        U1,    U2,     U3   <B>...</B>  gegebenen Signale bewirkt, indem die gemeinsame Lei  tung y über ein Eingangsnetzwerk     INP    mit dem Eingang  der     Flip-Flop-Kette    verbunden ist. Das Binärzählwerk  arbeitet hierbei als Zahlenrechner,     wenn    jene Schalter  synchron     mit    der Aufeinanderfolge der     wirksamwerden-          den    Leitungen     ul,    u2,     u3    . .. betätigt werden.

   Wird die  einer bestimmten     Binärzahl    entsprechende     Matrizenaus-          gangsleitung    durch den in ihr     liegenden        Ist-Signalgeber     geschlossen, so bewirkt das dadurch veranlasste Um  schalten des Binärzählers die Auswahl oder das Wirk  samwerden einer anderen     Matrizenausgangsleitung.    Dies  bereitet das weitere Umschalten des     Binärzählers    durch  den in jener Leitung     liegenden        Ist-Signalgeber    vor.  



  Die dargestellte Anordnung sieht aber auch die Be  nutzung der     Matrizenausgangsleitungen    für die Abgabe  von     Befehlsignalen    an die Funktionsorgane vor. Hierzu  ist eine     Anzahl    von     Befehlssgnalleitungen        hl,    h2,     h3   <B>...</B>  von den     Matrizenausgangsleitungen    abgezweigt und an  einen elektrischen Verteiler M2 angeschlossen;

   dieser  kann die Form eines Kontaktsockels mit einer an die       Befehlssignalleitungen    angeschlossenen Gruppe von An  schlüssen und einer mit den Steuerrelais RA,     RB,        RC          verbundenen    zweiten Gruppe von Anschlüssen haben,  welcher Sockel einen entsprechend verdrahteten Viel  fachstecker aufnehmen kann, durch den die Verbindung  zwischen den     Befehlssignalleitungen    und den Relais zu  deren Erregung oder Betätigung     in        vorausbestimmter Fol  ge hergestellt werden kann.  



  Die Auswahl der     Ausgangsleitungen        ul,    u2,     us    . ..  findet in einer     Reihenfolge    statt, die von den durch die  Knotenpunkte     in    der Matrize veranschaulichten Verbin  dungen abhängt. Es ist daher möglich, die Verbindungen  an den     Knotenstellen    entsprechend der     Reihenfolge    vor-      zunehmen, in der die     Ist-Signalgeber    während des vor  ausbestimmten Arbeitszyklus der Maschine betätigt wer  den, um mittels der     Ziffern-Flip-Flops    das Umrechnen  der Ist-Signale durch entsprechenden Anschluss an die  Matrize zu bewirken.

   Es ist in diesem Fall nicht erfor  derlich, die     Ist-Signalgeber    an die Ausgangsleitungen der  Matrize in einer gemäss einer vorausgesetzten     Numerie-          rung    dieser Leitungen     bestimmten    Reihenfolge     anzu-          schliessen,    um Übereinstimmung mit der Reihenfolge  der Betätigung der     Ist-Signalgeber    während des Maschi  nenzyklus herbeizuführen, denn die Verbindung in der  Matrize wählt selbsttätig die Ausgangsleitungen aus, die  in dezimaler Reihenfolge entsprechend der Betätigung  der     Ist-Signalgeber    wirksam werden sollen.  



  In vielen Fällen kann es jedoch zweckmässig sein,  das System bei der Herstellung der Verbindungen an den       Matrizenknotenpunkten    so zu entwerfen, dass die dezi  male Reihenfolge der     Matrizenausgangsleitungen    vor  ausgeplant und diese Leitungen entsprechend numeriert  werden. In diesem Fall müssen die     Ist-Signalgeber,    um  die gewünschte binäre Zählung der Ist-Signale zu bewir  ken, in die     Matrizenausgangsleitungen    in dezimaler Folge  eingeschaltet sein. Dies kann entweder in der in dem  erwähnten älteren Patent angegebenen Weise oder durch  Einfügung elektrischer Wähleinrichtungen, wie z.

   B. ei  nes in geeigneter Weise verdrahteten     Vielfachsteckers,    in  die Verbindung zwischen die     Matrizenausgangsleitungen     und die     Ist-Signalgeber    geschehen.  



  Im folgenden wird angenommen, dass die Knoten  verbindungen in der Matrize so getroffen sind, dass die       Matrizenausgangsleitungen        ui,        u2,        u3    ... in der     Fig.    4  bezifferten dezimalen Reihenfolge wirksam werden, und  dass die Maschine so eingerichtet ist, dass sie die     Ist-          Signalgeber        U1,    U2,     U3   <B>...</B> in entsprechender Nummern  folge betätigt.  



  Die Wirkungsweise der in     Fig.    4 dargestellten An  ordnung ist kurz die folgende:  Die vier     Flip-Flops    seien in eine Ausgangsstellung  gebracht, in der die erste     Matrizenausgangsleitung        u1     ausgewählt oder wirksam gemacht wird, so dass ihr ein  Potential zugeführt wird. Die     Ist-Signalgeber    sind der  Einfachheit halber als Schalter dargestellt, können je  doch auch aus elektronischen Netzwerken bestehen, die  auf irgendeine Zustandsänderung, einer lichtempfindli  chen Zelle, durch Signalgabe reagieren.  



  Wird der     Ist-Signalschalter        U1    geschlossen, so wird  ein Signal durch den gemeinsamen Leiter y dem Ein  gangsnetzwerk     INP    zugeführt, wobei der durch die vier       Flip-Flops    gebildete Binärzähler umgeschaltet wird und  die zweite     Matrizenausgangsleitung    zur Wirkung bringt.  Dies bereitet die Umschaltung des Binärzählers durch das  Schliessen des     Ist-Signalschalters        U2    vor. Bei dieser Um  schaltung wird die Leitung     u3    wirksam.

   In der Ausfüh  rungsform nach     Fig.    4 sorgt eine Querverbindung im       Vielfachstecker        M2    für die Betätigung des Relais RA,  wenn die     Matrizenausgangleitung        u3    wirksam ist. Es sei  angenommen, dass dies ein Schliessen des zugehörigen  Relaiskontakts und dadurch Betätigung des Arbeitsor  gans     Hl    zur     Einleitung    der Maschinenfunktion     veranlasst.     



  Bei Schliessen eines     Ist-Signalschalters        U3    macht die  Binärzählung der Ist-Signale die     Matrizenausgangsleitung          u4    wirksam, und wenn der     Ist-Signalschalter    U4 geschlos  sen wird, schreitet die Umschaltung weiter und macht  die Leitung u5 wirksam. Wenn dies eintritt, ergibt die  Querverbindung im     Vielfachstecker        M2    Betätigung des  Relais RA, welches den zugehörigen Relaiskontakt öff-         nen    und die durch das Steuerorgan     H1    eingeleitete Ma  schinenfunktion unterbrechen möge.

   Die     Querverbindung     im     Vielfachstecker        betätigt    auch das Relais RB, welches  den zugehörigen     Relaiskontakt    schliessen und eine vom  Organ     H2        gesteuerte    Maschinenfunktion     einleiten    möge.  



  Das Umschalten und Zählen schreitet in der hier an  gegebenen Weise fort. Wenn die     Matrizenausgangsleitung          u7    wirksam wird, wird das Relais RB wieder betätigt,  so dass es seinen Kontakt öffnet um die durch Erregung  des Organs     H2    eingeleitete     Maschinenfunktion    zu been  den, und wenn die     Matrizenausgangsleitung        u$    zur Wir  kung kommt, wird das Relais     RC    betätigt, um die durch  das Organ     H3    gesteuerte dritte Maschinenfunktion einzu  leiten, die durch Wiederbetätigung des Relais     RC    be  endet- wird,

   wenn die     Matrizenleitung        ulo    zur Wirkung  gelangt.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    4 ist angenom  men, dass nur zehn     Matrizenleitungen        für    die Maschinen  ausrüstung verwendet werden und dass die     Matrizenaus-          gangsleitung        u11,    wenn sie wirksam wird, ein     Rückstell-          signal    durch eine     Rückstelleitung    z an die     Flip-Flops     liefert, wobei diese in den Ausgangszustand zurückge  führt werden, um die erste     Matrizenausgangsleitung        u1     wieder wirksam zu machen und den Zyklus zu wieder  holen.  



  Bei vier     Flip-Flops    können 16     Matrizenausgangslei-          tungen    vorgesehen werden, von denen mit der angegebe  nen Anordnung insgesamt 15 Leitungen für die Maschi  nensteuerung verfügbar sind.     Selbstverständlich    kann jede  zusätzliche Anzahl von     Flip-Flops        benutzt    werden, so  dass mit n     Flip-Flops    eine Matrize     mit    n an diese ange  schlossenen     Eingangsleitungspaaren    für die Maschinen  steuerung     2n-1    Ausgänge verfügbar macht,

   wobei der       2nte    Ausgang für die     Rückstellung    verfügbar ist.  



  Die     Flip-Flops    können als Grundbausteine für die  Herstellung der gewünschten     Leitunganzahl        2n-1    benutzt  werden.  



  Es wurde jedoch als zweckmässig gefunden, Steu  erapparaturen der beschriebenen Art in einer     Ein-          heitsgrösse    mit einer bestimmten     Anzahl    von     Flip-          Flops    zu     entwerfen,    im folgenden Beispiel mit vier     Flip-          Flops    als     Grundbausteinen,

      und dann nach Bedarf die  gewünschte höhere     Anzahl    von Leitungen für die     Ma-          schienensteuerung    durch Kombination solcher genormter  Einheiten     in    einer der anhand der Figuren 6 oder 8 nä  her beschriebenen Weisen zu gewinnen.  



  Die im Vorhergehenden nur allgemein     erwähnten    Netz  werke     DP1,        DP2,        DP3    . .. , welche die     physikalischen     Äquivalente der Knotenpunkte darstellen, enthalten an  hand der     Fig.    5 näher zu beschreibende elektronische  Gatter.

   Jedes der Netzwerke     DP1,        DP2,        DP3   <B>...</B> hat  ausserdem an die Leitungen     u1,        u2,        u3   <B>...</B> angeschlossenen  Ausgang einen an     eine    Leitung     ml    angeschlossenen Aus  gang, der mit einem     Eingang    eines als Ganzes mit     RFB     bezeichneten Netzwerks verbunden ist, und einen zwei  ten Ausgang in Verbindung mit einer Leitung f, die  an einen anderen Eingang des     RFB-Netzwerkes    an  geschlossen ist.

   Das letztere enthält ein     Hauptsteuerre-          lais,    welches     aberregt    wird,     wenn    mehr als ein vorausbe  stimmter Strom durch eines der     DP-Netzwerke,    z. B. in  folge Überbrückung durch einen     Ist-Signalschalter    der  Arbeitsmaschine, entnommen wird. Die     Aberregung    je  nes Relais wird in diesem Fall über die Leitung gesteuert.  Das Relais wird auch     aberregt,    wenn z.

   B.     infolge    von  Fehlern     in    den     Flip-Flops    oder den     DP-Netzwerken    die  Leitungen     ui,        uz,        u3    . . . nicht richtig wirksam gemacht      werden, d. h. nicht     derart,    dass ein bestimmtes eindeuti  ges Potential nur einer der Leitungen zugeführt wird. In  diesem Fall     wird    die     Betätigung    des     RFB-Netzwerkes     über die Leitung     ml    gesteuert.

   Es ist klar dass ein solcher  Zustand, während dessen mehr als eine Steuerleitung       wirksam    gemacht ist, vermieden werden sollte, denn er       würde    mehr als einem Ist-Schalter Gelegenheit geben, das       Umschalten    des     Binärzählwerks    zu veranlassen, was zu  fehlerhaftem Arbeiten der Maschine führen kann.  



  Das     RFB-Netzwerk    hat     zwei    Ausgänge, wovon der  eine mit der     Rückstelleitung    z verbunden ist, die     ein          Rückstellsignal        erhält,        wenn    das Gerät angeschaltet wird,  um sicherzustellen, dass die     Flip-Flops    immer bei der vor  ausbestimmten     Anfangsbinärzähl        beginnen.    Der zweite  Ausgang des     RFB-Netzwerks    ist durch eine Leitung b  mit einem Punkt im Eingangsnetzwerk     INP    verbunden,

    wodurch auf Empfang eines Signals das Eingangsnetz  werk     unwirksam    gemacht werden kann, so dass es auf  Empfang von     Umschalt-    oder Ist-Signalen aus den Lei  tungen y die     Flip-Flops    nicht umschaltet. Das     RFB-Netz-          werk    sendet vom hier     erwähnten    zweiten Ausgang ein  Signal auf die Leitung b sowohl auf seine Anregung von  der Eingangsleitung f als auch von der     Eingangslleitung          ml    aus.  



  Aus dem Vorhergehenden ergibt sich, dass das Ge  rät durch die Verbindung über die Leitungen f; ml und b  Sicherheit gegen falsches Arbeiten der Maschine bei       Mängeln    an den Ist-Schaltern     schafft,    welche Mängel  die Netzwerke der Steuervorrichtung durch übermässige       Stromentnahme    schädigen können, wie auch bei in den  Netzwerken     auftretenden        Mängeln    die     fehlerhafte    Be  tätigung     hervorrufen    können.  



  Nach     Fig.    4 sind     in    die     Matrizenausgangsleitungen     oder     Ist-Signalleitungen    auch Ventile -eingeschaltet, die  eine     Rückübertragung    störender Signale auf die     Matri-          zennetzwerke    oder     DP-Netzwerke        verhindern,    und in       ähnlicher    Weise sind Ventile in die     Befehlssignalleitun-          gen    eingeschaltet.  



  Es wäre auch     möglich,    die     DP-Netzwerke    so zu ge  stalten, dass aus     ihnen    ausserdem den Ausgangsleitun  gen     u1,        u2,        u3   <B>...</B>     zugeführten    Potential auch     ein    den  Steuerrelais RA,     RB,        RC    zuzuführendes negatives Signal  entnommen werden kann, um die Relais auf     abwechselnd     zugeführte     positive    und     negative    Signale zu erregen bzw.

         abzuerregen.    Es     wurde    jedoch gefunden, dass     dies    die       DP-Netzwerke        komplizieren    kann und Verdoppelung  der     Leitungen    zur     Eingangssseite    des Verteilers     M2    er  fordern     würde.     



  Es wurde daher für zweckmässiger gehalten, die Re  laisnetzwerke so zu gestalten, dass sie die Relaiswick  lung     RB        nur    auf positive     Eingangssignale        abwechselnd     erregen und     aberregen.     



       Hierzu    sind nach     Fig.    4 die mit den Relais verbunde  nen Klemmen des Sockels     M2    verdoppelt     und    die Relais  wicklung ist in ein elektronisches Netzwerk mit zwei       Eingängen    h und 12 einbezogen     und    arbeitet als polari  siertes Relais nur unter dem Einfluss von positiven Sig  nalen.  



  Die     Schaltungsanordnung    des Relais     RA        enthält    drei  Transistoren     RTl,        RT2    und     RT3,    wovon der letztere     in     Reihe     mit    der Relaiswicklung RV liegt.

   Die Transistoren       RT2        und        RT3    bilden eine     bistabile        Schaltung,    die     durch     ein der Basis des Transistors     RT2    vom Eingangspunkt       Il        zugeführtes    positives     Impulssignal        in    den einen Zu  stand geschaltet werden kann,     während    die Umschaltung       in        ihren    anderen Zustand durch den Transistor     RT,    ge  bracht wird,

   der seinerseits durch ein seiner Basis durch    den anderen Eingangspunkt 12 zugeführtes positives Sig  nal gesteuert wird.  



  Im Anfangszustand wird der Transistor     RT2    leitend,  um die Basis des Transistors     RT3        hinreichend    positiv zu  machen und diesen     im    Sperrzustand zu halten, so dass  die Relaiswicklung RV     aberregt    wird.

   Der Eingangs  punkt     I1    ist an     einen        Spannungsteiler    r'6,     i    7,     r'$        ange-          schlossen,    von dem der Basis des Transistors     RT2    das  verhältnismässig negative Potential zugeführt wird, das  diesen Transistor in seinen     Durchlasszustand    bringt.

   Wird  hingegen ein positives Signal dem Eingangspunkt     Il    zu  geführt, so veranlasst dies, dass das Potential     an    der  Basis des Transistors     RT2    in solchem Mass     zunimmt,     dass der Transistor abschaltet oder sperrt, wodurch das  Potential an     seinem    Kollektor und damit an der Basis  des Transistors     RT3    negativ und daher dieser     Transistor     leitend wird,. so dass er die     Relaiswicklung    RV erregt.  



  Der     Eingangspunkt    12 ist an einen     Spannungsteiler          r'o,        r'lo,    r     11    angeschlossen, der - solange kein     positives     Signal der Eingangsstelle 12 zugeführt wird - dazu dient,  die Basis des Transistors RT, weniger positiv als dessen       Emitter    zu machen und ihn dadurch     in    einem Durchlass  zustand zu halten.

   Bei diesem Zustand wird das Poten  tial am Kollektor des Transistors ebenfalls positiv sein,  aber wegen des Ventils     d'1        und    des     Vorspannungswider-          standes        r'12    kann dieses Potential nicht der Basis des       Transistors        RT2    zugeführt werden.

   Wird dem Eingangs  punkt 12 ein positives Potential erteilt, so verursacht dies  eine Zunahme des Potentials an der Basis des Tran  sistors RT" so dass dieser hierbei abgeschaltet wird.     Nun     ist der Kollektor dieses Transistors mit der negativen  Seite der     Spannungsquelle    durch den Widerstand     r'12          verbunden,    so dass sein Potential negativ ist.

   Diese Po  tentialabnahme     wird    durch das Ventil     d'1    auf die Basis  des Transistors     RT2    übertragen, wo sie hinreicht, diesen  Transistor leitend zu machen, wobei sein Kollektor mit  der positiven Seite der     Spannungsquelle    über den Wi  derstand r'5 verbunden wird und     hierbei    das Basispoten  tial des Transistors     RT3        zunimmt.    Dies bedeutet, dass  bei Abgabe eines positiven Signals an den Eingangspunkt  12 der Transistor     RT3    gesperrt und     damit    die Relaiswick  lung RV     aberregt    wird.

   Die Unterbrechung des Strom  durchgangs durch die Relaiswicklung ruft eine     Selbstin-          duktionsspannung    an der Spule hervor     und    zum Ableiten  dieser Überspannung ist an die     Klemmen    der Spule ein       RC-Glied        r'13,        C'2    als Funkenlöscher zum Schutz des  Transistors     RT3        parallelgeschaltet.    Parallel zu den Wi  derständen r 's und     r'9    sind Kondensatoren     C'2        und        C'3     an die Eingangsleitungen der Schaltung angeschlossen.

    Diese Kondensatoren haben verhältnismässig hohe Ka  pazität' so dass sie imstande sind, alle induzierten Kurz  signale oder Wechselströme in den     Eingangsleitungen     zur negativen     Klemme    der Spannungsquelle abzuleiten.  Durch diese     Vorsichtsmassnahme    wird die beschriebene  Schaltung nur auf solche Signale ansprechen, die als  stetige positive     Spannung    von vorausbestimmter Min  destdauer gegeben werden.  



  Wenn der Transistor RT, auf ein dem     Eingangs-          punkt    12     zugeführtes    positives Signal durchlässig ist, so  wird die Basis des Transistors verhältnismässig negativ  sein und dadurch den Transistor     RTs        in    gesperrtem Zu  stand halten, wie oben beschrieben.

   Die     Spannungsteiler     sind so bemessen, dass     während    der Dauer     eines    dem  Punkt 12     zugeführten    positiven Signals     ein    gleichzeitig  dem Punkt     Il    zugeführtes positives Signal nicht hin  reicht, das Basispotential des Transistors     RT2    in dem  für das Sperren dieses Transistors erforderlichen Mass      zu erhöhen.

   Dies bedeutet, dass der Eingang 12 vor  herrscht, so dass das Relais immer     aberregt    werden wird,  wenn infolge fehlerhaften Arbeitens oder Kurzschlusses  im Netzwerk oder aus anderen Gründen die beiden  Eingänge ein Befehlssignal zur gleichen Zeit erhalten       sollten.     



  Das in     Fig.    5 genauer dargestellte Eingangsnetzwerk       INP    ist in der Lage, auf den Empfang von durch die  Leitung y übermittelten Ist-Signalen     ansprechend    Um  schaltsignale an die     Flip-Flops    mit der bei diesem Netz  werk in     Fig.    4 angedeuteten Kurvenform abzugeben,  und zwar vorzugsweise nur auf den Empfang von eine  vorausbestimmte Mindestwirkung übersteigende     Ist-          Signalen.     



  Das     INP-Netzwerk    ist so beschaffen, dass es Um  schaltimpulse an die     Flip-Flops    nur in vorausbestimm  ten Zeitabständen abgeben kann. Dies bedeutet, dass  jede     Binärziffer        während    eines     bestimmten    Zeitraums  zurückgehalten wird, der lang genug gewählt werden  sollte, um die Betätigung der Steuerrelais RA, RB und       RC    zu sichern.

   Würde ein Umschalten der     Flip-Flops     ohne Verzögerung zugelassen, so     könnten    selbstver  ständlich je nach der Konstruktion der Maschinenaus  rüstung an der     Maschine    Arbeitsbedingungen eintreten,  während welcher hintereinander Kurzsignale hervorge  bracht     würden,    was so schnelles Umschalten der Ma  trizeneingangsleitungen hervorrufen könnte, dass eine  richtige Betätigung der     Maschinensteuerorgane    nicht ge  nügend sicher erfolgen würde. Durch Einführung eines  Verzögerungsfaktors in das     WP-Netzwerk,    z.

   B. in der  Grösse von etwa 0,4 ms, vor Zulassung einer neuerlichen       Flip-Flop-Umschaltung    ist sichergestellt, dass jedes Ma  trizenausgangspotential     immer    während dieses Zeitraums  verfügbar ist, welcher     hinreicht,    um das gewünschte  Arbeiten der Relais zu     gewährleisten.     



  Wie     erwähnt,    ist es auch möglich, den     Spannungs-          teiler    so zu bemessen, dass an der Basis des Transistors       TF2    ein hinreichendes Potential hervorgerufen wird, und  dadurch die Mindestleistung zu     bestimmen,    bei der ein  Ansprechen des Netzwerks zugelassen wird. Beispiels  weise wurde eine Mindestleistung in der Grösse von  75     mW    als zweckmässig gefunden.  



  In     Fig.    5 ist das     Binär-Flip-Flop-Netzwerk        BNl    aus  führlicher dargestellt. Es enthält zwei Transistoren TB,  und     TB2.    Bei Zurückstellen der     Flip-Flop-Schaltung    in  den Ausgangszustand durch ein     positives    Potential über  die Leitung z wird die Basis des Transistors     TB,    positiv,  wobei dieser sperrt. Das ergibt ein negatives Potential  am Kollektor des Transistors     TB,    und dementsprechend  ein negatives Potential an der     linken        Binäreingangslei-          tung    b 1 der Matrize.

   Dieses negative Potential wird der  Basis des Transistors     TB2    zugeführt, wobei dieser durch  lässig gehalten und dadurch positives Potential an dem  Kollektor des Transistors     TB2    und positives Potential     an     der rechten Binärleitung b     i    hervorgerufen wird.  



  Die     bistabile    Schaltung ist so beschaffen, dass sie  durch einen vom     WP-Netzwerk    gegebenen Impuls um  geschaltet werden kann und hierbei das Potential an  ihrer Ausgangsleitung verschiebt. Der Ausgang zur näch  sten     Flip-Flop-Schaltung    wird vom     Kollektor    des Tran  sistors     TB2    abgenommen.  



  Die beiden Transistoren     TB,    und     TB2    sind symme  trisch geschaltet, wobei ihre     Emitter    durch einen Vor  spannungswiderstand     R1    an die positive Seite der Span  nungsquelle und     ihre    Kollektoren durch entsprechende  Widerstände an die negative Seite angeschlossen sind.    Ausserdem sind die Kollektoren durch symmetrische  Widerstände R2, R'2 und Kondensatoren C5,     C'5    unter  einander verbunden. Der Ausgang des     INP-Netzwerks     ist an einen Punkt T zwischen diesen Kondensatoren  angeschlossen.

   Die Basen der Transistoren sind mit den  Ausgangsleitungen b     i    , b     i    über die dargestellten     RC-          Glieder    verbunden. Ausserdem sind die Basen an die  positive Seite der Spannungsquelle über Widerstände       R3,        R'3    angeschlossen.  



  Im Anfangszustand ist der Transistor     TB2    offen, so  dass die Ausgangsleitung b     i    mit dem aus den beiden  Widerständen     R1    und R'4 bestehenden     Spannungsteiler     verbunden ist, wovon der     Kollektorvorspannungswider-          stand        R'4    den höchsten Widerstandswert hat, so dass die  Ausgangsleitung positiv wird. Durch das     RC-Ghed    wird  dieses positive Potential auch der Basis des Transistors  TB, zugeführt, so dass sein Basispotential nicht weniger  positiv als sein     Emitterpotential    sein wird, wodurch die  ser Transistor gesperrt bleibt.

   Bei solchem Zustand wird  der Kollektor des Transistors     TB,    über den     Vorspan-          nungswiderstand        R'4    das negative Potential der Span  nungsquelle annehmen und dieses durch das andere     RC-          Glied    auf die Basis des Transistors     TB2    übertragen, um  ihn hierdurch, wie oben vorgesehen, gesperrt     zu    halten.  Jenes     negative    Potential wird ferner der Ausgangsleitung  b     i        zugeführt.     



  Bei positivem Kollektor des Transistors     TB2    und  negativem Kollektor des Transistors TB, haben die bei  den Kondensatoren     C5@        C'5    positives Potential an ihrer  rechten Seite und negatives an ihrer linken Seite. Wird  nur ein     positiver    Impuls dem     Eingangspunkt    T zwischen  den Kondensatoren zugeführt, so     verursacht    dies keine  wesentliche Änderung der Ladung des Kondensators       C5,    da an seiner rechten Seite bereits ein positives Po  tential vorhanden ist; dagegen ist der Kondensator     C'5     ladefähig, weil sein Potential in Bezug auf den Punkt T  negativ ist.

   Dies bedeutet, dass der positive Impuls den  Kondensator     C'5    und das zwischen den Kondensator     C'5     und die Basis des Transistors     TB2    geschaltete Ventil V'  zu passieren vermag.     Hierdurch    wird das Basispotential  des Transistors     TB2    hinreichend erhöht, um das positive  Potential an dessen     Emitter    zu übersteigen, was ein  Sperren dieses Transistors veranlasst.

   Da dem Kollektor  des Transistors     TB2    durch den Kondensator     C'5    ein ste  tiges Signal zugeführt werden kann, wird dieser Kollektor  wegen seiner über den Widerstand     R'4    führenden Ver  bindung     mit    der negativen Seite der     Spannungsquelle     negativ werden, ebenso auch die Ausgangsleitung b     i    .  über das     erwähnte        RC-Ghed    wird dieses negative Po  tential auch der Basis des Transistors TB, zugeführt,  wodurch dieser leitend wird.

   Sein Kollektor ist nunmehr  mit der positiven Seite der     Spannungsquelle    über den       verhältnismässig        kleinen    Widerstand     R1    verbunden, so  dass dieser Kollektor wie auch die Ausgangsleitung b  positiv werden.  



  Würde an den Punkt T ein negativer Impuls gegeben,  so wäre er in der Lage, den Kondensator     C5    zu passieren,  aber er könnte nicht durch das Ventil V hindurchgehen  und wäre daher nicht     imstande    das Potential an der  Basis des Transistors TB, zu ändern. Dies bedeutet, dass  kein an die     Flip-Flop-Schaltung    gegebenes negatives     Im-          puls-Signal    diese Schaltung auszulösen, d. h. das Poten  tial an deren Ausgangsleitungen zu verschieben vermag.  



  Wird ein positives Signal aus der Leitung z über das  Eingangsventil<B>V2</B> der Basis des Transistors TB,     zuge-          führt,    so ruft dies, wenn jene Basis bereits positiv ist,      d. h. bei dem Anfangszustand der Schaltung, keine     Zu-          standsänderung    hervor.

   Ist dagegen die Basis des Tran  sistors     TB,    negativ, d. h.     in    dem Zustand, bei dem die       Ausgangsleitung    b     i    negativ und b<B>,</B> positiv ist, so wird  das der Basis des Transistors zugeführte positive Poten  tial den Zustand umschalten und dadurch die gesamte       Schaltung        in        ihren    Ausgangszustand zurückbringen.

   Es  ist daher klar, dass ein durch die     Leitung    z allen Flip  Flop-Schaltungen     zugeführtes    positives Signal sicher  stellt, dass     alle    diese Schaltungen sich     in    ihrem Ausgangs  zustand befinden.  



  Da     ein    Umschalten der     Flip-Flops    nur auf positive       Impulse    stattfindet,     bewirkt    die Umschaltung des ersten       Flip-Flops        BNi        in    der vorhin beschriebenen Weise kei  nerlei     Umschaltung    des nächsten     Flip-Flops        BN2.    Wird  die     Schlüsselzahl    1 für negatives Ausgangssignal der     Flip-          Flops        und    0 für positives Ausgangssignal derselben be  nutzt,

   so     bewirkt    der erste Impuls     eine        Änderung    im       Binärschlüssel    von 1111 auf 0111 und-     die    darauf statt  findenden     Umschaltungen    ergeben die     Binärzahlen    1011,  0011<B>1101,</B> 0101 usw., wie     in        Fig.    4 angegeben.  



  Die     in        Fig.    5 gezeigte Ausführung der     Flip-Flop-          Schaltung    ist nur ein Beispiel und diese kann in     einer          Anzahl.    verschiedener anderer Arten ausgeführt werden.

    Es ist auch     möglich,        anstelle    von Transistoren     in    den       Flip-Flop-Schaltungen        Tunneldioden    zu verwenden:  Um die     Matrizenausgangsleitungen        in        dezimaler    Fol  ge in der in     Fig.    4 und 5 dargestellten Weise     wirksam    zu  machen,

       sind    geeignete     Verbindungen    zwischen den bi  nären     Eingangsleitungen    der Matrize     und    den     Matrizen-          ausgängen    hergestellt.  



  Es ist auch möglich, die     Ausgangsleistungen    der Ma  trize     mittels        Thermoionendioden    oder Kristalldioden  wirksamer zu machen, die unmittelbar als physikalische  Äquivalente der     in        Fig.    4 und 5     dargestellten    Knoten  punkte benutzt werden.

   Es     wird        indessen    mit Rücksicht  auf die oben     erwähnten        Sicherheitsmassnahmen    in Form  der     übermittlung    fehlerhafter Signale durch die Leitun  gen f und     m1    die Verwendung von     DP-Netzwerken    vor  gezogen. Eines davon     (DPi)    ist     ausführlicher        in        Fig.    5  wiedergegeben.

   Es bildet eine     Polwendeschaltung    mit  durch     ein    Sperrgatter gesteuertem Eingang, wobei die  Sperrung durch negatives Potential an irgendeiner der       Eingangsleitungen        veranlasst    wird. Mit anderen Wor  ten     wird    hier eine     ODER/NICHT-Schaltung    durch Ver  bindung     logischer    Kreise mit     monostabilen        Kreisen    vor  gesehen.  



  Um die Auswahl der ersten Ausgangsleitung     ui    durch  zuführen, d. b. um diese Leitung durch Anlegen eines  positiven Potentials     wirksam    zu machen und     ein    Um  schalten der     Flip-Flops    zu ermöglichen, wenn der     Ist-          Schalter        Ui    geschlossen wird, sind die vier rechten Binär  leitungen b     i    , b 2 ,     b3    -und b 4 , d. h.

   die Binärleitun  gen, die bei     in    den Ausgangszustand rückgestellten     Flip-          Flops    positives Potential haben, an die Basis     eines    ersten  Transistors     TD,    im     Netzwerk        DPi    über vier     ein    Gatter  bildende     Widerstände    angeschlossen.  



  Das     Netzwerk    ist so ausgeführt, dass der     Transistor          TD,    durchlässig ist, solange     mindestens    eine der     vier        Ein-          gangsleitungen    negativ ist.

   Die Basis des Transistors     TD,     ist mit der positiven Seite der     Spannungsquelle    durch       einen    Widerstand     rd,    verbunden so dass die Transistor  basis positiv ist, solange     ihr    durch das Gatter nur po  sitives Potential oder überhaupt kein Potential zugeführt       wird.    Andererseits ist das Netzwerk so     beschaffen,    dass  dann, wenn die Basis negatives Potential auch nur von    einer der vier Eingangsleitungen empfängt, dies zur hin  reichenden Senkung des Basispotentials gegenüber dem       Emitterpotential    genügt, um den Transistor leitend zu  machen.

   In diesem Zustand des Transistors     TD,        wird     das     Basispotential    des     Transistors        TD2    durch den den       Kollektorwiderstand        rd4    in     Reihe    mit der Parallelschal  tung des     Emitterwiderstandes        rd5    und der Widerstände       rd3,        rd2    enthaltenden     Spannungsteiler    bestimmt.

   Dieser       Spannungsteiler    ist so bemessen, dass das Basispotential  des Transistors     TD2    hierbei gegenüber dem     Emitterpo-          tential    hinreichend positiv sein wird; um den Transistor       TD2    gesperrt zu halten; dessen     Emitter    empfängt ein po  sitives Potential vom     RFB-Netzwerk    durch die Leitung  f, wie unten näher beschrieben wird.

   Solange der Tran  sistor     TD2    gesperrt ist, wird die     Ist-Signalleitung        ui    von  der hier durch die Leitung f und den     Emitter    des Tran  sistors     TD2    dargestellten positiven Potentialquelle ge  trennt sein.  



       Wenn    hingegen die Basis des Transistors     TD,    durch  keine der vier Eingangsleitungen negatives Potential er  hält, so wird das Basispotential zu hoch, um den Tran  sistor seinen     Durchlasszustand        annehmen    zu lassen, so  dass die     Basisspannung    des Transistors     TD2    nunmehr  durch den nur die Widerstände     rd2,        rd3,        rd4    enthaltenden       Spannungsteiler        bestimmt    wird;

   da jetzt die Verbindung  zur positiven Seite der Spannungsquelle durch den Wi  derstand     r5    unterbrochen ist, wird dieses Basispotential  hierbei unter das     Emitterpotential    des Transistors     TD2     gesenkt, so dass dieser     durchlässig    wird und die     Ist-Sig-          nalleitung        ui    mit der positiven Seite der     Spannungsquelle     durch die Leitung f verbindet.

   In diesem     Zustand    wer  den die     Ist-Signalleitung    und der     Ist-Signalschalter        Ui     sowie die     Maschinenfunktionsleitung        hl    wirksam und  ermöglichen das     Fortschalten    der     Binärzählwerke    um       einen    Schritt, wenn der     Ist-Signalschalter        Ui    geschlossen  wird.  



  Soweit das Netzwerk     DP,    in Betracht kommt, wird  der Transistor     TD2    eingeschaltet, um den     Ist-Signalschal-          ter        Ui    wirksam zu machen, wenn die Binärzähler sich in  ihrem     Anfangszustand        befinden,    da das Sperrgatter RD  mit positiven Potentialen nur verbunden ist wenn alle       seine    Zuleitungen von den rechten Ausgangsleitungen  der     Binärzähler    abgenommen werden, die im Anfangs  zustand der Zähler positiv sind.  



       Wenn    durch Ansprechen auf das     Schliessen    des     Ist-          Signalschalters        Ui    die     Flip-Flops    umgeschaltet werden,  wechselt der     Binärschlüssel    nach 0-1-1-1. Dies bedeutet,  dass das positive Potential an der Ausgangsleitung b     i     durch ein negatives Potential     ersetzt    wird.

   Hierbei wird  nun das Sperrgatter     RDl    positives Potential durch drei  seiner Eingangsleitungen     und    negatives Potential durch       eine    Leitung erhalten, das nach dem     Obengesagten    hin  reicht, das Basispotential des Transistors     TD,    auf einen  solchen Betrag zu senken,

   dass dieser Transistor hierbei  leitend wird und so den Transistor     TD2    zum Sperren und  zur Beseitigung des positiven Potentials an der     Ist-Signal-          leitung        ui    sowie an der     Maschinenfunktionsleitung        hl          veranlasst.     



  An dem in     ähnlicher    Weise wie das Netzwerk     DPi     ausgeführten Netzwerk     DP2    ist indessen das Gatter mit  b     =        ,-        b2    , b 3 und b 4 verbunden. Diese     Verbindung     erfüllt die Voraussetzung für das     Leitendwerden    des  Transistors     TD,    und das Sperren des Transistors     TD2     im     DP2-Netzwerk    mittels     seines    Gatters.  



  Auf diese Weise wird durch den Wechsel der Binär-           schlüssel        und    den entsprechenden     Anschluss    der Gatter,  wie in     Fig.    4 und 5 dargestellt, die entsprechende Erre  gung der Leitungen     u1,        u2,        u3   <B>...</B> und so die beschriebene  Wirkungsweise der Vorrichtung     herbeigeführt.     



  Der (in     Fig.    4 und 5 nicht bezifferten) Leitung 11  entspricht der Binärschlüssel<B>1010</B> und von ihr wird das  Potential unmittelbar zurück auf die Rückstellungsklem  men aller vier     Binär-Flip-Flops    durch die Leitung z  übertragen, in der vorzugsweise ein geeigneter, in     Fig.    4  mit     ZF        bezeichneter    Verstärker angeordnet ist; dieser  arbeitet mit einer passenden Zeitkonstante, um das rich  tige Rückstellen der     Flip-Flops    in den Ausgangszustand  zu sichern.  



  Wie     Fig.    5 im     DPl-Netzwerk    zeigt, ist der Kollektor  des Transistors     TD2    durch einen Widerstand in Reihe  mit einem Ventil an eine mit der     ml-Leitung    verbundene  Ausgangsklemme angeschlossen, während der     Emitter     des Transistors, wie vorhin beschrieben, mit der     f-Lei-          tung    verbunden ist.  



  Das in     Fig.    5 ausführlicher dargestellte     RFB-Netz-          werk    enthält ein     Hauptsteuerrelais    RF; das durch     Kon-          taktschluss    die Leitung f mit der positiven Seite der  Spannungsquelle verbindet, einen Transistor FT, zur  Steuerung der Erregung des Relais RF,     eine        bistabile     Transistorschaltung     FT2,        FT3    für das Umschalten des  Transistors FT, und damit des Relais RF bei über die  Leitungen     ml    oder f gegebenen     Fehleranzeigesignalen,

       und eine bistabile Transistorschaltung     FT4,        FT5    für das  Rückstellen durch die Leitung z der Binärzähler bei der  Anfangserregung der ganzen selbsttätigen Steuerkreise.  



  Die Wicklung des Relais RF     liegt    in Reihe     mit    dem  Transistor     FTl,    einem     Vorspannungswiderstand        rtl,    ei  nem     handbedienbaren    Anlasschalter<B>SS,</B> und einem     ge-          wöhnlich    geschlossenen     Hilfsschalter    ES.

   Der     Anlass-          schalter        SS,    ist mechanisch mit einem zweiten     Anlass-          schalter        SS2@    und dieser durch gleiche Widerstände     rt2     und     rt3,    Ventile     dtl    und     dt2,    sowie Kondensatoren     Ctl     und     Ct2    mit der Basis jedes der Transistoren     FT3,        FT4     verbunden,

   so dass bei     Schliessen    des Schalters     SS2    ein  kurzer negativer Impuls beiden Transistoren zugeführt  wird und beide leitend gemacht werden; hierdurch wird  sichergestellt, dass die bistabile Schaltung     FT2,        FT3    und       FT4,        FT5    in dem vorgeschriebenen Ausgangszustand be  ginnt,     wenn    die Schaltungen wirksam gemacht werden.

    Wenn die     Hauptspannungsquelle    des Netzwerks     RFB          angeschaltet    wird, wird ein kurzer negativer     Impuls    der  Basis des Transistors     FT5    durch den Widerstand     rt4    und  den Kondensator     Ct3    zugeleitet.

   Dieser Impuls, dessen  Dauer durch die Zeitkonstante des     RC-Gliedes    bestimmt  ist, genügt, um den Transistor     FT5    für so lange Zeit  leitend zu machen, dass das entstehende positive Poten  tial an seinem Kollektor das den Binärzählern durch  die     Rückstelleitung    z zugeführt wird, zum Rückstellen  aller     Binärzähler        in    ihren Ausgangszustand genügt.  



  Wenn das ganze Netzwerk in Tätigkeit treten soll,  d. h. wenn der Anlasschalter     SSl,        SS,-    betätigt wird, muss  das über die Leitung z gegebene positive     Rückstellsignal     abgeschaltet werden, und hierzu empfängt die Basis des  Transistors     FT4    ihren negativen Impuls durch das     RC-          Glied        rt3,        Ct2,    so dass der Transistor eingeschaltet und  das positive Potential an seinem Kollektor über den Wi  derstand     rt5    auf die Basis des Transistors     FT5    übertragen  wird, um diesen damit in gesperrtem Zustand zu stabi  lisieren,

   wobei dessen Kollektor durch den Widerstand       rto    an die negative Seite der Spannungsquelle angeschlos  sen ist. Dieses verhältnismässig negative Potential wird    der Basis des Transistors     FT4    durch den Spannungsteiler  widerstand     rt7    zugeführt, so dass dieser Transistor in ein  geschaltetem Zustand     stabilisiert    und der Sperrzustand  des Transistors     FT5    weiter stabilisiert wird und kein po  sitives Signal durch die Leitung z während des normalen  Arbeitens der Netzwerke durchgegeben werden kann.  



  Die bistabile Transistorschaltung     FT2,        FT3    ist in       ähnlicher    Weise angeordnet, d. h. mit kreuzgeschalteter       Basis-Kollektor-Verbindung    zur gegenseitigen Stabilisie  rung des einen oder anderen Schaltungszustands. Bei  Betätigung des Schalters     SS2    empfängt die Basis des  Transistors     FT3    einen negativen Impuls, so wie in Bezug  auf den Transistor     FT4    beschrieben, wobei jener Tran  sistor     FT3    anfänglich in leitenden Zustand gebracht  wird und dadurch den Transistor     FT2    in den entgegen  gesetzten Zustand bringt.

   Während normaler Arbeitswei  se wird das Basispotential des Transistors     FT3    durch  den Spannungsteiler     rt8,        rt9,        rtlo    und je nach dem Zustand  des Transistors     FTO    auch durch den Widerstand     rtll    be  stimmt, der bei leitendem Transistor     FTs    zum Wider  stand     rtlo    parallel geschaltet ist, so dass dadurch das  Basispotential des Transistors     FT3    erhöht wird.

       Ausser-          dem    wird das Basispotential durch das Potential der  Leitung     ml        beeinflusst,    da diese Leitung unmittelbar  mit dem Kollektor des Transistors     FTs    und der Basis  des Transistors     FT3    verbunden ist. Das Basispotential  des Transistors     FTs    ist durch die Spannung am Wider  stand     rtl2    bestimmt.  



  Ein Ausgang der     bistabilen    Transistorschaltung     FT2,          FT3    ist vom Kollektor des Transistors     FT2    abgeleitet und  vom Punkt T her an die Basis des das Relais steuernden  Transistors FT, angeschlossen.

   Das Relais hat einen  oberen Arbeitskontakt     k1    zur     Verbindung    der Leitung f  mit der positiven Seite der Spannungsquelle über einen  geeigneten Widerstand     rtl3,    einen unteren Arbeitskontakt       k2    als     Selbsthaltekontakt    für die Relaiswicklung und  einen unteren Ruhekontakt     k3,    dessen     Funktion    unten  beschrieben wird. Die Relaiswicklung RF und der Tran  sistor     FT,    sind durch einen Widerstand     rtl4    von beträcht  lich höherem Widerstandswert als dem der     Wicklung     selbst überbrückt.  



  Wenn der Schalter     SS,    geschlossen ist und der Schal  ter ES sich in seiner normalen geschlossenen Stellung  befindet, so wird die     Relaiswicklung    durch den Transistor  FT, erregt; dieser ist leitend, da der Transistor     FT2,    wie  oben erläutert, sich     in    seinem     anfänglichen    Sperrzustand  befindet, so dass das Potential am Punkt T     verhältnis-          mässig    negativ ist.

   Sobald der Arbeitskontakt     k2    hierbei  geschlossen wird, hält sich das Relais selbst, so dass  der     Druckknopfkontakt   <B>SS,</B> wieder losgelassen werden  kann.     Wenn    der Kontakt     k1    geschlossen ist,, wird positi  ves Potential vom Punkt T über den Widerstand     rtls    und  den Kontakt     k1    auf die Leitung f übertragen, von wo es  nacheinander den     Ist-Signalleitungen    u, wie vorhin be  schrieben, zugeführt werden kann.  



  Nach dem Gesagten wird während normalen Arbei  tens der Anlage immer eine, aber nicht mehr als eine       Ist-Signalleitung    u durch die     Indexmittel        ausgewählt     sein. Dies bedeutet, dass ein gewisser Höchststrom durch  die Leitung f abgeleitet wird, nämlich der Strom durch  den Ausgangstransistor     TD2    in dem jeweils ausgewähl  ten     DP-Netzwerk,    wenn der zu diesem ausgewählten  Netzwerk gehörende     Ist-Signalkontakt    geschlossen ist.

    Es ist daher möglich, die beiden Widerstände     rtl2    und       rtl3    so einzustellen, dass der normale Höchststrom     in    der  Leitung f am Widerstand     rtl2    eine gerade hinreichend           kleine    Spannung     hervorbringt,    um den Transistor     FT6     noch     in    gesperrtem Zustand     zu    halten,     während    eine Zu  nahme dieses Höchststroms einen genügend grossen Po  tentialabfall an der Basis des Transistors     FT6    verursacht,  um diesen leitend zu machen.

   Der Transistor     FT6    wird  indessen     im    normalen Betrieb in     seinem:    Sperrzustand  sein, so dass der Transistor     FT3    leitend und der Tran  sistor     FT2    gesperrt ist, um den Transistor     FT1,    wie oben       erörtert    leitend zu halten.  



  Während die beschriebene     Anordnung    zur Steuerung  des durch die Leitung f     fliessenden    Stroms dient, d. h.  des Eingangsstroms der     Ausgangstransistoren    der     DP-          Netzwerke,

          sind    auch Vorkehrungen zur     Steuerung    des       Ausgangstroms    dieser Transistoren     getroffen.    Hierzu sind  die     Kollektoren    der Transistoren     TD2    durch     einen    Wi  derstand     rts    und     ein        Ventil    v an die     mit    der Basis des  Transistors     FT3    verbundene gemeinsame     ml-Leitung    an  geschlossen.

   Die     Schaltungen        sind    so bemessen, dass eine  fehlerhafte Zunahme des Potentials der Leitung     m1    aus  unten angegebenen     Gründen    zum Sperren des Transistors       FT3    und damit zum Einschalten des     Transistors        FT2     und entsprechenden Sperren des Transistors     FT,    hin  reicht.  



  Der Notschalter ES kann     in        Notfällen    betätigt wer  den, um die ganze Schaltung ausser Betrieb zu setzen.  Wird dieser Schalter     geöffnet;    so     wird    der Haltestrom  kreis der Relaiswicklung RF unterbrochen, wobei das  Relais     aberregt        wird    und den untersten     seiner    Kontakte       k3        schliesst.    Hierbei wird ein negativer Impuls von der  negativen Seite der     Spannungsquelle    durch den Wider  stand     rt14,    den Widerstand     rtl,    den Kontakt     ks,

      das ent  gegen gerichtete Ventil     dt3    und ein     RC-Glied        rt15,        Ct4     an die     augenblicklich    negativ werdende Basis des Tran  sistors     FT2    gegeben und dieser leitend gemacht, so dass  der Zustand der     Binärschaltung        FT2,        FT3    umgekehrt und  auf die Basis des Transistors     FT,    positiv     wird;

      der letztere  wird hierbei gesperrt und     kann    nicht wieder leitend wer  den, solange der Transistor     FT2    eingeschaltet ist, wenn  nicht der Anlasschalter     SSi,        SS2    wieder betätigt     wird,    um  dadurch über     SS2.    den Zustand der bistabilen Schaltung       FT2;        FT3    umzukehren:

    Das Öffnen des Relais RF hat     zur    Folge, dass das  durch den Kontakt     k1    übertragene positive Potential  der Leitung f abgeschaltet wird, so dass die     Ist-Signal-          schalter    darauf ein positives Signal für das Weiterschal  ten der     Indexeinrichtung    geben können. Eine weitere  Wirkung,     nämlich    ein     augenblickliches        Sperren    des     INP-          Netzwerks,        wird-    unten beschrieben.  



  Das     RFB-Netzwerk    wirkt: als     Kontrollmittel    für das  richtige Arbeiten der     Ist-Signalanordnung    in folgender  Weise:       Eine    Bedingung für das richtige- Arbeiten des     DP-          Netzwerks    war, dass zu gleicher Zeit nur eines dieser       Netzwerke    ausgewählt wird, um die entsprechende     u-Lei-          tung    wirksam zu machen.

   Bei der dargestellten und be  schriebenen     Schaltung    wird bei jedem gegebenen Zu  stand der     Binärzähler    nur eines der     GP-Netzwerke        mit     vier positiven Ausgangsleitungen dieser     Binärzähler    ver  bunden. In diesem Zustand sind alle anderen     GP-Netz-          werke    mit     mindestens    einem negativen     Zählerausgang     verbunden und-diese     Verbindung    genügt, um das     DP-          Netzwerk    unwirksam zu machen.

   Besteht nun irgend  eine fehlerhafte     Verbindung    zwischen dem GP-Netz  werk und den Binärzählern, z. B. infolge einer Kalt  lötstelle oder eines schadhaften Widerstands     in        einem     der Gatter, so wird das     fragliche    GP-Netzwerk während  des     Umschaltens    der     Binärnetzwerke    in die Lage kom-         men,    dass die drei intakten Verbindungen zu positiven  Ausgangsleitungen     führen,    während die vierte Verbin  dung, die das     erforderliche    Sperrpotential der Basis des  Eingangstransistors     TDl    zuführen sollte,

   gerade die  schadhafte ist so dass kein solches negatives Potential  angelegt wird. Hierbei ist das Sperrgatter RD unfähig,  den Zustand von     dein    zu     unterscheiden,        in    welchem das  GP-Netzwerk ausgewählt wird, indem     alle    seine vier  Leitungen an positive Ausgänge der Binärzähler ange  schlossen sind.

   Dies bedeutet, dass das fragliche     DP-          Netzwerk    seine     Ausgangs-Ist-Signalleitung    u wirksam  macht, während     gleichzeitig    die     Ist-Signalleitung    u des  richtig     ausgewählten    GP-Netzwerks ebenfalls     wirksam          wird.    Dies hätte zur Folge, dass nicht nur die falsche       u-Leitung,        sondern        damit    auch die falsche     h-Leitung          ausgewählt    und die     Einleitung    einer falschen Maschi  nenfunktion veranlasst würde.

    



  Wenn aber eine solche Lage entsteht, wird ein posi  tives Potential sowohl am Kollektor des     betreffenden     Ausgangstransistors     TD2    als auch am Kollektor des ent  sprechend dem Dezimalschlüssel wirksam gemachten  Ausgangstransistors auftreten.

   Der durch die positive       Kollektorspannung    des ausgewählten Ausgangstransistors  und den Widerstand     rds    bestimmte     normale    Strom in der       Leitung        m1    wird hierbei mit dem vom fälschlich     ausge-          wählten    Ausgangstransistor     herrührenden     normalen   Strom überlagert, wobei der Gesamtstrom in der Leitung       m1    so erhöht wird, dass das Potential an der Basis des  Transistors     FT3    hinreichend steigt, um diesen zu sper  ren.

   Wie schon erwähnt, macht dies den Transistor     FT2     leitend, was wiederum den Transistor     FT,    zum Sperren  und das     Aberregen    des Relais RF veranlasst.  



  Werden die GP-Netzwerke     in    der beschriebenen  Weise ausgewählt, so können indessen     andere    Fehler auf  treten; hat z. B. ein     Ist-Signalschalter    sich nach     seiner     Betätigung nicht wieder geöffnet was bei seiner nächsten  Auswahl falsches Arbeiten verursachen     würde,    so spricht  das     RFB-Netzwerk    auch auf einen solchen Fehler     an.     Wenn     nämlich    der nächstfolgende     Ist-Signalschalter    ge  schlossen wird;

   so ergibt dies ein positives Potential auf  der     gemeinsamen    Leitung y,     und    dieses wirkt über den       fälschlich    geschlossenen Schalter auf den Kollektor des  entsprechenden Ausgangstransistors     TD2    zurück und fer  ner über den Widerstand     rds    und das Ventil v auf die  Leitung     ml,    so dass sich auch in diesem Fall ein erhöhter  Strom in der Leitung     ml        mit    den oben betrachteten Fol  gen ergeben     wird.     



  Wird infolge     eines        unmittelbaren    Kurzschlusses im       Ist-Signalstromkreis    mehr als der vorgesehene Strom  durch die Leitung f     entnommen,    so ergibt dies     eine    er  höhte Spannung am Widerstand     rtl2    im     RFB-Netzwerk,     wobei das     Basispotential    des Transistors     FT6    hinreichend  gesenkt wird, um diesen leitend zu machen;

   und, wie  früher erörtert, den Transistor     FT3    zu sperren, den Tran  sistor     FT2    leitend. zu machen, den Transistor FT,     zu     sperren und dadurch das Relais RF     abzuerregen.     



  Der Transistor     FT3    wird also     in    jedem Fall von feh  lerhaftem Betrieb oder auf die     Betätigung    des Notschal  ters ES hin     gesperrt,    wobei das     Kollektarpotential    des  Transistors     FT3        negativ    wird.

   Die an den Punkt C im       WP-Netzwerk    angeschlossene Sperrleitung b     veranlasst     einen     Stromfluss    vom Punkt C über die Sperrleitung b  zum negativen     Kollektorpotential    des Transistors     FT3,     wobei der in das     WP-Netzwerk        fliessende    Strom, der  sonst     eine    Ladung des Kondensators     Cl    hervorrufen wür  de,

   nach dem     RFB-Netzwerk    abgeleitet und dabei ein La  den des Kondensators verhindert     wird.    Dies bewirkt eine      Sperrung des     INP-Netzwerks        @    das dadurch unwirksam  oder     unempfindlich    für     durch    die     y-Leitung    zugeführte  Eingangssignale wird, die sonst eine Umschaltung des  Binärzählwerks veranlassen würden.

   Um diese letztere  Sicherung zu erreichen, muss die Zeitkonstante der Netz  werke, die zur Steuerung \dieser Wirkung des     RFB-Netz-          werks    in die     f-Leitung    und die     ml-Leitung    eingeschaltet  sein können, kleiner sein als die des     INP-Netzwerks.     



  Vorzugsweise ist     in    die     ml-Leitung    ein nicht darge  stelltes Netzwerk eingeschaltet, das ein wohldefiniertes  Eingangssignal     liefert    und mit passender Zeitkonstante  arbeiten kann.  



  Im Rahmen der     Erfindung    können auch andere       Rückstellverbindungen,    z. B. vom Verteiler     M2    ausge  hend, vorgesehen sein.  



       Fig.    6 stellt eine Reihenschaltung zweier Binärzähl  werke dar, deren jedes vier     Flip-Flops    und eine Matrize  mit     DP-Netzwerken    hat, wie sie     in        Fig.    4 und 5 darge  stellt sind.  



  Die oberen vier     Flip-Flops    können von ihren sech  zehn     Matrizen-Ausgangsleitungen        fünfzehn    für die Ma  schinensteuerung benutzen. Die sechzehnte dient zum  Einschalten der unteren     vier        Fhp-Flops,    die ebenfalls  fünfzehn für die Maschinensteuerung verfügbare Aus  gangsleitungen haben, während die sechzehnte zum       Rückschalten    auf die oberen     Flip-Flops    benutzt wird.  



       Iüerzu    ist ein als Ganzes mit     Me0    bezeichnetes Netz  werk vorgesehen, das wie der in     Fig.    6 schematisch an  gedeutete Umschalter arbeitet dessen beweglicher Kon  takt     abwechselnd    die gemeinsame     y-Leitung    mit einem  der beiden Eingangsnetzwerke     INPI    und     INP2    jedes der  zwei     Flip-Flop-Systeme    verbinden kann.  



  Die     Rückstellverbindungen    von der     z-Leitung    sind  bei den unteren vier     Fhp-Flops    entgegengesetzt wie bei  den oberen angeschlossen, so dass ein     Rückstellsignal     die oberen     Fhp-Flops    veranlasst, ihren Ausgangszustand  einzunehmen, entsprechend dem Dezimalschlüssel 1111  für die Auswahl der ersten der oberen     Matrizenausgangs-          leitungen,    während die unteren     Flip-Flops    im Ausgangs  zustand den letzten Binärschlüssel entsprechend dem  Einschalten der letzten     Matrizenausgangsleitung    anneh  men.  



  Die als     d16'    bezeichnete Dezimalleitung Nummer 16  des unteren     Flip-Flop-Systems    steht mit dem     Me0-Netz-          werk    in Wirkverbindung, um es in die in voller Linie  wiedergegebene Stellung umzuschalten. In entsprechen  der Weise ist die als     dls    bezeichnete sechzehnte Dezi  malleitung des oberen     Flip-Flop-Systems    in Wirkverbin  dung mit dem     Me0-Netzwerk,    um dessen Umschalten in  die gestrichelt wiedergegebene Stellung herbeizuführen.  



  Die ersten     fünfzehn    Leitungen werden also vom obe  ren     Flip-Flop-System    gesteuert. Wenn dieses die Dezi  malleitung Nummer 16 einschaltet, wird das     Me0-Netz-          werk    in     Richtung    des mit der Leitung     dc16'    verbundenen  Pfeils umgeschaltet, also aus der voll ausgezogenen in  die gestrichelte Stellung.

   Da aber, wie oben beschrieben,  die Rückstellung das untere     Flip-Flop-System    zur An  nahme eines der Dezimalzahl 16 entsprechenden Binär  schlüssel veranlasst, so ist dafür gesorgt, dass zugleich       mit    dem Umschalten des     Me0-Netzwerks    das untere       Flip-Flop-System    von     Dezimalzahl    16 auf     Dezimalzahl     1 umschaltet. Dies geschieht mittels eines Impulsnetz  werks     INI    der Leitung     dc16'    und dem Eingangsnetzwerk       INP2    des unteren     Flip-Flop-Systems.    Dieses Netzwerk  kann z. B. die Form eines Kondensators haben.  



  Während der durch das untere     Flip-Flop-System    ge  steuerten fünfzehn aufeinanderfolgenden Auswahlen der         unteren    15     Ist-Signalleitungen    verbleibt das obere     Flip-          Flop-System    in dem dem Einschalten der Leitung     uls     entsprechenden     Dezimalzustand.    Veranlasst hingegen der  vom     DPls    -Netzwerk des unteren     Flip-Flop    kommende  Signal ein Signal durch die Leitung     dcls    ' für das Zu  rückschalten des     Me0-Netzwerks    in die voll ausgezogene  Stellung,

   so muss dies auch ein Umschalten des oberen       Flip-Flops-Systems    bewirken. Dies geschieht mittels ei  nes zweiten     Impuls-Netzwerks        IN2,    welches ein Signal  von der Leitung     dcls    ' zum Eingang     INPI    des oberen       Flip-Flop-Systems    gibt. Auch jenes Netzwerk     IN2        kann     die Form eines     Kondensators    haben.  



  Das     Me0-Netzwerk    ist     ausführlicher    in     Fig.    7 ge  zeigt. Das Eingangssignal aus der Leitung     dc16'    des obe  ren     Flip-Flop-Systems    wird der Basis eines Transistors       MeTl    und das     Eingangs-Signal    aus der Leitung     dcl6"    der  Basis eines Transistors     MeT4    zugeführt.

   Diese Transisto  ren dienen zum Auslösen einer     bistabilen        Transistor-          Schaltung        MeT2'        MeT3    bei dem Ansprechen auf die  betreffenden     Eingangssignale,    wobei durch diese     bista-          bile    Schaltung zwei Ausgangstransistoren     MeT5    und       MeT6    wechselweise umgeschaltet werden.

   Ein Eingangs  signal aus dem oberen     Matrizensystem    ruft einen Wech  sel in den beiden Ausgangstransistoren hervor, um die  gemeinsame Leitung y mit dem     WP-Netzwerk    des un  teren     Flip-Flop-Systems    oder des oberen zu verbinden.  



  Die Basis des Transistors     MeTi    ist mit einem Punkt  eines     Spannungsteilers        rml,        rm2,        rm3    verbunden. Die Lei  tung     dc16'    ist an diesen Teiler zwischen den Widerständen       rm2    und     rms    angeschlossen. Ein Kondensator Cm,     liegt     parallel zum Widerstand     rni3,    um fälschliche Kurzimpul  se oder induzierte Wechselströme abzulenken und da  durch einer     zufälligen    Umschaltung entgegen zu wirken.

    Im Anfangszustand ist der Transistor     MeT3    durchlässig,  so dass das Potential am     Emitter    durch den     Spannungs-          teiler        rm4,        rm5,        rms    bestimmt ist. Das     Kollektorpotential     des Transistors     MeT3    ist hierbei verhältnismässig positiv  und wird der Basis des Transistors     MeT2    durch das     rC-          Glied        rm7;        Cm2    zugeführt, so dass dieser Transistor in  einen Sperrzustand gesteuert wird.

   Das gleiche     verhält-          nismässig    positive Potential wird der Basis des Tran  sistors     MeT5        zugeführt,    so dass dieser hierbei abschaltet  oder sperrt.  



  Beim Sperrzustand des Transistors     MeT2    wird sein       Kollektorpotential        verhältnismässig    negativ und dieses  ist mit der Basis des Transistors     MeTr,    über den Wider  stand     rm3,        rmy    in Verbindung, wodurch der letztere Tran  sistor im     Durchlasszustand    gehalten wird. Die verschie  denen Spannungsteiler sind so bemessen, dass     im    An  fangszustand beide Transistoren     MeTs,        MeT4    durchlässig  sind.

   Die Kollektoren der Transistoren     MeT5    und     MeTs     sind mit den Eingängen der Netzwerke     INP2    bzw.     INPI     verbunden, während ihre     Emitter    an die gemeinsame       Leitung    y angeschlossen sind.  



  Die     Ist-Signalleitung        dcl6    ' ist mit der Basis -des Tran  sistors     MeT4    in     ähnlicher    Weise verbunden, wie im Zu  sammenhang mit dem Eingang aus Leitung     dc16'    be  schrieben wurde. Die Zustände der hier     beschriebenen     Transistoren entsprechen bei sperrendem Transistor       MeT5    und durchlässigem Transistor     MeTs,    der in     Fig:    6  schematisch in vollen     Linien    angegebenen Umschalter  stellung.

   Die ersten fünfzehn     Ist-Signalschalter    veranlas  sen aufeinanderfolgendes Schalten der oberen     Flip-Flop-          Anordnung    mit gewünschter Betätigung der drei Arbeits  organe     Hl,        H2,        H3    nacheinander, die an den der oberen       Flip-Flop-Anordnung    zugeordneten Verteiler     M2    ange  schlossen sind.

        Wenn     die        Matrizenleitung        Nummer    16 der oberen       Flip-Flop-Anordnung        wirksam    gemacht     wird,    wird das  positive Potential auf Leitung     dcls    dem Transistor     MeTI          zugeführt,    der gesperrt wird, während der Transistor       MeT2    durchlässig     wird.    Der Kollektor des Transistors       MeT2    wird dadurch positiv und     veranlasst    Sperrung des  Transistors     MeT3;

      dessen Kollektor wird dadurch nega  tiv und macht den Transistor     MeT5    leitend und sperrt  den Transistor     MeTs.    Dies entspricht einem Umlegen  des Umschalters nach     Fig.    6     in.    die gestrichelte Stellung,  so dass die     y-Leitung    durch den Transistor     MeT5    an den  Eingang     INP2    der unteren     Flip-Flop-Anordnung    ange  schlossen     wird.     



  Durch die hier beschriebenen     Änderungen    des Be  triebszustandes des     Me0-Netzwerkes        wird    der Transistor       MeT4    nicht gesperrt, sondern dieser bleibt durchlässig,  bis die zweite Gruppe von     fünfzehn        Ist-Signalschaltern     das     aufeinanderfolgende    Schalten der unteren     Flip-Flop-          Anordnung    mit entsprechender Betätigung der dem     Ver-          teher        M2    dieser     Anordnung    zugeordneten Arbeitsorgane       veranlasst    hat.

    



       Wenn    die     Matrizenleitung    Nummer 16 der unteren       Filp-Flop-Anordnung        gewählt    und dadurch der Leitung       dcls'        ein    positives Potential zugeführt     wird,    so wirkt dies  auf die Basis des Transistors     MeT4    und sperrt diesen,  was wiederum das     Einschalten    des Transistors     MeT3     veranlasst, wobei der Transistor     MeT5    gesperrt und der  Transistor     MeTs    leitend gemacht     wird,

      um den Zyklus  mit der oberen     Flip-Flop-Anordnung    zu wiederholen.  



  Wie     in        Fig.    6 gezeigt, sind den     Entschlüsselungsma-          trizen    der beiden     Flip-Flop-Anordnungen        DP-Netzwerke     der in     Fig.    4 und 5 dargestellten Art mit nach der     f-Lei-          tung    sowie nach der     ml-Leitung    führenden Ausgängen  beigegeben. Diese Leitungen sind mit einem einzigen,  der oberen und der unteren     Flip-Flop-Anordnung    ge  meinsamen     RFB-Netzwerk    verbunden.  



  Durch Verbindung der beiden     Flip-Flop-Anordnun-          gen        in.    der     in        Fig.    6 gezeigten     einfachen    Weise kann eine       Reihenschaltung    hergestellt werden, welche die     Anzahl     der     verfügbaren,    durch die Ausgangsleitungen der     Ma-          trize    gebildeten     Ist-Signalleitungen    verdoppelt.  



  *Ein Vorteil der beschriebenen     Vorrichtung    besteht       darin,    dass sie     ein    schnelles Umschalten des     Flip-Flop-          Zählwerks    durch     die    Ist-Signale der     Maschine    vorsieht.  Es ist     daher,    weil     während    des ganzen     Maschinenzyklus          keine    Zeitverzögerung auftritt, die Automatisierung mit  einer     wesentlich    erhöhten Anzahl von     Ist-Signalgebern     an der     Maschine    im Vergleich zu deren Arbeitsorganen  vorzusehen.

   Mit einer vorhin erwähnten Zeitkonstante  des     INP-Netzwerks    von 0,4 ms ist es möglich, beispiels  weise 10 Ist-Signale     in    nicht     wesentlich    mehr als 4 ms  zu verarbeiten, was die Möglichkeit     eröffnet,    der     Ma-          schinenausrüstung    praktisch jede gewünschte Anzahl von       Ist-Signalgebern        hinzuzufügen,    was seinerseits     für    schnel  ler ablaufenden Arbeitszyklus sorgt.  



  Es     kann    daher     in    manchen     Fällen    erwünscht     sein,          eine        erhebliche    Anzahl von     Ist-Signalleitungen    verfügbar  zu haben.  



  Die     Binärzählwerk-Steuervorrichtung    berücksichtigt  auch diese     Möglichkeit    und     Fig.    8 zeigt     eine        Ausfüh-          rungsform,    welche die     Multiplikation    der Anzahl der  verfügbaren     Matrizenausgangsleitungen    zweier Binär  zählwerke ermöglicht, d. h.

   ein System,     worin    die beiden  Gruppen von je     fünfzehn    verfügbaren     Matrizenleitungen     jeder     Flip-Flop-Vierergruppe    als 225     Ist-Signalleitungen          zur    Wirkung gebracht werden können.  



  Die     Vorrichtung    nach der     Fig.    8 arbeitet so, dass im    oberen     Flip-Flop-System    die     Matrizenausgangsleitungen     mittels eines von den     DP-Netzwerken    abgeleiteten posi  tiven Potentials wirksam gemacht werden, während das  untere     Flip-Flop-System    die     Matrizenausgangsleitungen     mit negativem Potential durch Netzwerke wirksam macht,  die im folgenden als     DN-Netzwerke    bezeichnet sind.

   Jede  Binärziffer des oberen     Flip-Flop-Systems    wird     während     eines vollständigen     Digitalrechenzyklus    des unteren     Flip-          Flop-Systems    festgehalten. Jede Auswahl einer     Matri-          zenausgangsleitung    des unteren     Flip-Flop-Systems    wird  dazu benutzt, die Auswahl oder die Bereitstellung     einer     entsprechenden Anzahl von Leitungen zu steuern, die  von jeder der     Matrizenausgangsleitungen    des oberen  Netzwerks abgezweigt sind.  



  Die     Vorrichtung    nach     Fig.    8 hat eine erste Gruppe  von Steuerorganen     DIl,        DI2,        DIs    . . ., die alle     mit    der  ersten     Matrizenausgangsleitung        uml    des oberen     Flip-          Flop-Systems    verbunden sind, eine zweite Gruppe -von  Steuerorganen     DIi    ,     DI2    , D13 . .

       .'    die alle mit der zwei  ten     Matrizenausgangsleitung        um2    des oberen     Flip-Flop-          Systems    verbunden     sind,    usw. Diese Steuermittel sind       einzeln    mit den Ausgangsleitungen um,',     um2    ,     um3    . . .

    der Matrize des unteren     Flip-Flop-Systems        verbunden.     Ferner hat die Steuervorrichtung derartig angeordnete  Ausgangsleitungen, dass die Steuerorgane     DII,        DI2,          DI3   <B>...</B> der ersten Gruppe     einzeln    mit einer ersten Grup  pe von als     Ist-Signalleitungen    wirksam zu machenden  Ausgangsleitungen     u1,        u2,        u3    ... verbunden sind.

   Die  zweite Gruppe von Steuerorganen     DIi    ,     DI2    ,     DI3    . . . hat  ebensolche als     Ist-Signalleitungen    wirksam zu machende  Ausgangsleitungen     u16,        u17    . . .

       u30   <B>USW,</B>  Die Steuerorgane     DI    sind so eingerichtet, dass sie  die jeweils mit dem betreffenden Steuerorgan verbundene  Ausgangsleitung zur Wirkung     bringen,    wenn die     Matri-          zenausgangsleitungen    des oberen     Flip-Flop-Systems    und  die des unteren     -Flip-Flop-Systems    gemeinsam wirksam  werden.

   Beispielsweise wird     eine    mit einem an     Leitung     Nummer 5 der oberen Matrize und an Leitung Nummer  11 der unteren Matrize angeschlossenen     DI-Organ    ver  bundene Ausgangsleitung nur zur Wirkung gebracht,  wenn diese beiden     Matrizenausgangsleitungen    gleichzeitig  wirksam sind;

   dies ist der Fall bei einer     Binärzahl    1101  des oberen     Flip-Flop-Systems    und der     Binärzahl    1010  des unteren     Flip-Flop-Systems    und entspricht der als  Ist Signalleitung     u35    zu bezeichnenden Leitung, deren  Nummer so berechnet wird, dass die durch beide     Flip-          Flops    berechnete vorhergehende Nummer     fünf    mal     fünf-          zehn    plus zehn beträgt.  



  In der in     Fig.    8 dargestellten Ausführungsform ent  hält jedes     DIri    Organ     einen    mit DIT"     bezeichneten    Tran  sistor. Die     Emitter    der Transistoren     in    den ersten fünf  zehn     DI-Organen        sind    alle     mit    der ersten     Matrizenaus-          gangsleitung    um, des oberen     Flip-Flop-Systems    verbun  den.

   Die     Emitter    der Transistoren     in    den nächsten     fünf-          zehn        DI-Organen        DIi    ;     DI2    . . .     DIl5    sind     alle    mit der       zweiten        Matrizenausgangsleitung        um2    des oberen     Flip-          Flop-Systems    verbunden usw.  



  Die ersten     Ist-Signalleitungen        u1    . . .     u15    sind     einzeln     durch Ventile an den     Kollektor    jedes der Transistoren  in den Steuerorganen     DI,    . . .

       DI15        angeschlossen.        In        äbn-          hcher    Weise     sind    die- nächsten     fünfzehn        Ist-Signalleitun-          gen        u13   <B>...</B>     u30        einzeln        mit    dem Kollektor des betreffen  den Transistors der nächsten     fünfzehn        -DI-Organe        DIi          ...        DI,5    verbunden.  



  Die Basis des Transistors DIT, ist ebenso wie die  Basis aller Transistoren der anderen     Dl'-Organe    an die  erste Ausgangsleitung     umi    des unteren Flip-Flop-Sy-           stems    angeschlossen. In ähnlicher Weise sind die Basen  aller Transistoren der     D12-Organe    mit der zweiten Aus  gangsleitung     um2    der unteren     Flip-Flop-Matrize    ver  bunden.  



  Wie erwähnt, wirken die Knotenpunkte der unteren  Matrize in dem Sinn, dass sie die unteren     Matrizenaus-          gänge    negativ machen, wenn sie ausgewählt werden. Zu  diesem Zweck wird ein bei der ersten     Matrizenausgangs-          leitung    um,' ausführlicher dargestelltes Netzwerk     DNi     benutzt, das sich von dem in     Fig.    5 dargestellten     DP-          Netzwerk    dadurch unterscheidet, dass es nur einen Tran  sistor     TNI    enthält.

   Wie nach     Fig.    5 ist die Basis des Tran  sistors     TNI    mit der Matrize über ein Sperrgatter der       NICHT/ODER-Type    verbunden, während sein     Emitter     an die positive Seite der Spannungsquelle angeschlossen  ist, so dass der Transistor normalerweise d. h. wenn er  nicht ausgewählt ist, sich im     Durchlasszustand    befindet.  Der Kollektor ist an der negativen Seite der Spannungs  quelle über einen Widerstand     rni    sowie an die vorher  genannte     um,'-Leitung    über einen durch ein     Ventil        dnl     überbrückten Widerstand     rni    angeschlossen.

   Im     Durch-          lasszustand    des Transistors     TNI    ist dessen Kollektor und  dadurch die Leitung     um,'    mit der positiven Seite der  Spannungsquelle verbunden, so dass die Basen aller     DIT-          Transistoren    in der     DIT-Kolonne    positiv sein werden und  dadurch in ihrem Sperrzustand gehalten sind, in dem  keine entsprechende     Ist-Signalleitung    wirksam gemacht  werden kann, unabhängig davon, ob die entsprechende  um-Leitung ausgewählt wird oder nicht.

   Erst     wenn    die  Basis eines DIT-Transistors negativ wird und dessen       Emitter    von negativem oder Nullpotential auf positives  Potential wechselt, d. h. wenn sowohl die entsprechende  um'-Leitung als auch die um-Leitung ausgewählt wer  den, wird der Transistor leitend und dadurch die betref  fende     u-Leitung    wirksam machen.  



  Im ersten Fall und insbesondere auf den Stufen 1 bis  16 des oberen     Flip-Flop-Netzwerks    wird nur das     DNi-          Netzwerk    ausgewählt werden, da der Transistor     TNI     kein negatives Potential über sein Sperrgatter erhält, wie  vorhin beschrieben, wobei er abschaltet und sein Kollek  tor negativ wird. Dieses negative Potential wird nun der  Basis aller Transistoren     in    der     DIl-Kolonne    zugeführt,  um sie zum Einschalten zu befähigen, sobald ihre     Emit-          ter    nacheinander entsprechend dem fortschreitenden Um  schalten der Binärnetzwerke     BNi-4    positiv werden.

   Die  Kollektoren der DIT-Transistoren sind mit der     ml-Lei-          tung    sowie mit ihren betreffenden Ausgangsleitungen u  und h über Ventile verbunden, die dazu dienen, die Aus  gansleitungen gegen falsche Signale zu schützen da posi  tive Signale, die nur von den Kollektoren und nicht von  den anderen Leitungen ausgehen, die     Ventile    passieren  können. Ausserdem sind die Transistoren mit geeigneten  Basis- und     Kollektorvorspannungswiderständen    versehen,  wie dargestellt.  



  Wenn Stufe. 16 erreicht ist, wird ein Signal über die  Leitung     dci6'    gegeben, um das untere     Fhp-Flop-System     um eine Stufe     weiterzuschalten,    wodurch das     DNl-Netz-          werk    umgeschaltet wird, um positives Potential der     umi      Leitung     zuzuführen,    so dass alle Transistoren in der       DIT-Kolonne    gesperrt werden, wie     vorhin    beschrieben.

    Gleichzeitig wird das     DN2-Netzwerk    wirksam gemacht,  um die Transistoren in der     DI2-Kolonne    zum Sperren zu       befähigen,    sobald sie nacheinander ihr Befehlssignal von  den um-Leitungen erhalten.  



  Um eine richtige     Basisvorspannung    der     DIT-Tran-          sistoren    zu sichern wenn diese wirkungsbereit sind, ist  es erwünscht, den niedrigen Steuerstrom durch einen    nicht zu hohen Widerstand hindurchgehen zu lassen.

   In  der dargestellten Ausführungsform wird dieser durch den  Widerstand     rnl    und den im DIT-Netzwerk enthaltenen  Widerstand geliefert; in diesem Zustand wird der Wider  stand     rnl'    durch das Ventil     dnl    kurzgeschlossen.     Wenn     der Transistor     TNI    hingegen leitet, so dass sein Kollektor  positiv ist, ist das Ventil du, nichtleitend, so dass nun der  weitere Widerstand     rn,'    in den Stromkreis eingeschaltet  ist.

   Der in diesem Zustand höhere Widerstand dient     da-          du,    die kleinen     Leckströme    in den DIT-Transistoren zu  unterdrücken, die sonst Fehlschaltungen der Transisto  ren hervorrufen könnten.  



  In der Vorrichtung nach     Fig.    8 können die     DI-Orga-          ne    als eine Reihe von     Steuermitteln    in     einer    der verfüg  baren     Matrizenausgangsleitungen    der unteren     Flip-Flop-          Matrize    entsprechenden Anzahl betrachtet werden, die  jedem der     DP-Netzwerke    in den Ausgangsleitungen der  oberen     Flip-Flop-Matrize    hinzugefügt sind, welche Lei  tungen nacheinander entsprechend den aufeinanderfol  genden     Umschaltungen    des unteren     Flip-Flop-Systems     wirksam gemacht werden,

   so dass dabei der Reihe nach  den Ausgangsleitungen der     DI-Organe    Spannung von  einer jeweils wirksamen     Matrizenausgangsleitung    zuge  führt wird.  



  Während gemäss     Fig.    4 und 5 die     Vorbeugungsmass-          nahme,    das ist die Verbindung mit der     mi-Leitung,    von  den     DP-Netzwerken    abgeleitet ist, wird nach     Fig.    8 die  Verbindung mit der     mi-Leitung    von den     DI-Steuerorga-          nen    und zwar von den Kollektoren der     DIT-Transisto-          ren    abgeleitet, d. h. von der Stelle, die den wirksamen       Ist-Signalleitungen    am nächsten     liegt.     



  Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung der     Fig.     8 ergibt, ist es das untere     Flip-Flop-System,    das eigent  lich das Zählen der Ist-Signale     in    der dargestellten Aus  führungsform     fünfzehn    Mal besorgt, worauf das obere       Fhp-Flop-System    umgeschaltet wird, um Wiederholung  des     Zählens    der Ist-Signale aus der nächsten Gruppe von       fünfzehn    Leitungen mittels des unteren     Flip-Flop-Sy-          stems    herbeizuführen usw., was eine Gesamtzahl von  225     möglichen    Zählungen ergibt.  



  Hierzu ist das an die     y-Leitung    angeschlossene Ein  gangsnetzwerk     INP    in Verbindung mit dem unteren     Flip-          Flop-System    vorgesehen. Die sechzehnte Ausgangslei  tung der unteren Matrize wird dazu benutzt, das Um  schalten des oberen     Flip-Flop-Systems    zu veranlassen.  Da dieses Umschalten ein positives Potential erfordert,  ist hierzu das Anlegen einer positiven Spannung an die  Leitung     uml6'    nötig, und daher muss das in diese     ein-          geschaltete    Netzwerk von den     DN-Netzwerken    verschie  den sein; es kann z.

   B. ein     DP-Netzwerk    von der in     Fig.     5 gezeigten Art sein.  



  Des weiteren ist, da nach     Fig.    8 die Ausgangsleitun  gen um,',     um2    . . . der unteren Matrize     mit        einem    nega  tiven Potential wirksam gemacht werden, keine Verbin  dung von den     DN-Netzwerken    zur     f-Leitung    notwendig  und nur ein     RFB-Netzwerk    wird     in.    betriebsmässigem  Zusammenhang mit den     DP-Netzwerken    in den     Matri-          zenausgangsleitungen    des oberen     Flip-        Flop-Systems        be-          

  nutzt.     



  Das     RFB-Netzwerk    ist, wie     im    Fall der Figuren 4  und 5, durch die     b-Leitung    an den Punkt C des     INP-          Netzwerks    angeschlossen und arbeitet auf die beiden       Flip-Flop-Systemen    gemeinsame     Rückstell-Leitung    z,  wenn nötig über schon vorhin     erwähnte    und in     Fig.    8  mit     zfl    und     zf2    bezeichnete geeignete Verstärker.  



  Um das untere     Fhp-Flop-System    mittels eines Signals  auf der Leitung     umis    in den Ausgangszustand zurück-      zustellen und zwar     zugleich    mit der durch dieses     Signal     erfolgenden Umschaltung des oberen     Flip-Flop-Systems,     ist eine     Hilfsrückstell-Leitung        z1    vorgesehen, und um  das über sie gegebene     Rückstellsignal    zu     hindern,    dass  es die     Umschaltung    des oberen     Flip-Flop-Systems    stört,

    sind die dargestellten Ventile in die     Rückstell-Leitungen     z und     z1    eingeschaltet.  



  Zur Erleichterung des     überblicks    über die     Fig.    8 sind       in    dieser die     Befehlssignalleitungen        mit    den zugehöri  gen Verteilern und Befehlsrelais nicht im     einzelnen    darge  stellt.

   Es ist aber angedeutet, wie vier der Befehlssignal  leitungen     h1,        h2,        h3,    h4 aus den von den Kollektoren der  ersten vier     DI-Steuerorganen    ausgehenden     Ist-Signallei-          taugen        ul,        u2,    u3 und     u4    abgezweigt sind, und es ist auch  angedeutet, dass sowohl die     Ist-Signalleitungen    als auch  die     Befehlsleitungen    Ventile     enthalten.     



  Die Vorrichtung nach     Fig.    8 kann     in    verschiedener       Hinsicht    abgeändert werden, ohne den Bereich der Er  findung zu verlassen. Beispielsweise können die     DI-          Steuerorgane    so gestaltet werden, dass sie     mittels        UND-          Gattern    durch positive Signale in den     Ausgangsleitungen     der unteren     Flip-Flop-Matrize    wirksam gemacht werden  können;

       in    diesem Fall kann die gleiche Art von Ver  bindungsnetzwerken an den     Knotenpunkten    der oberen  wie auch der unteren Matrize verwendet werden.     Aus-          serdem    kann auch     im.        wesentlichen    die gleiche Art von  Netzwerk an den Anschlüssen der Ausgänge beider     Ma-          trizen    benutzt werden.  



  Die     Ausführungsform    nach     Fig.    9 enthält die gleiche  grundsätzliche     Anordnung    wie die nach     Fig.    B. Das  System enthält das obere oder erste Binärzählwerk und  seine     Matrize    mit einer     Mehrzahl    von     nacheinander    zur  Wirkung zu     bringenden    Ausgangsleitungen- und das un  tere oder zweite     Zählwerk    mit zugehöriger Matrize und  deren Ausgangsleitungen sowie     ein        Matrizensystem    mit  einer Mehrzahl von     Matrizengruppen,

      die jede nur eine       Leitung    der ersten Binärmatrize und alle Leitungen der  zweiten Binärmatrize     enthalten,    die     in    jeder Gruppe so  wohl als Eingangs- als auch als Ausgangsleitungen ver  fügbar sind,     und        Verbindungen,    die in jeder Gruppe die  einzige Eingangsleitung aus der ersten Matrize mit allen       Eingangsleitungen    aus der zweiten Matrize     verbinden,     um die Ausgangsleitungen der Gruppe     nacheinander    nur  dann zur Wirkung zu     bringen,

      wenn beide     Eingänge    an  einem entsprechenden     Verbindungsnetzwerk        wirksam     sind. Ausserdem     schliesst    das System     Mittel    ein, um die  Gruppen nacheinander durch     Umschaltung    der einzigen       Eingangsleitung    der Gruppen, d. h. der zur Matrize des  ersten     Binärzählwerks    gehörenden Leitung, nur dann       wirksam    zu machen, wenn die Gesamtheit der Leitungen,  d. h. die Ausgangsleitungen des zweiten     Binärzählwerks     der vorhergehenden Gruppe, die Schaltungen ihres vor  hergehenden Zyklus vollzogen haben.  



       In        Fig.    9 sind: die ersten vier, die     Ist-Signalleitungen          ul   <B>...</B>     u15,        Üis    . . .     u30,        u31    . . .     u45;        u46   <B>...</B>     uoo    darstellen  den Gruppen mit ihrem vollständigen     Anschluss    an die  beiden Binärmatrizen dargestellt.

   Die übrigen     Gruppen     mit den     Ist-Signalleitungen        uoo    . . .     u75    usw. bis     u21o   <B>...</B>       u2.25    sind nur durch die beiden äusseren Leitungen jeder  Leitungsgruppe angedeutet.  



  In     Fig.    9     sind    auch das     INP    Netzwerk     mit        seinem          Anschluss    an die     y-Leitung    und die beiden     Rückstell-          Leitungen    wiedergegeben, die den     sechzehnten    Stufen je  des der     Binärzählwerke    entsprechen.  



  Die Verbindungen mit den     Eingängen    des gezeigten       Matrizensystems    sind durch Punkte dargestellt, deren  physikalische Äquivalente-     Gatter    oder andere geeignete    Schaltungen bilden, welche die Ausgangsleitungen oder       Ist-Signalleitungen    nur wirksam machen, wenn beide an  einem     Knotenpunkt    zusammentreffenden     Matrizenleitun-          gen    arbeitsbereit sind.  



  Nach     Fig.    9 ist eine Matrize vorgesehen, in der alle  Verbindungen zwischen der ersten     Matrizenausgangslei-          tung    um, des ersten Binärsystems und allen     Matrizen-          ausgangsleitungen    um,',     um2    , . . .     um15    der zweiten Bi  närmatrize bestehen.  



  In     ähnlicher    Weise bestehen     in    der nächsten Gruppe  von     Ist-Signalleitungen        u16   <B>...</B>     u30    die Eingangsleitungen  aus der     einzelnen    Ausgangsleitung     um2    der ersten Binär  matrize und wieder allen Ausgangsleitungen um,',     um2     <B>...</B>     um15    der zweiten Binärmatrize.  



  Dies ergibt das in     Fig.    9 mit einer Mehrzahl von       Matrizengruppen    dargestellte     Matrizensystem;    jede die  ser Gruppen hat als einen Eingang eine Leitung der er  sten Matrize des ersten Binärzählwerks, und ferner eine  Mehrzahl, vorzugsweise alle, der Leitungen der zweiten       Matrize    des zweiten Binärzählwerks als     Eingangsleitun-          gen    mit einer entsprechenden Anzahl von Ausgangslei  tungen, d. h.

   der von den Verbindungen zwischen den  Eingängen abgehenden     Ist-Signalleitungen,    wobei die  Verbindungsschaltungen die Ausgangsleitungen wirksam  machen wenn beide     Eingangsleitungen    in     Wirkung        sind.     Dies bedeutet, dass in dem dargestellten     Matrizensystem     die     Ausgangsleitungen    jeder     Matrizengruppe    nacheinan  der nur durch Umschalten des zweiten     Binärzählers    wirk  sam gemacht werden.

   Ausserdem werden die     Matrizen-          gruppen    nacheinander betriebsbereit durch das Umschal  ten allein des ersten     Binärzählers;    diese letztere Um  schaltung wird durch den zweiten     Binärschalter    gesteu  ert, wenn er seinen     vollständigen    Zyklus von Umschal  tungen durchlaufen hat, d. h. wenn die sechzehnte Lei  tung     dc15    ' der zweiten     Binärzählermatrize    wirksam ge  macht worden ist.  



  Das in     Fig.    9 dargestellte     Matrizensystem    ergibt eine       Entschlüsselungsmatrize,    welche jedes Mal die Antwort  2n + P gibt, wenn einer der Zähler auf 2n und der an  dere auf     2p    eingestellt ist, ohne Rücksicht darauf, wie  die Zähler auf diese Zahlen eingestellt worden sind. Die  Matrize kann daher auch als     Multiplikationsmatrize    be  nutzt werden, um das Resultat     22n    für zwei     Binärzähler     zu ergeben, von denen jeder nur Zahlen bis zu     2n    ver  arbeiten kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Programmsteuerungsvorrichtung für Maschinen und Anlagen, welche Vorrichtung elektrisch durch von einem Schrittschaltwerk gegebene Befehlssignale steuerbare Ar beitsorgane und Ist-Signalgeber zur Feststellung des je weiligen Ablaufzustandes des Programms aufweist, wo bei in dem ausschliesslich von den Ist-Signalen geschal teten Schrittschaltwerk die Ist-Signale derart aufgezählt werden, dass jedes von ihnen einem bestimmten diskre ten Zählwerk des Schaltwerks zugeordnet ist,
    dadurch gekennzeichnet dass als Schrittschaltwerk eine binäre Zählkette (BNi, BN2, BN3, BN4) vorgesehen ist, an der ein Binär-Dezimal-Umsetzer angeschlossen ist mit einer Mehrzahl von Dezimalleitungen, die selektiv entspre chend der jeweils eingestellten Binärziffer wirksam ge-, macht werden und die mit Ist-Signalgebern (U1,
    U2 <B>...</B> Ulo) und mit einem Schaltorgan (TSF, INP) derart ver bunden sind, dass die binäre Zählkette von den Ist-Sig- nalen geschaltet wird durch Betätigung der Ist-Signalge- ber in der jeweils wirksamen Dezimalleitung, wobei Be fehlsleitungen für die Befehls an die Arbeitsorgane von den Dezimalleitungen abgezweigt sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Programmsteuerungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Befehlssig- nalleitungen (hl, h2 . ..) ein Verteiler (M2) eingeschaltet ist, der mittels Kreuzverbindungen die Ein- und Aus schaltung der Arbeitsorgane in programmierter Reihen folge bewirkt.
    2. Programmsteuerungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Ist-Signal- leitungen (u1, u2 <B>...</B> ulo) sowohl als in den Befehlssignal- leitungen (h1, h2 <B>...</B> ) vier rücksignalsperrende Ventile angeschaltet sind (Fig. 4).
    3. Programmsteuerungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind zur Blockierung des Weiterschaltens der binären Zählkette, wenn der Strom einer Dezimalleitung einen vorbestimmten Wert überschreitet. 4. Programmsteuerungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind zur Blockierung des Weiterschaltens der binären Zählkette, wenn mehr als eine Dezimalleitung wirksam wird.
    5. Programmsteuerungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltorgan (INP) zum Schalten der binären Zählkette ein elektro nisches Netzwerk (INP) ist mit Mitteln zur Erzeugung eines Schaltimpulses bei Empfang eines Ist-Signals mit Amplitude und Dauer über vorbestimmten Werten. 6.
    Programmsteuerungsvorrichtung nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltnetz werk (INP) ein Zeitverzögerungsglied (Ci@ r4) enthält mit einer Zeitkonstante, die grösser ist als die Zeitkon stante für das Schalten der binären Zählkette. 7.
    Programmsteuerungsvorrichtung nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltnetz werk (INP) eine bistabile Kippschaltung (TF2, TF3) ent hält, deren Ausgang mit der binären Zählkette verbunden ist und deren Eingang mit einer gemeinsamen Rücklei tung (y) der Ist-Signalleitungen verbunden ist.
    B. Programmsteuerungsvorrichtung nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockierungs- mittel (RFD) Mittel zur Erzeugung eines Blockierungs- signals enthalten und über eine Leitung (b) mit einem Punkt am Eingang des Schaltnetzwerks (INP) verbunden sind, der zufolge Eingang eines Blockierungssignals das Schaltnetzwerk unwirksam macht.
    9. Programmsteuerungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Binär-Dezi- mal-Umsetzer eine Entschlüsselungsmatrix ist, mit der die Knotenpunkte der Dezimalleitungen (u1, u2 <B>...</B> ) über UND-Gatter verbunden sind.
    10. Programmsteuerungsvorrichtung nach Unteran spruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen UND- Gatter (RD) und der zugehörigen Dezimalleitung (u1 <B>...</B> ) ein Schaltnetzwerk (TDI, TD2) eingeschaltet ist, das aus- schliesslich durch Empfang auf sämtlichen Eingängen des UND-Gatters zur Verbindung der Dezimalleitung mit einer Spannungsquelle umgeschaltet wird.
    11. Programmsteuerungsvorrichtung nach Unteran- spruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Blockierungs- mittel (RFB) ein elektronisches Netzwerk vorgesehen ist, welches zusätzlich zu der Blockierungsleitung (b) zum Schaltnetzwerk (INP) über eine Null-Stellungslei- tung (z) mit der binären Zählkette (BNl, BN2 <B>...</B> ) ver bunden ist, und dass Mittel (FT4,
    FT5) zur Erzeugung eines Null-Stellungssignals für die binäre Zählkette beim Einschalten des Netzwerkes (RFB) vorhanden sind. 12. Programmsteuerungsvorrichtung nach Unteran spruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Netzwerk (RFB) zusätzlich eine bistabile Schaltung (FT2, FT3) ent hält die mit einem Hauptrelais (RF) und der Blockie- rungsleitung (b) verbunden ist.
    13. Programmsteuerungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Befehlssig- nalleitungen (hl, h2 <B>...</B> ) Vorrichtungen (RA, RB ... ) eingeschaltet sind, die zur wechselweisen Einschaltung und Ausschaltung der Arbeitsorgane beim Empfang von nacheinanderfolgenden Befehlen dienen. 14. Programmsteuerungsvorrichtung nach Unteran spruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass jede Vorrich tung (RA, RB<B>...</B> ) zwei Eingänge (Ih I2) aufweist.
    15. Programmsteuerungsvorrichtung nach Unteran spruch 14, gekennzeichnet durch Mittel zum Ausschalten der Vorrichtung bei gleichzeitigem Signal auf den beiden Eingängen. 16. Programmsteuerungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass je einer von zwei binären Zählketten (BNI, BN2 <B>...</B> ;
    BNI', BN2 . . .) ein Schaltbefehlsspeicher (INPI; INP2) und beiden eine Um- schaltvorrichtung (Me0) vorgeschaltet ist, über welche die Ist-Signale geleitet werden, und die auf der letzten Schaltstufe der einen Zählkete zum Einschalten- der zweiten Zählkette umgeschaltet wird und umgekehrt, wo bei gleichzeitig der wirksam zu machenden Zählkette ein Null-Stellungssignal erteilt wird (Fig. 6).
    17. Programmsteuerungavorrichtung nach Unteran spruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschalt vorrichtung (Me0) zwei Kippschaltungen (MeT2, MeT3; MeT5, MeT6) enthält, die von den Ist-Signalen wechsel weise umgesteuert werden (Fig. 7).
    18. Programmsteuerungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Programm einheiten in einer Multiplikatorschaltung verbunden sind und ihre Ausgangsdezimalleitungen derart nacheinander in Gruppen wirksam gemacht werden, dass bei Festhal ten der Schaltstufe der einen Programmeinheit eine An zahl von Schaltstufen der anderen Programmeinheit durchlaufen und hiernach die erste Programmeinheit um eine Stufe weitergeschaltet wird (Fig. 8).
    19. Programmsteuerungsvorrichtung nach Unteran spruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass jede Dezimal leitung (u1, u2 . . .) der ersten Programmeinheit mit Aus nahme der der letzten Stufe entsprechenden mit nach einanderfolgenden Dezimalleitungen (u16, u17 ... ) der zweiten Programmeinheit über steuerbare, insbesondere als Transistorschaltungen ausgeführte Schaltungen (D1) verbunden ist, von denen die Ist-Signalleitungen abge zweigt sind.
CH1502662A 1961-12-27 1962-12-21 Programmsteuerungsvorrichtung für Maschinen und Anlagen CH427963A (de)

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