CH428639A - Drahtschlaufenverdriller - Google Patents

Drahtschlaufenverdriller

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CH428639A
CH428639A CH738965A CH738965A CH428639A CH 428639 A CH428639 A CH 428639A CH 738965 A CH738965 A CH 738965A CH 738965 A CH738965 A CH 738965A CH 428639 A CH428639 A CH 428639A
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CH
Switzerland
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wire
knife
sleeve
twisting
shaft
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Application number
CH738965A
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English (en)
Inventor
Sommer Leopold
Original Assignee
Sommer Leopold
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F15/00Connecting wire to wire or other metallic material or objects; Connecting parts by means of wire
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24Securing ends of binding material
    • B65B13/28Securing ends of binding material by twisting
    • B65B13/285Hand tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description


  
 



  Drahtschlaufenverdriller
Die Erfindung betrifft einen Drahtschlaufenverdril  ler    in Form einer mit Doppelgriffstücken versehenen Zange, deren bügelförmiger Teil am freien Ende einen den am anderen, gestreckt verlaufenden Zangenteil geführten Draht erfassenden Fänger besitzt und deren gestreckter Teil nebst einem mittels Zahnsegmenthebel und Zahnradwelle betätigbaren, aus Rolle und Fangarm bestehenden Verdrillungsorgan ein Messer zum Abschneiden der Drahtschlaufenden vor dem Verdrillten aufweist, wobei der   Zahnsegmlenthebel,    der bügelförmige Zangenteil und der Drahtfänger mittels Federn in ihre Ausgangslage zurückbringbar sind.



   Ein solches Gerät wurde bereits im österreichischen Patent Nr. 227 637 vorgeschlagen. Eine Weiterbildung dieses bekannten Gerätes besteht gemäss Erfindung darin, dass das Verdrillungsorgan und das Messer zusammen auf der Zahnradwelle angeordnet sind. Dadurch wird erreicht, dass das Verdrillungsorgan und das Messer einen gemeinsamen Antrieb erhalten, wodurch ein besonderer Betätigungshebel für das Messer in Fortfall kommt. Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung können   Verdrillungsorgan    und   Messer    als bauliche Einheit ausgebildet sein, wodurch sich die Herstellung des Gerätes vereinfacht.



   Beispielsweise liegt das Messer an einer stirnseitigen Platte des gestreckten Zangenteiles an und gleitet an einem etwa V-förmigen Ausschnitt der Platte vorbei, der an der Schneidstelle zur Führung des einfachen oder doppelten Drahtes dient. Das Verdrillungsorgan und das Messer können auf der Zahnradwelle entweder aufgekeilt, mit Kantprofil aufgeschoben oder auf ein Gewinde aufgeschraubt sitzen und durch eine auf einen   Gewinde-    absatz der Welle aufgeschraubte Gegenmutter in jener Stellung gehalten sein, in der das Messer mit geringem Druck an der Stirnplatte des gestreckten Zangenteiles anliegt.



   Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird darin gesehen, dass auf der das   Verdrlliungsorgan    und das Messer tragenden Welle einerseits eine im Eingriff mit der Verzahnung des Segmenthebels stehende Zahnradhülse lose, aber gegen Verschiebung gesichert, andererseits eine unter der Wirkung einer Feder mit einem   Zahnringrand    in einen entsprechenden Ringrand der erstgenannten Zahnradhülse eingreifende Mitneh  merhülse    axial   verschiebbar    angeordnet ist.

   Zweckmässig ist in der Hülse eine Längsnut vorgesehen, in welche ein Stift der Welle eingreift und in welcher sich am Um  fang der Hülse Ausnehmungen oder eine e Verzahnung    befinden, in die ein   gefederter    Arm des gestreckten Zangenteiles   nur    die   Drehbewegung    der Hülse und somit der Welle in einer Drehrichtung zulassend, eingreift. Dadurch ist eine einfache und wirksame Kraftübertragung vom   Zahnseigmenthebel    zum Verdrillorgan bzw. zum Messer geschaffen.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es   zeigen:   
Fig. 1 eine Draufsicht,
Fig. 2   ieine    Ansicht von der einen Seite
Fig. 3 eine Stirnansicht,
Fig. 4 eine schaubildliche   Darstellung    kurz vor dem Abschneidvorgang,
Fig.   5 die    praktische Anwendung der mit dem erfindungsgemässen Gerät herstellbaren Drahtschlaufen.



   Wie aus   Iden    Figuren zu entnehmen ist, weist der Drahtschlaufenverdriller eine   Zangenform    auf. Er besitzt einen bügelförmigen Zangenteil 1, einen gestreckten Zangenteil 2, sowie an diese Teile anschliessende Griffstücke 3, 4. Am bügelförmigen Zangenteil 1 ist der Drahtfänger 5 angeordnet, der über ein Gestänge   5' in    die Spannstellung gebracht werden kann. Am gestreckten Zangenteil 2 sitzt ein aus Rolle 40 und Fangarm 41 bestehendes Verdrillungsorgan 6 und ein Messer 7 auf einer Zahnradwelle 8, die über einen   Zahnsegmnnthebel    9 betätigt werden kann. Verdrillungsorgan 6 und Messer 7 können voneinander getrennt oder als bauliche Einheit auf der Welle 8 sitzen. Am einen Ende des Griffstückes 4 ist eine Vorratsrolle 10 für den Draht 11 (Fig. 4) vorgesehen.

   Es können Aluminiumdraht ohne und mit Kunststoffisolierung, Stegdraht und ein stegloser Doppeldraht verwendet werden, wobei letzteren der   Vorzug gegeben wird, weil diese an den miteinander zu verbindenden Teilen eine breitere Auflage als einfache Drähte haben. Durch die breite Auflagefläche des Doppeldrahtes auf den zu verbindenden Teilen wird erreicht, dass die Drahtschlaufe nicht so fest wie bei einfachem Draht gespannt   wenden    muss und   daher    ein Umwachsen der Verbindungsstelle durch das z. B.   lebende    Holz der Weinreben verhindert wird.



   Der über eine in Fig. 4 gezeigte Führung 12 von der Vorratsrolle zum   Verdrillungsorgan    6 geförderte Doppeldraht 11 kann beim Schliessen   leder    Zange 1,   2 mit    dem Drahtfänger 5 gefasst und auf so eine Länge   her-    ausgezogen werden, dass eine Schlaufe gemäss Fig. 4 gebildet werden kann. Der Drahtfänger 5 hält zu diesem Zweck mit einer nicht dargestellten   Kralle    den Doppeldraht 11 fest. In diese   Stellung    gelangt der Drahtfänger 5 durch eine auf ihn drückende Feder 42, sobald eine Verriegelung 43 beim   erstmaligen    Schliessen der Zange auf eine einstellbare Schraube 44 auftrifft und in die Lösestellung einschnappt.

   In dieser Stellung wird der Drahtfänger 5 freigegeben und führt infolge Ider Feder 42 die erwähnte Schwenkbewegung mit seiner Kralle in Richtung Doppeldraht 11 aus, der   dadurch    festgehalten wird. Wird hierauf die Zange 1, 2 zwecks Bildung der Schlaufe geöffnet und dann wieder gemäss Fig. 4 geschlossen, so kann durch eine Bewegung des Hebels 9 in Richtung des Pfeiles b gemäss Fig. 1 die Welle 8 und damit das Verdrillungsorgan 6 in Drehbewegung versetzt werden, wodurch die beiden   Doppeidrahtenden    13, 14 vom Verdrillungsorgan 6 erfasst und im Verlaufe der nächsten halben Drehung des Verdrillungsorganes 6 durch das Messer 7 abgeschnitten werden.

   Zwischen Zahnrad 15 und Welle 8 ist eine sogenannte Ratsche eingebaut, die aus einer Hülse 16 mit Zahnrad und einer Hülse 18 mit dem vorher erwähnten Zahnrad 15 besteht, das mit Zahnsegment 19 des Hebels 9 kämmt. In das Zahnrad 17 der Hülse 16   Igreift    ein Finger 20 ein, der eine Drehbewegung der Hülse 16 nur in der einen Richtung zulässt. Diese Hülse ist axial auf der Welle 8 verschiebbar, wozu sie mit einem Schlitz 21 auf einem Zapfen 22 der Welle 8 gleitet. Mittels einer Feder 23 wird die Hülse 16 gegen eine Randverzahnung 24 der Hülse 18 gedrückt, die ein   Verharren    der Hülse 16 gewährleistet, wenn die Hülse 18 bei der   Bewegung    des Hebels 9 in die Ausgangsstellung gemäss Fig. 1 eine   rückläufige Drehbewegung ausführt.

   Die e Ausgangsstellung des l : Hebels 9 wird d durch einen verstellbaren An-    schlag 25 festgelegt und durch die Wirkung einer Feder 26   erreicht.   



   Gelagert ist die Welle 8 mittels der Hülse 18 in   einem Bügel 27, ! der am gestreckten Zangenteil 2 befe-    stigt ist. Anderseits ist die Welle 8 in einem Winkelstück 28 am freien Ende Ides gestreckten Zangenteiles   2 gela-    gert.



   Nach   Idem    zuerst erwähnten Abschneiden der beiden   Doppeldrahtenden 13, 14 wird d das Verdrillungsorgan 6    mit dem Hebel so oft betätigt, wie dies für die gewünschte Schlaufengrösse gemäss Fig. 4 erforderlich ist.



  Ist   Idie    Schlaufe straff genug, so wird die Zange 1, 2 von den zu verbindenden Teilen 29, 30 in Richtung des Pfeiles a (Fig. 4) weggezogen und der Hebel   5' mit    dem Daumen nach unten gedrückt. Dadurch wird der vom Fänger 5 gehaltene Drahtrest   losgelassen    und der Fänger in eine arretierte Fangstellung gebracht. In dieser ist er bereit,   Idas    am gestreckten Zangenteil 2 nach vorne geförderte Drahtende beim nächsten Schliessen der   Zangenteil, e 1, 2 zu erfassen und zur Bildung der erfor-      derlichen    Schlaufie festzuhalten.



   Fig. 2 ist die auf dem gestreckten Zangenteil 2 befestigte Welle 8 samt Verdrillungsorgan 6, Messer 7, Hülsen 16, 18, Finger 20,   Zahnsegmenthebel    9 und Bügel 27 zu ersehen.



   Die Fig. 3 zeigt das Messer 7 kurz bevor er die in einem V-förmigen Ausschnitt 31 geführten Enden der Drahtschlaufe 32 abschneidet.



   Gemäss Fig. 5 lässt sich erkennen, dass bei einer Weinhochkultur der Stamm 33 eines Weinstockes an einer Stütze 34 mittels   Drahtschl.aufen    befestigt   werden    kann. Ebenso können an einem horizontal gespannten   Draht 35 die Jahrestriebe e 36, 37 mit Dnahtschiaufen    befestigt werden.



   Um eine Verstellmöglichkeit des Messers 7 zu ge  währleisten,    kann die Welle 8 einen abgesetzten Gewindestumpf 38 besitzen, auf den eine Gegenmutter 39 in der Drehrichtung entgegengesetzter Richtung aufschraubbar ist. Dadurch wind eine Lockerung des Verdrillungsorganes 6 und des Messers 7 unmöglich gemacht.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drahtschlaufenverdriller in Form einer mit Doppel griffstücken versehenen Zange, deren bügelförmiger Teil am freien Ende einen den am anderen, gestreckt verlaufenden Zangenteil geführten Draht erfassenden Fänger besitzt und Ideren gestreckter Teil nebst einem mittels Zahnsegmentheb el und Zahnradwelle betätigbaren, aus Rolle und Fangarm bestehen, den Versdrillungs- organ ein Messer zum Abschneiden der Drahtschlaufen enden vor dem Verdrillen aufweist, wobei der Zahnsegmenthebel, der bügelförmige Zangenteil und der Drahtfänger mittels Federn in ihre Ausgangslage zurückbringbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdrillungsorgan (6) und das Messer (7) zusammen auf der Zahnradwelle (8)
    angeordnet sind.
    UNTERANSPRtYCHE 1. Drahtschlaufenverdriller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Verdrillungsorgan (6) und Messer (7) als bauliche Einheit ausgebildet sind.
    2. Drahtschlaufenverdriller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer (7) an einer stirnseitigen Platte indes gestreckten Zangenteiles (4) anliegt und an einem V förmigen Ausschnitt (31) der Platte vorbeigleitet, Ider an der Schneidstelle zur Führung des einfachen oder doppelten Drahtes dient.
    3. Drahtschlaufenverdriller nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht mit einer Plastikhülle bzw. einem Plastiksteg versehen ist.
    4. Drahtschlaufenverdriller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, ldass das Verdrillungsorgan (6) und das Messer (7) auf der Zahnradwelle (8) entweder aufgekeilt, mit Kantprofll aufgeschoben oder auf ein Gewinde aufgeschraubt sitzen und durch eine auf einen Gewindeabsatz (38) der Welle (8) aufgeschraubte Ge gennrutter (39) in jener Stellung gehalten sind, in der das Messer (7) mit geringem Druck an der Stirnplatte des gestreckten Zangenteiles (4) anliegt.
    5. Drahtschlaufenverdriller nach Unteranspruch 4, dadurch gakennzeichnet, ldass auf :der das Verdrillungsorgan (6) und Messer (7) haltenden Welle (8) einerseits eine im Eingriff mit der Verzahnung (19) des Segmenthebels (9) stehende Zahnradhülse (18) lose, der gegen Verschiebung Igesichert sitzt, anderseits eine unter der Wirkung einer Feder (23) mit leinem Zahmingrand (24) in einen entsprechenden Ringrand der erstgenannten Zahnradhülse (18) eingreifende Mitnehmerhülse (16) axial verschiebbar angeordnet ist.
    6. Drahtschlanfenverdriller nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mitnehmerhülse (16) eine Längsnut (21) vorgesehen ist, in welche ein Stift (22) der Welle (8) eingreift und sich am Unfang der Hülse Ausnehmungen oder eine Verzahnung (17) befinden, in die ein gefederter Arm (20) des gestreckten Zangenteiles (4), nur die Drehbewegung der Hülse (16) und somit der Welle (8) in einer Drehrichtung zulassend, eingreift.
CH738965A 1964-06-08 1965-05-26 Drahtschlaufenverdriller CH428639A (de)

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