CH428797A - Ubertragungsmaterial für lumineszierende Schriftzeichen - Google Patents

Ubertragungsmaterial für lumineszierende Schriftzeichen

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CH428797A
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luminescent
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CH984363A
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Otto Dr Rex
Kaase Guenter
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Pelikan Werke Wagner Guenther
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K11/00Luminescent materials, e.g. electroluminescent or chemiluminescent
    • C09K11/02Use of particular materials as binders, particle coatings or suspension media therefor
    • C09K11/025Use of particular materials as binders, particle coatings or suspension media therefor non-luminescent particle coatings or suspension media
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/18Devices or arrangements for indicating destination, e.g. by code marks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/10Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein by using carbon paper or the like

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Description


  Übertragungsmaterial für     lumineszierende        Schriftzeichen       Die Erfindung betrifft ein Übertragungsmaterial, ins  besondere ein Transferband für lumineszierende Schrift  zeichen.  



  Die modernen Sortiermaschinen, wie sie bei der Sor  tierung einer Vielzahl von Objekten, wie     z.B.    Briefen,  gebraucht werden, sprechen bekanntlich auf eine dem  menschlichen Auge nicht notwendig sichtbare, aber  lumineszierende Schrift, an. Zu diesem Zweck werden  die zu sortierenden Stücke vor dem Sortiervorgang mit  Zeichen versehen, die den erforderlichen Lumineszenz  stoff enthalten. In der Praxis hat es sich nun aber ge  zeigt, dass bei völlig gleichbleibender Lumineszenz  schicht doch eine recht unterschiedliche Wirkung auf die        ablesende     Maschine eintritt.

   Untersuchungen haben er  geben, dass die      Lesbarkeit     der Schriften durch Ma  schinen sehr unterschiedlich     beeinflusst    wird durch die  Oberflächenbeschaffenheit und Farbe des beschrifteten  Materials, bei Briefumschlägen also     des        Briefumschlag-          papieres.     



  Geht man nun davon aus, dass auf der einen Seite       Lumineszenzstoffe    gleichbleibend in Dicke und Deck  kraft sind, auf der anderen Seite das mit ihnen zu be  schreibende Material aber stets sehr unterschiedlich hin  sichtlich     Oberflächenbeschaffenheit    und Farbe sein wird,  so führt dies     zwangsläufig    zu der Aufgabe, ein Mittel  zu finden, die     Unterschiedlichkeit    im Material, das zu  beschreiben ist, zu eliminieren.

   Gegenstand der Erfin  dung ist ein Übertragungsmaterial für lumineszierende  Schriftzeichen mit einem Schichtträger und einer darauf  mittelbar oder unmittelbar angeordneten lumineszieren  den Schicht, das sich dadurch auszeichnet, dass über  der     lumineszierenden    Schicht eine Lichtstrahlung re  flektierende pigmentierte Deckschicht liegt, die sich am  Schreibvorgang beteiligt.  



       Erfindungsgemäss    ist also eine Deckschicht vorge  sehen, die sich auf dem Transfermaterial     (z.B.    Schreib  band) über der     Lumineszenzschicht    befindet und ein  Pigment, vorzugsweise ein weisses Pigment,     enthält.    Diese       Pigmentoberschicht        beteiligt    sich am Schreibvorgang. Sie    kann mit der eigentlichen     Lumineszenz(farb)masse    durch  den Typenanschlag auf das zu     beschreibende    Material  übertragen werden und liegt nun auf der Unterseite des  Schriftbildes, also zwischen der     Lumineszenzfarbe    und  dem beschriebenen Material.  



  Als besonders geeignet haben sich     Titandioxyd    und       Aluminiumdruckschliffpulver    erwiesen. Um optimale  Eigenschaften dieser Deckschicht in bezug auf das Aus  schalten des Oberflächen- und     Farbeinflusses    zu erzielen,  hat sich eine Schichtdicke der Ober- oder Deckschicht  von     4g/m2    bei einem Pigmentgehalt von ungefähr     10%     als vorteilhaft erwiesen. Bei höherem Pigmentgehalt lässt  sich die Ober- oder Deckschicht auch dünner halten, wo  bei als untere Begrenzung des Flächengewichtes der     er-          findungsgemässen    Ober- bzw. Deckschicht etwa     2g/m=     gelten.  



  Die erfindungsgemässe Ober- oder Deckschicht hat  zur Folge, dass die lumineszierende     (Farb)masse    durch  den Typenanschlag nicht mehr vom Transferband un  mittelbar auf das zu beschreibende Material (Briefum  schlag) aufgetragen wird, dass vielmehr unter jedes       Schriftzeichen    eine Art Sockel oder Polster aus einem       gleichmässigen    starken, die     Adsorption    der Lichtstrahlen  durch den Schreibgrund vermindernden und gegebenen  falls die Strahlung reflektierenden Material angeordnet  ist.

   Es hat sich erwiesen, dass dieser  Sockel  völlig aus  reicht, um eine     gleichmässige         Lesbarkeit>    der lumines  zierenden Schriftzeichen zu gewährleisten und die  Schwankungen, die durch das     Briefumschlagmaterial     bedingt waren, auszuschalten.  



  In der Zeichnung wird die Erfindung anhand eines  einfachen Querschnittes in     stark    vergrössertem Massstab  noch einmal demonstriert:  Auf dem Träger     (Folie    oder Papier) 1 ist zunächst  die lumineszierende Schicht 2 aufgetragen, die später  die maschinell  lesbaren  Schriftzeichen ergeben soll  (gegebenenfalls wird jedoch als Grundschicht zunächst  eine die Farbabhebung begünstigende und sich nicht am  Schreibvorgang     beteiligende    Zwischenschicht aufgetragen,      auf die erst die eigentliche     lumineszierende    Schicht auf  getragen wird).

   Über dieser Schicht befindet sich nun die  Ober- oder Deckschicht 3, die die Aufgabe hat, später  den Sockel oder das Polster auf dem zu beschreibenden  Material für die lumineszierenden     Schriftzeichen    abzu  geben, wie es in     Fig.    2 dargestellt worden ist. Dort ist       gezeigt    worden, wie durch den Schlag einer Type 4 ein  Teil der beiden Schichten 2 und 3 randscharf heraus  gelöst und auf das zu beschreibende Material 5 über  tragen worden     ist.    Das lumineszierende Schriftzeichen  selbst befindet sich nun auf dem Sockel 7, der es gegen       das    Material 5     abschirmt    und somit gleichmässige Les  barkeit des Schriftzeichens 6 ermöglicht.  



  Die an sich bekannte lumineszierende Schicht setzt  sich beispielsweise folgendermassen     zusammen:     
EMI0002.0009     
  
    <I>Beispiel <SEP> 1</I>
<tb>  Carnaubawachs <SEP> 6 <SEP> Gewichtsteile
<tb>  Bienenwachs <SEP> 6 <SEP>  
<tb>  Wollfett <SEP> 14 <SEP>  
<tb>  Klauenöl <SEP> " <SEP> 24 <SEP>  
<tb>  Fluoreszenzpigment <SEP> 50 <SEP>  
<tb>  100 <SEP>       
EMI0002.0010     
  
    <I>Beispiel <SEP> 2</I>
<tb>  Vinylkunststoff <SEP> 3,0 <SEP> Gewichtsteile
<tb>  fester <SEP> Fettalkohol <SEP> 2,5 <SEP>  
<tb>  Polyvinyläther <SEP> 7,0 <SEP>  
<tb>  Phosphoreszenzpigment <SEP> 45,0 <SEP>  
<tb>  Lösemittel <SEP> 42,5 <SEP>  
<tb>  100,0 <SEP>         Diese Schicht wird im Streich- oder Druckverfahren  in bekannter Weise auf das Trägermaterial     (Papier    oder  Folie) aufgetragen.

   Nachdem sie getrocknet ist, wird die    Ober- oder Deckschicht darüber gelegt, die beispiels  weise nach folgender Rezeptur gebildet sein kann:  
EMI0002.0012     
  
    <I>Beispiel <SEP> 1</I>
<tb>  Paraffin <SEP> 70 <SEP> Gewichtsteile
<tb>  Bienenwachs <SEP> 20 <SEP>  
<tb>  Titanweiss <SEP> 10 <SEP>  
<tb>  100 <SEP>       
EMI0002.0013     
  
    <I>Beispiel <SEP> 2</I>
<tb>  Paraffin <SEP> 95 <SEP> Gewichtsteile
<tb>  Aluminiumbronce <SEP> 5 <SEP>  
<tb>  <B>100</B> <SEP>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Übertragungsmaterial für lumineszierende Schrift zeichen mit einem Schichtträger und einer darauf mittel bar oder unmittelbar angeordneten lumineszierenden Schicht, dadurch gekennzeichnet, dass über der lumines zierenden Schicht (2) eine Lichtstrahlung reflektierende pigmentierte Deckschicht (3) liegt, die sich am Schreib vorgang beteiligt. UNTERANSPRÜCHE 1. Übertragungsmaterial nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Deckschicht (3) ein Pig ment, wie z.B. Titanweiss und/oder Aluminiumdruck- schliffpulver, enthält.
    2. Übertragungsmaterial nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die pigmentierte Deckschicht (3) in einer Menge von 2-4 g/m2 aufgetragen ist.
CH984363A 1962-08-24 1963-08-08 Ubertragungsmaterial für lumineszierende Schriftzeichen CH428797A (de)

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