CH428880A - Bewehrung für elektrische Kabel - Google Patents
Bewehrung für elektrische KabelInfo
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- CH428880A CH428880A CH373665A CH373665A CH428880A CH 428880 A CH428880 A CH 428880A CH 373665 A CH373665 A CH 373665A CH 373665 A CH373665 A CH 373665A CH 428880 A CH428880 A CH 428880A
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B7/00—Insulated conductors or cables characterised by their form
- H01B7/17—Protection against damage caused by external factors, e.g. sheaths or armouring
- H01B7/18—Protection against damage caused by wear, mechanical force or pressure; Sheaths; Armouring
- H01B7/22—Metal wires or tapes, e.g. made of steel
- H01B7/226—Helicoidally wound metal wires or tapes
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Description
Bewehrung für elektrische Kabel Eine Bewehrung für elektrische Kabel besteht in der Regel aus einer geschlossenen Lage verzinkter Stahldrähte mit entsprechender Festigkeit, die den Ka belmantel konzentrisch umgibt. Diese Drahtlage ist ge seilt, das heisst, jeder ihrer Einzeldrähte umgibt den Ka belmantel in Form einer steilen Schraubenlinie. Um die ser Bewehrung grössere Stabilität zu verleihen, wird sie meist mit einer offenen Wendel mit entgegengesetztem Drall (Gegenwendel) umgehen, die aus verzinktem Stahl- Rund- oder Flachdraht oder auch aus Stahlband beste hen kann.
Diese Bewehrung hat bei Zugbeanspruchung des Ka bels alle Zugkräfte aufzunehmen und hat dabei das Be streben, sich auf dem Kabelmantel abzustützen bzw. sich in diesen einzudrücken. Da jeder einzelne, kreis runde Bewehrungsdraht mit dem zylindrischen Kabel mantel theoretisch nur eine Linienberührung längs einer Schraubenlinie hat, tritt an dieser Berührungslinie eine hohe spezifische Pressung auf.
In neuerer Zeit gibt es Kabelmäntel, hauptsächlich solche aus thermoplastischen Kunststoffen oder dgl. weicherem Material, denen man die Beanspruchung, die sie durch das Bestreben der einzelnen Bewehrungs- drähte, sich unter Zugbelastung einzudrücken, erfahren würden, nicht zumuten kann.
Es ist auch ein zur Verlegung in Erde oder in Roh ren bestimmtes elektrisches Kabel, insbesondere blankes Bleikabel, bekannt, bei dem zur Entlastung des Kabel mantels und der Kabelseele unmittelbar unter dem Ka belmantel und in formschlüssiger Verbindung mit die sem Drähte oder Bänder als Zugorgane um eine über der Kabelseele angeordnete Stützwendel verseilt sind. Nachteilig ist bei dieser bekannten Ausführung, dass die Zugkräfte zunächst vom Kabelmantel aufgenommen und nur zum Teil an die eigentlichen Zugorgane weitergege ben werden, wodurch eine Beanspruchung des Kabel mantels nicht vermieden werden kann.
Die Erfindung betrifft eine Bewehrung für elektri sche Kabel mit wenigstens einer Lage Drähte, die den Kabelmantel in Form von Schraubenlinien konzentrisch umgeben.
Aufgabe der Erfindung ist ein besonderer Aufbau der Bewehrung für elektrische Kabel, der es ermöglicht, auch Kabel mit druckempfindlichen Mänteln mit einer zugfesten Bewehrung auszurüsten, ohne dass dadurch während und/oder nach der Verlegung die druckemp- findlichen Mäntel in unzulässiger Weise beansprucht werden. Dies wird mit geringem Aufwand erfindungs- gemäss dadurch erreicht, dass zwischen dem Kabelman tel und der Drahtbewehrung eine Fugen aufweisende Zwischenlage angeordnet ist.
Die erfindungsgemässe Ausführung hat den Vorteil, dass die zwischen der Drahtbewehrung und dem druck empfindlichen Kabelmantel angeordnete Zwischenlage die linienförmigen Druckbeanspruchungen von allen Be- wehrungsdrähten aufnimmt und möglichst gleichmässig verteilt auf den Kabelmantel überträgt. Die Zwischen lage besteht vorzugsweise aus mehreren Längsstreifen oder aus einer Stützwendel, insbesondere aus biegsamem sowie zug- und druckfestem und nötigenfalls auch ent sprechend stauchfähigem Material.
Bei der praktischen Ausführung besteht die Stütz wendel vorteilhaft aus einer Metallbandwendel, vorzugs weise aus einer Stahlbandwendel und wird zweckmässig ohne überlappung und mit so geringer Fuge auf den Kabelmantel aufgebracht, dass sie praktisch geschlossen ist. Ihre Schlagrichtung ist der der Runddrähte, die un mittelbar auf ihr aufliegen, vorteilhaft entgegengesetzt und somit gleich der der äusseren Gegenwendel, wenn, wie meist, nur eine, vorzugsweise geschlossene, Lage Runddrähte vorhanden ist.
Durch die Flächenberüh rung der Stützwendel mit dem Kabelmantel an seiner ganzen Oberfläche tritt bei Zugbelastung der Beweh- rungsdrähte eine gleichmässige Druckbeanspruchung der ganzen Manteloberfläche auf, die pro Flächeneinheit wesentlich geringer ist als die, die ohne Stützwendel un ter jedem Bewehrungsdraht auftreten würde und da durch unterhalb des jeweils zugelassenen Grenzwertes bleibt. An die Bewehrung elektrischer Kabel werden mit unter neben mechanischen auch besondere Anforderun gen in elektrischer oder magnetischer Hinsicht gestellt, um z.
B. die Verluste in der Bewehrung oder die Beein flussung der Kabelseele durch störende, äussere Fremd felder gering zu halten. In allen diesen Fällen kann auch das Material der Zwischenlage, insbesondere Stützwen del, so ausgewählt -werden, dass es mithilft, die ge wünschten Eiegenschaften der Bewehrung zu erreichen.
Es kann dabei in der Praxis vorkommen, dass For derungen der angedeuteten Art einander entgegenstehen und von einem Material nicht erfüllt werden können. In solchen Fällen können vorteilhaft zwischen der Stütz wendel und dem Kabelmantel eine oder mehrere weitere Schichten, die der Bewehrung zuzurechnen sind, vorge sehen werden. Diese Schichten bestehen aus Materialien, durch deren Verwendung die von der Bewehrung, als Ganzes gesehen, geforderten Eigenschaften erzielt wer den können, z.
B. eine Kupferbandlage zur Erhöhung der elektrischen Leitfähigkeit und eine Trennschichte zwischen der Kupferbandlage und der z. B. aus Stahl band bestehenden Stützwendel. Diese Trennschichte kann beispielsweise aus thermoplastischem Kunststoff bestehen, um das Auftreten von Korrosion zu verhin dern. Im Bedarfsfall kann auch die Permeabilität der Zwischenlage entsprechend den Anforderungen an die gesamte Bewehrung gewählt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, wobei Fig. 1 einen Schnitt und Fig. 2 eine Ansicht zeigen. Ein aus thermoplastischem Kunststoff bestehen der Kabelmantel 11 ist von einer aus verzinktem Stahl band bestehenden Stützwendel 12 umgeben. Die Stärke des Stahlbandes beträgt beispielsweise 0,8 mm. Auf die Stützwendel 12 ist mit entgegengesetzter Schlagrichtung eine Runddrahtbewehrung aus verzinktem, beispiels weise 2 bis 3 mm starkem Stahldraht 13 aufgebracht.
Dieser ist von einer Gegenwendel 14 mit entgegenge setzter Schlagrichtung und kleinerer Steigung umschlos sen. Die Gegenwendel 14 besteht beispielsweise aus ver zinktem Stahlband von 0,5 bis 0,8 mm Stärke. Wie Fig. 2 deutlich erkennen lässt, ist die Steigung der Stützwendel 12 gering.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Bewehrung für elektrische Kabel mit wenigstens einer Lage Drähte, die den Kabelmantel in Form von Schraubenlinien konzentrisch umgeben, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen dem Kabelmantel (11) und der Drahtbewehrung (13) eine Fugen aufweisende Zwi schenlage (12) angeordnet ist. UNTERANSPRüCHE 1. Bewehrung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zwischenlage (12) aus mehreren Längsstreifen besteht. z. Bewehrung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zwischenlage als Stützwendel (12) ausgebildet ist. 3.Bewehrung nach Patentanspruch und Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützwendel (12) ohne überlappung und mit einer Fuge auf den Ka belmantel (11) aufgebracht ist. 4. Bewehrung nach Patentanspruch und Unteran spruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagrichtung der Stützwendel (12) der Schlagrichtung der benachbarten Drähte (13) der Bewehrung entgegen gesetzt ist. 5. Bewehrung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage (12) aus Metall besteht. 6. Bewehrung nach Patentanspruch und Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischen lage (12) aus Stahl besteht. 7.Bewehrung nach Patentanspruch und Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischen lage (12) aus Bronze besteht. B. Bewehrung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zwischenlage (12) aus bandför migem Material besteht. 9. Bewehrung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zwischenlage (12) durch wenig stens eine Trennschichte aus thermoplastischem Kunst stoff und wenigstens eine Metallschicht vom Kabelman tel (11) getrennt ist. 10. Bewehrung nach Patentanspruch und Unteran spruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenn schichte aus thermoplastischem Kunststoff besteht. 11.Bewehrung nach Patentanspruch und Unteran spruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallschichte aus Kupfer und bzw. oder Stahl besteht. 12. Bewehrung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kabelmantel (11) aus Kunststoff besteht. 13. Bewehrung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die die Zwischenlage (12) umgeben den Drähte (13) aus verzinkten Stahldrähten bestehen. 14. Bewehrung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die die Zwischenlage (12) umge benden Drähte (13) in einer geschlossenen Lage ange ordnet sind. 15. Bewehrung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auf die Drähte (13) eine offene Ge genwendel (14) aufgebracht ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT238464 | 1964-03-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH428880A true CH428880A (de) | 1967-01-31 |
Family
ID=3533382
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH373665A CH428880A (de) | 1964-03-19 | 1965-03-15 | Bewehrung für elektrische Kabel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH428880A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2380370A1 (fr) * | 1977-02-11 | 1978-09-08 | Kabel Metallwerke Ghh | Procede et dispositif pour la mise en place d'une couche de fils sur un produit allonge tel qu'un cable et produit obtenu |
-
1965
- 1965-03-15 CH CH373665A patent/CH428880A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2380370A1 (fr) * | 1977-02-11 | 1978-09-08 | Kabel Metallwerke Ghh | Procede et dispositif pour la mise en place d'une couche de fils sur un produit allonge tel qu'un cable et produit obtenu |
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